Stadt Titisee-NeustadtTitisee-Neustadt
Gegenstand der Ausschreibung ist die Generalplanung für den Neubau des Hochbehälters Fullberg in Titisee-Neustadt. Es sollen die Planungsbereiche Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung (Hydraulik und EMSR) nach HOAI, Entwurfs- und Bauvermessung sowie Geotechnische Untersuchung und Baugrundgutachten angeboten werden.
Der bestehende Hochbehälter Fullberg aus dem Jahr 1962 weist erhebliche konstruktive, statische und technische Defizite auf. Im Rahmen der durch das Ingenieurbüro Fritz Planung GmbH durchgeführten Untersuchung wurde festgestellt, dass eine Sanierung des bestehenden Bauwerks nur mit sehr hohem technischem und wirtschaftlichem Aufwand möglich wäre. Das Ingenieurbüro empfiehlt daher ausdrücklich den Ersatzneubau eines Hochbehälters an einem alternativen Standort. Im Zuge der Variantenuntersuchung wurden verschiedene Bauformen betrachtet. Es ist auf Grundlage der Variantenuntersuchung die Ausführung eines konventionellen unterirdischen Stahlbetonbehälter an einem alternativen Standort vorgesehen. Die Kosten für die Ausführung als unterirdischer Stahlbetonbehälter stellen sich gemäß Grobkostenschätzung wie folgt dar: KGR 300: 3,1 Mio. € netto KGR 400: 0,6 Mio. € netto Planungsaufgabe ist es, den neuen Hochbehälter als Generalplanung zu realisieren. Termine - vorläufig - Planung: 1/2027 bis 09/2027 - Ausführung: 04/2028 bis 10/2030 Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Generalplanung zum Neubau des Hochbehälters in Fullberg. In Anlehnung an die HOAI werden folgende Planungsbereiche Bestandteil der angefragten Generalplanung: - Tragwerksplanung, Zuordnung HZ III - Ingenieurbauwerke, Zuordnung HZ III - Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 4, 7.2 und 8, Zuordnung HZ II (die anrechenbaren Kosten aller Anlagengruppen werden zusammengefasst ermittelt) - Entwurfs- und Bauvermessung (Vergütung Pauschal) - Geotechnische Untersuchung und Baugrundgutachten Die Leistungsphase 9 soll in allen Planungsbereichen, bis auf Tragwerksplanung, als besondere Leistung nach Stundenaufwand vergütet werden. Im Bedarfsfall wird die Mangelfeststellung und die Begleitung der Mangelbeseitigung erwartet, die auf Stundennachweis vergütet werden. Der Auftraggeber überträgt dem Auftragnehmer zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 3. Der Auftraggeber beabsichtigt, dem Auftragnehmer die weiteren Leistungsphasen im Ganzen zu übertragen. Die Übertragung erfolgt durch schriftliche Mitteilung. Geplant ist nach Erreichen der Leistungsphase 3 eine Weiterbeauftragung in allen Planungsbereichen. Der Auftraggeber ist in seiner Entscheidung über eine Weiterbeauftragung frei; ein Anspruch auf Übertragung weiterer Leistungsphasen besteht nicht. Besondere Leistungen: - Örtliche Bauüberwachung und Prüfen von Nachträgen (Ingenieurbauwerke) - Nachweis Erdbebensicherung (LPH 4 Bereich Tragwerksplanung) - Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks (LPH 8 Bereich Tragwerksplanung)