Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und JugendBerlinTED
Weiterbeauftragung des Förderportals im Rahmen von „Demokratie leben!“
1. Ausgangssituation Der avisierte Auftragnehmer INNOVATION NATIVES wurde im Jahr 2024 im Rahmen eines europaweiten Vergabeverfahrens mit Teilnahmewettbewerb mit der Entwicklung, technischen Umsetzung und Weiterentwicklung des Förderportals des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ beauftragt. Diese Beauftragung ist Teil eines am 16.02.2023...
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Inhalt auf einen Blick
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
- Veröffentlicht:
- 02. September 2026
- Frist:
- Nicht angegeben
Ausschreibungsbeschreibung
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1. Ausgangssituation Der avisierte Auftragnehmer INNOVATION NATIVES wurde im Jahr 2024 im Rahmen eines europaweiten Vergabeverfahrens mit Teilnahmewettbewerb mit der Entwicklung, technischen Umsetzung und Weiterentwicklung des Förderportals des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ beauftragt. Diese Beauftragung ist Teil eines am 16.02.2023 geschlossenen Rahmenvertrages mit INNOVATION NATIVES, über welchen technische Lösungen für verschiedene Themen des Auftraggebers abgedeckt werden. Das Portal bildet sämtliche verwaltungsrechtliche Verfahrensabläufe im Rahmen des Bundesprogramms ab, vom Interessenbekundungsverfahren über Antragsstellung bis hin zur Verwendungsnachweisprüfung. Die Entwicklung und technische Umsetzung erfolgt auf Grundlage einer durch den Auftragnehmer entwickelten Systemarchitektur einschließlich Quellcode, Datenmodell, Schnittstellen, Authentifizierungs- und Berechtigungskonzept, Integrationskomponenten und technische Betriebsumgebung. Die ursprüngliche Planung sah den Abschluss der Entwicklung zum 31.12.2026 und der damit einhergehenden Beendigung des Einzelabrufes innerhalb des laufenden Rahmenvertrages für das Projekt vor. Das Erbringen dieser Leistung innerhalb des Vertragszeitraums war aus verschiedenen, unabsehbaren und nachfolgend ausformulierten Gründen nicht möglich und machten eine sorgfältige Planungsanpassung unabdingbar. 2. Konsequenzen der Änderung der programmatischen Rahmenbedingungen Nach Beauftragung wurden, ausgelöst durch politische, fachliche und organisatorische Entscheidungen, Rahmenbedingungen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ verändert. Die daraus resultierende Neuausrichtung des Programms während der laufenden Förderperiode erfordert eine erhebliche Anpassung der fachlichen und z.T. auch strukturellen Anforderungen an das Portal. Die erforderlichen Anpassungen beschränken sich dabei nicht auf einzelne isolierte Funktions- und Modulerweiterungen, sondern umfassen die Gesamtstruktur und -systematik. Notwendig werden flexibler aufgestellte Geschäftsprozesse, eine stärkere Editier- und Adaptierbarkeit sowie ein smartes Konzept zu Nutzenden- und Rollenmodellen. Veränderte Förderlogiken wirken sich auf Antrags-, Bewertungs- und Berichtsprozesse sowie Schnittstellen aus, während Datenstrukturen einerseits bestehen bleiben, aber anpassbarer werden müssen. Die erforderlichen Leistungen stellen deshalb eine technisch und funktional eng mit der bereits entwickelten Systemlösung verbundene Weiterentwicklung dar. Durch ebendiese Weiterentwicklung gibt es einen Abbruch für einen Großteil der laufenden Projekte im Rahmen des Bundeprogramms. Um die damit einhergehende Unsicherheit für Zuwendungsempfänger abzufedern, sollen ab 2027 überjährige Anträge und Bewilligungen ermöglicht werden - als Sicherheit bringende Langfristperspektive. Insbesondere diese Entscheidung führte zu zusätzlichen fachlichen und technischen Anforderungen, die im ursprünglichen Projektumfang für 2026 nicht vorgesehen waren. Um diese politische Vorgabe innerhalb des Förderportals abbilden zu können, mussten die verfügbaren Ressourcen kurzfristig auf die Konzeption und Umsetzung der überjährigen Antragstellung, Prüfung und Bescheiderstellung konzentriert werden.
