Institut für Solarenergieforschung GmbHEmmerthalTED
Bekanntmachung über Auftragsvergabe: Neubau Versuchshalle IST - Fachplanung Tragwerksplanung
Neubau einer zweigeschossigen Forschungshalle (IST) mit ca. 2000 m² Bruttonutzfläche in Stahlbeton- und Systembauweise am ISFH-Standort. Das Gebäude dient als Technikum für Wärmepumpen-Forschung sowie PV-Produktions- und Vermessungsverfahren. Vorab ist der Rückbau und die Entsorgung eines bestehenden Doppelhauses (500 m² Nutzfläche) erfor...
Architektur, Tragwerksplanung, Elektroplanung, TGA-Planung, Bauphysik
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Inhalt auf einen Blick
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Institut für Solarenergieforschung GmbH
- Veröffentlicht:
- 23. April 2026
- Frist:
- Nicht angegeben
- Thema:
- Architektur
Ausschreibungsbeschreibung
Neubau einer zweigeschossigen Forschungshalle (IST) mit ca. 2000 m² Bruttonutzfläche in Stahlbeton- und Systembauweise am ISFH-Standort. Das Gebäude dient als Technikum für Wärmepumpen-Forschung sowie PV-Produktions- und Vermessungsverfahren. Vorab ist der Rückbau und die Entsorgung eines bestehenden Doppelhauses (500 m² Nutzfläche) erforderlich. Die Fachplanung der Tragwerksplanung ist für dieses Projekt zu erbringen, unter Berücksichtigung künftiger Erweiterungsmöglichkeiten auf dem Baufeld.
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7 Datenbereiche verfügbar
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Unterlagen
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Auftraggeber
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Lose
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Ausführungsorte
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Bieter und Auftragnehmer
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Veröffentlichungsstelle
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Institut für Solarenergieforschung GmbHEmmerthalNeubau einer zweigeschossigen Forschungshalle (IST) mit ca. 2000 m² Bruttonutzfläche in Stahlbeton- und Systembauweise am ISFH-Standort. Das Gebäude dient als Technikum für Wärmepumpen sowie zur Erforschung/Vermessung von Photovoltaikmodulen. Vorab ist der Rückbau und die Entsorgung eines bestehenden Doppelhauses (500 m² Nutzfläche) erforderlich. Gegenstand ist die Fachplanung der Technischen Ausrüstung (AG 4-6). Die Planung muss eine spätere Erweiterung auf dem Baufeld ermöglichen.Bekanntmachung über Auftragsvergabe: Neubau Versuchshalle IST - Fachplanung Technische Ausrüstung AG 1-3, 7 u. 8
Institut für Solarenergieforschung GmbHEmmerthalNeubau einer zweigeschossigen Forschungshalle (IST) mit ca. 2000 m² Bruttonutzfläche in Stahlbeton- und Systembauweise am ISFH-Standort. Das Projekt umfasst den Rückbau und die Entsorgung eines bestehenden Doppelhauses (500 m² Nutzfläche) zur Schaffung der Baufläche. Ziel ist die Errichtung eines Technikums für Forschung an Wärmepumpen sowie Herstellungsverfahren und Vermessung von PV-Modulen. Gegenstand ist die Fachplanung der Technischen Ausrüstung (AG 1-3, 7 u. 8).Bekanntmachung über Auftragsvergabe: Neubau Versuchshalle IST - Projektsteuerung
Institut für Solarenergieforschung GmbHDas Institut für Solarenergieforschung GmbH, Hameln/Emmerthal (ISFH) ist als An-Institut der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover anerkannt und betreibt angewandte Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Nutzung der Solarenergie sowie zugehörige Beratungs- und Fortbildungstätigkeiten. Das Institut ist seit 1993 in der Gemeinde Emmerthal, Gemarkung Ohr, Flur 2, Flurstück 2/3 ansässig. Auf dem Institutsgelände (32.000 m²) betreibt das ISFH aktuell vier Forschungsgebäude mit einer Gesamtnutzfläche von 7.500 m² sowie weitere Teststände und Versuchsaufbauten auf dem Freigelände. Das Gelände ist in zwei Bauteppiche gegliedert. Auf dem östlichen Bauteppich steht das Hauptgebäude sowie eine Forschungshalle. Dieser Bauteppich ist vollständig ausgeschöpft. Auf dem westlichen Bauteppich steht ein Doppelhaus ("Versuchshäuser") aus dem Jahr 1990 sowie eine Forschungshalle für Integrierte Solare Systemtechnik (ISS) aus dem Jahr 2013 (Fertigstellung). ENTWICKLUNGSKONZEPT Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurde bereits 2010 die maximale bauliche Erweiterung auf dem Grundstück Am Ohrberg baurechtlich geprüft. Mit der Fertigstellung der Forschungshalle ISS (620 m² Nutzfläche / 5,00 m Höhe) wurde daraufhin die erste Ausbaustufe realisiert. Aufgrund gestiegener Forschungsaufgaben soll die bestehende Forschungsinfrastruktur ausgebaut werden, um zukünftig in den beiden Bereichen "Effiziente Wärmepumpen" und "Nachhaltige Photovoltaikmodule" verstärkt forschen und entwickeln zu können. Die F&E-Themen dienen beide der Integration von Solarer Systemtechnik in das bestehende Energieversorgungssystem. Daher wird das Kürzel IST für den Forschungsneubau verwendet. Im Rahmen des Projekts IST soll ein weiteres eigenständiges zweigeschossiges Hallengebäude mit mindestens 1.300 m2 Nutzfläche auf dem Gelände des ISFH errichtet werden, das dem Aufbau eines Technikums für Forschung und Entwicklung an Wärmepumpen (WP) sowie die Erforschung von Herstellungsverfahren und die Vermessung von innovativen, individuellen und nachhaltigen Photovoltaik-(PV-) Produkten ermöglicht. Dazu soll konkret im Rahmen der hier geplanten Baumaßnahme auf dem westlichen Bauteppich, der bestehenden Halle (ISS), die 2013 für die Untersuchung der Wechselwirkung von solaren und nicht-solaren Komponenten im System realisiert wurde, ein zweiter Forschungsbau an die Seite gestellt werden. Auf dem vorgesehenen Bauplatz steht allerdings das oben erwähnte Doppelhaus (Versuchshäuser). Aufgrund der baurechtlichen Vorgaben (Bauteppich darf nicht überschritten werden) muss im Rahmen des geplanten Neubaus dieses Bestandgebäude (500 m² Nutzfläche) rückgebaut und entsorgt werden, um den notwendigen Bauplatz für eine neue Forschungshalle (IST) zu realisieren. Die neue Forschungshalle (IST) soll zudem mit der vorhandenen Forschungshalle (ISS) zumindest versorgungstechnisch verbunden werden, um möglichst große Synergien zwischen den Bestandsgebäuden und dem Neubau zu realisieren. Die Planung soll größtmögliche Rücksicht auf den nicht änderbaren Bauteppich nehmen, so dass eine spätere Erweiterung ("Endausbau") realisierbar ist. Die Planungsfreiheiten werden zudem dadurch beeinflusst, dass der Bauplatz im nördlichen Bereich hangseitig stark ansteigt und im Süden an eine Wohnbebauung grenzt. Die Erschließung des neuen Gebäudekomplexes sollte aus der abschüssigen Ebene des vorgelagerten Wendehammers erfolgen. Vom Eingangsbereich gelangt man in die Laborebene (Sockelgeschoss - gleiche Höhe wie die vorhandenen Forschungshalle ISS) und die weitere Laborebene mit Büroräumen im Obergeschoss. Der Forschungsneubau muss die wegfallende Nutzfläche des vorhandenen Doppelhauses ersetzen (500 m²) sowie den vorhandenen Laborplatz für Wärmepumpen- und Wärmesystemforschung signifikant erweitern. Zudem ist in ihm Platz für die Erweiterung des ISFH-Technikums für die Herstellung und Vermessung von innovativen, individuellen, nachhaltigen und zuverlässigen PV-Produkten im Prototypenmaßstab vorgesehen. Analog zur vorhandenen Forschungshalle (ISS) soll im Sockelgeschoss des neuen Gebäudes eine möglichst große (ggf. sogar stützenfreie) Laborhalle realisiert werden und in einem zusätzlichen Stockwerk weitere kleinteilige Labore und die erforderlichen Büroplätze für die Mitarbeiter*innen bereitgestellt werden, welche die neuen Labore nutzen. Die Gesamthöhe des Gebäudekomplexes sollte der Höhe der bisherigen Versuchshäuser entsprechen, um eine Horizontalverschattung der Versuchsflächen auf den Versuchsdächern oberhalb des Hallenkompexes zu vermeiden. Die Traufkante der Versuchsdächer liegt bei +10.25, erst darüber beginnen die Versuchsaufbauten. An die TGA werden trotz des verwendeten Begriffs "Labor" keine erhöhten Anforderungen gestellt. Es werden keine chemischen Versuche durchgeführt, so dass keine Gase installiert werden müssen und auch keine Digestorien und keine Neutralisation von Abwässern benötigt werden.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
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- Der Auftraggeber ist Institut für Solarenergieforschung GmbH.
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