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BLB NRW Köln / Justizzentrum Köln / Nutzermanagement
In Köln soll auf Beschluss des Justizministeriums und des Finanzministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen ein neues Justizzentrum an der Hans-Carl-Nipperdey-Straße gebaut werden. Das Kölner Justizzentrum wird das Landgericht, das Amtsgericht und die Staatsanwaltschaft Köln ("die Nutzer") umfassen, es wird mit rund 1.800 Bediensteten das...
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In Köln soll auf Beschluss des Justizministeriums und des Finanzministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen ein neues Justizzentrum an der Hans-Carl-Nipperdey-Straße gebaut werden. Das Kölner Justizzentrum wird das Landgericht, das Amtsgericht und die Staatsanwaltschaft Köln ("die Nutzer") umfassen, es wird mit rund 1.800 Bediensteten ...
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Köln
- Veröffentlicht:
- 07. Juli 2026
- Frist:
- Nicht angegeben
- Thema:
- Projektmanagement
Ausschreibungsbeschreibung
In Köln soll auf Beschluss des Justizministeriums und des Finanzministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen ein neues Justizzentrum an der Hans-Carl-Nipperdey-Straße gebaut werden. Das Kölner Justizzentrum wird das Landgericht, das Amtsgericht und die Staatsanwaltschaft Köln ("die Nutzer") umfassen, es wird mit rund 1.800 Bediensteten das größte Gerichtszentrum Nordrhein-Westfalens sein. Das Planungsgebiet umfasst die Grundstücke des bestehenden Justizzentrums Luxemburger Straße, der Staatsanwaltschaft Köln, des zwischen Staatsanwaltschaft und Rudolf-Amelunxen-Straße gelegenen Parkplatzes und die Hans-Carl-Nipperdey-Straße selbst. Derzeit befindet sich die Planung durch den Generalplaner HPP für den Bauabschnitt 1 in der Vorplanung (Lph 2, gem. HOAI). Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW beabsichtigt Leistungen der Nutzerkoordination zu vergeben und bittet für diese Aufgabe um Angebote. Grundsätzlich besteht die Aufgabe des Nutzerkoordinators darin, die notwendige Einbindung der Nutzer in den Planungs- und Bauprozess zu unterstützen und zu organisieren. Diese Einbindung erfolgt derzeit über einen Nutzer-Jour-Fix (ca 10 bis 15 Teilnehmern) alle 14 Tage. Ebenfalls alle 14 Tage im Wechsel findet der Planungs-Jour-Fix (Auftraggeber, Projektsteuerer, Planer) statt. Leistungsumfang umfasst die Teilnahme und das aktive Mitwirken an beiden Jour-Fix Runden. Wesentlich dabei ist, dass alle, die Nutzer betreffenden Sachverhalte und notwendige Entscheidungen unter Beachtung der bereits vereinbarten Schnittstellen, so aufbereitet und vermittelt werden, dass die Planungs- und Bauleistungen seitens der Nutzer akzeptiert und befürwortet werden. Notwendige Entscheidungen der Nutzer sind entsprechend der Erfordernisse fristgerecht vom Nutzermanager in die Planungs- und Bauprozesse zurückzuspielen. Die bisher etablierten projektspezifischen Organisationsvorgaben für das Nutzerprojektmanagement werden vom Nutzerkoordinator gesichtet und ggfls. an eine nutzerspezifische Kommunikationsstruktur angepasst. Ein Entscheidungs- und Änderungsmanagement ist, sofern noch nicht erfolgt, mit den Nutzern zu vereinbaren. Terminliche Vorgaben sind entsprechend des Steuerungsterminplans der Projektsteuerung (PD) zu berücksichtigen. Beide Jour-Fix Runden (Auftraggeber-JF und Nutzer-JF) werden derzeit durch den Projektsteuerer (PD) initiiert und vorbereitet (versenden der Einladungen und abstimmen / versenden der jeweiligen Tagesordnungen). Diese Leistungen verbleiben bei der Projektsteuerung. Ebenso verbleibt die Protokollierung des AG -Jour-Fix bei der Projektsteuerung. Die Protokollierung und Moderation des Nutzer-Jour-Fix geht dagegen auf den Nutzerkoordinator über. Sollten über die beiden Jour-Fix Runden hinaus weitere Abstimmungsrunden zwischen Nutzern und Nutzerkoordinator notwendig werden, so übernimmt der Nutzermanagement diese (inkl. der Dokumentation). Der BLB plant, dass 2026 die Leistungsphase 2 abgeschlossen werden soll, so dass in dieser Phase die geplanten baulichen Maßnahmen mit den Nutzererwartungen, unter Beachtung der bereits vereinbarten Projektziele (Kosten, Termine, Qualitäten) abzustimmen sind.
