Stadt Bernau bei BerlinBernau bei Berlin
Freianlagenplanung - Sankt-Georgen-Park
Veranlassung Die Stadt Bernau bei Berlin, Bauamt SG Tiefbau/Grünflächen, beabsichtigt die Freifläche zwischen der Mühlenstraße und den angrenzenden Krankenhausflächen in Bernau bei Berlin im Sankt-Georgen-Park zu entwickeln. Das Vorhaben ist Teil der Konzeption "Grünes Band Bernau" und wird durch eine städtebauliche Studie aus dem Jahr 20...
Geotechnical Surveys, Surveying, Landscape Architecture, Traffic Planning
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- Tender type:
- Tender
- Contracting authority:
- Stadt Bernau bei Berlin
- Published:
- September 03, 2026
- Deadline:
- September 28, 2026
- Topic:
- Geotechnical Surveys
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Veranlassung Die Stadt Bernau bei Berlin, Bauamt SG Tiefbau/Grünflächen, beabsichtigt die Freifläche zwischen der Mühlenstraße und den angrenzenden Krankenhausflächen in Bernau bei Berlin im Sankt-Georgen-Park zu entwickeln. Das Vorhaben ist Teil der Konzeption "Grünes Band Bernau" und wird durch eine städtebauliche Studie aus dem Jahr 2014 fachlich unterlegt. Das Projekt ist als prioritäre Maßnahme der Gebietskulisse "Erweiterte Innenstadt" eingestuft. Darüber hinaus ist die Schaffung einer Querverbindung für den Radverkehr zwischen Ladeburger Straße und Alte Lohmühlenstraßen einschl. einer attraktiven Querungsmöglichkeit über die Mühlenstraße Teil des Mobilitätskonzeptes Bernau bei Berlin 2030+ (Maßnahme R 31.9). Bestand Die Grünfläche an der Mühlenstraße grenzt unmittelbar an das Gelände des Immanuel Krankenhaus sowie an den neu entwickelten Standort Ladeburger Dreieck. Sie ist geprägt durch ein zentral gelegenes Standgewässer (Lehmpfuhl) und einen dichten Gehölzbestand. Derzeit besteht eine unbefestigte Wegeverbindung zwischen Mühlenstraße und Klinikum. Der aktuelle Zustand erschwert die Wahrnehmung und Nutzung der Fläche als Teil des öffentlichen Raums. Zwischen Mühlenstraße und Ladeburger Straße fehlt derzeit eine durchgehende, öffentlich nutzbare Wegeverbindung. Der unbefestigte Weg durch die Freifläche ist schlecht einsehbar und nicht barrierearm. Die Freifläche bietet bislang wenig Aufenthaltsqualität und wirkt aufgrund des dichten Bewuchses ungeordnet und wenig einladend. Es gibt derzeit lediglich einen öffentlichen Zugang, der sowohl als Ein- als auch als Ausgang fungiert und zudem schlecht erkannt wird. Wasserschutzgebiete Das Vorhaben liegt in der Zone III B des Wasserwerkes Schönow. Die entsprechenden Restriktionen der Schutzgebietsverordnung in der aktuellen Fassung sind zu beachten. Insbesondere müssen eingesetzte Materialien und Hilfsstoffe wasserunschädlich sein. Naturschutzgebiete Im Vorhabenbereich sind keine weiteren Schutzgebiete ausgewiesen (LfU). Denkmalschutzbereiche Das Vorhaben liegt nicht in einem Denkmalschutzbereich. Es liegt ggf. im Umgebungsschutz des Einzeldenkmal St. Georgen-Kapelle/ St. Georgen-Hospital und grenzt an das Bodendenkmal 40518 Friedhof/Hospital. Eigentümerin des in Anspruch genommenen FlSt. 314 (Flur 35) ist die Stadt Bernau bei Berlin. Aufgabenstellung für den Planer Ziel des Vorhabens ist es, die Freifläche an der Mühlenstraße als Biotop zu stärken sowie als öffentlich zugänglichen Naherholungsraum zu entwickeln. Hierzu sind die Vegetation sowie der zentral gelegene Lehmpfuhl ökologisch und gestalterisch aufzuwerten. Der Beitrag der Fläche zur Verbesserung des innerstädtischen Klimas ist hierbei weiter zu sichern, indem die grundlegende Struktur mit waldartigem Charakter erhalten bleibt. Es sind Maßnahmen zur Verbesserung der Zugänglichkeit