Brandenburgischer Landesbetrieb für Liegenschaften und BauenPotsdam
Interessenbekundung: Fachplanung Technische Ausrüstung/Gebäudeautomation Rahmenvereinbarung Uckermark Kaserne Prenzlau
1. Art und voraussichtlicher Umfang der Leistung Gegenstand dieser Bekanntmachung ist die Erbringung von Planungsleistungen gemäß HOAI 2021, Teil 4, Abschnitt 2 (Technische Ausrüstung), Anlagengruppe 8 (Gebäudeautomation) für die Vorbereitung, Strukturierung und Erstellung der Ausschreibungsunterlagen für eine neue, mehrjährigen Rahmenver...
Elektroplanung, TGA-Planung
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Inhalt auf einen Blick
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Brandenburgischer Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen
- Veröffentlicht:
- 25. August 2026
- Frist:
- 25. September 2026
- Thema:
- Elektroplanung
Ausschreibungsbeschreibung
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1. Art und voraussichtlicher Umfang der Leistung Gegenstand dieser Bekanntmachung ist die Erbringung von Planungsleistungen gemäß HOAI 2021, Teil 4, Abschnitt 2 (Technische Ausrüstung), Anlagengruppe 8 (Gebäudeautomation) für die Vorbereitung, Strukturierung und Erstellung der Ausschreibungsunterlagen für eine neue, mehrjährigen Rahmenvereinbarung. Die zu planende Rahmenvereinbarung umfasst im Wesentlichen: - Die Instandhaltung (Wartung, Inspektion, Instandsetzung) bestehender GA-Anlagen. - Die Installation von elektrotechnischen Anlagen im Zuge von GA-Erweiterungen. - Die Lieferung und Installation von Hardware für IT-Systeme (Netzwerke und Gebäudeleittechnik). Die Instandhaltung und Erweiterung der GA in der Liegenschaft basiert auf einer Rahmenvereinbarung, die weder technisch (z. B. IT-Sicherheit) noch vergaberechtlich den aktuellen Standards entspricht; es ist eine Novellierung vorzunehmen. Als fundamentale Planungsgrundlage liegt ein aktuell abgeschlossenes liegenschaftsbezogenes Konzept Außenanlagen (LKA) Teil C (Gebäudeautomationskonzeptes (GAK) vor. Die darin enthaltene, detaillierte Bestandserfassung (Struktur der DDC-Stationen, Feldgeräte, Netzwerktopologien) ist vom Planungsbüro als verbindliches Mengengerüst und technische Basis zu verwenden. 2. Leistungsumfang des Planungsbüros Das beauftragte Planungsbüro hat im Wesentlichen die Leistungen der Leistungsphasen 5 (Ausführungsplanung) bis 7 (Mitwirkung bei der Vergabe) analog HOAI für die Strukturierung der Rahmenvereinbarung zu erbringen. Dies beinhaltet: - Sichtung und Validierung des LKA: Auswertung des Liegenschaftskonzepts Automation zur Ableitung der erforderlichen Instandhaltungs- und Erneuerungszyklen. - Erstellung des Leistungsverzeichnisses (LV): Ausarbeitung eines funktionalen und gewerkeübergreifenden LV, aufgeteilt in die Leistungsbereiche: o Instandhaltung (nach DIN 31051 und VDMA 24186) o Elektrotechnik (Schaltschrankbau, Leitungsführung, VDE-Prüfungen) o IT-Infrastruktur (Industrie-Switche, Gateways, GLT-Server/Clients) - Erstellung