Verbandsgemeinde Thalfang am ErbeskopfThalfang
VG Thalfang am Erbeskopf - Upcycling Windkraftanlage zum Aussichtsturm: Außenanlagen
Bei dem o.g. Bauvorhaben an einer ehemaligen Windkraftanlage in Berglicht, handelt es sich um die Errichtung eines Aussichtsturms und einer Bildungsstätte. Das Windrad soll im Rahmen des Upcyclings entsprechend umgebaut werden und entsprechend Flächen wie folgt beschrieben hergerichtet werden. Das Bauvorhaben befindet sich in 54426 Bergli...
Erdarbeiten, Naturstein, Abbruch, Pflasterarbeiten
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Inhalt auf einen Blick
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Verbandsgemeinde Thalfang am Erbeskopf
- Veröffentlicht:
- 21. Juli 2026
- Frist:
- 07. August 2026
- Thema:
- Erdarbeiten
- Bauobjekt:
- Kultur- / Veranstaltungsgebäude
Bauobjekt-Klassifikation
- Kultur- / VeranstaltungsgebäudeHauptobjekt
- Platzgestaltung / Fußgängerzone
Ausschreibungsbeschreibung
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Bei dem o.g. Bauvorhaben an einer ehemaligen Windkraftanlage in Berglicht, handelt es sich um die Errichtung eines Aussichtsturms und einer Bildungsstätte. Das Windrad soll im Rahmen des Upcyclings entsprechend umgebaut werden und entsprechend Flächen wie folgt beschrieben hergerichtet werden. Das Bauvorhaben befindet sich in 54426 Berglicht. Aussichtsturm: Die beiden unteren Segmente der vorhandenen Windkraftanlage erfahren ein Upcycling und werden zum Aussichtsturm umgebaut. Amphitheater: Dieses dient als Anschauungsprojekt zum restlosen Rückbau des Fundamentes der Windkraftanlage. Die Mulde mit 14 m Durchmesser wird mit 3 Sitzreihen aus regionalen Steinen zum Amphitheater gestaltet. Gegenstand der zu vergebende Leistung ist Außenanlagen gemäß LV. Die Arbeiten sind in zwei Losen ausgeschrieben. Angebote können für ein Los oder für beide Lose abgegeben werden. Die Wertung erfolgt losweise. Der Auftraggeber behält sich vor, beide Lose an denselben Bieter oder an unterschiedliche Bieter zu vergeben. - Los 1: Titel 01 - Aussichtsturm, - Los 2: Titel 02 - Amphitheater. Dies erfolgt, um den Bauablauf zu beschleunigen und vorgegebene Fertigstellungsfristen einhalten zu können. Bei einer Vergabe der beiden Lose an einen Bieter muss einkalkuliert werden, dass bei-de Arbeitsbereiche zeitgleich zu besetzen sind!
Weiterführende Details
Mit dem kostenlosen Zugang stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
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Ausführungsorte
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Hier ist z.B. eine Stützmauer zum angrenzenden Nachbar abgängig und muss ersetzt werden. 2. PROJEKTUMFANG UND MAßNAHMEN 2.1 Abbrucharbeiten - Rückbau des bestehenden Toilettentrakts. - Abbruch der vorhandenen Pausenhofüberdachung - Abbruch der vorhandenen Schwarzdecke - Abbruch der umlaufenden Stützmauer aus Beton - Rückbau der bestehenden Entwässerungsrinnen, Abläufe und zugehöriger Leitungen. 2.2 Erweiterungsbau - Neue Nutzungseinheit Der Anbau soll ebenerdig und vollständig barrierefrei errichtet werden und folgende Nutzungsbereiche umfassen: - Neue Toilettenanlage, einschließlich eines barrierefreien WCs - Küche mit einer Nutzfläche von ca. 25 m2. - Nebenraum der Küche mit ca. 10-15 m2 Nutzfläche - Stuhllager zur Unterbringung von Tischen und ca. 150 Stühlen - Großer Saal mit einer Nutzfläche von ca. 175 m2 - Großer Fenstertürenbereich mit hoher Transparenz zum Innenhof zur Verbesserung der Belichtung und Öffnung des Saals - Dachform: optional Pultdach oder Flachdach (im Rahmen der Planung zu prüfen) 2.3 Nutzungsausschluss des alten Saals im Obergeschoss Der Saal im Obergeschoss des Bestandsgebäudes soll nicht weiter genutzt werden. Er ist funktional in die Planung des neuen Nutzungskonzepts einzubeziehen (z. B. Fragen der Erschließung, Brandschutzanpassungen, mögliche Umnutzung oder Stilllegung). 