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Sanierung Stadttheater Olten - Selektives Planerwahlverfahren für Generalplanerteams
Das Stadttheater Olten ist ein vielseitig genutztes Gastspielhaus mit überregionaler Ausstrahlung und erfüllt eine zentrale kulturelle und gesellschaftliche Funktion für die Stadt Olten und die umliegende Region. Der Betrieb umfasst sowohl einen professionellen Kulturbetrieb mit Gastspielen aus den Bereichen Schauspiel, Musiktheater und K...
Architektur, Tragwerksplanung, Elektroplanung, TGA-Planung, Bauphysik
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Inhalt auf einen Blick
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Stadt Olten
- Veröffentlicht:
- 25. Juni 2026
- Frist:
- 07. August 2026
- Thema:
- Architektur
Ausschreibungsbeschreibung
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Das Stadttheater Olten ist ein vielseitig genutztes Gastspielhaus mit überregionaler Ausstrahlung und erfüllt eine zentrale kulturelle und gesellschaftliche Funktion für die Stadt Olten und die umliegende Region. Der Betrieb umfasst sowohl einen professionellen Kulturbetrieb mit Gastspielen aus den Bereichen Schauspiel, Musiktheater und Konzert als auch einen intensiven Vermietungs- und Tagungsbetrieb. Diese Doppelnutzung prägt die Anforderungen an Infrastruktur, Abläufe und Organisation wesentlich. Die bestehende bauliche Struktur des Hauses geht auf das späte 19. und frühe 20. Jahrhundert zurück. Trotz punktueller Erneuerungen – insbesondere im Jahr 2005 – stösst das Gebäude heute in mehreren Bereichen an betriebliche, funktionale und technische Grenzen. Insbesondere im Bereich der Gebäudehülle, der technischen Anlagen sowie einzelner Neben- und Betriebsflächen besteht Sanierungs- und Anpassungsbedarf. Die Aufgabe umfasst die Gesamtsanierung und Erneuerung des Stadttheaters Olten im Bestand. Gesucht ist ein Generalplanerteam, welches die baulichen, betrieblichen, funktionalen, technischen und gestalterischen Anforderungen des Hauses in einem schlüssigen Gesamtkonzept zusammenführt. Das Generalplanerteam hat mindestens die folgenden Fachbereiche abzudecken: _ Architektur / Gesamtleitung (Generalplanung) _ Theater- und Bühnenplanung _ Bauingenieurwesen _ HLK-Planung (Heizung, Lüftung, Klima) _ Sanitärplanung _ Elektroplanung _ Gebäudeautomation (MSRL) _ Bauphysik und Akustik _ Brandschutzplanung _ Gastroplanung Der Auftrag umfasst die Leistungen der SIA-Phasen 31, 32, 33, 41, 51, 52 und 53. Weitere Informationen finden sich in den Programmbestimmungen.
