Leibniz-Institut für Gemüse-und Zierpflanzenbau (IGZ) e.V.Großbeeren
LED-Klimaschränke
Zielstellung Es sollen zwei energieeffiziente LED-Klimaschränke für die Pflanzenanzucht angeschafft werden Allgemeine Anforderungen: - langfristige Ersatzteilverfügbarkeit von mindestens 15 Jahren - Außenmaße: Höhe max. 1,85 m, Breite 0,7 bis 0,8 m, Tiefe 0,7 bis 0,8 m - Innenmaße: insgesamt ca. 1,0 m² Arbeitsfläche verteilt auf 3 Ebenen ...
Laborinstrumente
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- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Leibniz-Institut für Gemüse-und Zierpflanzenbau (IGZ) e.V.
- Veröffentlicht:
- 02. August 2026
- Frist:
- 02. September 2026
- Thema:
- Laborinstrumente
Ausschreibungsbeschreibung
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Zielstellung Es sollen zwei energieeffiziente LED-Klimaschränke für die Pflanzenanzucht angeschafft werden Allgemeine Anforderungen: - langfristige Ersatzteilverfügbarkeit von mindestens 15 Jahren - Außenmaße: Höhe max. 1,85 m, Breite 0,7 bis 0,8 m, Tiefe 0,7 bis 0,8 m - Innenmaße: insgesamt ca. 1,0 m² Arbeitsfläche verteilt auf 3 Ebenen mit einer Wuchshöhe ca. 0,35 m pro Ebene - werkzeuglose Höhenverstellung der LED-Beleuchtungsebenen und Einlegeböden - maximale elektrische Leistungsaufnahme des vollständigen Klimaschrankes einschließlich Kühlung, Steuerung und LED-Beleuchtung von höchstens 300 W - Elektrischer Anschlusswert: 230 VAC/ca. 300 W bei voller LED-Beleuchtung, elektrischer Anschluss über eine normale 230 Volt Steckdose - Anschluss über einen in Deutschland gebräuchlichen Standard-Schutzkontaktstecker - Bei Spannungsausfall und -wiederkehr sollte die Anlage automatisch in den vorherigen Betriebszustand gehen - Betriebsgeräusch am Aufstellort: maximal 60 dB Klimatisierung und Temperaturbereich: - Umluftkühlung, steckerfertig, Kühlmittel R600a (58g) GWP-Wert < 4 Temperatur-Regelbereich ohne Licht: mind. 12°C bis 35 +/-0,5 °C mit eingeschaltetem Licht: mind. 15 C bis 35 °C +/-0,5 °C - Temperaturisolierung: Unterbindung von Wärmbebrücken durch Ausschäumung von Wänden, Boden und Deckel erforderlich Innenraumausstattung: - Rostschutz: alle verwendeten Metallteile sind mindestens durch Verwendung von Aluminium/Zinkstahlblech und dessen Versiegelung mittels Galvanisierung, Pulverlack oder Kunststoffbeschichtung vor Rost geschützt - Weiße Beschichtung des Innenraums für bestmögliche Homogenität - Stromversorgung im Innenraum: mind. 1 Steckdose Beleuchtung: - Energieeffiziente LED-Beleuchtung für Pflanzenkultivierung - Drei separat schalt- und dimmbare Beleuchtungsebenen (Dimmung von 10% bis 100% in mindestens 1% Schritten) - Möglichst gleichmäßige und homogene Ausleu
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102 Pflanzenwuchsschränke
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Technische Hochschule DeggendorfFrist: 14. Aug.Beschaffung eines modularen, mobilen Robotersystems Gegenstand der Beschaffung ist ein modular konfigurierbares mobiles Robotersystem mit zweibeiniger und/oder radbasierter Fortbewegung, Dual-Arm-Manipulation, integrierter 3D-Sensorik und leistungsfähiger Steuerungsplattform für Forschungs- und Entwicklungsanwendungen im Bereich der intelligenten Robotik. Das System muss mindestens folgende technische Eigenschaften aufweisen: - Modulare Konfiguration für unterschiedliche Betriebsarten (z. B. zweibeinig, radbasiert sowie mit zwei Manipulatorarmen) - Zwei Roboterarme mit jeweils 7 Freiheitsgraden (DoF) und einer Reichweite von mindestens 70 cm - Beine mit mindestens 5 Freiheitsgraden je Bein - Aktiver Sensorkopf mit mindestens 2 Freiheitsgraden - Nutzlast von mindestens 5 kg je Arm bzw. 10 kg bei beidarmiger Manipulation - Gesamttraglast von mindestens 30 kg auf ebener Fläche - Greifsystem für Manipulations- und Handhabungsaufgaben mit einer Greifkraft von mindestens 20 N - Positioniergenauigkeit von mindestens ± 0,5 mm - Teleoperationsfähigkeit mit einer Latenz von höchstens 100 ms - Integrierte RGBD-Kameras zur räumlichen Umfelderfassung, einschließlich Kopf-, Handgelenk- und/oder Körpersensorik - Integrierte IMU-Sensorik zur Bewegungs- und Lageerfassung - Maximale Fahrgeschwindigkeit von mindestens 3 m/s, vorzugsweise bis 5 m/s - Fähigkeit zum Befahren von Steigungen bis mindestens 30° sowie zum Überwinden von Stufen bis mindestens 20 cm Höhe - Recheneinheit mit mindestens Intel Core i7-Prozessor oder gleichwertig - Interner Datenspeicher von mindestens 2 TB - Industrielle Kommunikationsschnittstellen, mindestens Ethernet, USB und EtherCAT - Integrierte Lithium-Batterie mit einer Betriebsleistung von mindestens 2.800 W - Schnellladefunktion mit einer Ladezeit von maximal 60 Minuten für eine vollständige Ladung - Roboterhöhe von ca. 0,8 bis 1,2 m und kompakte Bauform für den Einsatz in Labor- und Forschungsumgebungen - Eigengewicht entsprechend der Systemkonfiguration, geeignet für den mobilen Einsatz durch eine Person Hinweis: Die genannten Merkmale stellen Mindestanforderungen dar. Gleichwertige oder leistungsfähigere Lösungen sind zulässig.Mobile Einheit zur Lasermaterialbearbeitung
