Landkreis FürthTED
Neubau Gymnasium Cadolzburg - Leistungen für Brandschutz nach AHO 2022, 4. Aufl., Heft 17 – Leistungsphasen 1-8
Neubau eines 3,5-zügigen Gymnasiums (erweiterbar auf 5 Züge) für ca. 880 Schüler in Cadolzburg (Egersdorf) auf einem 32.000 m² großen Areal. Projektumfang: Schulgebäude nach Clusterprinzip, Vierfachsporthalle, Außenanlagen sowie Stellplätze. Gefordert ist ein nachhaltiges, energetisches Gesamtkonzept mit Fokus auf sommerlichen Wärmeschutz...
Fire Protection Engineering, Energy Consulting, Building Physics
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Neubau eines 3,5-zügigen Gymnasiums (erweiterbar auf 5 Züge) für ca. 880 Schüler in Cadolzburg (Egersdorf) auf einem 32.000 m² großen Areal. Projektumfang: Schulgebäude nach Clusterprinzip, Vierfachsporthalle, Außenanlagen sowie Stellplätze. Gefordert ist ein nachhaltiges, energetisches Gesamtkonzept mit Fokus auf sommerlichen Wärmesch...
- Tender type:
- Tender
- Contracting authority:
- Landkreis Fürth
- Published:
- April 28, 2026
- Deadline:
- Not specified
- Topic:
- Fire Protection Engineering
Tender description
Neubau eines 3,5-zügigen Gymnasiums (erweiterbar auf 5 Züge) für ca. 880 Schüler in Cadolzburg (Egersdorf) auf einem 32.000 m² großen Areal. Projektumfang: Schulgebäude nach Clusterprinzip, Vierfachsporthalle, Außenanlagen sowie Stellplätze. Gefordert ist ein nachhaltiges, energetisches Gesamtkonzept mit Fokus auf sommerlichen Wärmeschutz und reduzierter Haustechnik. Vergeben werden die Leistungen für Brandschutz nach AHO 2022, Heft 17, Leistungsphasen 1-8.
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Related tenders
8- Landkreis Fürth
Neubau Gymnasium Cadolzburg - Leistungen der Bauphysik nach HOAI 2021, Anlage 1.2 – Leistungsphasen 1-7
Neubau eines 3,5-zügigen Gymnasiums (erweiterbar auf 5 Züge) für ca. 880 Schüler in Cadolzburg/Egersdorf nach Clusterprinzip. Umfang: 32.000 m² Areal inkl. Vierfachsporthalle, Außenanlagen und Stellplätzen. Fokus auf nachhaltigem, energetischem Gesamtkonzept, sommerlichem Wärmeschutz und reduzierter Haustechnik. Beauftragt werden Leistungen der Bauphysik nach HOAI 2021, Anlage 1.2, Leistungsphasen 1-7. - Landkreis Fürth
Neubau Gymnasium Cadolzburg - Leistungen für Brandschutz nach AHO 2022, 4. Aufl., Heft 17 – Leistungsphasen 1-8
Der Landkreis Fürth beabsichtigt den Neubau eines Gymnasiums in Cadolzburg, Egersdorf. Das Gymnasium soll als 3,5-zügiges Gymnasium mit sozialwissenschaftlichem und naturwissenschaftlichem Zweig inkl. Oberstufe im G9 für etwa 880 Schülerinnen und Schüler mit einer Erweiterungsoption auf 5 Züge auf der pädagogischen und räumlichen Grundlage des Clusterprinzips errichtet werden. Zusätzlich sind eine Vierfachsporthalle, Pausenhof- und Freisportflächen, sowie Fahrrad- und PKW-Stellplätze zu planen. Das zukünftige Schulareal liegt östlich von Cadolzburg am Rande des Ortsteils Egersdorf und wird derzeit landwirtschaftlich genutzt. Das Grundstück des Landkreises, auf welchem der Neubau realisiert werden soll, hat eine Größe von ca. 32.000 m². Aus den beiliegenden Auslobungsunterlagen zum Wettbewerb sind die Rahmenbedingungen, Projektgrundlagen und Planungsziele zu entnehmen. Besonders hervorzuheben sind folgende Aspekte: Es wird erwartet, dass im Rahmen der Planungen ein intelligentes, vollumfängliches, wirtschaftliches, nachhaltiges, umweltschonendes und zukunftsfähiges, energetisches Gesamtkonzept erarbeitet wird, welches den Entwicklungen Rechnung trägt und langfristig die Unterhaltskosten erheblich reduziert. Besonders auf den sommerlichen Wärmeschutz muss hierbei auch Wert gelegt werden. Die Haustechnik soll sinnvoll und reduziert geplant werden. Es soll zur übergeordneten Koordination des energetischen Gesamtkonzepts ein Büro für Klima-Engineering eingesetzt werden, welches das optimale Konzept für Gymnasium Cadolzburg herausarbeiten und dem Projektteam vergeben werden soll. Für dieses Bauvorhaben werden die Leistungen des Brandschutzes nach AHO 2022, Heft 17 benötigt. - Landkreis Fürth
