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Stadt Wolfhagen - Sanierung und Erweiterung Erlebnisbad Wolfhagen
Die Stadt Wolfhagen beabsichtigt die Sanierung und Attraktivierung des Erlebnisbades in Wolfhagen. Im Wesentlichen soll das vorhandene Wasserangebot um einen Tiefwasserbereich, einen Aufsichtsstützpunkt, eine Breitwellenrutsche und Erweiterungsflächen für die Badewassertechnik ergänzt werden. Die bestehende Bausubstanz soll für eine nachh...
Architecture, MEP Engineering
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- Stadt Wolfhagen
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- July 26, 2026
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- Topic:
- Architecture
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Die Stadt Wolfhagen beabsichtigt die Sanierung und Attraktivierung des Erlebnisbades in Wolfhagen. Im Wesentlichen soll das vorhandene Wasserangebot um einen Tiefwasserbereich, einen Aufsichtsstützpunkt, eine Breitwellenrutsche und Erweiterungsflächen für die Badewassertechnik ergänzt werden. Die bestehende Bausubstanz soll für eine nachhaltige Weiternutzung in den betroffenen Berechnen saniert und erneuert werden. Der Badebetrieb soll attraktiviert und langfristig gesichert werden. Das Freibad befindet sich an der Sudetenstraße 4 in einer nach Norden abfallenden Hanglage mit Blickrichtung zur Stadtsilhouette. Auf der Basis eines im Jahr 1964/65 er-richteten Stahlbetonbeckens erfolgte 1990/91 ein Beckenumbau mit Edelstahlauskleidung als Erlebnisbad. Die Beckenlandschaft beinhaltet ein Angebot für sportliches Schwimmen kombiniert mit Freizeitwasserangeboten und einem Kleinkinderbereich. Der Technische Ausbau stammt weitestgehend aus dieser Umbauphase der 1990er Jahre. Die Räume zur Unterbringung der Badewassertechnik befinden sich unterhalb des Beckenumgangs an der Nordseite des Sportbeckenteils. Das Raumvolumen der ehemaligen Sprunggrube aus den 1960er Jahren wurde dazu integriert. Durch die Sanierung und Erneuerung von baulichen und technischen Anlagen soll der Badebetrieb langfristig sichergestellt werden. Dies umfasst die Generalsanierung der Badewassertechnik, die Neuerrichtung eines Aufsichtsstützpunkts mit Sanitätsraum, die Ergänzung von Betriebs- und Lagerräumen und die Einrichtungen zur barrierefreien Beckennutzung. Die vorhandenen Wasserflächen und Attraktionen sollen zudem ergänzt werden. Diese sollen den vorhandenen Nutzergruppen (Familie, Sport und Freizeit) weiterhin ein zukunftsfähiges Freibad innerhalb der Region, also ortsnah bieten. Ebenso sollen neue Zielgruppen gewonnen werden. Die Ergänzungen umfassen die Errichtung eines neuen Springerbecken mit multifunktionaler Nutzung, Sprunganlage 1m + 3m - Brett, Tauchparcours, Flugrutsche und Kletterwand.
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Stadt Bamberg / Zentrale Beschaffungs- und VergabestelleBambergDie Stadt Bamberg beabsichtigt das Jugendzentrum zu sanieren und um einen Neubau zu ergänzen. Das ehemalige Fabrikgebäude aus dem Jahre 1911 ist unterkellert und hat 3 Geschosse und ein nicht ausgebautes Dachgeschoss. Die ebenfalls vorhandene Skaterhalle ist eingeschossig und wurde 1966 ergänzt. Der Neubau soll an die östliche Giebelwand des Hauptgebäudes angebaut werden. Die bestehenden Fundamente sind nicht ausreichend gegründet und müssen Unterfangen werden.Sanierung mit Erweiterung Jugendzentrum Stadt Bamberg - Gerüstbauarbeiten
Stadt Bamberg / Zentrale Beschaffungs- und VergabestelleBambergDeadline: Aug 10Das Grundstück mit den Gebäuden entlang des Margaretendamm wurde bisher als Jugendzentrum genutzt. Die Gebäude soll generalsaniert und um einen Neubau ergänzt werden. Das vorhandene Grundstück wird um ein weiteres Grundstück erweitert.Planungsleistungen für das Projekt Sanierung und Erweiterung der Kläranlage Manching
