PP Eiche Haus 42 - Fachplanung Tragwerksplanung
Das geplante Bürogebäude soll in Modulbauweise mit einem nachhaltigen Tragwerkskonzept entwickelt werden. Das Konzept muss die Anforderungen an die Nutzung der Büroräume sowie die besonderen Bedingungen der Modulbauweise berücksichtigen. Der Tragwerksplaner soll zusammen mit dem Architekten ein Entwurfskonzept erarbeiten welches die Aspek...
Tragwerksplanung
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- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Öffentlicher Auftraggeber
- Veröffentlicht:
- 11. April 2026
- Frist:
- 11. Mai 2026
- Thema:
- Tragwerksplanung
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Das geplante Bürogebäude soll in Modulbauweise mit einem nachhaltigen Tragwerkskonzept entwickelt werden. Das Konzept muss die Anforderungen an die Nutzung der Büroräume sowie die besonderen Bedingungen der Modulbauweise berücksichtigen. Der Tragwerksplaner soll zusammen mit dem Architekten ein Entwurfskonzept erarbeiten welches die Aspekte des modularen Tragwerks, der Transport- und Montagevorgaben entsprechen und die Gegebenheiten vor Ort berücksichtigt. Die Vorgaben der unteren Denkmalpflege zur Fassadengestaltung müssen berücksichtig werden, sowie den Einfluss welches das Volumen und die Kubatur des Baukörpers auf die Sichtachsen der oben genannten UNESCO-Welterbestätte hat. Durch begrenzte Möglichkeiten der Wärmeerzeugung auf der Liegenschaft müssen die Erkenntnisse und Vorgaben des HLS-Planers berücksichtigt werden und in die Planung integriert werden. Das gesamte Bauvorhaben wird von einem BNB-Koordinator begleitet. Das Ergebnis der Tragwerksplanung soll ein normekonformer und praxisgerechter Entwurf sein, der als Grundlage für die Fertigung und Montage der Module dient und die langfristige Funktionalität und Flexibilität des Bürogebäudes sicherstellt. Ziel ist eine Funktionale Leistungsbeschreibung mit der das Gebäude nach der Planungsphase vergeben werden kann. In einem parallelen Verfahren wird geprüft, inwieweit die benötigten Medien anliegen und inwieweit eine autarke Versorgung möglich ist. Der Neubau enthält verschiedene Arbeits- und Büroräume unterschiedlicher Größen für ca. 95 Arbeitsplätze. Da es sich bei diesem Bauvorhaben um eine Liegenschaft der Inneren Sicherheit handelt ist von erhöhten Anforderungen an die Sicherheit auszugehen. Grunddaten der Baumaßnahme: 1. Art der Baumaßnahme: Neubau 2. Kosten der Baukonstruktion (netto): KG 300 - 7 Mio. 3. Kosten der techn. Anlagen (netto): KG 400 - 4 Mio. Durch BWK von über 10 Mio. EUR sind wir im Sinne des GEG dazu verpflichtet eine Zertifizierung des BNB Standards Silber zu erlangen. Diese soll auf Grundlage der Systemvariante BNB_BN_2015 umgesetzt werden. Daher ist eine nachhaltige Konzeption gewünscht und erwartet. Nachhaltige Gebäudestrukturen, Materialien sowie auch nachhaltige technische Ausstattungen sollen untersucht werden. Das Gebäude soll in hochwertiger Bauweise umgesetzt werden. Die Grundrisse müssen dementsprechend Spielraum für die gängigen Rastermaße lassen, um in der Ausführungsplanung auf das jeweilige System angepasst werden zu können. Der Entwurf soll die Gesichtspunkte des klimaangepassten Bauens betrachtet. Ein feststehender und/oder außenliegender sommerlicher Wärmeschutz ist zu bevorzugen. Natürliche Lüftung, Auftriebslüftung und die Betrachtung der Konzepte der sommerlichen Nachtauskühlung sollten ebenfalls mit einfließen. Ein Aufheizen des Gebäudes in den heißen Monaten ist zu minimieren, daher spielen Positionierung, Menge und Verhältnis der Fassadenöffnungen bei der Betrachtung ebenso eine wichtige