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TGA Planung des Neubaus Endinger Graben, Abschnitt 1 – 4

Die Erlebachverdolung sowie der Endinger Graben im Stadtkernbereich von Endingen weisen keine ausreichende Abflussleistungsfähigkeit im Hochwasserfall auf. Der Endinger Graben verläuft als ausgebautes, in Teilabschnitten verdoltes, Gewässer durch den Kernstadtbereich von Endingen und mündet am nordwestlichen Stadtrandbereich in das RB Ber...

Angebotsfrist: 15. September 2026Typ: Ausschreibung

Wasserwirtschaft

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Ausschreibungstyp:
Ausschreibung
Auftraggeber:
Stadt Endingen am Kaiserstuhl
Veröffentlicht:
17. August 2026
Frist:
15. September 2026
Thema:
Wasserwirtschaft

Ausschreibungsbeschreibung

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Die Erlebachverdolung sowie der Endinger Graben im Stadtkernbereich von Endingen weisen keine ausreichende Abflussleistungsfähigkeit im Hochwasserfall auf. Der Endinger Graben verläuft als ausgebautes, in Teilabschnitten verdoltes, Gewässer durch den Kernstadtbereich von Endingen und mündet am nordwestlichen Stadtrandbereich in das RB Bergheimer Weg. Neben den Zuflüssen aus den beiden Fließgewässern Schambach und Erlebach dient der Endinger Graben auch als Vorflut für die Siedlungsentwässerung. Im Stadtbereich existieren eine Vielzahl von Einleitungen aus den im Misch- und bereichsweise im Trennsystem entwässerten, bebauten Bereichen. Der Endinger Graben weist gravierende wasserwirtschaftliche und gewässerökologische Defizite auf, die im Rahmen einer gesamtheitlichen Voruntersuchung dokumentiert werden konnten. Um die definierten Planungsziele zu erreichen, ist die Realisierung eines umfangreichen mehrstufigen Ausbaukonzept geplant. Ein wichtiger Bestandteil ist der Neubau und Ausbau des Endinger Grabens Abschnitt 1-4. Die Entwurf- und Genehmigungsplanung für die Baumaßnahme Abschnitt 1-4 wurde im Auftrag der Stadt Endingen durch Zink Ingenieure erarbeitet. Es folgt eine Kurzbeschreibung der geplanten Maßnahmen bei den Abschnitte 1 bis 4. Abschnitt 1 Neubau Erlebachverdolung Geplant ist eine Neustrukturierung des Verdolungs- und Entwässerungssystems im Abschnitt 1, der sich vom Kreuzungsbereich Riegeler Straße Rempartstraße/Hauptstraße bis zum östlichen Ortsrand von Endingen erstreckt. Vorgesehen ist u.a. der Neubau der Verdolung Erlenbach auf einer Länge von 413 m. Abschnitt 2 - Neubau Endinger Graben Im Abschnitt 2 erfolgt auf einer Länge von ca. 1,65 km ein Neubau des Endinger Grabens entlang des östlichen bzw. nördlichen Ortsrandbereiches, ausgehend von der Riegeler Straße (K 5145) im Süden bis zum Anschluss an den bestehenden Endinger Graben im Nordwesten, in Höhe des Gewerbegebietes Winkel. Der Endinger Graben im Abschnitt 2 übernimmt im Hochwasserfall die Funktion eines Fließpolders. Die geplanten Durchlassbauwerke inkl. Schieber wirken im Hochwasserfall als Drosselelemente und ermöglichen eine Hochwasserbewirtschaftung des naturnahen Gewässerabschnittes. Abschnitt 3 - Ausbau Endinger Graben Der Abschnitt 3 umfasst den Ausbau des Endinger Grabens (L = 900 m), ausgehend vom Brückenbauwerk L 113 bis zur Neubaustrecke im Abschnitt 2 im Osten. Der Endinger Graben verläuft hier in einem relativ schmalen Geländestreifen zwischen der bestehenden Bebauung. Im Zuge der Maßnahme werden die vorhandenen Anlandungen beseitigt und das Abflussprofil geringfügig vergrößert. Abschnitt 4 - Ausbau Endinger Graben westlich L 113 Das Ausbaukonzept sieht den Bau einer Flutmulde (L = 530 m) zur Hochwasserentlastung vor, welche auf der Südseite parallel zum Endinger Graben geführt wird. Im Regelfall wird der Niedrig- und Mittelwasserabfluss über den Endinger Graben abgeführt. Im Zuge der geplanten Maßnahmen ist eine Sicherung, bereichsweise Neuverlegung, der vorhandenen unterirdischen Ver- und Entsorgungseinrichtungen in allen Abschnitten erforderlich. Der Planfeststellungsbeschluss für die Baumaßnahme Abschnitt 1-4 liegt mit dem Datum vom 27.10.2022 vor. Im laufenden Planfeststellungsverfahren wurden Planänderungen vorgenommen. Diese Änderungen wurden mit dem Schreiben vom Landratsamt als unwesentliche Planungsänderungen eingestuft wurde. Bei den Planänderungen handelt es sich um 1. Wegfall der Flachwasserzone in Abschnitt 2 2. Wegfall der geplanten Brücken über den Endinger Graben und der Flutmulde in Abschnitt 4 3. Umbau Einlaufbereich RB Bergheimer Weg als alternatives Wegekonzeptes ohne Brücken TGA Am westlichen Ende des Neubauabschnitts ist bei Station 0+50 eine Pegelanlage zur Messung des Wasserstandes vorgesehen. Eine weitere Pegelanlage ist am Verbindungsbauwerk zwischen Flutmulde und Endinger Graben unmittelbar westlich der L 113 geplant. Für beide Standorte sind die erforderlichen Leitungen und technischen Einrichtungen herzustellen. Die Anbindung an das bestehende Prozessleitsystem der Stadt sowie an FLIWAS ist vorzusehen. Für die geplanten Schieber sind Antriebe einzuplanen.

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Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung

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Bis wann läuft die Angebotsfrist?
Die Angebotsfrist endet am 15. September 2026.
Wer ist der Auftraggeber?
Der Auftraggeber ist Stadt Endingen am Kaiserstuhl.
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