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Rahmenvereinbarung Wissenschaftliche Evaluation der Telematikinfrastruktur
Unter der Rahmenvereinbarung werden - je nach Bedarf des Auftraggebers - Aufträge zur Durchführung von Evaluationen in zwei Modulen vergeben: - Pilotierungsbegleitende Evaluation (Pilot-WEV): Begleitung neuer Anwendungen und Dienste während der Einführung in Modellregionen. - Produktivbetriebsbegleitende Evaluation (Produktiv-WEV): Jährli...
Sozialforschung, Machbarkeitsstudien
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Inhalt auf einen Blick
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- gematik GmbH
- Veröffentlicht:
- 09. Juli 2026
- Frist:
- Nicht angegeben
- Thema:
- Sozialforschung
Ausschreibungsbeschreibung
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Unter der Rahmenvereinbarung werden - je nach Bedarf des Auftraggebers - Aufträge zur Durchführung von Evaluationen in zwei Modulen vergeben: - Pilotierungsbegleitende Evaluation (Pilot-WEV): Begleitung neuer Anwendungen und Dienste während der Einführung in Modellregionen. - Produktivbetriebsbegleitende Evaluation (Produktiv-WEV): Jährliche bundesweite Befragungen zur Nutzung und Akzeptanz der TI-Anwendungen. Die Leistungen umfassen u. a. die Erstellung von Studiensteckbriefen, Fragebögen und Interviewleitfäden, die Durchführung qualitativer und quantitativer Erhebungen, die Datenanalyse sowie die Berichterstellung. Die Laufzeit der Rahmenvereinbarung beträgt maximal 4 Jahre. Leistungen können bis zum Höchstwert der Rahmenvereinbarung i.H.v. 1.445.000,00 EUR abgerufen werden.
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6Evaluation der Zentralstellen zur Bekämpfung krimineller Clanstrukturen
Logistik Zentrum Niedersachsen Landesbetrieb - Außenstelle HannoverHannoverFrist: 11. Aug.Für das MJ soll die Durchführung einer unabhängigen, wissenschaftlichen Evaluation auf kriminologischer Basis zu der Frage, ob die in Niedersachsen eingerichteten Zentralstellen zur Bekämpfung krimineller Clanstrukturen die Strafverfolgung verbessern, ob ihre Zuständigkeit einer Änderung Bedarf und ggf. welche negativen Effekte bestehen, vergeben werden. Nähere Einzelheiten zu Art und Umfang des Auftrags sind der Leistungsbeschreibung - Fachlicher Teil (Teil B) zu entnehmen. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, den jeweiligen Stand von Wissenschaft und Technik sowie die jeweils geltenden Gesetze, Verordnungen und internen Regelungen zu berücksichtigen. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die Ergebnisse der Tätigkeit eindeutig, schlüssig und verständlich in Deutsch schriftlich zusammenzufassen. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die Sachverständigentätigkeit unvoreingenommen und ohne Ansehen der berührten Institutionen vorzunehmen. Werden während der Laufzeit des Vertrages Umstände bekannt, die den Sinn und Zweck der vereinbarten Leistung infrage stellen, hat der Auftragnehmer unverzüglich Verhandlungen über eine eventuelle Neufassung des Vertragsgegenstandes anzuregen. Auf die Bestimmungen des § 132 GWB wird hingewiesen, wesentliche Änderungen können ein neues Vergabeverfahren erfordern. Für die ausgeschriebene Leistung steht ein Budget in Höhe von 94.100,00 EUR (netto) zur Verfügung. Darüber hinaus ist die ausgeschriebene Evaluation zwingend im Jahr 2027 abzuschließen und abzurechnen. Angebote, die das genannte Budget überschreiten bzw. den Abschluss und die Abrechnung der Evaluation nicht spätestens im Jahr 2027 vorsehen, werden zwingend von der Wertung ausgeschlossen.Wissenschaftliche Begleitung, Forschung und Evaluation des Dienstleistungsauftrages Übergang-Schule-Beruf (ÜSB) durch Integrationsfachdienste (IFD) II