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5Projektmanagement für das EFRE-Projekt „The Green Between – Wo Wanderlust auf Mikroabenteuer und digitale Inspiration trifft"
Ennepe-Ruhr-Kreis - Jobcenter EN - Zentrale BereicheSchwelmDas Projekt „The Green Between – Wo Wanderlust auf Mikroabenteuer und digitale Inspiration trifft“ zielt darauf ab, die bestehende Wanderinfrastruktur in der Elfringhauser Schweiz aufzuwerten und touristisch zu qualifizieren, wobei der Fokus auf einer ausgewogenen Besucherlenkung liegt und die Schaffung von (weiteren) Hotspot-Räumen vermieden werden soll. Typische, regional-authentische Angebote der Region sollen in das Wandererlebnis integriert werden und inspirierende Mikroabenteuer ergänzen dieses sinnvoll und zielgruppengerecht. Ebenfalls vorgesehen ist die Entwicklung und Darstellung der Angebote im Rahmen von digitalen Diensten, wobei hier ein innovativer Ansatz aufgrund lückenhafter Netzabdeckung in dem Gebiet der Elfringhauser Schweiz angestrebt wird. Ziel der Ausschreibung ist es einen Partner zu gewinnen, der den Ennepe-Ruhr-Kreis bei der Umsetzung und Abrechnung des Förderprojektes beratend wie auch aktiv unterstützt. Dabei steht neben der Konzeptionierung der Projektumsetzung, die vergabereife Vorbereitung der zur Projektumsetzung notwendigen Vergabeunterlagen (die Vergaben selber erfolgen durch den Auftraggeber) sowie der fachlichen Betreuung im Rahmen des Vergabeverfahrens im Vordergrund. Zum Ende des vergangenen Jahres wurden dem Ennepe-Ruhr-Kreis zur Umsetzung des Projekts Fördermittel aus dem EFRE Erlebnis-NRW Programm bewilligt. Die Bewilligung der Fördermittel bezieht sich auf einen Zeitraum vom 01.01.2026 bis 31.12.2028 innerhalb dessen das Projekt in Gänze realisiert werden muss (Bewilligungszeitraum). Für den ausgeschriebenen Auftrag steht ein Budget in Höhe von maximal 93.600 € brutto zur Verfügung. Durch diese Summe müssen alle dem Bieter für seine Aufgabenerfüllung notwendigerweise entstehenden Kosten für u.a. Personal, Nebenkosten (Betrieb, Reisekosten) abgedeckt werden. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Vergabeunterlagen.Dienstleistungen für das Präventionsprogramm ReGe Pflege
AOK Rheinland/Hamburg - Die GesundheitskasseDüsseldorfFrist: 08. Sept.Gegenstand des geplanten Vergabeverfahrens werden Umsetzungsleistungen für den bundesländerübergreifenden "Roll-out" des Pilotprojekts der AOK Rheinland/Hamburg "ReGe Pflege - Regionales Gesundheitsnetz für Pflegebedürftige Daheim" in weiteren 6 - 8 Regionen sein (Bundesländer Bayern, Hamburg, Nordrhein-Westfalen-Teilregion Rheinland und Sachsen). Der geplante Auftrag umfasst Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten gemäß §§ 20, 20a SGB V für ältere pflegebedürftige Menschen, die zu Hause durch Angehörige oder durch ambulante Pflegedienste versorgt werden. ReGe Pflege vernetzt Partner in den Regionen und setzt zielgruppenspezifische Präventionsmaßnahmen im Rahmen einer 3,5-jährigen Projektlaufzeit um. Das auszurollende Projekt richtet sich an Menschen ab 60 Jahren in häuslicher Pflege bis Pflegegrad 3 sowie an ihre pflegenden Angehörigen. Es soll, die gesundheitsbezogene Lebensqualität der Betroffenen durch Vernetzung und den Ausbau wohnortnaher präventiver und gesundheitsfördernder Angebote im häuslichen Umfeld verbessert werden. Zentraler Ausgangspunkt ist das bereits entwickelte und im Rahmen der Pilotphase validierte Fach- und Umsetzungskonzept. Das Fachkonzept stellt den verbindlichen inhaltlichen und methodischen Anker dar. Es bildet