Stadt Guben, Fachbereich II - Finanzen/BetriebswirtschaftGuben
Interessenbekundungsverfahrens "Sprucker Mühle"
Die Stadt Guben prüft die Veräußerung der städtischen Liegenschaft "Sprucker Mühle", Mühlenstraße 5, 03172 Guben, und führt hierzu ein unverbindliches Interessenbekundungsverfahren durch. Interessenbekundung Interessenten werden gebeten, ihre unverbindliche Interessenbekundung bis zum 15.09.2026 bei der Stadt Guben einzureichen. Diese sol...
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- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Stadt Guben, Fachbereich II - Finanzen/Betriebswirtschaft
- Veröffentlicht:
- 03. August 2026
- Frist:
- 03. September 2026
Ausschreibungsbeschreibung
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Die Stadt Guben prüft die Veräußerung der städtischen Liegenschaft "Sprucker Mühle", Mühlenstraße 5, 03172 Guben, und führt hierzu ein unverbindliches Interessenbekundungsverfahren durch. Interessenbekundung Interessenten werden gebeten, ihre unverbindliche Interessenbekundung bis zum 15.09.2026 bei der Stadt Guben einzureichen. Diese sollte mindestens folgende Angaben enthalten: -Name und Kontaktdaten des Interessenten, -Beschreibung des vorgesehenen Nutzungskonzeptes, -Angaben zu geplanten Investitionen und zum Umgang mit dem denkmalgeschützten Gebäudeensemble, -eine unverbindliche Kaufpreisvorstellung. Besichtigungstermine können nach vorheriger Terminvereinbarung mit der Stadt Guben durchgeführt werden. Ein Verkehrswertgutachten liegt derzeit noch nicht vor. Dieses Interessenbekundungsverfahren dient ausschließlich der Markterkundung. Es stellt weder ein verbindliches Verkaufsangebot noch ein Vergabeverfahren dar. Aus der Teilnahme können keine Ansprüche auf den Abschluss eines Kaufvertrages oder die Durchführung eines weiteren Verfahrens hergeleitet werden. Die Stadt Guben behält sich ausdrücklich vor, das Verfahren jederzeit zu ändern, zu beenden oder von einer Veräußerung der Liegenschaft abzusehen. Objektbeschreibung Die Liegenschaft befindet sich im Südwesten der Stadt Guben im Ortsteil Altsprucke unmittelbar am Schwarzen Fließ. Zum Verkaufsobjekt gehören die Grundstücke -Gemarkung Guben, Flur 20, Flurstück 630 mit einer Größe von 352 m², -Gemarkung Guben, Flur 20, Flurstück 631 mit einer Größe von 1.361 m² sowie -Gemarkung Guben, Flur 20, Flurstück 632 mit einer Größe von 2.022 m². -Gemarkung Guben, Flur 20, Flurstück 633 mit einer Größe von 525 m² Die Gesamtgrundstücksfläche beträgt 4.260 m². Bei der Liegenschaft handelt es sich um ein denkmalgeschütztes Gebäudeensemble der ehemaligen "Sprucker Mühle", das zuletzt als städtisches Museum genutzt wurde. Zum Ensemble gehören eine turbinengetriebene Wassermühle als museale Schauanlage, ein Haupt- und Nebengebäude, ein Scheunengebäude, Remisen sowie eine ehemalige Molkerei. Haupt- und Nebengebäude Das zweigeschossige, nicht unterkellerte Gebäude wurde in den Jahren 1841/1842 in traditioneller Bauweise errichtet und ursprünglich als Wohnhaus genutzt. Zuletzt beherbergte es eine heimatgeschichtliche Dauerausstellung. Das Gebäude verfügt über Anschlüsse an das öffentliche Trinkwasser- und Abwassernetz des GWAZ Guben, einen Erdgasanschluss sowie einen Elektroanschluss. Das Dach ist als Satteldach ausgebildet; die Dachräume sind nicht ausgebaut. Die letzten umfangreicheren Sanierungsmaßnahmen wurden in den Jahren 2000/2001 durchgeführt. Scheunengebäude Das ehemalige Scheunengebäude wurde ebenfalls in traditioneller Bauweise errichtet. Es ist teilunterkellert und verfügt über ein Satteldach mit teilweise eingezogener Zwischendecke. Der Dachstuhl ist bis zum First offen. Das Gebäude ist an das öffentliche Trinkwasser- und Abwassernetz angeschlossen und verfügt über Erdgas- sowie Elektroanschluss. Die letzten Sanierungsmaßnahmen erfolgten in den Jahren 2000/2001. Remisengebäude Das eingeschossige Remisengebäude dient als Lager- und Garagengebäude. Es besitzt ein Satteldach mit Ziegeleindeckung. Der Dachraum ist nicht ausgebaut. Ein Elektroanschluss ist vorhanden; weitere Medienanschlüsse bestehen nicht. Die letzten Sanierungsmaßnahmen wurden im Jahr 1999 durchgeführt. Ehemalige Molkerei Das eingeschossige Gebäude wurde in traditioneller Bauweise errichtet und verfügt über einen Elektroanschluss. Die letzten Sanierungsmaßnahmen erfolgten im Jahr 1999. Zustand der Liegenschaft An sämtlichen Gebäuden besteht ein Instandhaltungs- und Sanierungsbedarf. Interessenten wird empfohlen, sich im Rahmen eines Besichtigungstermins einen eigenen Eindruck vom baulichen Zustand der Liegenschaft zu verschaffen. Ein Teil des Gebäudeensembles ist aktuell vermietet. Baurechtliche Erschließung Das Grundstück ist gemäß genehmigten Flächennutzungsplan der Stadt Guben (einschließlich 1.-4. Änderung) als Wohnbaufläche gemäß §1 Abs. 1 Nr. 1 BauNVO ausgewiesen. Die planungsrechtliche Zulässigkeit von Vorhaben richtet sich nach § 34 BauGB (Zulässigkeit von Vorhaben innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile). Die Liegenschaft liegt an einer öffentlich gewidmeten Straße und ist an das öffentliche Trinkwasser- und Abwassernetz angeschlossen. Darüber hinaus bestehen Anschlüsse an das Strom- und Gasnetz. Auf dem Grundstück Mühlenstraße 5 befinden sich mit der Sprucker Mühle sowie der Postmeilensäule Bau- und Kunstdenkmale, die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragen sind. 3 Unmittelbar entlang der Grundstücksgrenze grenzen das FFH-Gebiet "Oder-Neiße-Ergänzung" sowie das Landschaftsschutzgebiet "Gubener Fließtäler" an. Die sich hieraus ergebenden denkmal- und naturschutzrechtlichen Anforderungen sind bei der Planung und Umsetzung eines Vorhabens zu berücksichtigen.