und Aufenthaltsqualität vorgesehen. Zwischen dem Immanuel Klinikum Bernau, Ladeburger Straße und Mühlenstraße ist eine attraktive, barrierefreie Wegeverbindung für den Fuß- und Radverkehr zu schaffen. Zur Weiterführung des Weges in Richtung Lohmühlenstraße ist zudem eine barrierefreie Querungshilfe für Fußgänger und Radfahrer über die Mühlenstraße notwendig. Um eine auf die tatsächlichen örtlichen Gegebenheiten aufbauende und abgestimmte Planungsunterlage erstellen zu können, sind eine qualifizierte Baugrunduntersuchung und die Entwurfsvermessung durch das Ingenieurbüro zu beauftragen. Es sind mindestens drei Angebote von Unternehmen aus der Region einzuholen, der Zuschlag ist mit dem Bauamt der Stadt Bernau bei Berlin abzustimmen. Als Grundlage der durchzuführenden Maßnahmen wurden im Vorfeld eine Studie zur Entwicklung der Freifläche (aus 2014) sowie eine Potentialabschätzung (aus 2025) durchgeführt. Es ist zu untersuchen, wie die vorgeschlagenen Maßnahmen dieser Voruntersuchungen umgesetzt werden können. I. Ermittlung, wie der Wasserhaushalt des Lehmpfuhls stabilisiert werden könnte II. Entfernung Restbestände (Fundamente, Zaunfelder, Müll) III. Gehölzauslichtungen, Neuanpflanzungen IV. Wegeneubau (Zugang und Erschließung verbessern) V. Beobachtungsplattform bzw. Steganlage VI. Hinweisschilder zu verschiedenen Aspekten (Artengruppen, Habitate) VII. Querungshilfe Einteilung in Abschnitte: - In einem 1. BA ist das Gelände begehbar zu gestalten, Gefahrenstellen, alte Gebäudereste und Müllablagerungen sind zu beseitigen sowie der Lehmpfuhl ökologisch aufzuwerten - In einem 2. BA wird der Sankt-Georgen-Park insgesamt gestalterisch aufgewertet Seitens des Immanuel Krankenhaus Bernau finden auf den angrenzenden Flurstücken derzeit bereits Baumaßnahmen statt und es sind weitere Maßnahmen angedacht. Die Planung zur Entwicklung des Sankt-Georgen-Park hat in enger Abstimmung mit dem Immanuel Krankenhaus Bernau zu erfolgen, um ein stimmiges Gesamtbild zu erhalten. Es ist mit anrechenbaren Kosten in Höhe von 600.000,00 EUR zu kalkulieren. Die Planung hat nach dem Prinzip der sparsamen und wirtschaftlichen Verwendung von Haushaltsmitteln zu erfolgen. Für Ausschuss- und SVV-Vorlagen sind die Planungsunterlagen in Kurzform nach Abstimmung mit dem AG gesondert aufzubereiten und in ausreichender Anzahl bereit zu stellen. Leistungsumfang 1. Erbringung der Lph 1 - Lph 9. 2. Gefordert wird die Vorlage ausführungsreifer Planunterlagen in 3-facher Ausfertigung und digital (*.dwg und *.pdf) sowie die Zuarbeit der für eine Ausschreibung und Vergabe notwendigen Dokumente. 3. Die Einholung von Leitungsbeständen ist erforderlich. 4. Das Projekt wird der Honorarzone III nach HOAI zugeordnet. 5. Es ist zusätzlich ein Nachweis über mindestens ein Referenzobjekt zu erbringen, welches mit den Planungsanforderungen vergleichbar ist. Termine Die Planung soll aufgrund bereitgestellter Haushaltsmittel sofort beginnen. Der Bau erfolgt direkt im Anschluss. Grundlagen für die Planung - Technische Regelwerke und amtliche Bestimmungen für das Straßenwesen, z.B. - Richtlinie für die Standardisierung des Oberbaus von Verkehrsflächen (RStO 12) - Richtlinie für die Gestaltung von einheitlichen Entwurfsgrundlagen im Straßenbau (RE) - Empfehlungen für Fußgängerverkehrsanlagen (EFA) - Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA) - Technische Regelwerke für Grünflächen, z.B. FLL-Regelwerke - digitale Stadtgrundkarte - Aufgabenstellung zur Planung - Die "Allgemeinen Hinweise des Infrastrukturamtes..." (s. Anlage 1) sind zu berücksichtigen. - Die Vorgaben des Tiefbaukatalogs sind zu berücksichtigen. - Auszug aus dem Mobilitätskonzept Bernau bei Berlin 2030+ - "Studie zur Entwicklung der Freifläche an der Mühlenstraße 28 in Bernau bei Berlin" aus März 2014 - "Potentialabschätzung Lehmpfuhl" des NABU aus 2025 Die Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit
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6Freianlagenplanung - Sanierung eines Kunstrasenplatzes
Stadt Bernau bei BerlinBernau bei BerlinDeadline: Sep 28Veranlassung Die Stadt Bernau bei Berlin, Bauamt SG Tiefbau/Grünflächen, beabsichtigt den Kunstrasenplatz des Sportplatzes am Wasserturm zu sanieren. Das Vorhaben verfolgt das Ziel, die sportliche Infrastruktur nachhaltig zu verbessern und um die Funktionalität, Sicherheit und Attraktivität des Sportplatzes dauerhaft zu gewährleisten. Bestand Der Sportplatz am Wasserturm wurde im Jahr 1998 erstmalig hergestellt. Im Jahr 2007 wurde das Kunstrasenspielfeld saniert, 2019 wurde die Laufbahn saniert und mit Beleuchtung ausgestattet. Seit jeher wird der Sportplatz als Allwetterplatz intensiv durch den Schul- und Vereinssport genutzt. Die Sportplatzfläche aus Kunstrasen ist ca. 5.800 m² groß und wird von einer Kunststoff-Laufbahnfläche umschlossen. Die Spielfeldmarkierung besteht aus einem Fußball-Großfeld mit Elfmeterpunkten sowie zwei Fußball-Kleinfeldern mit Neunmeterpunkten (für den Nachwuchsbereich von G- bis D-Junioren). Wasserschutzgebiete Das Vorhaben liegt in der Zone III B des Wasserwerkes Schönow. Die entsprechenden Restriktionen der Schutzgebietsverordnung in der aktuellen Fassung sind zu beachten. Insbesondere müssen eingesetzte Materialien und Hilfsstoffe wasserunschädlich sein. Naturschutzgebiete Im Vorhabenbereich sind keine weiteren Schutzgebiete ausgewiesen (LfU). Denkmalschutzbereiche Das Vorhaben liegt nicht in einem Denkmalschutzbereich.Eigentümerin des in Anspruch genommenen FlSt. 277 (Flur 34) ist die Stadt Bernau bei Berlin. Aufgabenstellung für den Planer Der bestehende Kunstrasenplatz ist grundhaft zu erneuern. Ziel des Vorhabens ist es, einen modernen, regelkonformen und langlebigen Sportbelag unter Berücksichtigung aktueller technischer Standards sowie sportfunktionaler Anforderungen herzustellen. Im Zuge der Maßnahme ist der vorhandene Unterbau, insbesondere die Entwässerungseinrichtungen (Rigolen und Rinnen) zu erneuern. Da die Kunstrasenfläche an die Laufbahnflächen angrenzen, ist hierdurch teilweise auch die Laufbahn zu sanieren. Der Umfang dafür muss durch die Planung festgestellt und dokumentiert werden. Die Spielfeldmarkierung ist nach Abschluss der Maßnahme analog zum derzeitigen Bestand wiederherzustellen. Die vorhandene Ausstattung (Tore, Eckfahnen, etc.) sind möglichst wieder zu verwenden. Um eine auf die tatsächlichen örtlichen Gegebenheiten aufbauende und abgestimmte Planungsunterlage erstellen zu können, sind optional eine qualifizierte Baugrunduntersuchung und die Entwurfsvermessung durch das Ingenieurbüro zu beauftragen. Es sind mindestens drei Angebote von Unternehmen aus der Region einzuholen, der Zuschlag ist mit dem Bauamt der Stadt Bernau bei Berlin abzustimmen. Es ist mit anrechenbaren Kosten in Höhe von 540.500,00 EUR zu kalkulieren. Die Planung hat nach dem Prinzip der sparsamen und wirtschaftlichen Verwendung von Haushaltsmitteln zu erfolgen. Für Ausschuss- und SVV-Vorlagen sind die Planungsunterlagen in Kurzform nach Abstimmung mit dem AG gesondert aufzubereiten und in ausreichender Anzahl bereit zu stellen. Leistungsumfang 1. Erbringung der Lph 3 sowie Lph 5 - Lph 9 gemäß HOAI § 39 Freianlagen. 