die Arbeitsgrundlage für den zukünftigen Auftragnehmer, die koordinierenden Stellen vor Ort sowie das für jedes Netzwerk einzurichtende Steuerungsgremium und fungiert als praxisorientierter Handlungsleitfaden für den Aufbau und die Steuerung kommunaler Netzwerke. Wesentliche Aufgaben des zukünftigen Dienstleisters im Roll-Out sind (1) die Gesamtsteuerung und das Projektmanagement über alle 6 - 8 Regionen, (2) Regionale Koordinierungsstellen müssen aufgebaut, finanziert und fachlich begleitet werden, (3) Netzwerke sollen aufgebaut, weiterentwickelt sowie zum Projektende verstetigt werden, (4) Umsetzung von Präventionsmaßnahmen, (5) Partizipation und Empowerment sowie (6) Nachhaltigkeit und Verstetigung und (7) Öffentlichkeits- und Kommunikationsarbeit. Im Einzelnen: Zu (1) Gesamtsteuerung und Projektmanagement - Koordination des gesamten Roll-outs, Einbindung der Projektziele in die kommunalen Zielkataloge sowie der Einbezug einer datenbasierten Gesundheits- und Pflegeberichterstattung, um Bedarfe und Ressourcen regional zu identifizieren. Zu (2) Regionale Koordinierungsstellen - Aufbau, Finanzierung und fachliche Begleitung von Koordinierungsstellen, die bei geeigneten kommunalen oder sozialen Trägern angesiedelt sind. Diese Stellen übernehmen das Netzwerkmanagement, die Organisation von Veranstaltungen, die Öffentlichkeitsarbeit sowie die Dokumentation und Qualitätssicherung vor Ort und müssen vom zukünftigen Dienstleister entsprechend unterstützt und begleitet werden. Dazu zählt auch die Bereitstellung von modularen Schulungen (mehrere Workshops pro Jahr), regelmäßigen Qualitätszirkeln und fachliche Coachings, um die Stellen dauerhaft eigenständig und qualitätsgesichert arbeiten zu lassen. Zu (3) Netzwerkaufbau und -entwicklung - Etablierung von Netzwerken mit 15 - 30 Partnern pro Region (z. B. Kommunen, ÖGD, Pflegestützpunkte, sozial engagierte Verbände, Ehrenamtliche, Pflegedienste, Hausärzte, Quartiersmanagement). Bestehende regionale Netzwerke sind dabei zu berücksichtigen und gezielt weiterzuentwickeln, um Parallelstrukturen zu vermeiden. Die Zusammenarbeit wird in einem Steuerungsgremium verankert und über Kooperationsvereinbarungen geregelt. Zu (4) Umsetzung von Präventionsmaßnahmen - Der Dienstleister unterstützt die Erarbeitung und Umsetzung von Präventionsmaßnahmen durch Netzwerkpartner oder die koordinierende Stelle. Das betrifft die Durchführung von zielgruppenspezifischen Angeboten in den Handlungsfeldern körperliche Aktivität, kognitive Ressourcen, psychosoziale Gesundheit und Gewaltprävention. Ergänzend sollen Ernährung sowie Klima- und Gesundheitsaspekte erprobt und - sofern möglich - wissenschaftlich validiert werden. Alle Maßnahmen müssen den Vorgaben des Leitfaden Prävention des GKV-Spitzenverbands entsprechen und niedrigschwellige Zugänge bieten. Zu (5) Partizipation und Empowerment - Aktive Einbindung von Pflegebedürftigen, Angehörigen und Interessenvertretungen durch Fokusgruppen, Gesundheitswerkstätten oder Peer-Formate. Die Beteiligung soll bereits in der Bedarfserhebung, Priorisierung und Qualitätssicherung verankert sein. Zu (6) Nachhaltigkeit und Verstetigung - Entwicklung von Strategien, die die Netzwerke und Maßnahmen langfristig in kommunale Strukturen integrieren, sowohl organisatorisch als auch finanziell, um eine dauerhafte Wirkung über die Projektlaufzeit hinaus sicherzustellen. Zu (7) Öffentlichkeits- und Kommunikationsarbeit - Nutzung und, wenn nötig, barrierefreie Weiterentwicklung von AOK-CI-konformen Materialien zur