Universitätsklinikum Bonn AöRBonn
Markterkundungsverfahren Einführung eines Laborinformationssystems (LIMS) für die Humangenetik
Das Universitätsklinikum Bonn beabsichtigt, sich einen Überblick über den am deutschen Markt verfügbaren Lösungen für die Beschaffung eines Laborinformationssystems (LIMS), welches speziell auf die Humangenetik ausgerichtet ist. Im Rahmen dieser unverbindlichen Markterkundung sollen potenzielle Anbieter und am Markt verfügbare Softwarelös...
Medizinsoftware
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- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Universitätsklinikum Bonn AöR
- Veröffentlicht:
- 20. August 2026
- Frist:
- 20. September 2026
- Thema:
- Medizinsoftware
Ausschreibungsbeschreibung
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Das Universitätsklinikum Bonn beabsichtigt, sich einen Überblick über den am deutschen Markt verfügbaren Lösungen für die Beschaffung eines Laborinformationssystems (LIMS), welches speziell auf die Humangenetik ausgerichtet ist. Im Rahmen dieser unverbindlichen Markterkundung sollen potenzielle Anbieter und am Markt verfügbare Softwarelösungen identifiziert sowie ein erster Überblick über deren Leistungsumfang und Praxiserfahrungen gewonnen werden. Die Markterkundung dient ausschließlich der Informationsgewinnung und Marktanalyse. Sie stellt insbesondere kein Vergabeverfahren und keine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots dar. Aus der Teilnahme an der Markterkundung entsteht kein Anspruch auf die Durchführung oder Teilnahme an einem späteren Vergabeverfahren. Ebenso begründet die Teilnahme keinen Anspruch auf Erstattung von Aufwendungen. Gesuchte Leistungen / Softwarelösung Das LIMS erfüllt in vollem Umfang die gesetzlichen Anforderungen, denen das Institut für Humangenetik der Uniklinik Bonn in NRW unterliegt, das gilt u.a. in besonderem Maße für das GenDG, das GDSG NRW, das DSG NRW, das BDSG, die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) und das IT-Sicherheitsgesetz 2.0 (IT-SiG), aber auch alle anderen geltenden Verordnungen und Regeln, sowie die Vorgaben zur Datensicherheit. Nur Befugte können im LIMS auf personenbezogene Datenzugreifen, der Zugriff auf die Daten im System ist grundsätzlich nur über eine Authentifizierung als berechtigte Nutzer möglich. Im LIMS sind die Zugriffsberechtigungen auf die Patienten und Ressourcen entsprechend den aktuell gültigen datenschutzrechtlichen Vorgaben umzusetzen. In der Patientenversorgung gibt es folgende Kernprozesse, die durch das neue LIMS unterstützt werden müssen: - PC-gestützte Auftragserfassung (OCR, Zugriff auf Einsender-Datenbanken etc.) - Vergabe von Probenidentifiern / Anbindung von Peripheriegeräten (Drucker, Scanner etc.) - Statusabfrage zu einem bestimmten Auftrag Das LIMS unterstützt mindestens folgende Kernprozesse durch Arbeitslisten: 1. Auftragserfassung 2. Aufgabenliste 3. Untersuchung 4. Untersuchungsart 5. Befundschreibung 6. Befundfreigabe 7. Angebot 8. Abrechnung - Erstellung von Auftragslisten - Befundung (unter Verwendung von Textbausteinen, Codes relevanter Codesysteme, strukturierten Befunden, Verweisen auf entsprechende Datensätze von Analysegeräten oder bioinformatischen Pipelines), Einlesen und Verwaltung von auftragsbezogenen digitalen Bilddaten und Dokumenten (z.B. Kopien v. Überweisungsscheinen etc.) - Tabellarische / strukturierte Befunddarstellung (mit Datenbankfunktion im Hintergrund) - Dokumentation von Leistungen - Abrechnung und Leistungsdatenübermittlung für Abrechnung und Controlling - Arztbriefschreibung und Versand mittels verschiedener Modalitäten (Postalisch, via Telematik-Infrastruktur - KIM -, Fax). - Datenmanagement und Reporting (Auftragszahlstatistiken, TaT (Turn around Times), Auftragssuche nach bestimmten Kriterien etc.) - Import alter Befunde mit Befundstruktur und Import alter Fotodokumente, PDFs, Scans Die vorstehende Aufzählung ist beispielhaft und stellt keinen abschließenden Anforderungskatalog dar. Unternehmen, die eine entsprechende Softwarelösung auf dem deutschen Markt anbieten, werden gebeten, ihr Interesse an der Markterkundung bis spätestens zum 10.009.2026 zu bekunden. Für die Teilnahme an der Markterkundung sind folgende Unterlagen einzureichen: 1. Produktblatt / Produktbeschreibung der angebotenen Softwarelösung, aus der insbesondere der wesentliche Funktionsumfang hervorgeht; 2. Referenzen über vergleichbare Implementierungen bzw. den Einsatz der Software bei Unternehmen, Universitätsklinika oder sonstigen Organisationen in Deutschland. Sofern vorhanden, können ergänzend Informationen zu folgenden Punkten beigefügt werden: - Bereitstellungsmodell (z. B. Cloud/SaaS oder On-Premises), - wesentliche technische Voraussetzungen, - Schnittstellen und Integrationsmöglichkeiten, - Datenschutz- und Informationssicherheitskonzept, - Angaben zu Support und Wartung Eine detaillierte Ausarbeitung oder ein Angebot ist nicht erforderlich!
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Universitätsklinikum Bonn AöRBonnFrist: 20. Sept.Das Universitätsklinikum Bonn beabsichtigt, sich einen Überblick über den am deutschen Markt verfügbaren Lösungen für die Unterstützung und Digitalisierung betriebsärztlicher Prozesse zu verschaffen. Im Rahmen dieser unverbindlichen Markterkundung sollen potenzielle Anbieter und am Markt verfügbare Softwarelösungen identifiziert sowie ein erster Überblick über deren Leistungsumfang und Praxiserfahrungen gewonnen werden. Die Markterkundung dient ausschließlich der Informationsgewinnung und Marktanalyse. Sie stellt insbesondere kein Vergabeverfahren und keine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots dar. Aus der Teilnahme an der Markterkundung entsteht kein Anspruch auf die Durchführung oder Teilnahme an einem späteren Vergabeverfahren. Ebenso begründet die Teilnahme keinen Anspruch auf Erstattung von Aufwendungen. Gesucht werden Softwarelösungen, die zur Unterstützung der Aufgaben und Prozesse eines betriebsärztlichen Dienstes eingesetzt werden können. Von Interesse sind insbesondere Lösungen zur digitalen Abbildung, Verwaltung und Dokumentation betriebsärztlicher Prozesse, beispielsweise: - Verwaltung von Beschäftigten und betriebsärztlichen Vorgängen, - Termin- und Untersuchungsmanagement, - Dokumentation betriebsärztlicher Untersuchungen und Beratungen, - Verwaltung von Vorsorge- und Untersuchungsanlässen, - Wiedervorlagen und Fristenmanagement, - Erstellung bzw. Verwaltung von Bescheinigungen und Dokumenten, - Auswertungs- und Berichtsfunktionen, - Rollen- und Berechtigungskonzepte, - Datenschutz und Informationssicherheit, - Schnittstellen und Integrationsmöglichkeiten zu bestehenden IT-Systemen, - Möglichkeiten des digitalen bzw. webbasierten Zugriffs, - Unterstützung mehrerer Standorte bzw. Organisationseinheiten. Die vorstehende Aufzählung ist beispielhaft und stellt keinen abschließenden Anforderungskatalog dar. Unternehmen, die eine entsprechende Softwarelösung auf dem deutschen Markt anbieten, werden gebeten, ihr Interesse an der Markterkundung bis spätestens 10.09.2026 zu bekunden. Kontaktadresse: Geschäftsbereich 4 Zentraler Einkauf Markus Müller [email protected] Tel.: 0228-28716914 Für die Teilnahme an der Markterkundung sind folgende Unterlagen einzureichen: 1. Produktblatt / Produktbeschreibung der angebotenen Softwarelösung, aus der insbesondere der wesentliche Funktionsumfang hervorgeht; 2. Referenzen über vergleichbare Implementierungen bzw. den Einsatz der Software bei Unternehmen, Universitätsklinika oder sonstigen Organisationen in Deutschland. Sofern vorhanden, können ergänzend Informationen zu folgenden Punkten beigefügt werden: - Bereitstellungsmodell (z. B. Cloud/SaaS oder On-Premises), - wesentliche technische Voraussetzungen, - Schnittstellen und Integrationsmöglichkeiten, - Angaben zu Support und Wartung Eine detaillierte Ausarbeitung oder ein Angebot ist nicht erforderlich! .Zentrale Lösung für sichere Fernzugriffe auf IT- und OT-Systeme
