Stadt Bernau bei BerlinBernau bei Berlin
Freianlagenplanung - Umgestaltung des westlichen Schulhofes der GS "Am Blumenhag"
Veranlassung Die Stadt Bernau bei Berlin, Bauamt SG Tiefbau/Grünflächen, beabsichtigt, den westlichen Schulhof der Grundschule Blumenhag umzugestalten. Das Vorhaben verfolgt das Ziel, die vorhandenen sicherheitstechnischen Mängel, hervorgerufen durch freigespülte Wurzeln und Fundamente der Spielgeräte in Hanglage, abzustellen und die Attr...
Civil Engineering Design, Landscape Architecture
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- Tender type:
- Tender
- Contracting authority:
- Stadt Bernau bei Berlin
- Published:
- September 03, 2026
- Deadline:
- September 28, 2026
- Topic:
- Civil Engineering Design
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Veranlassung Die Stadt Bernau bei Berlin, Bauamt SG Tiefbau/Grünflächen, beabsichtigt, den westlichen Schulhof der Grundschule Blumenhag umzugestalten. Das Vorhaben verfolgt das Ziel, die vorhandenen sicherheitstechnischen Mängel, hervorgerufen durch freigespülte Wurzeln und Fundamente der Spielgeräte in Hanglage, abzustellen und die Attraktivität und Funktionalität des Schulhofes dauerhaft zu gewährleisten. Bestand Der westliche Schulhof besteht aus einer Holzspielanlage in Hanglage, einem Amphitheater und befestigter Schulhoffläche (insgesamt ca. 1.700 m²). Auf dem Schulgelände bestehen im Bereich der Spielanlage und des Amphitheaters erhebliche sicherheitstechnische Mängel. Durch Erosion und Abtragung des Fallschutzmaterials sind Fundamente freigelegt sowie Wurzelbereiche freigespült worden. Hierdurch ergeben sich Gefahrenstellen für die Nutzerinnen und Nutzer der Schulhoffläche. Darüber hinaus bestehen Defizite in der Oberflächenentwässerung. Insbesondere ist sicherzustellen, dass der Diebesweg auch bei Regenereignissen als Schulweg genutzt werden kann und nicht durch Oberflächenwasser beeinträchtigt wird. Vor diesem Hintergrund soll die westliche Schulhoffläche funktional, sicherheitstechnisch und entwässerungstechnisch neu geordnet werden. Eigentümerin des in Anspruch genommenen FlSt. 415 (Flur 42) ist die Stadt Bernau bei Berlin. Aufgabenstellung für den Planer Ziel der Planung ist die Entwicklung eines gesamtheitlichen Konzepts zur Umgestaltung der westlichen Schulhoffläche unter Berücksichtigung folgender Aspekte: - Sicherung und Neuordnung der Funktionsbereiche, eventuell kann der Spielbereich an Stelle des Amphitheaters rücken. - Prüfung der Notwendigkeit eines Amphitheaters - Herstellung einer dauerhaft funktionierenden Oberflächenentwässerung - Sicherstellung der Nutzbarkeit des Diebesweg auf dem Schulgelände - Berücksichtigung wirtschaftlicher, nachhaltiger und wartungsarmer Lösungen Die Planung ist in enger Abstimmung mit der Schulleitung und unter Beteiligung der Schülerschaft zu entwickeln. Als Grundlage wird ein aktueller Vermessungsplan zur Verfügung gestellt. Es ist mit anrechenbaren Kosten in Höhe von 500.000,00 EUR zu kalkulieren. Die Planung hat nach dem Prinzip der sparsamen und wirtschaftlichen Verwendung von Haushaltsmitteln zu erfolgen. Leistungsumfang 1. Erbringung der Lph 1 - Lph 9 gemäß HOAI § 39 Freianlagen. 2. Gefordert wird die Vorlage ausführungsreifer Planunterlagen in 3-facher Ausfertigung und digital (*.dwg und *.pdf) sowie die Zuarbeit der für eine Ausschreibung und Vergabe notwendigen Dokumente. 3. Die Einholung von Leitungsbeständen ist erforderlich. 