Land Niedersachsen vertreten durch das Staatliche Baumanagement NiedersachsenHannoverTED
PTB - Neubau Zeitzentrum (Scheibe-Bau) - Objektplanung Gebäude + BIM-Gesamtkoordination
Im Rahmen des Vergabeverfahrens beabsichtigt das Staatliche Baumanagement Braunschweig die Vergabe von Leistungen der Objektplanung Gebäude sowie der BIM-Gesamtkoordination (Building Information Modeling) für den Neubau Zeitzentrum (Scheibe-Bau) auf dem Gelände der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig. Die Physikal...
Architektur, Tragwerksplanung, Elektroplanung, TGA-Planung, BIM
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- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Land Niedersachsen vertreten durch das Staatliche Baumanagement Niedersachsen
- Veröffentlicht:
- 01. Juli 2026
- Frist:
- 13. August 2026
- Thema:
- Architektur
Ausschreibungsbeschreibung
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Im Rahmen des Vergabeverfahrens beabsichtigt das Staatliche Baumanagement Braunschweig die Vergabe von Leistungen der Objektplanung Gebäude sowie der BIM-Gesamtkoordination (Building Information Modeling) für den Neubau Zeitzentrum (Scheibe-Bau) auf dem Gelände der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig. Die Physikalisch Technische Bundesanstalt (PTB) ist eines der weltweit führenden Metrologie - Institute und dem Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz unterstellt. Standorte befinden sich in Braunschweig und Berlin. In dem Neubau "Zeitzentrum" (Scheibe-Bau) sollen die Tätigkeiten ausgeführt werden, die der Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben der PTB im Themenbereich Zeit und Frequenz laut EinhZeitG (deutsches Gesetz über die Einheiten im Messwesen und die Zeitbestimmung) dienen, zusammen mit Aufgaben aus Forschung und Entwicklung, die für die Weiterentwicklung des Arbeitsgebiets notwendig sind. Bei der Bauaufgabe handelt es sich um den Neubau des "Zeitzentrums" (Scheibe-Bau) auf dem Gelände der Physikalisch Technischen Bundesanstalt (PTB) - Bundesallee 100 in Braunschweig. Im westlichen Teil der Liegenschaft befindet sich das Baufeld für den Neubau des Zeitzentrums. Der Neubau wird an der Stelle des Giebe-Baus errichtet, der vor Baubeginn zurück gebaut werden muss. Dieser Abriss findet außerhalb der Maßnahme "Neubau Zeitzentrum" statt. Das Baufeld besteht aus Teilbereichen bewaldeter Fläche und befestigter Flächen. Es handelt sich hier um relativ ebenes Gelände. Das Baufeld befindet sich in einer kampfmittelbelasteten Fläche. Der Neubau setzt sich aus Büro- und Laborräume zusammen. An die Messräume bestehen Anforderungen an die Schwingungsentkopplung der Fundamentierung, die Gewährleistung der Energieausfallsicherheit und strengen Temperatur- und Feuchteanforderungen. Zur weiteren Konzeptionierung des Gebäudes ist der Bedarf zur Ein- und Ausbringung von größeren Gerätschaften in die Messräumen zu berücksichtigen, z.B. bei der Planung von Flurgrößen und Deckenlasten. Ebenfalls ist der Bau eines begehbaren Ver-sorgungsgeschosses (Zwischengeschoss) mit Montageschienen einzuplanen Für die Liegenschaft der PTB liegt kein verbindlicher Bebauungsplan vor. Die Anforderungen an den Leitfaden Nachhaltiges Bauen, Barrierefreiheit sowie Kunst am Bau sind zu berücksichtigen und einzuhalten. Das Projekt wird mit BIM umgesetzt. Der Raumbedarf setzt sich wie folgt zusammen (Stand IPU): Büro/ Besprechung/ Funktionsräume und Labor- und Messräume (NUF) ca. 3.454 m² Technikfläche (TF) ca. 2.420 m² entwurfsbedingt Verkehrsflächen (VF) ca. 1.727 m² entwurfsbedingt Nettofläche (NGF) ca. 7.600 m² Arbeitsplätzen 91 Die Grobkostenschätzung, Kostengruppe 200 - 600 nach DIN 276, hat für den Neubau einschließlich Außen- und Verkehrsanlagen 59,9 Mio. EUR, inkl. 19% MwSt. ergeben. Hiervon entfallen - auf die Kostengruppe 300: 22.685.000 EUR - auf die Kostengruppe 400: 24.636.000 EUR Termine: Startgespräch: voraussichtlich 05/2027 Baubeginn: voraussichtlich: 05/2030 Fertigstellung: voraussichtlich 03/2033 Die detaillierte Aufgabenbeschreibung sowie alle projektspezifischen Anforderungen sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
