Politische Gemeinde Lütisburg (Schällibaum AG)Lütisburg
Instandsetzung Letzibrücke, Lütisburg
Sanierung LetzibrückeDie bestehende Letzibrücke wurde im Jahre 1969 erstellt und besteht aus einem vorgespanntem Hohlkasten, der über fünf Felder führt. Die Gesamtlänge der Brücke beträgt 150.8 m und die bestehende Brückenbreite misst inklusive der Randborde 8.65 m. Eine im Jahr 2020/2021 durchgeführte statische Überprüfung zeigte auf, da...
Ingenieurbauwerke, Betonarbeiten, Abbruch, Spezialtiefbau, Betonsanierung
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Inhalt auf einen Blick
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Politische Gemeinde Lütisburg (Schällibaum AG)
- Veröffentlicht:
- 14. August 2026
- Frist:
- 22. September 2026
- Thema:
- Ingenieurbauwerke
- Bauobjekt:
- Straßenbrücke
Bauobjekt-Klassifikation
- StraßenbrückeHauptobjekt
Ausschreibungsbeschreibung
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Sanierung LetzibrückeDie bestehende Letzibrücke wurde im Jahre 1969 erstellt und besteht aus einem vorgespanntem Hohlkasten, der über fünf Felder führt. Die Gesamtlänge der Brücke beträgt 150.8 m und die bestehende Brückenbreite misst inklusive der Randborde 8.65 m. Eine im Jahr 2020/2021 durchgeführte statische Überprüfung zeigte auf, dass die bestehende Brücke einige statische Defizite aufweist, welche für den langfristigen Erhalt der Brücke instand zu stellen sind. Die Baumeisterarbeiten umfassen die Ertüchtigung / Instandstellung der Letzibrücke auf eine uneingeschränkte Befahrung ohne Gewichtsreduktion. Beim Überbau aus Spannbeton erfolgt eine Schubverstärkung ø20/25 mm aus nichtrostendem Stahl. Zur Aufnahme der Längszugkräfte aus Torsion und Schub erfolgt eine Verstärkung mit externen Vorspannkabeln in allen 4 Ecken des Hohlkastens. In Querrichtung erfolgt die Ertüchtigung mittels einer bewehrten UHFB-Schicht, welche gleichzeitig als Abdichtung der Brückenkonstruktion dient. Die bestehenden Randborde und Fahrzeugrückhaltesystem werden ersetzt. Im Bereich der Grundwasserschutzzonen S1 und S2 ist aufgrund des Grundwassers ein Gischt- und Spritzschutz vorgesehen. Der schmale Gehweg von 1.05 m wird auf 1.60 m verbreitert. Das bestehende statische System mit schwimmender Lagerung wird aufgehoben. Der Brückenüberbau wird am Widerlager Ganterschwil mit einer festen Lagerung ausgestattet. Die bestehenden Pfeiler müssen nicht verstärkt werden. Das Widerlager auf der Seite Ganterschwil wird zur Aufnahme der Horizontalkräfte im Baugrund mit 6 vorgespannten Anker (Typ L4, freie Ankerlänge 11m, Verankerungslänge 10 m) rückverankert. Die Brückenlager sowie der Fahrbahnübergang wird ersetzt. Für spätere Inspektionen er Brückenlager sowie der Verankerung wird eine Widerlagerkammer inkl. Widerlagertüre erstellt. Das Widerlager Lütisburg muss aufgrund des neuen statischen Systems und der daraus resultierenden grösseren Verschiebung auf dieser Seite komplett neu erstellt werden. Für Inspektionen wird ebenfalls eine Widerlagerkammer inkl. Widerlagertüre erstellt. Aufgrund der grösseren Verschiebung wird ein neuer mechanischer Fahrbahnübergang benötigt. Die Fundation erfolgt bei beiden Lagern an der bestehenden Position im Felsen. Hauptausmasse:Betonabbruch: ca. 130 m36 vorgespannte Anker: Gesamtlänge ca. 126 mRandbord: Gesamtlänge ca. 2x 161 mAushub: Gesamtaushub ca. 500m²Betonvolumen bewehrt: ca. 195 m³Betonvolumen UHFB bewehrt: ca. 86 m³Auf- und Hinterfüllungen: ca. 330 m³Randsteine: Gesamtlänge ca. 280 mAsphaltbeläge: ca. 230 TonnenLeitschranken: ca. 2x161 Meter4 BrückenlagerExterne Vorspannung: Gesamtlänge ca. 609 mGischtschutz: Länge ca. 265 m