Rolle. Das Baufeld und große Teile der Liegenschaft befinden sich in einem Trinkwasserschutzgebiet (III A), die damit einhergehenden Besonderheiten müssen unbedingt Beachtung finden. Die Baumaßnahme wurde der Stadtplanung Potsdam am 26.05.2020 vorgestellt und als genehmigungsfähig nach §34 BauGB befunden. Des Weiteren wurde es auch der unteren Denkmalbehörde sowie der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg vorgestellt. Dabei wurden keine Bedenken geäußert. Dennoch muss im Zuge der Planung eine Höhensimulation des Neubaus durchgeführt werden. Weiterhin ist die farbliche Gestaltung des Gebäudes mit der unteren Denkmalbehörde abzustimmen. Im Weiteren befindet sich das Gebiet nicht in einer Kampfmittelverdachtsfläche, sollten jedoch Kampfmittel gefunden werden, besteht nach §2 KampfmV Anzeigepflicht (Kampfmittelverordnung für das Land Brandenburg - KampfmV vom 09. November 2018; BGVI. II/18, [Nr. 82]) Es sind Planungsleistungen der folgenden Leistungsbilder und Leistungsphasen vorgesehen: - Fachplanung gem. HOAI Teil 4, Abschnitt 1. Tragwerksplanung §§ 49 52 .V. mit Anlage 14 HOAI LP 2-8 (optional) Diese sollen jeweils mit Angaben zu Kosten, Terminplan und planungsrechtlicher Umsetzbarkeit hinterlegt werden. Die Beauftragung erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsphasen oder Leistungsteile. Mit dem Vertrag werden vorerst die LP 2-4 beauftragt. Der Auftraggeber behält sich explizit vor, einzelne Leistungsphasen ganz oder in Teilen auch an Dritte zu vergeben. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Vergabeunterlagen - "Aufgabenstellung_Zuschlagskriterien".
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Brandenburgischer Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen (BLB) - Zentrale VergabestelleZossenFrist: 24. Apr.Neubau eines Verwaltungsgebäudes (Haus 42 a+b) für das Polizeipräsidium Eiche in der Kaiser-Friedrich-Straße 143, 14469 Potsdam. Das Gebäude (max. 3 Geschosse, 75-90m Länge, 12-15m Breite) entsteht auf einer Parkplatzfläche in der Pufferzone einer UNESCO-Welterbestätte. Es umfasst Büro- und Arbeitsräume sowie eine separate 15m²-Büroeinheit mit Sanitärbereich im nördlichen Erdgeschoss. Die Planung basiert auf der Zielplanung 2019; die finale Kubatur wird im Planungsprozess konkretisiert.Erweiterung Gebrüder-Grimm-Schule in Grevenbroich | Fachplanung (Leistungsbild Tragwerksplanung) nach § 51 HOAI
Stadt GrevenbroichDie Stadt Grevenbroich plant die Erweiterung der Gebrüder-Grimm-Schule in Grevenbroich. Die Schule soll um eine Mensa erweitert und für die Vierzügigkeit vorbereitet werden. Hierzu ist geplant, die drei alten Bestandsgebäude aus dem Baujahr ca. 1960 abzureißen und die beiden neueren Gebäude geringfügig umzubauen. Durch einen Neubau soll ein Raumbedarf von ca. 1.500 qm entsprechend dem Raumprogramm durch eine wirtschaftliche Lösung geschaffen werden. Ziel ist auch, im Rahmen eines Gesamtenergiekonzeptes für alle Gebäude den Energieverbrauch im Endzustand zu minimieren. Durch Interimsmaßnahmen ist der Weiterbetrieb des Schule während der Bauphase zu gewährleisten. Für diese Maßnahme sind im Vorfeld Kosten im Rahmen einer Machbarkeitsstudie ermittelt worden. Diese Gesamtkosten umfassen die Kosten der Kostengruppen 200 bis 700 nach DIN 276 und betragen derzeit ca. 6,54 Mio. EUR brutto (5,49 Mio. EUR netto). Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens sind die Leistungen der Fachplanung (Leistungsbild Tragwerksplanung) nach § 51 HOAI in den Leistungsphasen 1-6 sowie bestimmte besondere Leistungen.Marine-Kaserne Ersatzneubau Taucherübungshalle - Fachplanung Tragwerksplanung
