Kölner Verkehrs-Betriebe AGTED
Verlängerung Rampenanlage der Haltestelle "Am Emberg"
Verlängerung der Bahnsteige an der Haltestelle "Am Emberg" in Köln. Die Maßnahme ist Teil eines stadtweiten Projekts zur Anpassung von 21 oberirdischen Haltestellen, um den Einsatz neuer, ca. 70 m langer Hochflur-Fahrzeuge zu ermöglichen. Die Bahnsteige müssen hierfür um 7 bis 14 m verlängert werden, um die notwendige Nutzlänge für den Fa...
Earthworks, Railway Construction, Paving
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Verlängerung der Bahnsteige an der Haltestelle "Am Emberg" in Köln. Die Maßnahme ist Teil eines stadtweiten Projekts zur Anpassung von 21 oberirdischen Haltestellen, um den Einsatz neuer, ca. 70 m langer Hochflur-Fahrzeuge zu ermöglichen. Die Bahnsteige müssen hierfür um 7 bis 14 m verlängert werden, um die notwendige Nutzlänge für den...
- Tender type:
- Tender
- Contracting authority:
- Kölner Verkehrs-Betriebe AG
- Published:
- April 19, 2026
- Deadline:
- May 25, 2026
- Topic:
- Earthworks
- Object:
- Bahngleis / Schienenstrecke
Object classification
- Bahngleis / SchienenstreckePrimary
Tender description
Verlängerung der Bahnsteige an der Haltestelle "Am Emberg" in Köln. Die Maßnahme ist Teil eines stadtweiten Projekts zur Anpassung von 21 oberirdischen Haltestellen, um den Einsatz neuer, ca. 70 m langer Hochflur-Fahrzeuge zu ermöglichen. Die Bahnsteige müssen hierfür um 7 bis 14 m verlängert werden, um die notwendige Nutzlänge für den Fahrgastwechsel der neuen Züge ab 2026 zu gewährleisten.
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Related tenders
5- Kölner Verkehrs-Betriebe AG
Verlängerung Rampenanlage der Haltestelle "Am Emberg"
In den zurückliegenden Jahren sind die Fahrgastzahlen in Köln stark angestiegen. Zwar sind die Fahrgastzahlen 2020/21 aufgrund der Corona-Krise insgesamt zurückgegangen, eine Umkehr der Entwicklung ist aber seit 2022 festzustellen. Dies führt nicht nur auf der Linie 1, sondern auch auf den Linien 4, 13 und 18 zu Kapazitätsengpässen. Da für eine Erhöhung der Angebotsfrequenz in den entscheidenden Netzabschnitten keine Trassen zur Verfügung stehen, sollen die Engpässe durch den Einsatz längerer Züge beseitigt werden. Bei den Hochflur-Linien 4, 13 und 18 sollen künftig etwa 10 m längere Züge eingesetzt werden. Hierfür werden durch die KVB 34 neue, etwa 70 m lange Fahrzeuge beschafft, die die notwendigen Mehrkapazitäten aufweisen und ab 2026 ff. auf den betroffenen Linien eingesetzt werden sollen. Diese Züge bedürfen aufgrund eines Türabstandes von maximal 57 m mindestens 60 m lange Bahnsteige für einen regulären Fahrgastwechsel. Da nicht alle Haltestellen diese Länge aufweisen, müssen an 21 oberirdischen Haltestellen im Stadtgebiet Köln die Bahnsteige zwischen 7 und 14 m verlängert werden. Hierzu zählt auch die Haltestelle Am Emberg. - Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen
Brandschutzsanierung Haltestelle Hans-Böckler-Platz_GU