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Stadt LützenLützenDie Grundschule Lützen ist die Grundschule im Grundzentrum. Sie bildet mit der auf dem gemeinsamen Gelände existierenden Freien Gesamtschule „Gustav- Adolf“ den Schulcampus Lützen. Zur langfristigen Sicherung der öffentlichen Daseinsvorsorge, zur Verfolgung der Ziele der Raumordnung und zum Ausbau des Schulcampus Lützen sowie zum Erhalt des Baudenkmals des ehemaligen Amtsgerichtes Lützen sind bauliche Maßnahmen am Gebäude Pestalozzistraße 2 in Lützen zwingend notwendig. Die Grundschule Lützen ist im denkmalgeschützten und sanierten Bau der Pestalozzistraße 4 in Lützen eingerichtet (Haus 1). Ziel ist es, den Standort der Grundschule Lützen als zweizügige Schule über alle 4 Klassenstufen auszubilden. Dabei soll das ehemalige Amtsgericht Lützen (Haus 2, Pestalozzistraße 2) als fester Bestandteil der Raumnutzungsplanung einbezogen und die Sanierungsmaßnahmen gesamtheitlich auf den Gebäudekomplex betrachtet werden. Ziel der energetischen Sanierung ist das Erreichen des KfW- Energieeffizienzhausstandard „Denkmal“. Die geplanten Sanierungsmaßnahmen an der baulichen Hülle des ehemaligen Amtsgerichtes erfolgen in Absprache mit der Unteren Denkmalschutzbehörde des Burgenlandkreises sowie des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie. Das im Jahr 1890 als Amtsgericht mit Gefängnistrakt erbaute Gebäude wurde 1947 - 1999 als höhere Schule bzw. Gymnasium genutzt. Das Gebäude ist als erster bekannter Gerichtsbau und erstes Gymnasium von besonderer stadtgeschichtlicher Bedeutung. Das als Haus 2 der Grundschule Lützen bezeichnete Gebäude liegt auf dem Flurstück 379/88 auf dem Flur 2 der Gemarkung Lützen. Das Grundstück umfasst 1.418 m². Es ist mit den Merkmalen „auffälliger zweigeschossiger Backsteinbau mit Mittelrisalit, in Giebelmitte Kartusche, verzierte Fenstergewände, datiert 1899“ im Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt als Einzeldenkmal ausgewiesen. Es gehört zusammen mit dem Stadtkern zum ausgewiesenen Flächendenkmal. Daher steht auch eine Sanierung hinsichtlich des gestaltVE 303 - erweiterter Rohbau
Stadt Leipzig, Amt für GebäudemanagementLeipzigIn Leipzig ist im Stadtteil Mitte der Umbau und Erweiterung des ehemaligen Bowlingtreffs vorgesehen. Bauherr ist die Stadt Leipzig. Es handelt sich insgesamt um 3 leerstehende Gebäudeteile, welche zum Großteil unterirdisch verortet sind. Lediglich der achteckige Verwaltungsbau ist oberirdisch angeordnet. Bei dem Bauwerk handelt es sich um ein aus den 1920er Jahren errichtetes unterirdisches Umspannwerk, welches in den 1980er Jahren zu einem Bowlingtreff umgenutzt wurde. 1997 wurde das Gebäudeensemble geschlossen und steht seitdem leer. Die Stadt Leipzig beabsichtigt den Umbau des ehemaligen Bowlingtreffs zum "Naturkundemuseum Leipzig, Museum für Naturkunde und Biodiversität". Das Bauvorhaben befindet sich südlich der Leipziger Innenstadt und des Innenstadtrings an der nördlichen Grenze des Wilhelm-Leuschner-Platzes. Das Geländeniveau ist weitgehend eben und bewegt sich bei ca. 116,5 m ü. NHN. Das Grundstück bestehend aus den Flurstücken Nr. 3754, 1207 und 4016/3 und hat in seiner Gesamtheit einen polygonalen Zuschnitt. Die Außenanlagen sind und werden frei zugängig und dienen als öffentliche Freifläche. Das Leistungsverzeichnis umfasst folgende Leistungen am Naturkundemuseum Leipzig: - Gerüstarbeiten - Abbrucharbeiten - Abdichtungsarbeiten - Stahlbauarbeiten - Stahlbeton- und Betonarbeiten - Betonerhaltungsarbeiten - Spezialtiefbauarbeiten - Betonkerntemperierung Die Arbeiten gliedern sich in die Bereiche Osthalle, Oktagon/Mittelbau und Westhalle und beinhalten unter anderem den Abbruch von Decken, Massiv- und Trennwänden. Die spezifischen Bauteilangaben zu LxBXT sind den Allgemeinen Vorbemerkungen zu entnehmen. Ein wesentlicher Bestandteil ist die sortenreine Trennung, Entsorgung und teilweise Lagerung der Abbruchmaterialien gemäß den geltenden abfall- und umweltrechtlichen Vorgaben. Zusätzlich sind Baustelleneinrichtung, Schutzmaßnahmen sowie Konzepterstellungen Bestandteil des Leistungsumfangs. 3. Art und Umfang der Massnahme: Bei den Leistungen handelt es siVE 303 - erweiterter Rohbau