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
- Passende Folgeausschreibungen automatisch entdecken
Dokumente und Anhänge
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In Köln soll auf Beschluss des Justizministeriums und des Finanzministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen ein neues Justizzentrum an der Hans-Carl-Nipperdey-Straße gebaut werden. Das Kölner Justizzentrum wird das Landgericht, das Amtsgericht und die Staatsanwaltschaft Köln ("die Nutzer") umfassen, es wird mit rund 1.800 Bediensteten das größte Gerichtszentrum Nordrhein-Westfalens sein. Das Planungsgebiet umfasst die Grundstücke des bestehenden Justizzentrums Luxemburger Straße, der Staatsanwaltschaft Köln, des zwischen Staatsanwaltschaft und Rudolf-Amelunxen-Straße gelegenen Parkplatzes und die Hans-Carl-Nipperdey-Straße selbst. Derzeit befindet sich die Planung durch den Generalplaner HPP für den Bauabschnitt 1 in der Vorplanung (Lph 2, gem. HOAI). Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW beabsichtigt Leistungen der Nutzerkoordination zu vergeben und bittet für diese Aufgabe um Angebote. Grundsätzlich besteht die Aufgabe des Nutzerkoordinators darin, die notwendige Einbindung der Nutzer in den Planungs- und Bauprozess zu unterstützen und zu organisieren. Diese Einbindung erfolgt derzeit über einen Nutzer-Jour-Fix (ca 10 bis 15 Teilnehmern) alle 14 Tage. Ebenfalls alle 14 Tage im Wechsel findet der Planungs-Jour-Fix (Auftraggeber, Projektsteuerer, Planer) statt. Leistungsumfang umfasst die Teilnahme und das aktive Mitwirken an beiden Jour-Fix Runden. Wesentlich dabei ist, dass alle, die Nutzer betreffenden Sachverhalte und notwendige Entscheidungen unter Beachtung der bereits vereinbarten Schnittstellen, so aufbereitet und vermittelt werden, dass die Planungs- und Bauleistungen seitens der Nutzer akzeptiert und befürwortet werden. Notwendige Entscheidungen der Nutzer sind entsprechend der Erfordernisse fristgerecht vom Nutzermanager in die Planungs- und Bauprozesse zurückzuspielen. Die bisher etablierten projektspezifischen Organisationsvorgaben für das Nutzerprojektmanagement werden vom Nutzerkoordinator gesichtet und ggfls. an eine nutzerspezifische Kommunikationsstruktur angepasst. Ein Entscheidungs- und Änderungsmanagement ist, sofern noch nicht erfolgt, mit den Nutzern zu vereinbaren. Terminliche Vorgaben sind entsprechend des Steuerungsterminplans der Projektsteuerung (PD) zu berücksichtigen. Beide Jour-Fix Runden (Auftraggeber-JF und Nutzer-JF) werden derzeit durch den Projektsteuerer (PD) initiiert und vorbereitet (versenden der Einladungen und abstimmen / versenden der jeweiligen Tagesordnungen). Diese Leistungen verbleiben bei der Projektsteuerung. Ebenso verbleibt die Protokollierung des AG -Jour-Fix bei der Projektsteuerung. Die Protokollierung und Moderation des Nutzer-Jour-Fix geht dagegen auf den Nutzerkoordinator über. Sollten über die beiden Jour-Fix Runden hinaus weitere Abstimmungsrunden zwischen Nutzern und Nutzerkoordinator notwendig werden, so übernimmt der Nutzermanagement diese (inkl. der Dokumentation). Der BLB plant, dass 2026 die Leistungsphase 2 abgeschlossen werden soll, so dass in dieser Phase die geplanten baulichen Maßnahmen mit den Nutzererwartungen, unter Beachtung der bereits vereinbarten Projektziele (Kosten, Termine, Qualitäten) abzustimmen sind. - Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW KölnKöln
BLB NRW (NL Köln)/ WE-1225/K-Justizzentrum Köln, Leistungen zur Prüfung der Tragwerksplanung
