Hamburger Stadtentwässerung AöRHamburgTED
Zentrale Lösung für sichere Fernzugriffe auf IT- und OT-Systeme
1. Auftraggeber Gemeinsamer Bedarf der Hamburger Wasserwerke GmbH & Hamburger Stadtentwässerung AöR Der Auftraggeber ist ein Betreiber kritischer Infrastruktur im Bereich der Wasserver- und Abwasserentsorgung und betreibt eine verteilte IT- und OT-Systemlandschaft. 2. Ziel der Markterkundung Der Auftraggeber beabsichtigt, eine zentrale Lö...
IT-Sicherheit, Netzwerk, IT-Support, IT-Beratung
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Inhalt auf einen Blick
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Hamburger Stadtentwässerung AöR
- Veröffentlicht:
- 15. Juli 2026
- Frist:
- 15. August 2026
- Thema:
- IT-Sicherheit
Ausschreibungsbeschreibung
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1. Auftraggeber Gemeinsamer Bedarf der Hamburger Wasserwerke GmbH & Hamburger Stadtentwässerung AöR Der Auftraggeber ist ein Betreiber kritischer Infrastruktur im Bereich der Wasserver- und Abwasserentsorgung und betreibt eine verteilte IT- und OT-Systemlandschaft. 2. Ziel der Markterkundung Der Auftraggeber beabsichtigt, eine zentrale Lösung zur sicheren Steuerung und Durchführung von Fernzugriffen auf IT- und OT-Systeme einzuführen. Ziel dieser Markterkundung ist es, einen Überblick über am Markt verfügbare Lösungen sowie unterschiedliche technische und organisatorische Ansätze zu gewinnen. Insbesondere sollen Erkenntnisse gewonnen werden zu: • geeigneten Lösungsarchitekturen • technischen Umsetzungsmöglichkeiten für Fernzugriffe • Betriebs- und Supportmodellen • Lizenz- und Kostenstrukturen • Skalierbarkeit und Mengengerüsten • typischen Vorgehensmodellen zur Einführung entsprechender Lösungen • BSI-Konformität und Zertifizierungen Die Markterkundung dient ausschließlich der Vorbereitung eines möglichen Vergabeverfahrens und stellt keine Ausschreibung dar. 3. Ausgangssituation Der Auftraggeber betreibt derzeit eine verteilte Infrastruktur mit: • Diversen Verwaltungs-, Anlagen- oder betriebstechnischen Standorten • eigenen Rechenzentren • vielfältigen IT- und OT-Systemen Externe Dienstleister greifen im Rahmen von Wartung, Störungsbehebung, Updates sowie Projektarbeiten auf unterschiedliche Systeme zu, u. a.: • IT-Systeme (z. B. Server, Anwendungen, Datenbanken) • OT-Systeme (z. B. Technische Anlagen) Für Fernzugriffe bestehen derzeit heterogene Lösungen und Verfahren. 4. Zielbild (funktionale Anforderungen) Gesucht wird eine Lösung, die insbesondere folgende Anforderungen unterstützt: • Zentrale Steuerung und Verwaltung von Fernzugriffen • Unterstützung interner und externer Nutzergruppen • Granulares Rollen- und Berechtigungskonzept • Freigabegesteuerte und zeitlich begrenzte Zugriffe • Protokollierung und Nachvollziehbarkeit (Auditfähigkeit) • Unterstützung von Zugriffen auf IT- und OT-Systeme • Sichere Verbindungsarchitektur (z. B. über Vermittlungsinstanzen / DMZ) • Skalierbarkeit für eine verteilte Infrastruktur Der Auftraggeber ist ausdrücklich an unterschiedlichen Lösungsansätzen interessiert. 5. Betriebs- und Supportanforderungen Neben der Bereitstellung der Lösung werden auch Unterstützungsleistungen im Betrieb erwartet. Der Auftraggeber betreibt die Lösung grundsätzlich selbst (z. B. Administration und Benutzerverwaltung), benötigt jedoch Unterstützung insbesondere in folgenden Bereichen: • Wartung und Aktualisierung von Softwarekomponenten • Wartung und ggf. Austausch von Hardwarekomponenten • technischer Support • Unterstützung bei Störungen und Fehleranalyse • Durchführung von Updates und Releasewechseln Gesucht werden sowohl Ansätze für unterstützten Eigenbetrieb als auch mögliche alternative Betriebsmodelle. 6. Fragestellungen an den Markt Der Auftraggeber bittet interessierte Unternehmen um Rückmeldungen zu folgenden Punkten: Lösung & Architektur • Welche Lösungsansätze bieten Sie für die sichere Fernwartung und den Zugriff auf IT- und OT-Systeme an? • Wie wird die Steuerung und Freigabe von Zugriffen umgesetzt? • Welche Komponenten sind typischerweise erforderlich (Software, Hardware)? • Welche Erfahrungen haben Sie mit der Integration Ihrer Lösung in Security Information and Event Management Systeme (SIEM)? Betrieb & Organisation • Wie erfolgt die Nutzer- und Rechteverwaltung? • Wie wird die revisionssichere Protokollierung und Nachvollziehbarkeit