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Max-Planck-Gesellschaft Abt.IIIMünchenFrist: 11. Aug.Die Liegenschaft umfasst ein Gebäudeensemble mit Büros und Laboratorien (hoch installierte biologische und gentechnische Labore) sowie Gewächshäuser. Die gesamte Raumfläche des Instituts beträgt etwa 35.500 m². Die Forschungsausrichtung des Instituts ist molekulare Pflanzengenetik. Die ersten Gebäude wurden in den 1960iger errichtet. Das neueste Gebäude wurde letztes Jahr eröffnet. Zentral liegt eine Spange aus 4 Laborgebäuden, die durch ein Mittelgebäude verbunden sind. Das zu sanierende Gebäude H ist eines dieser vier Laborgebäude. Die Grundfläche beträgt etwa 670m². Das entsprechende Gebäude erstreckt sich auf 3 Vollgeschosse sowie ein Dachgeschoss. Errichtet wurde das Gebäude in den 1980igern. Technisch wurden Teile zwischenzeitlich saniert, die jedoch voraussichtlich nicht weiter betrieben werden können. Die anstehenden Sanierungsmaßnahmen im Gebäude H umfassen die Gewerke Hochbau, HLSK und Elektro. Die voraussichtliche Gesamtbaukosten der Maßnahme (KG 200 - 700, ohne KG 611 u. KG 612) der Baumaßnahme belaufen sich auf 5.705.000,00 € (netto). Im Wesentlichen handelt es sich – bei denen in dieser Ausschreibung enthaltenen Leistungen – um eine abschnittsweise Generalsanierung des Gebäudes H über alle ELT-Gewerke (KG 440, 450, 460) unter Berücksichtigung der Brandschutzvorgaben und der vollumfänglichen Anbindung an die bestehende Infrastruktur. Die Kosten der genannten KG belaufen sich auf ca. 1.000.000 €. Alle Baumaßnahmen erfolgen ausschließlich im Gebäudebestand. Die Planung muss neben den speziellen Anforderungen an die technischen Anlagen auch die bei solchen Objekten üblichen Arbeitsabläufe berücksichtigen. In dem Gebäude befindet sich eine Niederspannungsschaltanlage, welche andere, nicht vom Umbau betroffene, Gebäude teilversorgt. Die Max-Planck-Gesellschaft legt bei diesem Vergabeverfahren Wert auf Bewerber mit profunden Kenntnissen in der Elektroplanung sowie Erfahrungen bei der Durchführung von Sanierungsmaßnahmen im Bestand. Die Planung muss mindestens den allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechen. Des Weiteren muss die Planung wirtschaftliche und energiewirtschaftliche Gesichtspunkte sowie Kriterien der Nachhaltigkeit umfassend mit einbeziehen. Hierzu zählt insbesondere das proaktive Hinweisen von Einsparpotentialen im Sinne der Nachhaltigkeit und eine nutzerspezifische Planung. Zudem sind Reserven mit einzuplanen, die jedoch nicht zwingend sofort realisiert werden müssen. Gegenstand dieses VgV-Vergabeverfahrens sind die erforderlichen Leistungen der „Fachplanung Technische Ausrüstung (ELT)“ gem. § 55 in Verbindung mit Anlage 15 der HOAI 2021 für die ALG 4, 5 & 6 in den LPH 2 und 3, 5 bis 9, zzgl. Besonderer Leistungen. Eine differenzierte Leistungsbeschreibung ist der Anlage 04 zu entnehmen. Besonderer Hinweis betr. Bieterfragen aufgrund besonderer äußerer Ereignisse (z.B. Sars-COV-2 oder Ukraine Krieg): Bitte berücksichtigen Sie bei Ihrer Angebotserstellung etwaige mögliche bzw. erkennbare Beeinträchtigungen, z.B. in Bezug auf die Verfügbarkeit von Materialien und Produkten, Arbeitskräften, eine evtl. verzögerte Beibringung von geforderten Nachweisen, Auswirkungen auf etwaige Nachunternehmer etc. Fragen, die in diesem Zusammenhang auftreten, bitten wir rechtzeitig vor Angebotsfrist über das Nachrichtensystem der eVergabe zu stellen.MPI für Pflanzenzüchtungsforschung, Sanierung Gebäude H: Fachplanung Technische Ausrüstung - ELT
Max-Planck-Gesellschaft Abt.IIIMünchenDie Liegenschaft umfasst ein Gebäudeensemble mit Büros und Laboratorien (hoch installierte biologische und gentechnische Labore) sowie Gewächshäuser. Die gesamte Raumfläche des Instituts beträgt etwa 35.500 m². Die Forschungsausrichtung des Instituts ist molekulare Pflanzengenetik. Die ersten Gebäude wurden in den 1960iger errichtet. Das neueste Gebäude wurde letztes Jahr eröffnet. Zentral liegt eine Spange aus 4 Laborgebäuden, die durch ein Mittelgebäude verbunden sind. Das zu sanierende Gebäude H ist eines dieser vier Laborgebäude. Die Grundfläche beträgt etwa 670m². Das entsprechende Gebäude erstreckt sich auf 3 Vollgeschosse sowie