Hamburger Stadtentwässerung AöRHamburgFrist: 15. Aug.1. Auftraggeber Gemeinsamer Bedarf der Hamburger Wasserwerke GmbH & Hamburger Stadtentwässerung AöR Der Auftraggeber ist ein Betreiber kritischer Infrastruktur im Bereich der Wasserver- und Abwasserentsorgung und betreibt eine verteilte IT- und OT-Systemlandschaft. 2. Ziel der Markterkundung Der Auftraggeber beabsichtigt, eine zentrale Lösung zur sicheren Steuerung und Durchführung von Fernzugriffen auf IT- und OT-Systeme einzuführen. Ziel dieser Markterkundung ist es, einen Überblick über am Markt verfügbare Lösungen sowie unterschiedliche technische und organisatorische Ansätze zu gewinnen. Insbesondere sollen Erkenntnisse gewonnen werden zu: • geeigneten Lösungsarchitekturen • technischen Umsetzungsmöglichkeiten für Fernzugriffe • Betriebs- und Supportmodellen • Lizenz- und Kostenstrukturen • Skalierbarkeit und Mengengerüsten • typischen Vorgehensmodellen zur Einführung entsprechender Lösungen • BSI-Konformität und Zertifizierungen Die Markterkundung dient ausschließlich der Vorbereitung eines möglichen Vergabeverfahrens und stellt keine Ausschreibung dar. 3. Ausgangssituation Der Auftraggeber betreibt derzeit eine verteilte Infrastruktur mit: • Diversen Verwaltungs-, Anlagen- oder betriebstechnischen Standorten • eigenen Rechenzentren • vielfältigen IT- und OT-Systemen Externe Dienstleister greifen im Rahmen von Wartung, Störungsbehebung, Updates sowie Projektarbeiten auf unterschiedliche Systeme zu, u. a.: • IT-Systeme (z. B. Server, Anwendungen, Datenbanken) • OT-Systeme (z. B. Technische Anlagen) Für Fernzugriffe bestehen derzeit heterogene Lösungen und Verfahren. 4. Zielbild (funktionale Anforderungen) Gesucht wird eine Lösung, die insbesondere folgende Anforderungen unterstützt: • Zentrale Steuerung und Verwaltung von Fernzugriffen • Unterstützung interner und externer Nutzergruppen • Granulares Rollen- und Berechtigungskonzept • Freigabegesteuerte und zeitlich begrenzte Zugriffe • Protokollierung und Nachvollziehbarkeit (Auditfähigkeit) • Unterstützung von Zugriffen auf IT- und OT-Systeme • Sichere Verbindungsarchitektur (z. B. über Vermittlungsinstanzen / DMZ) • Skalierbarkeit für eine verteilte Infrastruktur Der Auftraggeber ist ausdrücklich an unterschiedlichen Lösungsansätzen interessiert. 5. Betriebs- und Supportanforderungen Neben der Bereitstellung der Lösung werden auch Unterstützungsleistungen im Betrieb erwartet. Der Auftraggeber betreibt die Lösung grundsätzlich selbst (z. B. Administration und Benutzerverwaltung), benötigt jedoch Unterstützung insbesondere in folgenden Bereichen: • Wartung und Aktualisierung von Softwarekomponenten • Wartung und ggf. Austausch von Hardwarekomponenten • technischer Support • Unterstützung bei Störungen und Fehleranalyse • Durchführung von Updates und Releasewechseln Gesucht werden sowohl Ansätze für unterstützten Eigenbetrieb als auch mögliche alternative Betriebsmodelle. 6. Fragestellungen an den Markt Der Auftraggeber bittet interessierte Unternehmen um Rückmeldungen zu folgenden Punkten: Lösung & Architektur • Welche Lösungsansätze bieten Sie für die sichere Fernwartung und den Zugriff auf IT- und OT-Systeme an? • Wie wird die Steuerung und Freigabe von Zugriffen umgesetzt? • Welche Komponenten sind typischerweise erforderlich (Software, Hardware)? • Welche Erfahrungen haben Sie mit der Integration Ihrer Lösung in Security Information and Event Management Systeme (SIEM)? Betrieb & Organisation • Wie erfolgt die Nutzer- und Rechteverwaltung? • Wie wird die revisionssichere Protokollierung und Nachvollziehbarkeit gewährleistet? • Welche Betriebs- und Supportmodelle bieten Sie an? (SaaS, On-Prem, hybrid) • Welche Erfahrungen haben Sie mit kundeninternen Betriebsaufwänden während/nach Einführung der Lösung? Skalierung & Kosten • Wie lässt sich Ihre Lösung technisch und organisatorisch skalieren, wenn zusätzliche Standorte, Systeme oder Nutzer angebunden werden (z. B. hinsichtlich erforderlicher Komponenten, Performance, Betriebsaufwand und Kosten)? • Welche Lizenz- und Preismodelle kommen typischerweise bei Ihrer Lösung zum Einsatz (z. B. nach Nutzern, Standorten, Infrastruktur oder Nutzung) • Welche Preisindikation ist für Ihre Lösung zu erwarten und von welchen Faktoren wird die Preisgestaltung maßgeblich beeinflusst? Einführung & Umsetzung • Wie erfolgt typischerweise die Einführung Ihrer Lösung (z.B. Referenz-Projektstruktur oder Phasenmodell? • Mit welchem zeitlichen Rahmen ist erfahrungsgemäß für die Einführung Ihrer Lösung zu rechnen? • Welche Erfolgsfaktoren und typischen Herausforderungen sollten auf Kundenseite berücksichtigt werden, um Ihre Lösung erfolgreich einzuführen (z.B. Rollen, Prozesse und Anforderungen)? • Welche Erfahrungen haben Sie bei der Einführung vergleichbarer Lösungen im Umfeld kritischer Infrastruktur, insbesondere im Sektor Wasser? 7. Teilnahme und weiteres Vorgehen Interessierte Unternehmen werden gebeten, ihre Rückmeldungen bis zum 24.08.2026, 12:00 Uhr über ausschreibungen@hamburgwasser einzureichen. Der Auftraggeber ist zunächst an der Übermittlung von Unternehmensunterlagen, Präsentationen oder vergleichbaren Dokumenten interessiert, mit denen die oben genannten Fragestellungen beantwortet werden. Auf Basis der eingehenden Rückmeldungen behält sich der Auftraggeber vor, mit ausgewählten Unternehmen vertiefende Gespräche sowie Präsentations- bzw. Demonstrationstermine durchzuführen. In diesem Fall ist die Unterzeichnung eines NDAs notwendig. Die Teilnahme an der Markterkundung ist freiwillig und unverbindlich. Der Auftraggeber behält sich vor, auf Basis der Ergebnisse ein Vergabeverfahren durchzuführen.Zentrale Lösung für sichere Fernzugriffe auf IT- und OT-Systeme
