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Planungsleistungen Objektplanung Sanierung der Borrwieshalle in Dirmingen, Gemeinde Eppelborn
Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung ist die Objektplanung. Die Gemeinde Eppelborn beabsichtigt Sanierungs- und Umbaumaßnahmen an der Borrwieshalle in Dirmingen . Maßnahmen: Erneuerung des Dachtragwerks Erneuerung der Fenster in Abstimmung des Brandschutzes (Rauchableitung) Herstellen des Treppenraumes als notwendiger Treppenraum ink...
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- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Gemeinde Eppelborn
- Veröffentlicht:
- 25. August 2026
- Frist:
- Nicht angegeben
Ausschreibungsbeschreibung
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Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung ist die Objektplanung. Die Gemeinde Eppelborn beabsichtigt Sanierungs- und Umbaumaßnahmen an der Borrwieshalle in Dirmingen . Maßnahmen: Erneuerung des Dachtragwerks Erneuerung der Fenster in Abstimmung des Brandschutzes (Rauchableitung) Herstellen des Treppenraumes als notwendiger Treppenraum inkl. Nachrüstung RWA im Treppenraum (Brandschutz) Rückbau und Ergänzung der Toilettenanlage (in Abstimmung mit TGA) Stillgelegter Proberaum im UG, Schaffung eines neuen Zugangs als Fluchtweg Herstellung einer Versammlungsstätte nach VStättVO inkl. Ertüchtigung der Decken (Statik) Enge Abstimmung mit Tragwerksplanung, TGA (HLS und ELT) und Brandschutz. Es erfolgt eine leistungsstufenweise Vergabe. Vergeben werden zunächst in Stufe 1 die Leistungsphasen 1 (Grundlagenermittlung), 2 (Vorplanung) und 3 (Entwurfsplanung). Optional vergeben werden - Leistungsstufe 2: Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung) - Leistungsstufe 3: Leistungsphasen 5 (Ausführungsplanung), 6 (Vorbereitung der Vergabe), 7 (Mitwirkung bei der Vergabe), 8 Objektüberwachung – Bauüberwachung und Dokumentation), 9 (Objektbetreuung). Es besteht kein Anspruch auf die Vergabe weiterer Leistungen der Leistungsstufen 2 und 3. Grundsätzlich sollen Sanierungs- und Umbaumaßnahmen an der Borrwieshalle erfolgen. Der konkrete Umfang der Arbeiten hängt davon ab, über welches Förderprogramm die Maßnahme kofinanziert werden kann. Zum einen wurde ein Förderantrag im Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ (SKS) gestellt. In diesem Programm ist eine Förderquote von bis zu 75 % möglich. Der Schwerpunkt liegt auf der nachhaltigen Sanierung von Sportstätten, insbesondere unter Berücksichtigung von Barrierefreiheit, energetischer Optimierung und einer klaren sportlichen Nutzung der Halle. Alternativ besteht die Möglichkeit einer Förderung über das Programm „ELER“ (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums). Dieses Programm legt den Fokus auf die Schaffung und den Erhalt von Dorfgemeinschaftseinrichtungen. Die maximale Fördersumme beträgt hier rund 830.000 €. Im Rahmen einer ELER-Förderung würden die zwingend notwendigen Sanierungsmaßnahmen umgesetzt. Der Projektumfang im Bundesprogramm SKS ist umfassender als im ELER-Programm. Während ELER die grundlegenden, mindestens erforderlichen Sanierungsmaßnahmen gemäß der Machbarkeitsstudie, Stand 07/2025, Anlage6, abdeckt, umfasst das SKS-Programm zusätzlich weitergehende Maßnahmen mit besonderem Bezug zur Nutzung der Halle als Sportstätte. Das erweiterte Maßnahmenprogramm ist der überarbeiteten Machbarkeitsstudie, Stand 12/2025, Anlage7, zu entnehmen. Ein Antrag im Bundesprogramm SKS wurde bereits gestellt, ein Förderbescheid liegt jedoch noch nicht vor. Da die Nutzung der Halle bis zur erfolgten Sanierung nicht möglich ist, besteht ein großer Zeitdruck für das Verfahren. Aus diesem Grund wird die Ausschreibung so gestaltet, dass zunächst die in jedem Fall erforderlichen Sanierungsmaßnahmen gemäß Machbarkeitsstudie (Anlage6) ausgeschrieben werden. Diese entsprechen dem Leistungsumfang einer ELER-Förderung. Darüberhinausgehende Maßnahmen, die im Falle einer Bewilligung der SKS-Fördermittel umgesetzt werden sollen, werden als optionale Leistungen ausgeschrieben. Zur Vereinfachung wird im Folgenden unterschieden in die Maßnahmen der Grundstufe (Teil 1) (zwingend erforderliche Maßnahmen (siehe Anlage6) unabhängig von einer SKS-Bewilligung) und die optionalen Maßnahmen (Teil 2, nach Vorliegen eines Förderbescheids im Bundesprogramm (SKS)).