ein Dachgeschoss. Errichtet wurde das Gebäude in den 1980igern. Technisch wurden Teile zwischenzeitlich saniert, die jedoch voraussichtlich nicht weiter betrieben werden können. Die anstehenden Sanierungsmaßnahmen im Gebäude H umfassen die Gewerke Hochbau, HLSK und Elektro. Die voraussichtliche Gesamtbaukosten der Maßnahme (KG 200 - 700, ohne KG 611 u. KG 612) der Baumaßnahme belaufen sich auf 5.705.000,00 € (netto). Im Wesentlichen handelt es sich – bei denen in dieser Ausschreibung enthaltenen Leistungen – um eine abschnittsweise Generalsanierung des Gebäudes H über alle ELT-Gewerke (KG 440, 450, 460) unter Berücksichtigung der Brandschutzvorgaben und der vollumfänglichen Anbindung an die bestehende Infrastruktur. Die Kosten der genannten KG belaufen sich auf ca. 1.000.000 €. Alle Baumaßnahmen erfolgen ausschließlich im Gebäudebestand. Die Planung muss neben den speziellen Anforderungen an die technischen Anlagen auch die bei solchen Objekten üblichen Arbeitsabläufe berücksichtigen. In dem Gebäude befindet sich eine Niederspannungsschaltanlage, welche andere, nicht vom Umbau betroffene, Gebäude teilversorgt. Die Max-Planck-Gesellschaft legt bei diesem Vergabeverfahren Wert auf Bewerber mit profunden Kenntnissen in der Elektroplanung sowie Erfahrungen bei der Durchführung von Sanierungsmaßnahmen im Bestand. Die Planung muss mindestens den allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechen. Des Weiteren muss die Planung wirtschaftliche und energiewirtschaftliche Gesichtspunkte sowie Kriterien der Nachhaltigkeit umfassend mit einbeziehen. Hierzu zählt insbesondere das proaktive Hinweisen von Einsparpotentialen im Sinne der Nachhaltigkeit und eine nutzerspezifische Planung. Zudem sind Reserven mit einzuplanen, die jedoch nicht zwingend sofort realisiert werden müssen. Gegenstand dieses VgV-Vergabeverfahrens sind die erforderlichen Leistungen der „Fachplanung Technische Ausrüstung (ELT)“ gem. § 55 in Verbindung mit Anlage 15 der HOAI 2021 für die ALG 4, 5 & 6 in den LPH 2 und 3, 5 bis 9, zzgl. Besonderer Leistungen. Eine differenzierte Leistungsbeschreibung ist der Anlage 04 zu entnehmen. Besonderer Hinweis betr. Bieterfragen aufgrund besonderer äußerer Ereignisse (z.B. Sars-COV-2 oder Ukraine Krieg): Bitte berücksichtigen Sie bei Ihrer Angebotserstellung etwaige mögliche bzw. erkennbare Beeinträchtigungen, z.B. in Bezug auf die Verfügbarkeit von Materialien und Produkten, Arbeitskräften, eine evtl. verzögerte Beibringung von geforderten Nachweisen, Auswirkungen auf etwaige Nachunternehmer etc. Fragen, die in diesem Zusammenhang auftreten, bitten wir rechtzeitig vor Angebotsfrist über das Nachrichtensystem der eVergabe zu stellen.Haus der Vereine, Igstadt; Objektplanung Gebäude / LPH 4 - 9
Landeshauptstadt Wiesbaden, Der Magistrat, HochbauamtWiesbadenFrist: 23. Aug.Beschreibung: Entwurfsbeschreibung: Die Historie Das ehemalige Feuerwehrhaus in Igstadt steht an der Hauptstraße am Lindenplatz in der Ortsmitte. Das Gebäude aus den 1920er Jahren ist bautechnisch veraltet und sanierungsbedürftig. Die Funktion des Altbaus wurde durch einen Neubau einer Feuerwache an der Peripherie von Igstadt ersetzt. Im März 2020 wurde mit der Planung einer Neubau-Variante beauftragt. Die Neubauplanung fand die Zustimmung des Ortsbeirats und der Vereine. Die Aufgabenstellung Der Vorentwurf mit qualifizierter Kostenschätzung ist Ende September 2021 abgeschlossen worden. Ab Anfang September 2022 wurde die Entwurfsplanung, die Leistungsphase 3 (LP 3) beauftragt. Die Abgabe der LP 3 war Ende Dezember 2022. Danach wurden Änderungswünsche in der Haustechnik, in der PV-Anlage und im Verbau angemeldet. Die Umplanung endete Anfang Mai 2023 mit Fertigstellung der überarbeiteten Kostenberechnung. Die Lage Das Grundstück des Hauses der Vereine liegt in der Ortsmitte von Igstadt auf einer Kuppe mit erheblicher Topographie. Auf dem Grundstück, dem Flurstück 109/1 befindet sich derzeit noch das Gebäude der Feuerwehr Igstadt. An der Hauptstraße (Ostseite) wird das neue Gebäude, wie die Nachbarhäuser auf der Grenze stehen. Die Gebäude im Altstadtkern sind zumeist grenzständig an der Straße. Der Neubau steht, wie der Vorgängerbau, auch auf der Südseite auf der