der Vergabeunterlagen: Ausarbeitung der Besonderen und Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen (BTV/ZTV), Definition von Service-Level-Agreements (SLA, z. B. Reaktionszeiten bei Störungen) sowie die Erstellung einer transparenten Preismatrix (Formblätter zur Urkalkulation). - Berücksichtigung von Sonderregelungen der Bundeswehr: o Integration von Anforderungen an die IT-Sicherheit / Cyber-Security gemäß BSI-IT-Grundschutz. o Berücksichtigung der personellen Voraussetzungen der Bieter (z. B. Notwendigkeit von Sicherheitsüberprüfungen SÜ1/SÜ2 nach SÜG für das Baustellenpersonal). - Bieterfragen und Spiegelung: Beantwortung technischer Fragen während der Ausschreibungsphase sowie die fachliche Auswertung und Erstellung eines Preisspiegels der eingegangenen Bieterangebote. 3. Gegenstand der Ausschreibung und Vertragslaufzeit Gegenstand des Vergabeverfahrens ist der Abschluss einer langfristigen GA-Rahmenvereinbarung zur Sicherung einer nachhaltigen, strukturellen Betriebsführung in der Liegenschaft. Die maximale Laufzeit der Rahmenvereinbarung beträgt grundsätzlich höchstens sechs Jahre. Eine längere Laufzeit ist nur zulässig, wenn ein spezieller, im Auftragsgegenstand begründeter Ausnahmefall vorliegt. Der erste verbindliche Abruf im Rahmen dieses Vertrages umfasst die aktuell in SAP gelisteten Neubauvorhaben und die Bestandsgebäude der Liegenschaft sowie die Ertüchtigung und vollumfängliche Integration der örtlichen Inselzentrale. Auf Basis des vorliegenden Gebäudeautomationskonzepts (GAK) wird die anstehende Erneuerung und Erweiterung der Systeme als strategischer Wendepunkt genutzt, um bestehende Marktbarrieren (Vendor-Lock-in) aufzubrechen. Zur Wahrung des Wettbewerbsprinzips und des Diskriminierungsverbots erfolgt die Ausschreibung zwingend fabrikatsneutral. Die geforderte technische Standardisierung, Interoperabilität und IT-Sicherheit wird über die verbindliche Einhaltung des Handbuchs Gebäudeautomation der Bundeswehr 4.0 (HB GA Bw 4.0), der Richtlinienreihe VDI 3814 sowie des aktuellen AMEV-Leitfadens GA (Schnittstellenoffenheit via BACnet) gewährleistet. 4. Verfahrensablauf und Qualitätssicherung Um den komplexen Rahmenparametern der Liegenschaft Rechnung zu tragen, ist der zu beauftragende Fachplaner vertraglich an ein engmaschiges Projektcontrolling gebunden. Es finden verpflichtende Anlaufberatungen (Qualitätssicherungs-Reviews) statt: 1. Unmittelbar zum Zeitpunkt der Fertigstellung der finalen Ausschreibungsunterlagen. 2. Die Planungsabstimmungen sind mit dem KompZ BauMgmt SRB Ref. K3 mit dem zuständigen BwDLZ sowie die Fachaufsicht BLB durchzuführen. Für die Umsetzung der Planung und Ausführung sind die Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau) zu berücksichtigen. Dem entsprechend erfolgt eine stufenweise Beauftragung. Die Planungsleistung umfasst die Kostengruppe 480 HOAI 2021 mit den Leistungsphasen 2-8 und wird entsprechend der RBBau beauftragt.