Laser Zentrum Hannover e.V.HannoverLos 1 ein mobiles Bearbeitungssystem: Schweißoptik (vergleichbar mit IPG FLW-D50-W Wobble Head) - Geeignet für mind. 8 kW - Kompatibel mit Faserstecker der Laserstrahlquelle - Schnellwechselsystem - Temperatur- und Verschmutzungsüberwachung (vergleichbar mit IPG Welding Head Alarm Modul) - Crossjet - Eingangsdruck mind. 6 bar - Kollimationsbrennweite 150 mm - Fokussierlinsen 300 mm, 600 mm und 900 mm, Linsen austauschbar - Koaxiale Schutzgaszufuhr Prozesszone - Koaxiale Kamera-basierte Prozessüberwachung - Adapterflansch, C-Mount - Auflösung mind. 1024x1024 pixel - Bildverarbeitungszeit max. 150 ms - Nahtverfolgung (vergleichbar mit Scansonic TH6D Advanced) - Genauigkeit <+/- 50 µm mind. 2 Messlinien Messfrequenz mind. 50 Hz - Fadenkreuzgenerator - 2D-Scaneinheit mit Wobbeloptionen - Frequenz mind. 500 Hz bei 1 mm Scannbreite - Max. Scannbreite mind. 5 mm - Wobbelmodes mind. 3 - On-the-fly Start Bewegungseinheit/Roboterplattform - Synchronisierte Ansteuerung zwischen Raupenfahrwerk und Roboter - integrierter 6-Achs-Roboter (vergleichbar mit Reis Robotics RV45-2118) mit Robotersteuerung (vergleichbar mit Reis Robotics ROBOTstar VII) und Touch-Panel - Bedienoberfläche intuitiv, benutzerfreundlich, einfach bedienbar - Geschwindigkeit je Achse mind. 120 °/s bzw. mind. 670 mm/s in Summe - Bremsen in allen Achsen - mind. 45 kg Traglast - mind. 2 m Reichweite - Ein- und Ausgänge - Für Zukunftsfähigkeit sollen mind. 24 Roboterachsen verwaltet werden können, davon mind. 10 synchronisiert betreibbar - mind. je 16 x digitale Ein- und Ausgänge - Möglichkeit zum Anschluss von mind. je 4 analogen Ein- und Ausgängen (0 10V) - Schutzart IP64 - Lizenzfreie Software, Linux-basiert - Alle Softwarepakete kostenlos enthalten und kompatibel - 3 Einsatzszenarien - stationär auf einer Lineareinheit - mobil auf einem Raupenfahrwerk - direkt auf dem zu bearbeitenden Bauteil über eine Multispannplatte, dazu ist der - Roboter vom Raupenfahrzeug lösbar mobile Medienstation - Kühler für Laserstrahlquelle und Optik - Verbindung über eine mind. 15 m lange Energiekette und eine faserbasierte Strahlführung - Kühl- und Energieversorgung Laserstrahlquelle und Roboter sowie Systemtechnik - Bereitstellung Prozessgase: Druckluft und Argon Laserstrahlquelle (vergleichbar mit IPG YLR-8000-U2) - Wellenlänge NIR-Bereich (1000-1100 nm) - Laserstrahlleistung 8 kW - Leistung einstellbar im Bereich 10-100 % - Leistungsstabilität +/- 5 % - Kontinuierlich und gepulst emittierbare Leistung - Faserdurchmesser 200 µm - Faserlänge mind. 15 m - Kompatibel mit Faseraufnahme der Bearbeitungsoptik - Modulationsfrequenz bis 20 kHz - Energieeffizienz mind. 40 % - Strahlparameterprodukt max. 10 mm ? mrad - Gewicht max. 100 kg - Abmessungen max. 500 ? 800 ? 200 mm (B ? T ? H) - wassergekühlt - Field Bus Option - erlaubter Arbeitsbereich - Luftfeuchtigkeit 10-90 % - Temperatur 10-40 °C CAM-Schnittstelle zur Anbindung externer Programmier- und Planungssysteme Sensor 3D-Laserlinientriangulation zur Erfassung der Bauteiloberfläche Schaltschrank: Systemsteuerung und Sicherheit SPS inkl. Lasersicherheitskomponenten, Prozessüberwachung inkl. Webcam, Monitor, unterbrechungsfreie Stromversorgung Abmessungen im Größenbereich einer Euro-Palette Das Angebot muss ein funktionsfähiges Gesamtsystem anbieten und alle Punkte dieser Leistungsbeschreibung erfüllen. Sollten Komponenten, die für die Funktion nötig sind, in dieser Leistungsbeschreibung nicht aufgeführt sein, so sind diese im Angebot aufzunehmen. Garantie mind. 12 Monate CE-Zertifikat Dokumentation in Deutsch Montage und Inbetriebnahme Einweisung 2 Personen mind. 5 Tage Optional anzubieten, diese Positionen sind zusätzlich und nicht als Alternativen zu verstehen und nicht Bestandteil der Zuschlagskriterien: - Laserstrahlquelle mit blauer Wellenlänge mit mind. 6 kW (vergleichbar mit Laserline LDFblue 6000-60) mit Bearbeitungsoptik (vergleichbar mit Laserline OTS-5blue) - Laserstrahlquelle mit blauer Wellenlänge mit mind. 0,8 kW (vergleichbar mit Laserline LDFblue 800-wbc) mit Bearbeitungsoptik, resultierender - Fokusdurchmesser 100 -150 µm (vergleichbar mit Raylase SUPERSCAN IV-30) - Laserstrahl-Draht-Auftragschweißoptik, kompatibel mit Bearbeitungseinheit - CAM-Software zur Integration von Modellen in die ProgrammierungHochschule Merseburg, Los 4: digitale Tafeln
Hochschule MerseburgMerseburgFrist: 10. Aug.Die Hochschule Merseburg benötigt digitale Tafeln mit folgenden Spezifikationen: Hardware & Display - Panel: 98" sichtbare Diagonale, 4K UHD (3840x2160), 16:9, IPS mit direkter LED-Hintergrundbeleuchtung, 50.000 Std. Lebensdauer. - Optik & Oberfläche: Helligkeit 450 cd/m², Kontrast 1.200:1 (statisch) / 6.000:1 (dynamisch), Blickwinkel 178°. Gehärtetes Sicherheitsglas (Mohs 7) mit antibakterieller Oberfläche (inkl. Power-Taste). - Leistung & Audio: Stromverbrauch <= 137 W, Gewicht <= 85 kg. 60 Hz Wiederholrate, 6,5 ms Reaktionszeit. Integrierter Helligkeitssensor und Einbrennschutz. Sound: Frontlautsprecher + Subwoofer. - Zubehör: Mindestens 2 passive, magnetische Stifte (ohne Batterien/Induktion) im Lieferumfang. Anschlüsse & Konnektivität (direkt am Display, ohne Adapter) - Video/Audio: mindestens 2 x HDMI 2.1 In (1 x frontal), 1 x HDMI 2.0 Out, 1 x DisplayPort 1.2, 1 x VGA. Audio: 3,5 mm In/Out, SPDIF/Toslink Out. - Daten & Touch: 2 x USB-B 3.2 (Touch), 1 x USB-A 2.0, 4 x USB-A 3.2 (2 x frontal). 