Zentrale Beschaffungsstelle des Landes Rheinland-Pfalz (ZBL) im Landesbetrieb Mobilität Rheinland-PfalzKoblenzSeit dem 01.01.2009 begleiten Fachkräfte aus Integrationsfachdiensten (IFD) Schülerinnen und Schüler (SuS) mit Behinderungen beim Übergang von der Schule in den Beruf (ÜSB). Mittlerweile ist das Angebot von IFD-ÜSB verstetigt, erstmalig für den Zeitraum 2009 - 2014. Ziele und Inhalte, Zielgruppe, beteiligte Akteure und Rahmen-bedingungen des Angebots IFD-ÜSB sind in einem Konzept aufgeführt, das in den vergangenen Zeiträumen an geänderte Anforderungen angepasst und ergänzt wurde. Auf Grundlage des so entstandenen Konzepts "Berufsorientierungsmaßnahmen (BOM) für Schülerinnen und Schüler mit Behinderung in Rheinland-Pfalz - IFD-ÜSB/BOM" (Juni 2014) und des nachfolgenden Konzepts in 2018 erfolgte im April 2019 eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem damaligen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie (MSAGD) Rheinland-Pfalz, dem Ministerium für Bildung (BM) Rheinland-Pfalz und der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit (RD RPS der BA). Mit einer aktualisierten Kooperationsvereinbarung im Oktober 2022 wurde das jetzige Konzept "Vorbereitung und Begleitung des Übergangs in den Beruf für Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen in Rheinland-Pfalz - Eine gemeinsame Aufgabe von Agenturen für Arbeiter, Integrationsfachdiensten und Schulen (IFD/ÜSB)", welches Im Schuljahr 2022/2023 startete, untermauert. Aktuell bestehen Beauftragungen der IFD-ÜSB durch das Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch die Präsidentin des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung (LSJV), bis 31.08.2028. Es ist beabsichtigt, die Leistungen des IFD-Angebotes ÜSB ab dem 01.09.2028 fortzusetzen. Dazu soll voraussichtlich im ersten Halbjahr 2028 ein gesondertes Ausschreibungsverfahren erfolgen. Zur Implementierung des Konzeptes und Mitwirkung bei der Steuerung der praxisnahen Umsetzung in den Schuljahren erfolgte bereits seit 2014 durch das LSJV als Auftraggeber eine Beauftragung zur wissenschaftlichen Begleitung und Evaluierung durch ein unabhängiges Institut. Diese Beauftragung wurde in Bezug auf die erforderlichen konzeptionellen Änderungen, Ergänzungen und Mitwirkungen erweitert und im Rahmen des Vergabeverfahrens "Wissenschaftliche Begleitung, Forschung, Evaluation und Entwicklung des Bereichs Übergang-Schule-Beruf (IDF-ÜSB) als Auftrag der Integrationsfachdienste " / Z.20-120 im Jahr 2019 erneut ausgeschrieben. Dieser Vertrag endet am 31.07.2026. Beim hier vorliegenden Vergabeverfahren handelt es sich um die Folgeausschreibung. Die Leistungen und Ergebnisse dieser wissenschaftlichen Begleitung und Evaluation unterstützen das ÜSB-Konzept wesentlich im Hinblick auf die Steuerung und Umsetzung. Aus diesem Grund soll das Konzept auch künftig extern begleitet und evaluiert werden.Evaluation und Er-folgskontrolle im ANK
Bundesamt für NaturschutzBonnFrist: 10. Sept.Die Bundesregierung verfolgt mit dem am 29. März 2023 verabschiedeten Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) das Ziel, den allgemeinen Zustand der Ökosysteme in Deutschland deutlich zu verbessern und ihre Klimaschutzleistung zu stärken. Damit soll ein dauerhafter Beitrag zum Klimaschutz sowie zur Erreichung der nationalen Klimaschutzziele im Landnutzungssektor (LULUCF) geleistet werden. Das ANK nutzt und schafft Synergien zwischen Klimaschutz und dem Biodiversitätserhalt. Mit der Verbesserung der Ökosystemleistungen