Grenze zwischen städtischem Grundstück (Feuerwehr) zu städtischem Grundstück (Schule). Das Planungskonzept Das Entwurfskonzept ist in Anlehnung an die historischen Häuser der Nachbarschaft, ein Haus mit Satteldach, aber in Form einer modernen skulpturalen Architektur-Sprache. Der offene Dachraum gehört zum Obergeschoss. Es gibt kein separates Dachgeschoss. Der Zugang ins Gebäude erfolgt ebenerdig von der Hauptstraße. Das Gebäude wird in Massivbauweise erstellt. Die Außenwände und das Satteldach sind zur Stärkung der Skulptur leicht geknickt und gefaltet. Die Außenwände bestehen aus Mauerwerk, einer Mineralwoll-Dämmung und einer hinterlüfteten Vorklinkerfassade. Das Material des Dachtragwerks ist aus Holz mit einem integrierten PV-System. Die Dachabdichtung erfolgt trotzdem zusätzlich darunter in Bitumen. Fenster und Dachfenster werden so eingeschnitten, dass sie den skulpturalen Charakter des Gebäudes unterstützen. Das Gebäude besteht aus drei Etagen: Im Erdgeschoss gibt es den Vorraum (Flur) mit Treppenhaus und Aufzugsanlage, dem Versammlungsraum und Nebenräumen, dem Lager, dem WC-Bereich und der Teeküche. Im Obergeschoss ist im Wesentlichen das Igstadt-Museum und einen Kreativraum. Hier befinden sich auch die Anlagetechnik für die Lüftungsanlage für den Versammlungsraum in einer "intelligenten" Wandscheibe. Außerdem ist hier der Elektroraum platziert, da die Einspeisung des Stroms über Dach in das Gebäude geführt wird. Der Gleichrichter für die PV-Anlage befindet sich ebenfalls im Elektroraum. Im Untergeschoss (UG) gibt es den Jugendraum mit Zugang vom Treppenraum und separatem Zugang über eine Außentreppe. Im UG sind außerdem der Hausanschluss- und Technikraum, sowie drei Lagerräume der Vereine platziert. Ein weiterer Lagerraum befindet sich unter der Treppe. Im Hausanschluss- und Technik-Raum sind die Luft-Wasser-Wärmepumpe und der Pufferspeicher untergebracht. Die Barrierefreiheit Das Gebäude ist so geplant, dass der Eingang ins Haus schwellenfrei ist. An der Eingangstür ist eine motorische Türöffnung vorgesehen. Zur Nachhaltigkeit des Gebäudes Unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit wurde untersucht, den Altbau des ehemaligen Feuerwehrhauses zu erhalten. Schadstoffe Ein Schadstoff-Entsorgungskonzept liegt vor. Gegenstand der zu beauftragenden Leistung: Objektplanung Gebäude gem. HOAI 2013, in der Fassung 2021, Teil 3, Abschnitt 1, § 34-37, Leistungsphasen 4-9 Grundleistungen. Darüber hinaus die im Vertragsentwurf (Anlage 02d) aufgeführten Besonderen Leistungen. Weiterführende ausführliche Informationen über die die zu beauftragenden Leistungen sind der beigefügten Leistungsbeschreibung nebst zugehörigen Anlagen (Anlagen 02a der Aufforderung zu Angebotsangabe in der Vorabversion) zu entnehmen. Weitere Planungsleistungen sind nicht Gegenstand dieses Vergabeverfahrens. Die Grundleistungen werden auf der Grundlage der HOAI 2013, in der Fassung 2021, vergütet. Eine Unterschreitung des Basishonorarsatzes bzw. Überschreitung des Oberen Honorarsatzes, sowie eine Abweichung zu den übrigen Honorarsätzen, ist zulässig. Wenn gewünscht sind diese durch die Angabe eines Nachlasses im Honorarangebot (prozentual und absolut) anzugeben und bei Bedarf im Anschreiben zu erläutern. Die Besonderen Leistungen werden auf Grundlage des von Ihnen abgegebenen Angebotes pauschal vergütet. Es ist geplant, die Ausführungsarbeiten nach einzelnen Gewerken zu vergeben. Hinweis: Weitere Angaben zur Entwurfsbeschreibung siehe Anlage 02a_VgV_10_HDV_OBJ_Leistungsbeschreibung. Projekttermine: Beginn der Leistungserbringung: unmittelbar nach Zuschlagserteilung Abschluss LPH 4: Ca. 4. Quartal 2026 (Einreichung Bauantrag) Baubeginn: Ca. 3. Quartal 2027 Bezugsfertige Fertigstellung: Ca. 3. Quartal 2028Ersatzneubau des Kulturzentrums der Gemeinde Lützow