1 x OPS-Slot (80-Pin). NFC Reader/Writer. - USB-C: mindestens 1 x frontal (>= 65 W PD, DP Alt Mode, Video, Audio, Touch, LAN) + 1 x seitlich (>= 15 W, gleiche Funktionen). - Netzwerk: 2 x RJ45 (In/Out mit Wake-on-LAN), RS232. Integriertes Wi-Fi 6E (IEEE 802.11a/b/g/n/ac/ax, 2×2 MIMO) bis 1 GB/s mit Hotspot-Funktion, ohne sichtbare Antennen. - Audio-In: 8 integrierte, abschalt- und entfernbare Mikrofone im oberen Rahmen. Integriertes Android-System & Bedienung - System: Mind. Android 14 (Upgrade-fähig), Google EDLA-Zertifizierung mit vollem Play Store-Zugriff. Android muss vollständig deaktivierbar sein. - Leistung: Leistungsfähige CPU mit 64 Bit Systemarchitektur. Mindestens 16 GB RAM / 128 GB ROM (erweiterbar). Kein externes Android-Modul oder Slot-In zulässig. - Sicherheit & Administration: APK-Installation via USB und On-Screen-Bedienleisten separat deaktivierbar. Eingänge umbenennbar/ ausblendbar. - On Screen Toolbar & Tools: Frei positionier- und anpassbare Toolbar unter jedem Eingang. Betriebssystemübergreifendes Bild-in-Bild und Annotationstool (direktes Schreiben mit Stift ohne Vorabwahl, Export als Screenshot). Integrierte Werkzeuge: Voting, Timer, Stoppuhr, Zoom. Konfigurierbares 1-Klick-Reinigungstool zum Löschen aller Nutzerdaten/Cloud-Logins. Touchtechnologie - Spezifikation: Infrarot-Technologie mit mindestens 50 Berührungspunkten oder Kapazitativer Touchscreen. Auflösung 32768 x 32768, Reaktionszeit <= 2,5 ms, Genauigkeit +/-1 mm, Trackingrate >= 1 m/s, Scanrate >= 400 Hz. Minimale Objektgröße 2 mm. - Features: Treiberfreie Kompatibilität (Windows, Linux, Mac, Android, Chrome). Stift- & Touch-Differenzierung, Windows Ink, Palm Erase (Handballen-Löscher) und Palm Rejection (Handballen-Abweisung). Kabellose Bildübertragung (ohne Zusatzhardware/Lizenzkosten) - Protokolle: Native Unterstützung von Airplay, Miracast, Chromecast und Webcast (via Standard-Browser) ohne App-Zustand auf Endgeräten. Inklusive unbegrenzter Anzahl an Endgeräten. - Funktionen: Übertragung autark über integrierten Hotspot (ohne Internet/externen Server) auch netzwerkübergreifend möglich. Inkl. NFC-Cast und optionaler Dongle-Unterstützung mit Kamera-/Mikrofon-Einbindung. Whiteboard-Software (Herstelleridentisch) - Plattform & Lizenz: Dauerhaft kostenfreie, offline-nutzbare Cross-Over-Plattform (identische Ansicht/Funktionen auf Android, Windows, MacOS, iOS, Linux, Chrome) ohne User-Limitierung. Vom selben Hersteller wie das Display. - Werkzeuge: Endloses Whiteboard, diverse Seitenformate und Stifte. Gleichzeitiges Schreiben/Radieren, 4 simultane Funktionsidentitäten ohne Umschalten. Mind. 20 Arbeitsebenen, Formsplitt, Replikator (unendliches Kopieren), Tabellentool und Freistell-Funktion. Mind. 30 Schritte Undo. - Integrationen: Vollständige Einbindung/Konvertierung von Office-Formaten (Word, Excel, PowerPoint) und PDFs (blättern und annotieren im Original). - Mathematische Tools: Reale digitale Werkzeuge (Lineal, Zirkel, Geodreieck - keine reinen Bilder) mit maßstabsgerechter Skalierung beim Zoom und automatischer Winkel- /Längenanzeige. - KI-Funktionen: Handschriftenerkennung (> 40 Sprachen), Text-/Formen-/Matheerkennung (mit automatischer Berechnung). Digitale Informationsplattform (Digital Signage) - Vollwertige, lizenzkostenfreie Software vom selben Display-Hersteller ohne Zusatzhardware. Standorteunabhängige Übertragung (Medien, RSS-Feeds, Webseiten) via Browser auf Displays/Displaygruppen per Drag-and-Drop. - Personalisierbare Startbildschirme für unbegrenzte Nutzer, entsperrbar in einem Schritt via NFC, Passwort oder QR-Code. Die Anmeldung loggt den Nutzer automatisch mit seiner Cloudanbindung in der Whiteboard-Software ein. Inkl. kalendarischem Buchungssystem. z.B.: "CleverTouch ProSeries3" oder gleichwertig. Sämtliche genannten Anforderungen sind Mindestanforderungen. Ihre Einhaltung wird im Rahmen eines Funktionstests unmittelbar nach Lieferung und Aufstellung der digitalen Tafeln nachgewiesen. Optional ist eine Garantiverlängerung auf 3 bzw. 5 Jahre anzubieten.Ladeinfrastruktur für Elektrobusse in Ubstadt-Weiher - Planungsleistungen für Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 4+5)
Landkreis KarlsruheKarlsruheFrist: 16. JuliDer Landkreis Karlsruhe ist Aufgabenträger für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Kreisgebiet. Zur Erreichung der Klimaschutzziele ist eine schrittweise Umstellung auf Elektroantrieb im Bereich der für den ÖPNV eingesetzten Linienbusse geplant. Die zur Ladung der Elektrobusse benötigte Ladeinfrastruktur soll dabei durch den Landkreis errichtet und anschließend den Verkehrsunternehmen zur Nutzung zur Verfügung gestellt werden. Für die beiden Buslinienbündel Bruchsal Nord und Kraichtal, deren Buslinien hauptsächlich in den Kommunen Bruchsal, Bad Schönborn, Forst, Kraichtal, Kronau, Östringen und Ubstadt-Weiher verkehren, soll bis zum 30.09.2027 ein weiterer Ladeinfrastrukturstandort errichtet werden, der den beiden Konzessionären (Verkehrsunternehmen) der Linienbündel und ggf. ihren Subunternehmen gemeinsam zur Verfügung gestellt werden wird. Das Linienbündel Bruchsal Nord wurde bereits vergeben, die Vergabe der Linienbündels Kraichtal erfolgt im ersten Halbjahr 2027. Der Landkreis wird hierfür ein Grundstück von der Gemeinde Ubstadt-Weiher kaufen. Dieses befindet sich im Gewerbegebiet „Sand“, Großer Sand 33 in 76698 Ubstadt Weiher (Flst. Nr. 7442). Das Eckgrundstück hat sich aufgrund Größe (ca. 3.726 qm) und Lage für die Pläne als geeignet erwiesen. Die notwendigen Vorabsprachen zum Kauf des Grundstückes wurden mit der Gemeinde Ubstadt-Weiher als Grundstückseigentümerin bereits getroffen. Das Grundstück ist aktuell noch unbebaut. Die Fläche soll für den vorgesehenen Zweck befestigt (bspw. Asphalt oder Pflaster) und mit der Ladeinfrastruktur inkl. einer dafür notwendigen Umspannstation bebaut werden. Das Grundstück liegt aktuell etwa 2 m unterhalb der Straßenkante, weshalb zur Ermöglichung der Zufahrt mit ca. 12 m langen Bussen eine entsprechende Auffüllung bzw. Angleichung an die Höhenlage der bestehenden Straßenfläche erforderlich ist. Die Errichtung einer adäquaten Beleuchtung der Fläche ist ebenfalls Bestandteil der Maßnahme. Auch die Einfriedung der Fläche, sodass der Zugang nur berechtigten Personen möglich ist, gehört zum Vorhaben. Den beiden Verkehrsunternehmen, die die Ladeinfrastruktur nutzen werden, wurde bzw. wird im Rahmen der Vergabe die Möglichkeit eingeräumt, jeweils eine kleine (ca. 20 qm), temporäre Pausenraummöglichkeit inkl. Sanitäreinrichtung (bspw. in Form eines Containers) für das Fahrpersonal auf der Fläche zu errichten. Falls die Unternehmen diese Möglichkeit nutzen möchte, ist die Platzierung der Pausenraummöglichkeit auf der Fläche sowie dessen Anschluss an Strom- sowie Frisch- und Abwasserleitungen im Rahmen der Planung zu berücksichtigen. Das Linienbündel Bruchsal Nord wurde bereits vergeben, dort kommen 12 Elektrobusse und zwei elektrische PKWs im On Demand-Verkehr (Van-Größe, max. 9 Sitzplätze) zum Einsatz. Das Linienbündel Kraichtal wird im ersten Halbjahr 2027 vergeben, weshalb die genaue Elektrobusanzahl noch nicht feststeht. Es wird von 10 – 12 Elektrobussen ausgegangen. Um im Rahmen der Vergabe der Busverkehrsleistungen Vorgaben zur maximalen Anzahl der Elektrobusse machen zu können, muss im Zuge der Planungen der Verkehrsanlagen zunächst geprüft werden, wie viele Bus- und PKW-Stellplätze auf der Fläche maximal zur Verfügung gestellt werden können. Das Vorhandensein eines Mittelspannungsanschlusses in der Nähe des Grundstücks wurde bereits geprüft. Aufgabe des Planungsbüros ist es zu eruieren, ob die vorgegebene Anzahl von 22 - 24 Elektrobussen plus zwei elektrische PKWs mit der maximal zur Verfügung stehenden Leistung ausreichend versorgt werden können. Hierbei ist die Umlaufplanung zu berücksichtigen, eine Optimierung mittels Lastmanagement vorzunehmen und ein realistischer Gleichzeitigkeitsfaktor zu ermitteln. Ein Angebot für den Netzanschluss wird zu gegebener Zeit seitens des Landkreises von den Netzen BW eingeholt. Die Vorbereitung der Ausschreibung der notwendigen Umspannstation soll durch das Planungsbüro erfolgen (vertragsgegenständlich) Nachdem hierfür erfahrungsgemäß aktuell Lieferzeiten von mehr als einem Jahr bestehen, muss die Ausschreibung voraussichtlich vorgezogen werden und getrennt von der Ausschreibung der restlichen Bauleistungen erfolgen. In der Umspannstation müssen mindestens drei getrennte Zählungen vorgesehen werden (für jedes Verkehrsunternehmen eine und eine dritte für den Landkreis (für den Beleuchtungsstrom). Aufgrund des Zeitplans zum Einsatz der Elektrobusse muss die gesamte Maßnahme bis spätestens zum 30.09.2027 abgeschlossen sein. Geplanter zeitlicher Ablauf: - Fertigstellung Entwurfsplanung: November 2026, für Umspannstation September 2026 - Fertigstellung Ausführungsplanung: Januar 2027, für Umspannstation Oktober 2026 - Baufertigstellung / Inbetriebnahme: 30.09.2027 Die Kostenschätzung (Stand Juni 2026) beläuft sich auf: KG 300 1.115.455,23 € netto KG 440 1.248.001,98 € netto KG 450 16.490,03 € netto Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Planungsleistungen für Technische Ausrüstung (An- lagengruppen 4+5) nach §§ 53 ff. HOAI mit den Leistungsphasen 1-3 und 5-9, sowie im Be- darfsfall die Leistungsphase 4. Die Leistungsphase 6 „Vorbereitung der Vergabe“ ist auf 6,8 % und die Leistungsphase 7 „Mitwirken bei der Vergabe“ auf 4,8 % gekürzt. Die Besonderen Leis- tungen sind dem Honorarformblatt zu entnehmen und auszupreisen.Rahmenvereinbarung zur Lieferung von Abfallsammelfahrzeugen (in 4 Losen) 80 - 90 Stück
Zweckverband Abfallwirtschaft Region HannoverHannoverFrist: 30. Sept.Fahrgestell für Müllsammelaufbauten in Niederflurbauweise, passend zum im Los 2, 3 und 4 genannten Spezifikationen Müllsammelaufbau; Dieselmotor nach neuster Abgasnorm, HVO100 fähig; Leistung: ca. 205 KW bis 235 kW, Mehrleistung führt nicht zu höheren Punktezahlen, ist aber zulässig. elektronische Regelung der Motordrehzahl für den Aufbaubetrieb;zul. Gesamtmasse 26000 kg; zulässige Vorderachslast min. 8000 kg; zulässige Achslast Achse 2 min. 11500 kg; zulässige Achslast Achse 3 min. 7500 kg; Bereifung Achse 1: 315 / 80 R 22.5; Bereifung Achse 2: 315 / 80 R 22.5; Bereifung Achse 3: 315 / 80 R 22.5; alle Felgen 10 Loch 9,00 - 22.5; mittenzentriert; Automatik-Getriebe gewünscht, schaltautomatisiertes Getriebe möglich, aber mit Abstufung in der Bepunktung; inklusive verbautem Retarder, mehrstufig, vorwählbar, für den innerstädtischen Müllsammelverkehr anwendbar; Motorabtrieb hinten, Flansch 100 mm, ca. 600 Nm; Kupplung