Hamburger Stadtentwässerung AöRHamburgFrist: 10. Sept.1. Auftraggeber Gemeinsamer Bedarf der Hamburger Wasserwerke GmbH & Hamburger Stadtentwässerung AöR Der Auftraggeber ist ein Betreiber kritischer Infrastruktur im Bereich der Wasserver- und Abwasserentsorgung und betreibt eine verteilte IT- und OT-Systemlandschaft. 2. Ziel der Markterkundung Der Auftraggeber beabsichtigt, eine zentrale Lösung zur sicheren Steuerung und Durchführung von Fernzugriffen auf IT- und OT-Systeme einzuführen. Ziel dieser Markterkundung ist es, einen Überblick über am Markt verfügbare Lösungen sowie unterschiedliche technische und organisatorische Ansätze zu gewinnen. Insbesondere sollen Erkenntnisse gewonnen werden zu: • geeigneten Lösungsarchitekturen • technischen Umsetzungsmöglichkeiten für Fernzugriffe • Betriebs- und Supportmodellen • Lizenz- und Kostenstrukturen • Skalierbarkeit und Mengengerüsten • typischen Vorgehensmodellen zur Einführung entsprechender Lösungen • BSI-Konformität und Zertifizierungen Die Markterkundung dient ausschließlich der Vorbereitung eines möglichen Vergabeverfahrens und stellt keine Ausschreibung dar. 3. Ausgangssituation Der Auftraggeber betreibt derzeit eine verteilte Infrastruktur mit: • Diversen Verwaltungs-, Anlagen- oder betriebstechnischen Standorten • eigenen Rechenzentren • vielfältigen IT- und OT-Systemen Externe Dienstleister greifen im Rahmen von Wartung, Störungsbehebung, Updates sowie Projektarbeiten auf unterschiedliche Systeme zu, u. a.: • IT-Systeme (z. B. Server, Anwendungen, Datenbanken) • OT-Systeme (z. B. Technische Anlagen) Für Fernzugriffe bestehen derzeit heterogene Lösungen und Verfahren. 4. Zielbild (funktionale Anforderungen) Gesucht wird eine Lösung, die insbesondere folgende Anforderungen unterstützt: • Zentrale Steuerung und Verwaltung von Fernzugriffen • Unterstützung interner und externer Nutzergruppen • Granulares Rollen- und Berechtigungskonzept • Freigabegesteuerte und zeitlich begrenzte Zugriffe • Protokollierung und Nachvollziehbarkeit (Auditfähigkeit) • Unterstützung von Zugriffen auf IT- und OT-Systeme • Sichere Verbindungsarchitektur (z. B. über Vermittlungsinstanzen / DMZ) • Skalierbarkeit für eine verteilte Infrastruktur Der Auftraggeber ist ausdrücklich an unterschiedlichen Lösungsansätzen interessiert. 5. Betriebs- und Supportanforderungen Neben der Bereitstellung der Lösung werden auch Unterstützungsleistungen im Betrieb erwartet. Der Auftraggeber betreibt die Lösung grundsätzlich selbst (z. B. Administration und Benutzerverwaltung), benötigt jedoch Unterstützung insbesondere in folgenden Bereichen: • Wartung und Aktualisierung von Softwarekomponenten • Wartung und ggf. Austausch von Hardwarekomponenten • technischer Support • Unterstützung bei Störungen und Fehleranalyse • Durchführung von Updates und Releasewechseln Gesucht werden sowohl Ansätze für unterstützten Eigenbetrieb als auch mögliche alternative Betriebsmodelle. 6. Fragestellungen an den Markt Der Auftraggeber bittet interessierte Unternehmen um Rückmeldungen zu folgenden Punkten: Lösung & Architektur • Welche Lösungsansätze bieten Sie für die sichere Fernwartung und den Zugriff auf IT- und OT-Systeme an? • Wie wird die Steuerung und Freigabe von Zugriffen umgesetzt? • Welche Komponenten sind typischerweise erforderlich (Software, Hardware)? • Welche Erfahrungen haben Sie mit der Integration Ihrer Lösung in Security Information and Event Management Systeme (SIEM)? Betrieb & Organisation • Wie erfolgt die Nutzer- und Rechteverwaltung? • Wie wird die revisionssichere Protokollierung und Nachvollziehbarkeit gewährleistet? • Welche Betriebs- und Supportmodelle bieten Sie an? (SaaS, On-Prem, hybrid) • Welche Erfahrungen haben Sie mit kundeninternen Betriebsaufwänden während/nach Einführung der Lösung? Skalierung & Kosten • Wie lässt sich Ihre Lösung technisch und organisatorisch skalieren, wenn zusätzliche Standorte, Systeme oder Nutzer angebunden werden (z. B. hinsichtlich erforderlicher Komponenten, Performance, Betriebsaufwand und Kosten)? • Welche Lizenz- und Preismodelle kommen typischerweise bei Ihrer Lösung zum Einsatz (z. B. nach Nutzern, Standorten, Infrastruktur oder Nutzung) • Welche Preisindikation ist für Ihre Lösung zu erwarten und von welchen Faktoren wird die Preisgestaltung maßgeblich beeinflusst? Einführung & Umsetzung • Wie erfolgt typischerweise die Einführung Ihrer Lösung (z.B. Referenz-Projektstruktur oder Phasenmodell? • Mit welchem zeitlichen Rahmen ist erfahrungsgemäß für die Einführung Ihrer Lösung zu rechnen? • Welche Erfolgsfaktoren und typischen Herausforderungen sollten auf Kundenseite berücksichtigt werden, um Ihre Lösung erfolgreich einzuführen (z.B. Rollen, Prozesse und Anforderungen)? • Welche Erfahrungen haben Sie bei der Einführung vergleichbarer Lösungen im Umfeld kritischer Infrastruktur, insbesondere im Sektor Wasser? 7. Teilnahme und weiteres Vorgehen Interessierte Unternehmen werden gebeten, ihre Rückmeldungen bis zum 24.08.2026, 12:00 Uhr über ausschreibungen@hamburgwasser einzureichen. Der Auftraggeber ist zunächst an der Übermittlung von Unternehmensunterlagen, Präsentationen oder vergleichbaren Dokumenten interessiert, mit denen die oben genannten Fragestellungen beantwortet werden. Auf Basis der eingehenden Rückmeldungen behält sich der Auftraggeber vor, mit ausgewählten Unternehmen vertiefende Gespräche sowie Präsentations- bzw. Demonstrationstermine durchzuführen. In diesem Fall ist die Unterzeichnung eines NDAs notwendig. Die Teilnahme an der Markterkundung ist freiwillig und unverbindlich. Der Auftraggeber behält sich vor, auf Basis der Ergebnisse ein Vergabeverfahren durchzuführen.ERAS-Softwarelösung
Universitätsklinikum MünsterMünsterFrist: 22. Aug.Der Auftraggeber beabsichtigt die Einführung einer digitalen Lösung zur Unterstützung eines Enhanced-Recovery-after-Surgery-(ERAS-)Programms. Ziel ist die digitale Begleitung von Patientinnen und Patienten entlang des gesamten perioperativen Behandlungspfades – von der präoperativen Vorbereitung über den stationären Aufenthalt bis zur postoperativen Nachsorge – zur Förderung einer leitliniengerechten Behandlung, der Patienteneinbindung und der interdisziplinären Zusammenarbeit. Im Rahmen der Markterkundung sollen Informationen über am Markt verfügbare Lösungen eingeholt werden. Insbesondere interessieren: • der Funktionsumfang der Lösung, • die Unterstützung standardisierter ERAS-Behandlungspfade, • Möglichkeiten der Patientenkommunikation und des Patientenmonitorings, • Dokumentations- und Auswertungsfunktionen, • Schnittstellen zu Krankenhausinformationssystemen und weiteren relevanten IT-Systemen, • Anforderungen an Datenschutz und Informationssicherheit, • Implementierungs- und Schulungsaufwand, • Betriebs- und Lizenzmodelle sowie • Erfahrungen aus bereits realisierten Referenzprojekten. Die Leistungsbeschreibung dient ausschließlich der Markterkundung gemäß § 28 VgV. Sie stellt keine abschließende Leistungsbeschreibung für ein späteres Vergabeverfahren dar. Der Auftraggeber ist ausdrücklich an Informationen zu sämtlichen marktverfügbaren Lösungen interessiert, die die beschriebenen funktionalen Anforderungen erfüllen. Dem Auftraggeber ist unter anderem die Lösung von „Encure“ bekannt. Die Nennung dieser Lösung erfolgt ausschließlich als Beispiel für eine am Markt verfügbare Lösung und ist nicht als Vorfestlegung auf ein bestimmtes Produkt oder einen bestimmten Hersteller zu verstehen. Gegenstand der Markterkundung ist ausdrücklich die Ermittlung aller vergleichbaren, den funktionalen Anforderungen entsprechenden Lösungen. Mindestanforderungen an alternative Anbieter Damit ein alternativer Anbieter für das UKM als gleichwertige Alternative zu Encare in Betracht kommen kann, sollte er nachweislich sämtliche der folgenden Anforderungen erfüllen: 1. Offizielle Anerkennung durch die ERAS® Society • Nachweis einer offiziellen Partnerschaft bzw. Autorisierung durch die ERAS® Society. • Möglichkeit zur internationalen ERAS®-Zertifizierung der beteiligten Kliniken. • Nachweis, dass bereits mehrere Universitätskliniken erfolgreich nach diesem Standard zertifiziert wurden. 