2. Gefordert wird die Vorlage ausführungsreifer Planunterlagen in 3-facher Ausfertigung und digital (*.dwg und *.pdf) sowie die Zuarbeit der für eine Ausschreibung und Vergabe notwendigen Dokumente. 3. Die Einholung von Leitungsbeständen ist erforderlich. 4. Das Projekt wird der Honorarzone III nach HOAI zugeordnet. Termine Die Planung soll aufgrund bereitgestellter Haushaltsmittel sofort beginnen. Aufgrund der hohen Nutzungszeit (Schulsport und Vereine) und Ausstattung gibt es keine alternativen Sportplätze für die Bauzeit. Die Umsetzung der Maßnahme ist für die Sommerferien 2027 (01.07. - 14.08.2027) einzutakten Grundlagen für die Planung - Technische Regelwerke für Sport- und Spielplätze, z.B. - DIN 18034 - DIN 18035 - digitale Stadtgrundkarte - Aufgabenstellung zur Planung - Die "Allgemeinen Hinweise des Infrastrukturamtes..." (s. Anlage 1) sind zu berücksichtigen. - Die Vorgaben des Tiefbaukatalogs sind zu berücksichtigen. Die Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.Freianlagenplanung - Umgestaltung des westlichen Schulhofes der GS "Am Blumenhag"
Stadt Bernau bei BerlinBernau bei BerlinDeadline: Sep 28Veranlassung Die Stadt Bernau bei Berlin, Bauamt SG Tiefbau/Grünflächen, beabsichtigt, den westlichen Schulhof der Grundschule Blumenhag umzugestalten. Das Vorhaben verfolgt das Ziel, die vorhandenen sicherheitstechnischen Mängel, hervorgerufen durch freigespülte Wurzeln und Fundamente der Spielgeräte in Hanglage, abzustellen und die Attraktivität und Funktionalität des Schulhofes dauerhaft zu gewährleisten. Bestand Der westliche Schulhof besteht aus einer Holzspielanlage in Hanglage, einem Amphitheater und befestigter Schulhoffläche (insgesamt ca. 1.700 m²). Auf dem Schulgelände bestehen im Bereich der Spielanlage und des Amphitheaters erhebliche sicherheitstechnische Mängel. Durch Erosion und Abtragung des Fallschutzmaterials sind Fundamente freigelegt sowie Wurzelbereiche freigespült worden. Hierdurch ergeben sich Gefahrenstellen für die Nutzerinnen und Nutzer der Schulhoffläche. Darüber hinaus bestehen Defizite in der Oberflächenentwässerung. Insbesondere ist sicherzustellen, dass der Diebesweg auch bei Regenereignissen als Schulweg genutzt werden kann und nicht durch Oberflächenwasser beeinträchtigt wird. Vor diesem Hintergrund soll die westliche Schulhoffläche funktional, sicherheitstechnisch und entwässerungstechnisch neu geordnet werden. Eigentümerin des in Anspruch genommenen FlSt. 415 (Flur 42) ist die Stadt Bernau bei Berlin. Aufgabenstellung für den Planer Ziel der Planung ist die Entwicklung eines gesamtheitlichen Konzepts zur Umgestaltung der westlichen Schulhoffläche unter Berücksichtigung folgender Aspekte: - Sicherung und Neuordnung der Funktionsbereiche, eventuell kann der Spielbereich an Stelle des Amphitheaters rücken. - Prüfung der Notwendigkeit eines Amphitheaters - Herstellung einer dauerhaft funktionierenden Oberflächenentwässerung - Sicherstellung der Nutzbarkeit des Diebesweg auf dem Schulgelände - Berücksichtigung wirtschaftlicher, nachhaltiger und wartungsarmer Lösungen Die Planung ist in enger Abstimmung mit der Schulleitung und unter Beteiligung der Schülerschaft zu entwickeln. Als Grundlage wird ein aktueller Vermessungsplan zur Verfügung gestellt. Es ist mit anrechenbaren Kosten in Höhe von 500.000,00 EUR zu kalkulieren. Die Planung hat nach dem Prinzip der sparsamen und wirtschaftlichen Verwendung von Haushaltsmitteln zu erfolgen. Leistungsumfang 1. Erbringung der Lph 1 - Lph 9 gemäß HOAI § 39 Freianlagen. 2. Gefordert wird die Vorlage ausführungsreifer Planunterlagen in 3-facher Ausfertigung und digital (*.dwg und *.pdf) sowie die Zuarbeit der für eine Ausschreibung und Vergabe notwendigen Dokumente. 