Bundesrepublik Deutschland vertreten durch Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöRDie Liegenschaft Marine Kaserne Neustadt i. Holstein befindet sich an der Lübecker Bucht und ist von drei Seiten mit Wasser umgeben. Der Neubau soll auf einer Freifläche entstehen. Die Raum- und Flächenforderungen ergeben sich aus dem Raumbedarfsplan, BauU Teil I – IV Anlage 10, und den zugehörigen Raumbüchern. Nutzerseitig werden die Flächenforderungen zur eigentlichen Tauchübungshalle, den Räumen für die Hallenaufsicht und den Sanitär und Umkleideräumen als grundlagenbasiert eingestuft, da sie sich voll umfänglich auf die ministeriell genehmigten Bauvorhaben Rettungsübungshallen in Wilhelmshaven, Bremerhaven und Plön stützen. In der Schwimmhalle ist eine Krananlage mit einer Hebelast von 1.800 kg zuzüglich gesetzlich vorgeschriebener Sicherheitsreserven für Ausbildungsgerät (das Ein- und Ausbringen der Rettungsinsel mit Rettungsausstattung und Eigengewicht von 360 kg und das Ein- und Ausbringen von „Festrumpfschlauchboote Dummy“ mit einem Eigengewicht von 1.800 kg) über die gesamte Länge des Wasserbeckens einzubringen. Die Krananlage muss für den Personentransport (Ausbildungsszenario Rettungsschwimmer und Verunfallter = 180 kg) zugelassen sein. Weiterhin sind technische Einrichtungen zur Wellensimulation mit 1.50 m Wellenhöhe sowie zur Simulation von Starkwind, Lärm und Nebel einzubringen. Für die Taucherübungshalle wird abweichend von Schwimmbädern oder Rettungsübungshallen durchgängig eine Wassertemperatur von 32° C gefordert. Das Becken soll eine Abmessung von 25 m x ca. 13,50 m aufweisen. Der Ersatzneubau ist mit einer neuen Straße an das Verkehrs- und Wegenetz anzubinden. Vor dem Gebäude sind 5 Kfz-Stellplätze für Besucher 10 Fahrradständer zu planen. Beschreibung qualitativer Bedarf Grundsätzlich sind die Forderungen der KOK-Richtlinien für den Bäderbau in Ihrer gültigen Fassung zu berücksichtigen. Es ist durch energieeffiziente Techniken und umweltschonende Baustoffe ein nachhaltiges Gebäude zu schaffen. Der Wartungs- und Instandhaltungsaufwand ist unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten in der Planung zu berücksichtigen. Es sind Sonnenschutzmaßnahmen in der Planung zu entwickeln und Sonnenschutzverglasungen zu vermeiden. Beschreibung spezifische Anforderungen Schaffung der infrastrukturellen Erfordernisse für die Etablierung des Capsize-Training Wellen-, Starkwind-, Lärm- und Nebelsimulation. Eine notwendige Wassertiefe von 5.80 m. Rettungsmittelplattform inkl. Befestigung Kletterrettungsnetz und Abwurfmöglichkeit der Rettungsinsel. Ein Sprungturm mit 1, 3 m und 5 m Podest. Für die Ausbildung wird eine Sauerstofffüllanlage benötigt. Die Liegenschaft wird durch das Fernwärmenetz MHKW Neustadt der ZVO Entsorgung GmbH versorgt. Ein Abstimmungstermin mit dem Bauherrn, im Bezug auf die Nutzung erneuerbarer Energien, steht im Rahmen des weiteren Planungsprozesses noch aus. Im Bundesbau besteht die Vorgabe geeignete Dachflächen vollständig zu nutzen und mit Photovoltaikanlagen zu belegen. Soziokulturelle Qualität Akustischer Komfort Zur Sicherstellung einer geeigneten raumakustischen Qualität entsprechend der Nutzung der Taucherübungshalle als Ausbildungshalle steht die Sprachverständlichkeit im Vordergrund. Entscheidendes Kriterium ist die frequenzabhängige Nachhallzeit T. Steckbrief 3.1.5 Visueller Komfort Erstellung eines Beleuchtungskonzeptes für Tageslicht- und Kunstlichtbeleuchtung. Ziel ist eine ausreichende Versorgung im Ausbildungsbereich bei gleichzeitiger Blendfreiheit. Technische Qualität Steckbrief 4.1.3 Reinigung und Instandhaltung Durch