Prüfung der Tragwerksplanung für den Neubau des Justizzentrum in Köln , 1. BA (Baufeld Ost). Köln ist mit rund 1.800 Bediensteten das größte Gerichtszentrum Nordrhein-Westfalens. Die bauliche Substanz der bestehenden Justizgebäude an der Luxemburger Straße 101 in Köln weist erhebliche Mängel auf, die den Weiterbetrieb auf absehbare Zeit unmöglich machen. Die technische Ausstattung ist mittlerweile veraltet und entspricht nicht mehr den aktuellen Anforderungen an ein Justizgebäude und an den Klimaschutz. Die Anforderungen an das Kölner Justizzentrum haben sich in den letzten 40 Jahren stark verändert. Insbesondere ist durch eine höhere Anzahl an Gerichtsverfahren ein deutlich größerer Flächenbedarf entstanden. Neben diesen Gründen erfordern auch die unbefriedigende städtebauliche Situation und die Planung zur Erweiterung des Inneren Grüngürtels Köln eine Neuordnung des Areals und einen Neubau des Gebäudekomplexes für das Landgericht Köln, das Amtsgericht Köln und die Staatsanwaltschaft Köln. Über den städtebaulichen Wettbewerb "Neubau Justizzentrum Köln", der Ende 2022 entschieden wurde, wurde bereits die städtebauliche Figur geklärt. Ziel des hochbaulichfreiraumplanerischen Realisierungswettbewerbs war es, auf der Grundlage des städtebaulichen Entwurfes eine konkrete architektonische und freiraumplanerische Ausgestaltung über ca. 150.000 qm BGF (bzw. 42.000 qm Nutzfläche ohne NUF 7 und ohne Stellplatzflächen) darzustellen. Neben den hohen funktionalen, architektonischen und freiraumplanerischen Anforderungen sind bereits in der frühen Planungsphase, ausgehend von einem BNB-Standard "Silber", anspruchsvolle Zielvorgaben zum energieeffizienten und nachhaltigen Bauen zu berücksichtigen. Darüber hinaus soll die Projektabwicklung unter Zuhilfenahme der BIM-Methode erfolgen. Das große Bauvolumen muss in Bauabschnitten sukzessive entwickelt werden, um den laufenden Betrieb zu gewährleisten. Auftragsgegenstand sind die Leistungen zur Prüfung der Tragwerksplanung für den ersten Bauabschnitt (Baufeld Ost). - Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW KölnKöln
BLB NRW (NL Köln)/ WE-1225/K-Justizzentrum Köln, Leistungen zur Prüfung der Tragwerksplanung
Prüfung der Tragwerksplanung für den Neubau des Justizzentrum in Köln , 1. BA (Baufeld Ost). Köln ist mit rund 1.800 Bediensteten das größte Gerichtszentrum Nordrhein-Westfalens. Die bauliche Substanz der bestehenden Justizgebäude an der Luxemburger Straße 101 in Köln weist erhebliche Mängel auf, die den Weiterbetrieb auf absehbare Zeit unmöglich machen. Die technische Ausstattung ist mittlerweile veraltet und entspricht nicht mehr den aktuellen Anforderungen an ein Justizgebäude und an den Klimaschutz. Die Anforderungen an das Kölner Justizzentrum haben sich in den letzten 40 Jahren stark verändert. Insbesondere ist durch eine höhere Anzahl an Gerichtsverfahren ein deutlich größerer Flächenbedarf entstanden. Neben diesen Gründen erfordern auch die unbefriedigende städtebauliche Situation und die Planung zur Erweiterung des Inneren Grüngürtels Köln eine Neuordnung des Areals und einen Neubau des Gebäudekomplexes für das Landgericht Köln, das Amtsgericht Köln und die Staatsanwaltschaft Köln. Über den städtebaulichen Wettbewerb "Neubau Justizzentrum Köln", der Ende 2022 entschieden wurde, wurde bereits die städtebauliche Figur geklärt. Ziel des hochbaulichfreiraumplanerischen Realisierungswettbewerbs war es, auf der Grundlage des städtebaulichen Entwurfes eine konkrete architektonische und freiraumplanerische Ausgestaltung über ca. 150.000 qm BGF (bzw. 42.000 qm Nutzfläche ohne NUF 7 und ohne Stellplatzflächen) darzustellen. Neben den hohen funktionalen, architektonischen und freiraumplanerischen Anforderungen sind bereits in der frühen Planungsphase, ausgehend von einem BNB-Standard "Silber", anspruchsvolle Zielvorgaben zum energieeffizienten und nachhaltigen Bauen zu berücksichtigen. Darüber hinaus soll die Projektabwicklung unter Zuhilfenahme der BIM-Methode erfolgen. Das große Bauvolumen muss in Bauabschnitten sukzessive entwickelt werden, um den laufenden Betrieb zu gewährleisten. Auftragsgegenstand sind die Leistungen zur Prüfung der Tragwerksplanung für den ersten Bauabschnitt (Baufeld Ost). - Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW KölnKöln
