Techniker KrankenkasseHamburgTED
MFT Lösung
Der AN stellt der TK eine vorkonfigurierte MFT-Lösung bereit, die standardisierte Funktionen bietet und alle Anforderungen der TK (siehe TK-Fragenkatalog (Anlage A2) und Allgemeine IT-Richtlinien und IT-Vorgaben der TK (Anlage L1) sowie Informationssicherheit (Anlage L2)) erfüllt. Diese Lösung muss an die spezifischen Bedürfnisse der TK k...
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- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Techniker Krankenkasse
- Veröffentlicht:
- 05. August 2026
- Frist:
- Nicht angegeben
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Der AN stellt der TK eine vorkonfigurierte MFT-Lösung bereit, die standardisierte Funktionen bietet und alle Anforderungen der TK (siehe TK-Fragenkatalog (Anlage A2) und Allgemeine IT-Richtlinien und IT-Vorgaben der TK (Anlage L1) sowie Informationssicherheit (Anlage L2)) erfüllt. Diese Lösung muss an die spezifischen Bedürfnisse der TK konfiguriert werden können. Alle Anforderungen der TK müssen spätestens zum Abschluss der Leistungsphase 1 - PoC vollständig erfüllt sein. Neben der Bereitstellung einer MFT-Lösung umfasst dieser Auftrag den PoC, die Integration, Migration von UseCases, sowie den Support und Beratungsleistung zur Betriebsoptimierung (ohne Abnahmepflicht) der MFT-Lösung. Die Leistungen beinhalten sämtliche für die Einführung und den Betrieb der MFT-Lösung erforderlichen Module, sowie die dafür zu erbringenden Leistungen, insbesondere die Konzeptionierung, die Softwarelieferung, die Unterstützung der Implementierung und Migration sowie die Betriebsunterstützung. Ebenso gehören zum Leistungsumfang die Bereitstellung einer System- und Anwenderdokumentation, entsprechende Schulungsunterlagen und die Durchführung alle erforderlichen Schulungen im Rahmen der Systemeinführung.
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Veröffentlichungsstelle
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Hamburger Stadtentwässerung AöRHamburgFrist: 15. Aug.1. Auftraggeber Gemeinsamer Bedarf der Hamburger Wasserwerke GmbH & Hamburger Stadtentwässerung AöR Der Auftraggeber ist ein Betreiber kritischer Infrastruktur im Bereich der Wasserver- und Abwasserentsorgung und betreibt eine verteilte IT- und OT-Systemlandschaft. 2. Ziel der Markterkundung Der Auftraggeber beabsichtigt, eine zentrale Lösung zur sicheren Steuerung und Durchführung von Fernzugriffen auf IT- und OT-Systeme einzuführen. Ziel dieser Markterkundung ist es, einen Überblick über am Markt verfügbare Lösungen sowie unterschiedliche technische und organisatorische Ansätze zu gewinnen. Insbesondere sollen Erkenntnisse gewonnen werden zu: • geeigneten Lösungsarchitekturen • technischen Umsetzungsmöglichkeiten für Fernzugriffe • Betriebs- und Supportmodellen • Lizenz- und Kostenstrukturen • Skalierbarkeit und Mengengerüsten • typischen Vorgehensmodellen zur Einführung entsprechender Lösungen • BSI-Konformität und Zertifizierungen Die Markterkundung dient ausschließlich der Vorbereitung eines möglichen Vergabeverfahrens und stellt keine Ausschreibung dar. 3. Ausgangssituation Der Auftraggeber betreibt derzeit eine verteilte Infrastruktur mit: • Diversen Verwaltungs-, Anlagen- oder betriebstechnischen Standorten • eigenen Rechenzentren • vielfältigen IT- und OT-Systemen Externe Dienstleister greifen im Rahmen von Wartung, Störungsbehebung, Updates sowie Projektarbeiten auf unterschiedliche Systeme zu, u. a.: • IT-Systeme (z. B. Server, Anwendungen, Datenbanken) • OT-Systeme (z. B. Technische Anlagen) Für Fernzugriffe bestehen derzeit heterogene Lösungen und Verfahren. 