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26-0260 Sanierungsarbeiten Handwerkerviertel, Umbau Schachtweg Süd - Vergabe Planungsleistungen gem. HOAI §§ 48, 38, 53
Im Rahmen der städtebaulichen Sanierungsmaßnahme "Handwerkerviertel" sind in den vergangenen Jahren unter anderem mehrere umfangreiche Maßnahmen zur Aufwertung und Neuordnung der öffentlichen Flächen erfolgreich umgesetzt worden, darunter - die Poststraße (in zwei Bauabschnitten), - der Robert-Koch-Platz am Wolfsburger Campus der Fachhoch...
Tiefbauplanung, Elektroplanung, Brandschutzplanung, Landschaftsarchitektur, Energieberatung
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- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Stadt Wolfsburg
- Veröffentlicht:
- 25. Juni 2026
- Frist:
- 28. Juli 2026
- Thema:
- Tiefbauplanung
Ausschreibungsbeschreibung
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Im Rahmen der städtebaulichen Sanierungsmaßnahme "Handwerkerviertel" sind in den vergangenen Jahren unter anderem mehrere umfangreiche Maßnahmen zur Aufwertung und Neuordnung der öffentlichen Flächen erfolgreich umgesetzt worden, darunter - die Poststraße (in zwei Bauabschnitten), - der Robert-Koch-Platz am Wolfsburger Campus der Fachhochschule "Ostfalia" einschließlich der umliegenden Verkehrsflächen sowie - der Schachtweg Nord. Handlungsgrundlage für alle Sanierungsmaßnahmen ist die Fortschreibung des städtebaulichen Rahmenplans für das Handwerkerviertel von 2021. Nähere Informationen zum Sanierungsgeschehen finden sich hier (wolfsburg.de/bauenwohnen/stadterneuerunghandwerkerviertel). Das Sanierungsverfahren im Handwerkerviertel ist weitgehend abgeschlossen. Die Erneuerung des südlichen Schachtwegs stellt die letzte "große" Ordnungsmaßnahme im Erneuerungsprozess dar. Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung sind die fachplanerischen Leistungen für eine grundhafte Erneuerung des südlichen Schachtwegs vom Abzweig zur Poststraße (= nördliches Ausbauende) im Norden bis zum Kreuzungsbereich mit der Kleiststraße im Süden. Dabei gilt es, die Platzfläche im Eckbereich von Schachtweg und Kleiststraße planerisch mit zu berück-sichtigen (hierzu siehe weiter unten). Die anstehende Sanierungsmaßnahme hat die Herstellung einer in funktionaler und gestalterischer Hinsicht und auch unter dem Gesichtspunkt der Klimaanpassung zukunftsfähigen Verkehrsanlage zum Ziel. Dabei sind die - noch zu benennenden - wirtschaftlichen Vorgaben so-wohl aus dem städtischen Kontext als auch aus der Städtebauförderung zu beachten. Ebenso wie bei der 2025 fertiggestellten Poststraße gilt es, über beide Teilabschnitte des Schachtwegs hinweg ein einheitliches Gesamtbild zu erzeugen. Der Straßenraum soll zum baulichen Umfeld hin vermitteln und die Voraussetzungen für die weitere positive Entwicklung des Quartiers schaffen. Der Schachtweg hat die verkehrliche Funktion einer innerstädtischen Durchgangsstraße für den MIV, nicht aber für den ÖPNV. Mit einer Führung von Busverkehren über den Schachtweg ist auch in Zukunft nicht zu rechnen. Gleichwohl muss im Planungsprozess die Frage beantwortet werden, ob die Verkehrsanlage im südlichen Teil möglicherweise zu einer Mischverkehrs- oder einer Platzfläche umgestaltet werden kann. In jedem Fall ermöglicht die mit der grundhaften Erneuerung der Verkehrsanlage einhergehende Eingriffstiefe eine Veränderung bzw. Optimierung des Straßenquerschnitts einschließlich der beidseitigen Nebenanlagen. Im Hinblick auf den Erhalt der vorhandenen Straßenbäume in der Planung sind die Ergebnisse einer (beauftragten) Baumzustandskartierung abzuwarten. Über den planerischen Umgang mit der Platzfläche im Südwesten - bestandsorientierte Sanierung oder vollständige Neuplanung? - muss in Politik und Verwaltung entschieden werden. Darüber hinaus werden die folgenden Aspekte in der Planung zu berücksichtigen sein: - Schaffung einer verkehrssicheren Radverkehrsführung in Fahrtrichtung Süden unter Erhalt des Parkraumangebots auf der Straßenwestseite - Verbesserung der Aufenthaltsqualität in den Nebenanlagen; Schaffung von Grüninseln und wenn möglich Integration von Retentionsflächen zur Regenwasserbewirtschaftung. Die Priorisierung der genannten Planungsinhalte kann erst im planerischen Prozess festgelegt werden. Gegenstand der Ausschreibung sind Planungsleistungen gemäß HOAI für die Neugestaltung des Schachtweg Süd. Die Aufgabenstellung umfasst insbesondere: * Verkehrsanlagenplanung (federführend) (§ 47 HOAI) * Freianlagenplanung (§ 39 HOAI) * Planung der Straßenentwässerung unter Berücksichtigung der Starkregenvorsorge * Planung der technischen Ausstattung (Außenbeleuchtung) (§ 55 HOAI) Es ist vorgesehen, zunächst die Leistungsphasen 1-3 bzw. 1-4 (Freianlagen) nach HOAI zu beauftragen. Eine stufenweise Weiterbeauftragung der Leistungsphasen 5-8 bzw. 4-9 (Frei-anlagen) erfolgt optional. Einzelheiten sind dem Preisblatt zu entnehmen. Die weiteren Stufen werden je nach politischer Beschlusslage einzeln abgerufen. Als besondere Leistungen wird ein koordinierter Leitungsplan sowie die Vorstellung der Planunterlagen in politischen Gremien in die Aufgabenstellung übernommen. Für die Teilnahme an Gremiensitzungen ist die Teilnahme des mit der Aufgabe betrauten Projektleiters zu gewährleisten. Die Einbindung von Fachplanern für Freianlagen und Beleuchtung wird vorausgesetzt.