2. Vollständiges ERAS®-Programmportfolio • Verfügbarkeit der derzeit elf etablierten fachspezifischen ERAS®-Programme: o Leberchirurgie o Pankreaschirurgie o Kolorektalchirurgie o Brustrekonstruktion o Herzchirurgie o Gynäkologie o Kopf-Hals-Chirurgie o Hüft- und Knieendoprothetik o Thoraxchirurgie o Urologie/Zystektomie o Bariatrische Chirurgie • Zusätzlich Verfügbarkeit des ERAS® Essentials Programms als standardisierte Grundlage für die Entwicklung und Implementierung weiterer Behandlungspfade. • Nachweis, dass über das ERAS® Essentials Programm gemeinsam mit dem UKM neue Behandlungspfade für weitere Fachgebiete (z. B. Transplantationschirurgie, Ösophaguschirurgie, Magenchirurgie oder andere hochspezialisierte Bereiche) entwickelt, implementiert und qualitätsgesichert werden können • Möglichkeit, das Programm schrittweise auf nahezu alle operativen Fachbereiche des UKM auszuweiten und dabei Synergien zwischen den Kliniken zu nutzen. • Verfügbarkeit eines standardisierten digitalen Prähabilitationsmoduls als integraler Bestandteil des ERAS®-Programms zur strukturierten präoperativen Vorbereitung der Patientinnen und Patienten 3. Nachweis erfolgreicher Implementierungen • Dokumentierte Implementierung vergleichbarer Programme an mehreren universitären Maximalversorgern • Nachweis einer nachhaltigen Verbesserung der ERAS-Compliance, der Behandlungsqualität und klinischer Ergebnisse • Nachweis einer standardisierten Implementierung mit erfahrenen multiprofessionellen Teams 4. Internationale Audit- und Benchmarkingplattform • Bereitstellung einer etablierten, digitalisierten und websaierten Datenplattform zur standardisierten Erfassung perioperativer Daten • Kontinuierliches Audit, Compliance-Monitoring und internationales Benchmarking • Langfristige Nutzung der Daten für Qualitätsmanagement und wissenschaftliche Projekte • Bereitstellung umfangreicher Filter-, Analyse- und Visualisierungsfunktionen zur systematischen Auswertung der erhobenen Daten • Möglichkeit, Zusammenhänge zwischen Prozessqualität (ERAS®-Compliance) und klinischen Behandlungsergebnissen standardisiert zu analysieren und darzustellen 5. Migration bestehender Daten • Vollständige Übernahme der bereits am UKM erhobenen EIAS-Daten • Erhalt der historischen Qualitätsdaten und der Vergleichbarkeit mit bisherigen Benchmarks • Nachweis, dass kein Verlust wissenschaftlich relevanter Daten oder Qualitätskennzahlen entsteht 6. Wissenschaftliche Infrastruktur • Unterstützung multizentrischer wissenschaftlicher Projekte • Standardisierte Datenerfassung für Register, Studien und Publikationen • Internationale Vergleichbarkeit der erhobenen Daten • Möglichkeit zur langfristigen Nutzung der Daten für Forschung und Qualitätssicherung 7. Referenz- und Ausbildungszentrum • Möglichkeit, das UKM als offizielles Referenz- und Ausbildungszentrum zu etablieren • Berechtigung zur Durchführung offizieller Schulungen, Hospitationen und Implementierungsprogramme • Internationale Sichtbarkeit innerhalb des ERAS®-Netzwerks 8. Nachhaltige Implementierung • Strukturierter Wissenstransfer mit dem Ziel, zukünftige Implementierungen am UKM weitgehend eigenständig durchführen zu können • Nachweis, dass externe Beratungsleistungen langfristig reduziert werden können • Nutzung bestehender Implementierungsstrukturen und Synergien innerhalb des UKM 9. Wirtschaftliche Gleichwertigkeit • Nachweis, dass keine zusätzlichen Implementierungs-, Schulungs-, Zertifizierungs- oder Migrationskosten verursacht Bitte senden Sie Ihre Interessenbekundung an [email protected].Markterkundung zur Grunderneuerung des Intranets beim Wasserverband Eifel-Rur (WVER)
Wasserverband Eifel-Rur - Zentrale VergabeDürenFrist: 15. Aug.Markterkundung gemäß § 20 Abs. 1 UVgO 1. Auftraggeber: Wasserverband Eifel-Rur (WVER) Eisenbahnstraße 20 52353 Düren 2. Gegenstand der Markterkundung: Der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) beabsichtigt hiermit, im Vorfeld einer geplanten Vergabe gemäß § 20 Abs. 1 UVgO eine Markterkundung durchzuführen. Ziel dieser Markerkundung ist es, den Markt hinsichtlich den nachfolgende beschriebenen Leistungen oder Produkte zu sondieren: 2.1 Allgemeine Unternehmensinformationen Der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) ist eine Organisation, deren Einzugsgebiet sich entlang der Rur erstreckt und von der Eifel bis ins Heinsberger Land und von Düren bis Aachen reicht. Hauptnebengewässer der Rur sind Olef und Urft, Vicht und Inde und Wurm. Der Verbandssitz befindet sich in Düren. Die Aufgaben des WVER orientieren sich an § 2 Abs. 1 Eifel-RurVG, welches auf der Webseite des WVER zu finden ist (https://wver.de/unsere-organisation). Dazu zählen unteranderem die Sicherung des Hochwasserschutzes an Fließgewässern und die Verstetigung des Wasserflusses unterhalb von Talsperren, die Bereitstellung von Wasser für die Trinkwassergewinnung und von Betriebswasser, die Beseitigung von Abwässern aus Gewerbe und aus dem Privatbereich und die Herstellung von naturnahen Verhältnissen an den Gewässern sowie die Sicherung eines guten Zustands der Gewässer. Insgesamt unterhält der WVER eine Gewässerstrecke von ca. 1.900 km sowie vier große Stauseen und zwei kleinere Staubecken. Der WVER versteht sich als moderner Dienstleister der Wasserwirtschaft für seine Mitglieder. Mit seiner Arbeit legt er die Grundlagen etwa für die kommunale und gewerbliche Entwicklung. Zudem trägt er zum Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen für die Menschen bei, etwa auch durch sein Engagement für den Klimaschutz. Seine Anlagen in einem technisch zeitgemäßen Zustand zu halten, ist sein Anspruch. Zudem sind ihm Transparenz gegenüber seinen Mitgliedern und der Öffentlichkeit wichtig. Ebenso schafft der Verband ein gutes Arbeitsumfeld im Sinne einer gesunden Work-Life-Balance für seine Belegschaft. Dazu gehören auch ein Betriebliches Gesundheitsmanagement und die Schaffung von Freizeitangeboten, etwa über eine Betriebssportgemeinschaft. Der Verband hat das Ziel, sich zu einem der attraktivsten Arbeitgeber in seiner Region zu entwickeln. Angesichts des demografischen Wandels will er so eine Top-Adresse für qualifizierte Jobsuchende sein, um zukünftige personelle Lücken zu schließen. Ebenso bietet er jungen Menschen verstärkt Ausbildungsangebote, etwa in seinem hochmodernen Ausbildungszentrum in Aachen. Organisatorisch ist der Verband unterteilt in den Vorstandbereich und vier Geschäftsbereiche. Sowohl dem Vorstandsbereich als auch den Geschäftsbereichen sind verschiedene Stabstellen angegliedert. 