Universität BielefeldBielefeld
Wissenschaftliche Arbeiten
Der Leistungsgegenstand umfasst die wissenschaftliche Aufbereitung, Finalisierung und Verbreitung der Projektergebnisse. Darüber hinaus beinhaltet er die Konzeption und Durchführung wissenschaftlicher Analysen und Workshops sowie die Erstellung praxisorientierter Berichte und Materialien.
Research Contracts, Social Research
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- Tender type:
- Tender
- Contracting authority:
- Universität Bielefeld
- Published:
- August 13, 2026
- Deadline:
- Not specified
- Topic:
- Research Contracts
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Der Leistungsgegenstand umfasst die wissenschaftliche Aufbereitung, Finalisierung und Verbreitung der Projektergebnisse. Darüber hinaus beinhaltet er die Konzeption und Durchführung wissenschaftlicher Analysen und Workshops sowie die Erstellung praxisorientierter Berichte und Materialien.
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8Auftragsvergabe "Konzeption, Erprobung und wissenschaftliche Analyse eines reallaborübergreifenden Innovations- und Co-Design-Ansatzes"
Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V.MünchebergDeadline: Aug 261. Problemstellung Das ZALF wurde im Januar 2026 um ein "Innovationszentrum für Agrarsystemtransformation" (IAT) erweitert, das sich auf die Forschung in, mit, und über regionalen Reallaboren im Agrarlandschaften konzentriert. In zunächst fünf Pilotregionen in Brandenburg und Hessen sollen diese Reallabore entstehen. Sie zielen darauf ab, Synergien zwischen einer Vielzahl von Akteuren und Interessengruppen zu fördern, um gemeinsame Innovationen und Fortschritte in landwirtschaftlichen Systemen voranzutreiben. Mit dem IAT kann sich Forschung dauerhaft und systematisch in diese Reallabore einbringen und konkrete Innovationsfälle im Co-Design bearbeiten. Die Reallabore befinden sich bis Ende 2027 in der Aufbauphase. Zentrale Innovations- und Transformationsvorhaben sollen gemeinsam mit Praxis, Forschung, Verwaltung und weiteren Stakeholdern entwickelt und umgesetzt werden. Diese transdisziplinären Co-Design-Prozesse sind jedoch methodisch anspruchsvoll: Sie erfordern strukturierte Interaktionen, geeignete Formate, gemeinsame Problemverständnisse sowie Werkzeuge, um unterschiedliche Wissensformen und Interessen produktiv zu integrieren. Erste Erfahrungen (z. B. Ideenwerkstätten in einzelnen Reallaboren) zeigen das Potenzial partizipativer Innovationsformate, machen aber zugleich deutlich, dass bislang kein reallaborübergreifend konsistenter Innovations- und Co-Design-Ansatz existiert, der den gesamten Prozess abdeckt, von der Ideenidentifikation über Auswahl, Matching und Umsetzung bis hin zur Evaluation und zum Transfer. Mit diesem ausgeschriebenen Auftrag soll daher ein auf das IAT zugeschnittenes Konzept eines Innovations- und Co-Design-Ansatz entwickelt und erprobt werden. 2. Aufgabenbeschreibung Ziel des Projekts ist die Konzeption, Erprobung und wissenschaftliche Analyse eines reallaborübergreifenden Innovations- und Co-Design-Ansatzes, der transdisziplinäre Zusammenarbeit entlang des Innovationsprozesses in den Reallaboren unterstützt. Gleichzeitig soll ein Beitrag zur Forschung im Bereich transdisziplinäre Reallaborforschung, Innovations- und Designforschung, sowie zur Weiterentwicklung von Co-Design-Methoden im Kontext gesellschaftlicher Transformation geleistet werden. Insbesondere sollen Co-Design Methoden auf den Kontext adaptiert und durch