Weiterführende Details
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Alterszentrum Baumgarten AG (ecoptima ag)BernDie Entwicklung und Realisierung eines qualitativ hochwertigen Projekts zur Erneuerung und Optimierung des Alterszentrums, das die funktionalen, betrieblichen und wirtschaftlichen Anforderungen vollumfänglich erfüllt. Im Zentrum steht dabei die Realisierung der Nutzungen innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens, sodass im Idealfall auf bauliche Erweiterungen verzichtet werden kann. Bauliche und technische AufgabenIm Rahmen der Sanierung sind insbesondere folgende Massnahmen zu bearbeiten:Erneuerung der grösstenteils veralteten HaustechnikUmsetzung des RaumprogrammsDabei sind auch konzeptionelle Anpassungen zu berücksichtigen, insbesondere:Umstellung auf ausschliesslich EinzelzimmerAnpassungen der Organisationsstruktur (z.B. Wohngruppen) Normen und technische AnforderungenDie Planung hat sämtliche relevanten Normen und Vorschriften einzuhalten. Im Fokus steheninsbesondere:BrandschutzAusbildung von Brandabschnitten (insbesondere im Bereich des Atriums)Anforderungen an Türen und FluchtwegeErdbebensicherheitPrüfung einer möglichen Ertüchtigung zur Einhaltung der aktuellen NormenGemäss technischer Zustandsanalyse 2019 wird die Erdbebensicherheit als vermutlich ausrei-chend beurteilt, jedoch ohne abschliessenden Nachweis. Betriebliche AnforderungenDie Planung hat sich direkt aus dem Betriebskonzept abzuleiten. Dabei stehen folgende The-men im Vordergrund:Optimierung der FlächeneffizienzGestaltung der Raumanordnung, dass Prozesse intuitiv und effizient unterstützt werdenReduktion von Wegen für Pflege, Hotellerie, Logistik und MitarbeitendeSchaffung ruhiger, überschaubarer Einheiten, die kleiner und wohnlicher wahrgenommen werdenGestaltung des Umfelds für Bewohnende und Mitarbeitende mit hoher AufenthaltsqualitätDies betrifft insbesondere Optimierungen in den Bereichen:GastronomieWäschereiAnlieferung Bauabwicklung unter BetriebDie Sanierung erfolgt bei laufendem Betrieb. Entsprechend sind folgende Punkte zentral zuberücksichtigen:Minimierung der betrieblichen EinschränkungenReduktion von Leerständen auf ein MinimumSicherstellung einer möglichst hohen Betriebskapazität während der BauphaseDie Etappierung ist so zu gestalten, dass der Betrieb jederzeit aufrechterhalten werden kann. Erwartung an den LösungsansatzVom Planungsteam wird in diesem Verfahren ein schlüssiger und gut nachvollziehbarerLösungsansatz erwartet, der sich konsequent aus den Rahmenbedingungen ableitet. Dabei istinsbesondere darzustellen:wie die Anforderungen aus dem Betriebskonzept umgesetzt werdenwie die Nutzung organisiert wirdwie die Etappierung unter laufendem Betrieb erfolgtwie die betrieblichen Abläufe während der Bauphase sichergestellt werdenDie Darstellung soll klar strukturiert, schematisch und gut verständlich erfolgen.Sanierung Bodensee-Arena Planerwahlverfahren