zielgruppenspezifischen Ansprache von Fachakteuren, Betroffenen und deren Angehörigen. Die bereits für das Pilotprojekt umfassend entwickelten Materialien, Instrumente und Vorlagen - insbesondere zum konzeptionellen Vorgehen, Prozessen, Rollen, Maßnahmenplanung, Veranstaltungen, Dokumentation sowie Kommunikation - werden bereitgestellt und sind durch den zukünftigen Dienstleister konsequent zu nutzen, regionsspezifisch anzupassen und kontinuierlich weiterzuentwickeln. Der Auftrag umfasst zudem Leistungen der Qualitätssicherung, Dokumentation und des Berichtswesens. Sämtliche Maßnahmen sind durch den zukünftigen Dienstleister in Abstimmung mit den auftraggebenden AOKen zu organisieren. Durch die Kombination aller zuvor beschriebenen Leistungen und Aktivitäten soll ein lernendes System entstehen, das Erfahrungen aus dem Roll-out systematisch integriert, die Qualität kontinuierlich sichert und die Gesundheitsförderung für pflegebedürftige Menschen dauerhaft stärkt.Leadagentur Social Media
Hamburg Tourismus GmbHHamburgFrist: 18. Sept.Die Hamburg Tourismus GmbH (HHT) beabsichtigt, eine Rahmenvereinbarung mit einer Leadagentur Social Media abzuschließen. Gesucht wird eine strategisch beratende, konzeptionell starke und zugleich operativ leistungsfähige Partnerin, die gemeinsam mit der HHT die Social-Media-Aktivitäten langfristig weiterentwickelt, vorausschauend plant und definierte Leistungen bedarfsbezogen umsetzt. Die übergeordnete Marke ist die Marke Hamburg. Das Brand Book Hamburg bildet die verbindliche strategische und gestalterische Grundlage. Innerhalb dieses Markenrahmens ist "Elbphoria" die langfristige Leitidee der HHT für die touristische Kommunikation. Elbphoria meint dabei das einzigartige Hamburggefühl, das Menschen fühlen, wenn Sie Hamburg erleben. Damit definiert die Leitidee den inhaltlichen und kreativen Rahmen für die Kommunikation der HHT. Die Leadagentur soll diese Leitidee gemeinsam mit der HHT social-native übersetzen und daraus eine konsistente Plattform-, Kanal-, Content- und Aktivierungslogik für Social Media entwickeln. Die Leitidee wird in Phase 2 der Ausschreibung in der Leistungsbeschreibung näher erläutert. Im Mittelpunkt steht der strategische Aufbau beziehungsweise die Weiterentwicklung eines touristischen Hauptkanals auf Instagram. Gemeinsam mit der HHT ist zu prüfen, ob der bestehende Kanal neu ausgerichtet werden soll oder ob der Aufbau eines neuen Kanals zielführender ist. Ziel ist ein einheitlicher, wiedererkennbarer und wachstumsorientierter Social-Media-Auftritt, der mit der Marke Hamburg, der Leitidee Elbphoria und den Unternehmenszielen der HHT übereinstimmt und insbesondere die touristisch relevante Followerschaft in den nationalen und internationalen Nahmärkten ausbaut. Facebook soll künftig nur noch mitbespielt werden und der Einsatz von TikTok soll zu einem späteren Zeitpunkt geprüft werden. Weitere Plattformen wie YouTube sind nach ihrer Zielgruppenrelevanz, ihrer Funktion innerhalb der Customer Journey und ihrem langfristigen Potenzial gemeinsam zu bewerten und gegebenenfalls entsprechend umzusetzen. Die Kanalstrategie ist entlang des Funnels auszurichten: von Awareness, Familiarity und Consideration über Active Evaluation und Conversion/Abverkauf bis zu Post Booking/Pre-Trip, On-Trip/In Destination Sales sowie Loyalty/Sharing/Re-Activation. Die Leadagentur soll für die Phasen die passenden Rollen der Kanäle, Inhalte, Formate und KPIs ableiten und zu einem konsistenten Gesamtsystem verbinden. Fokus des Instagram Kanals liegt auf dem Upper- bis