Landesbaudirektion BayernEbernTED
Technische Ausrüstung des Nutzers TBZ
Der Freistaat Bayern ist gesetzlich dazu verpflichtet, die Überwachung von Tunneln ab einer Länge von 400m in einer ständig besetzten Stelle zu überwachen. Derzeit übernimmt diese Leistung die Autobahn GmbH des Bundes für den Freistaat Bayern gemäß RE ING Teil 3, für die Tunnel an Bundes und Staatsstraßen sowie weitere telematische Anlage...
Architektur, TGA-Planung
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- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Landesbaudirektion Bayern
- Veröffentlicht:
- 21. Juni 2026
- Frist:
- 20. Juli 2026
- Thema:
- Architektur
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Der Freistaat Bayern ist gesetzlich dazu verpflichtet, die Überwachung von Tunneln ab einer Länge von 400m in einer ständig besetzten Stelle zu überwachen. Derzeit übernimmt diese Leistung die Autobahn GmbH des Bundes für den Freistaat Bayern gemäß RE ING Teil 3, für die Tunnel an Bundes und Staatsstraßen sowie weitere telematische Anlagen, bis die eigene Betriebsfähigkeit hergestellt wurde. Vor diesem Hintergrund soll eine neu zu errichtende Tunnelbetriebszentrale (TBZ) in Bayern diese Aufgaben zukünftig übernehmen. Der hier zu erbringende Leistungsumfang erstreckt sich in der ersten Phase auf die Grundlagenermittlung und die Vorplanung für die Technische Ausrüstung des Nutzers, die für die Überwachung der Tunnel notwendig ist. Je nach Baufortschritt werden stufenweise die weiteren Leistungsphasen, von der Entwurfsplanung bis hin zur späteren Bauüberwachung nach §53 ff. HOAI, beauftragt. Es ist im gesamten Projektverlauf eine enge Abstimmung mit dem Staatlichen Hochbau Bayern, der parallel die Planung und den Bau des Gebäudes und der Anlagengruppen 1 bis 4 nach §53 HOAI durchführt, erforderlich. Kosten und Terminplanung sind stets aufeinander abzustimmen. Zunächst ist eine umfassende Bestandserfassung der in die TBZ zu migrierenden Anlagen durchzuführen. Zusammen mit der Bedarfsplanung des Nutzers und den Anforderungen für eine Verfügbarkeitsklasse 3 gemäß DIN EN 50600, bilden diese Grundlagen das Fundament für die zu erbringenden Leistungen. Ausgestattet mit sechs Arbeitsplätzen und zwei Multifunktionswänden bildet der Operatorenraum das Kernstück des Gebäudes und somit der Tunnelüberwachung. Es ist mit dem AG das Tunnelüberwachungskonzept zu verfeinern, inklusive bestimmen und dimensionieren der einzusetzenden Leitstellen Technik. Für die Tunnelüberwachung muss eine übergeordnete Leittechnik (SCADA) zur Steuerung der Tunnel und Videosysteme, angelehnt an ein bestehendes Referenzprojekt, ausgearbeitet werden. Für die Notfallabwicklung von Ereignissen im Tunnel und für die Abwicklung der Störungsbeseitigung mit dem zuständigen Fachpersonal sowohl in der Tunnelzentrale als auch in den Tunnelanlagen selbst, sind ein Einsatzleitsystem und ein Ticketsystem vorzusehen Ebenso ist ein Tunnelsimulator mit Ereignissimulation zu integrieren. Weiterhin sind die für den Betrieb der TBZ benötigten Hard und Softwarekomponenten u.a. für die Administratorenarbeitsplätze, die Büroräume und die technischen Werkstätten zu ermitteln. Die Kommunikationsinfrastruktur ist in LAN und WAN Konzepten zur Anbindung der Tunnel und zum Betrieb der TBZ zu planen. Hierfür sind zwei Varianten auszuarbeiten. Auf Basis dieser Gegebenheiten sind die Medienanschlüsse wie Strom, Signaltechnik, Kühlung und Lüftung für die technische Ausrüstung zu dimensionieren und dem Staatlichen Hochbau für die Planungen ihrer Anlagengruppen zu übergeben.