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Thüringer Landesamt für Bau und VerkehrErfurtFrist: 19. Aug.Fachplanung Technische Ausrüstung Gebäudeautomation, Anlagengruppe 8 Beschreibung: Es werden die Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung für die Anlagengruppe 8 - Gebäudeautomation nach HOAI für die Landespolizeiinspektion Saalfeld ausgeschrieben. Die Baumaßnahme der landeseigenen Liegenschaft Cottastraße 41 in 07407 Rudolstadt wird im Rahmen eines Bauunterhalt-Instandsetzungsplanes die komplexe Sanierung des Stabsgebäudes (Baujahr 1938) mit einer Bruttogeschossfläche von ca. 3.486 m² bzw. 14.855 m³ BRI und den angrenzenden Außenanlagen in vier Jahresscheiben geplant und ausgeführt. -- Alles Weitere unter der Losbeschreibung Pkt. 5.1HLFS, Eweiterung - Hörsaalzentrum Fachplanung Technische Ausrüstung HKLS
Land Hessen, vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Zentrale VergabeBad Nauheim1 Ausgangssituation Das Land Hessen plant eine Erweiterung der Hessischen Feuerwehrschule am Standort Kassel. Zur Erhöhung der Ausbildungskapazitäten sind der Neubau eines Fortbildungszentrums mit Lehr- und Seminarräumen (Hörsaalzentrum), ein Gästehaus (zwei Unterkunftsgebäude) und ein Parkhaus vorgesehen. 2 Leistungsumfang Gegenstand dieses VgV-Verfahrens für die Planungsaufgabe "HLFS, Erweiterung - Neubau Hörsaalzentrum" sind die hierzu erforderlichen Leistungen der "Fachplanung Technische Ausrüstung HKLS, AG 1, 2, 3 und 8" gem. §55 in Verbindung mit Anlage 15 HOAI 2013 in den LPH 2 - 9. Die Beauftragung der Leistungen erfolgt stufenweise, mit Abschluss des Vertrages werden die Leistungsphasen 2 und 3 beauftragt. 3 Projektziele 3.1 Qualitäten und Quantitäten Durch die Neubaumaßnahmen soll der stetig wachsende Ausbildungsbedarf der Hessischen Landesfeuerwehrschule gedeckt werden. Die benötigten Räumlichkeiten zur Ausbildung sollen im Neubau Hörsaalzentrum verortet werden. Darüber hinaus sollen für die Unterbringung der Teilnehmer zwei Unterkunftsgebäude errichtet werden (nicht Bestandteil dieses Verfahrens). Das Hörsaalzentrum soll Platz für folgende Nutzungen bieten: - Virtual Reality- und Simulationscenter, 6x ca. 40m² - Lehrsaal, 5x ca. 85m² - Seminarraum, 3x ca. 60m² - Büroräume, 78x, ca. 14m² - Sanitärbereiche - Nebenräume (Stuhl-, Materiallager, etc.) - Technikflächen - Verkehrsflächen Das Baufeld des Hörsaalzentrums kann dem beiliegenden Lageplan (Anlage 2: HLFS_Übersicht Baufelder) entnommen werden. Der derzeitige Planungsstand (Grundrisse EG, OG1, OG2, Schnitte, Stand 18.05.2020) ist ebenfalls als Anlage beigefügt. Die Liegenschaft verfügt über ein eigenes Nahwärmenetz. Die Wärmeerzeugung befindet sich in Gebäude G3. In der Heizzentrale ist ein neben einem Gas-Brennwert-Standheizkessel aus zwei Modulen, Leistung 1.200kW des Herstellers Remeha ein BHKW-Modul mit einer Leistung von 100kWth installiert (Anlage 3: Heizungsschema Gebäude G3 Heizzentrale). Von hier aus werden die bestehenden Gebäude über ein Nahwärmenetz mit Wärme versorgt (Anlage 4: Übersichtsplan Nahwärmeleitung). Die Planung der Versorgung der Neubauten (Hörsaalzentrum und beide Unterkunftsgebäude) erfolgt durch den Fachplaner Hörsaalzentrum. 3.2 Kosten Die Gesamtkosten für den Neubau des Hörsaalzentrums belaufen sich gem. vorläufiger Kostenermittlung für die KG 200 - 700 auf rd. 15.500.000 € brutto. (Stand: August 2019). Von den vg. Gesamtkosten (brutto) entfallen rd. 1.650.000 € brutto auf die Anlagengruppen 1, 2, 3 und 8. 