Stadt Kreuzlingen KreuzlingenDie Bodensee-Arena ist eine bedeutende Sport-, Freizeit- und Veranstaltungsanlage der Region Kreuzlingen–Konstanz. Die bestehende Anlage wurde 1978 als grenzüberschreitende Eissporthalle eröffnet und in den folgenden Jahrzehnten schrittweise erweitert und an neue Nutzungsanforderungen angepasst. Heute dient sie dem Vereins- und Schulsport, dem öffentlichen Eislauf sowie kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen und erfüllt damit eine wichtige Funktion für die Bevölkerung beiderseits der Landesgrenze. Trotz verschiedener Unterhalts- und Erneuerungsmassnahmen entspricht die Infrastruktur heute in wesentlichen Bereichen nicht mehr den aktuellen betrieblichen, technischen, energetischen und gesetzlichen Anforderungen. Insbesondere bei der Gebäudehülle, der Gebäudetechnik, dem Brandschutz sowie den betrieblichen Abläufen besteht ein umfassender Erneuerungsbedarf. Auf Grundlage von Zustandsanalysen, Machbarkeitsstudien sowie betrieblichen und wirtschaftlichen Untersuchungen hat die Stadt Kreuzlingen entschieden, die Bodensee-Arena umfassend zu sanieren und das bestehende Ausseneisfeld zu einer Trainingshalle einzuhausen. Ziel ist die langfristige Sicherung und Weiterentwicklung der Anlage als attraktive, wirtschaftlich tragfähige und zukunftsfähige Sport-, Freizeit- und Veranstaltungsinfrastruktur. Mit dem Volksentscheid vom 28. September 2025 haben die Kreuzlinger Stimmberechtigten den Investitionskredit von 26.7 Mio. CHF für die Sanierung der Bodensee-Arena bewilligt und damit die Grundlage für die weitere Projektierung und Realisierung geschaffen. Die Weiterentwicklung der Bodensee-Arena bietet die Chance, auf Grundlage der definierten Projektprämissen eine prägende architektonische Identität für die Gesamtanlage zu schaffen.Die Planung ist konsequent nach dem Design-to-Cost-Prinzip zu entwickeln. Die planerischen Lösungen haben die Einhaltung des vorgegebenen Investitionsrahmens sicherzustellen. Im Rahmen eines selektiven Vergabeverfahrens mit Präqualifikation (Phase 1) und anschliessendem Angebot (Phase 2) wird für diese Aufgabe ein Architekturbüro gesucht. Dieses übernimmt nicht nur die architektonische Gesamtbearbeitung des Projekts sowie die fachliche Gesamtkoordination der durch die Auftraggeberin beauftragten Fachplanung innerhalb des Planungs- und Realisierungsprozesses, sondern stellt auch ein qualitätsvolles Baumanagement sicher. Das Baumanagement kann selbst oder durch ein beigezogenes Baumanagementbüro erbracht werden.TA-HLS Sanierung Stadttheater Rendsburg
Stadt Rendsburg, Die Bürgermeisterin, FD HochbauRendsburgFrist: 30. JuniBeschreibung: Das Stadttheater Rendsburg wurde 1901 als Stadthalle für vielfältige kulturelle Nutzungen errichtet. Seit dem Umbau des Theatersaals in den 1950er Jahren wird das Gebäude überwiegend für Theater- und Konzertveranstaltungen genutzt. Umbaumaßnahmen erfolgten insbesondere in den Jahren 1984/85 (Theatersaal, Foyer, technische Erneuerungen) sowie von 1998 bis 2000 (Erneuerung der Bühnentechnik und Einbau eines Kulissenaufzugs). Das Gebäude steht seit 1981 unter Denkmalschutz. Die Erneuerung der BMA wurde 2024 durchgeführt. Die Löschwassersanierung ist bereits in Teilen umgesetzt und wird 2027 mit der Erneuerung des Löschwasserbehälters abgeschlossen. Das Brandschutzkonzept wurde nach Fertigstellung der Studie von Studio PFP erstellt und ist den Ausschreibungsunterlagen beigefügt. Aus dem Brandschutzkonzept resultierende weitere Einzelmaßnahmen werden losgelöst von der hier zu betreuenden Sanierung des Saals durch die Stadt Rendsburg eigenständig abgewickelt. Die im Konzept enthaltenen Vorgaben für den Saalbereich sind in der weiteren Planung für den hier ausgeschriebenen Leistungsbereich und Leistungsumfang zu berücksichtigen. Gegenstand der vorliegenden Leistungserbringung: Folgende Punkte sollen im Zuge der Sanierung bearbeitet werden: • Erneuerung der Unterkonstruktion des