Neubau Gymnasium Cadolzburg - Leistungen der Küchenplanung (ALG 7) gem. §§ 53 ff HOAI – Leistungsphasen 1-9
Für den Neubau eines 3,5-zügigen Gymnasiums (erweiterbar auf 5 Züge) für ca. 880 Schüler in Cadolzburg, Egersdorf, werden Leistungen der Küchenplanung (ALG 7) gemäß §§ 53 ff HOAI für die Leistungsphasen 1-9 gesucht. Das Projekt umfasst ein Schulgebäude nach Clusterprinzip, eine Vierfachsporthalle sowie Außenanlagen auf einem ca. 32.000 m² großen Areal. Fokus liegt auf einem nachhaltigen, energetischen Gesamtkonzept mit reduziertem Haustechnik-Einsatz und optimiertem sommerlichen Wärmeschutz. - Landkreis Fürth
Neubau Gymnasium Cadolzburg - Leistungen der Küchenplanung (ALG 7) gem. §§ 53 ff HOAI – Leistungsphasen 1-9
Der Landkreis Fürth beabsichtigt den Neubau eines Gymnasiums in Cadolzburg, Egersdorf. Das Gymnasium soll als 3,5-zügiges Gymnasium mit sozialwissenschaftlichem und naturwissenschaftlichem Zweig inkl. Oberstufe im G9 für etwa 880 Schülerinnen und Schüler mit einer Erweiterungsoption auf 5 Züge auf der pädagogischen und räumlichen Grundlage des Clusterprinzips errichtet werden. Zusätzlich sind eine Vierfachsporthalle, Pausenhof- und Freisportflächen, sowie Fahrrad- und PKW-Stellplätze zu planen. Das zukünftige Schulareal liegt östlich von Cadolzburg am Rande des Ortsteils Egersdorf und wird derzeit landwirtschaftlich genutzt. Das Grundstück des Landkreises, auf welchem der Neubau realisiert werden soll, hat eine Größe von ca. 32.000 m². Aus den beiliegenden Auslobungsunterlagen zum Wettbewerb sind die Rahmenbedingungen, Projektgrundlagen und Planungsziele zu entnehmen. Besonders hervorzuheben sind folgende Aspekte: Es wird erwartet, dass im Rahmen der Planungen ein intelligentes, vollumfängliches, wirtschaftliches, nachhaltiges, umweltschonendes und zukunftsfähiges, energetisches Gesamtkonzept erarbeitet wird, welches den Entwicklungen Rechnung trägt und langfristig die Unterhaltskosten erheblich reduziert. Besonders auf den sommerlichen Wärmeschutz muss hierbei auch Wert gelegt werden. Die Haustechnik soll sinnvoll und reduziert geplant werden. Es soll zur übergeordneten Koordination des energetischen Gesamtkonzepts ein Büro für Klima-Engineering eingesetzt werden, welches das optimale Konzept für Gymnasium Cadolzburg herausarbeiten und dem Projektteam vergeben werden soll. Für dieses Bauvorhaben werden die Leistungen der Küchenplanung (ALG 7) gem. §§ 53 ff HOAI benötigt. - Landkreis Fürth
Neubau Gymnasium Langenzenn - Leistungen für Brandschutz nach AHO 2022, 4. Aufl. Heft 17 – Leistungsphasen 1-8
Der Landkreis Fürth plant den Neubau des Gymnasiums Langenzenn inklusive Dreifachsporthalle und Außensportanlagen. Das Bestandsgebäude wird später zur Realschule umgebaut. Gegenstand der Ausschreibung sind die Brandschutzleistungen gemäß AHO 2022, Heft 17, für die Leistungsphasen 1 bis 8 für den Neubau des Gymnasiums. - Landkreis Fürth
Neubau Gymnasium Langenzenn - Leistungen für Brandschutz nach AHO 2022, 4. Aufl., Heft 17 – Leistungsphasen 1-8