3.3 Termine Die nachfolgenden terminlichen Angaben stellen den aktuellen Kenntnisstand für den weiteren Ablauf im Projekt dar und können sich z. B. durch verfahrenstechnische Rahmenbedingungen verschieben. Es sind die nachfolgenden Terminziele zu beachten: (voraussichtliche) Beauftragung 10/2020 — Fertigstellung Entscheidungsunterlage-Bau (LPH 3) 03/2021; — Planungszeitraum (LPH 2-4) 10/2020 bis 08/2021; — Ausführungsplanung (LPH 5) 09/2021 bis 12/2021; — Ausschreibung/Vergabe (LPH 6/7) 12/2021 bis 04/2023; — Bauausführung (LPH 8) 08/2022 bis 08/2024; — Bauübergabe 12/2024; — Schlussrechnung/Verwendungsnachweis bis 12/2025. Der dargestellte zeitliche Ablauf ist unter Berücksichtigung der örtlichen und baubetrieblichen Rahmenbedingungen zu sehen.Bundespolizei Blumberg Erneuerung WEA, energetische Sanierung Geb.55 Fachplanung Technische Ausrüstung gem. § 53 HOAI
Brandenburgischer Landesbetrieb für Liegenschaften und BauenPotsdamDer BPOL-Standort Blumberg gehört gemäß der Bauprogrammplanung zu den vereinbarten Schwerpunktliegenschaften. Die zentrale Versorgungsanlage (ZVA) der Liegenschaft der Bundespolizei in Blumberg befindet sich im Gebäude 55. Als Energieträger für die Wärmebereitstellung dient hauptsächlich Erdgas. Die Wärmeverteilung von der Wärmeversorgungsanlage zu den beheizten Gebäuden auf der Liegenschaft erfolgt über erdverlegte KMR-Rohrleitungen. Es sind neben wirtschaftlichen und organisatorischen Aspekten auch besonders ökologische Aspekte und die Nachhaltigkeit der Wärmeerzeugung sowie des angeschlossenen Wärmeverteilnetzes zu bewerten. Der Ausführungszeitraum und die Schaffung von Baufreiheit sind mit dem Nutzer und der BImA, als Eigentümer und Betreiber, abzustimmen. Weitere im Rahmen der Durchführung als notwendig erkennbare Maßnahmen sind dem Auftraggeber unverzüglich anzuzeigen und zwecks Umsetzung abzustimmen. Bei der Planung und Durchführung der Maßnahme ist eine enge und zeitnahe Abstimmung mit dem zuständigen Bau-, Betriebs- und Objektmanagement und der BImA unumgänglich. Generell sind folgende Maßnahmen zu berücksichtigen: I) Austausch Heizkessel und BHKW: Die Kessel, Baujahr 1996, haben ihre rechnerische Lebensdauer (ca. 20 Jahre) überschritten und müssen durch effizientere und ökologischere Kessel/Wärmeerzeugungssysteme ersetzt werden. Die BHKWs, Baujahr 1995, haben ihre rechnerische Lebensdauer (ca. 10 bis 15 Jahre) weit überschritten und müssen ebenfalls durch ein effizienteres und bedarfsgerechteres BHKW ersetzt werden. Die potenzielle Reduzierung der Energiebedarfe sollte hierbei bereits berücksichtigt werden. Da die Sanierung der ZVA und WEA jedoch bereits im ersten Bauabschnitt erfolgt, muss vorerst der aktuelle Energiebedarf sicher gedeckt werden bzw. über alle Bauabschnitte abgesichert sein (inkl. Interimsbauten). II) Betriebsoptimierung sämtlicher relevanter technischer Anlagen. Dazu gehören: Senkung der VL-/RL-Temperaturen der Wärmeverteilung innerhalb der Gebäude, Austausch bzw. Erweiterung der vorhandenen RLT-Anlage mit hocheffizienten Wärmerückgewinnungssystemen unter Berücksichtigung der nötigen Luftwechselraten der versorgten Zonen, Optimierung der Wärmeübergabe und hydraulischer Abgleich der Wärmeverteilleitungen. III) Überprüfung und Anpassung der