die gezielte, planmäßige Reinigung und Instandhaltung sollen die eingesetzten Materialien und Bauteile maximal mögliche Austauschzyklen erreichen können. Reinigung und Instandhaltung sollen einfach durchzuführen sein, und die dafür aufzuwendenden Mittel sollen möglichst gering sein. Ziel ist die Reduzierung der laufenden Kosten während der Nutzungsphase und die Minimierung der Umweltwirkung (Wasserverbrauch). Es gibt keine Vorgabe eines Gesamterfüllungsgrades und keine Zertifizierung. Das Gebäude ist nach den Grundsätzen für Infrastrukturanforderungen und Hinweisen für die Planung von Baumaßnahmen, gem. Bereichsvorschrift C1-1810/0-6201 barrierefrei auszuführen. § 44 Bundesnaturschutzgesetz ist als verbindliche gesetzliche Vorgabe konsequent zu berücksichtigen. Aufgrund des Eingriffs in den Boden und evtl. in den Grundwasserspiegel, ist ein Fachbeitrag zur Eingriffsregelung in Auftrag zu geben. Die Außenanlagen sind nach ökologischen Gesichtspunkten zu planen. Arten- und Biodiversität sind bei der Auswahl von standortgerechten Bäumen und bei der Pflanzung von Gehölzen zu fördern. Für das Becken soll vorab ein Gutachten beauftragt werden, in dem die Eigenschaften von Edelstahl und Fliesen für das geplante Bauwerk bzw. die geplante Nutzung geprüft werden sollen. Der Infrastrukturbedarf orientiert sich grundsätzlich am Bau von Rettungsübungshallen der Marine wie sie in Wilhelmshafen, Bremerhaven und Plön gebaut bzw. im Bau befindlich sind, ergänzt um die baulichen Besonderheiten der Taucherausbildung.Bekanntmachung über Auftragsvergabe: Neubau Versuchshalle IST - Fachplanung Tragwerksplanung
Institut für Solarenergieforschung GmbHEntwicklungskonzept: Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurde bereits 2010 die maximale bauliche Erweiterung auf dem Grundstück Am Ohrberg baurechtlich geprüft. Mit der Fertigstellung der Forschungshalle ISS (620 m² Nutzfläche / 5,00 m Höhe) wurde daraufhin die erste Ausbaustufe realisiert. Aufgrund gestiegener Forschungsaufgaben soll die bestehende Forschungsinfrastruktur ausgebaut werden, um zukünftig in den beiden Bereichen "Effiziente Wärmepumpen" und "Nachhaltige Photovoltaikmodule" verstärkt forschen und entwickeln zu können. Die F&E-Themen dienen beide der Integration von Solarer SystemTechnik in das bestehende Energieversorgungssystem. Daher wird das Kürzel IST für den Forschungsneubau verwendet. Im Rahmen des Projekts IST soll ein weiteres eigenständiges und zum Teil zweigeschossiges Hallengebäude mit etwa 2000 m2 Bruttonutzfläche in Kombination aus Stahlbeton- und Systembau auf dem Gelände des ISFH errichtet werden, das den Aufbau eines Technikums für Forschung und Entwicklung an Wärmepumpen (WP) sowie die Erforschung von Herstellungsverfahren und die Vermessung von innovativen, individuellen und nachhaltigen Photovoltaik-(PV-)Produkten ermöglicht. Dazu soll konkret im Rahmen der hier geplanten Baumaßnahme auf dem westlichen Bauteppich neben der bestehenden Halle (ISS), die 2013 für die Untersuchung der Wechselwirkung von solaren und nicht-solaren Komponenten im System realisiert wurde, ein zweiter Forschungsbau errichtet werden. Auf dem vorgesehenen Bauplatz steht allerdings das oben erwähnte Doppelhaus ("Versuchshäuser"). Aufgrund der baurechtlichen Vorgaben (Bauteppich darf nicht überschritten werden) muss im Rahmen des geplanten Neubaus dieses Bestandgebäude mit 500 m² Nutzfläche rückgebaut und entsorgt werden, um den notwendigen Platz für eine neue Forschungshalle (IST) zu schaffen. Die Planung soll größtmögliche Rücksicht auf den zur Verfügung stehenden Bauteppich nehmen, so dass eine spätere Erweiterung