4. Zielbild (funktionale Anforderungen) Gesucht wird eine Lösung, die insbesondere folgende Anforderungen unterstützt: • Zentrale Steuerung und Verwaltung von Fernzugriffen • Unterstützung interner und externer Nutzergruppen • Granulares Rollen- und Berechtigungskonzept • Freigabegesteuerte und zeitlich begrenzte Zugriffe • Protokollierung und Nachvollziehbarkeit (Auditfähigkeit) • Unterstützung von Zugriffen auf IT- und OT-Systeme • Sichere Verbindungsarchitektur (z. B. über Vermittlungsinstanzen / DMZ) • Skalierbarkeit für eine verteilte Infrastruktur Der Auftraggeber ist ausdrücklich an unterschiedlichen Lösungsansätzen interessiert. 5. Betriebs- und Supportanforderungen Neben der Bereitstellung der Lösung werden auch Unterstützungsleistungen im Betrieb erwartet. Der Auftraggeber betreibt die Lösung grundsätzlich selbst (z. B. Administration und Benutzerverwaltung), benötigt jedoch Unterstützung insbesondere in folgenden Bereichen: • Wartung und Aktualisierung von Softwarekomponenten • Wartung und ggf. Austausch von Hardwarekomponenten • technischer Support • Unterstützung bei Störungen und Fehleranalyse • Durchführung von Updates und Releasewechseln Gesucht werden sowohl Ansätze für unterstützten Eigenbetrieb als auch mögliche alternative Betriebsmodelle. 6. Fragestellungen an den Markt Der Auftraggeber bittet interessierte Unternehmen um Rückmeldungen zu folgenden Punkten: Lösung & Architektur • Welche Lösungsansätze bieten Sie für die sichere Fernwartung und den Zugriff auf IT- und OT-Systeme an? • Wie wird die Steuerung und Freigabe von Zugriffen umgesetzt? • Welche Komponenten sind typischerweise erforderlich (Software, Hardware)? • Welche Erfahrungen haben Sie mit der Integration Ihrer Lösung in Security Information and Event Management Systeme (SIEM)? Betrieb & Organisation • Wie erfolgt die Nutzer- und Rechteverwaltung? • Wie wird die revisionssichere Protokollierung und Nachvollziehbarkeit gewährleistet? • Welche Betriebs- und Supportmodelle bieten Sie an? (SaaS, On-Prem, hybrid) • Welche Erfahrungen haben Sie mit kundeninternen Betriebsaufwänden während/nach Einführung der Lösung? Skalierung & Kosten • Wie lässt sich Ihre Lösung technisch und organisatorisch skalieren, wenn zusätzliche Standorte, Systeme oder Nutzer angebunden werden (z. B. hinsichtlich erforderlicher Komponenten, Performance, Betriebsaufwand und Kosten)? • Welche Lizenz- und Preismodelle kommen typischerweise bei Ihrer Lösung zum Einsatz (z. B. nach Nutzern, Standorten, Infrastruktur oder Nutzung) • Welche Preisindikation ist für Ihre Lösung zu erwarten und von welchen Faktoren wird die Preisgestaltung maßgeblich beeinflusst? Einführung & Umsetzung • Wie erfolgt typischerweise die Einführung Ihrer Lösung (z.B. Referenz-Projektstruktur oder Phasenmodell? • Mit welchem zeitlichen Rahmen ist erfahrungsgemäß für die Einführung Ihrer Lösung zu rechnen? • Welche Erfolgsfaktoren und typischen Herausforderungen sollten auf Kundenseite berücksichtigt werden, um Ihre Lösung erfolgreich einzuführen (z.B. Rollen, Prozesse und Anforderungen)? • Welche Erfahrungen haben Sie bei der Einführung vergleichbarer Lösungen im Umfeld kritischer Infrastruktur, insbesondere im Sektor Wasser? 