Der Landkreis Fürth beabsichtigt auf dem benachbarten Grundstück nordwestlich des Bestandsgebäudes den Neubau des Gymnasiums Langenzenn (GYL) mit Neubau einer Dreifachsporthalle und Außensportanlagen. Gemeinsam mit dem bestehenden Gymnasium, welches im Anschluss des Gymnasium-Neubaus zur Realschule Langenzenn (RSL) umgebaut werden soll, soll später ein Schulcampus entstehen. Die künftige RSL mit der neuen RSL-Turnhalle (BA 2) und dem mittig am RSL-Pausenhof situiertem Allwetterplatz sind nicht Bestandteil dieser Projektbeschreibung / Ausschreibung. Eine ausführliche Projektbeschreibung liegt den Vergabeunterlagen bei. Für dieses Bauvorhaben werden die Leistungen des Brandschutzes nach AHO 2022, Heft 17 benötigt. - Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt e. V. | TI-ZVMBraunschweig
Sanierung Labor- und Bürogebäude Robert-Hooke-Str. 5 am Standort DLR Bremen- Leistungen des Brandschutzes gem. Kapitel 1.4 des Heftes 17 der Schriftreihe AHO, Leistungsphasen 3-5 und 8.
Die Einrichtungen des DLR am Standort Bremen sind gegenwärtig auf sieben Gebäude im Technologiepark verteilt. Hiervon sind lediglich zwei im Eigentum des DLR – die übrigen Liegenschaften am Standort sind angemietet. Somit ist weder eine einheitliche Zugangskontrolle, noch eine ausreichende Überwachung zur Gewährleistung der Sicherheit möglich. Darüber hinaus besteht seit einigen Jahren Platzbedarf, der sich insbesondere in fehlenden Laborkapazitäten und fehlendem Lagerraum bemerkbar macht. Die erforderlichen Lagerkapazitäten werden durch die Aufstellung von Containern im Außenbereich, sowie durch die Anmietung von externen Lagerkapazitäten provisorisch nur unzulänglich gelöst. Gegenwärtig ist das Nachbargebäude unmittelbar neben dem DLR-Institutsgebäude leerstehend, so dass sich zur Lösung der genannten Probleme aktuell eine sinnvolle Möglichkeit bietet. Da der Vormieter DFKI das Gebäude seit über 30 Jahren belegt hatte, sind alle Oberflächen zu erneuern und die technische Ausstattung zu aktualisieren. Die Brandschutzvorgaben werden baulich nicht mehr eingehalten. Hinzu kommen Anpassungsarbeiten für die Einrichtung von Laboren und Desk-Sharing-Arbeitsplätzen sowie der barrierefreien Zugänglichkeit. Es bietet sich aktuell die Möglichkeit, Doppelanmietungen zeitlich stark einzuschränken und die meisten angemieteten Liegenschaften nur für die noch benötigte Dauer im Bestand zu halten. Folgende Institute/ Abteilungen sind geplante Nutzer: 1. Institut für Raumfahrtsysteme - Abteilungen: Planetare Explorationssysteme, Planetare Infrastrukturen, Digital Clean Rooms 2. Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik – Abteilung: Relativistische Modellierung 3. Leitungsbereich LS Bremen / NF gem. DIN 277 = NUF 1-6 ca. 1.723m2; BGF ca. 2.602m2 / Planungsaufgabe: Das 1991 genehmigte und errichtete, sowie dreimal erweiterte dreigeschossige Gebäude Robert-Hooke-Str. 5 wurde in den letzten 20 Jahren vom „Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz“ genutzt. Das Gebäude wurde in Massivbauweise mit einer Ziegelfassade errichtet, wobei das zweite OG hinter dem Kopfbau zurückgesetzt und mit einer Fassade aus Zinkblech verkleidet wurde. Die Außenwände bestehen aus tragendem Mauerwerk, die Geschossdecken werden als horizontale Platten durch Stahlbeton-Innenstützen unterstützt. Tragende Innenwände sind nur im Bereich des Treppenhauses vorhanden. Der Sanitärkern besteht aus massiven, nichttragenden Wänden. Der weitere Innenausbau erfolgte im Trockenbau. Das Dach des 1. Bauabschnitts besteht aus einer flach geneigten, gedämmten Konstruktion mit einer Zinkblecheindeckung. Der Kopfbau besteht aus einem Flachdach. 