Im Auftrag der Stadt Köln wird die Stadtbahnhaltestelle Hans-Böckler-Platz, die Teil des Stadtbahnnetzes ist, welches durch die Kölner Verkehrs-Betriebe AG betrieben wird, einer brandschutztechnischen Sanierung unterzogen. Ziel des Projekts ist es, die Sicherheit für Fahrgäste und Personal gemäß den geltenden Brandschutzvorschriften zu gewährleisten und die Infrastruktur nachhaltig zu modernisieren. Die Arbeiten erfolgen (zur Minimierung der Auswirkungen auf den öffentlichen Verkehr) bei laufendem Stadtbahnbetrieb und werden in 6 aufeinander folgenden Bauphasen durchgeführt. Die Haltestelle wird während der gesamten Bauzeit (mit Ausnahme der bereits feststehenden Zeiten der Totalsperrungen) genutzt. Hauptmaßnahmen im Überblick: • Zusätzliche Treppenaufgänge: Bau jeweils eines zusätzlichen Treppenaufgangs pro Bahnsteig als zweiter, redundanter Flucht- und Rettungsweg; Trägerbohlwandverbau • Rauchoffene Unterhangdecken: Installation von Streckmetalldecken, die eine optimale Rauchableitung ermöglichen. • Ausbau und Entsorgung schadstoffhaltiger Bauteile: Entfernung und fachgerechte Entsorgung von Bauteilen, die Schadstoffe enthalten. • Mobile Längsrauchschürzen: Einsatz von mobilen Rauchschürzen in der Fahrebene zur gezielten Steuerung der Rauchausbreitung im Brandfall. • Brandschutzverglasung: Bau einer Glasfassade als brandschutztechnische Abtrennung zwischen Verteilerebene und Fahrebene (Bereich der Bestandstreppenabgänge) gemäß Brandschutzanforderungen. • Erhöhung der Niederflurbahnsteige: Anpassung der beiden Bahnsteige in den Abschnitten mit Niederflurbahnsteigen auf Hochflurniveau zum Anschluss der neuen Treppenanlagen und aufgrund des Einsatzes von Langzügen der KVB. • Nachrüstung eines taktilen Leitsystems: Installation eines umfassenden taktilen Leitsystems in der gesamten Haltestelle zur Orientierungshilfe für sehbehinderte und blinde Personen. • Brandschutztechnische Sanierung in den Nebenräumen: Durchführung von baulichen Anpassungen in den Betriebsräumen der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) und dem Kiosk gemäß dem vorliegenden Brandschutzkonzept. • umfassende technische Sanierung • Eingriffe an der Oberfläche • Entwässerung - Städtische Verkehrsbetriebe Zwickau GmbHZwickau
Grundinstandsetzung Knoten Neumarkt (GVFG07): Gleis-, Fahrleitungs-, Haltestellen-, Straßen-,Kabel-, Kanal- und Rohrleitungsbau
Der öffentliche Personennahverkehr der Stadt Zwickau wird von der Städtische Verkehrsbetriebe Zwickau GmbH (SVZ GmbH) realisiert und erfolgt mit zwei Straßenbahn- und dreizehn Omnibuslinien. Im Jahr 2026 plant die SVZ GmbH die Modernisierung und grundhafte Instandsetzung des Gleisknotenpunktes am Neumarkt. Im Zuge der Maßnahme werden die Gleisanlagen in der Leipziger Straße zwischen der Moritzstraße und dem Dr.-Friedrichs-Ring sowie in der Bosestraße zwischen Römerstraße und Max-Pechstein-Straße grundhaft erneuert sowie der bisher fehlende Gleisbogen zwischen der südlichen Leipziger Straße und der westlichen Bosestraße ergänzt. Die Planungsgrenzen befinden sich jeweils vor den Knotenpunkten. Die Gesamtbaulänge beträgt rund 1541 m Einfachgleis, inkl. 18 Weichen. Die Lieferung der Gleise sowie der Weichen sind kein Bestandteil dieser Ausschreibung und wird durch den AG beigestellt. Der Planungsbereich befindet sich im Zentrum der Stadt Zwickau. Die Gleistrasse ist als besonderer Bahnkörper geführt und wird zusätzlich von Bussen des ÖPNV befahren. In der Bosestraße und der nördlichen Leipziger Straße sind die Gleise mit Asphalt eingedeckt, in der südlichen Leipziger Straße besitzen die Gleise eine Betonpflastereindeckung mit bituminösem Fugenverguß. Auf den Gleistrassen Leipziger Straße und Bosestraße verkehren die Stadtbahnlinie 3 und 4 im 10- Minuten-Takt. Der Baubeginn ist in der Leipziger Straße bei Station rd. 0+000 südliche des KP Moritzstraße und in der Bosestraße bei Station rd. 0+030, östlich des KP Römerstraße. Das Bauende ist bei rd. 0+253 in