Betriebssteuerung sämtlicher relevanter technischer Anlagen: Die Anlagentechnik der gesamten Liegenschaft befindet sich auf Grund der vorliegenden Datengrundlage in einem schlechten Zustand. Einsparungen können durch eine optimierte Betriebssteuerung erzielt werden (bedarfsgerechte bereichsweise Steuerung und technisches Monitoring). Dazu müssen die Anlagen über mehrere Monate überwacht, die Daten aufgezeichnet und schließlich ausgewertet werden. Eine entsprechende Gebäudeleittechnik mit den erforderlichen Unterzählerstrukturen ist vorhanden bzw. wird entsprechend erweitert werden. IV) Einsatz von Hocheffizienz-Pumpen (teilweise schon im Rahmen der Instandhaltung ausgetauscht), Erneuerung der Thermostatventile durch eine zeitgesteuerte optimierte Regelung und optional Erkennung offener Fenster durch Fensterkontakte. Für eine detaillierte aufgeschlüsselte Energieanalyse ist eine gebäudeweise Untersuchung der Wärmeenergieverbräuche durchgeführt worden. Eine gebäudescharfe Zählung liegt durch die vorhandenen Wärmemengenzähler vor. Die vorhandene GLT verfügt bereits jetzt über eine gute Aufzeichnungsfunktion aller relevanten Verbrauchsdaten. Eine Sanierung des Gebäudes 55, unter Bezugnahme auf mindestens den EGB55 Standard, ist umzusetzen. Zudem ist davon auszugehen, dass die Kubatur des Gebäudes im jetzigen Zustand erhalten bleiben kann. - Es wird eine Kombination von Sole-Wasser-Wärmepumpen mit Erdkollektoren, Luft-Wasser-Wärmepumpen in Kombination mit einem elektrischen Spitzenlastkessel, sowie die energetische Sanierung des Gebäudes auf den Standard EGB55 als Planungsgrundlage festgelegt. Die Erdkollektoren werden im Bereich des gesamten Sportplatzes geplant. -Umsetzungskonzept Es sind somit folgende Maßnahmen umzusetzen: 1) Austausch der BHKW Anlagen gegen eine neue Anlage entsprechend der Konfiguration. 2) Aufbau der Geothermie-Anlage, die Verortung der Anlage in der ZVA kann vermutlich auch im Bereich der BHKW Anlagen erfolgen, somit müsste vorher keine Baumaßnahme an der Gasbrenneranlage erfolgen und diese können zur Betriebssicherheit parallel weiter betrieben werden. 3) Rückbau einer der zwei Gasbrenner-Anlagen, somit bleibt nur eine Anlage mit 3,5MW übrig. Gleichzeitig kann eine schrittweise Anpassung der Vorlauf- und Rücklauftemperaturen im Nahwärmenetz, angepasst an den Bedarf in den Gebäuden, erfolgen. 4) Parallel dazu findet die energetische Sanierung des Gebäudes 55 ZVA auf mindestens den EGB55, bevorzugt sogar auf den EGB40 Standard statt. - Für die Wärmepumpenanlage, als gültig anwendbare Maßnahme gemäß GEG § 38, muss zuerst der notwendige Flächenbedarf mit dem vor Ort verfügbaren Flächen abgeglichen werden, um die maximale für die Deckung des Mittellastbereiches mögliche Wärmemenge zu bestimmen. - Die Planung und Dimensionierung der Neuanlage erfolgt nach Nutzerbedarf und den a.a.R.d.T. - Nutzungsunterbrechungen / asymmetrische Nutzung der Anlagen sind bei der Rohrnetzplanung zu berücksichtigen. Die Baukosten (Kostengruppe 200-600) betragen 6.600.000,- EUR brutto gem. Kostenschätzung vom 31.03.2025. Die anrechenbaren Baukosten der KG 400 inkl. Kostengruppe 550 betragen 4.579.831,- EUR netto.Fachplanung Technische Ausrüstung Anlagengruppe 6 gem. §53 Abs. 2 HOAI - Ablösung WETEC