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Klinikum Nordfriesland gGmbHHusumDie Klinikum Nordfriesland gGmbH betreibt am Standort Husum eine staatliche anerkannte Schule für Gesundheits- und Krankenpflege sowie eine staatlich anerkannte Schule für Physiotherapie. Beide Schulen sind zurzeit in angemieteten Räumen in der Innenstadt Husum untergebracht. In den Schulen werden rund 250 Auszubildende unterrichtet. Für beide Schulen soll in Husum ein Neubau als "Bildungszentrum für Berufe im Gesundheitswesen" errichtet werden. Die für den Neubau des Bildungszentrums erforderlichen Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung, Anlagengruppen 1 bis 3, 7 und 8, sollen im Rahmen des hiesigen Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb vergeben werden. Die Vergabe der Leistungen der Objektplanung, Tragwerksplanung und der Fachplanung Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 4 bis 6) erfolgen in parallelen Vergabeverfahren. Die Planungsleistungen zum Brandschutzkonzept, die Baugrunduntersuchung / Gründungsempfehlung, die Energieberatung / GEG Nachweis, die Planung der Außenanlagen und der Beratung zur Gebäude-Akustik werden gemäß § 3 Abs. 9 VgV dem 20 %-Kontingent zugeordnet und national vergeben.Planungsleistungen für den Neubau eines Bildungszentrums für Berufe im Gesundheitswesen: Technische Ausrüstung Anlagengruppen 440 bis 460
Klinikum Nordfriesland gGmbHHusumFrist: 06. JuliDie Klinikum Nordfriesland gGmbH betreibt am Standort Husum eine staatliche anerkannte Schule für Gesundheits- und Krankenpflege sowie eine staatlich anerkannte Schule für Physiotherapie. Beide Schulen sind zurzeit in angemieteten Räumen in der Innenstadt Husum untergebracht. In den Schulen werden rund 250 Auszubildende unterrichtet. Für beide Schulen soll in Husum ein Neubau als "Bildungszentrum für Berufe im Gesundheitswesen" errichtet werden. Die Vergabe der Leistungen der Technischen Ausrüstung der Anlagengruppen 440 bis 460 sollen im Rahmen des hiesigen offenen Vergabeverfahrens vergeben werden. Die für den Neubau des Bildungszentrums erforderlichen Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung, Anlagengruppen 410 bis 430, 470 und 480, wurden bereits vergeben. Gleiches gilt für die Vergabe der Leistungen der Objektplanung und Tragwerksplanung. Die Planungsleistungen zum Brandschutzkonzept, die Baugrunduntersuchung / Gründungsempfehlung, die Energieberatung / GEG Nachweis, die Planung der Außenanlagen und der Beratung zur Gebäude-Akustik werden gemäß § 3 Abs. 9 VgV dem 20 %-Kontingent zugeordnet und national vergeben.Technische Ausrüstung für: Grundsanierung Hauptgebäude [IHK Nord Westfalen - Standort Münster]
Industrie- und Handelskammer Nord WestfalenMünsterDer Auftrag umfasst freiberufliche Leistungen. Folgende Leistungen sollen vergeben werden: - Technische Ausrüstung (Leistungsphasen 1 - 9 gem. HOAI § 55 i. V. m. Anlage 15, Anlagengruppen 1, 3 - 5; optional Anlagengruppe 8). Die geforderten Leistungen orientieren sich an den Leistungsbildern der HOAI. Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise und ggf. bauabschnittsweise Beauftragung vor. Sollten sich im Rahmen der Planung Leistungen aus den Anlagengruppen 2, 6, 7 ergeben, sind diese optional im Leistungsumfang enthalten. In der Verhandlungsphase (2. Stufe des Verfahrens) werden die Bieter aufgefordert, anhand der mit Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellten Unterlagen eine Einschätzung der in den Leistungsphasen 1 und 2 noch zu erbringenden Leistungen vorzunehmen.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
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- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 20. Juli 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Landesbaudirektion Bayern.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.