Markt ManchingManchingIm Rahmen dieses Vergabeverfahrens sollen Planungsleistungen für das Projekt Sanierung und Erweiterung der Kläranlage Manching beauftragt werden. Die Planungsleistungen können nicht nur durch ein geeignetes Planungsunternehmen, das alle vertragsgegenständlichen Leistungen selbst anbieten kann, sondern auch durch eine Bietergemeinschaft einzelner geeigneter Planungsbüros oder ein geeignetes Planungsbüro mit entsprechenden Subplanern angeboten werden. Die verfahrensgegenständlichen Leistungen umfassen u.a. die Erstellung eines Entwicklungskonzeptes für die Kläranlage als Besondere Leistung sowie Grundleistungen der Objektplanung, Leistungsbilder Gebäude und Innenräume, Ingenieurbauwerke sowie Grundleistungen der Fachplanung Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung jeweils HOAI-Leistungsphasen 1 bis 6 bzw. 9. Gegenstand des Projekts ist die Sanierung und Erweiterung der Kläranlage in Manching, die sich auf dem Grundstück des Marktes Manching mit der Flurnummer 1627, Gemarkung Manching, und der Anschrift Paarstr. 15, 85077 Manching befindet. Das Grundstück hat eine Größe von 30.700 m2 und liegt im Außenbereich. Alleiniger Betreiber der Kläranlage ist der Markt Manching. Die Kläranlage nimmt Abwasser aus der Entwässerungseinrichtung des Marktes Manching und des Abwasserbeseitigungsverbands Ingolstadt-Süd auf. Erbaut wurde die Kläranlage in den frühen 1960er Jahren und 1963 in Betrieb genommen. In den Jahren 1990 bis 1996 erfolgte ein Um- und Ausbau der vorhandenen Anlage. Im Bereich des Faulturms wurden im Zuge der Faulturmsanierung 2024/2026 bereits ein Teil der benötigten Anlagentechnik erneuert. Ziel der geplanten Sanierung und Erweiterung der Kläranlage ist es, die Anlage „fit für die Zukunft“ zu machen, um zu erwartenden Entwicklungen (insb. steigende Bevölkerungszahl, Veränderung rechtlicher Rahmenbedingungen) Rechnung zu tragen. Die bestehende Kapazität von 42 TEW soll auf 60 TEW erweitert werden. Zudem soll eine Schlammentwässerungsanlage errichtet werden. Mit den Planungsleistungen soll unmittelbar nach Zuschlagserteilung begonnen werden. Die Zuschlagserteilung ist für Ende des Jahres 2026 vorgesehen. Der Auftraggeber schätzt die Gesamt-Sanierungskosten für die Kläranlage auf ca. 13 Mio. € brutto. Für die Finanzierung des Projekts sollen Zuwendungen des Freistaats Bayern erlangt werden.Stadt Cottbus - Ex-ante 173-2026 Sanierung und Erweiterung der Oberschule Schmellwitz, Cottbus
Stadtverwaltung Cottbus, Geschäftsbereich II - Bau, Umwelt und Strukturentwicklung - Fachbereich HochbauCottbusDeadline: Sep 01Hinweis: Diese Information erfolgt für geplante Freihändige Vergabeverfahren, Direktaufträge, Beschränkte Ausschreibungen und Verhandlungsverfahren gemäß VOB, VOL und freiberufliche Leistungen gemäß UvGO, bei denen keine weitere Veröffentlichung eines Teilnehmerwettbewerbes geplant ist. Auftragsgegenstand: Sanierung und Erweiterung der Oberschule Schmellwitz, Cottbus 1. Bauabschnitt: Erweiterung und Aulaunterbau 2. Bauabschnitt: Sanierung und Erweiterung Turnhalle Die Oberschule für Schmellwitz in Cottbus, ein Bestandsbau des Bausystems LGBW aus den 1980er Jahren (Plattenbau), soll umfassend saniert und durch einen zukunftsweisenden Erweiterungsbau ergänzt werden. Dieses Bauvorhaben zielt darauf ab, die baulichen und pädagogischen Rahmenbedingungen der Schule grundlegend zu modernisieren und die Schule als zentralen Bildungs- und Treffpunkt im Stadtteil zu stärken. Ein zentrales Anliegen des Entwurfs ist die sensible Integration des Bestandsgebäudes und insbesondere die Erhaltung und funktionale Aufwertung der bestehenden Aula. Statt eines Abrisses wird