realisierbar ist. Die Planungsfreiheiten werden zudem dadurch beeinflusst, dass der Bauplatz im nördlichen Bereich hangseitig stark ansteigt und im Süden an eine Wohnbebauung mit zum Teil hohem Pflanzenbewuchs (Verschattung) grenzt. Die Erschließung des neuen Gebäudes sollte aus dem Bereich des vorgelagerten Wendehammers erfolgen. Die neue Forschungshalle (IST) soll mit der vorhandenen Forschungshalle (ISS) versorgungstechnisch verbunden werden, um möglichst große Synergien zwischen den Bestandsgebäuden und dem Neubau zu realisieren. An zentral erzeugten Medien werden am Wendehammer bzw. an der ISS bereitgestellt: Heizungswasser, Kaltwasser, Geothermie-Wasser (11°C, zur energieeffizienten Vorerwärmung der Ansaugluft der raumlufttechnischen Anlage im Winter und zur Vorkühlung im Sommer), Sickstoff und Druckluft. Vom Eingangsbereich der neuen Forschungshalle gelangt man in den hangseitigen, eingeschossigen Laborbereich der Modultechnik. In diesem Teil ist Platz für die Erweiterung des ISFH-Technikums für die Herstellung und Vermessung von innovativen, individuellen, nachhaltigen und zuverlässigen PV-Produkten im Prototypenmaßstab vorgesehen. Für die Erweiterung der Modultechnik sind insgesamt 800 m² Fläche vorzusehen, davon mindestens 600 m² zusammenhängend mit möglichst wenig Stützen, Höhe mind. 4 Meter UKB. Der zweigeschossige Teil des Gebäudekomplexes muss die wegfallende Nutzfläche des vorhandenen Doppelhauses ersetzen (500 m²) sowie den vorhandenen Laborplatz für Wärmepumpen- und Wärmesystemforschung signifikant erweitern. Die Anbindung an das Modullabor erfolgt über einen Fahrstuhl bzw. das Treppenhaus. Der tiefer gelegene Laborbereich der Systemtechnik befindet sich auf gleichem Höhenniveau wie die bereits bestehenden Labore in der ISS. Analog zur vorhandenen Forschungshalle (ISS) soll im Sockelgeschoss des neuen Gebäudes eine möglichst große (ggf. sogar stützenfreie) Laborhalle realisiert werden (Höhe mind. 4 Meter UKB). In einem Bereich der Halle ist ein 2x2m² großer schwingungsentkoppelter Bereich vorzusehen, auf dem eine Testanlage (Shaker) montiert wird. Dieser Teststand ist in einem schallisolierten und klimatisierbaren Raum mit etwa 6x6 m² Fläche zu platzieren. In die südliche Außenwand der Laborhalle sollen vier je 10 m² große unverschattete Fassadentestflächen integriert werden. In einem zusätzlichen Stockwerk sollen weitere kleinteilige (Modul-) Labore und die erforderlichen Büroplätze für die Mitarbeiter*innen bereitgestellt werden, welche die neuen Labore nutzen. Die Gesamthöhe des Gebäudekomplexes sollte maximal der Höhe der bisherigen Versuchshäuser entsprechen, um eine Horizontalverschattung der Versuchsflächen auf den oberhalb des Hallenkomplexes am Hang gelegenen Versuchsdächern zu vermeiden. Die Traufkante der Versuchsdächer liegt bei +10.25, erst darüber beginnen die Versuchsaufbauten. An die technische Gebäudeausrüstung werden trotz des verwendeten Begriffs "Labor" nur geringe Anforderungen gestellt. Als Gase werden lediglich Stickstoff und Druckluft installiert, für einige Anlagen und Digestorien wird chemische Abluft benötigt. Eine Neutralisation von Abwässern ist nicht notwendig. Eine raumlufttechnische Anlage mit Entfeuchtung, Heizung und Filterung ist vorgesehen, die auch zur Klimatisierung der neuen IST Halle sowie der vorhandenen ISS Halle genutzt werden soll.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
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- Die Angebotsfrist endet am 11. Mai 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Öffentlicher Auftraggeber.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.