3. Die Einholung von Leitungsbeständen ist erforderlich. 4. Das Projekt wird der Honorarzone III nach HOAI zugeordnet. Termine Die Planung soll aufgrund bereitgestellter Haushaltsmittel sofort beginnen. Grundlagen für die Planung - Technische Regelwerke für Sport- und Spielplätze, z.B. - DIN 18034 - DIN 18035 - digitale Stadtgrundkarte - Aufgabenstellung zur Planung - Die "Allgemeinen Hinweise des Infrastrukturamtes..." (s. Anlage 1) sind zu berücksichtigen. - Die Vorgaben des Tiefbaukatalogs sind zu berücksichtigen. Die Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.Vergabe Freianlagenplanung für die Neugestaltung des Schulgeländes der Grundschule "Am Kiefernwald"
Amt SpreenhagenSpreenhagenDeadline: Sep 07Für die Neugestaltung des Schulgeländes sind folgende Inhalte als Bestandteile der zu vergebenden Planungsleistungen zu beachten: - Neugestaltung des Schulgeländes inkl. Ausstattung und Möblierung mit Spielmöglichkeiten, Sitzgelegenheiten, Fahrradständern, Abfallbehältern etc., wenn sinnvoll, dann Wiederverwendung vorhandener Elemente - Überprüfung/ Überarbeitung/ Neuordnung der Erschließung und Wegeverbindungen auf dem Schulgelände - Überarbeitung des bestehenden Bolzplatzes für die Pausennutzung - Aufwertung des Grundstücksbereichs zum Artur-Becker-Ring - Entwässerungsplanung unter Einbeziehung bestehender Dachflächenentwässerungsanlagen (Rigole/ Mulde/ Sickerschacht) - Die barrierefreie Erschließung der Gebäude und Freiflächen ist sicherzustellen - Planung mit Schülerbeteiligung Sich daraus ergebene Leistungsinhalte als Besondere Leistungen der Leistungsbeschreibung der Planungsaufgabe sind: 1. Bestandsaufnahme, Beurteilen und Bewerten der vorhandenen Substanz: Entwässerungsanlagen, Bauteile, Materialien, Einbauten und die zu schützenden und zu erhaltenden Gehölze und Vegetationsbestände (pauschal) 2. Begutachtung von bis zu 15 Bäumen mit Fällantrag (pauschal) 3. Erstellen LV zu Baugrunduntersuchung einschl. Analytik (für die Entsorgung und zur Vorbereitung der Planung des Regenwassermanagements, pauschal) 4. Regenwassermanagement (Prüfung der Versickerung von Niederschlägen, pauschal) 5. Erstellung Überflutungsprüfung (Nachweis) der Freianlagen (Ermitteln des anzusetzenden Bemessungsregens, des erforderlichen Rückhaltevolumens, des vorhandenen Rückhaltevolumens in Abstimmung mit dem Auftraggeber und nach den Vorgaben des Baugrundgutachtens, Nachweis + Empfehlungen von Maßnahmen zur Erhöhung der Überflutungssicherheit, pauschal) 6. Leitkonzept mit Nachweis Barrierefreiheit (pauschal) 7. Beteiligungsverfahren Nutzer (Im Rahmen der Vorplanung ist ein Beteiligungsverfahren durchzuführen. Eine Auftaktveranstaltung zusammen mit Lehrern, Horterziehern und Kindern/ JugeFreianlagenplanung für die Modernisierung der Bildungsakademie der HWK
HWK UlmUlmDeadline: Sep 07Die Handwerkskammer Ulm beabsichtigt, ihre Bildungsakademie am Standort Köllestraße 55 in 89077 Ulm umfassend zu modernisieren und zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Das Gesamtvorhaben umfasst den teilweisen Abbruch bestehender Gebäude, die Modernisierung von Bestandsgebäuden sowie die Errichtung eines Neubaus. Ziel ist die Schaffung eines modernen Bildungsstandortes für die berufliche Aus- und Weiterbildung, der den zukünftigen Anforderungen des Handwerks in funktionaler, gestalterischer und wirtschaftlicher Hinsicht gerecht wird. Grundlage der weiteren Planung ist die Projektskizze des Architekturbüros Wolf Planung, Heidenheim, das im Rahmen eines europaweiten Vergabeverfahrens mit den Leistungen der Objektplanung Gebäude beauftragt wurde. Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind die Leistungen der Freianlagenplanung gemäß § 39 HOAI 2021. Die Freianlagen bilden einen wesentlichen Bestandteil des Gesamtkonzepts und sollen sowohl die funktionalen Anforderungen des Campus als auch eine hohe Aufenthalts- und Gestaltungsqualität erfüllen. Besondere Bedeutung kommt dabei der Entwicklung eines schlüssigen Freiraumkonzepts zu. Hierzu gehören insbesondere: • die funktionale und gestalterische Einbindung des Neubaus in den Gebäudebestand, • die Neuordnung der inneren Erschließung für Fußgänger-, Fahrrad-, Liefer- und Individualverkehr, • die Planung attraktiver Aufenthalts- und Kommunikationsbereiche, • die barrierefreie Gestaltung sämtlicher Außenanlagen, • die Berücksichtigung klimaresilienter und nachhaltiger Freiraumlösungen (z. B. Regenwassermanagement, Entsiegelung, Begrünung und Erhalt wertvoller Vegetationsstrukturen), • die Planung und Umsetzung der Maßnahmen unter Berücksichtigung des laufenden Betriebs der Bildungsakademie sowie einer abschnittsweisen Realisierung. Die Freianlagenplanung ist von Beginn an eng mit der Objektplanung sowie den weiteren Fachplanungen zu koordinieren. Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb des Planungsteams wird vorausgesetzt. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Zunächst werden die Leistungsphasen 3 und 4 beauftragt. Die Beauftragung der weiteren Leistungsphasen erfolgt optional und steht insbesondere unter dem Vorbehalt der Bewilligung der beantragten Fördermittel sowie der weiteren Projektentwicklung. Für das Vorhaben sollen Fördermittel des Bundes und des Landes Baden-Württemberg in Anspruch genommen werden. Der Auftragnehmer hat daher die Anforderungen der Fördermittelgeber zu berücksichtigen und förderfähige sowie nicht förderfähige Maßnahmen eindeutig voneinander abzugrenzen. Erfahrungen bei der Planung öffentlich geförderter Baumaßnahmen sind hierbei von Vorteil. Der Projektzeitplan (siehe auch Kap 1.7) stellt sich wie folgt dar: • Planungsbeginn: Oktober 2026 • Abschluss Entwurfsplanung (LPH 3): JAugust 2027 • Förderantrag auf Basis Kostenberechnung (DIN 276) • Zuwendungsbescheid: voraussichtlich Anfang 2028 • Baubeginn: Ende 2028 • Fertigstellung: 2032/2033 Ziel des Vorhabens ist die Schaffung eines zukunftsfähigen Bildungsstandorts für die handwerkliche Aus- und Weiterbildung.Freianlagenplanung für: Umstrukturierung und Modernisierung des bbz Arnsberg
Handwerkskammer SüdwestfalenArnsbergDeadline: Sep 07Die Handwerkskammer Südwestfalen beabsichtigt eine Umstrukturierung und Modernisierung des bbz Arnsberg durchzuführen. Das bbz Arnsberg bietet ein umfassendes Schulungsangebot in unterschiedlicher Ausprägung für die Fachrichtungen Kfz, Elektro, Metall, SHK, Holz, Bau/Ausbau, Friseure und betriebswirtschaftlichen Bereiche in erster Linie für die Überbetriebliche Ausbildung und die Meistervorbereitung. Die Gebäude sind größtenteils auf dem baulichen Stand des jeweiligen Errichtungsjahres. Die meisten Gebäude entsprechen aufgrund des Baualters technisch sowie energetisch nicht mehr dem Stand der Technik. Eine Modernisierung ist erforderlich. Bestandteil der Maßnahmen ist neben dem Neubau eines Technikums mit ca. 4.000 qm BGF ebenfalls der Ersatzneubau des Gebäudes G und die Modernisierung der Bestandsflächen. Das Vorhaben soll in verschiedenen Maßnahmenpaketen entsprechend der Priorisierung der Maßnahmen, d.h. bauabschnittsweise umgesetzt werden. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Die Planung sollte im Vorfeld, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, übergreifend erfolgen. Zudem sind die Förderantragsunterlagen (Z-Bau) nach Abschluss der Leistungsphase 3 gemeinsam für alle Maßnahmen einzureichen. Die grundsätzliche Genehmigungsfähigkeit ist hierzu im Vorfeld bereits zu klären. Die Umsetzung aller Maßnahmen erfolgt im laufenden Betrieb. Weitere förderfähige Maßnahmen (z.B. Rückbau, Stellplätze, etc.) sind entsprechend des jeweiligen Leistungsbildes Bestandteil der Beauftragung. Es wird erwartet, dass die gesamte Planung in 3D-Modellen erfolgt, unter anderem um eine höhere Genauigkeit bei der Massenermittlung und Kollisionsprüfung zu erreichen. Die Anwendung von BIM ist jedoch nicht vorgesehen. Die Vorgaben des GEG sind für die Neubauten und Modernisierungen einzuhalten. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Die Gesamtkosten (KG 200 - 500 und 700) für diese Maßnahmen inkl. Rückbau, wurde mit ca. 45,7 Mio. EUR brutto ermittelt (BKI Stand 2023). Diese Summe wird als grundsätzlich förderfähig betrachtet und ist im Rahmen der weiteren Untersuchungen zu aktualisieren. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Die Gesamtmaßnahme soll über Fördermittel sowie einen Anteil an Eigenmitteln finanziert werden. Die Fördergelder setzen sich zusammen aus Bundesmitteln, Landesmitteln und GRW-Mitteln. Es ist gemeinsames Ziel die Förderunterlagen im Jahr 2027 einzureichen. Hierzu ist es erforderlich, dass die für den Zuwendungsantrag erforderlichen Leistungen des Auftragnehmers bis zum April 2027 vorliegen. Es ist von einer Inbetriebnahme der letzten hochbaulichen Maßnahmen bis Dezember 2036 auszugehen. Daran anschließend erfolgt der Rückbau der als Interim genutzten Bestandsgebäude und daran anschließend die finale Fertigstellung und Inbenutzungnahme der Freianlagen. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Die Umsetzung der Baumaßnahme muss unter Beachtung der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit erfolgen. Die Richtlinien für Zuwendungsbaumaßnahmen des Bundes insbesondere die Baufachlichen Ergänzungsbestimmungen (ZBau) müssen eingehalten werden. Das Bauvorhaben ist eine vom Bund und Land geförderte Zuwendungsmaßnahme.453 - LVR-Frida-Kahlo-Schule Sankt Augustin - Neubau, Fachplanung Rückbau
LVR-Fachbereich Zentraler Einkauf und DienstleistungenKölnDeadline: Sep 23Der Landschaftsverband Rheinland beabsichtigt die Planungsleistungen Rückbau und Schadstoffsanierung für die bestehende Frida-Kahlo-Schule am Standort Sankt Augustin zu vergeben. Unter Zukauf des westlich anschließenden Grundstücks soll in voraussichtlich zwei Bauabschnitten ein Ersatzbau für die 2,5-zügige Frida-Kahlo-Schule mit dem Förderschwerpunkt Körpermotorische Entwicklung (KME) für ca. 300 Schüler*innen errichtet werden. Das bestehende Schulgebäude aus dem Jahr 1973 am Standort Arnold-Janssen-Str. 25a wurde aufgrund der kontinuierlich steigenden Schülerzahlen mehrfach baulich erweitert (1974-76, 1988 und 2010) . Im Rahmen der Maßnahme soll der Rückbau abschnittsweise in Abstimmung mit der Planung des Neubaus in voraussichtlich zwei Abschnitten erfolgen. Dazu muss vor den Abbrucharbeiten in Teilbereichen eine Schadstoffsanierung erfolgen. Die Umsetzung des gesamten Projekts muss im laufenden Betrieb erfolgen. Grundlagen für den Rückbau und die Schadstoffsanierung sind ein Bericht und die Erfassung und Bewertung von Gefahrstoffen (PCB, PCP, PAK) in den Gebäuden aus dem Jahr 2003, ein Bericht über PCB/ PCP Kontrollmessungen aus 2004, eine Neubewertung der Dringlichkeitsstufen von Asbestprodukten aus dem Jahr 2008, sowie ein Schadstoffgutachten aus dem Jahr 2022.
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