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Gemeinde EppelbornEppelbornGegenstand der Ausschreibung waren die Planungsleistungen der Tragwerksplanung. Die Gemeinde Eppelborn beabsichtigt Sanierungs- und Umbaumaßnahmen an der Borrwieshalle in Dirmingen. Es erfolgt eine stufenweise Vergabe. Vergeben werden zunächst in Leistungsstufe 1 die Leistungsphasen 1 (Grundlagenermittlung), 2 (Vorplanung) und 3 (Entwurfsplanung). Optional vergeben werden - Leistungsstufe 2: Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung) - Leistungsstufe 3: Leistungsphasen 5 (Ausführungsplanung), 6 (Vorbereitung der Vergabe). Es besteht kein Anspruch auf die Vergabe weiterer Leistungen der Leistungsstufen 2 und 3. Die in Anlage 1 beschrieben Aufteilung in Stufe 1 (Grundstufe) und Stufe 2 bezieht sich nicht auf die Tragwerksplanung.Gemeinde Karlsbad | Sanierung Sporthallen - Fachplanung Brandschutz
Gemeinde KarlsbadKarlsbadFrist: 14. Aug.Die Gemeinde Karlsbad beabsichtigt die umfassende energetische und bauliche Sanierung der kommunalen Jahn- und Schelmenbuschhalle am Schulzentrum im Ortsteil Langensteinbach. Die Maßnahme ist Bestandteil des Karlsbader Hallenkonzepts 2025, das die zukunftsfähige Weiterentwicklung der Jahnhalle sowie die funktionale und bauliche Abstimmung mit der angrenzenden Schelmenbuschhalle vorsieht. Ziel ist eine nachhaltige Sicherung und qualitative Weiterentwicklung der kommunalen Sport- und Veranstaltungsinfrastruktur. Grundlage der Planung bildet eine im Jahr 2025 erstellte Machbarkeitsstudie. Ausgeschrieben wird die Fachplanung Brandschutz. Die Leistungen werden im Verfahren nach VgV europaweit ausgeschrieben.Objektplanung und TGA: Sanierung der Turnhalle Grundschule Himbergen
Samtgemeinde Bevensen-EbstorfBad BevensenFrist: 05. Okt.Die Halle selber umfasst eine Grundfläche von rund 449m² und ist an den beiden Längsseiten mit einer veralteten Variante einer Prallwand/ Rauspundwandverkleidung versehen. Geplant ist, wie in der Projektbeschreibung wiedergegeben, die Turnhalle vollumfänglich an die aktuellen Anforderungen an eine moderne Schul-/Vereinssporthalle anzupassen. Beachtung hierbei sollen vor allem die Anforderungen an die energetisch und technisch notwendigen Anpassungen und die sportlichen Erfordernisse finden, welche zur Erreichung einer zeitgemäßen und zukunftsfähigen Halle notwendig sind. Hauptziel dieser Ausschreibung ist es, die Vorplanungen für eine Sanierung soweit zu erarbeiten, dass mit dem Ergebnis an der Bewerbung für das kommende „Förderprogramm zur Sanierung kommunaler Sportstätten“ teilgenommen werden kann und dieses idealer Weise auch erlangt wird. Mit dem Hintergrund zunächst auf eine Förderzusage hinzuarbeiten, sollen für diese Maßnahme im ersten Schritt die Leistungsphasen 1-3 der HOAI beauftragt werden. Die Bieter werden jedoch darum gebeten, für alle Leistungsphasen einen Preis abzugeben, da nach erfolgreicher Förderzusage die Maßnahme umgesetzt werden soll. Nach erster Kostenermittlung aus dem Dezember 2025 auf Grundlage der letzten Turnhallensanierungen beträgt der Umfang der Sanierung für die Kostengruppe 300 ca. 1.812.052,-€ (netto)/2.156.343,-€ (brutto) sowie für die Kostengruppe 400 ca. 1.072.870,-€ (netto)/1.276.716,- € (brutto). Die Beauftragung der Leistung wird in 2 Stufen erfolgen: • zunächst nur Stufe 1: Leistungsphase 1-3 HOAI • Stufe 2: Leistungsphase 4-9 HOAIFBT Sanierung der Pferdeklinik - Objektplanung Gebäude
