Kulturstiftung Sachsen-Anhalt 1GommernTED
Fachplanung TGA Anlagengruppe 1,2,3
Mit der Baumaßnahme sollen die vorhandenen lufttechnischen Anlagen, die Anlagen der Wärmeversorgung sowie die Wasser- und Abwasseranlagen im Zuge der Komplexsanierung der Burganlage nach den anerkannten Regeln der Technik sowie den spezifischen Vorgaben der Kulturstiftung neu errichtet bzw. umgebaut werden.
TGA-Planung
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Inhalt auf einen Blick
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Kulturstiftung Sachsen-Anhalt 1
- Veröffentlicht:
- 04. August 2026
- Frist:
- 03. September 2026
- Thema:
- TGA-Planung
Ausschreibungsbeschreibung
Mit der Baumaßnahme sollen die vorhandenen lufttechnischen Anlagen, die Anlagen der Wärmeversorgung sowie die Wasser- und Abwasseranlagen im Zuge der Komplexsanierung der Burganlage nach den anerkannten Regeln der Technik sowie den spezifischen Vorgaben der Kulturstiftung neu errichtet bzw. umgebaut werden.
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Auftraggeber
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Lose
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Verfahrensdaten
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Bieter und Auftragnehmer
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Veröffentlichungsstelle
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Landwirtschaftskammer Niedersachsen/ LiegenschaftenOldenburgFrist: 15. JuliGegenstand der Baumaßnahme: Ist die Sanierung und Neustrukturierung der technischen Gebäudeausrüstung auf dem Gelände der Landwirtschaftskammer Niedersachsen am Standort Wehnen, Hermann-Ehlers-Straße 15 in 26160 Bad Zwischenahn. Im Fokus steht hierbei insbesondere die vollständige Erneuerung der Wärmeversorgung sowie die Modernisierung und Anpassung der elektrotechnischen Infrastruktur. Die bestehende Wärmeversorgung wird zurückgebaut und durch ein zukunftsfähiges, energieeffizientes System ersetzt. Die Wärmeerzeugung erfolgt künftig über eine Luft/Wasser-Wärmepumpenkaskade mit insgesamt sechs Einheiten und einer Gesamtleistung von rund 180 kW. Ergänzend werden Pufferspeicher installiert sowie Anpassungen an den Heizflächen vorgenommen, einschließlich teilweise erforderlicher Erneuerungen und Ergänzungen von Heizkörpern zur Sicherstellung der Wärmeversorgung. Die Heizungsanlage wird als Zweirohrsystem ausgeführt und gemäß geltenden Normen hydraulisch abgeglichen sowie vollständig dokumentiert. Parallel dazu erfolgt die Umstellung der Warmwasserbereitung auf dezentrale Durchlauferhitzerlösungen in verschiedenen Gebäudebereichen. Die Trinkwasserinstallation wird unter Berücksichtigung der einschlägigen Normen und Regelwerke angepasst und erweitert. Ergänzende Maßnahmen umfassen unter anderem die Erneuerung von Entwässerungskomponenten sowie die Anpassung bestehender Anlagen an den aktuellen Stand der Technik. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Maßnahme ist die elektrotechnische Neuordnung der Liegenschaft. Hierzu wird ein neuer Mittelspannungstransformator errichtet, von dem aus die Versorgung über eine neu zu installierende Liegenschaftshauptverteilung erfolgt. Die vorhandenen Verteilstrukturen werden entsprechend angepasst oder erneuert. Zusätzlich werden die elektrotechnischen Anlagen an die neuen Anforderungen der Wärmepumpen, Durchlauferhitzer und weiterer Verbraucher angepasst. Auf dem Dach des Verwaltungsgebäudes wird eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von ca. 80 bis 85 kWp installiert. Die Anlage wird in die bestehende Energieinfrastruktur integriert und berücksichtigt zukünftige Erweiterungen, insbesondere im Hinblick auf Ladeinfrastruktur für Elektromobilität. Die Maßnahme umfasst darüber hinaus notwendige Anpassungen im Bereich Blitzschutz, Erdung, Brandschutz sowie Kennzeichnung und Dokumentation sämtlicher technischer Anlagen. Rückbauarbeiten bestehender Anlagen, insbesondere der alten Gasversorgung und elektrischer Verteiler, sind Bestandteil der Ausschreibung. Die Ausführung erfolgt unter Berücksichtigung der einschlägigen gesetzlichen Vorgaben, technischen Regeln und Normen sowie unter Einhaltung der Anforderungen an Betriebssicherheit, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.Neubau Kita und Schulungszentrum Langwiesenweg - Fachplanung TGA Heizung / Sanitär
Stadt Bad Homburg v. d. Höhe - Der MagistratBad Homburg v. d. HöheDie Stadt Bad Homburg v.d.H. beabsichtigt im Ortsteil Ober-Eschbach den Neubau einer Kindertagesstätte mit integrierter Schulbetreuung. Die Kindertagesstätte soll zukünftig vier Kindergartengruppen beherbergen. Pro Gruppenraum ist je ein Differenzierungsraum einzuplanen. Des Weiteren sind Mehrzweckraum, Cafeteria, Sanitärräume, Büro- und Personalräume, Garderoben und Lagerräume sowie ein Küchentrakt mit entsprechenden Lager- und Nebenräumen vorzusehen. Im Bereich der Schulbetreuung sollen drei Gruppenräume und drei Intensivräume realisiert werden. Für diesen Bereich der Einrichtung sind außerdem Multifunktionsraum, Sanitärbereiche, Büro- und Personalräume sowie Teeküche, Garderoben und Lagerräume vorzusehen. Das Gebäude soll barrierefrei erschlossen sein. 1. Wärmeversorgungsanlagen / Heizungstechnik Geplant ist eine Hybride Heizungsanlage, bestehend aus einer Luft-Wasser-Wärmepumpe zur Deckung der Grundlast sowie einem gasbetriebenen Spitzenlast- und Redundanzkessel mit einer Nennwärmeleistung von ca. 80 kW, Verteilsystem mit Pufferspeicher(n), Niedertemperatur-Heizsystem ggf. mit ergänzenden Heizflächen, Witterungsgeführter Regelung sowie entsprechender MSR. Ein Anschluss eines Hotmobil über eine gedämmte Klappe in der Fassade ist zu ermöglichen. Frischwasserstationen für die Warmwasseraufbereitung sollen mit dem Pufferspeicher verbunden werden, je Geschoss soll eine Frischwasserstation vorgesehen werden. Mehrere Wärmemengenzähler sollen eine genaue Abrechnung für HTK und Stadt ermöglichen. 2. Trinkwasserinstallation und Abwasseranlagen Die Trinkwasserversorgung des Gebäudes erfolgt über einen zentralen Hausanschluss mit nachgeschaltetem Wasserzählerschacht. Zur Sicherstellung der Trinkwasserhygiene wird eine Wasserenthärtungsanlage und eine Hygienespülungen zur Vermeidung von Stagnation installiert. Für jede Nutzungseinheit sind eigenständige und eindeutig zuordenbare Zähleinrichtungen einzuplanen. Eine Grauwasseraufbereitungsanlage soll gewonnenes Schmutzwasser für die Toilettenspülungen und Gartenbewässerung genutzt werden. Die Abwasserentsorgung umfasst getrennte Schmutz- und Regenwasserleitungen für WC-Anlagen, Küchen, Spülbereiche