BLB NRW (NL Köln)/ Justizzentrum Köln, Leistungen der Qualitätskontrolle der Architektur
Das Justizzentrum Köln ist mit rund 1.800 Bediensteten das größte Gerichtszentrum Nordrhein-Westfalens. Die bauliche Substanz der bestehenden Justizgebäude an der Luxemburger Straße 101 in Köln weist erhebliche Mängel auf, die den Weiterbetrieb auf absehbare Zeit unmöglich machen. Auch die technische Ausstattung ist mittlerweile veraltet und entspricht nicht mehr den aktuellen Anforderungen an ein Justizgebäude und an den Klimaschutz. Die Anforderungen an das Kölner Justizzentrum haben sich in den letzten 40 Jahren stark verändert. Insbesondere ist durch eine höhere Anzahl an Gerichtsverfahren ein deutlich größerer Flächenbedarf entstanden. Neben diesen Gründen erfordern auch die unbefriedigende städtebauliche Situation und die Planung zur Erweiterung des Inneren Grüngürtels Köln eine Neuordnung des Areals und einen Neubau des Gebäudekomplexes für das Landgericht Köln, das Amtsgericht Köln und die Staatsanwaltschaft Köln. Über den städtebaulichen Wettbewerb "Neubau Justizzentrum Köln", der Ende 2022 entschieden wurde, wurde bereits die städtebauliche Grundfigur geklärt. Ziel des hochbaulichfreiraumplanerischen Realisierungswettbewerbs war es, auf der Grundlage des städtebaulichen Entwurfes eine konkrete architektonische und freiraumplanerische Ausgestaltung über ca. 150.000 qm BGF (bzw. 42.000 qm Nutzfläche ohne NUF 7 und ohne Stellplatzflächen) darzustellen. Neben den hohen funktionalen, architektonischen und freiraumplanerischen Anforderungen sind bereits in der frühen Planungsphase, ausgehend von einem BNB-Standard "Silber", anspruchsvolle Zielvorgaben zum energieeffizienten und nachhaltigen Bauen zu berücksichtigen. Darüber hinaus soll die Projektabwicklung unter Zuhilfenahme der BIM-Methode erfolgen. Das Projekt wird in mehreren Bauabschnitten ausgeführt. Auftragsgegenstand ist der erste Bauabschnitt (Baufeld Ost) und teilweise diverse Umfeldmaßnahmen. Der zweite Bauabschnitt (Baufeld West), Abbruch- und Interimsmaßnahmen gehören nicht zum Auftragsgegenstand. Aufgabe des Auftragnehmers ist die Qualitätssicherung/-kontrolle der Objektplanung Gebäude (Architektur) samt Objektplanung Freianlagen und der Einhaltung der zugehörigen Schnittstellen zum Brandschutzkonzept, zum Sicherheitskonzept, zum Energie-Design-Konzept, zum Barrierefreikonzept und zur BNB-Zertifizierung. Auf Grundlage der einschlägigen aktuellen Normen Gesetze, Richtlinien und der definierten Planungsziele (Nutzer- und Plan-Soll, BLB-Standards, etc.) ist die Planung vollumfänglich zu prüfen. Die vom Architekturbüro (inkl. Freianlagenplanung) zu erbringende Leistung richtet sich nach HOAI mit ergänzenden BIM-Elementen. Die Planung ist unter anderem auf Inhalt, Detailtiefe, Widerspruchsfreiheit, Einhaltung der definierten Planungsziele, Kollisionsfreiheit, vollständige Beschriftung und Vermaßung zu prüfen. Ziel dieser vollumfänglichen Prüfung und der anschließenden Überarbeitung durch die Objektplanung ist es, eine ausführungsreife/ funktionstüchtige Planung zu erhalten und Risiken in der Ausführung (bspw. Nachtragsrisiko, zeitliche Verzögerungen etc.) zu vermeiden. Die nachfolgenden Kostengruppen sollen hierbei betrachtet werden: - KG 300 Bauwerk - KG 500 Außenanlagen Das Projekt wird nach der Building Information Modelling-Methode erstellt. Hierfür erfolgen die Planungsphasen kollaborativ an 3D-Modellen, die über eine Kollaborationsplattform zur Verfügung gestellt werden. Eine Qualitätssicherung kann somit auch anhand dieser Modelle erfolgen. - Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Köln