Land Hessen, vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Zentrale VergabeBad NauheimFür die Justus-Liebig-Universität Gießen sind die Sanierung sowie ein Teilneubau des Bestandsgebäudes der Pferdeklinik geplant. Die Maßnahme ist Teil des Gesamtkonzepts der Machbarkeitstudie Campus Seltersberg Veterinärmedizin der Justus-Liebig-Universität Gießen. Das unter Denkmalschutz stehende Bestandsgebäude der Pferdeklinik wird saniert, wobei bis auf den Rückbau des Mittelbaus keine Veränderungen am Baukörper des Gebäudes vorgesehen sind. Der rückgebaute Mittelbau wird durch einen Neubau ersetzt. Die Maßnahme umfasst verschiedene Raumtypen. Im Erdgeschoss sind alle patientenbezogenen Bereiche wie Boxen, Untersuchungsräume und OP:s untergebracht. Es werden 2 OP-Bereiche (septisch und aseptisch) mit entsprechenden Zonierungen und Andienungen angeordnet. Im 1. Obergeschoss und im Dachgeschoss befinden sich Büros, Seminarflächen und Labore sowie eine Bibliothek und eine Apotheke. Die Nutzungsfläche (NUF 1 - 6) der Baumaßnahme beträgt insgesamt 2 360 m . Die Kostenobergrenze der Maßnahme beträgt insgesamt 8 105 000 EUR brutto (KGR 200-600). Die im Kabinettsbeschluss "CO2-neutrale Landesverwaltung" vom 17.5.2010 definierten Energiestandards sind zu berücksichtigen. Ziel dieses Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb war die Vergabe der Objektplanung - Gebäude gem. § 34 HOAI (2013) i. V. mit Anlage 10.1: Leistungsphasen 2 - 8. Die anrechenbaren Kosten für die Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI (2013) betragen ca. 5 700 000 EUR.Objektplanung Gebäude zur Sanierung der Nassau-Oranien-Halle, Dillenburg
Der Kreisausschuss des Lahn-Dill-KreisesWetzlarFrist: 22. Sept.Objektplanung Gebäude zur Sanierung der Nassau-Oranien-Halle, Dillenburg Objektplanung Gebäude zur Sanierung der Nassau-Oranien-Halle, Dillenburg Objektplanung Gebäude zur Sanierung der Nassau-Oranien-Halle, Dillenburg Am Standort der Wilhelm-von-Oranien-Schule (WvO) in Dillenburg ist die 4-Feld-Sporthalle (Nassau-Oranien-Halle) in den 1980-iger Jahren an der Mühlenstraße, Ecke Hof-Feldbach-Straße erbaut worden. Die Sporthalle weist durch ihre intensive Nutzung als Sporthalle u. a. für die über 1.200 Schüler der WvO sowie weitere schulische und außerschulische Belegungen (etwa durch umliegende Vereine oder den Katastrophenschutz) einen grundhaften und energetischen Sanierungsbedarf auf. Durch die Sanierung der Sporthalle soll der kindgerechte Sportunterricht an dem Schulstandort Dillenburg gesichert werden. Zusätzlich soll vielen Vereinen weiterhin die Nutzung der Halle außerhalb der Schulzeiten ermöglicht werden, um auch den sportlichen Nutzen zu gewährleisten. Die sportlich und altersmäßig differenzierte Vereinsvielfalt stellt dabei eine wichtige gesellschaftliche Komponente für die Stadt und darüber hinaus dar. Außerdem wird eine höhere Energieeffizienz durch die Sanierung angestrebt sowie nach Möglichkeit zusätzlich die Installation von Photovoltaikanlagen zur nachhaltigen Bewirtschaftung des Gebäudes. Weitere wesentliche Sanierungsumfänge sind die Umstellung der Beleuchtung der Halle und der Nebenräume auf LED-Leuchten, die Erneuerung der kompletten Verrohrung der Trinkwasserleitungen sowie der Heizleitungen in den Sanitärbereichen und der vorhandenen Abluftanlagen der Sanitär- und Duschbereiche. Aus energetischer Sicht soll die Lüftungsanlage der Halle, sowie die Heizung modernisiert werden. Die Dachfläche inkl. der Dachkonstruktion soll in diesem Zuge saniert/ erneuert werden. Die Barrierefreiheit der Halle ist bereits gewährleistet und soll im Zuge der Sanierungsmaßnahme nach den aktuellen Anforderungen überprüft und im Bedarfsfall ertüchtigt werden. Baulich grenzt eine kleine 1-Feld-Turnhalle an die 4-Feld-Sporthalle an, die jedoch nicht Bestandteil der gegenständlichen Sanierungsmaßnahme und im Projektverlauf abzugrenzen ist. Vgl. Sie hierzu