Office fédéral des routes OFROU, Division Infrastructure routière Ouest, filiale Estavayer-le-LacEstavayer-le-LacTED
N20.71 MP-180010 - NEB Contournement Le Locle - BAMO ET DGT pour phases 41-53 (ID 12001)
Das Projekt zur Umfahrung der Stadt Le Locle ist ein Neubauprojekt und besteht aus einem Umfahrungstunnel im Norden (eine Röhre im Gegenverkehr und mit einem Sicherheitsstollen), der in der Nähe des Bahnhofs Col des Roches (Standort des Steinbruchs Les Granges) beginnt und an der bestehenden Verzeigung Crêt-du-Locle endet. Der Projektperi...
Tiefbauplanung, Bauüberwachung, Projektsteuerung Bau
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Inhalt auf einen Blick
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Office fédéral des routes OFROU, Division Infrastructure routière Ouest, filiale Estavayer-le-Lac
- Veröffentlicht:
- 01. September 2026
- Frist:
- 24. November 2026
- Thema:
- Tiefbauplanung
Ausschreibungsbeschreibung
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Das Projekt zur Umfahrung der Stadt Le Locle ist ein Neubauprojekt und besteht aus einem Umfahrungstunnel im Norden (eine Röhre im Gegenverkehr und mit einem Sicherheitsstollen), der in der Nähe des Bahnhofs Col des Roches (Standort des Steinbruchs Les Granges) beginnt und an der bestehenden Verzeigung Crêt-du-Locle endet. Der Projektperimeter umfasst die gesamte Umfahrung von Le Locle (N20) einschliesslich ihrer Anbindung an das lokale Strassennetz (Kantons- und Gemeindestrassen). Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) hat in den Jahren 2020-21 das Projekt gestartet und die Ausschreibungen für die Beauftragten durchgeführt. Die Projektentwicklung und der Umfang der zu erbringenden Leistungen führen dazu, dass bestimmte Beauftragte nicht bis zur Inbetriebnahme tätig sein können; dies ist der Fall für das Mandat BHU/OBL, das Gegenstand dieser erneuten Ausschreibung ist. Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Leistungen als Bauherrenunterstützungsbüros (BHU) und Oberbauleitung (OBL) in den Bereichen Tiefbau (Bau) sowie Betriebs- und Sicherheitsausrüstung (BSA), hauptsächlich für die Phasen von der Ausschreibung (Phase SIA 41) bis zur Inbetriebnahme (Phase SIA 53).
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Entwicklungsraum ThunThunFrist: 30. Nov.Arbeitspaket 3: Vertiefte städtebauliche bzw. stadträumliche, siedlungsräumliche, verkehrliche, bautechnische und umweltplanerische Machbarkeitsstudie für die beiden Tunnellösungen «Hübelitunnel» und «Aarequerung Süd» (Generalplaner) Das Projekt «Verkehrszukunft Region Thun» baut auf der Verkehrsstudie Thun Innenstadt – rechte Seeseite auf, die im Auftrag des Entwicklungsraums Thun bis Ende 2023 erarbeitet wurde. Untersucht wurden drei Varianten zur langfristigen Verbesserung der Verkehrssituation: der Hübelitunnel, die Aarequerung Süd sowie eine Gesamtverkehrsvariante mit Verkehrssteuerungen und Ausbauten für ÖV und Veloverkehr. Alle Varianten gelten grundsätzlich als machbar; die Gesamtverkehrsvariante wurde jedoch als kostengünstigste und wirksamste Lösung bewertet. Für den Fall, dass diese nicht ausreicht, sollen die beiden Tunnelvarianten vertieft geprüft werden.Der Bund betonte in Gesprächen zur möglichen Mitfinanzierung, dass ein Tunnelprojekt nicht isoliert betrachtet werden darf, sondern in ein überzeugendes Gesamtkonzept eingebettet sein muss. Zentral sind die Abstimmung von Siedlungs- und Verkehrsentwicklung, die Wirkung auf Stadtentwicklung und Arbeitsplätze, die Einbettung ins Gesamtverkehrssystem sowie flankierende Massnahmen. Die Nutzen der Varianten sind nachvollziehbar anhand der Kriterien der Agglomerationsprogramme darzustellen. Zudem braucht es einen klar begründeten Variantenentscheid, der zeigt, dass andere Optionen ausgeschöpft wurden und die gewählte Lösung breit akzeptiert ist.Die Region folgt dieser Empfehlung und vertieft die beiden Varianten Hübelitunnel und Aarequerung Süd parallel. Ziel ist ein politisch konsolidierter Entscheid bis Ende 2028 sowie die fachliche Einbettung in das Agglomerationsprogramm 6. Generation Thun. Dabei sollen die Anliegen von Bevölkerung, Politik und Verwaltung der betroffenen Gemeinden berücksichtigt und die Varianten anhand transparenter qualitativer und quantitativer Kriterien bewertet werden. Alternative Entlastungsvarianten sind nicht Gegenstand des Projekts; die bestehenden Tunnelvarianten können jedoch optimiert oder bei schwerwiegenden No-Gos ausgeschlossen werden.Neben der fachlichen Bewertung soll das Projekt einen öffentlichen Diskurs über Chancen, Risiken, Nutzen und Kosten einer Tunnellösung ermöglichen. Dabei geht es nicht um eine pauschale Tunnel-ja-oder-nein-Debatte, sondern um eine differenzierte Auseinandersetzung mit verkehrlichen, städtebaulichen, finanziellen und gesellschaftlichen Auswirkungen. Die Auftraggeberschaft liegt beim Entwicklungsraum Thun (ERT). Die strategische Führung übernimmt die Projektsteuerung durch den Ausschuss «Verkehrszukunft». Sie entscheidet über Zwischenergebnisse, Vergaben und Vorgaben. Die operative Projektleitung führt das Projekt.Ergänzend wirken politische, fachliche und öffentliche Begleitstellen mit. Die politische Begleitung reflektiert Zwischenstände aus politischer Sicht, die fachliche Begleitung sichert die Koordination mit parallelen Projekten und fachlichen Anforderungen, und die öffentliche Begleitung ermöglicht insbesondere Betroffenen in Thun und Steffisburg, Anliegen einzubringen. Die BHU bzw. Auftragnehmenden aus AP1 unterstützen fachlich, organisatorisch und in der Qualitätssicherung. Die externen Auftragnehmenden der Arbeitspakete AP1 bis AP4 erbringen Leistungen, haben aber keine Entscheidungskompetenz.Der Projektablauf gliedert sich in vier Arbeitspakete: AP1 umfasst Vorbereitung, Beschaffung, Prozessbegleitung und Qualitätssicherung; AP2 Partizipation und Kommunikation; AP3 die vertiefte Machbarkeitsstudie zu den beiden Tunnelvarianten; AP4 Zielsystem, Methodik, Variantenbeurteilung und Empfehlung der Bestvariante. Die Kernschritte AP4a (Zielsystem, Methodik), AP3 und AP4c (Variantenbeurteilung und Empfehlung) laufen grundsätzlich nacheinander. Für beide Tunnelvarianten wird mindestens ein inhaltlicher Planungsstand angestrebt, welcher unter dem Begriff «Machbarkeitsstudie» subsummiert wird. Hinsichtlic
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
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- Die Angebotsfrist endet am 24. November 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Office fédéral des routes OFROU, Division Infrastructure routière Ouest, filiale Estavayer-le-Lac.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.