Amt Lützow-LübstorfLützowDie Gemeinde Lützow mit ihren Ortsteilen Kaeselow, Bendhof und Rosenow, ist eine Gemeinde mit ca. 1560 Einwohnern südlich der Stadt Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern. Aufgrund ihrer zentralen Lage zu Schwerin, Lübeck und Hamburg haben sich in den letzten Jahrzehnten durch Ausweisungen von Wohn- und Gewerbegebieten eine große Anzahl an Einwohnern niedergelassen. Durch diese städtebauliche Entwicklung, wie auch in den umliegenden Gemeinden, und durch örtliche Angebote wie bspw. der Regionale Schule mit Grundschule, einem Hort und einer Kindertagesstätte wird Lützow als attraktiver Siedlungsmittelpunkt angesehen. Um die sozial-kulturellen Angebote in der Gemeinde zu fördern, beabsichtigt nun die Gemeinde Lützow die Errichtung eines neuen Kulturzentrums zur Nutzung für kulturelle, soziale und auch sportliche Veranstaltungen. Hierzu soll ein bestehendes Mehrzweckgebäude, historisch „Alter Hort“ genannt, zurückgebaut werden und an dessen Stelle ein Multifunktionales Gebäude für unterschiedliche Nutzergruppen errichtet werden. Das neue Gebäude muss zum Erreichen der Ziele des Klimaschutzgesetzes im Sektor Gebäude beitragen. Es muss den energetischen Anforderungen mit dem Ziel der deutlichen Absenkung von Treibhausgasemissionen genügen. Es soll vorbildhaft hinsichtlich seiner Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit sein. Darüber hinaus muss es über ein hohes Innovationspotenzial zur energetischen Sanierung der sozialen Infrastrukturen verfügen. Grundlage für den Ersatzneubau des Kulturzentrums der Gemeinde Lützow bildet eine Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2022. Leistungsgegenstand dieser Ausschreibung (zweistufiges Verhandlungsverfahren §17 VgV) ist die Erbringung der Planungsleistungen für die Leistungsphasen 2-9 gem. HOAI. Der Leistungsgegenstand unterteilt sich in Fachlose für die die technische und berufliche Leistungsfähigkeit nachzuweisen ist gem. §46 VgV Los 1: Leistungsbild Gebäude (§34HOAI) und Freianlagen (§39 HOAI) Erfahrungen und Kenntnisse des Unternehmens bei der Planung und Durchführung vergleichbarer Bauvorhaben und der Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern. Erbringung geeigneter vergleichbarer Referenzen (mind. 3 und max. 5 Referenzen) über in den letzten 10 Jahren erbrachte Architekten- und Ingenieurleistungen. Als vergleichbare Bauvorhaben gelten: Neubauten öffentlicher Gebäude gemäß §50 LBauO M-V Abs. 2 Nummer 1,2 und 4 mit unterschiedlichen Nutzungen nach Effizienzhausstandards der KFW und oder Nachhaltigkeitskriterien (z.B. DGNB): mit einem Volumen von mind. 1.000.000 EUR (KG 300-500) Die erreichten Effizienzhausstandards nach KFW bzw. Standards für nachhaltiges Bauen nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB), der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB oder vergleichbarer Standards sind zu nennen bzw. zu dokumentieren. Es sind nur solche Referenzen/ Projekte einzureichen, die von den Mitgliedern des beabsichtigten Bearbeiter:innenteams des Auftragnehmers, der:des Unterauftragnehmer:s sowie den Partner:innen der Bietergemeinschaft maßgeblich er- bzw. bearbeitet wurden (Nachweis der personenbezogenen Referenzen). Los 2: Leistungsbild Tragwerksplanung gem. §51 ff. HOAI Erfahrungen und Kenntnisse des Unternehmens bei der Planung und Durchführung vergleichbarer Bauvorhaben und der Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern. Erbringung geeigneter vergleichbarer Referenzen (mind. 3 und max. 5 Referenzen) über in den letzten 10 Jahren erbrachte Architekten- und Ingenieurleistungen. Als vergleichbare Bauvorhaben gelten: Neubauten öffentlicher Gebäude gemäß §50 LBauO M-V Abs. 2 Nummer 1,2 und 4 mit unterschiedlichen Nutzungen nach Effizienzhausstandards der KFW und oder Nachhaltigkeitskriterien (z.B. DGNB): mit einem Volumen von mind. 1.000.000 EUR (KG 300-400) Die erreichten Effizienzhausstandards nach KFW bzw. Standards für nachhaltiges Bau-en nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB), der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB oder vergleichbarer Standards sind zu nennen bzw. zu dokumentieren. Es sind nur solche Referenzen/ Projekte einzureichen, die von den Mitgliedern des beabsichtigten Bearbeiter:innenteams des Auftragnehmers, der:des Unterauftragnehmer: s sowie den Partner:innen der Bietergemeinschaft maßgeblich er- bzw. bearbeitet wurden (Nachweis der personenbezogenen Referenzen). Los 3: Leistungsbild Fachplanung Technische Ausrüstung „HLS“ (§55 HOAI) Erfahrungen und Kenntnisse des Unternehmens bei der Planung und Durchführung vergleichbarer