die beigefügten Bestandsunterlagen. Die bauliche Umsetzung der Maßnahme soll in mehrere Bauabschnitte gegliedert werden, da die Halle weitestgehend während der Sanierung in Betrieb bleiben soll. Derzeit sind drei Bauabschnitte vorgesehen, die nacheinander erfolgen sollen. Mit Aufnahme der Planungsleistungen ist zunächst eine mit den übrigen Planungsbeteiligten abgestimmte Bauabschnittsbildung vorzunehmen, die Grundlage der weiteren Planungen werden soll. Die Einreichung des Antrags auf Erteilung einer Baugenehmigung soll im Jahr 2027 erfolgen, sodass im Jahr 2028 der Beginn der baulichen Umsetzung geplant ist. Mit einer Fertigstellung des Projekts ist bei Umsetzung in 3 Bauabschnitten im Jahr 2030 zu rechnen. Es ist beabsichtigt einen Objektplaner mit folgenden Leistungsbildern zu beauftragen: - Objektplanung Gebäude, gem. Teil 3, Abschnitt 1, HOAI § 33 ffGrundschule Marbach, Erweiterung und Sanierung - Objektplanung Gebäude und Innenräume + Objektplanung Freianlagen - Architektenleistung
Kreisausschuss des Landkreises Fulda - Zentrale VergabestelleFuldaDer Landkreis Fulda beabsichtigt die Sanierung und Umstrukturierung des denkmalgeschützten Schulgebäudes der Grundschule Marbach sowie die Erweiterung einer Ganztagsbetreuung. Das Bauvorhaben umfasst im Wesentlichen: - Abbruch Zwischenbau - Erweiterungsneubau Ganztagsbetreuung - Sanierung / Umstrukturierung "Alter Neubau" und im sensiblen Denkmal - Überarbeitung Pausenhöfe + Erneuerung Einfriedung Die Gesamtkosten (KG 200-700) nach DIN 276 werden auf ca. 3,90 Mio. € brutto geschätzt. Es wurden bereits Planungsleistungen nach HOAI Objektplanung Gebäude und Innenräume vgl. Teilleistungen LPH 1 + 2 erbracht. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurden verschiedene Varianten untersucht. Im Ergebnis soll grundsätzlich Variante D weiterverfolgt werden. Eine detaillierte Maßnahmenbeschreibung kann den Vergabeunterlagen Stufe 1 entnommen werden. Verfahrensgegenstand ist die gemeinsame Beauftragung der Architektenleistungen für die Objektplanung Gebäude und Innenräume und für die Objektplanung Freianlagen. - Es werden zwei getrennte Verträge geschlossen, gem. den Vertragsmustern nach HAV-KOM - Die Vergabe erfolgt ausschließlich gemeinsam an einen Auftragnehmer. Objektplanung Gebäude und Innenräume, nach HOAI 2021 Teil 3, Abschnitt 1 §§ 34 ff. - stufenweise Beauftragung der Grundleistungen der Leistungsphasen 3 bis 9 (vollständig) sowie Restleistungen der Leistungsphasen 1 + 2, - vorerst nur Stufen 1 + 2 mit LPH 1+2 und 3+4, einschl. zugehörige Besondere Leistungen - weitere Stufen gem. Vertragsmuster nach HAV-KOM Architektenvertrag - Gebäude und Innenräume Objektplanung Freianlagen, nach HOAI 2021, Teil 3, Abschnitt 2, §§ 38 ff. - stufenweise Beauftragung der Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 9, - vorerst nur Stufen 1 + 2 mit LPH 1+2 und 3+4 einschl. zugehöriger Besonderer Leistungen - weitere Stufen gem. Vertragsmuster nach HAV-KOM Architektenvertrag - Freianlagen Besondere Leistungen: - Der Abbruch des Zwischenbaus soll durch den Architekten geplant und betreut werdeZweckverband der 12 Gemeinden des ehemaligen Amtes Thronecken - Energetische Sanierung der Kindertagesstätte Regenbogen, Los 2: Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung HLS und Elektro
