Staatliches Baumanagement Weser-LeineTED
Gebäude - Mun-Lager Walsrode - Neubau Lagerhäuser gem. LBAK
Vergabe von Planungsleistungen: 1) Objektplanung Gebäude (Lph 2-4, optional 5-8), 2) Tragwerksplanung (Lph 2-4, optional 5-6) und 3) Fachplanung Technische Ausrüstung (Lph 2-4, optional 5-8) für alle Anlagengruppen 1-8. Für das Teilprojekt 'Munitionslagerhäuser' sind Teilleistungen der Objektplanung und Fachplanung bereits vorhanden und n...
Architektur, Tragwerksplanung, TGA-Planung
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Inhalt auf einen Blick
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Staatliches Baumanagement Weser-Leine
- Veröffentlicht:
- 11. März 2026
- Frist:
- 14. April 2026
- Thema:
- Architektur
Ausschreibungsbeschreibung
Vergabe von Planungsleistungen: 1) Objektplanung Gebäude (Lph 2-4, optional 5-8), 2) Tragwerksplanung (Lph 2-4, optional 5-6) und 3) Fachplanung Technische Ausrüstung (Lph 2-4, optional 5-8) für alle Anlagengruppen 1-8. Für das Teilprojekt 'Munitionslagerhäuser' sind Teilleistungen der Objektplanung und Fachplanung bereits vorhanden und nicht Gegenstand der Vergabe; eine Tragwerksplanung ist hier nicht erforderlich.
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Auftraggeber
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Ausführungsorte
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Bieter und Auftragnehmer
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Das Universitätsklinikum Magdeburg A.ö.R. (UKMD) bildet gemeinsam mit der Medizinischen Fakultät (FME) der Otto-von-Guericke Universität (OvGU) die Universitätsmedizin Magdeburg (UMMD). In diesem Zusammenschluss werden Forschung, Lehre (FME) und Patientenversorgung (UKMD) vereint. Mit ca. 1.100 Betten ist die Universitätsmedizin das größte Krankenhaus der Stadt Magdeburg und auch die größte medizinische Einrichtung im nördlichen Sachsen-Anhalt. Die bauliche Klinikstruktur ist insbesondere durch Dezentralität geprägt. Der Hauptcampus mit einer Gesamtfläche von ca. 300.000 qm befindet sich an der Leipziger Straße 44. Die Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Geburtshilfe und Reproduktionsmedizin sowie der stationäre Bereich der Universitätsaugenklinik sind am Außenstandort in der Gerhart-Hauptmann-Straße 35 verortet (Entfernung Luftlinie ca. 3 km). Der Hauptcampus ist durch eine Pavillonstruktur gekennzeichnet. Kliniken, Ambulanzen, Labore, Logistik sowie Forschung und Lehre sind dezentral auf dem Gelände verteilt. Insgesamt sind über beide Standorte 26 Kliniken sowie 19 Institute und weitere selbstständige bzw. zugeordnete Bereiche verteilt. Neben Forschung und Lehre bietet die Universitätsmedizin Magdeburg das gesamte Spektrum einer multi-professionellen und hochspezialisierten medizinischen Maximalversorgung. Die gesamte Universitätsmedizin beschäftigt etwa 4.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Forschung, Lehre, Patientenversorgung und Verwaltung. Weiterhin sind insgesamt ca. 1.500 Studentinnen und Studenten an der Medizinischen Fakultät sowie weitere im Masterstudiengang Immunologie eingeschrieben. Die aktuelle bauliche Struktur des UKMD ist gekennzeichnet von einer dislozierten Gebäudestruktur, abgängiger baulichtechnischer Infrastruktur sowie weiten Wegen und nicht mehr zeitgemäßer Funktionsstrukturen. Es besteht dringender Handlungsbedarf, um die UMMD für die künftigen Herausforderungen der universitären Medizin aufzustellen und drängende bauliche Probleme zu lösen. Der Neubau des Zentralklinikums soll die bisher dislozierten Kliniken und Funktionsstellen des Universitätsklinikums in einer zentralisierten und baulich-funktional optimierten Struktur zusammenführen und damit eine nicht mehr zeitgemäße Situation auflösen. Unter Berücksichtigung der Bestandsflächen in den Häusern 60a und 60b werden künftig ein Großteil der klinischen Bereiche und ein überwiegender Anteil der gesamten Nutzflächen des UKMD im Komplex Zentralklinikum verortet. Der Neubau des „Neuer Campus Zentralklinikum“ ist das größte Bauvorhaben des Landes Sachsen-Anhalt und erfolgskritisch für die Zukunftsfähigkeit des Standorts an der Leipziger Straße. Die planerische und bauliche Umsetzung ist dabei auf mehrere einzelne, voneinander abhängige Einzelvorhaben aufgeteilt. Aufgrund der Komplexität der Baumaßnahmen