Mid Funnel. Die HHT agiert darüber hinaus als Reiseveranstalterin und vertreibt mit der Hamburg CARD ein eigenes Produkt, das mit Pauschalreisepaketen, Tickets und Gutscheinen kombiniert werden kann. Diese Angebote sollen dort in die Social-Media-Logik eingebunden werden, wo sie Nutzer:innen sinnvoll zum nächsten Schritt im Funnel führen. Hierbei ist wichtig, dass dies in einer authentischen Kanalerzählweise für eine Social Media Nutzerschaft stattfinden soll. Das Leistungsbild der Leadagentur umfasst den gesamten fachlichen Bogen von Strategie und Beratung über Konzeption, redaktionelle Planung und social-native Content-Produktion mit einem besonderen Fokus auf Video bis hin zu Community Management, Creator-Management, Trend- und Plattformbeobachtung, Monitoring, Analyse und kontinuierlicher Optimierung. Dazu gehört auch die Konzeption und Umsetzung organischer und werblicher Social-Media-Maßnahmen sowie die Zusammenarbeit mit Creator:innen und gegebenenfalls weiteren spezialisierten Dienstleister:innen. Die Agentur soll gemeinsam mit der HHT langfristig tragfähige, wiederkehrende und skalierbare Formate entwickeln, die je nach Vereinbarung durch die HHT, die Agentur oder gemeinsam umgesetzt werden können. Neben planbaren Jahres-, Themen- und Kampagnenmaßnahmen muss die Agentur bei Bedarf in der Lage sein, kurzfristig auf relevante Trends, aktuelle Anlässe oder Veranstaltungen zu reagieren. Dies kann beispielsweise die kurzfristige Begleitung eines Events in Hamburg, die Produktion von Foto- oder Video-Content sowie dessen zeitnahe Bearbeitung, Adaption und Veröffentlichung auf den vereinbarten Kanälen umfassen. Der konkrete Umfang der (operativen) Unterstützung, des Community Managements und der Veröffentlichungsleistungen wird jeweils mit dem Einzelabruf festgelegt. Denkbar wären auch Media-Buchungen - dies ist keine Voraussetzung für die Ausschreibung, kann aber einen Vorteil bedeuten. Vorrangig soll die Agentur die HHT allerdings in der Strategie- und Kampagnenarbeit unterstützen. Die strategische und redaktionelle Letztentscheidung sowie die Kontrolle über die Social-Media-Accounts verbleiben bei der HHT. Die Hamburg Marketing GmbH (HMG) kann analog zur HHT auf die o.g. Leistungen der Rahmenvereinbarung zugreifen. Umfang der Auftragsvergabe: Die HHT und die HMG können aus diesem Rahmenvertrag bei der zuschlagerhaltenden Bieter:in einzelne Aufträge bis zu einem Gesamtbudget in Höhe von ca.1.000.000 EUR zzgl. UmSt. abrufen. Der maximale Auftragswert umfasst sämtliche über die Rahmenvereinbarung beauftragten Agentur-, Produktions-, Creator-, Rechte-, Lizenz-, Tool- und sonstigen Fremdkosten, soweit sie über die Rahmenvereinbarung abgerechnet werden. Von dem zuvor genannten Gesamtbudget werden 5 % als Mindestbudget definiert, welches die HHT/ HMG garantiert während der Vertragslaufzeit abrufen wird. Ein Anspruch auf Abruf über das Mindestbudget hinaus besteht nicht. Anmerkung: Da die Social Media Kanäle grundsätzlich überarbeitet werden sollen, wird die HHT in dem Zeitraum ab Zuschlagserteilung bis zum 31.12.2027 voraussichtlich Leistungen auf Grundlage dieses Vertrages im Wert von ca. EUR 100.000 benötigen. Der Bieter bestätigt mit Abgabe seines Angebotes, dass er in dem vorgenannten Zeitraum Kapazitäten zur Erbringung der Leistung hat.Rahmenvereinbarung Labor - Digitalisierungsprojekte