der Leipziger Straße und bei 0+264 in der Bosestraße. Die Gleise sollen als Feste Fahrbahn, System Rheda City (FF-System), wieder errichtet werden. Die Gleislage bleibt unverändert. Für das FF-System sind Gleiseindeckungen unterschiedliche Eindeckungen vorgesehen. Die Haltestellenabschnitte erhalten eine Betoneindeckung, alle übrigen Bereiche eine Endeckung mit Asphalt. Es kommt ausschließlich das Rillenschienenprofil 60R2 (Ri60N) zum Einsatz. Auf der gesamten Baustrecke ist die Gleisdrainage zu erneuern. Die beiden Straßenbahnhaltestellenpaare in der Leipziger Straße und der Bosestraße werden barrierefrei ausgebaut und erhalten ein Blindenleitsystem. Dabei erhalten die Bahnsteige in der Leipziger Straße eine Nutzlänge von 60 m und in der Bosestraße von 70 m mit einer Einstiegshöhe von 23 cm. Auf allen vier Haltestellen werden großflächige Überdachungen errichtet. Für den Errichtung des fehlenden Gleisbogens werden neben Erweiterungs- und Anpassungsarbeiten, der Fahrleitungs- und Lichtsignalanlage, partiell Umverlegungs- und Schutzmaßnahme an Trassen für Trinkwasser, Stromversorgung, öffentliche Beleuchtung, Bahnstromversorgung und Weichensteuerung sowie Telekomunikation (Telekom, PYUR) notwendig. Weiterhin werden für das Errichten der Haltestellenüberdachungen Umverlegungsmaßnahmen von Trassen für Gas-und Stromversorgung sowie Bahnstrom und Telekomunikation (Telekom, PYUR) erforderlich Die bestehenden Schienen- und Gleisverbinder werden erneuert, die betreffenden Einbauten sind im Gleis neu herzustellen. Gleichzeitig planen die Wasserwerke Zwickau (WWZ) die Sanierung des Mischwasserkanals in der Leipziger Straße und die trassengleiche Ersatzneuverlegung der Trinkwasserleitung im nördlichen Teil der Leipziger Straße. Weiterhin beabsichtigt die Zwickauer Energieversorgung (ZEV), Sparte Fernwärme, eine neue Trasse in der nördlichen Leipziger Straße und der östlichen Bose zur Erschließung der dortigen Anlieger herstellen zu lassen. Die Sparte Gas beabsichtigte die Sanierung von rd. 125 m Gasleitung in der östlichen Bosestraße mittels Leitungseinzug. Für die Sparte Strom sind Schutzrohrquerungen unter Gleisen und Fahrbahnen herzustellen. Alle Materialien und Arbeiten zur Rohrleitungsverlegung für die Zwickauer Energieversorgung GmbH sind kein Bestandteil dieser Ausschreibung. Das Sachgebiet Stadtbeleuchtung der Stadt Zwickau lässt im Zuge der Maßnahme zwei Leuchtenköpfe auf kombinierten Fahrleitungsmasten erneuern. Art und en: 1. - Rückbau von rd. 845 m Rahmengleis zzgl. 14 Weichen und 12 Kreuzungen, - Abbruch von rd. 2595 m2 Betontragschicht mit Bewehrung, - Neubau von 925 m Einfachgleis zzgl. 18 Weichen und 16 Kreuzungen als Feste Fahrbahn, - Gleiseindeckung: rd. 850 m2 Betondecke, ca. 2720 m2 Asphaltbefestigung, - Aus- und Neubau 2 Haltestellen mit 4 Bahnstiegen, Fläche rd. 1420 m2, - 4 St. Bahnsteigüberdachung rd. 406 m2 Gesamtfläche, - Fahrleitungsumbau: 8 neue Maste, ca. 1590 m Fahrdrahtwechsel, - Gehwegbau: rd. 310 m2, - Umbau und Modernisierung LSA: 4 St. Fundament für Normalmaste, 3 St. Steuergerät, ca. 85 m Graben für Kabel- und Schutzrohrverlegung; Abwasser: - ca. 127 m Kanalsanierung Ei 850/1300 mittels Inliner, einschließlich 3 Schachtsanierungen, - Sanierung Stutzeneinbindung & Anschlussleitungen in offener Bauweise: 54 Stück, - ca. 19 m Kanalerneuerung DN 315 PP und 1 Schachtbauwerk, - Kanalrückbau & Verpressung von Kanälen; Trinkwasser: - ca. 104 m Erneuerung Bestand DN 200 