elastisch , für Motorabtrieb (lose); 1. Hinterachse: Außenplanetenachse gewünscht, Hypoidachse möglich, aber mit Abstufung in der Bepunktung; Differenzialsperre: zuschaltbar mittels Wipp-Schalter im Armaturenbrett des Fahrerhauses; 2. Hinterachse: hydraulisch gelenkte, entlastbare Nachlaufachse; Zusatzstabilisator für Hinter- und Nachlaufachse; Achslast-Messeinrichtung, Anzeige hierfür im Display des Armaturenbretts des Fahrerhauses; Einzel-Kunststoff-Kotflügel über beide Hinterachsen mit Schmutzfängern; Radstand zwischen Achse 1 und 2 ca. 3450 mm; Radstand zwischen Achse 2 und 3 ca. 1350 mm; Fahrgestell muss für Müllpressaufbauten ausgelegt sein, maximale Rahmenhöhe in Fahrstellung 950 mm; Schlußquerträger des Rahmens muss verschraubt sein; Kraftstofftank ca. 200 l, ausreichend für 2 volle Arbeitstage im städtischen Müllsammelbetrieb im Einschichtbetrieb; Tank für Harnstofflösung mit min. 25 l Füllmenge; alle Tanks abschließbar; Wegfall des Heckunterfahrschutzes; Wegfall des seitlichen Unterfahrschutzes; Möglichkeit des Anbaus eines zus. Kontergewichtes im Bereich vor Achse 1; Frontunterfahrschutz aus Stahl; Abgasanlage nach unten ausblasend; Voll-Luftfederung; Stabilisatoren vorn und hinten; Lackierung: kommunalorange, angelehnt an RAL 2011 oder technisch vergleichbar; hohe Ausführung mit niedrigen Einstiegen (bedingt Niedrigrahmenbauweise), Anzahl der Trittstufen max. 2; geeignet für das aufrechte Gehen innerhalb der Kabine; ausreichend geräumig für 4 Sitzplätze und notwendige Einbauten (Staufächer), Einstiegshöhe 1. Fußtritt bis max. 550 mm; lichte Höhe Beifahrertür 1. Trittstufe min. 2100 mm, 2. Tritt (Boden Fahrerhaus) min. 1780 mm; Geräuschkapselung zum Motor und Getriebe hin; Fahrerhaus federnd gelagert; Fahrerhaus für Wartungsarbeiten hydraulisch kippbar; Dachluke / Lüftungsklappe im Dach; verschließbare Staufächer oberhalb der Sitzplätze, komplett verteilt über die Fahrerhausinnenbreite; Drehtür, fahrerseitig inkl. elektrischem Fensterheber; Falttür beifahrerseitig, fremdkraftbetätigt mit Reversiereinrichtung, selbstschliessend beim Losfahren des Fahrgestells, Falttür darf bei geöffneter Stellung nicht in den Verkehrsraum hineinragen; Fahrerhausrückwand fensterlos; 1 Schiebefenster jeweils links und rechts in den hinteren getönten Seitenscheiben; Sonnenrollo Frontscheibe elektrisch betätigt; luftgefederter Komfort-Fahrersitz mit Kopf- und Lendenwirbelstütze und Sitzheizung und höhenverstellbaren Gurtsystem, klappbare Armlehnen li. und rechts; 3 Einzelsitze, statisch, alle Sitze mit 3-Punkt-Automatiksicherheitsgurt; Sitzbezüge schmutzunempfindlich, pflegeleicht, wasserdampfdurchlässig; Türinnenverkleidungen abwaschbar; Fußraum im Fahrerhaus pflegeleicht, ohne Textilbelag; zus. Fußmatten und Sitzschonbezüge für alle Sitze; Radioanlage mit Bluetooth-Freisprechanlage; Klimatisierung des Innenraums, min. manuelle Klimaanlage, ausgelegt für den innerstädtischen Müllsammelverkehr; Multifunktionslenkrad, min. in der Höhe verstellbar, mit min. folgenden Funktionen: Radiobedienung, Bordcomputerbedienung (falls vorhanden); Spannungswandler von 24 V auf 12 V; 12V-Steckdose; EG-Kontrollgerät, Siemens VDO, mit zusätzlichen Sondereingängen D1 und D2 inkl. Erstparametrierung; Mautgerät; Bordsteinspiegel (Beifahrerseite); Weitwinkelspiegel in beheizter Ausführung, links und rechts; Rückspiegel elektrisch verstellbar (min. Fahrerseitig); Rückspiegel links und rechts beheizbar; Totwinkel-Kamera-System bestehend aus: Kamera links und rechts und eine Frontkamera (ersetzt den EU-Frontspiegel) inkl. LED-Farbmonitor im Fahrerhaus; herausnehmbare Dokumentenablage auf dem Armaturenbrett, Grösse ca.450 mm breit, Tiefe ca. 200 mm. Es werden optionale Abweichungen (Alternativausstattungen) beschrieben, welche bepreist werden müssen. Gefordert ist eine Kundendienstwerkstatt oder ein Stützpunkt mit mobilem Service, der gewährleistet, dass ein Instandsetzungsbeginn des Fahrzeugs innerhalb von 24h ermöglicht wird. Reaktionszeiten für Instandsetzung und Ersatzteillieferfristen müssen angegeben werden. Es werden mindestens 2 Schulungen für 4 Monteure (jährlich und kostenfrei) gefordert. Zusätzliche Garantiezeiten über den gesetzlichen Gewährleistungszeitraum hinaus sind erwünscht und anzugeben. Dies waren nur Stichpunkte, sehen Sie sich unbedingt das komplette Leistungsverzeichnis an. Aus Platzgründen ist dieses hier nicht komplett aufgeführt!Ladeinfrastruktur für Elektrobusse in Ubstadt-Weiher - Verkehrsanlagenplanung
Landratsamt Karlsruhe, Amt für Gebäudemanagement, BauverwaltungKarlsruheFrist: 16. JuliDer Landkreis Karlsruhe ist Aufgabenträger für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Kreisgebiet. Zur Erreichung der Klimaschutzziele ist eine schrittweise Umstellung auf Elektroantrieb im Bereich der für den ÖPNV eingesetzten Linienbusse geplant. Die zur Ladung der Elektrobusse benötigte Ladeinfrastruktur soll dabei durch den Landkreis errichtet und anschließend den Verkehrsunternehmen zur Nutzung zur Verfügung gestellt werden. Für die beiden Buslinienbündel Bruchsal Nord und Kraichtal, deren Buslinien hauptsächlich in den Kommunen Bruchsal, Bad Schönborn, Forst, Kraichtal, Kronau, Östringen und Ubstadt-Weiher verkehren, soll bis zum 30.09.2027 ein weiterer Ladeinfrastrukturstandort errichtet