gewährleistet? • Welche Betriebs- und Supportmodelle bieten Sie an? (SaaS, On-Prem, hybrid) • Welche Erfahrungen haben Sie mit kundeninternen Betriebsaufwänden während/nach Einführung der Lösung? Skalierung & Kosten • Wie lässt sich Ihre Lösung technisch und organisatorisch skalieren, wenn zusätzliche Standorte, Systeme oder Nutzer angebunden werden (z. B. hinsichtlich erforderlicher Komponenten, Performance, Betriebsaufwand und Kosten)? • Welche Lizenz- und Preismodelle kommen typischerweise bei Ihrer Lösung zum Einsatz (z. B. nach Nutzern, Standorten, Infrastruktur oder Nutzung) • Welche Preisindikation ist für Ihre Lösung zu erwarten und von welchen Faktoren wird die Preisgestaltung maßgeblich beeinflusst? Einführung & Umsetzung • Wie erfolgt typischerweise die Einführung Ihrer Lösung (z.B. Referenz-Projektstruktur oder Phasenmodell? • Mit welchem zeitlichen Rahmen ist erfahrungsgemäß für die Einführung Ihrer Lösung zu rechnen? • Welche Erfolgsfaktoren und typischen Herausforderungen sollten auf Kundenseite berücksichtigt werden, um Ihre Lösung erfolgreich einzuführen (z.B. Rollen, Prozesse und Anforderungen)? • Welche Erfahrungen haben Sie bei der Einführung vergleichbarer Lösungen im Umfeld kritischer Infrastruktur, insbesondere im Sektor Wasser? 7. Teilnahme und weiteres Vorgehen Interessierte Unternehmen werden gebeten, ihre Rückmeldungen bis zum 24.08.2026, 12:00 Uhr über ausschreibungen@hamburgwasser einzureichen. Der Auftraggeber ist zunächst an der Übermittlung von Unternehmensunterlagen, Präsentationen oder vergleichbaren Dokumenten interessiert, mit denen die oben genannten Fragestellungen beantwortet werden. Auf Basis der eingehenden Rückmeldungen behält sich der Auftraggeber vor, mit ausgewählten Unternehmen vertiefende Gespräche sowie Präsentations- bzw. Demonstrationstermine durchzuführen. In diesem Fall ist die Unterzeichnung eines NDAs notwendig. Die Teilnahme an der Markterkundung ist freiwillig und unverbindlich. Der Auftraggeber behält sich vor, auf Basis der Ergebnisse ein Vergabeverfahren durchzuführen.
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Kanton Wallis, Dienststelle für GrundbuchwesenSionMit diesem Projekt möchten der Kanton Wallis und der Verband Walliser Gemeinden die Mutationsprozesse im Zusammenhang mit einer Schatzung oder einer Revision der Katasterwerte vereinfachen und optimieren. Das Ziel ist die Einführung eines einheitlichen und dauerhaften IT-Tools, das von Kanton und Gemeinden für die Verwaltung der Katasterdaten verwendet wird. Es handelt sich in erster Linie um einen Lieferauftrag, der die Lizenzen und alle Dienstleistungen umfasst, die in Faszikel 2 – Funktionales und technisches Pflichtenheft verlangt werden, das heisst die Dienstleistungen zur Konfiguration und Implementierung der Lösung, einschliesslich der Datenmigration, Support und Wartung (TMA) über vier Jahre mit einer Verlängerungsoption für weitere vier Jahre.Lieferung und Betrieb eines Standard-IT-Systems zur Koordination von Zu- und Abläufen inkl. Anbindung an bestehende Systeme inkl. Testdurchläufe
Freie Hansestadt Bremen (Stadtgemeinde) Sonstiges Sondervermögen Hafen vertreten durch die bremenports GmbH & Co. KGBremerhavenBeschaffungsgegenstand RAHMENBEDINGUNGEN Das Ziel des Förderprojekts DigiWeser ist die Implementierung einer überbetrieblichen Koordinationsplattform zur Port Call Optimierung als digitales Testfeld an der Stromkaje der Bremischen Häfen in Bremerhaven im Rahmen der Förderrichtlinie "Digitale Testfelder in Häfen - Digitest". Das Ziel der Richtlinie ist es, dazu beizutragen, "eine technische Infrastruktur aufzubauen, die die Erprobung von Innovationen der Logistik 4.0 unter Realbedingungen ermöglicht". Im Fokus steht die Erprobung von bestehenden Technologien und Produkten in einem definierten Testfeld - für das Testfeld spezifisch benötigte Anpassungen sind vorgesehen, eine (Neu-)Entwicklung ist explizit nicht möglich. Der Bieter muss über die, für das Testfeld benötigten Produkte und Technologien, bereits verfügen. Anbieter, die die benötigten Fähigkeiten zwar entwickeln könnten, dies aber noch nicht getan haben, können nicht berücksichtigt werden. Aufgrund der Einstufung der Bremischen Häfen als kritische Infrastruktur (KRITIS) sind besondere Anforderungen an IT-Sicherheit, Ausfallsicherheit und den Schutz sensibler Daten zu erfüllen, um die