1994 erfolgte die erste Erweiterung in Form einer Aufstockung des Bürobereichs. 2001 wurde der Haupteingang um eine offene, verglaste Eingangsüberdachung ergänzt. 2008 erfolgte der Anbau einer eingeschossigen, ca. zehn Meter hohen Explorationshalle als Werkhalle im rückwärtigen Bereich des Grundstücks. Diese besteht aus einer Stahlkonstruktion mit Metallsandwichelementen und einem flach geneigten Dach. Alle Oberflächen im Innenbereich des Gebäudes sind aufgrund der langen Nutzungszeit zu erneuern und die technische Ausstattung auf den Stand der Technik zu ertüchtigen. Die Anforderungen des baulichen Brandschutzes werden nicht mehr erfüllt. Hinzu kommen Umbaumaßnahmen für die Einrichtung von Laboren und Desk-Sharing-Arbeitsplätzen, sowie der barrierefreien Zugänglichkeit und Nutzung. Für die Umsetzung der neuen Grundrisse sind Trockenbauwände zurückzubauen und zum Teil zu erneuern. Nachhaltigkeit / energetische Sanierung der Gebäudehülle: In seiner 599. Vorstandssitzung hat der Vorstand beschlossen, dass DLR-Gebäude bis 2035 klimaneutral betrieben werden sollen. Des Weiteren sind auch Gebäude, die saniert werden, gemäß des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen (BNB) mit dem Qualitätsstandard „Silber“ zu zertifizieren. Der Vorstand des DLR hatte jedoch den Kauf und die Sanierung des Gebäudes RHS5 in seiner 597. Vorstandssitzung beschlossen - also zwei Sitzungen zuvor. Das vorliegende PJK berücksichtigt daher keine energetische Sanierung nach GEG, da sich die Fassade und das Dach noch in einem sehr guten und nicht sanierungsbedürftigen Zustand befinden und demnach nicht verändert werden sollten. Daher sind die Kosten für eine energetische Ertüchtigung nicht im vorliegenden Kostenrahmen des PJK enthalten. Aufgrund der Entscheidung des Vorstands wird das Gebäude RHS5 nun auch energetisch saniert. Parallel zur Planungsphase der eigentlichen Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen, wird die sinnvolle energetische Ertüchtigung der Fassaden und das Dach, die Umsetzung einer PV-Anlage, sowie die Sanierung aller Haustechnik-Komponenten entsprechend den Erfordernissen, die aus der Anwendung des GEG und der BNB-Zertifizierung resultieren würden, geprüft. Für diese Prüfung wurde bereits ein Fachplaner beauftragt. Eine erste bauphysikalische Bewertung ist bereits erstellt worden. Wesentlich ist dabei jedoch, dass die Sanierung und Inbetriebnahme des Gebäudes RHS5 durch diese Maßnahmen nicht verzögert werden darf, da aufgrund bereits gekündigter Mietverträge anderer Liegenschaften die geplante Inbetriebnahme im Jahr 2029 erfolgen muss. / Entwurfsplanung: 06/2026-02/2027, Ausschreibung: ab Q1 2028, Ausführung: Q2 2028- Q4 2029 Start Gebäudebetrieb Ende Aug. 2029/ Abschluss Maßnahme Ende Okt 2029 / Die Gesamtkosten gliedern sich in folgende Aufteilung: (Kostenrahmen netto) KG 300: 963.712 €; KG 400: 816.880 €, KG 500: 99.870 €; KG 600: 8.000 € / Es ist beabsichtigt folgende Leistungen zu beauftragen: Leistungen des Brandschutzes gem. Kapitel 1.4 des Heftes 17 der Schriftreihe AHO, Leistungsphasen 3-5 und 8, Zunächst werden in der Stufe 1 die LPH 3-4 gem. § 53 HOAI beauftragt. Die LPH 5-8 werden stufenweise abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht. - Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt e. V. | TI-ZVMBraunschweig
Sanierung Labor- und Bürogebäude Robert-Hooke-Str. 5 am Standort DLR Bremen- Leistungen des Brandschutzes gem. Kapitel 1.4 des Heftes 17 der Schriftreihe AHO, Leistungsphasen 3-5 und 8.