4. Das Projekt wird der Honorarzone III nach HOAI zugeordnet. Termine Die Planung soll aufgrund bereitgestellter Haushaltsmittel sofort beginnen. Grundlagen für die Planung - Technische Regelwerke für Sport- und Spielplätze, z.B. - DIN 18034 - DIN 18035 - digitale Stadtgrundkarte - Aufgabenstellung zur Planung - Die "Allgemeinen Hinweise des Infrastrukturamtes..." (s. Anlage 1) sind zu berücksichtigen. - Die Vorgaben des Tiefbaukatalogs sind zu berücksichtigen. Die Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
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9Freianlagenplanung - Sanierung eines Kunstrasenplatzes
Stadt Bernau bei BerlinBernau bei BerlinDeadline: Sep 28Veranlassung Die Stadt Bernau bei Berlin, Bauamt SG Tiefbau/Grünflächen, beabsichtigt den Kunstrasenplatz des Sportplatzes am Wasserturm zu sanieren. Das Vorhaben verfolgt das Ziel, die sportliche Infrastruktur nachhaltig zu verbessern und um die Funktionalität, Sicherheit und Attraktivität des Sportplatzes dauerhaft zu gewährleisten. Bestand Der Sportplatz am Wasserturm wurde im Jahr 1998 erstmalig hergestellt. Im Jahr 2007 wurde das Kunstrasenspielfeld saniert, 2019 wurde die Laufbahn saniert und mit Beleuchtung ausgestattet. Seit jeher wird der Sportplatz als Allwetterplatz intensiv durch den Schul- und Vereinssport genutzt. Die Sportplatzfläche aus Kunstrasen ist ca. 5.800 m² groß und wird von einer Kunststoff-Laufbahnfläche umschlossen. Die Spielfeldmarkierung besteht aus einem Fußball-Großfeld mit Elfmeterpunkten sowie zwei Fußball-Kleinfeldern mit Neunmeterpunkten (für den Nachwuchsbereich von G- bis D-Junioren). Wasserschutzgebiete Das Vorhaben liegt in der Zone III B des Wasserwerkes Schönow. Die entsprechenden Restriktionen der Schutzgebietsverordnung in der aktuellen Fassung sind zu beachten. Insbesondere müssen eingesetzte Materialien und Hilfsstoffe wasserunschädlich sein. Naturschutzgebiete Im Vorhabenbereich sind keine weiteren Schutzgebiete ausgewiesen (LfU). Denkmalschutzbereiche Das Vorhaben liegt nicht in einem Denkmalschutzbereich.Eigentümerin des in Anspruch genommenen FlSt. 277 (Flur 34) ist die Stadt Bernau bei Berlin. Aufgabenstellung für den Planer Der bestehende Kunstrasenplatz ist grundhaft zu erneuern. Ziel des Vorhabens ist es, einen modernen, regelkonformen und langlebigen Sportbelag unter Berücksichtigung aktueller technischer Standards sowie sportfunktionaler Anforderungen herzustellen. Im Zuge der Maßnahme ist der vorhandene Unterbau, insbesondere die Entwässerungseinrichtungen (Rigolen und Rinnen) zu erneuern. Da die Kunstrasenfläche an die Laufbahnflächen angrenzen, ist hierdurch teilweise auch die Laufbahn zu sanieren. Der Umfang dafür muss durch die Planung festgestellt und dokumentiert werden. Die Spielfeldmarkierung ist nach Abschluss der Maßnahme analog zum derzeitigen Bestand wiederherzustellen. Die vorhandene Ausstattung (Tore, Eckfahnen, etc.) sind möglichst wieder zu verwenden. Um eine auf die tatsächlichen örtlichen Gegebenheiten aufbauende und abgestimmte Planungsunterlage erstellen zu können, sind optional eine qualifizierte Baugrunduntersuchung und die Entwurfsvermessung durch das Ingenieurbüro zu beauftragen. Es sind mindestens drei Angebote von Unternehmen aus der Region einzuholen, der Zuschlag ist mit dem Bauamt der Stadt Bernau bei Berlin abzustimmen. Es ist mit anrechenbaren Kosten in Höhe von 540.500,00 EUR zu kalkulieren. Die Planung hat nach dem Prinzip der sparsamen und wirtschaftlichen Verwendung von Haushaltsmitteln zu erfolgen. Für Ausschuss- und SVV-Vorlagen sind die Planungsunterlagen in Kurzform nach Abstimmung mit dem AG gesondert aufzubereiten und in ausreichender Anzahl bereit zu stellen. Leistungsumfang 1. Erbringung der Lph 3 sowie Lph 5 - Lph 9 gemäß HOAI § 39 Freianlagen. 