und sonstige Sanitärräume. Für Küchenabwässer ist erforderlichenfalls ein Fettabscheider vorzusehen. Ein Schmutz- bzw. Mischwasseranschluss wurde für das Grundstück noch nicht hergestellt. Das Schmutzwasser kann voraussichtlich in den im nordöstlich an das Baugrundstück angrenzenden Fuß-/Radweg vorhandenen Mischwassersammler eingeleitet werden. Der Abfluss des Regenwassers kann über eine Zisterne sowie einer Retention gedrosselt in den ebenfalls dort angrenzenden Eschbach erfolgen. 3. Löschwasser- und Außenanlagen Die Löschwasserversorgung wird gemäß den Vorgaben der örtlichen Brandschutzdienststelle sichergestellt, ggf. über das öffentliche Netz oder ergänzende Löschwasserrückhalteeinrichtungen. Auf dem Grundstück werden Wasserentnahmestellen zur Pflege der Außenanlagen sowie für betriebliche Zwecke vorgesehen.Neubau Kita und Schulungszentrum Langwiesenweg - Fachplanung TGA Heizung / Sanitär
Stadt Bad Homburg v. d. Höhe - Der Magistrat, Fachbereich Recht - Vergabestelle -Bad Homburg v. d. HöheDie Stadt Bad Homburg v.d.H. beabsichtigt im Ortsteil Ober-Eschbach den Neubau einer Kindertagesstätte mit integrierter Schulbetreuung. Die Kindertagesstätte soll zukünftig vier Kindergartengruppen beherbergen. Pro Gruppenraum ist je ein Differenzierungsraum einzuplanen. Des Weiteren sind Mehrzweckraum, Cafeteria, Sanitärräume, Büro- und Personalräume, Garderoben und Lagerräume sowie ein Küchentrakt mit entsprechenden Lager- und Nebenräumen vorzusehen. Im Bereich der Schulbetreuung sollen drei Gruppenräume und drei Intensivräume realisiert werden. Für diesen Bereich der Einrichtung sind außerdem Multifunktionsraum, Sanitärbereiche, Büro- und Personalräume sowie Teeküche, Garderoben und Lagerräume vorzusehen. Das Gebäude soll barrierefrei erschlossen sein. 1. Wärmeversorgungsanlagen / Heizungstechnik Geplant ist eine Hybride Heizungsanlage, bestehend aus einer Luft-Wasser-Wärmepumpe zur Deckung der Grundlast sowie einem gasbetriebenen Spitzenlast- und Redundanzkessel mit einer Nennwärmeleistung von ca. 80 kW, Verteilsystem mit Pufferspeicher(n), Niedertemperatur-Heizsystem ggf. mit ergänzenden Heizflächen, Witterungsgeführter Regelung sowie entsprechender MSR. Ein Anschluss eines Hotmobil über eine gedämmte Klappe in der Fassade ist zu ermöglichen. Frischwasserstationen für die Warmwasseraufbereitung sollen mit dem Pufferspeicher verbunden werden, je Geschoss soll eine Frischwasserstation vorgesehen werden. Mehrere Wärmemengenzähler sollen eine genaue Abrechnung für HTK und Stadt ermöglichen. 2. Trinkwasserinstallation und Abwasseranlagen Die Trinkwasserversorgung des Gebäudes erfolgt über einen zentralen Hausanschluss mit nachgeschaltetem Wasserzählerschacht. Zur Sicherstellung der Trinkwasserhygiene wird eine Wasserenthärtungsanlage und eine Hygienespülungen zur Vermeidung von Stagnation installiert. Für jede Nutzungseinheit sind eigenständige und eindeutig zuordenbare Zähleinrichtungen einzuplanen. Eine Grauwasseraufbereitungsanlage soll gewonnenes Schmutzwasser für die Toilettenspülungen und Gartenbewässerung genutzt werden. Die Abwasserentsorgung umfasst getrennte Schmutz- und Regenwasserleitungen für WC-Anlagen, Küchen, Spülbereiche und sonstige Sanitärräume. Für Küchenabwässer ist erforderlichenfalls ein Fettabscheider vorzusehen. Ein Schmutz- bzw. Mischwasseranschluss wurde für das Grundstück noch nicht hergestellt. Das Schmutzwasser kann voraussichtlich in den im nordöstlich an das Baugrundstück angrenzenden Fuß-/Radweg vorhandenen Mischwassersammler eingeleitet werden. Der Abfluss des Regenwassers kann über eine Zisterne sowie einer Retention gedrosselt in den ebenfalls dort angrenzenden Eschbach erfolgen. 