eine praxisnahe Anwendung in laufenden Reallaborprozessen erprobt werden. Die zentrale Forschungsfrage lautet: Wie können Co-Design-Formate und Designartefakte gestaltet und eingesetzt werden, um transdisziplinäre Innovationsprozesse in Reallaboren wirksam, anschlussfähig und skalierbar zu unterstützen? Konkrete Arbeitsaufgaben sind: - Konzeption und Weiterentwicklung eines reallaborübergreifenden Innovations- und Co-Design-Frameworks zur Unterstützung transdisziplinärer Forschungs- und Innovationsprozesse im IAT - siehe AP 1 - Entwicklung, Adaption und Dokumentation partizipativer Co-Design-Formate, Methoden und Designartefakte entlang verschiedener Phasen des Forschungs- und Innovationsprozesses - siehe AP 2 - Operative Begleitung und methodische Unterstützung der Reallabore und Netzwerkmanager:innen (z. B. Vorbereitung, Durchführung und Moderation von Workshops, u.a. zur Projektanbahnung) - siehe AP 3 - Wissenschaftliche Begleitforschung zur Rolle von Co-Design-Formaten und Designartefakten als Boundary Objects sowie Aufbereitung der Ergebnisse für Publikationen und Konferenzen - siehe AP 4 - Transfer der entwickelten Methoden in Lehre, Weiterbildung und Capacity-Building-Formate (z. B. Toolkits, Lehrmaterialien, IAT-Akademie) - siehe AP 5 Folgende Arbeitspakete sind zur Umsetzung der Aufgabenstellung vorgesehen: AP 1: Begleitung bei der Konzeption eines Innovations- und Co-Design-Frameworks - Analyse bestehender Innovationsmanagement-, Design- und transdisziplinärer Forschungsansätze - Begleitung bei der Auswahl und Adaption eines leitenden Innovationsverständnisses (z. B. nutzer-/praxiszentriert, missionsorientiert) für das IAT, sowie die Entwicklung eines Schemas für Innovationsprozesse in den Reallaboren (Ideenfindung, Auswahl, Matching, Umsetzung, Evaluation) in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber - Begleitung bei der Entwicklung eines Zielbildes bzgl. der Rollen und des Zusammenwirkens zwischen dem IAT, der Reallabore und weiteren Akteure (Governance-Einbettung) - Ableitung von Anforderungen aus Reallabor-Prinzipien (z. B. AELL-Prinzipien) Gefordertes Ergebnis: Schriftliche Aufbereitung bestehender Innovationsmanagement-, Design- und transdisziplinärer Forschungsansätze, einschließlich eines Innovationsverständnisses (Frist: Monat 4). Ein auf das IAT zugeschnittener Innovations- und Co-Design-Framework (der Auftraggeber hat hierfür die Räume geschaffen und das IAT-Team fachlich begleitet) (Frist: Monat 5). AP 2: Entwicklung von Co-Design-Formaten und Methoden für den IAT-Kontext - Systematische Sichtung und Nutzung vorhandenen Design-Wissens (Toolboxes, Methoden, LL-Erfahrungen) - Entwicklung und Adaption partizipativer Formate (z. B. Visioning, Systemanalyse, Problemframing, Matching) und gezielter Einsatz von Kreativmethoden und Designartefakten - Entwicklung von Templates, Leitfäden und Workshop-Designs - Konzeption mobiler und flexibler partizipativer Infrastrukturen Gefordertes Ergebnis: Ein auf das IAT zugeschnittener Methodenbaukasten (bspw. in Form eines Handbuches) mit einem ausgearbeiteten methodischen Set modularer, skalierbarer Co-Design-Formate, einschließlich mit dem Auftraggeber abgestimmten Anleitungen zu deren Verwendung (Frist: Entwurf Monat 12; Finale Version Monat 17) AP 3: Erprobung & iterative Weiterentwicklung der entwickelten Formate und Methoden in den Reallaboren - Reallaborübergreifende Unterstützung der regionalen Netzwerkmanager:innen bei der Durchführung und Begleitung von