Bauvorhaben und der Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern. Erbringung geeigneter vergleichbarer Referenzen (mind. 3 und max. 5 Referenzen) über in den letzten 10 Jahren erbrachte Architekten- und Ingenieurleistungen. Als vergleichbare Bauvorhaben gelten: Neubauten öffentlicher Gebäude gemäß §50 LBauO M-V Abs. 2 Nummer 1,2 und 4 mit unterschiedlichen Nutzungen nach Effizienzhausstandards der KFW und oder Nachhaltigkeitskriterien (z.B. DGNB): mit einem Volumen von mind. 350.000 EUR (KG 410-430) Die erreichten Effizienzhausstandards nach KFW bzw. Standards für nachhaltiges Bauen nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB), der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB oder vergleichbarer Standards sind zu nennen bzw. zu dokumentieren. Es sind nur solche Referenzen/ Projekte einzureichen, die von den Mitgliedern des beabsichtigten Bearbeiter:innenteams des Auftragnehmers, der:des Unterauftragnehmer: s sowie den Partner:innen der Bietergemeinschaft maßgeblich er- bzw. bearbeitet wurden (Nachweis der personenbezogenen Referenzen). Los 4: Leistungsbild Fachplanung Technische Ausrüstung „Elektro“ (§55 HOAI) Erfahrungen und Kenntnisse des Unternehmens bei der Planung und Durchführung vergleichbarer Bauvorhaben und der Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern. Erbringung geeigneter vergleichbarer Referenzen (mind. 3 und max. 5 Referenzen) über in den letzten 10 Jahren erbrachte Architekten- und Ingenieurleistungen. Als vergleichbare Bauvorhaben gelten: NeubautenWiener Hof Objektplanung
Stadt Offenbach am MainOffenbach am MainBeschreibung: Der Wiener Hof ist ein im Jahr 1880 erbauter Gastronomiebetrieb mit Biergarten und eine Veranstaltungssaal. Auf Grund baulicher und haustechnischer Mängel sowie notwendiger Brandschutzmaßnahmen soll das Gebäude grundhaft saniert werden. Das zweigeschossige Gebäude mit einer BGF von von etwa 380 m2 (EG+OG) ist teilunterkellert und verfügt über einen nicht ausgebauten Dachraum sowie außen liegende Toiletten mit angegliedertem Heizungsraum. es ist beabsichtigt das aktuell leerstehende Gebäude energetisch, baulich, konstruktiv und gebäudetechnisch zu sanieren um einen betriebssicheren Wiederaufsnahme der ehemaligen Nutzung als Gastronomie- und Kulturstätte sicher zu stellen. Der Auftraggeber setzt voraus, dass der Aufwand für die Anwendung der CAD-Richtlinie der Stadt Offenbach im angebotenen Honorar enthalten ist. Es wird ein Planserver (Planfred) zur Verfügung gestellt. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Leistungsstufen sind: Auftragsstufe I: Entwurf Leistungsphase 1: Grundlagenermittlung Leistungsphase 2: Vorentwurfsplanung Leistungsphase 3: Entwurfsplanung Leistungsphase 5: Ausführungsplanung, anteilig zu 50 % Leistungsphase 6: Vorbereitung der Vergabe, anteilig zu 50% Auftragsstufe II: Ausführung: Leistungsphase 4: Genehmigungsplanung/Erstellen Bauantrag Leistungsphase 5: Ausführungsplanung, anteilig zu 50 % Leistungsphase 6: Vorbereitung der Vergabe, anteilig zu 50% Leistungsphase 7: Mitwirkung bei der Vergabe Leistungsphase 8: Objektüberwachung Leistungsphase 9: Objektbetreuung Die Leistungen werden durch die mittelbar im städtischen Eigentum stehende Offenbacher Pro-jektentwicklungsgesellschaft mbH (nachfolgend "OPG" genannt) im Namen und im Auftrag der Stadt Offenbach beauftragt (u.a. zur Durchführung von Vergabeverfahren und Beauftragung sämtlicher nach Projektbeschluss noch erforderlicher Planungs-, und Beratungsleistungen sowie aller der Bauausführung zuzurechnenden Leistungen). Die OPG ist eine 100%ige Unternehmenstochter der SOH GmbH, die direkt selbst zu 100 % im Eigentum der Stadt Offenbach am Main ist. Die Stadt Offenbach am Main hat mit der OPG einen Rahmenvertrag über die Betreuung von Baumaßnahmen in und an öffentlich genutzten Gebäuden der Stadt abgeschlossen. Da abweichend vom der üblichen kommunalem Beschlusslauf hier bereits ein sogenannter Übertragungsbeschluss als Grundsatzbeschluss für die Gesamtmaßnahme erfolgte ist ein weiterer Beschlusslauf (Projektbeschluss) durch die städtischen Gremien nicht mehr erforderlich. Bedingung ist natürlich die Einhaltung des Bruttogesamtbudgets des Grundsatzbeschlusses. Laut