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5PTB - Neubau Elektrischer Explosionsschutz (Cremer Bau) - Projektsteuerung und BIM-Management
Land Niedersachsen vertreten durch das Staatliche Baumanagement NiedersachsenHannoverFrist: 13. JuliIm Rahmen des Vergabeverfahrens beabsichtigt das Staatliche Baumanagement Braunschweig die Vergabe von Leistungen der Projektsteuerung sowie des BIM-Managements (Building Information Modeling) für den Neubau "Elektrischer Explosionsschutz (Cremer-Bau)" auf dem Gelände der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig. Projektbeschreibung: Das Bauvorhaben umfasst die Errichtung eines Labor- und Bürogebäudes für die Fachabteilung 3 "Chemische Physik und Explosionsschutz" der PTB. Ziel ist die Zusammenführung bislang dezentral untergebrachter Fachbereiche, um einen effizienten wissenschaftlichen Messbetrieb zu ermöglichen. Das Gebäude wird nach den Vorgaben des nachhaltigen Bauens (BNB Silber-Zertifizierung) und unter Anwendung der BIM-Methodik geplant und realisiert. Leistungsumfang: Gegenstand der Beschaffung sind Leistungen der Projektsteuerung und des BIM-Managements. Dazu zählen insbesondere die Koordination und Steuerung des Gesamtprojekts, die Sicherstellung der Einhaltung von Kosten, Terminen und Qualitäten sowie die Implementierung und Überwachung der BIM-Prozesse gemäß den Anforderungen des Bundes (BIM-Masterplan Bund, AIA etc.). Voraussichtliche Termine: Startgespräch: voraussichtlich Februar 2027 Vorlage der finalen Projektunterlage (FPU): voraussichtlich Mai 2028 Baubeginn: voraussichtlich Oktober 2029 Übergabe des Gebäudes: voraussichtlich April 2032 Kosten: Die Gesamtbaukosten (ohne KG 710-740) betragen ca. 29.735.000 EUR (brutto). Die detaillierte Aufgabenbeschreibung sowie alle projektspezifischen Anforderungen sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.Objektplanung Gebäude und Innenräume mit BIM-Methode -BIM-Gesamtkoordination- gem. Teil 3, Abschnitt 1 HOAI 2021
Staatliches Bau- und Liegenschaftsamt GreifswaldGreifswaldFrist: 21. JuliIm Rahmen der geplanten Baumaßnahme soll ein Neubau für die DRF-Luftrettung entstehen, der für den 24-Stunden-Betrieb ausgelegt ist. Die Planung umfasst den Neubau eines Hangar-Gebäudes mit integriertem Sozialtrakt, zwei neuen Parkpositionen für Hubschrauber sowie einer Tankstelle. Die bestehende FATO soll baulich an die neuen gesetzlichen Vorgaben angepasst werden. Auf einem ca. 1.123 qm großen Baufeld, südlich der bestehenden Luftrettungsstation, soll ein Rettungshubschrauber des Typs H145 (Fünfblattrotor) von Airbus Helicopters - Christoph 47 - neu stationiert werden. Auf Beschluss des Ministeriums für Finanzen und Digitalisierung MV wird dieses Bauvorhaben als BIM-Pilotprojekt realisiert. Im Rahmen der Projektabwicklung ist mit dem Einsatz der folgenden BIM-spezifischen Rollen zu rechnen: BIM-Gesamtkoordination sowie BIM-Autor. Die modellbasierte Projektbearbeitung wird in den Leistungsphasen 2 - 8 nach HOAI durchgeführt. Darüber hinaus ist als Gesamtleistung die Bearbeitung bis zur Leistungsstufe 5 bzw. Leistungsphase 9 HOAI (Objektbetreuung und Dokumentation) vorgesehen.26D10050G Objektplanung Gebäude und Innenräume mit BIM-Methode -BIM-Gesamtkoordination- gem. Teil 3, Abschnitt 1 HOAI 2021