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DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbHBerlinAllgemeines Das Projekt "A 44 Ratingen - Velbert im Abschnitt A 3 - L 156" umfasst den Neubau eines Teilstückes der A 44. Der planfestgestellte und für die Bauaufgabe gegenständliche Streckenabschnitt der A 44 beginnt westlich des Autobahndreiecks Ratingen-Ost (A 3 / A 44) bei Bau km 13+130,000 (Südseite) bzw. 13+640,000 (Nordseite) und endet im Bereich der Anschlussstelle Heiligenhaus (A 44 / B 227) bei circa Bau km 19+500. Der Neubauabschnitt verbindet das westliche Teilstück der A 44 einschließlich des Flughafen- und Messeanschlusses Düsseldorf mit dem bestehenden Teilstück der A 44 im Osten, der so genannten Nordumgehung Velbert. Durch den Lückenschluss der A 44 wird eine durchgehende Ost-West-Verbindung für den überörtlichen Verkehr zwischen Essen und Mönchengladbach geschaffen. Das im Streckenabschnitt befindliche Autobahndreick (AD) Ratingen-Ost wird in ein Autobahnkreuz (AK) umgebaut. Im Zuge des Ausbaus des AD Ratingen-Ost in ein Autobahnkreuz werden zur Herstellung der neuen Rampen eine Spannbetonbrücke zur Überführung eines Tales und eine Stützwand aus Bohrpfählen zur Querschnittsverbreiterung der A 3 hergestellt. Des Weiteren werden für die wegweisende Beschilderung mehrere Verkehrszeichenbrücken (VZB) neu bzw. ersatzneu gebaut und zum Schutze des Grundwassers vor Spritzwasser verschiedene Spritzschutzwände errichtet. Das Planungssoll des AN umfasst die statisch konstruktive Prüfung gemäß RVP der Ausführungsplanung dieser Ingenieurbauwerke. LB BW 02a Das Bauwerk 02a (ASB-ING 4607 709) "Brücke über ein Siepental" im Zuge der einspurigen Verbindungsrampe Velbert-Köln (Achse 206) ist eine zweifeldrige Spannbetonbrücke mit einer Stützweite zwischen den Endauflagern von 51,40 m (27,70 m - 23,70 m) in der Bauwerksachse. Die Gesamtbreite des Bauwerks ergibt sich zu 10,45 m. Die konstante Konstruktionshöhe des einstegigen Plattenbalkens beträgt 1,70 m. Das Bauwerk verläuft in einem rechtsgerichteten Bogen (R = 40 m) mit einer Querneigung von 6 %. Beim Überbau kommt ein Beton der Druckfestigkeitsklasse C 35/45 (XC4, XD1, XF2, WA) in Verbindung mit einem Betonstahl B 500 B. Zur Reduzierung der hohen Torsionsbeanspruchung des einstegigen Plattenbalkens ist eine im Grund- und Aufriss exzentrische Längsvorspannung aus einem Spannstahl St 1570/1770 vorgesehen. Beidseitig auf dem Bauwerk befinden sich auf den Gesimsbalken 1,50 m hohe Spritzschutzwände (SSW). Diese SSW bestehen aus 1,50 m hohen Stahlpfosten in einem Abstand von 2,0 m sowie den Wandelementen bestehend aus 1,0 m hohen Betonsockelplatten und 0,5 m hohen Aluminiumkassetten. Am südlichen Kragarm des Überbaus wird ein Sammler DN 300 der Streckenentwässerung abgehangen, an welchen zugleich die Abläufe der Brücke angeschlossen