GG in PE100 250x22,7 SDR11 PN16, - ca. 28 m Erneuerung Bestand DN 150 GGG in PE100 180x16,4 SDR11 PN16 mit Schutzrohr St Pe 323,9 x 6,6, - Trinkwasserprovisorien in verschiedenen Teilabschnitten, - 7 Hausanschlüsse umbinden / erneuern; Gas: - ca. 47 m Graben für Leitungsumverlegung DN 200, 9 St. Montagegruben; Strom: - ca. 220 m Graben für Kabel- und Schutzrohrverlegung; Fernwärme: - ca. 75 m Graben für KMR DN 65/160; Umbau öffentliche Beleuchtung: - 4 St. Leuchte, ca. 75m Graben für Kabel- und Schutzrohrverlegung - DB Netz AGBerlin
S21, PA 1.3, Bauüberwachung Bau, 15TEI17086
Die Deutsche Bahn AG plant eine Hochgeschwindigkeitsstrecke (ABS/NBS) zwischen Stuttgart und Augsburg. Die baulichen Anlagen im Bereich des PFA 1.3a umfassen den autobahnparallelen, hauptsächlich oberirdischen Verlauf der zweigleisigen Neubaustrecke auf den Fildern sowie die Anbindung der Station NBS mit dem Flughafentunnel. Im Westen schließt der PFA 1.3a an den PFA 1.2, Fildertunnel, und im Osten an den PFA 1.4, Filderbereich bis Wendlingen am Neckar, an. Außerdem besteht eine Schnittstelle zur Flughafenanbindung durch die im PFA 1.3b planfestzustellende Flughafenkurve. Die Neubaustrecke (NBS) beginnt im PFA 1.3a bei km 10,0+30 (Übergang zum PFA 1.2) und endet am Übergang zum PFA 1.4 bei km 15,3+11. Für die Überquerung des Hattenbach bei km 10,0+88 soll ein geschlossenes Rahmenbauwerk hergestellt werden. Bei ca. km 10,4+03 überquert die NBS den bestehenden Bachlauf Frauenbrunnen, der in einem geschlossenen Rahmenbauwerk aus Stahlbeton geführt wird. Den bestehenden Bachlauf Koppentalklinge wird von der NBS bei ca. km 11,0+11 überquert. Bei der Autobahnanschlussstelle (AS) Plieningen wird die B 312 mit einer neuen Brücke, Spannweite ca. 41 m, überführt. Zur Überführung der Gleise, über die im Trog verlaufende Einfahrrampe (AS Plieningen) zur BAB A8 in Richtung Karlsruhe, wird bei km 14,0+10 ein Brückenbauwerk mit einer lichten Weite von ca. 9,00 m erforderlich. Im Zuge der geplanten NBS ist ein Umbau sowie Neugestaltung der AS Plieningen mit neuen Trog- und Stützbauwerken sowie einer Tieferlegung der Ein- und Ausfahrrampen erforderlich. Der Flughafentunnel, ca. 3 km Länge, wird mit zwei eingleisigen Tunnelröhren (Ausbruchquerschnitt ca. 70 m2) überwiegend in bergmännischer Bauweise hergestellt und zweigt auf der Westseite bei km 10,4+14 und das südliche Gleis bei km 10,5+17 aus der NBS aus. Im Anschluss an die im Trog verlaufenden Rampen werden die NBS Gleise in offener Bauweise unterquert. Ab ca. km 0,4+40 verläuft die Strecke im Tunnel. Bei ca. km 1,4+95 beginnt die Station NBS. Diese wird 2-gleisig mit dem in der Station erforderlichen Gleisabstand ausgebildet. Ab dem östlichen Bahnanstieg wird der Flughafentunnel in zwei eingleisigen Tunnelröhren in einer S-Kurve wieder auf die NBS geführt. Die Einmündung in die NBS erfolgt bei Streckenkilometer km 13,0+66. Für die Unterfahrung des Tunnelabschnitts in offener Bauweise unter der BAB A8 wird die Autobahn über ca. 1,2 km verschwenkt. Die Station NBS liegt zwischen den Flughafenterminals des Flughafens Stuttgart, die sich im Süden anschließen und der Messe Stuttgart mit dem Internationalen Kongresszentrum im Norden. Sie besteht aus den Bereichen des Zentralen Empfangsgebäudes (Aufgang West) und des Aufgang Ost sowie der Bahnsteigebene. Die Bahnsteiglänge in der 2-gleisigen Station NBS beträgt 405 m und befindet sich in ca. 27 m Tiefe. Über zwei vertikale Schachtbauwerke (ca. 40 m Durchmesser) wird der Bahnsteig mit den jeweiligen Aufgang West (Empfangsgebäude) oder Ost verbunden. Die Flughafenkurve stellt die Verbindung zwischen der NBS und der S-Bahn-Station Flughafen her. Sie ist bis auf die Aus- und Einfädelung aus der und in die NBS sowie den eingeleisigen Tunnelabschnitte bis km 0,7+13 Bestandteil des gesonderten Planfeststellungsabschnitts 1.3b. Möglicherweise ist die Querung der BAB A8 und der NBS der Flughafenkurve im Zuge der Autobahnverschwenkung (ca. 50 m zweigleisiger, rechteckiger Tunnel in offener Bauweise) als Bedarfsposition mit anzubieten. Angedachter Vertragsbeginn (Mitwirkung bei der Erstellung der Ausschreibungs- und Vergabeunterlagen der Bauleistungen) ab Dezember 2015. Die angestrebte Bauzeit des PFA 1.3a soll ab Mitte 2016 bis Mitte 2020 erfolgen. Vorhabenträger für die Südumgehung Plieningen ist das Regierungspräsidium Stuttgart. Die Südumgehung Plieningen (Vorhabenträger RPS) wird zusammen mit der Neugestaltung der Anschlussstelle Plieningen (Vorhabenträger DB AG) durch die DB AG realisiert. Diese Maßnahme des RPS ist als eigenständiges Teilprojekt im Rahmen der Gesamtausschreibung abzuwickeln. Die Südumgehung Plieningen besteht aus der L 1204 "Neu" von Osten kommend, wird mit zwei Straßenüberführungen über die Autobahnrampen der AS Plieningen geführt, kreuzt die B 312 höhenfrei mittels einer Straßenüberführung ca. 40 m Spannweite und schließt dann über die L 1205 "Neu" an die L 1192 an. Zusätzlich muss die Verbindungsrampe zur L 1016 / B 312 angepasst werden. Option PFA 1.3b: Der AG behält sich vor, Leistungen des zu einem späteren Zeitpunkt planfestzustellenden PFA 1.3b optional anzufragen. Der PFA 1.3b beinhaltet die Streckenführung der Strecke 4860 aus Singen kommend in die Strecke 4861 (Bestandsstrecke) in Richtung Flughafen als sog. Rohrer Kurve, sowie die Haltestelle am Flughafen bis zur Einfädelung in die NBS mittels der sog. Flughafenkurve (Strecke 4704). Durch den Umbau der Gleistrassen im Bereich der Rohrer Kurve wird daher die Möglichkeit geschaffen, für die drei dort zusammentreffenden Eisenbahnstrecken zukünftig alle Fahrbeziehungen zu bedienen. Die bestehenden Gleisanlagen werden durch eine 2-gleisige Verbindung aus Richtung Böblingen in Richtung Flughafen ergänzt. Weiterer Bestandteil ist ein eingleisiger Tunnel, welcher zum Teil in offener Bauweise und unter der BAB A8 in bergmännischer Bauweise erstellt wird. Auf der Bestandsstrecke 4861 zwischen Leinfelden und Flughafen wird der Gleisabstand auf den Streckenabschnitten außerhalb der Tunnelbauwerke von 3,8 m auf 4,0 m aufgeweitet. Im Bereich der Station Terminal am Flughafen wird durch das sogenannte "dritte Gleis" ein neuer unterirdischer Haltepunkt in Parallellage zum Bestand realisiert. Die Bauausführung wird ebenfalls in offener Bauweise erfolgen. Im Anschluss an die Bahnhaltestelle am Flughafen befindet sich die zweigleisige, ca. 2 km lange, Flughafenkurve. Diese zweigleisige Tunnelführung wird in offener Bauweise bis zum Anschlusspunkt (km 0,7+13) mit dem PFA 1.3a hergestellt. - Gräfenhainicher Wohnungsgesellschaft mbHDeadline: Jun 04
Totalunternehmerleistungen Energetische Sanierung eines Wohngebäudes - Gartenstr. 14-19, 06773 Gräfenhainichen