7. Teilnahme und weiteres Vorgehen Interessierte Unternehmen werden gebeten, ihre Rückmeldungen bis zum 24.08.2026, 12:00 Uhr über ausschreibungen@hamburgwasser einzureichen. Der Auftraggeber ist zunächst an der Übermittlung von Unternehmensunterlagen, Präsentationen oder vergleichbaren Dokumenten interessiert, mit denen die oben genannten Fragestellungen beantwortet werden. Auf Basis der eingehenden Rückmeldungen behält sich der Auftraggeber vor, mit ausgewählten Unternehmen vertiefende Gespräche sowie Präsentations- bzw. Demonstrationstermine durchzuführen. In diesem Fall ist die Unterzeichnung eines NDAs notwendig. Die Teilnahme an der Markterkundung ist freiwillig und unverbindlich. Der Auftraggeber behält sich vor, auf Basis der Ergebnisse ein Vergabeverfahren durchzuführen.Zentrale Lösung für sichere Fernzugriffe auf IT- und OT-Systeme
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Insbesondere sollen Erkenntnisse gewonnen werden zu: • geeigneten Lösungsarchitekturen • technischen Umsetzungsmöglichkeiten für Fernzugriffe • Betriebs- und Supportmodellen • Lizenz- und Kostenstrukturen • Skalierbarkeit und Mengengerüsten • typischen Vorgehensmodellen zur Einführung entsprechender Lösungen • BSI-Konformität und Zertifizierungen Die Markterkundung dient ausschließlich der Vorbereitung eines möglichen Vergabeverfahrens und stellt keine Ausschreibung dar. 3. Ausgangssituation Der Auftraggeber betreibt derzeit eine verteilte Infrastruktur mit: • Diversen Verwaltungs-, Anlagen- oder betriebstechnischen Standorten • eigenen Rechenzentren • vielfältigen IT- und OT-Systemen Externe Dienstleister greifen im Rahmen von Wartung, Störungsbehebung, Updates sowie Projektarbeiten auf unterschiedliche Systeme zu, u. a.: • IT-Systeme (z. B. Server, Anwendungen, Datenbanken) • OT-Systeme (z. B. Technische Anlagen) Für Fernzugriffe bestehen derzeit heterogene Lösungen und Verfahren. 4. Zielbild (funktionale Anforderungen) Gesucht wird eine Lösung, die insbesondere folgende Anforderungen unterstützt: • Zentrale Steuerung und Verwaltung von Fernzugriffen • Unterstützung interner und externer Nutzergruppen • Granulares Rollen- und Berechtigungskonzept • Freigabegesteuerte und zeitlich begrenzte Zugriffe • Protokollierung und Nachvollziehbarkeit (Auditfähigkeit) • Unterstützung von Zugriffen auf IT- und OT-Systeme • Sichere Verbindungsarchitektur (z. B. über Vermittlungsinstanzen / DMZ) • Skalierbarkeit für eine verteilte Infrastruktur Der Auftraggeber ist ausdrücklich an unterschiedlichen Lösungsansätzen interessiert. 5. Betriebs- und Supportanforderungen Neben der Bereitstellung der Lösung werden auch Unterstützungsleistungen im Betrieb erwartet. Der Auftraggeber betreibt die Lösung grundsätzlich selbst (z. B. Administration und Benutzerverwaltung), benötigt jedoch Unterstützung insbesondere in folgenden Bereichen: • Wartung und Aktualisierung von Softwarekomponenten • Wartung und ggf. Austausch von Hardwarekomponenten • technischer Support • Unterstützung bei Störungen und Fehleranalyse • Durchführung von Updates und Releasewechseln Gesucht werden sowohl Ansätze für unterstützten Eigenbetrieb als auch mögliche alternative Betriebsmodelle. 6. Fragestellungen an den Markt Der Auftraggeber bittet interessierte Unternehmen um Rückmeldungen zu folgenden Punkten: Lösung & Architektur • Welche Lösungsansätze bieten Sie für die sichere Fernwartung und den Zugriff auf IT- und OT-Systeme an? • Wie wird die Steuerung und Freigabe von Zugriffen umgesetzt? • Welche Komponenten sind typischerweise erforderlich (Software, Hardware)? • Welche Erfahrungen haben Sie mit der Integration Ihrer Lösung in Security Information and Event Management Systeme (SIEM)? Betrieb & Organisation • Wie erfolgt die Nutzer- und Rechteverwaltung? • Wie wird die revisionssichere Protokollierung und Nachvollziehbarkeit gewährleistet? • Welche