2. Gefordert wird die Vorlage ausführungsreifer Planunterlagen in 3-facher Ausfertigung und digital (*.dwg und *.pdf) sowie die Zuarbeit der für eine Ausschreibung und Vergabe notwendigen Dokumente. 3. Die Einholung von Leitungsbeständen ist erforderlich. 4. Das Projekt wird der Honorarzone III nach HOAI zugeordnet. Termine Die Planung soll aufgrund bereitgestellter Haushaltsmittel sofort beginnen. Aufgrund der hohen Nutzungszeit (Schulsport und Vereine) und Ausstattung gibt es keine alternativen Sportplätze für die Bauzeit. Die Umsetzung der Maßnahme ist für die Sommerferien 2027 (01.07. - 14.08.2027) einzutakten Grundlagen für die Planung - Technische Regelwerke für Sport- und Spielplätze, z.B. - DIN 18034 - DIN 18035 - digitale Stadtgrundkarte - Aufgabenstellung zur Planung - Die "Allgemeinen Hinweise des Infrastrukturamtes..." (s. Anlage 1) sind zu berücksichtigen. - Die Vorgaben des Tiefbaukatalogs sind zu berücksichtigen. Die Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.KTE Lirich, Umgestaltung der Außenanlage - Freianlagenplanung LP 1-3, stufenweise LP 4-9
SBO Servicebetriebe Oberhausen - Eigenbetrieb der Stadt OberhausenOberhausenDeadline: Sep 21Gegenstand der Beauftragung sind die zur Umsetzung des unter dem Punkt 1 beschriebenen Vorhabens erforderlichen Fachplanungsleistungen zum Leistungsbild Freianlagenplanung in den Leistungsphasen 1-3 (Stufe 1) und 4-9 (Stufe 2) gemäß § 39 HOAI 2021. Der Auftragnehmer hat zu den jeweils beauftragten Leistungsphasen sämtliche Grundleistungen zu erbringen. Vereinbart werden die Honorarzone IV - Basishonorarsatz. Planungsleistungen werden nach HOAI 2021 stufenweise, wie folgt, vergeben: Stufe 1: Leistungsphase 1-3 Stufe 2: Leistungsphase 4-9 Wichtigste Ziele bei der Aufwertung der Außenanlagen der KTE Lirich sind - Gestalterische und funktionale Aufwertung des Außenbereichs, insbesondere unter Berücksichtigung des Themas der Inklusion - Inklusive Planung der Kinderspielgeräte - Schaffung eines "Kühlen Ortes" durch die Gestaltung des Wasserspiels mit Pumpenanlage - Berücksichtigung des Spielhügels in die GestaltungMBS - Umgestaltung nördl. Schlulhof GS Thomas Mann
SALEG Landes- und Kommunalservice GmbH im Auftrag der MBS GmbHMagdeburgDeadline: Jun 09Ort der Ausführung: GS Thomas Mann, Cracauer Str. 8, 39114 MagdeburgFreianlagenplanung
Handwerkskammer DortmundDortmundDie Handwerkskammer an der Ardeystraße 93 sowie am Standort Hansemann in Dortmund wird in den kommenden Jahren grundlegend saniert und umfangreich erweitert. Planungsumfang sind die Außenanlagen in folgenden Bereichen: Gebäudenahe Bereiche der Neubauten (Haus 1 (Anbau KFZ-Werkstatt) und Haus 3 (Maler + Elektro/SHK Werkstatt)) inkl. LKW Hof und KFZ Hof, Aufwertung Bereich "grüne Mitte" mit Aufenthaltsqualität, Parkdeck und Parkplätze, Innenhof (Haus 1) sowie Fußwege und Straßen. Planungsumfang sind die Außenanlagen im gebäudenahen Bereich des Haus 7, Liegenschaft Hansemann. Grundleistungen i.S.v. § 39 HOAIErweiterung PP2 und Umbau PP7 - Objektplanung Freianlagen Teil 3, Abschnitt 2, §§ 38 ff. nach HOAI 2021, Leistungsphasen 1 bis 9