steigenden Gestühls und Austausch der Sitze • Verbesserung des Brandschutzes gemäß Brandschutzkonzepts für die in der Studie beschriebenen Einzelmaßnahmen im Bereich der Saalsanierung. • Verbesserung der barrierefreien Erschließung, Einbau eines Personenaufzuges • Anpassung der Lüftungsanlage an heutige Erfordernisse • Erweiterung des Orchestergrabens, Einbau einer maschinellen Orchestergrabenabdeckung • Einbau einer Hörschleife • Optimierung der Raumakustik im Zuschauersaal • Erneuerung der Bodenbeläge Im Rahmen der Vorbereitung des Vergabeverfahrens hat das Büro Prof. Jörg Friedrich Studio PFP GmbH eine Machbarkeitsstudie für die Sanierung des Stadttheaters Rendsburg erstellt. Zur Wahrung der Transparenz und Gleichbehandlung wird die Machbarkeitsstudie, einschließlich ergänzender Unterlagen allen Teilnehmenden als Bestandteil der Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt. Eine Beteiligung des Büros Studio PFP am weiteren Vergabeverfahren ist zulässig. Weitere Hinweise zur Beschreibung der vorliegenden Maßnahme siehe Langfassung der Aufgabenstellung in der Machbarkeitsstudie auf Seite 3, anbei. Leistungsumfang: Für die vorliegende Maßnahme werden Fachplanungsleistungen im Bereich der Technischen Ausrüstung (Heizung Lüftung Sanitär) gemäß § 55 HOAI, Leistungsphasen (LPH) 1-8, in den Honorarzonen II bis III benötigt. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, zunächst werden die LPH 1+2 beauftragt, der weitere Abruf erfolgt entweder einzeln oder als Pakete. Kosten: Kostenrahmen Baukosten gemäß Machbarkeitsstudie: Stand Mai 2024 KG 300 - 1.818.000,00 € netto KG 400 - 827.000,00 € netto Zzgl. Bühnentechnik KG 470 - 862.000,00 € netto In den Kostenansätzen wurden in der Machbarkeitsstudie (Februar 2024) ein pauschaler Zuschlag von 30 % als Sicherheit für Unvorhergesehenes und die Preissteigerung bis zum Ausführungszeitpunkt inkludiert. Diese werden im Rahmen der Erstellung der Ausschreibungsunterlagen zur Ermittlung der Auftragswertschätzung zunächst herausgerechnet. Stattdessen erfolgte eine Kostenfortschreibung auf den geplanten Ausführungsbeginn für das Jahr 2029. Bis zum heutigen Stand (Februar 2026) erfolgt die Fortschreibung des Ansatzes einer Kostensteigerung von insgesamt 7% gemäß den Indexwerten des statischen Bundesamtes, bzw. des BKI. Für die weitere Entwicklung wird eine Preissteigerung von 4% p.a. für die kommenden drei Jahre bis zum Baustart im Frühjahr 2029 berücksichtigt. Somit erfolgt eine Anpassung der Kosten um insgesamt 19% auf den bereinigten Wert von 2024 aus der Studie von PFP. Ein weiterer Zuschlag für Unvorhergesehenes wird nicht in die Honorargrundlage eingerechnet. Kostenrahmen Baukosten: (aktuell fortgeschrieben, incl. 19% Kostensteigerung) KG 300 - 1.664.180,00 € netto KG 400 - 756.792,00 € netto Zzgl. Bühnentechnik KG 470 - 788.970,00 € netto Termine: Vergabe: Anfang Oktober 2026, Planungsstart sofort Baubeginn: 01.06.2029 Fertigstellung: 31.07.2030OPL GEB - Sanierung Stadttheater Rendsburg