Workshops in unterschiedlichen Projektphasen - Iterative Anpassung und Verbesserung der Formate anhand von Praxisfeedback (Evaluation) Ergebnis: Mindestens 10 durchgeführte halbtägige Workshops bei denen Formate und Methoden erprobt und schriftlich evaluiert wurden. Es ist ein schriftlicher Bericht über die Durchführung, Evaluierung und den Anpassungsempfehlungen vorzulegen (Frist: Monat 17). AP 4: Forschung zu Designartefakten als Boundary Objects - Begleitforschung zur Rolle und Wirkung von Co-Design-Formaten und Designartefakten in transdisziplinären Prozessen - Vorbereitung von Fachpublikationen und Konferenzbeiträgen (z. B. Reallabor-, Design-, TD-Kontexte) Ergebnisse: 1. Ein einreichungsfähiges Manuskript für eine wissenschaftliche Zeitschrift (Frist: Monat 18); 2. Mindestens ein Beitrag auf einer wissenschaftlichen Konferenz/Fachveranstaltung, z. B. IF-ALL (Frist: Monat 18) AP 5: Transfer, Capacity Building & Lehre - Aufbereitung der Ergebnisse für die im Aufbau befindliche IAT-Akademie - Entwicklung praxisorientierter Lehr- und Lernmaterialien - Schulungs- und Capacity-Building-Angebote für IAT-Mitarbeitende zu transdisziplinären Methoden Ergebnisse: 1. Schriftlich aufbereitete Lehr- und Lernmaterialen in Form von Modulbeschreibungen und Foliensätzen zur Verwendung im Rahmen der IAT-Akademie und darüber hinaus (Frist: Monat 17). 2. Durchführung von mindestens zwei Schulungen für IAT-Mitarbeitende zu transdisziplinären Methoden. 3. Anforderungen an die Durchführung des Projektes Das Projekt dient dem Aufbau von Fähigkeiten zur Gestaltung transdisziplinärer Forschungs- und Innovationsprozesse in den fünf Reallabore. Eine enge Abstimmung zwischen Auftraggeber und Auftragsnehmer ist daher unerlässlich. Bei der Angebotsbeschreibung und dem darauf aufbauenden Zeitplan sind daher regelmäßige Jour Fixe, die vom Auftragnehmer vorbereitet, moderiert und protokolliert werden, einzuplanen. Alle Veranstaltungen sind eng mit den Netzwerkmanagerinnen und -managern abzustimmen bzw. gemeinsam zu konzipieren. Innerhalb der ersten zwei Wochen des Vorhabens findet eine Kick-off Veranstaltung zum gegenseitigen Kennenlernen und Abstimmung der Arbeits- und Kommunikationsprozesse statt. 4. Anforderungen an den Auftragnehmer Der Auftragnehmer muss nachweisbare praktische und theoretische Erfahrung in der Konzeption und Durchführung partizipativer Formate bzw. Co-Design- oder Reallaborprozesse sowie Interesse an methodischer und wissenschaftlicher Weiterentwicklung haben. Wir erwarten darüber hinaus nachgewiesene Erfahrung mit und Motivation für partizipative, transdisziplinärer und/oder transformativer Forschung und Arbeit in inter- und multi-disziplinären Teams, sowie in direkter Interaktion mit lokalen und regionalen Akteuren. Sehr gute organisatorische und kommunikative Fähigkeiten setzen wir voraus. 5. Rahmenbedingungen Für diesen Auftrag steht ein Budget von maximal 100.000 Euro brutto zur Verfügung, einschließlich Reise- und Materialkosten. Die einzelnen Arbeitsschritte werden mit Projektbeginn mit dem Auftraggeber abgestimmt und zeitlich festgelegt. Die Termine für Veranstaltungen zur Anwendung und Evaluierung der entwickelten Methoden stehen zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest und müssen gemeinsam mit den Netzwerkmanagerinnen und -managern festgelegt werden. Hier wird Flexibilität von Seiten des Auftragnehmers vorausgesetzt.Software zur Ähnlichkeits- und Plagiatsprüfung wissenschaftlicher Arbeiten