der Unterbereich der Aula in einen modernen Speiseraum umgewandelt. Zur funktionalen und barrierefreien Erschließung wird ein neuer Aufzugsanbau zwischen Klassenraumflügel und Aula errichtet. Dieser verbindet die Ebenen und ergänzt die bestehende Erschließungsstruktur. Der Neubau - das "Band" - ist als eingeschossiger Riegel konzipiert. Er positioniert sich entlang der Hauptstraße und schiebt sich teilweise unter den bestehenden Aulabauteil, wodurch eine klare städtebauliche Hierarchie und der Erhalt der Bausubstanz gewährleistet werden. Leistungen: Ex ante Veröffentlichung von Planungsleistungen und VOB-Leistungen für voraussichtlich noch benötigte Leistungsbilder: 1. Artenschutzgutachten und ökologische Baubegleitung, 2. Baustellenkoordinierung (SiGeKo), 3. Prüfstatik, 4. Blendgutachten für Photovoltaikanlagen, 5. weitere kleinteilige Planungsleistungen, 6. Baumfällarbeiten, 7. Leitungsbefahrungen, 8. weitere kleinteilige Bauvorbereitungsmaßnahmen. Leistungsort: Oberschule Schmellwitz, Cottbus Neue Straße 41, 03046 Cottbus Zeitraum: Die Baumaßnahmen vom 1. und 2. Bauabschnitt sollen im II. Quartal 2027 beginnen und voraussichtlich bis 2030 abgeschlossen sein. Je nach Finanzierung kann es hierzu Abweichungen geben. Die Baumfällarbeiten werden in der nächsten brutfreien Periode erfolgen. Verfahren: Vergabe freiberuflicher Leistungen und VOB-Leistungen Bemerkung: Die Vergabe und Beauftragung erfolgt für jedes Leistungsbild separat. Welche Leistungsbilder konkret und zu welchem Zeitpunkt der Planungsphase notwendig werden ist noch offen. Die spätere Ausschreibung der Bauleistungen erfolgt kleinteilig stufenweise.Verbandsgemeinde Edenkoben - Sanierung und Erweiterung Feuerwehrgerätehaus Edenkoben - Los 4: Tragwerksplanungsleistungen
Verbandsgemeinde EdenkobenEdenkobenDeadline: Aug 10Das bestehende Feuerwehrgerätehaus sowie das angrenzende Service Center in Edenkoben sollen erweitert, technisch modernisiert und an die heutigen funktionalen Anforderungen angepasst werden. Ziel der Maßnahme ist die langfristige Sicherstellung eines leistungsfähigen, wirtschaftlichen und zukunftsfähigen Betriebs beider Einrichtungen unter Berücksichtigung aktueller Anforderungen an Arbeitsschutz, Hygiene, Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und die Belange des Feuerwehrwesens. Bei dem Projekt handelt es sich um ein Gebäudeensemble bestehend aus Feuerwehrgerätehaus und Service Center. Das Feuerwehrgerätehaus soll umfassend saniert, energetisch ertüchtigt und funktional erweitert werden. Das Service Center wird durch einen Anbau ergänzt und an die zukünftigen betrieblichen Anforderungen angepasst. Die hierfür erforderlichen Anpassungen der technischen Infrastruktur sind zu berücksichtigen. Die konkreten Nutzungsanforderungen ergeben sich aus Projetbeschreibung, Nutzungsübersicht und Raumbuch, die Bestandteil der Vergabeunterlagen sind. Die Bauausführung erfolgt abschnittsweise bei laufendem Betrieb. Die Baufertigstellung ist für das 3. Quartal 2028 angestrebt. Die anrechenbaren Kosten (netto) werden nach derzeitiger Schätzung betragen: für die Sanierung: KG 300 Bauwerk - Baukonstruktion: 635.493,00 EUR, KG 400 Bauwerk - Technische Anlagen: 335.124,00 EUR, KG 500 Außenanlagen und Freiflächen: 50.420,00 EUR. Gesamtsumme: 1.021.037,00 EUR für die Anbauten: KG 300 Bauwerk - Baukonstruktion: 401.569,00 EUR, KG 400 Bauwerk - Technische Anlagen: 160.853,00 EUR. Gesamtsumme: 562.422,00 EUR. Die Baufertigstellung ist für das 3. Quartal 2028 angestrebt. Beauftragt werden sollen alle dafür erforderlichen Planungs- und Bauüberwachungsleistungen in den Leistungsphasen 1-9 bzw. für die Tragwerksplanung 1-6. Die Ausschreibung erfolgt losweise: Mit dieser Bekanntmachung als Los 4 die Tragwerksplanungsleistungen. Mit gesonderten Bekanntmachungen: Los 1 Objektplanungsleistungen für Gebäude und Freianlagen, Los 2: Fachplanungsleistungen Technische Ausrüstung HLS, Los 3: Fachplanungsleistungen Technische Ausrüstung Elektro.BvA TWP Stadt Bad Mergentheim Sanierung Baudenkmal am Marktplatz 4 in Bad Mergentheim