Die Stadt Gräfenhainichen (Landkreis Wittenberg in Sachsen-Anhalt) liegt 20 km südwestlich von Wittenberg und südöstlich von Dessau sowie nordöstlich von Bitterfeld. Die Lage am Rand der Dübener Heide ermöglicht den Bewohnern einen schnellen Zugang zu landschaftlich reizvollen Naherholungsgebieten und Freizeitmöglichkeiten, weshalb die Stadt einige Wohnattraktivität besitzt. Die Auftraggeberin ist ein wohnungswirtschaftliches Dienstleistungsunternehmen der Stadt Gräfenhainichen. Insofern werden eigene Wohnungen, Gewerbeeinheiten und Garagen in der Stadt Gräfenhainichen selbst und in den Ortsteilen bewirtschaftet. Darüber hinaus verwaltet die Auftraggeberin Wohnungen und Gewerbeeinheiten Dritter in der Stadt Gräfenhainichen und den Ortsteilen. Bereits in den vergangenen Jahren wurden erhebliche Mittel in die Modernisierung und die Instandsetzung des im Eigentum befindlichen Wohnungsbestandes investiert. Der Schwerpunkt der Investitionen lag bei der Sanierung und Modernisierung auf der Senkung der Wärme- und übrigen Verbrauchskosten. Diesem Ziel folgt auch die hier gegenständliche Ausschreibung. Die Leistung umfasst die komplette Planung ab der LPH 3 gemäß §§ 34 ff. HOAI für alle Fachbereiche und für die anschließende Ausführung in serieller Bauweise. Insofern soll das Gebäude zum Objekt Gartenstraße 14-19 in Gräfenhainichen einer umfassenden energetischen Sanierung unterzogen werden. Dabei soll es zum einen zu einer deutlichen Verbesserung der Wohnqualität und zum anderen aber auch zu einem CO2 neutralen Betrieb kommen. Im Ergebnis soll ein Gebäude mit dem Standard EH 70 EE entstehen. Ziel der Maßnahme ist also die Entstehung eines modernisierten Wohngebäudes mit einem ansprechenden Erscheinungsbild, einem deutlich reduzierten Energiebedarf und in dessen Folge auch deutlich reduzierten Betriebskosten für die Bewohner. Die Gesamtmaßnahme soll dabei den Rückbau von derzeitig 5 auf 3 Geschosse und den anschließend neuen Dachaufbau umfassen. Das heißt, die Abbrucharbeiten der oberen 2 Etagen und der vorhandenen Balkonanlagen sowie die insofern erforderlichen Planungsleistungen sind ebenfalls Gegenstand des Auftrages. Im Anschluss an den Dachaufbau soll es zur Herstellung einer wärmeübertragenden Gebäudehülle kommen, wobei die vorhandene Gebäudetechnik weitgehend unberührt bleibt. Das heißt die Anlagen für die Trinkwasser- und Warmwasserversorgung sowie die Heizkörper sollen möglichst erhalten bleiben. Die Wärmeversorgung erfolgt derzeitig über Fernwärme. Es soll ein neues Lüftungssystem entstehen. Für die Durchführung dieser Arbeiten bedarf es einer gesonderten Baugenehmigung, die ebenfalls Gegenstand der hier ausgeschriebenen Planungsleistungen ist. Der Auftraggeberin ist es wichtig zu betonen, dass es sich um eine konventionelle Sanierung mit Mineralwolldämmung handeln soll. Dabei sollen besonders nachhaltige Konstruktions- und Dämmmaterialien zum Einsatz kommen. Neue nachhaltige Fensterkonstruktionen sowie eine integrierte Gebäudetechnik runden die energetische Sanierung ab und tragen so zur Zielstellung Energieeffizienzhaus 70 EE bei. Die gewünschte konventionelle Bauweise mit einem WDVS aus Mineralwolle erfordert überwiegend handwerkliche Ausführung direkt auf der Baustelle. Vor diesem Hintergrund sind organisatorische und bauliche Maßnahmen erforderlich, um die Baustellenabläufe effizient zu gestalten. Dies ist insbesondere erforderlich, da die unteren 3 Etagen in den Wohngebäuden, die erhalten werden, wenigstens teilbewohnt bleiben und daher besondere Rücksichtnahme und eine möglichst geringe Beeinträchtigung der Bewohner geboten ist. Die Auftraggeberin nimmt Fördermittel in Anspruch. Dabei