Stadt Rendsburg, Die Bürgermeisterin, FD HochbauRendsburgFrist: 30. JuniDas Stadttheater Rendsburg wurde 1901 als Stadthalle für vielfältige kulturelle Nutzungen errichtet. Seit dem Umbau des Theatersaals in den 1950er Jahren wird das Gebäude überwiegend für Theater- und Konzertveranstaltungen genutzt. Umbaumaßnahmen erfolgten insbesondere in den Jahren 1984/85 (Theatersaal, Foyer, technische Erneuerungen) sowie von 1998 bis 2000 (Erneuerung der Bühnentechnik und Einbau eines Kulissenaufzugs). Das Gebäude steht seit 1981 unter Denkmalschutz. Die Erneuerung der BMA wurde 2024 durchgeführt. Die Löschwassersanierung ist bereits in Teilen umgesetzt und wird 2027 mit der Erneuerung des Löschwasserbehälters abgeschlossen. Das Brandschutzkonzept wurde nach Fertigstellung der Studie von Studio PFP erstellt und ist den Ausschreibungsunterlagen beigefügt. Aus dem Brandschutzkonzept resultierende weitere Einzelmaßnahmen werden losgelöst von der hier zu betreuenden Sanierung des Saals durch die Stadt Rendsburg eigenständig abgewickelt. Die im Konzept enthaltenen Vorgaben für den Saalbereich sind in der weiteren Planung für den hier ausgeschriebenen Leistungsbereich und Leistungsumfang zu berücksichtigen. Gegenstand der vorliegenden Leistungserbringung: Folgende Punkte sollen im Zuge der Sanierung bearbeitet werden: • Erneuerung der Unterkonstruktion des steigenden Gestühls und Austausch der Sitze • Verbesserung des Brandschutzes gemäß Brandschutzkonzepts für die in der Studie beschriebenen Einzelmaßnahmen im Bereich der Saalsanierung. • Verbesserung der barrierefreien Erschließung, Einbau eines Personenaufzuges • Anpassung der Lüftungsanlage an heutige Erfordernisse • Erweiterung des Orchestergrabens, Einbau einer maschinellen Orchestergrabenabdeckung • Einbau einer Hörschleife • Optimierung der Raumakustik im Zuschauersaal • Erneuerung der Bodenbeläge Im Rahmen der Vorbereitung des Vergabeverfahrens hat das Büro Prof. Jörg Friedrich Studio PFP GmbH eine Machbarkeitsstudie für die Sanierung des Stadttheaters Rendsburg erstellt. Zur Wahrung der Transparenz und Gleichbehandlung wird die Machbarkeitsstudie, einschließlich ergänzender Unterlagen allen Teilnehmenden als Bestandteil der Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt. Eine Beteiligung des Büros Studio PFP am weiteren Vergabeverfahren ist zulässig. Weitere Hinweise zur Beschreibung der vorliegenden Maßnahme siehe Langfassung der Aufgabenstellung in der Machbarkeitsstudie auf Seite 3, anbei. Leistungsumfang: Für diese Maßnahme werden Objektplanungsleistungen Gebäude gem. § 34 HOAI LPH 1-8 Honorarzone IV gesucht, die Beauftragung erfolgt stufenweise, zunächst werden die LPH 1+2 beauftragt, der weitere Abruf erfolgt entweder einzeln oder als Pakete. Kosten: Kostenrahmen Baukosten gemäß Machbarkeitsstudie: Stand Mai 2024 KG 300 - 1.818.000,00 € netto KG 400 - 827.000,00 € netto Zzgl. Bühnentechnik KG 470 - 862.000,00 € netto In den Kostenansätzen wurden in der Machbarkeitsstudie (Februar 2024) ein pauschaler Zuschlag von 30 % als Sicherheit für Unvorhergesehenes und die Preissteigerung bis zum Ausführungszeitpunkt inkludiert. Diese werden im Rahmen der Erstellung der Ausschreibungsunterlagen zur Ermittlung der Auftragswertschätzung zunächst herausgerechnet. Stattdessen erfolgte eine Kostenfortschreibung auf den geplanten Ausführungsbeginn für das Jahr 2029. Bis zum heutigen Stand (Februar 2026) erfolgt die Fortschreibung des Ansatzes einer Kostensteigerung von insgesamt 7% gemäß den Indexwerten des statischen Bundesamtes, bzw. des BKI. Für die weitere Entwicklung wird eine Preissteigerung von 4% p.a. für die kommenden drei Jahre bis zum Baustart im Frühjahr 2029 berücksichtigt. Somit erfolgt eine Anpassung der Kosten um insgesamt 19% auf den bereinigten Wert von 2024 aus der Studie von PFP. Ein weiterer Zuschlag für Unvorhergesehenes wird nicht in die Honorargrundlage eingerechnet. Kostenrahmen Baukosten: (aktuell fortgeschrieben, incl. 19% Kostensteigerung) KG 300 - 1.664.180,00 € netto KG 400 - 756.792,00 € netto Zzgl. Bühnentechnik KG 470 - 788.970,00 € netto Termine: Vergabe: Anfang Oktober 2026, Planungsstart sofort Baubeginn: 01.06.2029 Fertigstellung: 31.07.2030TA-ELT - Sanierung Stadttheater Rendsburg