3. Löschwasser- und Außenanlagen Die Löschwasserversorgung wird gemäß den Vorgaben der örtlichen Brandschutzdienststelle sichergestellt, ggf. über das öffentliche Netz oder ergänzende Löschwasserrückhalteeinrichtungen. Auf dem Grundstück werden Wasserentnahmestellen zur Pflege der Außenanlagen sowie für betriebliche Zwecke vorgesehen.Fachplanung Technische Ausrüstung, hier Anlagengruppen 1,2,3 gem. §53 ff. HOAI 2021 für Aufstockung, Erweiterung, Umbau und Modernisierung des Verwaltungsgebäudes der Verbandsgemeindeverwaltung Zweibrücken-Land, 66482 Zweibrücken
Verbandsgemeinde Zweibrücken-LandZweibrückenDie Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land beabsichtigt ihr bestehendes Verwaltungsgebäude in 66482 Zweibrücken, Landauer Straße 18 - 20, aufzustocken, zu erweitern, zu modernisieren und in Teilen umzubauen. Das bestehende Verwaltungsgebäude wurde im Jahr ca.1952 errichtet. Es handelt sich um ein Bauwerk in Massivbauweise. Zur Abklärung der grundsätzlichen Umsetzbarkeit wurde in 2022/23 eine Machbarkeitsstudie zur Architektur beauftragt. Erkenntnisse aus dieser Machbarkeitsstudie zur Architektur werden zur Grundlage der Projektziele gemacht. Als solche wurden identifiziert (hier Kurzfassung, Langfassung siehe Datei „Aufgabenbeschreibung“): 1. Aufstockung des Gebäudes zur Unterbringung zusätzlicher Räume für die Verwaltung. 2. Die Erweiterung des bestehenden Verwaltungsgebäudes bezieht sich primär auf die Schaffung eines 2. baulichen Rettungsweges. 3. Umbaumaßnahmen am Bestandsgebäude werden insbesondere im Zusammenhang mit der räumlichen Optimierung durch Verlegung von Nutzungen erforderlich. 4. Modernisierungen betreffen primär die energetische Ertüchtigung der gesamten Gebäudehülle und sonstiger Bauteile mittels Wärmeschutzmaßnahmen sowie die Verbesserung der Energiebilanz, unterstützt durch technische Maßnahmen. 5. Defizite beim vorbeugenden Brandschutz sind zu beheben. 6. Herstellung der Barrierefreiheit. 7. Schallimmissionsschutz zumindest der straßenseitigen Räumlichkeiten. 8. Verbesserung der Raumakustik einzelner Räume. 9. Energieeffizienz und Nachhaltigkeit, Umsetzung eines nachhaltigen Energiekonzepts.-- 10. Einhaltung der Wirtschaftlichkeit und der Kosten, Baukostenobergrenze 4.037.000 EUR brutto für die KG 200 bis 500 gemäß DIN 276 Dezember 2018. Gemäß derzeitiger standardisierter Berechnung betragen die anteiligen Kostengruppen (KG): KG 400 (Bauwerk Technische Anlagen) rd. 843.000 EUR brutto. Dabei entfallen auf die Anlagengruppen 1, 2 und 3 insgesamt rd. 383.000 EUR brutto. Die Aufteilung der Kosten auf die einzelnen Anlagengruppen kann derzeit nur grob oder standardisiert auf Basis von Kennwerten vorgenommen werden. Mit Verschiebungen und Anpassungen innerhalb der Kostengruppen ist zum Zeitpunkt der Kostenschätzung zu rechnen. Im Hinblick auf die Ausschreibung der vorliegenden Anlagengruppen