Bundesministerium für Arbeit und SozialesBonnTED
Arbeitskräftepotenziale durch Digitalisierung und KI inklusiv nutzen
Der Erhalt und die zügige Befähigung einer digital kompetenten Arbeitsgesellschaft, die trotz demografischem Wandel und Fachkräftemangel zu einer produktiven und wettbewerbsfähigen Volkswirtschaft beiträgt, liegt im strategischen Interesse des Bundes. Für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen ist v.a. die Sicherung der Fachkräftebasis ...
Forschungsaufträge, Sozialforschung, Digitale Innovation
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- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Bundesministerium für Arbeit und Soziales
- Veröffentlicht:
- 01. September 2026
- Frist:
- 30. September 2026
- Thema:
- Forschungsaufträge
Ausschreibungsbeschreibung
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Der Erhalt und die zügige Befähigung einer digital kompetenten Arbeitsgesellschaft, die trotz demografischem Wandel und Fachkräftemangel zu einer produktiven und wettbewerbsfähigen Volkswirtschaft beiträgt, liegt im strategischen Interesse des Bundes. Für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen ist v.a. die Sicherung der Fachkräftebasis entscheidend. Angesichts einer alternden Gesellschaft besteht dringender Handlungsbedarf, die Beschäftigten möglichst lange unter guten und gesunden Arbeitsbedingungen in den Betrieben zu halten, ungenutzte inländische Potenziale zu erschließen und die Arbeitswelt inklusiver und diverser aufzustellen. Digitale Technologien und v.a. Künstliche Intelligenz (KI) bieten die Möglichkeit, Menschen mit altersbedingten, mit kognitiven oder mit psychischen Beeinträchtigungen länger und gesünder im Arbeitsmarkt zu halten oder zu integrieren und ein alters- und behinderungsgerechtes Arbeitsumfeld zu schaffen. Der zu vergebende Forschungsauftrag (Leistungszeitraum: 2027–2028) zielt auf die Identifikation der Möglichkeiten und Bedarfe von Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU) und Erwerbstätigen mit Beeinträchtigungen für die Nutzung technologischer Unterstützung im Betrieb und damit auf das Heben von Arbeitskräftepotenzialen mithilfe von Digitalisierung und KI. Da hierzu noch keine systematische und umfängliche Darstellung vorliegt, bedarf es der praxisorientierten und -tauglichen wissenschaftlichen Erforschung, wie KMU Beschäftigte mit Beeinträchtigungen durch den Einsatz neuer Technologien (z.B. KI) im Betrieb unterstützen können. Es soll auch ein Beitrag geleistet werden, das Erfahrungswissen der Beschäftigten zu sichern und bestehende (Beratungs-)Strukturen zu stärken, indem übergeordnete Institutionen (z.B. Inklusionsämter, Industrie- und Handelskammern, Wirtschafts-Spitzenverbände) unterstützt werden, KMU bei Fragen der digitalen Transformation zu beraten. Der Forschungsauftrag wird als Wettbewerblicher Dialog mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb europaweit ausgeschrieben. Die Leistungen können durch ein Konsortium erbracht werden. Um die gesetzten Ziele zu erreichen, sind durch die Auftragnehmenden, die das Forschungsvorhaben umsetzen, mind. folgende Arbeitspakete zu leisten. Die genaue Ausgestaltung soll durch die Bietenden im Rahmen des Wettbewerblichen Dialogs erläutert werden: 1. Grundlagenforschung und Bedarfsanalyse: o Durchführung einer empirisch-explorativen Studie zur Identifikation und systematischen Darstellung der Bedürfnisse von KMU und deren Beschäftigten mit Beeinträchtigungen. o Erstellung einer Übersicht geeigneter technologischer und KI-basierter Lösungen. o Eignungsprüfung von KI-Technologien für spezifische Arbeitsfelder; bei fehlender Eignung soll der Bedarf an alternativen Lösungen aufgezeigt werden. 