750 Mitarbeitende aus verschiedenen Bereichen der Ingenieurs- und Naturwissenschaften, aber auch Juristinnen und Juristen, Facharbeiterinnen und Facharbeiter, Menschen in handwerklichen Berufen und Datenverarbeitungsfachleute sind beim WVER beschäftigt. Die Mitarbeitenden sind an mehr als 44 Standorten im Verbandsgebiet tätig. Der WVER besitzt verschiedene interne Anspruchsgruppen wie Mitarbeitende, Verbandsmitglieder, verschiedene Gremien sowie weitere spezifische Zusammenschlüsse, die aus dem Unternehmenskontext resultieren (z.B. Betriebssportgemeinschaft). Weitere Informationen sind über www.wver.de abrufbar. 2.2 Ziel der Markterkundung Im Rahmen der Grunderneuerung des Intranets des WVER wird eine Markterkundung durchgeführt. Diese dient dazu, vor der Einleitung des Vergabeverfahrens einen umfassenden Überblick über aktuelle Entwicklungen, technische Möglichkeiten, bewährte Vorgehensweisen sowie innovative Ansätze und Trends im Bereich moderner Intranet-Lösungen zu gewinnen. Gleichzeitig soll geprüft werden, inwieweit die bestehenden fachlichen, technischen und organisatorischen Anforderungen durch die am Markt verfügbaren Lösungen erfüllt werden können. Die Markterkundung bildet somit die Grundlage für die anschließende Ausschreibung zur Auswahl einer geeigneten Agentur bzw. eines geeigneten Dienstleisters für die Konzeption und Umsetzung der Grunderneuerung des Intranets. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in die Ausgestaltung der Ausschreibungsunterlagen ein und schaffen die Grundlage für eine marktgerechte, zukunftsfähige und bedarfsgerechte Leistungsbeschreibung sowie die Auswahl eines geeigneten Projektpartners. Die Markterkundung dient ausdrücklich nicht der Festlegung einer konkreten Software oder Plattform. Vielmehr sollen verschiedene Lösungsansätze und technische Möglichkeiten betrachtet werden, um die Anforderungen an das zukünftige Intranet zu schärfen und eine technologieoffene Ausschreibung vorzubereiten. 2.3 Ziel der Grunderneuerung des Intranets Ziel ist die Etablierung eines modernen, skalierbaren und wartbaren Intranets. Die Grunderneuerung des Intranets soll zukünftig die Basis und den Ausgangspunkt der internen Kommunikationslandschaft des WVER darstellen, wodurch die Aufbereitung und das Abrufen von allgemeingültigen internen Informationen gewährleistet ist. Es soll eine Plattform geboten werden, die auf die Bedürfnisse des WVER zugeschnitten ist. Eine Vorgabe zur verwendeten Plattform besteht nicht. Es wird angestrebt, dass die Mitarbeitenden das Intranet als verlässliche interne Informationsquelle wahrnehmen, sodass für sie ein Mehrwert entsteht. Im Zuge dessen sollen sich das Verständnis, die Akzeptanz und das Nutzungsverhalten bezogen auf das Intranet verbessern. Es soll nicht mehr als reine Datenablage wahrgenommen und genutzt werden, sondern als Informationsquelle, Vernetzungs- und Partizipationspunkt dienen. Dabei soll es technisch auf dem neusten Stand sein. Das Intranet soll das Zusammengehörigkeitsgefühl, die Verbundenheit und Identifikation mit dem WVER als Arbeitgeber steigern und die Aufgaben des Verbandes erkennbarer und für alle erlebbarer machen. 2.4 Ablauf des Markterkundung Im Rahmen der Markterkundung sind insgesamt fünf Einzeltermine mit jeweils einem Umfang von 60 Minuten vorgesehen, bei denen sich Dienstleister und Agenturen vor Ort beim WVER vorstellen. Zur Teilnahme an der Markterkundung ist eine Anmeldung bis 15.08.2026 notwendig. Mit Anmeldung müssen folgende Nachweise erbracht werden: - mehrjährige Erfahrungen im Bereich Relaunch, Aufbau und Etablierung von Intranetlösungen - Zusammenarbeit mit Institutionen des öffentlichen Dienstes Falls mehr Anmeldungen eingehen als Termine verfügbar sind, wird ausgelost. Die fünf Termine sollen gebündelt zwischen dem 07. und 11.09.2026 stattfinden. Geplant ist die Durchführung an ein bis zwei aufeinander folgenden Tagen. Sämtliche Termine finden in Präsenz im Verwaltungssitz des WVER statt. Die Vergabestelle des WVER verschickt die Termineinladungen. Die Teilnahme an der Markterkundung ist keine Voraussetzung für die spätere Bewerbung zum Vergabeverfahren. Die Dienstleister werden gebeten, anhand konkreter Praxisbeispiele aufzuzeigen, wie moderne Intranet-Lösungen heute aufgebaut sein können und welche aktuellen Trends bei der Gestaltung und Umsetzung berücksichtigt werden. Darüber hinaus sollen sie den typischen Ablauf eines Intranet-Relaunchs anhand von Best-Practice-Beispielen erläutern. Dabei sollen insbesondere die einzelnen Projektphasen von der Analyse der Ausgangssituation über die Auswahl eines geeigneten Intranet-Tools bis hin zur Umsetzung und Einführung dargestellt werden. Ergänzend sollen die Dienstleister eine realistische Einschätzung der zeitlichen Dauer der einzelnen Projektphasen geben. Darüber hinaus sollen die Dienstleister erläutern, wie die Zusammenarbeit während eines Relaunch-Projekts typischerweise gestaltet wird. Dabei sollen insbesondere die Rollenverteilung, die Kommunikationswege sowie die Abstimmungsprozesse zwischen Auftraggeber und Dienstleister beschrieben werden. Ein weiterer Bestandteil der Markterkundung ist die Darstellung der Informationen und Voraussetzungen, die auf Seiten des WVER für einen erfolgreichen Relaunch erforderlich sind. Hierzu zählen insbesondere technische Rahmenbedingungen, strukturelle Gegebenheiten sowie weitere relevante Informationen, die für die Planung und Durchführung des Projekts benötigt werden. Zeitlichter Ablauf der einzelnen Termine - Vorstellung und Einblicke WVER Intranet (5 Minuten) - Vorstellung Agentur (5 Minuten) - Beispiele zu aktuellen Intranettrends und Best-Pratice Beispielen (15 Minuten) - Präsentation exemplarischer Ablauf Relaunch Intranet (10 Minuten) - Benennung wichtiger Inhalte für mögliche Ausschreibung (10 Minuten) - Fragerunde (15 Minuten) 2.5 Ausgangslage Das bestehende Intranet des WVER basiert auf einem OnPrem gehosteten Sharepoint SE Edition. Genutzt werden unter anderem vom Server unterstützte Funktionen wie beispielsweise die Suchfunktion oder Workflows. 