Universitätsklinikum Köln AöRKölnDas Universitätsklinikum Köln (UKK) beabsichtigt den Abschluss einer Rahmenvereinbarung über Beratungs- und Projektsteuerungsleistungen in den Bereichen Fachberatung Labor und Fachberatung Digitalisierung. Ziel der Beschaffung ist die bedarfsgerechte Unterstützung des UKK bei der Planung, Steuerung und Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen sowie der Optimierung labor- und klinikbezogener Prozesse. Die Beauftragung erfolgt projektbezogen im Wege von Einzelabrufen auf Basis von Personentagen (PT). Der Leistungsumfang umfasst insbesondere: Übernahme der Projektleitung und Projektsteuerung einschließlich Projektplanung, Projektcontrolling, Berichtswesen, Entscheidungsvorlagen, Koordination des Projektteams sowie Steuerung komplexer Multiprojekte, fachliche Begleitung von Beschaffungs- und Vergabeverfahren (ohne Rechtsberatung), insbesondere Erstellung von Pflichtenheften und Leistungsverzeichnissen, Durchführung von Marktanalysen, Erarbeitung fachlicher Eignungs- und Wertungskriterien, Begleitung von Bietergesprächen, fachliche Angebotsauswertung einschließlich Vergabeempfehlung sowie Beratung bei der Initiierung und Konzeption von Neubeschaffungen, Analyse, Optimierung und Digitalisierung klinischer und laborbezogener Prozesse, einschließlich Ist-Analyse, Entwicklung von Zielprozessen, Erstellung von Maßnahmen- und Umsetzungskonzepten sowie Unterstützung bei der Erstellung von Prozessleitfäden, Arbeitsanweisungen und Betriebskonzepten. Die Leistungen werden überwiegend remote sowie projektbezogen bei Bedarf vor Ort am UKK erbracht. Die Rahmenvereinbarung hat eine Laufzeit von vier Jahren. Der voraussichtliche Leistungsumfang beträgt mindestens 400 Personentage (à 8 Stunden) und maximal 550 Personentage (à 8 Stunden). Eine Abrufverpflichtung des Auftraggebers besteht ausschließlich hinsichtlich der Mindestmenge. Zuschlagskriterien: Zuschlagskriterium Gewichtung Qualität des Angebots (Leistungskriterien gemäß Anforderungskatalog) 60 % Preis 40 % --------- Bewertungsmatrix Teilnahmewettbewerb 2026 21 EU KO Rahmenvereinbarung Labor - Digitalisierungsprojekte Bewertung der Unternehmensreferenzen Zur Bewertung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind insgesamt sechs Unternehmensreferenzen einzureichen. Die Referenzen sind wie folgt zuzuordnen: - Referenzen 1-3: Fachberatung Labor - Referenzen 4-6: Fachberatung Digitalisierung Jede Referenz muss sich auf ein Projekt beziehen, das in einer - Universitätsklinik oder - Einrichtung der Kritischen Infrastruktur (KRITIS) erbracht wurde. Darüber hinaus müssen die sechs Referenzen folgende Leistungsbereiche abdecken: - 3 Referenzen Projektleitung - 2 Referenzen Klinische Prozessoptimierung - 1 Eine weitere Referenz kann vom Bieter frei gewählt werden. Eine Referenz muss sich jedoch auf ein Projekt beziehen, das in einer Universitätsklinik oder einer Einrichtung der Kritischen Infrastruktur (KRITIS) erbracht wurde. Eine Referenz kann mehreren Leistungsbereichen zugeordnet werden, sofern die jeweiligen Leistungen im Referenzprojekt erbracht wurden. Bewertungsmaßstab Jede Referenz wird anhand ihrer Vergleichbarkeit, Komplexität sowie der dargestellten Leistungen bewertet. Bewertung Punkte Hervorragende Darstellung im Vergleich zur Leistungserwartung 10 Sehr gute Darstellung im Vergleich zur Leistungserwartung 8 Gute Darstellung im Vergleich zur Leistungserwartung 6 Mittelmäßige Darstellung mit Mängeln im Vergleich zur Leistungserwartung 4 In weiten Teilen mängelbehaftete Darstellung 2 Ungenügende oder fehlende Darstellung 0 Gesamtbewertung Referenz Fachbereich Max. Punkte Referenz 1 Fachberatung Labor 10 Referenz 2 Fachberatung Labor 10 Referenz 3 Fachberatung