kann nicht nur zum Klimaschutz beigetragen und der Biodiversitätserhalt gestärkt werden, auch weitere Synergiewirkungen, insbesondere im Bereich Klimaanpassung und Hochwasserschutz können erreicht werden. Darüber hinaus sollen das gesellschaftliche Bewusstsein und die Akzeptanz für Klima- und Naturschutz gesteigert werden. Das ANK umfasst bisher zehn Handlungsfelder mit insgesamt 69 ANK-Maßnahmen, diese umfassen insbesondere Flächenmaßnahmen, Forschungsvorhaben und Unterstützungsstrukturen. Thematische Schwerpunkte sind Moore, Gewässer und Auen, Meere und Küsten, Wildnis und Schutzgebiete, Waldökosysteme, Böden, Siedlungs- und Verkehrsflächen. Die Bundesregierung erstattet, über die gesetzlichen Pflichten zur Durchführung von Erfolgskontrollen gemäß Bundeshaushaltsordnung hinaus, regelmäßig Bericht über den Umsetzungsstand des ANK und die Wirkungen der ANK-Maßnahmen. Eine Weiterentwicklung des ANK (u.a. zur Verstetigung der Maßnahmen) ist vorgesehen. Das hier ausgeschriebene Vorhaben umfasst die Durchführung von Evaluationen einzelner Fördermaßnahmen im ANK (im Rahmen der Erfolgskontrollen gemäß Bundeshaushaltsordnung sowie für EU-Beihilferelevante Förderungen) sowie die Begut-achtung aller vom BMUKN zu verantwortenden Fördermaßnahmen des ANK mit Blick auf die Bewertung der Umsetzung und potenziell erreichbarer und erreichter Wirkungen. Hierfür soll auch eine für alle Maßnahmen vergleichbare Bewertungsgrundlage erarbeitet sowie geeignete Bewertungsmethoden entwickelt bzw. teilweise weiterentwickelt werden. Im Rahmen des ANK 2.0 potenziell hinzukommende Maßnahmen sind im Rahmen dieses Auftrags berücksichtigt.Konzeption, Vorbereitung, Durchführung und Evaluation von Achtsamkeitstrainings bei der Rheinbahn AG
Rheinbahn AGDüsseldorfDie Vergabestelle – die Rheinbahn – beabsichtigt durch die Ausschreibung im offenen Verfahren den Abschluss eines Rahmenvertrages über die Konzeption, Vorbereitung, Durchführung und Evaluation von Achtsamkeitstrainings zu vergeben. Der beschaffungsgegenständliche Vertrag ist ein Rahmenvertrag zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer. Die Trainings sind zielgruppenspezifisch zu konzipieren und richten sich insbesondere an folgende Mitarbeitendengruppen: - Fahrdienst (z. B. Bus- und Stadtbahnfahrer*innen) - Mitarbeitende der Leitstelle Die inhaltliche und didaktische Ausgestaltung der Trainings hat die unterschiedlichen organisatorischen und arbeitsplatzspezifischen Rahmenbedingungen dieser Zielgruppen zu berücksichtigen. Insbesondere sind die besonderen Anforderungen hinsichtlich Verantwortung, sicherheitsrelevanter Tätigkeit, Zeitdruck, Umgang mit Störungen sowie Konfliktsituationen im Kundenkontakt angemessen zu berücksichtigen. Die Leistung umfasst insbesondere: - Zielgruppenspezifische Konzeption der Lerninhalte - Aufbereitung sämtlicher Trainingsunterlagen im Corporate Design der Rheinbahn - Terminkoordination in enger Abstimmung mit der Projektleitung der Rheinbahn - Erstellung eines geeigneten Evaluationsbogens sowie Sicherstellung der strukturierten Auswertung und Dokumentation der Ergebnisse Die Trainings sind als zweitägige Präsenzveranstaltungen auszugestalten. Pro Training sind jeweils 15 Teilnehmende vorgesehen. Es sind 45 Trainingsdurchläufe pro Jahr durchzuführen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Anzahl um bis zu 10 zusätzliche Trainingsdurchgänge pro Jahr zu erhöhen. Die Durchführung der Trainingstage erfolgt vorwiegend in den Zeiträumen Q1/Anfang Q2 sowie Ende Q3 und Q4. Die Vertragslaufzeit beträgt zwei Jahre mit der Option einer Verlängerung um ein weiteres Jahr. Eine Verpflichtung des Auftraggebers zur Abnahme einer bestimmten Mindestanzahl an Trainingsdurchläufen über die initiale Beauftragung hinaus besteht nicht. Der Auftraggeber beAuftragsvergabe "Konzeption, Erprobung und wissenschaftliche Analyse eines reallaborübergreifenden Innovations- und Co-Design-Ansatzes"
Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V.MünchebergFrist: 26. Aug.1. Problemstellung Das ZALF wurde im Januar 2026 um ein "Innovationszentrum für Agrarsystemtransformation" (IAT) erweitert, das sich auf die Forschung in, mit, und über regionalen Reallaboren im Agrarlandschaften konzentriert. In zunächst fünf Pilotregionen in Brandenburg und Hessen sollen diese Reallabore entstehen. Sie zielen darauf ab, Synergien zwischen einer Vielzahl von Akteuren und Interessengruppen zu fördern, um gemeinsame Innovationen und Fortschritte in landwirtschaftlichen Systemen voranzutreiben. Mit dem IAT kann sich Forschung dauerhaft und systematisch in diese Reallabore einbringen und konkrete Innovationsfälle im Co-Design bearbeiten. Die Reallabore befinden sich bis Ende 2027 in der Aufbauphase. Zentrale Innovations- und Transformationsvorhaben sollen gemeinsam mit Praxis, Forschung, Verwaltung und weiteren Stakeholdern entwickelt und umgesetzt werden. Diese transdisziplinären Co-Design-Prozesse sind jedoch methodisch anspruchsvoll: Sie erfordern strukturierte Interaktionen, geeignete Formate, gemeinsame Problemverständnisse sowie Werkzeuge, um unterschiedliche Wissensformen und Interessen produktiv zu integrieren. Erste Erfahrungen (z. B. Ideenwerkstätten in einzelnen Reallaboren) zeigen das Potenzial partizipativer Innovationsformate, machen aber zugleich deutlich, dass bislang kein reallaborübergreifend konsistenter Innovations- und Co-Design-Ansatz existiert, der den gesamten Prozess abdeckt, von der Ideenidentifikation über Auswahl, Matching und Umsetzung bis hin zur Evaluation und zum Transfer. Mit diesem ausgeschriebenen Auftrag soll daher ein auf das IAT zugeschnittenes Konzept eines Innovations- und Co-Design-Ansatz entwickelt und erprobt werden. 2. Aufgabenbeschreibung Ziel des Projekts ist die Konzeption, Erprobung und wissenschaftliche Analyse eines reallaborübergreifenden Innovations- und Co-Design-Ansatzes, der transdisziplinäre Zusammenarbeit entlang des Innovationsprozesses in den Reallaboren unterstützt. Gleichzeitig soll ein Beitrag zur Forschung im Bereich transdisziplinäre Reallaborforschung, Innovations- und Designforschung, sowie zur Weiterentwicklung von Co-Design-Methoden im Kontext gesellschaftlicher Transformation geleistet werden. Insbesondere sollen Co-Design Methoden auf den Kontext adaptiert und durch eine praxisnahe Anwendung in laufenden Reallaborprozessen erprobt werden. Die zentrale Forschungsfrage lautet: Wie können Co-Design-Formate und Designartefakte gestaltet und eingesetzt werden, um transdisziplinäre Innovationsprozesse in Reallaboren wirksam, anschlussfähig und skalierbar zu unterstützen? Konkrete Arbeitsaufgaben sind: - Konzeption und Weiterentwicklung eines reallaborübergreifenden Innovations- und Co-Design-Frameworks zur Unterstützung transdisziplinärer Forschungs- und Innovationsprozesse im IAT - siehe AP 1 - Entwicklung, Adaption und Dokumentation partizipativer Co-Design-Formate, Methoden und Designartefakte entlang verschiedener Phasen des Forschungs- und Innovationsprozesses - siehe AP 2 - Operative Begleitung und methodische Unterstützung der Reallabore und Netzwerkmanager:innen (z. B. Vorbereitung, Durchführung und Moderation von Workshops, u.a. zur Projektanbahnung) - siehe AP 3 - Wissenschaftliche