Beschluss behält sich das Rechnungsprüfungsamt der Stadt Offenbach am Main eine Prüfung der Kostenberechnung vor. Es wird daher eine detaillierte Kostenberechnung , mit Kurz-Leistungsverzeichnis, im Rahmen der Entwurfsplanung (Leistungsphase 3) erwartet. Der Auftragnehmer ist auf Dauer von 3 Jahren zur Annahme der Beauftragung mit weiteren Auftragsstufen auf der Grundlage dieses Vertrages verpflichtet, sobald der Auftraggeber dies schriftlich verlangt. Die Frist beginnt mit der Abnahme der jeweils letzten Auftragsstufe. Einen Rechtsanspruch auf Beauftragung weiterer Auftragsstufen hat der Auftragnehmer nur, wenn dies gesondert vereinbart ist.Wiener Hof Objektplanung
Stadt Offenbach am MainOffenbach am MainDer Wiener Hof ist ein im Jahr 1880 erbauter Gastronomiebetrieb mit Biergarten und eine Veranstaltungssaal. Auf Grund baulicher und haustechnischer Mängel sowie notwendiger Brandschutzmaßnahmen soll das Gebäude grundhaft saniert werden. Das zweigeschossige Gebäude mit einer BGF von von etwa 380 m2 (EG+OG) ist teilunterkellert und verfügt über einen nicht ausgebauten Dachraum sowie außen liegende Toiletten mit angegliedertem Heizungsraum. es ist beabsichtigt das aktuell leerstehende Gebäude energetisch, baulich, konstruktiv und gebäudetechnisch zu sanieren um einen betriebssicheren Wiederaufsnahme der ehemaligen Nutzung als Gastronomie- und Kulturstätte sicher zu stellen. Der Auftraggeber setzt voraus, dass der Aufwand für die Anwendung der CAD-Richtlinie der Stadt Offenbach im angebotenen Honorar enthalten ist. Es wird ein Planserver (Planfred) zur Verfügung gestellt. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Leistungsstufen sind: Auftragsstufe I: Entwurf Leistungsphase 1: Grundlagenermittlung Leistungsphase 2: Vorentwurfsplanung Leistungsphase 3: Entwurfsplanung Leistungsphase 5: Ausführungsplanung, anteilig zu 50 % Leistungsphase 6: Vorbereitung der Vergabe, anteilig zu 50% Auftragsstufe II: Ausführung: Leistungsphase 4: Genehmigungsplanung/Erstellen Bauantrag Leistungsphase 5: Ausführungsplanung, anteilig zu 50 % Leistungsphase 6: Vorbereitung der Vergabe, anteilig zu 50% Leistungsphase 7: Mitwirkung bei der Vergabe Leistungsphase 8: Objektüberwachung Leistungsphase 9: Objektbetreuung Die Leistungen werden durch die mittelbar im städtischen Eigentum stehende Offenbacher Pro-jektentwicklungsgesellschaft mbH (nachfolgend "OPG" genannt) im Namen und im Auftrag der Stadt Offenbach beauftragt (u.a. zur Durchführung von Vergabeverfahren und Beauftragung sämtlicher nach Projektbeschluss noch erforderlicher Planungs-, und Beratungsleistungen sowie aller der Bauausführung zuzurechnenden Leistungen). Die OPG ist eine 100%ige Unternehmenstochter der SOH GmbH, die direkt selbst zu 100 % im Eigentum der Stadt Offenbach am Main ist. Die Stadt Offenbach am Main hat mit der OPG einen Rahmenvertrag über die Betreuung von Baumaßnahmen in und an öffentlich genutzten Gebäuden der Stadt abgeschlossen. Da abweichend vom der üblichen kommunalem Beschlusslauf hier bereits ein sogenannter Übertragungsbeschluss als Grundsatzbeschluss für die Gesamtmaßnahme erfolgte ist ein weiterer Beschlusslauf (Projektbeschluss) durch die städtischen Gremien nicht mehr erforderlich. Bedingung ist natürlich die Einhaltung des Bruttogesamtbudgets des Grundsatzbeschlusses. Laut Beschluss behält sich das Rechnungsprüfungsamt der Stadt Offenbach am Main eine Prüfung der Kostenberechnung vor. Es wird daher eine detaillierte Kostenberechnung , mit Kurz-Leistungsverzeichnis, im Rahmen der Entwurfsplanung (Leistungsphase 3) erwartet. Der Auftragnehmer ist auf Dauer von 3 Jahren zur Annahme der Beauftragung mit weiteren Auftragsstufen auf der Grundlage dieses Vertrages verpflichtet, sobald der Auftraggeber dies schriftlich verlangt. Die Frist beginnt mit der Abnahme der jeweils letzten Auftragsstufe. Einen Rechtsanspruch auf Beauftragung weiterer Auftragsstufen hat der Auftragnehmer nur, wenn dies gesondert vereinbart ist.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
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- Der Auftraggeber ist Stadt Guben, Fachbereich II - Finanzen/Betriebswirtschaft.
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