Betriebs- und Supportmodelle bieten Sie an? (SaaS, On-Prem, hybrid) • Welche Erfahrungen haben Sie mit kundeninternen Betriebsaufwänden während/nach Einführung der Lösung? Skalierung & Kosten • Wie lässt sich Ihre Lösung technisch und organisatorisch skalieren, wenn zusätzliche Standorte, Systeme oder Nutzer angebunden werden (z. B. hinsichtlich erforderlicher Komponenten, Performance, Betriebsaufwand und Kosten)? • Welche Lizenz- und Preismodelle kommen typischerweise bei Ihrer Lösung zum Einsatz (z. B. nach Nutzern, Standorten, Infrastruktur oder Nutzung) • Welche Preisindikation ist für Ihre Lösung zu erwarten und von welchen Faktoren wird die Preisgestaltung maßgeblich beeinflusst? Einführung & Umsetzung • Wie erfolgt typischerweise die Einführung Ihrer Lösung (z.B. Referenz-Projektstruktur oder Phasenmodell? • Mit welchem zeitlichen Rahmen ist erfahrungsgemäß für die Einführung Ihrer Lösung zu rechnen? • Welche Erfolgsfaktoren und typischen Herausforderungen sollten auf Kundenseite berücksichtigt werden, um Ihre Lösung erfolgreich einzuführen (z.B. Rollen, Prozesse und Anforderungen)? • Welche Erfahrungen haben Sie bei der Einführung vergleichbarer Lösungen im Umfeld kritischer Infrastruktur, insbesondere im Sektor Wasser? 7. Teilnahme und weiteres Vorgehen Interessierte Unternehmen werden gebeten, ihre Rückmeldungen bis zum 24.08.2026, 12:00 Uhr über ausschreibungen@hamburgwasser einzureichen. Der Auftraggeber ist zunächst an der Übermittlung von Unternehmensunterlagen, Präsentationen oder vergleichbaren Dokumenten interessiert, mit denen die oben genannten Fragestellungen beantwortet werden. Auf Basis der eingehenden Rückmeldungen behält sich der Auftraggeber vor, mit ausgewählten Unternehmen vertiefende Gespräche sowie Präsentations- bzw. Demonstrationstermine durchzuführen. In diesem Fall ist die Unterzeichnung eines NDAs notwendig. Die Teilnahme an der Markterkundung ist freiwillig und unverbindlich. Der Auftraggeber behält sich vor, auf Basis der Ergebnisse ein Vergabeverfahren durchzuführen.Lieferung einer Endpoint-Security-Lösung für 400 Endgeräte
Technische Hochschule WildauWildauFrist: 12. Sept.Gegenstand dieser Beschaffung ist die Bereitstellung einer zentral administrierbaren Endpoint-Security-Lösung für die Technische Hochschule Wildau für zunächst 400 Endgeräte. Die neue Lösung soll die bisher eingesetzte Virenschutz- und Firewalllösung WithSecure ersetzen und zusätzlich Funktionen zur Endpoint Detection and Response (EDR) bereitstellen. Hierzu gehören insbesondere die kontinuierliche Überwachung sicherheitsrelevanter Systemaktivitäten, die Erkennung und Bewertung von Anomalien und Bedrohungen, Möglichkeiten zur Ursachenanalyse sowie automatisierte und manuelle Reaktionsmaßnahmen, beispielsweise die Isolation eines betroffenen Endgerätes. Die Lösung muss eine zentrale Verwaltung der geschützten Endgeräte ermöglichen. Über die zentrale Verwaltung müssen insbesondere Sicherheitsrichtlinien, Konfigurationen, Updates und Signaturen verteilt sowie Sicherheitsereignisse und der Schutzstatus der Endgeräte eingesehen werden können. Bevorzugt wird eine On-Premises-Lösung. Sofern die angebotene Lösung Cloud-Dienste nutzt, sind die geltenden datenschutzrechtlichen und informationssicherheitsbezogenen Anforderungen zu erfüllen. Die Leistung umfasst die Bereitstellung der erforderlichen Lizenzen beziehungsweise Nutzungsrechte einschließlich Updates, Signaturen und technischem Support für den vereinbarten Leistungszeitraum. 