Fraport AGFrankfurt am MainFrist: 17. Sept.Fachplanung Technische Ausrüstung Anlagengruppe 6 gem. §53 Abs. 2 HOAI - Ablösung WETEC Fachplanung Technische Ausrüstung Anlagengruppe 6 gem. §53 Abs. 2 HOAI - Ablösung WETEC Fachplanung Technische Ausrüstung Anlagengruppe 6 gem. §53 Abs. 2 HOAI - Ablösung WETEC Die Auftragsbekanntmachung bezieht sich auf eine Modernisierung innerhalb der Gepäckförderanlage im Terminal 1 (T1) am Flughafen Frankfurt/Main. In mehreren Bereichen der Gepäckförderanlage ist derzeit noch eine "WETEC-Steuerungstechnik" aus den 1970er Jahren im Einsatz. Aufgrund des fortgeschrittenen Alters der technischen Anlagen und durch Schadstoffbelastungen aufgrund von asbesthaltigem Brandschutz an der elektrischen Anlage (Kabelanlage) besteht ein dringender Sanierungsbedarf. Die Ersatzteilverfügbarkeit ist nicht mehr gewährleistet und die Anzahl an Experten mit Spezialkenntnissen im Bereich WETEC nimmt kontinuierlich ab, was die Instandhaltung zunehmend erschwert. Darüber hinaus ist die Flexibilität zur Anpassung der Systeme infolge der Komplexität und des Alters der Anlagen stark eingeschränkt. Der Projektumfang beinhaltet 19 Anlagen mit ca. 1.540 Antrieben. Für alle Anlagen ist zunächst die Erstellung der Projektstufe 1 bis 3 (Grundlagenermittlung, Vorplanung und Entwurfsplanung) vorgesehen. Für die Pilotanlage "HAG021" erfolgt anschließend die Ausarbeitung der Projektstufe 5 bis 8 (Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe und Objektüberwachung). Die Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Umsetzung der Pilotanlage werden im weiteren Projektverlauf berücksichtigt und fließen in die nachfolgende Bearbeitung der Projektstufen 5 bis 8 für die übrigen Anlagen ein. Die Bearbeitung der Projektstufen 5 bis 8 für diese Anlagen erfolgt somit zeitversetzt nach Abschluss des Piloten. Der AG beabsichtigt die beschriebene Maßnahme wie in folgende drei Abschnitte zu gliedern: - Leistungsstufe 1 ("Projektstufen 1-3 Gesamt") Die Leistungsstufe 1 besteht aus den Projektstufen 1, 2 und 3 für alle 19 Anlagen. Die Projektstufen 1 - 9 entsprechen den in der HOAI geregelten Leistungsphasen 1 - 9: Projektstufe 1 Grundlagenermittlung Projektstufe 2 Vorplanung Projektstufe 3 Entwurfsplanung - Projektabschnitt 2 ("Pilot-Anlage") Der Projektabschnitt 2 besteht aus den Projektstufen 5,6,7 und 8 für die [HAG021]. Die Projektstufen 1 - 9 entsprechen den in der HOAI geregelten Leistungsphasen 1 - 9: Projektstufe 5 Ausführungsplanung Projektstufe 6 Vorbereitung der Vergabe Projektstufe 7 Mitwirkung bei der Vergabe Projektstufe 8 Objektüberwachung (Bauüberwachung) und Dokumentation - Projektabschnitt 3 ("Rollout") Der Projektabschnitt 3 besteht aus den Projektstufen 5,6,7 und 8 für die restl. 18 Anlagen Die Projektstufen 1 - 9 entsprechen den in der HOAI geregelten Leistungsphasen 1 - 9: Projektstufe 5 Ausführungsplanung Projektstufe 6 Vorbereitung der Vergabe Projektstufe 7 Mitwirkung bei der Vergabe Projektstufe 8 Objektüberwachung (Bauüberwachung) und Dokumentation Ausführungsbeginn: Q2/2027 Ausführungsende: Q3/2037
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
- Erstellen Sie ein kostenloses Konto auf Auftrag One. Danach sehen Sie alle Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung in einem strukturierten Ablauf.
- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 25. September 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Brandenburgischer Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.