Staatliches Bau- und Liegenschaftsamt GreifswaldGreifswaldFrist: 25. Sept.Im Rahmen der geplanten Baumaßnahme soll ein Neubau für die DRF-Luftrettung entstehen, der für den 24-Stunden-Betrieb ausgelegt ist. Die Planung umfasst den Neubau eines Hangar-Gebäudes mit integriertem Sozialtrakt, zwei neuen Parkpositionen für Hubschrauber sowie einer Tankstelle. Die bestehende FATO soll baulich an die neuen gesetzlichen Vorgaben angepasst werden. Auf einem ca. 1.123 qm großen Baufeld, südlich der bestehenden Luftrettungsstation, soll ein Rettungshubschrauber des Typs H145 (Fünfblattrotor) von Airbus Helicopters - Christoph 47 - neu stationiert werden. Das Bauvorhaben wird als BIM-Pilotprojekt realisiert. Im Rahmen der Projektabwicklung sind die BIM-spezifischen Rollen BIM-Gesamtkoordination und BIM-Autor vorgesehen. Die modellbasierte Projektbearbeitung wird in den Leistungsphasen 2 - 8 nach HOAI durchgeführt.Projekt: BMAS - Herrichtung der Gesamtliegenschaft Taubenstraße 1 Leistungsbild: Objektplanung Gebäude gem. § 34 ff HOAI, Lph 2 (anteilig) bis 9, bes. Lstg. BIM Gesamtkoordination und Mitwirkung bei BNB Silber- VgV-22-2179-22
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, in Vertretung für die Bundesanstalt für ImmobilienaufgabenBerlinDer denkmalgeschützte Häuserblock Taubenstraße 1/Glinkastraße 11-13/Mauerstraße 16-21 und Mohrenstraße 63 (im Folgenden Taubenstraße 1) befindet sich in innerstädtischer Lage in Berlin-Mitte. Der Gebäudekomplex wird für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hergerichtet, dessen 1. Dienstsitz sich in unmittelbarer Nähe in der Wilhelmstraße 49 befindet. Die Liegenschaft besteht aus mehreren zwischen 1897 und 1916 fertiggestellten Einzelgebäuden, die durch Um- und Ausbauten zu einem Komplex zusammengewachsen sind. Die Liegenschaft weist einen sehr heterogenen Sanierungsstand auf. Auf Grundlage der Bedarfsplanung BMAS wurde ein planerisches Gesamtkonzept entwickelt, das u.a. folgende Punkte umfasst: - Unterbringung einer obersten Bundesbehörde (Ausbaustandard) - Raumprogramm mit ca. 235 Arbeitsplätze sowie die für die Organisationseinheiten erforderliche Infrastruktur und zusätzlich übergeordnete Besprechungsräume - Schaffung einer innovativen, modernen Bürokonzeption mit flexibler Arbeitsplatzgestaltung (Modularisierungen, Mehrfachnutzungen etc.) - Ertüchtigung des Gebäudes gem. GEG/EEFB - Die Straßenfassaden sind aus Naturstein, im Innenhof ist eine mit keramischen Riemchen versehende Fassade in ein Gesamtkonzept der zu sanierenden Hoffassade zu integrieren - Eine für den Gebäudekomplex in sich geschlossene, barrierefreie Erschließung, z.B. durch abgesenkten Haupteingang in der Taubenstraße/ Querverbindungen zw. den Bestandsbauten durch neuen 2- bis 3-geschossigen Verbinder im Hof - Mauerstr. 18: Rückbau der Geschosse oberhalb 2.OG sowie Teilneubau 3.-6.OG - Einheitliches Niveau für den gesamten Hof, Gestaltung durch einen separaten Wettbewerb - Im EG Mohrenstraße im denkmalgeschützten Steinsaal Anordnung einer öffentlich zugänglichen Cafeteria - Neuerrichtung Netzersatzanlage, Serverraum und PV-Anlagen Im Vorfeld wurden bereits folgende Maßnahmen durchgeführt: - Teilsanierung der Natursteinfassaden - vorgezogene Schadstoffuntersuchungen/-sanierung - Vorabstimmungen mit dem Landesdenkmalamt sowie der Feuerwehr; Erkenntnisse, Festlegungen und Empfehlungen sind zu berücksichtigen Besonderheiten des Projektes: - Nachhaltigkeitszertifizierung nach BNB „Silber“ (BNB_BK 2017), die Zielvereinbarungstabelle ist umzusetzen - Es soll das Building Information Modeling - BIM 3D angewandt werden, der Objektplaner muss über entsprechende technische Ausstattung und Kompetenzen verfügen - In der 2. Stufe des Verhandlungsverfahrens soll die Gestaltungsqualität geprüft werden. Dafür sollen skizzenhaft Entwürfe zu ausgewählten Teilbereichen erarbeitet werden: - Aufstockung Mauerstr. 