2007 wurde das erste Intranet eingeführt und seitdem regelmäßig auf die neueste Version aktualisiert. Dennoch variiert das Seitenlayout, sodass es kein einheitliches Bild ergibt. Einige Seiten sind zudem nicht in die neueste Version überführbar. Viele Inhalte sind statisch aufbereitet. Es gibt keine bis wenige Bilder bzw. Bewegtbildinhalte. Ebenfalls gibt es für die Mitarbeitenden keine Interaktionsmöglichkeiten in Form von Social Intranet Elementen (Kommentieren, Like, eigenständig Posten). Der technische Support wird durch die Organisationseinheit 2.5 Digitalisierung durchgeführt. Eine definierte inhaltliche und redaktionelle Verantwortung gibt es nicht, sodass Mitarbeitende, sofern eine Bearbeitungsberechtigung besteht, Inhalte eigenständig hochladen und Veränderungen bei der IT in Auftrag geben. Daraus ergibt sich, dass das Intranet aktuell als Ablageort fungiert und viele dort enthaltenen Dateien veraltet sind. Eine konsequente inhaltliche Pflege und Kontrolle sind nicht vorhanden. Alle Mitarbeitende des WVER haben Zugriff auf das Intranet. Über die Hälfte der Mitarbeitenden arbeitet nicht in der Verwaltung, sondern auf Anlagen im gesamten Verbandsgebiet verteilt. Ihnen steht das Intranet sowohl über ihr dienstliches mobiles Endgerät, als auch, falls verfügbar, über einen Dienstlaptop zur Verfügung. Mehr als drei Viertel der Mitarbeitenden verfügen über ein dienstliches mobiles Endgerät. Voraussetzung zum Abrufen des Intranets ist eine bestehende VPN-Verbindung. Die Seitenansicht ist nicht auf mobile Endgeräte angepasst. Eine personalisierte Verwendung des Intranets wird aktuell durch die Mitarbeitenden weitestgehend nicht genutzt, da diese Möglichkeit vielen nicht bewusst ist. Das bestehende Intranet des WVER ist somit technologisch und funktional veraltet und erfüllt aktuelle Anforderungen an Usability, Barrierefreiheit, mobile Nutzung sowie Zusammenarbeit nicht mehr ausreichend. 2.6 Festgelegte Mindeststandards für späteres Vergabeverfahren Unabhängig von den Ergebnissen der Markterkundung wurden seitens des WVER bereits grundlegende Rahmenbedingungen definiert, die im späteren Vergabe- und Ausschreibungsverfahren verbindlich einzuhalten sind. Ein Nachweis dieser Anforderungen ist im Rahmen der Markterkundung noch nicht erforderlich. Die zukünftige Lösung soll entweder als On-Premise- oder als Cloud-Lösung realisierbar sein. Im Falle einer Cloud-basierten Bereitstellung sind die Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) einzuhalten und ein Serverstandort innerhalb Europas sicherzustellen. Darüber hinaus müssen mindestens alle geltenden gesetzlichen Anforderungen an den Datenschutz und die Datensicherheit sowie die für den WVER relevanten KRITIS-Anforderungen erfüllt werden. Zudem ist das bestehende Corporate Design vom WVER, insbesondere die Farbgestaltung und das Markentier, in der Gestaltung des Intranets zu berücksichtigen. Die genannten Anforderungen stellen verbindliche Mindeststandards für das spätere Vergabeverfahren dar und werden erst im Rahmen der Ausschreibung und Vergabe nachzuweisen sein. 3. Ziel der Markterkundung: Diese Markterkundung dient der Einholung von Informationen über die Verfügbarkeit, technischer Möglichkeiten, innovativer Lösungen sowie marktüblicher Preise. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dabei helfen, den Vergabeprozess sachgerecht, wettbewerbsneutral und transparent vorzubereiten.Beschaffung einer Abfallsoftware und Hardware für den Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieb Hamm
Stadt Hamm, Amt für Organisation und Informationsverarbeitung, IT und DigitalisierungHammFrist: 12. Sept.Der Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieb Hamm (ASH) beabsichtigt die Einführung einer neuen integrierten Fachsoftware zur Unterstützung der Verwaltungs-, Dispositions- und Betriebsprozesse in den Bereichen Abfallwirtschaft, Stadtreinigung, Winterdienst sowie weiterer kommunaler Dienstleistungen. Mit diesem Interessensbekundungsverfahren soll ein Überblick über am Markt verfügbare Softwarelösungen gewonnen werden. Ziel ist es, Informationen über den Funktionsumfang, technische Möglichkeiten, Integrationsoptionen sowie den Einführungs- und Betriebsaufwand geeigneter Systeme zu erhalten. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen der Vorbereitung eines möglichen Vergabeverfahrens. Die nachfolgend beschriebenen Anforderungen stellen den derzeitigen Bedarf des ASH dar. Anbieter werden gebeten darzustellen, in welchem Umfang ihre Softwarelösung die beschriebenen Anforderungen unterstützt und welche zusätzlichen Funktionen oder Alternativen angeboten werden können. Der Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieb Hamm (ASH) ist eine eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Hamm und erfüllt die Aufgaben der kommunalen Abfallwirtschaft, Stadtreinigung sowie des Winterdienstes. Die Aufgaben werden derzeit von rund 40 Mitarbeitenden im Verwaltungsbereich sowie etwa 170 Mitarbeitenden im operativen Bereich wahrgenommen. Für die zukünftige Softwarelösung werden derzeit etwa 30 Desktop-Arbeitsplätze im Innendienst sowie mobile Anwendungen auf rund 40 Fahrzeugen vorgesehen. Der ASH betreibt einen Hauptstandort mit Verwaltung und Werkstatt sowie das Entsorgungszentrum Hamm mit Wertstoffhof, Deponie, Kompostierungsanlage, Umschlaghallen und Salzlager. Ein weiterer Wertstoffhof befindet sich derzeit im Aufbau. Zum aktuellen Datenbestand gehören unter anderem: - ca. 90.000 angeschlossene Haushalte - ca. 700 Gewerbekunden - rund 174.000 Abfallbehälter unterschiedlicher Größen und Fraktionen - ca. 7.000 Sperrmüllaufträge pro Jahr - ca. 10.800 Behälteränderungen pro Jahr - rund 62.000 telefonische sowie ca. 13.000 schriftliche Kundenkontakte jährlich Der Fuhrpark umfasst derzeit u. a. Sammelfahrzeuge, Groß- und Kleinkehrmaschinen, Streufahrzeuge sowie weitere Sonderfahrzeuge für die Stadtreinigung und den Winterdienst. Aktuell werden unter anderem die Fachverfahren DSPE/DSPS, SAP, Doxis, ViaVis, ESS Zeiterfassung sowie das Gebührenverfahren Kommunalmaster Steuern und Abgaben (KMS-TA) eingesetzt. Zukünftig soll eine moderne, integrierte Fachsoftware die bestehenden Prozesse möglichst medienbruchfrei unterstützen und über standardisierte Schnittstellen mit vorhandenen Systemen kommunizieren können. 1. Stammdaten- und Behältermanagement Die Software soll eine zentrale Verwaltung aller relevanten Stamm-, Objekt- und Behälterdaten ermöglichen und als führendes Fachverfahren für die Verwaltung von Grundstücken, Kunden, Behältern und Entsorgungsleistungen dienen. Die Lösung soll die vollständige Abbildung des Behälterbestandes sowie aller Änderungen, Zuordnungen und historischen Entwicklungen ermöglichen. Hierzu gehören insbesondere: o Verwaltung von Grundstücks-, Objekt- und Adressdaten o Verwaltung von Eigentümern, Gebührenpflichtigen, Bürgern und Kunden o Verwaltung von Gewerbekunden und Ansprechpartnern o Verwaltung von Organisationsstrukturen, Zuständigkeiten und Kostenstellen o Verwaltung von Abfallarten und Entsorgungsleistungen o Verwaltung des gesamten Behälterbestandes mit Typ, Größe, Status und Standort o Zuordnung von Behältern zu Grundstücken, Kunden oder Aufstellorten o Verwaltung von Behälteraufstellungen, Tauschen, Abholungen und Änderungen o Unterstützung von Behälteridentifikationssystemen (z. B. Barcode, RFID, NFC) o Historisierung und Dokumentation sämtlicher Änderungen und Vorgänge Bitte beschreiben Sie insbesondere: o Welche Möglichkeiten bietet Ihre Software zur Verwaltung von Grundstücks-, Kunden- und Behälterdaten? o Wie werden Behälter eindeutig identifiziert und verwaltet? o Welche Identifikationssysteme (z. B. RFID, Barcode, NFC) werden unterstützt? o Wie werden Behälteränderungen, Zuordnungen und Historien dokumentiert? o Können unterschiedliche Serviceleistungen (z. B. Vollservice, Holservice, Be-hältersplitting) abgebildet werden? o Welche Such-, Filter- und Auswertungsmöglichkeiten stehen für Stamm- und Behälterdaten zur Verfügung? 