2. Mindestanforderungen Die angebotene Lösung muss folgende Mindestanforderungen erfüllen: 2.1 Lizenzierung - Bereitstellung von Lizenzen für zunächst 400 Endgeräte - Lizenzlaufzeit von zwölf Monaten - skalierbares Lizenzmodell, das eine Anpassung an Änderungen des Endgerätebestandes ermöglicht - transparente Darstellung der Kosten für zusätzliche beziehungsweise reduzierte Lizenzmengen - Bereitstellung sämtlicher für den Betrieb erforderlicher Lizenz-, Update- und Supportleistungen 2.2 Unterstützte Betriebssysteme Die Lösung muss die jeweils aktuellen, vom Hersteller unterstützten Versionen folgender Betriebssysteme unterstützen: - Microsoft Windows für Arbeitsplatzrechner - macOS Die wesentlichen Schutz- und Verwaltungsfunktionen müssen grundsätzlich für beide Betriebssysteme zur Verfügung stehen. Abweichungen im Funktionsumfang zwischen Windows und macOS sind im Angebot transparent darzustellen. Die Unterstützung virtueller Maschinen innerhalb der an der Technischen Hochschule Wildau eingesetzten Nutanix-Infrastruktur ist wünschenswert. 2.3 Schutzfunktionen Die Lösung muss mindestens folgende Funktionen bereitstellen: - Schutz vor Viren, Malware, Ransomware und weiteren Schadprogrammen - verhaltensbasierte Erkennung bislang unbekannter Bedrohungen - EDR-Funktionalität zur kontinuierlichen Überwachung und Erkennung verdächtiger Aktivitäten - Analyse und nachvollziehbare Darstellung sicherheitsrelevanter Ereignisse - automatisierte und manuelle Reaktionsmöglichkeiten - Möglichkeit zur Isolation kompromittierter Endgeräte - integrierte Host-Firewall beziehungsweise zentrale Verwaltung der betriebssystemeigenen Firewall - automatische und zeitnahe Bereitstellung von Signaturen, Erkennungsmechanismen und Programmupdates - Protokollierung von Sicherheitsereignissen und administrativen Maßnahmen - Alarmierung bei erkannten Bedrohungen und kritischen Sicherheitsereignissen 2.4 Zentrale Administration Die Lösung muss eine zentrale Administration sämtlicher geschützter Endgeräte ermöglichen. Hierzu gehören mindestens: - zentrale Installation beziehungsweise Verteilung der Client-Komponenten - zentrale Verwaltung von Richtlinien und Konfigurationen - zentrale Verteilung von Signaturen und Updates - Übersicht über den Sicherheits-, Update- und Verbindungsstatus der Endgeräte - zentrale Anzeige, Bewertung und Bearbeitung erkannter Sicherheitsereignisse - rollen- und berechtigungsbasierte Administration - Exportmöglichkeiten für Berichte und Sicherheitsereignisse - Deinstallation beziehungsweise Entfernung der Client-Komponenten über die zentrale Verwaltung 2.5 Datenschutz und Cloud-Nutzung Sofern Bestandteile der angebotenen Lösung als Cloud-Dienst betrieben werden oder personenbezogene beziehungsweise sicherheitsrelevante Daten außerhalb der Technischen Hochschule Wildau verarbeitet werden, müssen mindestens folgende Anforderungen erfüllt sein: - Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung - Abschluss eines Auftragsverarbeitungsvertrages, sofern erforderlich - nachvollziehbare Darstellung der verarbeiteten und übertragenen Daten - Benennung der Speicher- und Verarbeitungsorte - bevorzugte Verarbeitung und Speicherung innerhalb der Europäischen Union beziehungsweise des Europäischen Wirtschaftsraums - verschlüsselte Übertragung und Speicherung schutzbedürftiger Daten - Möglichkeit zur Löschung beziehungsweise Rückgabe gespeicherter Daten nach Vertragsende - Offenlegung eingesetzter Unterauftragnehmer 2.6 Support - technischer Support mindestens während der üblichen Geschäftszeiten an Werktagen - Erreichbarkeit mindestens per E-Mail oder Ticketsystem - deutsch- oder englischsprachiger Support - zeitnahe Bearbeitung sicherheitskritischer Störungen - Bereitstellung von Sicherheits-, Signatur- und Produktupdates während der gesamten VertragslaufzeitBereitstellung einer digitalen Lösung für arbeitsmedizinische Prozesse und betriebliche Sozialarbeit