Stadt Bad MergentheimBad MergentheimDie Stadt Bad Mergentheim beabsichtigt die Sanierung des denkmalgeschützten einstigen Wohn- und Geschäftshauses "Burger Haus". Die aktuelle Kostenschätzung liegt bei ca. 6,3 Mio. EUR brutto Gesamtkosten. Berücksichtigte Nutzungsfläche inkl. UG/ DG: ca. 600 m². Der Baubeginn ist für 2027 geplant. Das Gebäude steht seit dem Jahr 2013 leer. Seit dem Erwerb des Gebäudes durch die Stadt Bad Mergentheim im Jahr 2021 wird es regelmäßig begangen und gesichert. In enger Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege wurden im Jahr 2025 die losen Gegenstände und wandfesten Bauteile aus dem Gebäude entfernt. Hierbei handelte es sich um Bauteile, die augenscheinlich nach 1945 eingebaut wurden z. B. um Ladenausstattung, Wandverkleidungen oder sonstige Oberflächen. Eine Baustellenstromversorgung ist eingerichtet (Licht- und Starkstrom). Das Ziehen von Bauwasser ist möglich. Weitere Anschlüsse sind aktuell nicht vorhanden. Das Gebäude ist Teil einer mittelalterlichen Blockrandstruktur, die Platzverhältnisse sind beengt. An das Gebäude grenzen historische Gebäude, die ebenfalls Kulturdenkmale sind, an. Eine ausreichende natürliche Belichtung und Belüftung für die zukünftige Nutzung sowie die Zugänglichkeit in Hinblick auf die Brandbekämpfung und Entfluchtung sind momentan nicht gegeben und sollen durch den Rückbau, der unten grün dargestellten rückwärtigen Nebengebäude, gewährleistet werden. Die vorhandene Nutzfläche von insgesamt ca. 600 m² verteilt sich auf 5 Geschosse. Hiervon sind ca. 420 m² als Summe aus Erdgeschoss und den beiden oberen Geschossen sinnvoll nutzbar. Weiterhin können im Untergeschoss Neben-/Technikflächen vorgesehen werden. Untergeschoss ca. 118 m² Erdgeschoss ca. 180 m² 1. Obergeschoss ca. 119 m² 2. Obergeschoss ca. 119 m² Dachgeschoss ca. 65 m² Nach dem Denkmalschutzgesetz stellt das Gebäude ein Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung dar (§ 28 DSchG). Ein bauhistorisches Kurzgutachten wurde beauftragt (dendrochronologische Datierung, restauratorische Untersuchung sowie Haus- und Besitzgeschichte). Aufgrund der besonderen Bedeutung des Gebäudes für die Stadt Bad Mergentheim gilt es den bestmöglichen Lösungsansatz für die gewünschte öffentliche Nutzung zu finden. Daher umfasst die Beauftragung auch Besondere Leistungen der HOAI (s. u.). Für die Planungen werden weitere Fachplanungen bzw. Fachleistungen gesondert durch den Auftraggeber beauftragt (TGA - HLS, TGA - ELT, Landschaftsarchitekt, Bauphysik, Brandschutz). Die angestrebte neue öffentliche Nutzung soll sich wie folgt verteilen: - EG: Räume der Begegnung und Beteiligung - 1.+2. OG: nutzungsneutrale Räume (eingeschränkte Öffentlichkeit) - im rückwärtigen Hofraum: eine öffentliche, barrierefrei zugängliche WC-Anlage sowie eine klimaaktive Freifläche, ggf. ein Fluchttreppenhaus Eine Nutzungskonzeption, deren Inhalt die Nutzungen der einzelnen Bereiche des Gebäudes genau definiert, wird im Frühjahr 2026 in Zusammenarbeit mit dem beauftragten Architekturbüro erarbeitet und liegt derzeit noch nicht vor.Die aktuelle Kosteneinschätzung liegt bei ca. 6,3 Mio EUR brutto Gesamtkosten. Die berücksichtigte Nutzungsfläche inkl. UG/ DG liegt bei ca. 600 m². Mögliche Fördermittel sind zu beantragen. Die zentrale Planungsaufgabe ist die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes unter Berücksichtigung der zukünftigen Nutzungen, den Auflagen