2.4 Neugestaltung der Außenanlagen Die Außenanlagen sollen funktional, barrierefrei und optisch ansprechend neugestaltet werden. Folgende Maßnahmen sind geplant: - Neuerrichtung der Stützmauer mittels Winkelstützwänden - Erneuerung der Oberflächenentwässerung einschließlich Hofabläufen und Drainageleitungen - Herstellung einer Hoffläche aus versickerungsfähigem Pflaster - Pflanzung von bis zu zwei Bäumen mit dazugehörigen Sitzmöglichkeiten - Errichtung einer Einfriedung und Absturzsicherung aus Doppelstabmattenzaun mit einer Höhe von ca. 1,50 m - Herstellung einer seitlichen Zufahrt sowie eines Abstellplatzes für einen Getränkeanhänger 3. ZIELSETZUNG DER PLANUNG Die Planungsleistungen sollen eine funktionale, nachhaltige und wirtschaftliche Lösung sicherstellen. Wichtige Planungsziele sind: - Verbesserung der Barrierefreiheit - Optimierte Nutzung der Räumlichkeiten für Veranstaltungen und Vereinsaktivitäten - Harmonische Einbindung des Neubaus und der Außenanlagen in den Bestand. Es soll ein ganzheitliches Entwurfskonzept erarbeitet werden, so dass Bestandsgebäude, Erweiterungsbau und Außenanlagen eine Einheit mit abgestimmter Formensprache und Funktionalitäten erhalten. - Langlebige, pflegearme und versickerungsfähige sowie attraktive Gestaltung der Außenflächen. - Berücksichtigung aller relevanten Normen und Anforderungen (insbesondere Barrierefreiheit, Brandschutz, DIN-Normen, kommunale Vorgaben). 4. BESONDERE HINWEISE - Die Gemeinde strebt eine wirtschaftliche Bauweise mit hoher Dauerhaftigkeit an. - Variantenuntersuchungen sind erwünscht (z. B. Dachform, Material der Fassaden, Entwässerungskonzept). Es soll ein Förderantrag aus dem I-Stock auf Basis der vom AN zu erstellenden Entwurfsplanung und Kostenberechnung gestellt werden. Für den Bauablauf stellt der Auftraggeber folgende Anforderungen in zeitlicher Hinsicht: Die Planungsleistungen bis Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung einschließlich der Kostenberechnung) müssen bis zum 30.09.2026 vollständig erbracht sein. Die beauftragten Fachplanungsleistungen sind so zu erbringen, dass der Abschluss der Leistungsphase 3 durch den Objektplaner Gebäude bis zum 30.09.2026 sichergestellt ist. Der Fördermittelantrag wird anschließend auf Grundlage der zuvor erstellten Unterlagen durch die VG Ulmen bearbeitet und muss bis spätestens zum 15.10.2026 bei der Kreisverwaltung Cochem-Zell eingereicht werden. In der Regel beläuft sich die Bearbeitungszeit des Antrages auf ca. 6 Monate. Sofern dem Antrag stattgegeben und einer Förderung zugestimmt wird, ist mit einer Fortführung der weiteren Planungsleistungen zwischen Anfang bis Mitte 2027 zu rechnen. Aufgrund der Nichteinschätzbarkeit der Bearbeitungsdauer des Förderantrages und des Bauantrages können die Termine für weitere Leistungen erst mit Beauftragung dieser weiteren Leistungen einvernehmlich festgelegt werden. Es wird derzeit von einer Gesamtprojektlaufzeit von ca. 36 Monaten ausgegangen.VG Ulmen, Kliding - Erweiterung Bürgerhaus Kliding und Umgestaltung Außenanlagen - Fachplanung Technische Ausrüstung - HLS
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