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Gemeinde ErdwegGemeinde ErdwegFrist: 17. Aug.Gegenstand des Auftrages ist die Erbringung von stufenweise zu beauftragenden Leistungen der Fachplanung für Technische Ausrüstung gem. §§53 ff HOAI - LPH 1 - 9, Anlagengruppe 1, 2, 3, 8; Der Schulverband Erdweg beabsichtigt die Schaffung der räumlichen Kapazitäten zur Erfüllung des künftigen Anspruchs auf Ganztagsbetreuung an dem Schulkomplex an der Pater-Cherubin-Str. 3 in 85253 Erdweg. Dies soll im Wege eines Teilumbaus mit Anbau des ehemaligen Turnhallengebäudes erfolgen, welches über Verbindungsgänge baulich an das eigentliche Grundschulgebäude angeschlossen ist. Die Grund- und die Mittelschule Erdweg befindet sich im Schulkomplex an der Pater-Cherubin-Straße 3 in 85253 auf der Flurnummer 406/5 der Gemarkung Großberghofen. Der monolithisch ausgebildete 3-geschossige Hauptbau mit Flachdach (Hauptbau) bietet Kapazitäten für derzeit 289 Grund- sowie 192 Mittelschüler in 23 Klassen sowie für 55 Lehrkräfte. An der südwestlichen Seite des Grundschulbaus befindet sich ein weiteres Schulgebäude. Dieser Bau ist als langgezogener, in südöstlich-nordwestlich verlaufender Richtung ausgebildet. Er ist mit dem Grundschulbau über einen Verbindungsbau baulich verbunden. Das umzubauende Turnhallengebäude wurde in den 60er Jahren errichtet. Es befindet sich als Teil des Gesamtensembles nordwestlich des Hauptbaus, diesem quasi gegenüberliegend. Es ist mit dem Hauptbau über zwei Verbindungsgänge aus einer Stahl-Glaskonstruktion baulich verbunden. Das Gebäude besteht in seiner Kubatur aus der Hauptturnhalle einerseits sowie aus einem L-förmigen eingeschossigen Anbau an der südlichen und südwestlichen Seite des Turnhallenbaus. In letzterem sind eine Hausmeisterwohnung sowie Umkleiden und sonstige Nebenräume der Turnhalle untergebracht. Im Zuge des Bauvorhabens sind folgende Einzelmaßnahmen beabsichtigt: Bereich Mittelschule: Anteilige Errichtung einer Mensa und dazugehörige Allgemeinflächen für die tägliche Verkostung von 40 Schüler. Die Küche wird als Verteilerküche umgesetzt. Diese Maßnahmen sind nicht Bestandteil der geförderten Maßnahmen und müssen jedoch auf Grund unterschiedlicher Förderprogramme getrennt budgetiert und organisiert werden (getrennte Kostenplanung und Vergabe/Abrechnung). Bereich Grundschule: Schaffung einer Ganztagesbetreuung mit anteiliger Mensa und dazugehörige Allgemeinflächen für 180 Kinder. Die Küche wird als Verteilerküche umgesetzt. Der das bestehende Grundschulgebäude und die neu zu errichtenden Baukörper verbindende Innenhof soll neu gestaltet werden. Bereich Bibliothek: Die Gemeindebibliothek ist aktuell in direkter Nachbarschaft zum Schulzentrum in einem anderen Gebäude untergebracht und muss einen neuen Standort innerhalb des Schulkomplexes erhalten (Flächenangabe ca. 150qm). Diese Maßnahmen sind nicht Bestandteil der geförderten Maßnahmen und müssen demnach getrennt budgetiert und organisiert werden (getrennte Kostenplanung und Vergabe/Abrechnung). Raumprogramm: Der sich aus den geänderten Nutzungen ergebende geänderte Rumbedarf ist quantitativ mit folgenden Kriterien beschrieben und als verbindlich für die Planung vorgegeben: Raumgröße Raumhöhe Zuordnung zu den Flächenkategorien der DIN 277. Weitere Informationen im Detail zu Kosten, Terminen und Zielsetzung der Maßnahme entnehmen Sie bitte den Verdingungsunterlagen sowie der dieser Veröffentlichung beiliegenden Maßnahmenbeschreibung. Die bereits festgelegten Termine für die Verhandlungsgespräche im Rahmen der 2. Stufe sind in den Wochen 10.-19. November 2026 (KW46-47/2026).Technische Leistungen in Bezug auf den Umbau und Sanierung des Seniorenwohnheimes San Durich und Neubau des Sozialsprengels Gröden
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Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
- Erstellen Sie ein kostenloses Konto auf Auftrag One. Danach sehen Sie alle Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung in einem strukturierten Ablauf.
- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 28. Juli 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Stadt Wolfsburg.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.