der Baudenkmalpflege und des schonenden Umgangs mit der bestehenden Bausubstanz. In enger Abstimmung mit der Auftraggeberin, dem Landesamt für Denkmalpflege sowie mit dem bereits beauftragten Architekturbüro und den noch zu beauftragenden Büros für die weiteren Fachplanungen sind folgende Aspekte zu planen: - Rückbau des neuzeitlichen Gebäudeteils zugunsten zur Verbesserung von Belichtung, Belüftung und Rettungswegen - Toilettenanlage und/ oder eine notwendige Fluchttreppe - rückwärtige klimaaktive Freifläche in unmittelbarem Bezug zur Erdgeschoss-Nutzung - Unterbringung von Serverräumen, Technikflächen oder sonstige Nebenräume nach Möglichkeit im Untergeschoss - Anlagen zur Energiegewinnung unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Belange - Öffentliche Toilettenanlage und - Eventuell im rückwärtigen Bereich des Erdgeschosses eine sog. "Toilette für alle" Planungsaufgabe werden die Leistungsphasen 1-6 des Leistungsbildes Fachplanung Tragwerksplanung gem. § 51 Abs. 1 HOAI i.V.m. Anl. 14 Nr. 14.1 sowie die Besonderen Leistungen der Befunduntersuchungen/Tragwerksgutachten (bestehend aus Zustandsbesichtigung und Bestandserfassung; Bestandsunterlagen sichten und werten, Erfassen des statischen Systems und dessen Veränderungen während der Standzeit des Bauwerks (Baugeschichte), Feststellung ursprünglicher Tragwerkssysteme, Qualifizieren der Gefährdungen, Erkennen von akut gefährdeten Bereichen, Bestimmung der vorhandenen Baumaterialien und deren Zustände; Kartieren von Tragwerksschäden, Ermitteln von Schadenursachen; Zusammenfassung der Ergebnisse aus den vorgenannten Themen im bautechnischen Gutachten / schriftlicher Bericht mit zugehörigen Skizzen und Bildern, Dokumentation der Bestandserfassung, Kommentierung und Bewertung aus ingenieurtechnischer Sicht; Vorstellen und Erläutern des Tragwerksgutachtens, Erläutern der gefährdeten Bereiche und ggf. eines sofortigen Handlungsbedarfs sowie Veranlassung und Unterstützung des AG bei der Sicherung von Zuständen im Falle eines sofortigen Handlungsbedarfs), der Vorgezogene Stahl- oder Holzmengenermittlung des Tragwerks und der kraftübertragenden Verbindungsteile für eine Ausschreibung, die ohne Vorliegen von Ausführungsunterlagen durchgeführt wird, der Nachweise zum konstruktiven Brandschutz und soweit erforderlich, auch der Nachweise einzelner Bauteile zum konstruktiven Brandschutz unter Berücksichtigung der Temperatur (Heißbemessung), sowie der Ingenieurtechnischen Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen einschließlich Mitwirken bei der Überwachung der Ausführung der Tragwerkseingriffe.BvA HLS Stadt Bad Mergentheim Sanierung Baudenkmal am Marktplatz 4 in Bad Mergentheim
Stadt Bad MergentheimBad MergentheimDie Stadt Bad Mergentheim beabsichtigt die Sanierung des denkmalgeschützten einstigen Wohn- und Geschäftshauses "Burger Haus". Das Gebäude befindet sich in zentraler Lage am Marktplatz in der Altstadt von Bad Mergentheim und soll im Zusammenspiel mit der Marktplatzsanierung bis zur Landesgartenschau 2034 zum Zentrum und Symbol der geschichtsbewussten Altstadt-Revitalisierung in Bad Mergentheim werden. Das Gebäude liegt im Geltungsbereich des Sanierungsgebietes "Altstadt/ Stadtgarten". Die aktuelle Kostenschätzung liegt bei ca. 6,3 Mio. EUR brutto Gesamtkosten. Berücksichtigte Nutzungsfläche inkl. UG/ DG: ca. 600 m². Der Baubeginn ist für 2027 geplant. Das Gebäude steht seit dem Jahr 2013 leer. Seit dem Erwerb des Gebäudes durch die Stadt Bad Mergentheim im Jahr 2021 wird es regelmäßig begangen und gesichert. In enger Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege wurden im Jahr 2025 die losen Gegenstände und wandfesten Bauteile aus dem Gebäude entfernt. Hierbei handelte es sich um Bauteile, die