ÜSTRA Hannoversche Verkehrsbetriebe AktiengesellschaftHannoverDie ÜSTRA beabsichtigt die Einführung einer neuen arbeitsmedizinischen Software zur Digitalisierung und Optimierung aller relevanten arbeitsmedizinischen Prozesse. Ziel ist eine zukunftssichere, datenschutzkonforme und benutzerfreundliche Lösung, die sämtliche gesetzlichen sowie betrieblichen Anforderungen erfüllt und eine effiziente Zusammenarbeit ermöglicht. Ergänzend soll die Software modular erweiterbar sein, insbesondere um optionale Funktionen für sozialarbeiterische und weiterführende arbeitsmedizinische Prozesse. Die Software ist in die bestehende HR-IT-Landschaft der ÜSTRA zu integrieren. Der Einsatz erfolgt parallel durch mehrere Nutzergruppen und Funktionsbereiche. Die Anwendung wird von zwei bis vier Medizinischen Fachangestellten genutzt, die an einer zentralen MFA-Theke arbeiten. Darüber hinaus stehen drei ärztliche Arbeitsplätze zur Verfügung. Ergänzend wird die Software an 12 verschiedenen medizinischen Test- und Untersuchungsstationen eingesetzt, darunter Seh-, Reaktions-, Hör-, Lungenfunktions-, Vigilanz Tests sowie weitere diagnostische Verfahren (z. B. EKG, Perimetrie). Die Software ist lokal auf den jeweiligen Rechnern installiert und übernimmt die Ergebnisse der durchgeführten Untersuchungen automatisiert und systemgestützt. Aufgrund der parallelen Durchführung mehrerer Untersuchungen ist von gleichzeitigen Zugriffen auszugehen. Die im Lastenheft vorgesehenen Lizenzstufen mit mindestens acht gleichzeitigen Zugriffen sowie optionalen Erweiterungen auf zehn bzw. zwölf 0Zugriffe stellen eine bedarfsgerechte und skalierbare Auslegung dar. Der Anbieter hat darzulegen, wie sich die Software bei hoher Parallelität verhält und ob zusätzliche technische oder lizenzrechtliche Voraussetzungen für den gleichzeitigen Einsatz an mehreren Testarbeitsplätzen erforderlich sind. Bereitstellung einer digitalen Lösung für arbeitsmedizinische Prozesse und betriebliche SozialarbeitBeauftragung Dedalus HealthCare GmbH mit Finanzbuchhaltungssystem "Diamant" im Wege eines Verhandlungsverfahrens ohne Teilnahmewettbewerb
Trägergesellschaft Kliniken Aurich-Emden-Norden mbHAurichBegründung der Entscheidung des öffentlichen Auftraggebers: Die Trägergesellschaft Kliniken Aurich-Emden-Norden mbH (TK-AEN) sichert mit ihren Kliniken am Standort Aurich und Norden sowie Emden im Verbund die medizinische Grund- und Regelversorgung in der Region Ostfriesland. Neben der Aufgabenwahrnehmung im unmittelbaren Patientenkontakt bewältigt die TK-AEN ein umfassendes, für den Klinikbetrieb notwendiges, Aufgabenspektrum im Bereich der Verwaltung. Nur durch eine leistungsstarke Verwaltung kann der Klinikbetrieb sichergestellt werden. Vor diesem Hintergrund ist die TK-AEN nicht nur darauf angewiesen, regelmäßige Investitionen in die medizintechnische Infrastruktur zu tätigen, sondern auch geeignete Mittel zur Bewältigung der Verwaltungstätigkeiten vorzuhalten. In dieser Hinsicht ist die Beschaffung die Beschaffung einer hochintegrierbaren neuen Finanzbuchhaltungslösung erforderlich. Die Systemlösung muss nahtlos in die an den Klinikstandorten vorhandene Systeminfrastruktur eingebunden werden sowie nahtlos in die personelle und organisatorische Ausgestaltung des Klinikbetriebs