MDSE Mitteldeutsche Sanierungs- und Entsorgungsgesellschaft mbHBitterfeld-WolfenTED
Modernisierung der Infrastruktur auf der Hochhalde Schkopau (HHS), Teilbereich Verkehrsinfrastruktur
Im Zuge der fortschreitenden Detailierung der Verkehrsanlagenplanung für die Neuordnung der Verkehrsflüsse auf der Hochhalde Schkopau der MDSE hat sich gezeigt, dass die vorhandenen Leit- und Sicherheitssysteme nicht den zukünftigen Anforderungen gerecht werden. Insbesondere durch die Neuordnung des Verkehrsstromes der Zu- und Abfahrt der...
Tiefbauplanung, Elektroplanung, Bauüberwachung
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Inhalt auf einen Blick
Im Zuge der fortschreitenden Detailierung der Verkehrsanlagenplanung für die Neuordnung der Verkehrsflüsse auf der Hochhalde Schkopau der MDSE hat sich gezeigt, dass die vorhandenen Leit- und Sicherheitssysteme nicht den zukünftigen Anforderungen gerecht werden. Insbesondere durch die Neuordnung des Verkehrsstromes der Zu- und Abfahrt ...
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- MDSE Mitteldeutsche Sanierungs- und Entsorgungsgesellschaft mbH
- Veröffentlicht:
- 04. Juni 2026
- Frist:
- 06. Juli 2026
- Thema:
- Tiefbauplanung
Ausschreibungsbeschreibung
Im Zuge der fortschreitenden Detailierung der Verkehrsanlagenplanung für die Neuordnung der Verkehrsflüsse auf der Hochhalde Schkopau der MDSE hat sich gezeigt, dass die vorhandenen Leit- und Sicherheitssysteme nicht den zukünftigen Anforderungen gerecht werden. Insbesondere durch die Neuordnung des Verkehrsstromes der Zu- und Abfahrt der LKW-Verkehre, sowie die veränderte Straßenführung und damit Grenze des Überganges von öffentlichen Verkehrsflächen und Betriebsflächen der MDSE sind neu zu projektierende Leit- und Sicherheitssysteme nötig. Folgende Planungsschwerpunkte sind abzudecken und müssen erfüllt werden: - Planung einer Schrankenanlage für die Zu- und Abfahrt des LKW-Verkehrs inkl. Integration in den Leitstand im Neubau X16 (Sozialgebäude) der Hochhalde (Gegensprechanlage, Videoüberwachung, Chip/Kartenleseanlage und möglicherweise Kennzeichenerkennung) sowie eines Notarbeitsplatzes vor Ort in ca. 1,0km Entfernung zum Neubau X16 am Standort der neuen Schrankenanlage. Die Verbindung zwischen der Schrankenanlage und der Leitstelle ist per Kabelverbindung zu realisieren. - Projektierung der notwendigen Lichtzeichen (Ampeln und möglicherweise Bildschirmtechnik) zur Leitung der Verkehrsströme, dies muss eine Verkehrsführung ab dem befahren des Haldengeländes, über die Zuführung / Leitung auf die aktive Verwiege-Technik bis hin zu einer Signalisierung einer möglichen Zwischenpufferung der Verkehrsströme auf dafür vorgehaltenen Flächen ermöglichen. - Planung einer fernsteuerbaren Toranlage als Schließanlage um das Gelände der HHS außerhalb der Betriebszeiten vor unberechtigtes Betreten zu schützen. - Planung einer Ampelregelung für die Zufahrt zum Haldenkörper mit Belegungsdetektoren und min. 2 Signalgebern - Planung einer möglichen zusätzlichen Integration von vorhandener Überwachungstechnik in die neue Gesamtanlage, soweit es im weiteren Planungsverlauf notwendig werden sollte. Die Baukosten der Maßnahme (Verkehrsanlagen) belaufen sich insgesamt auf über 5,960 Mio. € brutto für die Verkehrswege sowie ca. 215.000,00 € netto für die Verkehrsleit- und Sicherungssysteme. Die Leistungserbringung soll unmittelbar nach Auftragserteilung