Stadt Rendsburg, Die Bürgermeisterin, FD HochbauRendsburgFrist: 30. JuniBeschreibung: Das Stadttheater Rendsburg wurde 1901 als Stadthalle für vielfältige kulturelle Nutzungen errichtet. Seit dem Umbau des Theatersaals in den 1950er Jahren wird das Gebäude überwiegend für Theater- und Konzertveranstaltungen genutzt. Umbaumaßnahmen erfolgten insbesondere in den Jahren 1984/85 (Theatersaal, Foyer, technische Erneuerungen) sowie von 1998 bis 2000 (Erneuerung der Bühnentechnik und Einbau eines Kulissenaufzugs). Das Gebäude steht seit 1981 unter Denkmalschutz. Die Erneuerung der BMA wurde 2024 durchgeführt. Die Löschwassersanierung ist bereits in Teilen umgesetzt und wird 2027 mit der Erneuerung des Löschwasserbehälters abgeschlossen. Das Brandschutzkonzept wurde nach Fertigstellung der Studie von Studio PFP erstellt und ist den Ausschreibungsunterlagen beigefügt. Aus dem Brandschutzkonzept resultierende weitere Einzelmaßnahmen werden losgelöst von der hier zu betreuenden Sanierung des Saals durch die Stadt Rendsburg eigenständig abgewickelt. Die im Konzept enthaltenen Vorgaben für den Saalbereich sind in der weiteren Planung für den hier ausgeschriebenen Leistungsbereich und Leistungsumfang zu berücksichtigen. Gegenstand der vorliegenden Leistungserbringung: Folgende Punkte sollen im Zuge der Sanierung bearbeitet werden: • Erneuerung der Unterkonstruktion des steigenden Gestühls und Austausch der Sitze • Verbesserung des Brandschutzes gemäß Brandschutzkonzepts für die in der Studie beschriebenen Einzelmaßnahmen im Bereich der Saalsanierung. • Verbesserung der barrierefreien Erschließung, Einbau eines Personenaufzuges • Anpassung der Lüftungsanlage an heutige Erfordernisse • Erweiterung des Orchestergrabens, Einbau einer maschinellen Orchestergrabenabdeckung • Einbau einer Hörschleife • Optimierung der Raumakustik im Zuschauersaal • Erneuerung der Bodenbeläge Im Rahmen der Vorbereitung des Vergabeverfahrens hat das Büro Prof. Jörg Friedrich Studio PFP GmbH eine Machbarkeitsstudie für die Sanierung des Stadttheaters Rendsburg erstellt. Zur Wahrung der Transparenz und Gleichbehandlung wird die Machbarkeitsstudie, einschließlich ergänzender Unterlagen allen Teilnehmenden als Bestandteil der Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt. Eine Beteiligung des Büros Studio PFP am weiteren Vergabeverfahren ist zulässig. Weitere Hinweise zur Beschreibung der vorliegenden Maßnahme siehe Langfassung der Aufgabenstellung in der Machbarkeitsstudie auf Seite 3, anbei. Leistungsumfang: Für die vorliegende Maßnahme werden Fachplanungsleistungen im Bereich der Technischen Ausrüstung (Elektroplanung) gemäß § 55 HOAI, Leistungsphasen (LPH) 1-8, in den Honorarzonen II bis III benötigt. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, zunächst werden die LPH 1+2 beauftragt, der weitere Abruf erfolgt entweder einzeln oder als Pakete. Kosten: Kostenrahmen Baukosten gemäß Machbarkeitsstudie: Stand Mai 2024 KG 300 - 1.818.000,00 € netto KG 400 - 827.000,00 € netto Zzgl. Bühnentechnik KG 470 - 862.000,00 € netto In den Kostenansätzen wurden in der Machbarkeitsstudie (Februar 2024) ein pauschaler Zuschlag von 30 % als Sicherheit für Unvorhergesehenes und die Preissteigerung bis zum Ausführungszeitpunkt inkludiert. Diese werden im Rahmen der Erstellung der Ausschreibungsunterlagen zur Ermittlung der Auftragswertschätzung zunächst herausgerechnet. Stattdessen erfolgte eine Kostenfortschreibung auf den geplanten Ausführungsbeginn für das Jahr 2029. Bis zum heutigen Stand (Februar 2026) erfolgt die Fortschreibung des Ansatzes einer Kostensteigerung von insgesamt 7 % gemäß den Indexwerten des statischen Bundesamtes, bzw. des BKI. Für die weitere Entwicklung wird eine Preissteigerung von 4% p.a. für die kommenden drei Jahre bis zum Baustart im Frühjahr 2029 berücksichtigt. Somit erfolgt eine Anpassung der Kosten um insgesamt 19% auf den bereinigten Wert von 2024 aus der Studie von PFP. Ein weiterer Zuschlag für Unvorhergesehenes wird nicht in die Honorargrundlage eingerechnet. Kostenrahmen Baukosten: (aktuell fortgeschrieben, incl. 19% Kostensteigerung) KG 300 - 1.664.180,00 € netto KG 400 - 756.792,00 € netto Zzgl. Bühnentechnik KG 470 - 788.970,00 € netto Termine: Vergabe: Anfang Oktober 2026, Planungsstart sofort Baubeginn: 01.06.2029 Fertigstellung: 31.07.2030Sanierung / Neugestaltung Stadthalle I Planerwahlverfahren I Planerleistungen Architektur (inkl. Gesamtleitung) und Landschaftsarchitektur, SIA Ph. 32-53
Stadt Sursee, Bereich BauSurseeFrist: 24. Sept.Die Aufgabenstellung beinhaltet neben der umfassenden Sanierung und der Anpassung an die heutigen funktionalen und technischen Anforderungen auch die Neugestaltung der Fassade und des Aussenraums. Ziel ist es, die städtebauliche Situation aufzuwerten und im Kontext der Sanierung eine zeitgemässe architektonische Antwort zu finden. Die Stadthalle besitzt mit ihrer Grossform, Farbigkeit und konstruktiven Erscheinung eine erkennbare Prägung aus der Entstehungszeit. Diese Ausgangslage ist als architektonisches Potenzial zu verstehen. Die Beiträge sollen aufzeigen, wie die bestehende Gebäudehülle weiterentwickelt werden kann, sodass ein zeitgemässer Ausdruck entsteht, der die Geschichte der Halle respektiert und zugleich eine neue öffentliche Präsenz schafft. Die Aufwertung der Umgebung ist dabei als wesentlicher Bestandteil der Aufgabe mitzudenken. Die freiwerdende Fläche des Brunnens soll zusammen mit dem Zugang zum Haupteingang der Stadthalle als Ankunfts- und Aufenthaltsbereich neu gestaltet werden. Durch Entsiegelung, Beschattung und gezielte Begrünung ist eine einladende, angenehme Umgebung zu schaffen. Die Fläche muss ausserdem für Veranstaltungen nutzbar sein. Zusätzlich sind ein Haltebereich für Reisebusse sowie Stellflächen für Fahrzeuge während Events vorzusehen. Die vorliegende Ausschreibung dient der Evaluation und Vergabe der Planerleistungen Architektur (inkl. Gesamtleitung) und Landschaftsarchitektur nach der Ordnung SIA 102:2014 und SIA 105:2020 mit der Aufgabe eines Gesamtleiters Planung und Realisierung für das Projekt «Sanierung / Neugestaltung Stadthalle Sursee». Anzubieten sind alle Teilleistungsprozente der Phasen 32 bis 53.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
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- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 07. August 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Stadt Olten.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.