2. Umsetzungsstrategien und Implementierung: o Erarbeitung von Umsetzungsvorschlägen und Hilfestellungen für die Implementierung und langfristige Nutzung der identifizierten Technologien. o Identifikation und Erstellung adressatengerechter Informationsmittel und -wege. o Einbindung von Feedback und Evaluation durch ko-kreativen Ansatz. 3. Überprüfung und Anpassung: o Überprüfung und Testung der entwickelten Informationsmittel und -wege sowie deren Präzisierung und Anpassung. o Prüfung der Wirksamkeit der (KI-)Unterstützungsinstrumente. 4. Dissemination inkl. eines breitenwirksamen Unterstützungsangebots in der Fläche: o Durchgängige Dissemination zur Verstärkung der Außenwirkung der Projektziele und -ergebnisse. Adressat*innen des Forschungsauftrags: Wissenschaftseinrichtungen, Hochschulen und Forschungsinstitutionen. Gegenstand und Adressat*innen der Forschungsmaßnahme: KMU und übergeordnete Institutionen, die entsprechend bei der Projektumsetzung einzubeziehen sind. Auch sind Perspektiven betroffener Erwerbstätiger, von Organisationen und Verbänden der Selbstvertretung, Beratung und Selbsthilfe von und für Menschen mit Behinderungen zu berücksichtigen.
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Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen, Referat Z2Bergisch GladbachFrist: 06. Okt.Innerörtliche Kreuzungen, Einmünden und Grundstückszufahrten stellen ein Problem für den Radverkehr dar. Dort geschehen ca. zwei Drittel aller polizeilich registrierten Radverkehrsunfälle mit Personenschaden und mehreren Beteiligten. Von diesen Unfällen geschehen ungefähr 20 % beim Abbiegen unfallbeteiligter Kfz nach rechts. Verschiedene Studien legen nahe, dass mangelnde Sichtbeziehungen bei Abbiegeunfällen eine zentrale Rolle einnehmen. Daher führt die BASt hierzu das interne BASt-Projekt „Analyse der Rahmenbedingungen notwendiger Sichtbeziehungen zwischen rechtsabbiegenden Kfz- und geradeausfahrenden Radfahrenden an innerörtlichen Knotenpunkten“ durch. Im Rahmen dieses internen Projektes sollen vor allem infrastrukturelle Rahmenbedingungen und Störfaktoren analysiert werden, die die Sicht und damit die Sicherheit an innerörtlichen Knotenpunkten bei dem o. g. Abbiegeszenario maßgeblich beeinflussen. Ziel des zugrundeliegenden FE RV.0006/2025 ist die Erstellung einer georeferenzierten Datenbank sowie die Durchführung und Aufbereitung mikroskopischer Infrastruktur- und Verkehrsdatenanalysen als Grundlage für weiterführenden, internen Analysen der BASt. Die zu liefernden Daten umfassen GIS-Analysen, Verkehrserhebungen sowie Verhaltens- und Interaktionsanalysen. Es sollen die vier folgenden, in sich abgeschlossenen, Arbeitspakete durchgeführt werden: - Arbeitspaket 1: Aufbau einer georeferenzierten Datenbank - Arbeitspaket 2: Mikroskopische Analysen und Ergänzung der georeferenzierten Datenbank - Arbeitspaket 3: Verhaltens- und Interaktionsanalyse für das Abbiege-Szenario - Arbeitspaket 4: Berichtserstellung zur internen Dokumentation (nicht veröffentlichungsfähig)Evaluation of the collaboration project Sustainable sick leave
Arbeids- og inkluderingsdepartementetOsloFrist: 29. Sept.The Collaboration Project Sustainable Sick Leave (BS) is a part of AID ́s work on following-up the Contract for reduced sick leave and loss from working life (the IA agreement). The collaboration project is anchored in the national budget (Chapter 601, item 75 Enclosed for effective sick leave) and annual awards from AID to the Norwegian Medical Association. The contracting authority would like, with the procurement, to implement an evaluation project that shall be both directed towards mapping the effects/results of the initiatives in the collaboration project BS, at the same time as it is relevant to map and assess the efforts and activities in the cooperation project. Reporting along the way shall contribute to adjusting the measures. The procurement is related to work with following-up sick leave and particularly the interaction between the gp and patient. The