BLB NRW (NL Köln)/ WE-1225/K-Justizzentrum Köln, Leistungen der Geotechnik
Das Justizzentrum Köln ist mit rund 1.800 Bediensteten das größte Gerichtszentrum Nordrhein-Westfalens. Die bauliche Substanz der bestehenden Justizgebäude an der Luxemburger Straße 101 in Köln weist erhebliche Mängel auf, die den Weiterbetrieb auf absehbare Zeit unmöglich machen. Auch die technische Ausstattung ist mittlerweile veraltet und entspricht nicht mehr den aktuellen Anforderungen an ein Justizgebäude und an den Klimaschutz. Die Anforderungen an das Kölner Justizzentrum haben sich in den letzten 40 Jahren stark verändert. Insbesondere ist durch eine höhere Anzahl an Gerichtsverfahren ein deutlich größerer Flächenbedarf entstanden. Neben diesen Gründen erfordern auch die unbefriedigende städtebauliche Situation und die Planung zur Erweiterung des Inneren Grüngürtels Köln eine Neuordnung des Areals und einen Neubau des Gebäudekomplexes für das Landgericht Köln, das Amtsgericht Köln und die Staatsanwaltschaft Köln. Über den städtebaulichen Wettbewerb "Neubau Justizzentrum Köln", der Ende 2022 entschieden wurde, wurde bereits die städtebauliche Grundfigur geklärt. Ziel des hochbaulichfreiraumplanerischen Realisierungswettbewerbs war es, auf der Grundlage des städtebaulichen Entwurfes eine konkrete architektonische und freiraumplanerische Ausgestaltung über ca. 150.000 qm BGF (bzw. 42.000 qm Nutzfläche ohne NUF 7 und ohne Stellplatzflächen) darzustellen. Neben den hohen funktionalen, architektonischen und freiraumplanerischen Anforderungen sind bereits in der frühen Planungsphase, ausgehend von einem BNB-Standard "Silber", anspruchsvolle Zielvorgaben zum energieeffizienten und nachhaltigen Bauen zu berücksichtigen. Darüber hinaus soll die Projektabwicklung unter Zuhilfenahme der BIM-Methode erfolgen. Das Projekt wird in mehreren Bauabschnitten ausgeführt. Auftragsgegenstand ist der erste Bauabschnitt (Baufeld Ost) und teilweise diverse Umfeldmaßnahmen sowie Anschluss an den und Übergang zum Park (innerer Grüngürtel) . Die durch den AN zu erbringenden Leistungen sollen die vollständige Grundlage für die Planung der Gebäudeanlagen darstellen und als Basis für die Bemessung der Gründung dienen. Anzubieten sind jeweils vollumfängliche Gutachten zu den jeweiligen Leistungsbereichen einschließlich aller dafür erforderlicher Leistungen. Die Leistungen des AN umfassen alle zur Erstellung der Gutachten erforderliche Leistungen einschließlich Abstimmungen mit den am Projekt fachlich Beteiligten, Mitwirken während der Planung des Objekts sowie notwendige Teilnahmen an Besprechungen und Ortsterminen. Leistungsbereich 1: Geotechnischer Bericht Die Leistungen umfassen die Durchführung einer Untergrunderkundung mit geotechnischen Feld- und Laboruntersuchungen, Altlastuntersuchungen und chemischen Analysen . Leistungsbereich 2: Hydrogeologisches Gutachten und Erlangung der Erlaubnis für eine Grundwassernutzung Wesentliche Zielsetzung ist die Erlangung der wasserrechtlichen Erlaubnis für die geothermische Grundwassernutzung zur Umsetzung des Energiekonzeptes des geplanten Gebäudes. - Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW KölnKöln
BLB NRW (NL Köln)/ Justizzentrum Köln, Leistungen der Qualitätskontrolle der techn. Gebäudeausrüstung für die Anlagengruppen 1-8 und techn. Anlagen in den Außenanlagen