ist die Inanspruchnahme unterschiedlicher Förderungen zu beachten und es sind die jeweiligen Anforderungen unbedingt zu beachten und einzuhalten. Anpassungen der bisher vorliegenden Planungen können vorgeschlagen werden, sofern die angestrebten Ziele der energetischen Sanierung mit dem Charakter Effizienzhaus 70 EE voll erfüllt werden. Bei dem zu sanierenden Objekt handelt es sich um einen Wohnblock mit mehreren Eingängen. Die Gartenstraße 14-19 wurde 1973 im damals typischen Wohnbaustil gebaut. Insofern handelt es sich um die Typenserie IW 64/0,8 Mp Brandenburg. Das Gebäude soll nach der Sanierung mit Rückbau der oberen beiden Etagen eine vermietbare Fläche von 2150 m² mit 36 Wohneinheiten umfassen. Es sind und bleiben 6 Hauseingänge. Die vorhandenen Balkonanlagen sind zurückzubauen und neu zu errichten. Die Gebäudehülle soll in konventioneller Bauweise saniert werden. Dabei sind sowohl das Dach, die Fassade und der Keller zu sanieren. Nach dem Rückbau der beiden oberen Geschosse und der vorrübergehenden Abdeckung, muss es zur Neueindeckung des Daches und zur Dämmung der obersten Geschossdecke durch geeignete energieeffiziente und nachhaltige Baustoffe kommen. Es ist keine erneute Aufstockung der zurückgebauten Geschossbereiche vorzusehen. Die Fassadensanierung ist durch Neuaufbau von Balkonen zu ergänzen. Es sind insgesamt 210 Fenster ohne Kellerfenster jedoch inklusive der Außen- und Innenfensterbänke, Rollläden und Fensteranschläge zu demontieren und anschließend zu entsorgen. Neben dem anschließend erforderlichem Trockenbau ist auch der Staubschutz für den dahinterliegenden Innenbereich zu berücksichtigen. Es wird nochmals betont, dass der Rückbau der beiden oberen Geschosse, die Herstellung eines geeigneten Unterbaus für die neue Dachabdeckung und die anschließende Installation einer Notabdichtung Gegenstand dieses Auftrages sind. Auch die Demontage der installierten Notabdichtung ist vom Auftragsumfang erfasst. Anschließend ist ein Flachdach auf der vorhandenen Betondecke zu errichten und entsprechend der Zielerreichung Energieeffizienzhaus 70 EE zu dämmen. Dabei ist die Entwässerung neu herzustellen und eine Attika zu errichten. Eine Bodenluke im Treppenhaus in wärmegedämmter, luftdichter und brandschutztechnisch geeigneter Form ist einzubauen. Der Zugang ist in geeigneter Form vorzusehen. Die Treppenhausöffnungen nach oben sind im Übrigen so zu verschließen, dass dies ebenfalls den energetischen und brandschutztechnischen Anforderungen entspricht. Es ist eine Verlängerung der bestehenden Brandschutzwand zwischen den Gebäuden im Bereich des neuen Daches vorzusehen. Die Schmutzwasserlüftungsleitungen sind über das Dach abzuführen. Die vorhandenen Kellertreppen sind einschließlich der Hauptkellertüren zurückzubauen und die Kellerbereiche sind anschließend zu verfüllen. Die Öffnungen sind mit Sichtmauerwerk zu verschließen. Entsprechend des Energiekonzeptes und der dortigen Zielstellung ist eine Kellerdeckendämmung zu liefern und zu montieren. Die 6 vorhandenen Hauseingangstüren sind einschließlich der Vordächer zu demontieren und zu entsorgen. Anschließend soll die Neumontage von Türelementen mit Glas erfolgen, die ebenfalls für die Zielerreichung Energieeffizienzhaus70 EE geeignet sind. Die Vordächer sind ebenfalls neu zu installieren. Die Hauseingangsbereiche sind mit Einlassvorrichtungen (Klingelanlagen) und beleuchteten Hauseingangsnummern zu versehen. Die Eingangsbereiche