2. Auftragsmanagement und digitale Prozessbearbeitung Die Software soll die vollständige digitale Erfassung, Bearbeitung, Steuerung und Nachverfolgung von Aufträgen ermöglichen. Die Lösung soll unterschiedliche Auftragstypen des ASH abbilden und eine durchgängige Bearbeitung vom Eingang eines Auftrags über die operative Durchführung bis zur Dokumentation ermöglichen. Hierzu gehören insbesondere: o Verwaltung von Kunden- und auftragsbezogenen Daten o Erfassung und Bearbeitung von Behälteränderungen o Behälteran-, Um- und abmeldungen o Behälterreparaturen o Sperrmüllaufträge o Sonderleerungen o sonstige Service- und Sonderaufträge o wilde Müllablagerungen o digitale Workflow- und Statussteuerung o Übergabe an Disposition und operative Bereiche o mobile Bearbeitung und Rückmeldungen aus dem Außendienst o Dokumentation von Vorgängen, Ergebnissen und Nachweisen Bitte beschreiben Sie insbesondere: o Welche Möglichkeiten bietet Ihre Software zur Erfassung und Bearbeitung unterschiedlicher Auftragstypen? o Können Aufträge automatisiert an zuständige Bereiche oder mobile Anwendungen übergeben werden? o Welche Workflow- und Statusfunktionen stehen zur Verfügung? o Wie werden Bearbeitungsstände, Änderungen und Historien dokumentiert? o Welche Möglichkeiten bestehen zur mobilen Rückmeldung und Dokumentation durch den Außendienst? 3. Tourenplanung, Disposition und Einsatzsteuerung Die Software soll die Planung, Optimierung und Steuerung sämtlicher Entsorgungs- und Reinigungstouren sowie der eingesetzten Ressourcen ermöglichen. Die Lösung soll Regel- und Sondertouren abbilden und eine effiziente Verbindung zwischen Planung, Fahrzeugen, Mitarbeitenden und mobilen Anwendungen ermöglichen. Hierzu gehören insbesondere: o Planung und Verwaltung von Abfuhr- und Reinigungstouren o Verwaltung von Abfuhrbezirken und Tourenzuordnungen o Berücksichtigung aktueller Behälter- und Auftragsdaten o Tourenoptimierung und Fahrstreckenplanung o Planung von Sondertouren und kurzfristigen Änderungen o Feiertags- und Ersatzregelungen o Disposition von Fahrzeugen und Mitarbeitenden o Berücksichtigung von Urlaub, Abwesenheiten und Werkstattzeiten o Geografische Unterstützung durch Karten- und GIS-Funktionen o Übergabe von Tourinformationen an mobile Anwendungen o Auswertung von Touren und Leistungen Bitte beschreiben Sie insbesondere: o Welche Planungs- und Optimierungsverfahren unterstützt Ihre Software? o Wie werden Fahrzeuge, Mitarbeitende und Ressourcen disponiert? o Welche GIS- und Kartenfunktionen stehen zur Verfügung? o Können Touränderungen und Sonderaufträge flexibel berücksichtigt werden? o Bestehen Schnittstellen zu bestehenden Systemen (z. B. ZAArc, Masterportal, ESS)? 4. Mobile Lösungen Die Software soll mobile Anwendungen für den operativen Einsatz im Bereich Abfallwirtschaft, Stadtreinigung und Außendienst bereitstellen. Die Lösung soll eine digitale Kommunikation zwischen Verwaltung, Leitstelle und Fahrzeugbesatzungen ermöglichen und eine papierlose Bearbeitung von Aufträgen und Touren unterstützen. Hierzu gehören insbesondere: o Nutzung auf mobilen Endgeräten und Fahrzeughardware o digitale Übermittlung von Touren und Aufträgen o Navigation und Standortunterstützung o GPS-Unterstützung o digitale Rückmeldungen aus dem Außendienst o Übermittlung von Änderungen und Informationen in Echtzeit o Dokumentation besonderer Ereignisse o Fotodokumentation o digitale Unterschriften o Barcode- bzw. QR-Code-Erfassung o Synchronisation mobiler Daten Bitte beschreiben Sie insbesondere: o Welche mobilen Anwendungen und Endgeräte werden unterstützt? o Welche Betriebssysteme für mobile Endgerät und Hardware werden verwendet? o Ist ein Offlinebetrieb möglich? o Wie erfolgt die Synchronisation zwischen Fahrzeug und Zentrale? o Welche Möglichkeiten bestehen zur digitalen Dokumentation vor Ort? 5. Bürger-, Kunden- und Beschwerdemanagement Die Software soll ein integriertes Kunden- und Beschwerdemanagement ermöglichen und eine zentrale Verwaltung sämtlicher Kundenkontakte und Vorgänge unterstützen. Die Lösung soll eine medienbruchfreie Bearbeitung von Bürgeranfragen, Beschwerden und Servicevorgängen ermöglichen. Hierzu gehören insbesondere: o Verwaltung von Bürger- und Kundendaten o Erfassung von Kundenanliegen und Vorgängen o Beschwerdebearbeitung o Vorgangssteuerung und Statusverfolgung o Priorisierung und Wiedervorlagen o Kontakt- und Kommunikationshistorie o Dokumentation von Vorgängen und Ergebnissen o Weiterleitung an zuständige Bereiche o digitale Kommunikation mit Kunden o optional Bürger- und Kundenportal o Online-Formulare und Self-Service-Funktionen Bitte beschreiben Sie insbesondere: o Welche CRM- und Ticketfunktionen bietet Ihre Software? o Können Vorgänge adress-, objekt- oder behälterbezogen erfasst werden? o Können Beschwerden an Disposition oder Fahrzeuge weitergegeben werden? o Können Fotos und Arbeitsberichte aus dem Außendienst integriert werden? o Welche Self-Service-Funktionen stehen Kunden zur Verfügung? 6. Gewerbekundenmanagement und Sonderleistungen Die Software soll die Verwaltung von Gewerbekunden sowie privatwirtschaftlichen und sonstigen Sonderleistungen des ASH ermöglichen. Die Lösung soll die vollständige Prozesskette von der Kundenverwaltung über Vertrags- und Leistungsprozesse bis zur Durchführung, Dokumentation und Abrechnung unterstützen. Hierzu gehören insbesondere: o Verwaltung von Gewerbekunden und Ansprechpartnern o Vertrags- und Konditionsverwaltung o Verwaltung individueller Leistungen o Containerdienst o Zusatzleerungen und Sonderabfuhren o Schadstoffmobil o Grünschnitt- und Baumschnittleistungen o Weihnachtsbaumabholung o Veranstaltungsleistungen o Terminplanung o Leistungsnachweise und Dokumentation o Übergabe abrechnungsrelevanter Daten Bitte beschreiben Sie insbesondere: o Welche Möglichkeiten bestehen zur Verwaltung von Gewerbekunden und Verträgen? o Können unterschiedliche Leistungsarten flexibel abgebildet werden? o Können individuelle Preise und Konditionen verwaltet werden? o Wie werden Leistungen geplant, dokumentiert und abgerechnet? o Bestehen Schnittstellen zu Veranstaltungs- oder Kundensystemen? 8. Gebühren und Abrechnung Die Software soll die gebührenrelevanten Prozesse des ASH vollständig digital unterstützen und eine durchgängige Verarbeitung von Leistungsdaten über die Gebührenberechnung bis zur Abrechnung ermöglichen. Die Lösung soll die erforderlichen Daten aus den Fachprozessen (z. B. Behälterverwaltung, Serviceänderungen, Sonderleistungen) übernehmen und erforderliche Daten für Gebühren-, Entgelt- und Abrechnungsprozesse in SAP bereitstellen. Dabei sollen bestehende Systeme wie das Gebührenveranlagungsverfahren KMSTA sowie das Finanzsystem SAP über geeignete Schnittstellen eingebunden werden können. Hierzu gehören insbesondere: o Verwaltung von Gebühren- und Leistungsdaten o Verarbeitung von Behälter-, Kunden- und Leistungsänderungen o Unterstützung von Gebührenberechnung und Abrechnung o Übergabe abrechnungsrelevanter Daten an nachgelagerte Systeme o Unterstützung von Rechnungs- und Zahlungsprozessen o Verwaltung von Änderungen und Abrechnungshistorien o Schnittstellen zur Gebührenveranlagung (KMSTA) und zu SAP Bitte beschreiben Sie insbesondere: o Welche Möglichkeiten bietet Ihre Software zur Verarbeitung gebührenrelevanter Daten? o Wie werden Leistungsänderungen und Gebührenanpassungen berücksichtigt? o Welche Schnittstellen bestehen zu Gebührenverfahren und Finanzsystemen? o Wie werden Abrechnungen, Änderungen und historische Daten nachvollziehbar dokumentiert? o Welche Möglichkeiten bestehen zur automatisierten Datenübertragung zwi-schen den beteiligten Systemen? 