Begleitforschung zur Rolle von Co-Design-Formaten und Designartefakten als Boundary Objects sowie Aufbereitung der Ergebnisse für Publikationen und Konferenzen - siehe AP 4 - Transfer der entwickelten Methoden in Lehre, Weiterbildung und Capacity-Building-Formate (z. B. Toolkits, Lehrmaterialien, IAT-Akademie) - siehe AP 5 Folgende Arbeitspakete sind zur Umsetzung der Aufgabenstellung vorgesehen: AP 1: Begleitung bei der Konzeption eines Innovations- und Co-Design-Frameworks - Analyse bestehender Innovationsmanagement-, Design- und transdisziplinärer Forschungsansätze - Begleitung bei der Auswahl und Adaption eines leitenden Innovationsverständnisses (z. B. nutzer-/praxiszentriert, missionsorientiert) für das IAT, sowie die Entwicklung eines Schemas für Innovationsprozesse in den Reallaboren (Ideenfindung, Auswahl, Matching, Umsetzung, Evaluation) in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber - Begleitung bei der Entwicklung eines Zielbildes bzgl. der Rollen und des Zusammenwirkens zwischen dem IAT, der Reallabore und weiteren Akteure (Governance-Einbettung) - Ableitung von Anforderungen aus Reallabor-Prinzipien (z. B. AELL-Prinzipien) Gefordertes Ergebnis: Schriftliche Aufbereitung bestehender Innovationsmanagement-, Design- und transdisziplinärer Forschungsansätze, einschließlich eines Innovationsverständnisses (Frist: Monat 4). Ein auf das IAT zugeschnittener Innovations- und Co-Design-Framework (der Auftraggeber hat hierfür die Räume geschaffen und das IAT-Team fachlich begleitet) (Frist: Monat 5). AP 2: Entwicklung von Co-Design-Formaten und Methoden für den IAT-Kontext - Systematische Sichtung und Nutzung vorhandenen Design-Wissens (Toolboxes, Methoden, LL-Erfahrungen) - Entwicklung und Adaption partizipativer Formate (z. B. Visioning, Systemanalyse, Problemframing, Matching) und gezielter Einsatz von Kreativmethoden und Designartefakten - Entwicklung von Templates, Leitfäden und Workshop-Designs - Konzeption mobiler und flexibler partizipativer Infrastrukturen Gefordertes Ergebnis: Ein auf das IAT zugeschnittener Methodenbaukasten (bspw. in Form eines Handbuches) mit einem ausgearbeiteten methodischen Set modularer, skalierbarer Co-Design-Formate, einschließlich mit dem Auftraggeber abgestimmten Anleitungen zu deren Verwendung (Frist: Entwurf Monat 12; Finale Version Monat 17) AP 3: Erprobung & iterative Weiterentwicklung der entwickelten Formate und Methoden in den Reallaboren - Reallaborübergreifende Unterstützung der regionalen Netzwerkmanager:innen bei der Durchführung und Begleitung von Workshops in unterschiedlichen Projektphasen - Iterative Anpassung und Verbesserung der Formate anhand von Praxisfeedback (Evaluation) Ergebnis: Mindestens 10 durchgeführte halbtägige Workshops bei denen Formate und Methoden erprobt und schriftlich evaluiert wurden. Es ist ein schriftlicher Bericht über die Durchführung, Evaluierung und den Anpassungsempfehlungen vorzulegen (Frist: Monat 17). AP 4: Forschung zu Designartefakten als Boundary Objects - Begleitforschung zur Rolle und Wirkung von Co-Design-Formaten und Designartefakten in transdisziplinären Prozessen - Vorbereitung von Fachpublikationen und Konferenzbeiträgen (z. B. Reallabor-, Design-, TD-Kontexte) Ergebnisse: 1. Ein einreichungsfähiges Manuskript für eine wissenschaftliche Zeitschrift (Frist: Monat 18); 2. Mindestens ein Beitrag auf einer wissenschaftlichen Konferenz/Fachveranstaltung, z. B. IF-ALL (Frist: Monat 18) AP 5: Transfer, Capacity Building & Lehre - Aufbereitung der Ergebnisse für die im Aufbau befindliche IAT-Akademie - Entwicklung praxisorientierter Lehr- und Lernmaterialien - Schulungs- und Capacity-Building-Angebote für IAT-Mitarbeitende zu transdisziplinären Methoden Ergebnisse: 1. Schriftlich aufbereitete Lehr- und Lernmaterialen in Form von Modulbeschreibungen und Foliensätzen zur Verwendung im Rahmen der IAT-Akademie und darüber hinaus (Frist: Monat 17). 