Die Einrichtungen des DLR am Standort Bremen sind gegenwärtig auf sieben Gebäude im Technologiepark verteilt. Hiervon sind lediglich zwei im Eigentum des DLR – die übrigen Liegenschaften am Standort sind angemietet. Somit ist weder eine einheitliche Zugangskontrolle, noch eine ausreichende Überwachung zur Gewährleistung der Sicherheit möglich. Darüber hinaus besteht seit einigen Jahren Platzbedarf, der sich insbesondere in fehlenden Laborkapazitäten und fehlendem Lagerraum bemerkbar macht. Die erforderlichen Lagerkapazitäten werden durch die Aufstellung von Containern im Außenbereich, sowie durch die Anmietung von externen Lagerkapazitäten provisorisch nur unzulänglich gelöst. Gegenwärtig ist das Nachbargebäude unmittelbar neben dem DLR-Institutsgebäude leerstehend, so dass sich zur Lösung der genannten Probleme aktuell eine sinnvolle Möglichkeit bietet. Da der Vormieter DFKI das Gebäude seit über 30 Jahren belegt hatte, sind alle Oberflächen zu erneuern und die technische Ausstattung zu aktualisieren. Die Brandschutzvorgaben werden baulich nicht mehr eingehalten. Hinzu kommen Anpassungsarbeiten für die Einrichtung von Laboren und Desk-Sharing-Arbeitsplätzen sowie der barrierefreien Zugänglichkeit. Es bietet sich aktuell die Möglichkeit, Doppelanmietungen zeitlich stark einzuschränken und die meisten angemieteten Liegenschaften nur für die noch benötigte Dauer im Bestand zu halten. Folgende Institute/ Abteilungen sind geplante Nutzer: 1. Institut für Raumfahrtsysteme - Abteilungen: Planetare Explorationssysteme, Planetare Infrastrukturen, Digital Clean Rooms 2. Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik – Abteilung: Relativistische Modellierung 3. Leitungsbereich LS Bremen / NF gem. DIN 277 = NUF 1-6 ca. 1.723m2; BGF ca. 2.602m2 / Planungsaufgabe: Das 1991 genehmigte und errichtete, sowie dreimal erweiterte dreigeschossige Gebäude Robert-Hooke-Str. 5 wurde in den letzten 20 Jahren vom „Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz“ genutzt. Das Gebäude wurde in Massivbauweise mit einer Ziegelfassade errichtet, wobei das zweite OG hinter dem Kopfbau zurückgesetzt und mit einer Fassade aus Zinkblech verkleidet wurde. Die Außenwände bestehen aus tragendem Mauerwerk, die Geschossdecken werden als horizontale Platten durch Stahlbeton-Innenstützen unterstützt. Tragende Innenwände sind nur im Bereich des Treppenhauses vorhanden. Der Sanitärkern besteht aus massiven, nichttragenden Wänden. Der weitere Innenausbau erfolgte im Trockenbau. Das Dach des 1. Bauabschnitts besteht aus einer flach geneigten, gedämmten Konstruktion mit einer Zinkblecheindeckung. Der Kopfbau besteht aus einem Flachdach. 1994 erfolgte die erste Erweiterung in Form einer Aufstockung des Bürobereichs. 2001 wurde der Haupteingang um eine offene, verglaste Eingangsüberdachung ergänzt. 