Landkreis FürthZirndorfDer Landkreis Fürth beabsichtigt die Neugestaltung und Fertigstellung der Bestandsgebäude im Pinderpark 2 und 4 („PP2“ und „PP4“) und die Generalsanierung (ausgenommen Fassade) und den Umbau eines großen Teils des Bürogebäudes im Pinderpark 5-7 („PP7“), zu einem modernen Verwaltungsgebäude. Der Bürokomplex PP7 wurde im Mai 2024 durch den Landkreis Fürth angekauft – die Sanierung und der Umbau soll zeitnah erfolgen. Der Landkreis hat die Räumlichkeiten erworben, um seine Verwaltung an seinem Standort im Pinderpark in Zirndorf zusammenzuführen. Die aktuell noch genutzten Flächen am Stresemannplatz in Fürth werden nach der Sanierung und dem Umzug aufgelöst. Bei dem neu erworbenen Objekt handelt es sich um ein unterkellertes Gebäude mit Erdgeschoss und drei Obergeschossen. In etwa die Hälfte des Gebäudes ist für Büro-, Praxis-, Laden- und Lagerflächen vermietet. Die zweite Hälfte wurde bis Mai durch eine Firma für Damenmode genutzt und soll für die Verwaltung des Landkreises Fürth saniert und umgebaut werden. Die Gebäudeteile sollen auch die Verwaltungseinheiten, die ursprünglich im Bauteil PP2 (im Pinderpark 2) untergebracht werden sollten, aufnehmen. Die ursprünglich geplante Erweiterung des bestehenden Verwaltungsgebäudes PP2 wurde nach dem Erwerb von PP7, nach der Fertigstellung des Untergeschosses und der Tiefgarage, gestoppt. Das geplante Baufeld ist immer noch Baustelle und umschließt neben dem eigentlichen Erweiterungsbau auch Teile des Kundenparkplatzes und des Platzes / Haupteingangs vor dem Verwaltungsgebäude von PP2. Die Planungsleistungen umfassen die Einpassung des nicht fertiggestellten Erweiterungsbaus und die Neugestaltung des Vorplatzes des neuen Haupteingangs. Der Gebäudekomplex PP4 umfasst aktuell auch Verwaltungseinheiten des Landkreises, die in die Gebäude PP2 und PP7 integriert werden sollen. Zur weiteren Nutzung des Gebäudes, müssen die umliegenden Erschließungen umgeplant und ertüchtigt werden. Gegenstand der Vergabe sind die Leistungen derVgV Mering - Ersatzneubau Freibad
Markt MeringMeringDer Auftrag umfasst die Planungsleistungen Freianlagen nach § 38 ff HOAI in Verbindung mit Anlage 11 HOAI, Leistungsphasen 1-9 für den Ersatzneubau des Freibads in MeringAußenanlagenplanung
Amt Geest und Marsch SüdholsteinHeistDeadline: Sep 16Kennung des Verfahrens: b1000000-c0de-4000-a000-00d462543775 Interne Kennung: 211.0613_PL05 Verfahrensart: Offenes Verfahren Das Verfahren wird beschleunigt: neinFMR Vergabe der Planungsleistung Freianlagen
Freizeitgesellschaft Metropole Ruhr mbHWittenDeadline: Sep 07Die Niederrhein-Therme wird seit dem Jahr 1989 von der Auftraggeberin im Revierpark Mattlerbusch betrieben. Die Therme verfügt über 15 Saunen, 2 Thermalsolebecken, ein Wellen- und Freizeitbad und bietet damit ein umfangreiches gesundheitsorientiertes Angebot für alle Zielgruppen. Im Mai 2021 wurde ein Sanierungsgutachten für die Therme erstellt, welches die dringendsten Handlungsmaßnahmen aufzeigt, um die Betriebssicherheit der Anlage aufrecht zu erhalten und wiederherzustellen. Um die Betriebssicherheit zu garantieren bzw. herzustellen, hat sich der Auftraggeber für das Konzept der Gesamtsanierung der Therme entschieden. Die derzeitige Fläche inkl. der Außenbereiche steht zur Verfügung und soll auf eine jährliche Besucherzahl von 320.000 - 360.000 Besuchern abzielen. Die neue Anlage soll über ein zukunftsweisendes Energiekonzept verfügen. Hier