Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöRKielTED
DstLg. Todendorf - Generalplanerleistungen
Die elektr. Energieversorgungsanlagen der Bundeswehrliegenschaft Todendorf sollen erneuert werden. Die IPU wurde aufgestellt und qualitativ geprüft. Zur Aufstellung der FPU wird ein Generalplanungsbüro gesucht.Die Aufgaben erststrecken sich im Wesentlichen über die KG 440 Mittel- und Niederspannungsanlagen, die KG 450 Fernmelde- und Infor...
Architektur, Elektroplanung, TGA-Planung, Energieberatung
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- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
- Veröffentlicht:
- 29. Juli 2026
- Frist:
- Nicht angegeben
- Thema:
- Architektur
Ausschreibungsbeschreibung
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Die elektr. Energieversorgungsanlagen der Bundeswehrliegenschaft Todendorf sollen erneuert werden. Die IPU wurde aufgestellt und qualitativ geprüft. Zur Aufstellung der FPU wird ein Generalplanungsbüro gesucht.Die Aufgaben erststrecken sich im Wesentlichen über die KG 440 Mittel- und Niederspannungsanlagen, die KG 450 Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen und KG 480 Gebäudeautomation. Für die Herrichtung der Gebäude der Trafostationen und der Standorte von auszutauschenden Gebäudehauptverteilern in den Gebäuden sind Anteile der KG 300 enthalten. Für die Kabelund Leitungstrassen sowie Leerverrohrungen und Zugschächte sind die Planungsleistungen der KG 500 mit zu erbringen.Derzeit erfolgt der elektrische Anschluss an das öffentliche Netz über einen 20 kV Mittelspannungsanschluss der Schleswig-Holstein Netz GmbH. In der Liegenschaft sind auf der Fläche 15 kundeneigene Trafostationen, die sämtliche Gebäude auf dem Gelände über Niederspannungsanschlüsse versorgen.Das marode Stromnetz der Liegenschaft soll erneuert werden. Der derzeitige VNB Netzanschluss ist mit 947 kVA gut auskömmlich.Die Kabel im MS-Netz sind größtenteils alt und abgängig. Teilstrecken sind bereits erneuert und sollen nach Möglichkeit weiter genutzt werden. Das MS-Netz mit den Trafostationen ist für den zukünftigen Leistungsbedarf auszulegen. Der überwiegende Anteil der Trafostationen ist zu erneuern. Die Liegenschaft wird in naher Zukunft massiv ausgebaut. Diverse Neu- und Umbaumaßnahmen stehen an. Eine Leistungsbilanz ist aufzustellen. Für die Erstellung der Leistungsbilanz ist eine Datenermittlung notwendig. Die tatsächlichen benötigten Leistungs- bzw. Energiebedarfe sind je Gebäude zu ermitteln und zu Dokumentieren. Gleiches gilt für alle Niederspannungshauptleitungen in die Gebäude und die Mittelspannungskabel. Die Dokumentation sollte möglichst tabellarisch in einem Kataster und parallel als Übersicht in Lagepläne erstellt werden. Die kommenden PV-Anlagen, das BHKW und die Anschlusssäulen für E-Mobilität sind hierin zu berücksichtigen. Da durch die anstehenden Neu- und Umbaumaßnahmen ein massiver Anstieg des Leistungsbedarfes zu erwarten ist, sind die neuen Trafostationen entsprechend der Lastschwerpunkte neu zu positionieren. Hierbei sind die Lastextrema für den Leistungsbezug sowie auch für die erzeugte Leistung über die PV-Generatoren zu berücksichtigen.Als herausragender neuer Lastschwerpunkt stellt sich die zentrale Wärmeversorgung dar. Der nahezu parallel zu dieser Maßnahme stattfindende Entwicklungsprozess der neuen zentralen Wärmeversorgungsanlage ist auch für die el. Gesamtleistungsbilanz entscheidend, da hier mittels Wärmepumpe die Forderungen gem. GEG erfüllt werden sollen.Die derzeit maximal zur Verfügung stehende Bezugsenergie aus dem EVU-Netz wird voraussichtlich überschritten. Die überschlägige Ermittlung der PV-Potentiale ergibt ebenfalls einen Bedarf zur Verstärkung des Liegenschafts- Netzanschlusses. Die Notwendigkeit einer Erweiterung ist im Anfangsstadium dieser Maßnahme mit zu ermitteln und zur gesonderten Beauftragung vorzubereiten.Die neuen Kabelquerschnitte müssen aufgrund des gestiegenen Energieverbrauches, des geplanten Ausbaues der Erneuerbaren Energien sowie der geforderten Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität entsprechend berechnet und dimensioniert