werden, der den beiden Konzessionären (Verkehrsunternehmen) der Linienbündel und ggf. ihren Subunternehmen gemeinsam zur Verfügung gestellt werden wird. Das Linienbündel Bruchsal Nord wurde bereits vergeben, die Vergabe der Linienbündels Kraichtal erfolgt im ersten Halbjahr 2027. Der Landkreis wird hierfür ein Grundstück von der Gemeinde Ubstadt-Weiher kaufen. Dieses befindet sich im Gewerbegebiet „Sand“, Großer Sand 33 in 76698 Ubstadt Weiher (Flst. Nr. 7442). Das Eckgrundstück hat sich aufgrund Größe (ca. 3.726 qm) und Lage für die Pläne als geeignet erwiesen. Die notwendigen Vorabsprachen zum Kauf des Grundstückes wurden mit der Gemeinde Ubstadt-Weiher als Grundstückseigentümerin bereits getroffen. Das Grundstück ist aktuell noch unbebaut. Die Fläche soll für den vorgesehenen Zweck befestigt (bspw. Asphalt oder Pflaster) und mit der Ladeinfrastruktur inkl. einer dafür notwendigen Umspannstation bebaut werden. Das Grundstück liegt aktuell etwa 2 m unterhalb der Straßenkante, weshalb zur Ermöglichung der Zufahrt mit ca. 12 m langen Bussen eine entsprechende Auffüllung bzw. Angleichung an die Höhenlage der bestehenden Straßenfläche erforderlich ist. Die Errichtung einer adäquaten Beleuchtung der Fläche ist ebenfalls Bestandteil der Maßnahme. Auch die Einfriedung der Fläche, sodass der Zugang nur berechtigten Personen möglich ist, gehört zum Vorhaben. Den beiden Verkehrsunternehmen, die die Ladeinfrastruktur nutzen werden, wurde bzw. wird im Rahmen der Vergabe die Möglichkeit eingeräumt, jeweils eine kleine (ca. 20 qm), temporäre Pausenraummöglichkeit inkl. Sanitäreinrichtung (bspw. in Form eines Containers) für das Fahrpersonal auf der Fläche zu errichten. Falls die Unternehmen diese Möglichkeit nutzen möchte, ist die Platzierung der Pausenraummöglichkeit auf der Fläche sowie dessen Anschluss an Strom- sowie Frisch- und Abwasserleitungen im Rahmen der Planung zu berücksichtigen. Das Linienbündel Bruchsal Nord wurde bereits vergeben, dort kommen 12 Elektrobusse und zwei elektrische PKWs im On Demand-Verkehr (Van-Größe, max. 9 Sitzplätze) zum Einsatz. Das Linienbündel Kraichtal wird im ersten Halbjahr 2027 vergeben, weshalb die genaue Elektrobusanzahl noch nicht feststeht. Es wird von 10 – 12 Elektrobussen ausgegangen. Um im Rahmen der Vergabe der Busverkehrsleistungen Vorgaben zur maximalen Anzahl der Elektrobusse machen zu können, muss im Zuge der Planungen der Verkehrsanlagen zunächst geprüft werden, wie viele Bus- und PKW-Stellplätze auf der Fläche maximal zur Verfügung gestellt werden können. Das Vorhandensein eines Mittelspannungsanschlusses in der Nähe des Grundstücks wurde bereits geprüft. Aufgabe des Planungsbüros ist es zu eruieren, ob die vorgegebene Anzahl von 22 - 24 Elektrobussen plus zwei elektrische PKWs mit der maximal zur Verfügung stehenden Leistung ausreichend versorgt werden können. Hierbei ist die Umlaufplanung zu berücksichtigen, eine Optimierung mittels Lastmanagement vorzunehmen und ein realistischer Gleichzeitigkeitsfaktor zu ermitteln. Ein Angebot für den Netzanschluss wird zu gegebener Zeit seitens des Landkreises von den Netzen BW eingeholt. Die Vorbereitung der Ausschreibung der notwendigen Umspannstation soll durch das Planungsbüro für die Technische Ausrüstung erfolgen (nicht vertragsgegenständlich). Nachdem hierfür erfahrungsgemäß aktuell Lieferzeiten von mehr als einem Jahr bestehen, muss die Ausschreibung voraussichtlich vorgezogen werden und getrennt von der Ausschreibung der restlichen Bauleistungen erfolgen. In der Umspannstation müssen mindestens drei getrennte Zählungen vorgesehen werden (für jedes Verkehrsunternehmen eine und eine dritte für den Landkreis (für den Beleuchtungsstrom). Aufgrund des Zeitplans zum Einsatz der Elektrobusse muss die gesamte Maßnahme bis spätestens zum 30.09.2027 abgeschlossen sein. Geplanter zeitlicher Ablauf: - Fertigstellung Entwurfsplanung: November 2026 - Fertigstellung Ausführungsplanung: Januar 2027 - Baufertigstellung / Inbetriebnahme: 30.09.2027 Die Kostenschätzung (Juni 2026) beläuft sich auf: KG 300 1.115.455,23 € netto KG 400 1.264.492,01 € netto Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Verkehrsanlagenplanungsleistungen gem. §§ 45 ff. HOAI mit den Leistungsphasen 1-3 und 5-9, sowie im Bedarfsfall die Leistungsphase 4. Die Leistungsphase 6 „Vorbereitung der Vergabe“ ist auf 9,9 % und die Leistungsphase 7 „Mitwir- ken bei der Vergabe“ auf 3,9 % gekürzt. Die Besonderen Leistungen sind dem Honorarformblatt zu entnehmen und auszupreisen.Ladeinfrastruktur für Elektrobusse in Ubstadt-Weiher - Verkehrsanlagenplanung
