Generalplanungsleistungen für die Sanierung der historischen Landesdarre Annaburg und den Neubau einer Saatgutdarre
Ziel des Projektes ist die Ertüchtigung einer beständigen Saatgutdarre als bedeutendes Industrie-Baudenkmal des Landes Sachsen-Anhalt. Es ist geplant im Rahmen der Umstellung des Energieträgers vom Scheitholz auf Hackschnitzel die brandschutztechnische, bautechnische Anpassung und dem Neubau einer zeitgemäßen Produktionshalle die Landesda...
Architektur, Tragwerksplanung, Elektroplanung, TGA-Planung, Brandschutzplanung
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Inhalt auf einen Blick
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Öffentlicher Auftraggeber
- Veröffentlicht:
- 08. April 2026
- Frist:
- Nicht angegeben
- Thema:
- Architektur
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Ziel des Projektes ist die Ertüchtigung einer beständigen Saatgutdarre als bedeutendes Industrie-Baudenkmal des Landes Sachsen-Anhalt. Es ist geplant im Rahmen der Umstellung des Energieträgers vom Scheitholz auf Hackschnitzel die brandschutztechnische, bautechnische Anpassung und dem Neubau einer zeitgemäßen Produktionshalle die Landesdarre zukunftsfähig, auch im Hinblick auf betriebswirtschaftliche Belange den Standort Annaburg zu erhalten. Das Gebäude aus dem Jahr 1903 ist als massiver Ziegelbau mit preußischen Kappendecken und tragenden Holzkonstruktionen errichtet und nahezu unverändert bis in die Gegenwart erhalten. Im Rahmen der Sanierung sind brandschutztechnische Grundsanierungen Bestandteil der Maßnahme und sind nach gesondertem Gutachten in die Realisierung zu bringen. Der Neubau mit ca. 550 m² BGF ist als Anbau an das Baudenkmal als frei überspannte Halle mit seitlichen Vorbauten für Technik und Trocknung / Freilager unter Berücksichtigung der engen Abstimmungen mit den Denkmalschutzbehörden des Landes Sachsen-Anhalt auf dem Grundstück geplant. Im Vorfeld hatte der Bauherr eine Entwicklungsplanung zur Bedarfsermittlung und Bodengutachten erstellen lassen. Die Unterlagen werden Bestandteil des künftigen Vertrages und werden zur gegebenen Zeit an den Auftragnehmer ausgehändigt. Die Planungsleistung wird als Generalplanerleistung vergeben.
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Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Auswärtige Amt, vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und RaumordnungAllgemeine Beschreibung: Die Liegenschaft der Deutschen Botschaft in Riad, Saudi-Arabien umfasst die 1989 fertiggestellte Kanzlei, Residenz, Schwimmbadanlage, Außenwache, Nebengebäude sowie das 2013 gebaute Visa-Gebäude. Eine umfassende Sanierung der Kanzlei und der Residenz ist erforderlich, insbesondere bei der TGA einschließlich der technischen Anlagen in den Außenanlagen. Es bestehen auch Brandschutz- und Sicherheitsmängel. Die leergeräumte Kanzlei soll zuerst saniert werden. Bestandteil des Projektes ist die Planung der Zwischenunterbringung des gesamten Kanzleibetriebes für die Zeit der Sanierung in der leergeräumten Residenz, die – nach dem Rückumzug der ausgelagerten Büroeinheiten in die Kanzlei – wiederhergestellt wird. Das Visa-Gebäude wird bei Bedarf für die Zwischenunterbringungen in das Bauprojekt einbezogen. Der Anteil Objektplanung Gebäude und Innenräume umfasst im Wesentlichen die begleitenden Hochbaumaßnahmen für die TGA-Erneuerungen, Bewertung und Instandsetzung des hochbaulichen Bestandes und brandschutztechnischen und sicherheitstechnischen Ertüchtigungen. Die weiteren Gebäude und Anlagen der Liegenschaft, nicht Gegenstand der Sanierung, sollen an die erneuerte Technik entsprechend den in Deutschland allgemein anerkannten Regeln der Technik angebunden werden. Der Zustand folgender technischer Anlagen in den Außenanlagen ist durch den Generalplaner zu bewerten und entsprechend im Projekt zu berücksichtigen: - Verbindungsleitungen der zentralen Wärme- und Kälteanlage zwischen Kanzlei und Residenz - Außenbewässerungsanlagen - Hausanschlussleitungen von Zentrale (Kanzlei) bis zu den Übergabepunkten an das städtische Wassernetz - Leitungen der Wasserversorgung aller Objekte der Liegenschaft und des Abwassernetzes - Videoüberwachung und Beleuchtung der Einfriedung Die Baustelleneinrichtung soll nach Möglichkeit auf dem Gelände der Liegenschaft errichtet werden. Freiflächen, die für die Zwischenunterbringung des Kanzleibetriebes und für die Baustelleneinrichtung genutzt wurden, sind wiederherzustellen. Maßnahmen thermischer Optimierungen in der Objektplanung Gebäude und Innenräume für die Kanzlei und Residenz sollen in einem gewerkeübergreifenden Energiekonzept untersucht werden. Es wird derzeit davon ausgegangen, dass die Fenster, Fassaden und Dächer nicht erneuert werden. Eine Schadstoffuntersuchung in den Bestandsbauten ist durch den AG im Vorfeld vorgesehen. - Auftraggeber, Nutzer: Auswärtiges Amt (AA) vertreten durch das BBR. Für alle Baumaßnahmen wird das BBR als alleiniger vertraglicher Ansprechpartner zur Verfügung stehen. - Gebäudenutzung: Verwaltung (Kanzlei), Wohnen und Repräsentation (Residenz) - Art der Baumaßnahme: Sanierung (Bauprojekt nach aktueller RBBau) - BGF: 3.967 m2 - BRI: 16.785 m3 - Projektkosten (Kostenrahmen, netto) für KG 200-600 gem. DIN 276: ca. 12 Mio. € netto, davon ca. 3,8 Mio. € Hochbau KG 300 und ca. 5,2 Mio. € technische Ausrüstung KG 400 (alle Anlagengruppen). - Projektdauer: ca. 65 Monate für LPH 1-8 (Bauprojekt nach aktueller RBBau bis Übergabe an den Nutzer) Gegenstand des Auftrages - Leistungsbereiche Generalplanungsleistungen mit + Objektplanung Gebäude + Fachplanung Technische Ausrüstung (alle Anlagengruppen) + Wärmeschutz / Energiebilanzierung + Brandschutz + Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination (SiGeKo) +FachplanungTragwerksplanung + Baulogistik + Schadstoffe / Bauchemie / Baubiologie + Objektplanung Freianlagen - Leistungsbild: (LPH, Besondere Leistungen) Generalplanungsleistungen in den Leistungsphasen 1 bis 9 nach HOAI - Beginn / Ende der Leistungserbringung Ab ca. 09.2026 (Beginn LPH 1) bis ca. 02.2032, zzgl. Leistungen der LPH 9.Generalplanungsleistungen - Neubau Feuerwehrhaus Melle-Bruchmühlen
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