Verfügbarkeit und Integrität der Systeme jederzeit zu gewährleisten. PROJEKTZIELE Implementierung einer überbetrieblichen Koordinationsplattform für die Vorplanung von Schiffsanläufen, die durch Anpassung an die lokalen nautischen und betrieblichen Rahmenbedingungen eine transparente, interoperable Dateninfrastruktur ermöglicht. Die Plattform wird als SaaS-Lösung bereitgestellt und über standardisierte Schnittstellen mit bestehenden Systemen der Ämter (Hafenbehörde, Wasserstraßenschifffahrtsamt Weser-Jade-Nordsee) und Terminals verbunden. Sie wird als eigenständige "Weser-Instanz" mit lokalem Data Warehouse und angepassten Dashboards konfiguriert. Unter Berücksichtigung hoheitlicher Zuständigkeiten und logistischer Anforderungen unterstützt die Plattform die Erprobung von Innovationen, u.a. in den Bereichen Just-in-Time-AnläufeBereitstellung, Implementierung und Betrieb eines Systems zur Unterstützung von Governance-, Risk- und Compliance-Management-Prozessen GRC-Tool als SaaS-Lösung
Investitionsbank Schleswig-HolsteinKielFrist: 17. Aug.Gegenstand der Ausschreibung ist die Bereitstellung, Implementierung und der Betrieb eines webbasierten Systems (Software-as-a-Service, SaaS) zur Unterstützung und Steuerung von Governance-, Risiko- und Compliance-Prozessen der Auftraggeberin. Das System soll insbesondere die GRC-Funktionen in den Bereichen Zentrales Auslagerungsmanagement (ZAM), Business Continuity Management (BCM), Informationssicherheitsmanagement (ISM) sowie im Kontext der Risiko-Steuerung im Bereich Non-Financial Risk (NFR) unterstützen und eine konsistente sowie nachvollziehbare Bearbeitung dieser Funktionen ermöglichen. Die Implementierung umfasst die fachliche und technische Einführung des Systems in die bestehende Systemlandschaft der Auftraggeberin. Hierzu gehört die Einbindung bestehender Systeme und Datenquellen sowie die Einrichtung und Abstimmung der erforderlichen Datenströme. Dies beinhaltet insbesondere die Definition von Datenmodellen, Schnittstellenformaten sowie die Festlegung von Integrationsmechanismen (z. B. API-basierte Anbindung oder auch strukturierte Datenimporte), einschließlich der Abstimmung von Datenfrequenzen, Verantwortlichkeiten und Fehlerbehandlungsprozessen. Die Datenbereitstellung erfolgt derzeit in wesentlichen Teilen über strukturierte Datenimporte (z. B. Datei-Upload). Gleichzeitig muss das System grundsätzlich auch die Möglichkeit zur Anbindung über standardisierte API-basierte Schnittstellen bieten. Dies gilt insbesondere für Systeme zur Verwaltung von Prozessen und IKT-Systemen sowie für Systeme zur Verwaltung von IKT-Assets und Konfigurationsdaten. Auch für Systeme, die derzeit noch nicht schnittstellenfähig sind, ist perspektivisch eine Integration vorzusehen. Für die technische Integration sind gängige Standards (z. B. REST-basierte Schnittstellen unter Nutzung von HTTPS) zu unterstützen; die Verarbeitung strukturierter Datenimporte (z. B. CSV, Excel) muss validiert, nachvollziehbar protokolliert und wiederholbar ausführbar sein. Dabei ist insbesondere eine priorisierte, bidirektionale Integration der CMDB ServiceNow vorgesehen, während weitere Systeme initial über eine manuelle Datenbereitstellung (Upload/Download) angebunden werden sollen. Das angebotene GRC-System muss bestehende datenhaltende Systeme der Auftraggeberin als Datenquellen anbinden und deren Informationen im GRC-Kontext nutzbar machen können. Eine Ablösung dieser Systeme darf für die Nutzung des GRC-Systems nicht erforderlich sein. Das GRC-System soll hierbei als zentrale Steuerungs- und Auswertungsplattform für GRC-relevante Informationen agieren. Weiterhin muss das System in der Lage sein, Beziehungen zwischen unterschiedlichen Datenobjekten (z. B. IKT-Assets, Prozesse, Risiken, Dienstleister) systemseitig abzubilden und für Auswertungen, Analysen sowie regulatorische Nachweise nutzbar zu machen. In den folgenden Abschnitten sind die Anforderungen zusammenfassend beschrieben. Eine vollumfängliche und detaillierte Auflistung aller Anforderungen findet sich im Lastenheft.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
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- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 15. August 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Hamburger Stadtentwässerung AöR.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.