Labor 10 Referenz 4 Fachberatung Digitalisierung 10 Referenz 5 Fachberatung Digitalisierung 10 Referenz 6 Fachberatung Digitalisierung 10 Gesamtpunktzahl 60 Punkte Auswahl der Bewerber: Sofern mehr geeignete Bewerber vorhanden sind als zur Sicherstellung eines wirksamen Wettbewerbs erforderlich, erfolgt die Auswahl anhand der erreichten Gesamtpunktzahl aus der Referenzbewertung. Zur Angebotsabgabe werden die drei bis fünf Bewerber mit der höchsten Gesamtpunktzahl eingeladen, sofern sie die festgelegten Mindestanforderungen erfüllen. Erreichen mehrere Bewerber die gleiche Punktzahl und würde hierdurch die vorgesehene Höchstzahl überschritten, entscheidet die höhere Punktzahl der Referenzen im Bereich Fachberatung Labor. Besteht weiterhin Punktgleichheit, behält sich der Auftraggeber vor, die Anzahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber entsprechend zu erhöhen.Wissenschaftliche Evaluation im Rahmen des Landesprogramms "Hessen - aktiv für Demokratie und gegen Extremismus 2025 - 2029" - HMdI
Land Hessen, vertreten durch das Hessische Competence Center -Zentrale Beschaffung-WiesbadenFrist: 24. Sept.Das Aufgabenfeld umfasst eine Evaluation der im Rahmen des Landesprogramms geförderten Präventionsprojekte im Hinblick auf die Erreichung der in den Förderrichtlinien festgelegten und in den jeweiligen Projektanträgen formulierten Ziele. Nachfolgend aufgeführte Projekte sind folgende fünf Säulen unterteilt und werden in den Jahren 2025 bis 2029 gefördert: Säule A: Stärkung der Regelstrukturen: - derzeit 31 DEXT-Fachstellen (Demokratieförderung und phänomenübergreifende Extremismusprävention) - bis Jahresende sind 32 lokale PfD (Partnerschaften für Demokratie) geplant, wovon aktuell für 16 bereits ein Bescheid für das Jahr 2026 erlassen wurde Säule B: Prävention, Intervention & Opferschutz: - Demokratiezentrum Hessen mit derzeit 8 Projekten - 1 Projekt "Fachstelle Linksextremismus Hessen" - 2 Projekte VPN - Beratungsstellen Hessen "Interkulturelle Kompetenz und Extremismusprävention" und "Wege aus dem Extremismus" Säule C: Demokratieförderung - derzeit 16 Präventionsprojekte Säule D: Förderung von Vielfalt und Integration - derzeit 16 Präventionsprojekte Säule E: Bekämpfung von Antisemitismus - derzeit 7 Präventionsprojekte Einige Projekte wurden bereits extern evaluiert bzw. wissenschaftlich begleitet. Von den Projektverantwortlichen bzw. -mitarbeitern sind zudem jährliche Sachberichte anzufertigen. In einigen Fällen liegen zudem Dokumente über Qualitätskontrollen, Statistiken oder Auswertungsberichte vor, welche ebenfalls zur Evaluation herangezogen werden können. Für die Evaluation sind insbesondere die folgenden fünf Leitfragen zu beachten: 1) Wie viele Ressourcen fließen in das Projekt? (INPUT) a. Geld, Mitarbeiter, Ehrenamtliche, Material, Ausstattung, Räumlichkeiten, Zeit 2) Welche Ziele werden angegeben, welche Leistungen werden angeboten und wer wird damit erreicht? Welche Ergebnisse werden erzielt? (OUTPUT) a. Erbrachte Leistungen b. Nutzung durch die Zielgruppe c. Akzeptanz/Zufriedenheit der Zielgruppe 3) Welche Veränderungen treten bei der Zielgruppe ein
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
- Erstellen Sie ein kostenloses Konto auf Auftrag One. Danach sehen Sie alle Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung in einem strukturierten Ablauf.
- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Für diese Bekanntmachung ist aktuell keine konkrete Angebotsfrist angegeben.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.