und Treppenhäuser sind mit trittfesten Dämmungen und Bodenbelägen zu versehen. Im Anschluss an die Fassadensanierung im Außenbereich sind die Bestandsgehweg-platten einschließlich Unterbau neu zu verlegen. Die vorhandenen Hausanschlüsse bleiben im Bestand, die Kellerbeleuchtung ist zu demontieren. Es sind elektrisch steuerbarer Wärmeschutz (Jalousien) sowie die Einzelraumlüfter zu installieren. Dies soll mit einem neu installierten Allgemein-Stromverteiler sowie Untermessungen in den einzelnen Wohnungen erfolgen. Es sind Beleuchtungen für die Vordächer der Eingangsbereiche vorzusehen und mit Bewegungsmeldern auszustatten. Lüftungsgeräte müssen eine hygienisch erforderliche Grundlüftung garantieren, womit auch die Durchfeuchtung der Wohnungen vermieden wird. Es sind Wohnraumlüftungskonzepte und Kellerlüftungskonzepte zu erarbeiten und umzusetzen. Die Auftraggeberin will die vorhandenen Heizkörper in den Wohnungen weiterverwenden. Allerdings sind Rücklaufverschraubungen, Heizkörperventile und Thermostatköpfe zur Realisierung des hydraulischen Abgleiches vorzusehen. Die Heizungsleitungen zwischen Fernwärmeanschluss in der Zentrale bis zu den Frischwasserstationen sind zu erneuern und zu dämmen. Trinkwasserkaltleitungen vom Hausanschluss bis zum Wasserzähler in den einzelnen Wohnungen sind zum Teil ebenfalls zu erneuern. Die Zugänge zu den Balkonen sind neu herzustellen und in diesem Zuge zu vergrößern. Darüber hinaus sind 5 neue Balkonanlagen mit jeweils 6 Balkonen in Form von Doppeltürmen sowie 2 neue Balkonanlagen mit 3 Einzelbalkonen hofseitig zu errichten. Die Entwässerung der Balkone soll oberirdisch auf dem Grundstück erfolgen. Die Bemaßung der Balkone ist mit der Auftraggeberin im Vorfeld abzustimmen. Zu planen sind die Grundleistungen der LPH 3-8 gemäß §§ 34 ff. HOAI sowie etwa erforderliche zusätzliche Leistungen. Die Planungsleistungen müssen den Anforderungen des Fördermittelgebers entsprechen und die Auftraggeberin ist bei der Kommunikation mit dem Fördermittelgeber maximal zu unterstützen. Bei den zusätzlichen Leistungen ist zur Erfüllung des EH 70 EE- Standard zu erbringen: - Prüfung und Digitalisierung der 2D Bestandspläne (Gebäude und technische Ausrüstung) - Voranalyse der Liegenschaft (Gebäude und technische Ausrüstung) - 3D Bestandsmodell - Brandschutzplanung - Statik Fassade - Statik Dach - Bauphysikalische Berechnung - Koordination externer Planer - SiGEKO - Nachweis KfW-Standard EH 70 EE (Übergabe an Auftraggeberin) Die verbliebenen Bewohner sind während der Bauphase maximal zu informieren. Bei erforderlichen vorübergehenden Räumungen oder Abwesenheiten ist frühzeitig und umfassend zu informieren. Beschwerden sind innerhalb von 24 Stunden zu beantworten bzw., sofern möglich, vollständig zu beseitigen. Die durchaus komplexe Aufgabenstellung wird eine erhöhte Vor-Ort-Präsenz der Bauleitung während der Umsetzung nach sich ziehen. Dies ist ebenfalls zu berücksichtigen. Als Kostenrahmen für die Maßnahme der Modernisierung sind insgesamt (KG 100 - 700) ca. 3.650.000,00 EUR brutto/3.067.226,89 EUR netto (Baukosten dabei: ca. 3.000.000,00 EUR brutto/2.521.008,40 EUR netto) vorgesehen. Als Kostenrahmen für den Rückbau und die vorübergehende Dacheindeckung sind 584.96,00 EUR brutto/ 491.517,64 EUR netto vorgesehen. Das Vorhaben soll sehr zügig realisiert werden. Die Ausführung ist für den Zeitraum bis 30.04.2027 vorgesehen.
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