liegen keine Voruntersuchungen vor. Für das bestehende Gebäude ist im Rahmen der hier ausgeschriebenen Leistungen zunächst eine Bestandsaufnahme der vorhandenen technischen Anlagen zu erstellen. Zum Auftragsgegenstand werden die derzeitigen Erkenntnisse des Auftraggebers wie folgt zusammengefasst: AG-1 Anlagengruppe 1 Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen: In den bestehenden Geschossen mit Verwaltungsnutzung sind nach Bedarf WC-Anlagen räumlich einzurichten oder umzubauen und ggfs. zu modernisieren. Die Neueinrichtung einer Beh.-WC-Anlage gemäß „DIN 18040 Teil 1“ ist erforderlich. Die vorhandenen Wasser- und Abwasserleitungen sind voraussichtlich zu erneuern. >>> AG-2 Anlagengruppe 2 Wärmeversorgungsanlagen: Der Bestandsbau wird derzeit über eine ca. 30 Jahre alte Gaszentralheizung versorgt. Durch die Aufstockung wird das Gebäudevolumen und die zu beheizende Fläche vergrößert. Es wird zu überprüfen sein, welche Gebäudeheizungsanlage in Verbindung mit der energetischen Ertüchtigung der Gebäudehülle und mit der Anordnung von PV-Anlagen zur Erfüllung die gesetzlichen Anforderungen wirtschaftlich sinnvoll ist, vgl. Projektziele 4. und 9.>>> AG-3 Anlagengruppe 3 Lufttechnische Anlagen: Hierbei wird derzeit von dem Einbau von Einzelabluftanlagen ausgegangen, z. B. WC-Anlagen. Einzelne Räume, in denen sich mehrere Personen aufhalten, wie z.B. Ratssaal, Trauzimmer, Sitzungszimmer, sind hinsichtlich einer Zu- und Abluftanlage zu überprüfen.>>> Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf die Ausschreibungsunterlagen verwiesen.Fachplanung Biotechnikum
Universität MünsterMünsterDie Universität Münster plant in der Corrensstraße 3, 48149 Münster die Sanierung des Biotechnikum-Anbaus am Institut für Molekulare Mikrobiologie und Biotechnologie. Ziel des Vorhabens ist die Modernisierung und umfassende Erneuerung der Infrastruktur zur Förderung der Forschung im Bereich der Multiscale-Mikrobiologie. Im Zuge der Sanierung entstehen modern ausgestattete Labor- sowie Technikumsflächen, die zur Aufstellung von Bioreaktoren mit einem Fassungsvermögen von 10 bis 750 Litern vorgesehen sind. Geplante Baumaßnahmen Im Fokus steht die Sanierung und Modernisierung der technischen Anlagen des in den späten 1990er Jahren errichteten Biotechnikum-Anbaus in massiver Bauweise. Die zu sanierende Nutzfläche umfasst ca. 400 m2. Planungsumfang Technische Gebäudeausrüstung (TGA) Die TGA-Planungsleistungen umfassen sämtliche Gewerke der Kostengruppe 400 gemäß DIN 276, mit Ausnahme der KG 460 (Förderanlagen). Bestandteil der Planung sind insbesondere: - Abwasser-, Wasseranlagen (KG 410) o Erneuerung bzw. Anpassung der Schmutzwasserleitungen oberhalb des Estrichs an die neuen Anforderungen. o Kompletter Neubau des Trinkwassernetzes gemäß den anerkannten Regeln der Technik. - Wärmeversorgungsanlagen (KG 420) o Neuauslegung und Erneuerung der Raumheizflächen. o Anpassung der Wärmeverteilung in Teilbereichen. - Raumlufttechnische Anlagen (KG 430) o Grundlegende Neuplanung und Austausch des Kanalnetzes. Neben Stahlblech wird für die 24-h-Abluft auch das Material PPS eingesetzt. o Einbau von Umluftklimageräten. o Planung und Einbau einer größeren Kältemaschine. o Komplette Neuplanung und Erneuerung des Kälteverteilnetzes. - Elektrische Anlagen (KG 440) o Neuplanung und Austausch der Haupt- und Unterverteilungen. o Planung der Anbindung von Großgeräten (Kältemaschine, Dampferzeugung, etc.). o Beleuchtungsplanung o Planung der Blitzschutz- und Erdungsanlage. o Planung einer Photovoltaikanlage (ca. 10 kWp). - Kommunikationstechnische Anlagen (KG 450) o Anpassung der Brandmelder an die veränderten Anforderungen. o Anpassung des Datenübertragungsnetzes an die neuen Erfordernisse. - Nutzungsspezifische Anlagen (KG 470) o Bereitstellung technischer Gase (z.B. Stickstoff, Helium, Prüfgas, Sauerstoff, Kohlenstoffdioxid und Wasserstoff) o Planung des Druckluftleitungsnetz. o Planung der VE-Wasseranlage inkl. Leitungsnetz. o Planung einer Dampfanlage inkl. Leitungsnetz für Nutzergeräte. o Planung von Isopropanollager und -aufbereitung sowie zugehöriger Leitungsinfrastruktur. - Gebäudeautomation (KG 480) o Aufschaltung diverser Datenpunkte (Störmeldungen, Sensoren, Aktoren, etc.) auf einen vorhandenen ISP. Das System muss in der Lage sein, herstellerübergreifende Informationen gegenseitig auszutauschen (Interoperabilität). Die Universität setzt das Fabrikat SAIA ein. Der beauftragte TGA-Fachplaner ist verantwortlich für die vollständige technische Planung, die Koordination aller technischen Schnittstellen, sowie die Einhaltung sämtlicher relevanter Re-gelwerke und Normen gemäß dem aktuellen Stand der Technik. Leistungsumfang Die Leistungsphasen 1 bis 3 der Technischen Anlagen wurden durch die Universität Münster im Rahmen des Förderantrags in vereinfachter Form eigenständig erbracht. Aufgrund erforderlicher Grundrissänderungen in der LPH 3 und der reduzierten LPH 3-Abgabe ist eine Wiederholung der Entwurfsplanung durch den beauftragten Fachplaner erforderlich. Die Beauftragung erfolgt gewerkeübergreifend für die Leistungsphasen 3 - 9 gemäß HOAI. Die Vergabe der Leistungen ist stufenweise und mittelabhängig vorgesehen. Ein Anspruch auf die vollständige Beauftragung aller Leistungsphasen besteht nicht. Die Veröffentlichung der Ausschreibungen sowie die formale Angebotsprüfung übernimmt der Bauherr. Die Planung umfasst zusätzlich: - Bestandsaufnahme der technischen Anlagen mit folgenden Schnittstellen: o Aufnahme der Technikzentrale im Anbau o Aufnahme Technikzentrale im Hauptgebäude im Bereich VE-Wasseraufbereitung o Leitungsanbindung an die Bestandsdruckluftanlage o Entwässerungspunkte im Anbau - Umsetzung der Baumaßnahme in zwei Bauabschnitten sowie teilweiser Weiterbetrieb der vorhandenen Labor- und Technikumnutzung während der Bauzeit. Ziele der TGA-Planung Die technische Planung soll: - eine energieeffiziente, umweltgerechte und nachhaltige Versorgung sicherstellen, - alle gesetzlichen, normativen, sicherheits- und umwelttechnischen Vorgaben erfüllen, - einen funktionalen Betrieb unter hochspezialisierten Labor- und Forschungsbedingun-gen ermöglichen.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
- Erstellen Sie ein kostenloses Konto auf Auftrag One. Danach sehen Sie alle Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung in einem strukturierten Ablauf.
- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 03. September 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Kulturstiftung Sachsen-Anhalt 1.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.