integriert werden können. Der Klinikablauf darf durch die Maßnahmenumsetzung nicht beeinträchtigt werden. Benötigt wird daher keine isolierte Standard-Finanzbuchhaltung, sondern eine integrierte Ablöselösung, die vor allem mit den vorhandenen ORBIS-Strukturen verknüpft werden kann. Entscheidend hierbei ist, dass der Systemwechsel in eine gewachsene Krankenhaus-IT-Landschaft eingebunden werden muss. Die neue Lösung muss daher nicht nur die laufende Finanzbuchhaltung abbilden, sondern auch Schnittstellenanforderungen, die Übernahme von Stamm- und Bewegungsdaten sowie eine fachlich belastbare Migration aus dem Altsystem ermöglichen, ohne dass zwingend die gesamte ORBIS-Datenbank in eine gesonderte Archivumgebung ausgelagert werden müssen. Das Vor-haben ist deshalb systemtechnisch anspruchsvoll und setzt eine nahtlose Integration in die bestehende ORBIS-/TIP-HCe-Umgebung voraus. Die fachtechnisch beratene Trägergesellschaft Kliniken Aurich-Emden-Norden mbH geht davon aus, dass die hier beschriebene erforderliche Modernisierung der Verwaltungssparte ausschließlich über die Systemlösungen des Anbieters Dedalus HealthCare GmbH umgesetzt werden können, mithin also eine Alleinstellung des Anbieters besteht. Ausschlaggebend ist, dass die in den Blick genommene Lösung die Anforderungen nicht lediglich als Finanzbuchhaltung erfüllt, sondern als spezifische Ablöselösung für die bestehende ORBIS-Umgebung fungieren kann. Alternative Lösungen, die zwar Finanzbuchhaltung bereitstellen, aber keine vergleichbar tiefe ORBIS-Integration und keine produktiv bewährte TIP-HCe-Schnittstelle bieten, erfüllen den Bedarf der TK-AEN nicht. Vor diesem Hintergrund sieht es die TK-AEN als vergaberechtlich zulässig an, die Bedarfsdeckung auf die o.g. Systemlösungen auszurichten, weil dem fachtechnisch nachvollziehbare Gründe i.S.v. § 31 Abs. 6 S. 1 VgV zugrunde liegen. Ferner ist es hier so, dass allein der Anbieter Dedalus HealthCare GmbH technisch und rechtlich in der Lage ist, die Leistungen im erforderlichen Umfang zu erbringen und insofern kein Wettbewerb besteht. Gem. § 14 Abs. 4 Nr. 2 lit. b) und c) VgV kann der öffentliche Auftraggeber Aufträge im Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb vergeben, wenn zum Zeitpunkt der Aufforderung zur Abgabe von Angeboten der Auftrag nur von einem bestimmten Unternehmen erbracht oder bereitgestellt werden kann, weil aus technischen Gründen kein Wettbewerb vorhanden ist und/oder wegen des Schutzes von ausschließlichen Rechten. Aus den eingangs geschilderten Gründen geht die TK-AEN hier von einer solchen Exklusivlage aus und sieht keine andere Alternative i.S.v. § 14 Abs. 6 VgV zur Beauftragung der Dedalus HealthCare GmbH. Der Anbieter soll daher unter Beachtung der Frist gem. § 135 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 GWB ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union beauftragt werden.Beauftragung Dedalus HealthCare GmbH mit Finanzbuchhaltungssystem "Diamant" im Wege eines Verhandlungsverfahrens ohne Teilnahmewettbewerb
Trägergesellschaft Kliniken Aurich-Emden-Norden mbHEmdenBegründung der Entscheidung des öffentlichen Auftraggebers: Die Trägergesellschaft Kliniken Aurich-Emden-Norden mbH (TK-AEN) sichert mit ihren Kliniken am Standort Aurich und Norden sowie Emden im Verbund die medizinische Grund- und Regelversorgung in der Region Ostfriesland. Neben der Aufgabenwahrnehmung im unmittelbaren Patientenkontakt bewältigt die TK-AEN ein umfassendes, für den Klinikbetrieb notwendiges, Aufgabenspektrum im Bereich der Verwaltung. Nur durch eine