Landkreis KarlsruheKarlsruheFrist: 16. JuliDer Landkreis Karlsruhe ist Aufgabenträger für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Kreisgebiet. Zur Erreichung der Klimaschutzziele ist eine schrittweise Umstellung auf Elektroantrieb im Bereich der für den ÖPNV eingesetzten Linienbusse geplant. Die zur Ladung der Elektrobusse benötigte Ladeinfrastruktur soll dabei durch den Landkreis errichtet und anschließend den Verkehrsunternehmen zur Nutzung zur Verfügung gestellt werden. Für die beiden Buslinienbündel Bruchsal Nord und Kraichtal, deren Buslinien hauptsächlich in den Kommunen Bruchsal, Bad Schönborn, Forst, Kraichtal, Kronau, Östringen und Ubstadt-Weiher verkehren, soll bis zum 30.09.2027 ein weiterer Ladeinfrastrukturstandort errichtet werden, der den beiden Konzessionären (Verkehrsunternehmen) der Linienbündel und ggf. ihren Subunternehmen gemeinsam zur Verfügung gestellt werden wird. Das Linienbündel Bruchsal Nord wurde bereits vergeben, die Vergabe der Linienbündels Kraichtal erfolgt im ersten Halbjahr 2027. Der Landkreis wird hierfür ein Grundstück von der Gemeinde Ubstadt-Weiher kaufen. Dieses befindet sich im Gewerbegebiet „Sand“, Großer Sand 33 in 76698 Ubstadt Weiher (Flst. Nr. 7442). Das Eckgrundstück hat sich aufgrund Größe (ca. 3.726 qm) und Lage für die Pläne als geeignet erwiesen. Die notwendigen Vorabsprachen zum Kauf des Grundstückes wurden mit der Gemeinde Ubstadt-Weiher als Grundstückseigentümerin bereits getroffen. Das Grundstück ist aktuell noch unbebaut. Die Fläche soll für den vorgesehenen Zweck befestigt (bspw. Asphalt oder Pflaster) und mit der Ladeinfrastruktur inkl. einer dafür notwendigen Umspannstation bebaut werden. Das Grundstück liegt aktuell etwa 2 m unterhalb der Straßenkante, weshalb zur Ermöglichung der Zufahrt mit ca. 12 m langen Bussen eine entsprechende Auffüllung bzw. Angleichung an die Höhenlage der bestehenden Straßenfläche erforderlich ist. Die Errichtung einer adäquaten Beleuchtung der Fläche ist ebenfalls Bestandteil der Maßnahme. Auch die Einfriedung der Fläche, sodass der Zugang nur berechtigten Personen möglich ist, gehört zum Vorhaben. Den beiden Verkehrsunternehmen, die die Ladeinfrastruktur nutzen werden, wurde bzw. wird im Rahmen der Vergabe die Möglichkeit eingeräumt, jeweils eine kleine (ca. 20 qm), temporäre Pausenraummöglichkeit inkl. Sanitäreinrichtung (bspw. in Form eines Containers) für das Fahrpersonal auf der Fläche zu errichten. Falls die Unternehmen diese Möglichkeit nutzen möchte, ist die Platzierung der Pausenraummöglichkeit auf der Fläche sowie dessen Anschluss an Strom- sowie Frisch- und Abwasserleitungen im Rahmen der Planung zu berücksichtigen. Das Linienbündel Bruchsal Nord wurde bereits vergeben, dort kommen 12 Elektrobusse und zwei elektrische PKWs im On Demand-Verkehr (Van-Größe, max. 9 Sitzplätze) zum Einsatz. Das Linienbündel Kraichtal wird im ersten Halbjahr 2027 vergeben, weshalb die genaue Elektrobusanzahl noch nicht feststeht. Es wird von 10 – 12 Elektrobussen ausgegangen. Um im Rahmen der Vergabe der Busverkehrsleistungen Vorgaben zur maximalen Anzahl der Elektrobusse machen zu können, muss im Zuge der Planungen der Verkehrsanlagen zunächst geprüft werden, wie viele Bus- und PKW-Stellplätze auf der Fläche maximal zur Verfügung gestellt werden können. Das Vorhandensein eines Mittelspannungsanschlusses in der Nähe des Grundstücks wurde bereits geprüft. Aufgabe des Planungsbüros ist es zu eruieren, ob die vorgegebene Anzahl von 22 - 24 Elektrobussen plus zwei elektrische PKWs mit der maximal zur Verfügung stehenden Leistung ausreichend versorgt werden können. Hierbei ist die Umlaufplanung zu berücksichtigen, eine Optimierung mittels Lastmanagement vorzunehmen und ein realistischer Gleichzeitigkeitsfaktor zu ermitteln. Ein Angebot für den Netzanschluss wird zu gegebener Zeit seitens des Landkreises von den Netzen BW eingeholt. Die Vorbereitung der Ausschreibung der notwendigen Umspannstation soll durch das Planungsbüro für die Technische Ausrüstung erfolgen (nicht vertragsgegenständlich). Nachdem hierfür erfahrungsgemäß aktuell Lieferzeiten von mehr als einem Jahr bestehen, muss die Ausschreibung voraussichtlich vorgezogen werden und getrennt von der Ausschreibung der restlichen Bauleistungen erfolgen. In der Umspannstation müssen mindestens drei getrennte Zählungen vorgesehen werden (für jedes Verkehrsunternehmen eine und eine dritte für den Landkreis (für den Beleuchtungsstrom). Aufgrund des Zeitplans zum Einsatz der Elektrobusse muss die gesamte Maßnahme bis spätestens zum 30.09.2027 abgeschlossen sein. Geplanter zeitlicher Ablauf: - Fertigstellung Entwurfsplanung: November 2026 - Fertigstellung Ausführungsplanung: Januar 2027 - Baufertigstellung / Inbetriebnahme: 30.09.2027 Die Kostenschätzung (Juni 2026) beläuft sich auf: KG 300 1.115.455,23 € netto KG 400 1.264.492,01 € netto Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Verkehrsanlagenplanungsleistungen gem. §§ 45 ff. HOAI mit den Leistungsphasen 1-3 und 5-9, sowie im Bedarfsfall die Leistungsphase 4. Die Leistungsphase 6 „Vorbereitung der Vergabe“ ist auf 9,9 % und die Leistungsphase 7 „Mitwir- ken bei der Vergabe“ auf 3,9 % gekürzt. Die Besonderen Leistungen sind dem Honorarformblatt zu entnehmen und auszupreisen.Ladeinfrastruktur für Elektrobusse in Ubstadt-Weiher - Planungsleistungen für Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 4+5)