Das Justizzentrum Köln ist mit rund 1.800 Bediensteten das größte Gerichtszentrum Nordrhein-Westfalens. Die bauliche Substanz der bestehenden Justizgebäude an der Luxemburger Straße 101 in Köln weist erhebliche Mängel auf, die den Weiterbetrieb auf absehbare Zeit unmöglich machen. Auch die technische Ausstattung ist mittlerweile veraltet und entspricht nicht mehr den aktuellen Anforderungen an ein Justizgebäude und an den Klimaschutz. Die Anforderungen an das Kölner Justizzentrum haben sich in den letzten 40 Jahren stark verändert. Insbesondere ist durch eine höhere Anzahl an Gerichtsverfahren ein deutlich größerer Flächenbedarf entstanden. Neben diesen Gründen erfordern auch die unbefriedigende städtebauliche Situation und die Planung zur Erweiterung des Inneren Grüngürtels Köln eine Neuordnung des Areals und einen Neubau des Gebäudekomplexes für das Landgericht Köln, das Amtsgericht Köln und die Staatsanwaltschaft Köln. Über den städtebaulichen Wettbewerb "Neubau Justizzentrum Köln", der Ende 2022 entschieden wurde, wurde bereits die städtebauliche Grundfigur geklärt. Ziel des hochbaulichfreiraumplanerischen Realisierungswettbewerbs war es, auf der Grundlage des städtebaulichen Entwurfes eine konkrete architektonische und freiraumplanerische Ausgestaltung über ca. 150.000 qm BGF (bzw. 42.000 qm Nutzfläche ohne NUF 7 und ohne Stellplatzflächen) darzustellen. Neben den hohen funktionalen, architektonischen und freiraumplanerischen Anforderungen sind bereits in der frühen Planungsphase, ausgehend von einem BNB-Standard "Silber", anspruchsvolle Zielvorgaben zum energieeffizienten und nachhaltigen Bauen zu berücksichtigen. Darüber hinaus soll die Projektabwicklung unter Zuhilfenahme der BIM-Methode erfolgen. Das Projekt wird in mehreren Bauabschnitten ausgeführt. Auftragsgegenstand ist der erste Bauabschnitt (Baufeld Ost) und teilweise diverse Umfeldmaßnahmen. Der zweite Bauabschnitt (Baufeld West), Abbruch- und Interimsmaßnahmen gehören nicht zum Auftragsgegenstand. Aufgabe des Auftragnehmers ist die Qualitätssicherung/-kontrolle der TGA-Planung und der Einhaltung der zugehörigen Schnittstellen zum Brandschutzkonzept, zum Sicherheitskonzept, zum EnergieDesign-Konzept und zur BNB-Zertifizierung. Auf Grundlage der einschlägigen aktuellen Normen Gesetze, Richtlinien und der definierten Planungsziele (Nutzer- und Plan-Soll, technische Module, AMEV-Richtlinien, BLB-Standards etc.) ist die Planung vollumfänglich zu prüfen. Die von den TGA-Planungsbüros (TGA HKLS + TGA ELT und Förderanlagen + TGA GA) zu erbringende Leistung richtet sich nach HOAI und VDI 6026. Die Planung ist unter anderem auf Inhalt, Detailtiefe, Widerspruchsfreiheit, Einhaltung der definierten Planungsziele, Kollisionsfreiheit, vollständige Beschriftung und Vermaßung zu prüfen. Ziel dieser vollumfänglichen Prüfung und der anschließenden Überarbeitung durch den Fachplaner ist es, ausführungsreife/ funktionstüchtige Anlagen zu erhalten und Risiken in der Ausführung (bspw. Nachtragsrisiko, zeitliche Verzögerungen etc.) zu vermeiden. Die nachfolgenden Kostengruppen sollen hierbei betrachtet werden: - KG 410 Abwasser-, Wasser- Gasanlagen - KG 420 Wärmeversorgungsanlagen - KG 430 Lufttechnische Anlagen - KG 440 Starkstromanlagen - KG 450 Fernmelde- und informationstechnische Anlagen - KG 460 Förderanlagen - KG 470 Nutzungsspezifische Anlagen o küchentechnische Anlage o Feuerlöscheinrichtungen - KG 480 Gebäudeautomation - KG 550 technische Anlagen in Außenanlagen über alle Anlagengruppen. Das Projekt wird nach der Building Information Modelling-Methode erstellt. Hierfür erfolgen die Planungsphasen kollaborativ an 3D-Modellen, die über eine Kollaborationsplattform zur Verfügung gestellt werden. Eine Qualitätssicherung kann somit auch anhand dieser Modelle erfolgen.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
- Erstellen Sie ein kostenloses Konto auf Auftrag One. Danach sehen Sie alle Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung in einem strukturierten Ablauf.
- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Für diese Bekanntmachung ist aktuell keine konkrete Angebotsfrist angegeben.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Köln.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.