9. Reporting und Auswertungen Die Software soll umfangreiche Möglichkeiten zur Auswertung und Analyse der im System vorhandenen Daten bereitstellen. Die Lösung soll den ASH bei der betrieblichen Steuerung unterstützen und Auswertungen zu relevanten Bereichen wie Behältern, Aufträgen, Touren, Leistungen, Kunden, Gebühren und Recyclinghof ermöglichen. Hierzu gehören insbesondere: o Standardberichte und individuelle Auswertungen o Mengen-, Leistungs- und Behälterstatistiken o Touren- und Auftragsauswertungen o Kennzahlen und Dashboards o Datenexport für weitere Auswertungen Bitte beschreiben Sie insbesondere: o Welche Standardauswertungen und Berichtsfunktionen bietet Ihre Software? o Können eigene Auswertungen und Kennzahlen erstellt werden? o Welche Dashboard- und Visualisierungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung? o Welche Export- und Schnittstellenmöglichkeiten bestehen? 10. Schnittstellen und Systemintegration Die Software soll über standardisierte und dokumentierte Schnittstellen verfügen, um eine medienbruchfreie Integration in die bestehende IT-Landschaft des ASH und der Stadt Hamm zu ermöglichen. Insbesondere sollen Daten zwischen der Fachsoftware, Gebührenverfahren, Finanzsystemen, Dokumentenmanagement, GIS-Systemen sowie weiteren Fachverfahren ausgetauscht werden können. Hierzu gehören insbesondere: o Schnittstelle zur Gebührenveranlagung (KMSTA) o Schnittstelle zum SAP-System o Integration des Dokumentenmanagementsystems Doxis o Anbindung von GIS-Systemen bzw. Masterportal o Schnittstellen zu bestehenden Fachverfahren (z. B. ZAArc, ViaVis) o Anbindung von weiteren technischen Systemen o Unterstützung standardisierter Schnittstellenverfahren Bitte beschreiben Sie insbesondere: o Welche Standardschnittstellen und Integrationsmöglichkeiten bietet Ihre Software? o Welche Erfahrungen bestehen mit der Anbindung kommunaler Fachverfahren? o Wie werden Datenübertragungen, Fehlererkennung und Schnittstellenüberwachung umgesetzt? o Welche Möglichkeiten bestehen zur Erweiterung bestehender oder zukünftiger Schnittstellen? 11. Technische Anforderungen und IT-Sicherheit Die Software soll den technischen, organisatorischen und sicherheitsrelevanten Anforderungen des ASH sowie der Stadt Hamm entsprechen. Die Lösung soll einen sicheren, stabilen und zukunftsfähigen Betrieb ermöglichen und insbesondere Anforderungen an Datenschutz, Benutzerverwaltung, Zugriffsschutz und Systemverfügbarkeit erfüllen. Hierzu gehören insbesondere: o Angaben zum Betriebsmodell (Cloud, Rechenzentrum oder On-Premises) o Benutzer- und Rechteverwaltung o Rollen- und Berechtigungskonzept o sichere Authentifizierungsverfahren o Unterstützung von Zwei-Faktor-Authentifizierung o Verschlüsselung von Daten bei Übertragung und Speicherung o Datenschutz und DSGVO-Konformität o Protokollierung und Nachvollziehbarkeit von Änderungen o Backup- und Wiederherstellungskonzepte o Notfallbetrieb o Update- und Wartungskonzepte o Anforderungen an mobile Sicherheit Bitte beschreiben Sie insbesondere: o Welche Betriebsmodelle unterstützt Ihre Software? o Wie werden Benutzer, Rollen und Zugriffsrechte verwaltet? o Welche Authentifizierungsverfahren und Sicherheitsmechanismen werden unterstützt? o Wie werden Daten geschützt und Änderungen protokolliert? o Welche Maßnahmen bestehen für Backup, Wiederherstellung und Notfallbetrieb? o Wie werden Updates, Wartung und Sicherheitsanforderungen umgesetzt? o Welche Anforderungen bestehen an die technische Infrastruktur und den Betrieb innerhalb einer kommunalen IT-Umgebung? 12. Datenmigration und Systemeinführung Die Software soll eine strukturierte Einführung sowie eine sichere Übernahme der für den Betrieb erforderlichen Daten ermöglichen. Der Anbieter soll ein geeignetes Vorgehen für Datenübernahme, Systemeinführung, Schulung und Inbetriebnahme darstellen. Hierzu gehören insbesondere: o Übernahme vorhandener Stammdaten o Migration von Grundstücks-, Kunden- und Behälterdaten o Übernahme relevanter Historien und bestehender Informationen o Prüfung und Bereinigung von Datenbeständen o Unterstützung bei Testmigrationen o Einführungskonzept und Projektplanung o Schulung der Anwenderinnen und Anwender o Unterstützung nach Produktivsetzung Bitte beschreiben Sie insbesondere: o Welche Daten können aus bestehenden Systemen übernommen werden? o Wie erfolgt die Datenprüfung und Qualitätssicherung während der Migration? o Welche Erfahrungen bestehen mit Migrationen vergleichbarer kommunaler Entsorgungsbetriebe? o Wie gestaltet sich das Einführungskonzept einschließlich Testphase und Produktivsetzung? o Welche Schulungs- und Supportleistungen werden angeboten? 13. Angaben der Anbieter Der Anbieter soll im Rahmen der Interessenbekundung grundlegende Informationen zu seiner Lösung, dem Unternehmen sowie der geplanten Umsetzung bereitstellen oder in einer Produktpräsentation vorstellen. Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit, technische Eignung und Erfahrungen des Anbieters im Bereich kommunaler Entsorgungssoftware bewerten zu können. Hierzu gehören insbesondere: o Beschreibung der angebotenen Softwarelösung und der verfügbaren Module o Darstellung des Funktionsumfangs und der Erweiterungsmöglichkeiten o Referenzen vergleichbarer kommunaler Entsorgungsbetriebe o Angaben zum Lizenz- und Betriebsmodell o Beschreibung der Projektorganisation und Ansprechpartner o Darstellung eines möglichen Einführungs- und Zeitplans o Angaben zu technischen Voraussetzungen und Systemanforderungen o Darstellung offener Fragestellungen oder notwendiger Abstimmungen Bitte beschreiben Sie insbesondere: o Welche Erfahrungen bestehen mit vergleichbaren Projekten im kommunalen Umfeld? o Welche Referenzen können für Entsorgungsbetriebe ähnlicher Größe genannt werden? o Wie ist das Lizenz- und Betriebsmodell Ihrer Lösung aufgebaut? o Welche Ressourcen und Projektstrukturen stehen für Einführung und Betrieb zur Verfügung? o Welche technischen Voraussetzungen müssen seitens des ASH bzw. der Stadt Hamm geschaffen werden? o Welche offenen Punkte oder Klärungsbedarfe sehen Sie für eine mögliche Umsetzung?
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
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- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 20. September 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Universitätsklinikum Bonn AöR.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.