werden, damit die Energieversorgung und -verteilung dauerhaft sichergestellt ist.Der Ausbau der E-Mobilität ist separat mit der BImA als Bauherrin abzustimmen.Die PV-Generatoren sowie das BHKW sollen über einen EZA-Regler in das VNB-Netz speisen. Die ges. Anlage ist für die Einspeisung in das VNB-Netz zu zertifizieren. Über das neue MS-Netz sind von den Trafostationen ausgehend die Gebäude der Liegenschaft mit neuen Niederspannungsanschlüssen zu versorgen. Die alten Niederspannungshauptkabel in die Gebäude hinein sind ebenfalls altersbedingt größtenteils auszutauschen.Der gebäudeseitige Niederspannungsanschluss erfolgt jeweils an der Gebäudehauptverteilung. Veraltete Gebäudehauptverteilungen sind mit zu erneuern.Alle Mittelspannungsanlagen sind gem. HBGA 4.0 an die Gebäudeautomation anzuschließen. Die Erfassung der nach HBGA geforderten Datenpunkte für die Niederspannungshauptverteilungen ist mit auszuführen. Der Anschluss der neuen Trafostationen mit MS- und NS-Schaltfeldern, der PV-Anlagen, der NSHauptverteilungen usw. ist über das LWL-Netz der BWI an die GLT anzubinden, gleiches gilt für die Regelung der PV-Anlagen bis hin zum EZA-Regler. Parallel zum neuen el. Liegenschaftsnetz ist ein LWL-Netz gem. Vorgaben durch die BWI aufzubauen. Jedes Gebäude ist mit 48 Fasern neu zu versorgen. Der bisherige BWI-Knotenpunkt soll durch einen neuen Knotenpunkt zentral an einer Trafostation ersetzt werden. Die Trafostationen und die Netzstruktur der Energieleitungen sollen auch für die LWL-Verkabelung genutzt werden. Parallel zu den Leitungstrassen aller Spannungsebenen sind Leerrohre und Zugschächte für zukünftige Kabelstrecken vorzusehen. Das ges. Leerrohrsystem ist Wasserdicht bis zu den Hauseinführungen auszuführen. Das Leerrohrsystem ist mehrzügig auszubilden.Für eine bereits im Bau befindlichen Baumaßnahme ist die Planung einer neuen Trafostation als Vorabmaßnahme bereits beauftragt worden. Die Vorabmaßnahme, die für die Inbetriebnahme der ersten Baumaßnahmen erforderlich ist, soll über das in den Maßnahmen tätige Ing. Büro für Elektroplanung ausgeführt werden.Weitere Vorabmaßnahmen für die Aufstellung von Interim-Containeranlagen sowie für den Austausch eines defekten Mittelspannungskabels sind in Bearbeitung. Diese sind in die Gesamtmaßnahme mit zu integrieren.Weiter ist die Straßenbeleuchtung zu überplanen und das Leitungsnetz sowie die Maste und Lichtköpfe vielerorts altersbedingt zu ersetzen. Die Veränderungen durch die anstehenden Baumaßnahmen sind zu berücksichtigen.
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LBB NL KoblenzKoblenzDas Projekt "Neubau Funktionsgebäude DFmA" umfasst den vollständigen Rückbau des Gebäudes 43, sowie die Errichtung eines neuen Sperrzonengebäudes an gleicher Stelle. Der Neubau umfasst eine Nutzfläche von rund 1.806 m². Aufgrund des Leerstandes des vorhandenen Gebäudes 43, wird kein Interim für die Bauzeit benötigt. Gefordert wird die Planung bis einschließlich Leistungsphase 4 gemäß HOAI für den bauabschnitts-weisen Rück- und Neubau, inkl. Erstellung einer Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm zur Beauftragung eines späteren Generalunternehmers zur Erbringung der Ausführungsplanung und der anschließenden Bauausführung. Die Prüfung der Ausführungsunterlagen, sowie die Baubegleitung des Generalunternehmers sind Aufgaben des Generalplaners. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs und vor Erhalt der Unterlagen zur Kalkulation werden alle Bewerber und deren Nachunternehmerauf das VS-NfD-Merkblatt verpflichtet (Anlage 5 zum Bewer-bungsbogen). Kosten dieser Vergabe: - Baukosten (KG 200-600): 20.056.914,21 EUR brutto einschl. der prognostizierten BP Steigerung Voraussichtliche Termine dieser Vergabe: Zuschlag: April 2026 Vorabzug der FPU: bis 01.03.2027 Finalisierung der FPU: bis 15.04.2027 Bauüberwachung: März 2029- Oktober 2032Generalplanerleistungen
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- Der Auftraggeber ist Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR.
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- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.