DUALE HOCHSCHULE SACHSENDuale Hochschule Sachsen Staatliche Studienakademie Dresden Hans-Grundig-Str. 25 01307 DresdenDeadline: Sep 03Beschafft wird die zeitlich befristete Bereitstellung einer webbasierten Softwarelösung (SaaS) zur Ähnlichkeits- und Plagiatsprüfung schriftlicher wissenschaftlicher Arbeiten (insb. Studien-, Bachelor- und Projektarbeiten) Software zur Ähnlichkeits- und Plagiatsprüfung wissenschaftlicher ArbeitenWissenschaftliche Begleitung der Vor- und Nachbereitung der Sozialwahlkampagne 2029 durch eine Wahlexpertin/einen Wahlexperten
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Forschungsverbund Berlin e.V.BerlinWissenschaftliche Auswertungs- u. Publikationsleistungen im Projekt GAIA-Mission Gegenstand der Beauftragung ist die Durchführung projektspezifischer wissenschaftlicher Auswertungs- und Publikationsleistungen im Projekt GAIA-MISSION. Die Leistungen umfassen die wissenschaftliche Auswertung bereits erhobener Forschungsdaten sowie die Erstellung, Einreichung und wissenschaftliche Begleitung von Fachpublikationen in internationalen, begutachteten Fachzeitschriften. Wissenschaftliche Auswertungs- u. Publikationsleistungen im Projekt GAIA-MissionErstellung von Forschungsstudien, Evaluationen und wissenschaftlichen Expertisen für die Landeskommission Berlin gegen Gewalt
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Land Hessen, vertreten durch das Hessische Competence Center -Zentrale Beschaffung-WiesbadenDeadline: Sep 24Das Aufgabenfeld umfasst eine Evaluation der im Rahmen des Landesprogramms geförderten Präventionsprojekte im Hinblick auf die Erreichung der in den Förderrichtlinien festgelegten und in den jeweiligen Projektanträgen formulierten Ziele. Nachfolgend aufgeführte Projekte sind folgende fünf Säulen unterteilt und werden in den Jahren 2025 bis 2029 gefördert: Säule A: Stärkung der Regelstrukturen: - derzeit 31 DEXT-Fachstellen (Demokratieförderung und phänomenübergreifende Extremismusprävention) - bis Jahresende sind 32 lokale PfD (Partnerschaften für Demokratie) geplant, wovon aktuell für 16 bereits ein Bescheid für das Jahr 2026 erlassen wurde Säule B: Prävention, Intervention & Opferschutz: - Demokratiezentrum Hessen mit derzeit 8 Projekten - 1 Projekt "Fachstelle Linksextremismus Hessen" - 2 Projekte VPN - Beratungsstellen Hessen "Interkulturelle Kompetenz und Extremismusprävention" und "Wege aus dem Extremismus" Säule C: Demokratieförderung - derzeit 16 Präventionsprojekte Säule D: Förderung von Vielfalt und Integration - derzeit 16 Präventionsprojekte Säule E: Bekämpfung von Antisemitismus - derzeit 7 Präventionsprojekte Einige Projekte wurden bereits extern evaluiert bzw. wissenschaftlich begleitet. Von den Projektverantwortlichen bzw. -mitarbeitern sind zudem jährliche Sachberichte anzufertigen. In einigen Fällen liegen zudem Dokumente über Qualitätskontrollen, Statistiken oder Auswertungsberichte vor, welche ebenfalls zur Evaluation herangezogen werden können. Für die Evaluation sind insbesondere die folgenden fünf Leitfragen zu beachten: 1) Wie viele Ressourcen fließen in das Projekt? (INPUT) a. Geld, Mitarbeiter, Ehrenamtliche, Material, Ausstattung, Räumlichkeiten, Zeit 2) Welche Ziele werden angegeben, welche Leistungen werden angeboten und wer wird damit erreicht? Welche Ergebnisse werden erzielt? (OUTPUT) a. Erbrachte Leistungen b. Nutzung durch die Zielgruppe c. Akzeptanz/Zufriedenheit der Zielgruppe 3) Welche Veränderungen treten bei der Zielgruppe ein
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