erfolgen. Die Auftragserteilung ist im Juni 2026 vorgesehen. weitere voraussichtliche Projektmeilensteine: Beginn der Planung 07/2026 Entwurfsplanung und Kostenberechnung gem. LP 3 HOAI 08/2026 Ausführungsplanung (LP 5) und Vorbereitung der Vergabe (LP 6) 09/2026 Ausführung der ersten Teile der Verkehrsanlagen 10/2026 Fertigstellung der Gesamtmaßnahme 12/2028 Planung Technische Ausrüstung Leistungsphasen 1 bis 8 nach § 53 HOAI 2021 Leistungsinhalt sollen alle Grundleistungen der einzelnen Leistungsphasen gemäß Anlage 15 (zu § 55 Absatz 3, § 56 Absatz 3) HOAI sein. Auf Grundlage von Anlage 15 HOAI wird diese Maßnahme der Honorarzone III zugeordnet. Besondere Leistungen Für die Planung von Technischer Ausrüstung sind folgende besondere Leistungen zu erbringen: - Mitwirken bei der Bedarfsplanung für komplexe Nutzungen zur Analyse der Bedürfnisse, Ziele und einschränkenden Gegebenheiten (Kosten-, Termine und andere Rahmenbedingungen) des Bauherrn und wichtiger Beteiligter - Erarbeiten der Wartungsplanung und -organisation - Erstellen fachübergreifender Betriebsanleitungen (zum Beispiel Betriebshandbuch, Reparaturhandbuch) - Durchführen von Leistungsmessungen und Funktionsprüfungen
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
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Dokumente und Anhänge
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Fachplanung Tragwerksplanung LPH 1-6 gem. Par. 49 für den Neubau eines Erweiterungsbaus mit integrierter Dreifachturnhalle für das Josef-Hofmiller-Gymnasium, Freising einschließlich des Abbruchs bestehender Gebäude auf dem Schulgelände
Der Landkreis Freising beabsichtigt die Erweiterung des Josef-Hofmiller-Gymnasium in Freising am zugrunde liegenden Schulstandorts. Aufgrund steigender Schülerzahlen besteht zusätzlicher Raumbedarf insbesondere für Klassen-, Fach- und Lehrerbereiche. Der bestehende Schulkomplex ist in mehreren Bauabschnitten seit 1960 entstanden und weist funktionale Defizite, bauliche Mängel sowie eine unzureichende räumliche Organisation auf. Parallel besteht ein erheblicher Sanierungsbedarf der Bestandsgebäude. Die vorhandene Schwimm- und Sporthalle ist baulich stark geschädigt und wird nicht mehr genutzt. -- Im Rahmen der im Jahr 2024/2025 erstellten Machbarkeitsstudie wurden vier mögliche Varianten der Umsetzung dieses Projekts betrachtet. Der AG hat sich bereits entschieden, dass die Sporthalle (wie bei den betrachteten Variante C/D) in den Erweiterungsbau integriert werden soll. Die Maßnahme umfasst folgende wesentliche Projektbausteine: • Abbruch der bestehenden Schwimm- und Sporthalle sowie weiterer Teilbereiche • Neubau einer Schulerweiterung in Kombination mit einer Sporthalle inkl. der naturwissenschaftlichen Fachräume • Neuordnung und Qualifizierung der Außenanlagen und Sportflächen -- Die Planungsziele basieren auf der Variante D der Machbarkeitsstudie. Diese sieht eine kompakte, integrierte Lösung mit Minimierung des Flächenverbrauchs vor, bei der Schulerweiterung und Sporthalle in einem Baukörper zusammengeführt werden. Wesentlichen Merkmale: • Terrassierter Baukörper quer zum Bestand, in den Hang eingebettet • Integration der Sporthalle ab Erdgeschossniveau in die Topografie • oberirdisch 3- bis 4-geschossige Höhenentwicklung angepasst an den Bestand • Mehrfache funktionale Verknüpfung mit dem Bestand (Verbindungsbau / Brü- cke) Für das Gebiet ist ein Bebauungsplan