Landratsamt Karlsruhe, Amt für Gebäudemanagement, BauverwaltungKarlsruheFrist: 16. JuliDer Landkreis Karlsruhe ist Aufgabenträger für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Kreisgebiet. Zur Erreichung der Klimaschutzziele ist eine schrittweise Umstellung auf Elektroantrieb im Bereich der für den ÖPNV eingesetzten Linienbusse geplant. Die zur Ladung der Elektrobusse benötigte Ladeinfrastruktur soll dabei durch den Landkreis errichtet und anschließend den Verkehrsunternehmen zur Nutzung zur Verfügung gestellt werden. Für die beiden Buslinienbündel Bruchsal Nord und Kraichtal, deren Buslinien hauptsächlich in den Kommunen Bruchsal, Bad Schönborn, Forst, Kraichtal, Kronau, Östringen und Ubstadt-Weiher verkehren, soll bis zum 30.09.2027 ein weiterer Ladeinfrastrukturstandort errichtet werden, der den beiden Konzessionären (Verkehrsunternehmen) der Linienbündel und ggf. ihren Subunternehmen gemeinsam zur Verfügung gestellt werden wird. Das Linienbündel Bruchsal Nord wurde bereits vergeben, die Vergabe der Linienbündels Kraichtal erfolgt im ersten Halbjahr 2027. Der Landkreis wird hierfür ein Grundstück von der Gemeinde Ubstadt-Weiher kaufen. Dieses befindet sich im Gewerbegebiet „Sand“, Großer Sand 33 in 76698 Ubstadt Weiher (Flst. Nr. 7442). Das Eckgrundstück hat sich aufgrund Größe (ca. 3.726 qm) und Lage für die Pläne als geeignet erwiesen. Die notwendigen Vorabsprachen zum Kauf des Grundstückes wurden mit der Gemeinde Ubstadt-Weiher als Grundstückseigentümerin bereits getroffen. Das Grundstück ist aktuell noch unbebaut. Die Fläche soll für den vorgesehenen Zweck befestigt (bspw. Asphalt oder Pflaster) und mit der Ladeinfrastruktur inkl. einer dafür notwendigen Umspannstation bebaut werden. Das Grundstück liegt aktuell etwa 2 m unterhalb der Straßenkante, weshalb zur Ermöglichung der Zufahrt mit ca. 12 m langen Bussen eine entsprechende Auffüllung bzw. Angleichung an die Höhenlage der bestehenden Straßenfläche erforderlich ist. Die Errichtung einer adäquaten Beleuchtung der Fläche ist ebenfalls Bestandteil der Maßnahme. Auch die Einfriedung der Fläche, sodass der Zugang nur berechtigten Personen möglich ist, gehört zum Vorhaben. Den beiden Verkehrsunternehmen, die die Ladeinfrastruktur nutzen werden, wurde bzw. wird im Rahmen der Vergabe die Möglichkeit eingeräumt, jeweils eine kleine (ca. 20 qm), temporäre Pausenraummöglichkeit inkl. Sanitäreinrichtung (bspw. in Form eines Containers) für das Fahrpersonal auf der Fläche zu errichten. Falls die Unternehmen diese Möglichkeit nutzen möchte, ist die Platzierung der Pausenraummöglichkeit auf der Fläche sowie dessen Anschluss an Strom- sowie Frisch- und Abwasserleitungen im Rahmen der Planung zu berücksichtigen. Das Linienbündel Bruchsal Nord wurde bereits vergeben, dort kommen 12 Elektrobusse und zwei elektrische PKWs im On Demand-Verkehr (Van-Größe, max. 9 Sitzplätze) zum Einsatz. Das Linienbündel Kraichtal wird im ersten Halbjahr 2027 vergeben, weshalb die genaue Elektrobusanzahl noch nicht feststeht. Es wird von 10 – 12 Elektrobussen ausgegangen. Um im Rahmen der Vergabe der Busverkehrsleistungen Vorgaben zur maximalen Anzahl der Elektrobusse machen zu können, muss im Zuge der Planungen der Verkehrsanlagen zunächst geprüft werden, wie viele Bus- und PKW-Stellplätze auf der Fläche maximal zur Verfügung gestellt werden können. Das Vorhandensein eines Mittelspannungsanschlusses in der Nähe des Grundstücks wurde bereits geprüft. Aufgabe des Planungsbüros ist es zu eruieren, ob die vorgegebene Anzahl von 22 - 24 Elektrobussen plus zwei elektrische PKWs mit der maximal zur Verfügung stehenden Leistung ausreichend versorgt werden können. Hierbei ist die Umlaufplanung zu berücksichtigen, eine Optimierung mittels Lastmanagement vorzunehmen und ein realistischer Gleichzeitigkeitsfaktor zu ermitteln. Ein Angebot für den Netzanschluss wird zu gegebener Zeit seitens des Landkreises von den Netzen BW eingeholt. Die Vorbereitung der Ausschreibung der notwendigen Umspannstation soll durch das Planungsbüro erfolgen (vertragsgegenständlich) Nachdem hierfür erfahrungsgemäß aktuell Lieferzeiten von mehr als einem Jahr bestehen, muss die Ausschreibung voraussichtlich vorgezogen werden und getrennt von der Ausschreibung der restlichen Bauleistungen erfolgen. In der Umspannstation müssen mindestens drei getrennte Zählungen vorgesehen werden (für jedes Verkehrsunternehmen eine und eine dritte für den Landkreis (für den Beleuchtungsstrom). Aufgrund des Zeitplans zum Einsatz der Elektrobusse muss die gesamte Maßnahme bis spätestens zum 30.09.2027 abgeschlossen sein. Geplanter zeitlicher Ablauf: - Fertigstellung Entwurfsplanung: November 2026, für Umspannstation September 2026 - Fertigstellung Ausführungsplanung: Januar 2027, für Umspannstation Oktober 2026 - Baufertigstellung / Inbetriebnahme: 30.09.2027 Die Kostenschätzung (Stand Juni 2026) beläuft sich auf: KG 300 1.115.455,23 € netto KG 440 1.248.001,98 € netto KG 450 16.490,03 € netto Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Planungsleistungen für Technische Ausrüstung (An- lagengruppen 4+5) nach §§ 53 ff. HOAI mit den Leistungsphasen 1-3 und 5-9, sowie im Be- darfsfall die Leistungsphase 4. Die Leistungsphase 6 „Vorbereitung der Vergabe“ ist auf 6,8 % und die Leistungsphase 7 „Mitwirken bei der Vergabe“ auf 4,8 % gekürzt. Die Besonderen Leis- tungen sind dem Honorarformblatt zu entnehmen und auszupreisen.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
- Erstellen Sie ein kostenloses Konto auf Auftrag One. Danach sehen Sie alle Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung in einem strukturierten Ablauf.
- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 02. September 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Leibniz-Institut für Gemüse-und Zierpflanzenbau (IGZ) e.V..
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.