18 - Hauptzugang Taubenstr. - Innovative Bürokonzepte Kombizone - Verbinderneubau Für diese Leistung ist eine Aufwandsentschädigung i.H.v. 24.000 € brutto vorgesehen. Parallel zu dem Verfahren werden die Vergaben für die Projektsteuerung, Statik und Energieberatung/Bauphysik sowie für die TGA-M- und TGA-E-Planer durchgeführt. - Auftraggeber/Nutzer: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung/ Bundesministerium für Arbeit und Soziales - Gebäudenutzung: Bürogebäude mit Besprechungsräumen sowie öffentlich zugänglicher Cafeteria - Art der Baumaßnahme: Denkmalgerechte Sanierung Bestand, Rückbau+Ergänzung Teilbereich Mauerstr. 18 und Neubau Verbinder 1q - Fläche: ~19.100m² BGF (~8.700m² NUF 1-7) - Projektkosten (netto) für KG 200-600 gem. DIN 276: ~55,6 Mio.€ netto - Projektdauer: 10/2023 - 02/2030 Gegenstand des Auftrages - Leistungsbereich: Objektplanung - Leistungsbild: Grundleistungen: LPH 2, 7 (anteilig), LPH 3-6, 8, 9 (vollumfänglich) Bes. Leistung (LPH 2-8): Planung im 3D Modell (Building Information Modelling) Mitwirken an der BNB-Zertifizierung „Silber“ - Beginn/Ende der Leistungserbringung: 10/2023 - 02/2030 (exkl. LPH 9, entspricht 48 Monaten) Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht jedoch nicht.Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (EU-weit) zur Vergabe von Generalplanerleistungen (Objektplanung Gebäude und Freianlagen, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung, Brandschutz, Bauphysik) für den Neubau eines Wohngebäudes mit Krippennutzung und Tiefgarage in München VOEK 141-21
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Anstalt des öffentlichen Rechts Stabsbereich Einkauf, Abt. 2 Vergabe (VOEK)BerlinFrist: 04. Aug.Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) ist Eigentümerin mehrerer Grundstücke entlang der Mortonstraße im Norden der Stadt München, in dem die BImA und weitere Grundstückseigentümer die Entwicklung von Wohnbebauung anstreben bzw. teilweise bereits schon umsetzen. Aufgrund der neu entstehenden Wohnbebauung in diesem Gebiet wird ein zusätzlicher Bedarf an Krippenplätzen ausgelöst, weshalb auf dem Grundstück Flurnummer 1346/124 (Baufeld B8) ergänzend zu einem Wohngebäude mit Tiefgarage auch eine Kinderkrippe entstehen soll. Für das Grundstück existiert kein qualifizierter Bebauungsplan. Es ist allerdings ein übergeleitetes Bauliniengefüge vorhanden und die Bebauung richtet sich grundsätzlich nach Maßgabe von § 34 BauGB. Im Flächennutzungsplan der Landeshauptstadt München ist das Grundstück als Reines Wohngebiet (WR) dargestellt. Die Auftraggeberin sowie die weiteren Grundstückseigentümerinnen haben in Bestrebung zur Erlangung erweiterten Baurechtes in Abstimmung mit der Stadt eine grundstücksübergreifende Bebauungsstudie erarbeitet. Über diese Konsensplanung sowie die dazugehörigen Verpflichtungen wurde seitens der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben ein Dispensvertrag mit der Stadt München geschlossen, welcher am 18.1.2021 durch die Auftraggeberin unterzeichnet wurde. Die Inhalte dieses Vertrages, welcher einschließlich den zugehörigen Anlagen den Vergabeunterlagen beigefügt ist, sind somit verbindlich in die Planung der Wohnbebauung zu integrieren. Demnach ist ein Wohngebäude mit einer Krippennutzung im Erdgeschoss und Wohneinheiten in den Obergeschossen sowie einer Tiefgarage zu entwickeln. Seitens der Stadt wurde einer Geschossigkeit von 4 Vollgeschossen zuzüglich eines Terrassengeschosses sowie einem erdgeschossigen Anbau für die Einrichtung der Kinderkrippe zugestimmt. Die Bruttogrundfläche (BGF) des zu planenden Baukörpers beträgt 2 280 m2 oberirdisch, wovon 1 540 m2 für die Wohnnutzung in den Obergeschossen sowie 740 m2 für die Unterbringung der Betreuungseinrichtung, eines Treppenhauses sowie der in das Gebäude zu integrierenden Tiefgarageneinfahrt im Erdgeschoss zur Verfügung stehen. Die Tiefgarage weist eine BGF von 785 m2 auf und ist somit als Mittelgarage zu werten. Neben ausreichend Stellplätzen für die unterschiedlichen Nutzungsarten des Gebäudes gemäß