sowie der heterogenen Art der Vorhaben ist dies sowohl inhaltlich als auch organisatorisch geboten. Das derzeit beschlossene Budget für die Gesamtmaßnahme beträgt ca. 1 Mrd. €, wovon ungefähr die Hälfte allein auf den Neubau des Zentralklinikums (Bauabschnitte 1 und 2) entfällt. Der Fokus der Gebäudefunktion soll auf den Einklang medizinisch zeitgemäßer und zukunftsfähiger Abläufe, effizienter betrieblicher Strukturen und sparsamer Lösungen gelegt werden. Daneben sind folgende Anforderungen zwingend zu berücksichtigen: - Es muss sichergestellt werden, dass eine moderne, sichere, wettbewerbsfähige, rechtskonforme Krankenversorgung am Standort der Universitätsmedizin Magdeburg möglich wird und die derzeitigen Sicherheitsrisiken minimiert werden. - Die Planung soll zukunftsfähig und innovativ sein. - Es soll ein höchstmöglicher Stand der Automatisierung berücksichtigt werden. - Die Planung des Zentralklinikums muss so erfolgen, dass ein hochgradig flexibler Bau entsteht. Diese Flexibilität soll ermöglichen, dass eine Umnutzung durch andere medizinische Fachrichtungen möglich ist; ggfs. auch infolge einer geänderten Medizinstrategie. Das komplexeste und medizinisch wichtigste Vorhaben ist dabei der Neubau des neue Zentralgebäudes für die Krankenversorgung, welches gemäß den Vorgaben der vorliegenden Masterplanung direkt an die Bestandsgebäude Haus 60a und Haus 60b anschließt und mit diesen eine Einheit bilden soll. Das neue Zentralgebäude ist in Planung, Ausführung und Betrieb, aber auch in der Vorbereitung des Verfahrens ein hochkomplexes Projekt mit multifaktoriellen Abhängigkeiten und einer Vielzahl an Nutzern. Herausfordernd ist auch die Einordnung des neuen Baukörpers in die Bestandsstrukturen unter Berücksichtigung vorhandener, zum Teil denkmalgeschützter Bestandsgebäude. Aufgrund der komplexen Anforderungen an den Neubau des Zentralklinikums hat sich der Auftraggeber, die IPS GmbH, entschlossen diesen Teil des Gesamtprojektes als Integrierte Projektabwicklung (IPA) zu realisieren. Insgesamt werden folgende IPA-Partner in der Planung und Ausführung beauftragt: Schlüsselgewerk 1: ELT-Ausführung: Veröffentlichung am 19.01.2026 Schlüsselgewerk 2: HLS-Ausführung: Veröffentlichung am 27.01.2026 Schlüsselgewerk 3: TGA-Planung: Veröffentlichung am 23.02.2026 Schlüsselgewerk 4: Objektplanung einschl. Brandschutz: Veröffentlicht am 26.02.2026 Schlüsselgewerk 5: MSR/GLT Planung und Ausführung: Veröffentlicht am 12.03.2026 Schlüsselgewerk 6: Medizintechnik Planung und Ausführung: Veröffentlichung am 09.04.2026 Schlüsselgewerk 7: Tragwerksplanung: Voraussichtliche Veröffentlichung am 13.04.2026 Schlüsselgewerk 8: Ausführungsleistungen Ausbau (GU-Ausbau): Voraussichtliche Veröffentlichung am 27.04.2026 Schlüsselgewerk 9: Ausführungsleistungen erweiterter Rohbau/Spezialtiefbau (GU Erweiterter Rohbau / Spezialtiefbau): Voraussichtliche Veröffentlichung am 12.05.2026Wermutshausen, Mun-Lager, Neubau Munitionsarbeitshaus
Beschreibung: -Trafostation als Betonfertigteilstation mit 5 Raumzellen für 2 800kVA Transformatoren, MS-, NS-Raum und GA-Raum -Blitzschutz- und Erdungsanlage für Betonfertigteilstation -Trockentransformator 800kVA und 1.000kVA -kompakte, gasisolierte Mittelspannungs-Schaltanlage ohne SF6 -Niederspannungsschaltanlagen mit Stromschienensystem, Feld für Leistungs- und Kuppelschalter und NH-Abgangsfelder -Verlegung von ca. 1.000m Mittelspannungskabel an einem Stück, Erdverlegt in vorbereiteten Graben -Verlegung von ca. 400m Niederspannungskabel an einem Stück, Erdverlegt in vorbereiteten Graben -Trafozelle als Betonfertigteil mit 1 Raumzelle für 1.000kVA Transformator -Netzersatzanlage 1.250 kVA -Rückbauarbeiten in der Energieversorgungszentrale. Abschnittsweise Demontage von MS- und NS-Schaltanlage sowie 350kVA Netzersatzanlage -19Zoll IT-Verteiler mit Spleißbox und Patchfelder -Einziehen von LWL-Kabel und Fernmeldekabel in vorbereiteten Leerrohr- und Schachtsystem -Spleißen und Auflegen von LWL- und Fernmeldekabel
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
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- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 14. April 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Staatliches Baumanagement Weser-Leine.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.