collaboration project shall strengthen the GP's role in sick leave work and increase health competence of the population. The project involves implementing initiatives aimed at both general practitioners and patients. The measure includes both awareness raising and training measures aimed at their gp about their sick leave practice and measures to increase patients' awareness and understanding of sick leave. The aim is that cooperation between doctor and patient on sick leave shall be better, and thus contribute to fewer, shorter and better adapted sick leave, including increased use of graded sick leave. There is a need for knowledge that maps the activities in the collaboration project, on the initiatives will be assessed as relevant in the consultation with the sick leavers, whether the measures have an effect on their gp's sick leave practice and if their GP finds that cooperation with registered sick leave, employer, the Norwegian Labour and Welfare Administration has improved and their role and responsibilities in follow-up sick leave has become clearer. There is also a need for knowledge on the collaboration project has contributed to reduced sick leave. The collaboration project is a development project where feedback can be given during the process (evaluation of the process). Based on acquired knowledge on and dialogue with the collaboration project, there is a need to procedural assistance with assessing whether the cooperation project should adjust to the approaches and the activities in the project. See annex 1 of the contract for further details on the delivery.Aktinische Keratose: Profitieren Betroffene von der photodynamischen Therapie im Vergleich zu anderen etablierten Verfahren, wie z. B. der Operation, Kryochirurgie oder Salbenbehandlungen?
Stiftung für Qualität und Wirtschaftlichkeit im GesundheitswesenKölnFrist: 18. Sept.Erstellung eines ThemenCheck-Berichts zum Thema "Aktinische Keratose: Profitieren Betroffene von der photodynamischen Therapie im Vergleich zu anderen etablierten Verfahren, wie z. B. der Operation, Kryochirurgie oder Salbenbehandlungen?". Dieser ThemenCheck-Bericht umfasst eine Nutzenbewertung zu der genannten Fragestellung. Weitere Informationen siehe die Dokumente "Vergabebekanntmachung" und "Leistungsbeschreibung".[IRIS] Robuste Interaktion robotischer Systeme in heterogenen Schwärmen für den Einsatz in Krisen- und Katastrophensituationen
Agentur für Innovation in der Cybersicherheit GmbH / Innovation for CybersecurityHalle (Saale)Frist: 06. Okt.Heterogene robotische Verbünde können perspektivisch Aufklärung, Schutz, Transport, Unterstützung und Lagebilderzeugung in Umgebungen übernehmen, in denen Menschen nicht oder nur unter hohem Risiko eingesetzt werden. Besonders bedeutsam wird dies dort, wo (gezielte) Störungen im elektromagnetischen Spektrum, GPS-Ausfälle oder dynamische Umgebungen klassische Systeme an ihre Grenzen bringen. IRiS adressiert deshalb die Frage, wie sich robuste, selbstorganisierende und adaptive Verbünde entwickeln lassen, die auch unter widrigen Bedingungen handlungsfähig bleiben. Das Forschungsprogramm zielt darauf, Ansätze zu identifizieren und weiterzuentwickeln, mit denen robotische Systeme in heterogenen Verbünden robust interagieren können – trotz Störsendern, schwieriger Umgebungsbedingungen, unterbrochener Funkverbindungen oder beeinträchtigter Navigationssignale. Dafür werden Fragen der Roboter-Roboter-Interaktion sowie der Mensch-Schwarm-Interaktion betrachtet.Experimenteller Wohnungs- und Städtebau (ExWoSt) - Baulandumfrage 2027: Bundesweit repräsentative Stichprobe zu Bauland- und Innenentwicklungspotenzialen
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- Die Angebotsfrist endet am 30. September 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
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