vorhanden. Ein vorhabenbezogener Bebauungsplan muss noch erstellt werden. Das Verfahren zur Erstellung dieses vorhabenbezogenen Bebauungsplans wird von der Stadt Freising geführt. Diese Leistungen werden von der Stadt Freising ausgeschrieben und vergeben. Um Platz für den Neubau zu schaffen, müssen Bestandsgebäude sowie ein Teil des bestehenden Schulbaus abgerissen werden. Die notwendigen Abbrucharbeiten umfassen den Gebäudeteil „Bauteil B, West“ (Baujahr 1959), der Mehrzweckhalle mit Schwimmbad und der Zweifach Sporthalle (Baujahr 1972) sowie des Hausmeisterhauses mit 4 Wohneinheiten und Garagen. Dieser Abbruch findet zeitlich vorgelagert zum Beginn des Neubaus statt. Der Abbruch sowie der Neubau sind bei laufendem Schulbetrieb umzusetzen. Die Abbruchstatik ist Teil der erforderlichen Leistungen des Auftragnehmers und ist in den vorläufigen anrechenbaren Kosten der Fachplanung Tragwerksplanung bereits berücksichtigt. Der Auftragnehmer hat die Planung des Verbaus der Baugrube § 41 HOAI 2021 Ingenieurbauwerke zu erbringen. Diese wird als gesondertes Objekt betrachtet. Die Bauarbeiten finden beim laufenden Schulbetrieb statt. Die Minimierung der Beeinträchtigung des Schulbetriebes durch die Baustelle ist somit in der Planung zu berücksichtigen. Aus der Variante D ergeben sich insbesondere folgende Herausforderungen für die Tragwerksplanung: • Teilabbruch zum Anschluss an vorhandene Gebäudestrukturen • Hanglage mit komplexer Topografie und Höhenversprüngen • Integration der Sporthalle in das Gelände (teilweise eingegraben / überbaut) • Erforderlichkeit von Spezialtiefbau / tiefer Gründung • Tragwerksplanung für kombinierte Nutzung (Schule + Sporthalle) • Berücksichtigung von: o großen Spannweiten über 25m (Sporthalle) o differenzierten Lastannahmen o wirtschaftlicher und nachhaltiger Konstruktion -- Gegenstand des Auftrags sind die Leistungen der Fachplanung Tragwerksplanung Leistungsphasen 1 - 6 sowie die besondere Leistung Ingenieurtechnische Kontrolle der LPH 8 nach HOAI 2021. Die Beauftragung erfolgt nach § 51 HOAI stufenweise. Im Auftragsfall wird als erste Stufe 1, die Leistungsphasen 1 und 2 beauftragt. Über eine jeweils weitere Beauftragung der Leistungsstufen entscheidet der Auftraggeber im weiteren Verfahrensverlauf. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine Forderungen auf die Übertragung weiterer Leistungsstufen oder weiterer Leistungen abgeleitet werden. Die Baukosten (KG 200 - 600) sind auf brutto ca. 23 Mio. Euro geschätzt. -- Der Planungsbeginn soll zeitnah nach der Auftragserteilung, voraussichtlich im Oktober 2026 erfolgen. Die Einrichtung der Baustelle könnte demnach im 3. Quartal 2028 beginnen, Inbetriebnahme in Abstimmung mit AG, geplant für 1. Quartal 2030 – Die besonderen Leistungen sind als Optionen ausgestaltet, die der Auftraggeber abrufen kann, zu deren Abruf er aber nicht verpflichtet ist. -- Das Vertragsmuster ist den Vergabeunterlagen beigefügt.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
- Erstellen Sie ein kostenloses Konto auf Auftrag One. Danach sehen Sie alle Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung in einem strukturierten Ablauf.
- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 06. Juli 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist MDSE Mitteldeutsche Sanierungs- und Entsorgungsgesellschaft mbH.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.