2. Durchführung von mindestens zwei Schulungen für IAT-Mitarbeitende zu transdisziplinären Methoden. 3. Anforderungen an die Durchführung des Projektes Das Projekt dient dem Aufbau von Fähigkeiten zur Gestaltung transdisziplinärer Forschungs- und Innovationsprozesse in den fünf Reallabore. Eine enge Abstimmung zwischen Auftraggeber und Auftragsnehmer ist daher unerlässlich. Bei der Angebotsbeschreibung und dem darauf aufbauenden Zeitplan sind daher regelmäßige Jour Fixe, die vom Auftragnehmer vorbereitet, moderiert und protokolliert werden, einzuplanen. Alle Veranstaltungen sind eng mit den Netzwerkmanagerinnen und -managern abzustimmen bzw. gemeinsam zu konzipieren. Innerhalb der ersten zwei Wochen des Vorhabens findet eine Kick-off Veranstaltung zum gegenseitigen Kennenlernen und Abstimmung der Arbeits- und Kommunikationsprozesse statt. 4. Anforderungen an den Auftragnehmer Der Auftragnehmer muss nachweisbare praktische und theoretische Erfahrung in der Konzeption und Durchführung partizipativer Formate bzw. Co-Design- oder Reallaborprozesse sowie Interesse an methodischer und wissenschaftlicher Weiterentwicklung haben. Wir erwarten darüber hinaus nachgewiesene Erfahrung mit und Motivation für partizipative, transdisziplinärer und/oder transformativer Forschung und Arbeit in inter- und multi-disziplinären Teams, sowie in direkter Interaktion mit lokalen und regionalen Akteuren. Sehr gute organisatorische und kommunikative Fähigkeiten setzen wir voraus. 5. Rahmenbedingungen Für diesen Auftrag steht ein Budget von maximal 100.000 Euro brutto zur Verfügung, einschließlich Reise- und Materialkosten. Die einzelnen Arbeitsschritte werden mit Projektbeginn mit dem Auftraggeber abgestimmt und zeitlich festgelegt. Die Termine für Veranstaltungen zur Anwendung und Evaluierung der entwickelten Methoden stehen zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest und müssen gemeinsam mit den Netzwerkmanagerinnen und -managern festgelegt werden. Hier wird Flexibilität von Seiten des Auftragnehmers vorausgesetzt.Erstellung einer wissenschaftlichen Studie zur Evaluation und Weiterentwicklung der sozialen Beratungslandschaft in Niedersachsen
Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und GleichstellungHannoverFrist: 10. Aug.Für das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung (MS), soll eine wissenschaftliche Studie zur Evaluation und Weiterentwicklung der sozialen Beratungslandschaft in Niedersachsen erstellt werden. Für die Beschaffung stehen Haushaltmittel in Höhe von maximal 300.000,00 EUR netto (ohne Umsatzsteuer) zur Verfügung. Angebote, die diesen Betrag überschreiten, können nicht berücksichtigt werden und werden von der weiteren Wertung ausgeschlossen. Nähere Einzelheiten zu Art und Umfang des Auftrags sind der Leistungsbeschreibung - Fachlicher Teil (Teil B) zu entnehmen.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
- Erstellen Sie ein kostenloses Konto auf Auftrag One. Danach sehen Sie alle Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung in einem strukturierten Ablauf.
- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Für diese Bekanntmachung ist aktuell keine konkrete Angebotsfrist angegeben.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist gematik GmbH.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.