sollen Techniken und Baustoffe zum Einsatz kommen, die einen CO²-neutralen Bäderbetrieb mit Wärmerückgewinnung und wirtschaftlichen Verbrauchsmedien bei umweltfreundlicher, ökologischer Nachhaltigkeit garantieren. Die wichtigen identitätsstiftenden Angebote Sauna & Sole sollen sinnvoll durch beispielsweise ein Soleschwebe- und ein Kursbecken, ein Poolbar-Becken, einen Fitnessbereich und durch Aufenthaltsbereiche mit hohem Wohlfühlfaktor ergänzt werden. Im Rahmen der Generalsanierung soll der aktuelle Kellerbestand erhalten bleiben. Gegenstand dieses Vergabeverfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb ist die Vergabe der Planungsleistung Freianlagen für die Generalsanierung der Niederrhein-Therme Mattlerbusch in Duisburg. Ausgeschrieben wird eine gestufte Planungsbeauftragung. Der Bewerber soll dabei zunächst die Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 2 und die zugehörigen Besonderen Leistungen erbringen, wobei sich der Auftraggeber die stufenweise Beauftragung weiterer Leistungsphasen vorbehält. Auch für die weitergehenden Leistungsphasen sind - soweit beauftragt - sämtliche erforderliche Besondere Leistungen vom Bieter zu erbringen. Zudem hat der Auftragnehmer bereits als Besondere Leistungen für das Projekt die Anfertigung eines Renderings, die Anfertigung eines Geländemassemodells sowie die Erstellung eines Baumkatasters jeweils zu einer Pauschale anzubieten, wobei die Beauftragung dieser Leistungen zunächst nur optional ist. Der Bieter hat zudem auch sämtliche weiteren Leistungen der Leistungsphasen bis einschließlich Leistungsphase 9 HOAI des Leistungsbildes Freianlagenplanung verbindlich anzubieten. Der Auftraggeber ist berechtigt, die weiteren Leistungsphasen und Besonderen Leistungen jeweils durch einseitige schriftliche Abforderung zu den angebotenen Konditionen abzurufen. Der Auftragnehmer schuldet eine baugestalterische, technisch und wirtschaftlich erfolgreiche Umsetzung der Planungsleistungen des Leistungsbildes Freianlagen nach den anerkannten Regeln der Technik. Darüber hinaus hat der Auftragnehmer folgende Zielvorstellungen und -vorgaben des Auftraggebers ("Planungs- und Überwachungsziele"), die sich im Einzelnen sowie ergänzend aus den Vergabeunterlagen bei der Erbringung der vertragsgegenständlichen Leistungen zur Herbeiführung des vertraglich geschuldeten Werkerfolges umzusetzen: (a) Ziel der Planung ist die Gestaltung und Realisierung der Freianlagen rund um die neue Niederrhein-Therme Mattlerbusch in Duisburg. (b) Die Freianlagen sollen eine hohe Aufenthaltsqualität, klare Besucherführung und eine gestalterische Einheit mit dem Gebäudekomplex bilden. Der Außenraum soll Freizeitwert, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit vereinen. (c) Die Planungsziele im Einzelnen im Hinblick auf das gestalterische Ziel, die funktionalen und technischen Anforderungen, Nachhaltigkeit und Ökologie sowie Kostenziele können im Detail dem Vertrag entnommen werden. (d) Das Bauvorhaben soll mit der BIM-Planungsmethode umgesetzt werden. Der Auftragnehmer hat die Planungsaufgabe daher in einem leistungsphasengerechten digitalen Geländemodell (BIM), das alle Fachplanungsleistungen berücksichtigt, zu bearbeiten. Er verpflichtet sich insoweit zur Übernahme des vom Auftraggeber vorgegebenen leistungsspezifischen BIM-Standrads: BIM, Level 2 nach dem LOD (Level of Development). Die BIM-Rahmenbedingungen werden nach Abschluss dieses Vertrages durch den Auftraggeber weiter konkretisiert. Die weiteren Einzelheiten des Auftrags können der Leistungsbeschreibung und dem Vertrag entnommen werden.Freianlagenplanung für die Modernisierung der Bildungsakademie der HWK