Zweckverband der 12 Gemeinden des ehemaligen Amtes TroneckenThalfangFrist: 07. Sept.Der Zweckverband der 12 Gemeinden des ehemaligen Amtes Thronecken plant die energetische Sanierung der Kindertagesstätte Regenbogen in Thalfang. Im Zuge der geplanten Sanierung soll die Kindertagesstätte auf den Effizienzhausstandard 70 ausgerichtet werden. Dies soll einerseits durch die Verbesserung der Gebäudehülle mittels Dammmaßnahmen und andererseits durch die Erneuerung der Wärmeerzeugung/-verteilung/ -übergabe erreicht werden. Es ist vorgesehen, die Gebäudehülle in ihrer Gesamtheit durch geeignete Dämmmaßnahmen auf das energetische Niveau eines Neubaus zu bringen. Dies erfordert, dass sämtliche an die Außenluft angrenzenden Bauteile hinsichtlich ihrer Wärmedurchgangskoeffizienten über die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) hinaus ertüchtigt werden. Hierfür sind folgende Maßnahmen vorgesehen: - Dämmung der Fassade mit 18cm Dämmstoff in der Wärmeleitgruppe 035, - Austausch aller Fenster auf dreifachverglaste Fenster, - Dämmung des Daches mit einer Kombination aus Zwischen- und Aufsparrendämmung, - Dämmung des Flachdaches, - Raumseitige Dämmung der Bodenplatten. Die an das Erdreich angrenzenden Außenwände sollen nach Möglichkeit ebenfalls deutlich verbessert werden, sofern der Kosten-Nutzen-Faktor in einem rentablen Maße steht. Im Rahmen der energetischen Sanierung soll zudem die Anlagentechnik modernisiert werden. Dazu soll das bestehende Heizungssystem vollständig auf Wärmeerzeugung über eine Wärmepumpe umgestellt werden, die die erzeugte Wärme an das Fußbodenheizungssystem abgibt. Mittels Erdsonden, welche die Wärmepumpe versorgen, soll zukünftig erneuerbare Energie zum Heizen eingesetzt werden. Dieses System soll in der Perspektive auch zum Kühlen genutzt werden. Weiterhin ist vorgesehen, auch die Wärmeverteilung und -übergabe vollständig zu erneuen. So soll ein modernes und intelligent gesteuertes Fußbodenheizungssystem für einen geringen Wärmeverbrauch sorgen. Ebenso soll in dem Zuge auch der untere Gebäudeabschluss, die Bodenplatte, energetisch verbessert werden. Durch den Einbau der Fußbodenheizung muss der Estrich entfernt werden, was vorliegend die Gelegenheit bietet, moderne, gut gedämmte Fußbodenaufbauten zu verwenden. Zudem soll der Strombedarf des Gebäudes zukünftig zu einem großen Teil über Photovoltaikanlage gedeckt werden. Die Maßnahme wird aus öffentlichen Mitteln gefördert. Es wurde ein Fördermittelantrag (EFRE) gestellt, welcher bereits bewilligt wurde mit der Folge, dass die Vorgaben des Konzepts zur Energetischen Berechnung der geplanten Sanierung, der EFRE-Fördercall sowie die Vorgaben des Zuwendungsbescheides planerisch und baulich verbindlich sind und umgesetzt werden müssen. Der Kostenschwerpunkt der Sanierungen liegt entsprechend der Vorgaben des Fördermittelbescheides mit mindestens 70% auf den gebäudeseitigen energetischen Sanierungsmaßnahmen, d.h. auf Fassadendämmung, Dämmung Dach / oberste Geschossdecke, Dämmung Bodenplatte / Kellerdecke / Kellerwände, Austausch Fenster / Außentüren / Pfosten-Riegel-Fassaden (zuzüglich Ausgaben für den sommerlichen Wärmeschutz etwaig in Form einer kombinierten Lösung über die Fenster), für notwendige Gebäudeautomatisation, Steuerung und Regelung sowie Raumlufttechnische Anlagen. Die Vorgaben des EFRE-Zuwendungsbescheids sind verbindlich und zwingend einzuhalten. Hinsichtlich der weiteren Einzelheiten wird auf die beigefügte Leistungsbeschreibung Bezug genommen, welche Bestandteil der Vergabeunterlagen/Vertragsunterlagen ist.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
- Erstellen Sie ein kostenloses Konto auf Auftrag One. Danach sehen Sie alle Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung in einem strukturierten Ablauf.
- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Für diese Bekanntmachung ist aktuell keine konkrete Angebotsfrist angegeben.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Gemeinde Eppelborn.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.