Stellplatzsatzung der Landeshauptstadt München sind hier auch die Mieterabstellräume, Flächen für die Gebäudetechnik sowie Fahrrad- und Kinderwagenabstellplätze unterzubringen. Seitens der Auftraggeberin soll an dieser Stelle vornehmlich Raum für Familienwohnen geschaffen und somit überwiegend Drei- und Vierzimmerwohnungen mittleren Ausstattungsstandards vorgesehen werden. Die BImA rechnet derzeit mit einer realisierbaren Anzahl von ca. 14 Wohneinheiten. Hierbei sind grundsätzlich funktionale Grundrisse anzustreben, welche u. a. geschickt auf die Herausforderung der Lärmimmission durch die nahegelegene hoch frequentierte Neuherbergstraße reagieren. Die Anforderungen an die elektrischen Anlagen in den Wohnungen ergeben sich aus der DIN 18015-2/4 sowie der RAL-RG 678, die Elektroinstallationen der Wohneinheiten sind grundsätzlich nach dem Ausstattungswert 2 gemäß RAL-RG 678 zu planen, für Wohnräume und Küchen wird darüber hinaus ein erhöhter Ausstattungswert von 2Plus nach RAL-RG 678 gefordert. Die Beheizung der Wohnungen soll mittels Fußbodenheizung erfolgen. Die ebenerdige Kinderkrippe ist auf Basis des beigefügten Nutzerbedarfsprogramm des Referates für Bildung und Sport mit 4 Krippengruppen für 48 Kinder einschließlich einer Frischkostküche und einer zugehörigen Freispielfläche (ca. 480 m2) zu planen. Das umfangreiche Raumprogramm erfordert eine flächeneffiziente Grundrissgestaltung, um allen Anforderungen gerecht werden zu können. Auch der Schutz vor der Lärmimmission durch die unmittelbar angrenzende stark befahrene Neuherbergstraße ist bei der Raumverteilung unbedingt zu beachten. Die Auftraggeberin konnte bereits einen Träger für die Betreuungseinrichtung gewinnen. Als Grundlage für die Planung wurde mit diesem ein Funktionsschema erarbeitet, welches neben den allgemeinen Vorgaben der Stadt München auch die Bedarfe des eigenen pädagogischen Konzeptes berücksichtigt. Sowohl der zukünftige Betreiber wie auch das Referat für Bildung und Sport sind intensiv in den Planungsprozess mit einzubinden, um die Genehmigungsfähigkeit der Räumlichkeiten und des Außengeländes sicherzustellen. Sämtliche Stellplätze in der Tiefgarage sind mit Ladestationen für Elektrofahrzeuge auszustatten, Parksysteme sollen nicht zum Einsatz kommen. Zur Erfüllung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) soll die Wärmeversorgung des zu planenden Gebäudes über einen Anschluss an das Fernwärmenetz der Stadtwerke München nachhaltig sichergestellt werden. Darüber hinaus hat sich die Planung zur Einhaltung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie grundsätzlich an den Empfehlungen des „Leitfaden Nachhaltiges Bauen“ des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat zu orientieren. Weiterhin besteht auch die Anforderung, die Flachdachflächen extensiv zu begrünen und, sofern sinnvoll und umsetzbar, mit Photovoltaikanlagen auszustatten. Auf eine Beheizung der Treppenhäuser ist zu verzichten. Neben dem Außengelände der Krippeneinrichtung ist auch ein Außenanlagenkonzept für das gesamte Grundstück zu entwickeln, in welches neben einer barrierefreien Zuwegung des Gebäudes und Gemeinschaftsflächen auch die Verortung des Mülltonnensammelplatzes und oberirdischer Fahrradstellplätze schlüssig zu integrieren ist. Weiterhin soll untersucht werden, ob eine zusätzliche Erschließung des Grundstücks auch über die östliche Grundstücksseite in Richtung des Morsering erfolgen kann. Vorüberlegung ist vor dem Hintergrund erfolgt, um zum einen die Erreichbarkeit und Zugänglichkeit der im Norden liegenden Panzerwiese für die Krippenkinder
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- Der Auftraggeber ist Land Niedersachsen vertreten durch das Staatliche Baumanagement Niedersachsen.
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- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.