leistungsstarke Verwaltung kann der Klinikbetrieb sichergestellt werden. Vor diesem Hintergrund ist die TK-AEN nicht nur darauf angewiesen, regelmäßige Investitionen in die medizintechnische Infrastruktur zu tätigen, sondern auch geeignete Mittel zur Bewältigung der Verwaltungstätigkeiten vorzuhalten. In dieser Hinsicht ist die Beschaffung die Beschaffung einer hochintegrierbaren neuen Finanzbuchhaltungslösung erforderlich. Die Systemlösung muss nahtlos in die an den Klinikstandorten vorhandene Systeminfrastruktur eingebunden werden sowie nahtlos in die personelle und organisatorische Ausgestaltung des Klinikbetriebs integriert werden können. Der Klinikablauf darf durch die Maßnahmenumsetzung nicht beeinträchtigt werden. Benötigt wird daher keine isolierte Standard-Finanzbuchhaltung, sondern eine integrierte Ablöselösung, die vor allem mit den vorhandenen ORBIS-Strukturen verknüpft werden kann. Entscheidend hierbei ist, dass der Systemwechsel in eine gewachsene Krankenhaus-IT-Landschaft eingebunden werden muss. Die neue Lösung muss daher nicht nur die laufende Finanzbuchhaltung abbilden, sondern auch Schnittstellenanforderungen, die Übernahme von Stamm- und Bewegungsdaten sowie eine fachlich belastbare Migration aus dem Altsystem ermöglichen, ohne dass zwingend die gesamte ORBIS-Datenbank in eine gesonderte Archivumgebung ausgelagert werden müssen. Das Vor-haben ist deshalb systemtechnisch anspruchsvoll und setzt eine nahtlose Integration in die bestehende ORBIS-/TIP-HCe-Umgebung voraus. Die fachtechnisch beratene Trägergesellschaft Kliniken Aurich-Emden-Norden mbH geht davon aus, dass die hier beschriebene erforderliche Modernisierung der Verwaltungssparte ausschließlich über die Systemlösungen des Anbieters Dedalus HealthCare GmbH umgesetzt werden können, mithin also eine Alleinstellung des Anbieters besteht. Ausschlaggebend ist, dass die in den Blick genommene Lösung die Anforderungen nicht lediglich als Finanzbuchhaltung erfüllt, sondern als spezifische Ablöselösung für die bestehende ORBIS-Umgebung fungieren kann. Alternative Lösungen, die zwar Finanzbuchhaltung bereitstellen, aber keine vergleichbar tiefe ORBIS-Integration und keine produktiv bewährte TIP-HCe-Schnittstelle bieten, erfüllen den Bedarf der TK-AEN nicht. Vor diesem Hintergrund sieht es die TK-AEN als vergaberechtlich zulässig an, die Bedarfsdeckung auf die o.g. Systemlösungen auszurichten, weil dem fachtechnisch nachvollziehbare Gründe i.S.v. § 31 Abs. 6 S. 1 VgV zugrunde liegen. Ferner ist es hier so, dass allein der Anbieter Dedalus HealthCare GmbH technisch und rechtlich in der Lage ist, die Leistungen im erforderlichen Umfang zu erbringen und insofern kein Wettbewerb besteht. Gem. § 14 Abs. 4 Nr. 2 lit. b) und c) VgV kann der öffentliche Auftraggeber Aufträge im Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb vergeben, wenn zum Zeitpunkt der Aufforderung zur Abgabe von Angeboten der Auftrag nur von einem bestimmten Unternehmen erbracht oder bereitgestellt werden kann, weil aus technischen Gründen kein Wettbewerb vorhanden ist und/oder wegen des Schutzes von ausschließlichen Rechten. Aus den eingangs geschilderten Gründen geht die TK-AEN hier von einer solchen Exklusivlage aus und sieht keine andere Alternative i.S.v. § 14 Abs. 6 VgV zur Beauftragung der Dedalus HealthCare GmbH. Der Anbieter soll daher unter Beachtung der Frist gem. § 135 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 GWB ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union beauftragt werden.
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