sind. Für weitere Details siehe VGU, Anlage C, LB. LB STW 205 Der Neubau der Rampe Velbert-Oberhausen (Achse 205) bedingt im Bereich der Einmündung auf die in Dammlage verlaufende A 3 eine Aufweitung des vorhandenen Standstreifens zu einem Einfädelstreifen um insgesamt rd. 4 m in Richtung Osten. Mittels der ca. 119 m langen Stützwand Achse 205 (ASB-ING 4607 508), ausgeführt als überschnittene Bohrpfahlwand mit einem Kopfbalken aus Ortbeton, wird eine Verbreiterung des vorhandenen Dammes bis zum Dammfuß vermieden und lediglich die Dammschulter verbreitert. Die Sützwand Achse 205 beginnt bei Bau-km 371 und endet bei Bau-km 490. Der Pfahldurchmesser der überschnittenen Bohrpfahlwand beträgt 90 cm, die Überschneidung der Bohrpfähle beträgt 15 cm. Die unbewehrten Primärpfähle werden aus einem Beton C 25/30 (XC4, XD2, XF2, WA) und die bewehrten Sekundärpfähle aus einem Beton C 30/37 in Verbindung mit einem Betonstahl B 500 B hergestellt. Für weitere Details siehe VGU, Anlage C, LB. LB SSW 205re,206 Spritzschutzwand Achse 205 rechts (ASB-ING 4607 508 A): Die SSW Achse 205 rechts beginnt südlich der Stützwand Achse 205 bei Bau-km 0+362,000, verläuft anschließend über die STW Achse 205 (Bau-km 0+371,000-0+490,000) und endet bei Bau-km 0+590,000. Somit weist die SSW Achse 205 rechts eine Gesamtlänge von ca. 228 m auf. Die sichtbare Höhe beträgt 1,50 m. Der Aufbau der SSW Achse 205 rechts unterscheidet sich in den Bereichen oberhalb der STW Achse 205, nördlich der STW Achse 205 und in den Anfangs-, Übergangs- und Endbereichen der Stützwand. Spritzschutzwand Achse 206 links (ASB-ING 4607 709 A): Die SSW Achse 206 links beginnt bei Bau-km 0+290,151 und endet bei Bau-km 0+369,599 womit sie eine Gesamtlänge von 79,45 m hat. Die SSW Achse 206 links beginnt ca. 20 m vor der nördlichen Flügelwand des westlichen Widerlagers des BW02a (ASB-ING 4607 709) und verläuft ab dort auf dem Brückenbauwerk bis zum Anschluss an die SSW Achse 218 bei Bau-km 0+369,599. Für weitere Details siehe VGU, Anlage C, LB. LB SSW 218 Spritzschutzwand Achse 218 (ASB-ING 4607 515): Die SSW Achse 218 besitzt eine Gesamtlänge von 42,20 m und schließt am östlichen Widerlager an die nördliche SSW des BW 02a (ASB-ING 4607 709) an. Die SSW hat eine sichtbare Höhe von 1,50 m und besteht aus Stahlpfosten der Güte S235, die in einem Regelabstand von 2,0 m aufgestellt sind und dazwischen befestigten Wandausfachungen. Die obersten Elemente der Wandausfachungen bestehen aus 0,50 m hohen Aluminiumkassetten. Darunter befinden sich 1,0 m hohe herausstehende Stahlbetonfertigteile. Die Stahlbetonfertigteile werden mit einer Dicke von 15,2 cm aus einem C 35/45 Beton in Verbindung mit Betonstahl B 500 B vorgefertigt. Für weitere Details siehe VGU, Anlage C, LB. LB VZB Bei den als Neubau zu errichtenden Verkehrszeichenbrücken handelt es sich um einen einseitig und einen zweiseitig auskragenden Verkehrszeichenausleger. Bei der sich bereits im Bestand befindlichen und umzustellenden VZB handelt es sich sowohl um ein Rahmenbauwerk. Für weitere Details siehe VGU, Anlage C, LB.
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- Der Auftraggeber ist Politische Gemeinde Lütisburg (Schällibaum AG).
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