2008 erfolgte der Anbau einer eingeschossigen, ca. zehn Meter hohen Explorationshalle als Werkhalle im rückwärtigen Bereich des Grundstücks. Diese besteht aus einer Stahlkonstruktion mit Metallsandwichelementen und einem flach geneigten Dach. Alle Oberflächen im Innenbereich des Gebäudes sind aufgrund der langen Nutzungszeit zu erneuern und die technische Ausstattung auf den Stand der Technik zu ertüchtigen. Die Anforderungen des baulichen Brandschutzes werden nicht mehr erfüllt. Hinzu kommen Umbaumaßnahmen für die Einrichtung von Laboren und Desk-Sharing-Arbeitsplätzen, sowie der barrierefreien Zugänglichkeit und Nutzung. Für die Umsetzung der neuen Grundrisse sind Trockenbauwände zurückzubauen und zum Teil zu erneuern. Nachhaltigkeit / energetische Sanierung der Gebäudehülle: In seiner 599. Vorstandssitzung hat der Vorstand beschlossen, dass DLR-Gebäude bis 2035 klimaneutral betrieben werden sollen. Des Weiteren sind auch Gebäude, die saniert werden, gemäß des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen (BNB) mit dem Qualitätsstandard „Silber“ zu zertifizieren. Der Vorstand des DLR hatte jedoch den Kauf und die Sanierung des Gebäudes RHS5 in seiner 597. Vorstandssitzung beschlossen - also zwei Sitzungen zuvor. Das vorliegende PJK berücksichtigt daher keine energetische Sanierung nach GEG, da sich die Fassade und das Dach noch in einem sehr guten und nicht sanierungsbedürftigen Zustand befinden und demnach nicht verändert werden sollten. Daher sind die Kosten für eine energetische Ertüchtigung nicht im vorliegenden Kostenrahmen des PJK enthalten. Aufgrund der Entscheidung des Vorstands wird das Gebäude RHS5 nun auch energetisch saniert. Parallel zur Planungsphase der eigentlichen Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen, wird die sinnvolle energetische Ertüchtigung der Fassaden und das Dach, die Umsetzung einer PV-Anlage, sowie die Sanierung aller Haustechnik-Komponenten entsprechend den Erfordernissen, die aus der Anwendung des GEG und der BNB-Zertifizierung resultieren würden, geprüft. Für diese Prüfung wurde bereits ein Fachplaner beauftragt. Eine erste bauphysikalische Bewertung ist bereits erstellt worden. Wesentlich ist dabei jedoch, dass die Sanierung und Inbetriebnahme des Gebäudes RHS5 durch diese Maßnahmen nicht verzögert werden darf, da aufgrund bereits gekündigter Mietverträge anderer Liegenschaften die geplante Inbetriebnahme im Jahr 2029 erfolgen muss. / Entwurfsplanung: 06/2026-02/2027, Ausschreibung: ab Q1 2028, Ausführung: Q2 2028- Q4 2029 Start Gebäudebetrieb Ende Aug. 2029/ Abschluss Maßnahme Ende Okt 2029 / Die Gesamtkosten gliedern sich in folgende Aufteilung: (Kostenrahmen netto) KG 300: 963.712 €; KG 400: 816.880 €, KG 500: 99.870 €; KG 600: 8.000 € / Es ist beabsichtigt folgende Leistungen zu beauftragen: Leistungen des Brandschutzes gem. Kapitel 1.4 des Heftes 17 der Schriftreihe AHO, Leistungsphasen 3-5 und 8, Zunächst werden in der Stufe 1 die LPH 3-4 gem. § 53 HOAI beauftragt. Die LPH 5-8 werden stufenweise abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
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