HWK UlmUlmDeadline: Sep 07Die Handwerkskammer Ulm beabsichtigt, ihre Bildungsakademie am Standort Köllestraße 55 in 89077 Ulm umfassend zu modernisieren und zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Das Gesamtvorhaben umfasst den teilweisen Abbruch bestehender Gebäude, die Modernisierung von Bestandsgebäuden sowie die Errichtung eines Neubaus. Ziel ist die Schaffung eines modernen Bildungsstandortes für die berufliche Aus- und Weiterbildung, der den zukünftigen Anforderungen des Handwerks in funktionaler, gestalterischer und wirtschaftlicher Hinsicht gerecht wird. Grundlage der weiteren Planung ist die Projektskizze des Architekturbüros Wolf Planung, Heidenheim, das im Rahmen eines europaweiten Vergabeverfahrens mit den Leistungen der Objektplanung Gebäude beauftragt wurde. Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind die Leistungen der Freianlagenplanung gemäß § 39 HOAI 2021. Die Freianlagen bilden einen wesentlichen Bestandteil des Gesamtkonzepts und sollen sowohl die funktionalen Anforderungen des Campus als auch eine hohe Aufenthalts- und Gestaltungsqualität erfüllen. Besondere Bedeutung kommt dabei der Entwicklung eines schlüssigen Freiraumkonzepts zu. Hierzu gehören insbesondere: • die funktionale und gestalterische Einbindung des Neubaus in den Gebäudebestand, • die Neuordnung der inneren Erschließung für Fußgänger-, Fahrrad-, Liefer- und Individualverkehr, • die Planung attraktiver Aufenthalts- und Kommunikationsbereiche, • die barrierefreie Gestaltung sämtlicher Außenanlagen, • die Berücksichtigung klimaresilienter und nachhaltiger Freiraumlösungen (z. B. Regenwassermanagement, Entsiegelung, Begrünung und Erhalt wertvoller Vegetationsstrukturen), • die Planung und Umsetzung der Maßnahmen unter Berücksichtigung des laufenden Betriebs der Bildungsakademie sowie einer abschnittsweisen Realisierung. Die Freianlagenplanung ist von Beginn an eng mit der Objektplanung sowie den weiteren Fachplanungen zu koordinieren. Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb des Planungsteams wird vorausgesetzt. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Zunächst werden die Leistungsphasen 3 und 4 beauftragt. Die Beauftragung der weiteren Leistungsphasen erfolgt optional und steht insbesondere unter dem Vorbehalt der Bewilligung der beantragten Fördermittel sowie der weiteren Projektentwicklung. Für das Vorhaben sollen Fördermittel des Bundes und des Landes Baden-Württemberg in Anspruch genommen werden. Der Auftragnehmer hat daher die Anforderungen der Fördermittelgeber zu berücksichtigen und förderfähige sowie nicht förderfähige Maßnahmen eindeutig voneinander abzugrenzen. Erfahrungen bei der Planung öffentlich geförderter Baumaßnahmen sind hierbei von Vorteil. Der Projektzeitplan (siehe auch Kap 1.7) stellt sich wie folgt dar: • Planungsbeginn: Oktober 2026 • Abschluss Entwurfsplanung (LPH 3): JAugust 2027 • Förderantrag auf Basis Kostenberechnung (DIN 276) • Zuwendungsbescheid: voraussichtlich Anfang 2028 • Baubeginn: Ende 2028 • Fertigstellung: 2032/2033 Ziel des Vorhabens ist die Schaffung eines zukunftsfähigen Bildungsstandorts für die handwerkliche Aus- und Weiterbildung.
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