augenscheinlich nach 1945 eingebaut wurden z. B. um Ladenausstattung, Wandverkleidungen oder sonstige Oberflächen. Eine Baustellenstromversorgung ist eingerichtet (Licht- und Starkstrom). Das Ziehen von Bauwasser ist möglich. Weitere Anschlüsse sind aktuell nicht vorhanden. Das Gebäude ist Teil einer mittelalterlichen Blockrandstruktur, die Platzverhältnisse sind beengt. An das Gebäude grenzen historische Gebäude, die ebenfalls Kulturdenkmale sind, an. Eine ausreichende natürliche Belichtung und Belüftung für die zukünftige Nutzung sowie die Zugänglichkeit in Hinblick auf die Brandbekämpfung und Entfluchtung sind momentan nicht gegeben und sollen durch den Rückbau, der unten grün dargestellten rückwärtigen Nebengebäude, gewährleistet werden. Die vorhandene Nutzfläche von insgesamt ca. 600 m² verteilt sich auf 5 Geschosse. Hiervon sind ca. 420 m² als Summe aus Erdgeschoss und den beiden oberen Geschossen sinnvoll nutzbar. Weiterhin können im Untergeschoss Neben-/Technikflächen vorgesehen werden. Untergeschoss ca. 118 m² Erdgeschoss ca. 180 m² 1. Obergeschoss ca. 119 m² 2. Obergeschoss ca. 119 m² Dachgeschoss ca. 65 m² Nach dem Denkmalschutzgesetz stellt das Gebäude ein Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung dar (§ 28 DSchG). Ein bauhistorisches Kurzgutachten wurde beauftragt (dendrochronologische Datierung, restauratorische Untersuchung sowie Haus- und Besitzgeschichte). Aufgrund der besonderen Bedeutung des Gebäudes für die Stadt Bad Mergentheim gilt es den bestmöglichen Lösungsansatz für die gewünschte öffentliche Nutzung zu finden. Daher umfasst die Beauftragung auch Besondere Leistungen der HOAI (s. u.). Für die Planungen werden weitere Fachplanungen bzw. Fachleistungen gesondert durch den Auftraggeber beauftragt (Tragwerk, Technische Gebäudeausrüstung - ELT, Landschaftsarchitekt, Bauphysik, Brandschutz). Die angestrebte neue öffentliche Nutzung soll sich wie folgt verteilen: - EG: Räume der Begegnung und Beteiligung - 1.+2. OG: nutzungsneutrale Räume (eingeschränkte Öffentlichkeit) - im rückwärtigen Hofraum: eine öffentliche, barrierefrei zugängliche WC-Anlage sowie eine klimaaktive Freifläche, ggf. ein Fluchttreppenhaus Eine Nutzungskonzeption, deren Inhalt die Nutzungen der einzelnen Bereiche des Gebäudes genau definiert, wird im Frühjahr 2026 in Zusammenarbeit mit dem beauftragten Architekturbüro erarbeitet und liegt derzeit noch nicht vor. Die aktuelle Kosteneinschätzung liegt bei ca. 6,3 Mio EUR brutto Gesamtkosten. Die berücksichtigte Nutzungsfläche inkl. UG/ DG liegt bei ca. 600 m². Mögliche Fördermittel sind zu beantragen. Die zentrale Planungsaufgabe ist die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes unter Berücksichtigung der zukünftigen Nutzungen, den Auflagen der Baudenkmalpflege und des schonenden Umgangs mit der bestehenden Bausubstanz. In enger Abstimmung mit der Auftraggeberin, dem Landesamt für Denkmalpflege sowie mit dem bereits beauftragten Architekturbüro und den noch zu beauftragenden Büros für die weiteren Fachplanungen sind folgende Aspekte zu planen: - Rückbau des neuzeitlichen Gebäudeteils zugunsten zur Verbesserung von Belichtung, Belüftung und Rettungswegen - Toilettenanlage und/ oder eine notwendige Fluchttreppe - rückwärtige klimaaktive Freifläche in unmittelbarem Bezug zur Erdgeschoss-Nutzung - Unterbringung von Serverräumen, Technikflächen oder sonstige Nebenräume nach Möglichkeit im Untergeschoss - Anlagen zur Energiegewinnung unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Belange - Öffentliche Toilettenanlage und - Eventuell im rückwärtigen Bereich des Erdgeschosses eine sog. "Toilette für alle" Planungsaufgabe werden die Grundleistungen der Leistungsphasen 1-9 (Lph. 4 nur soweit notwendig) des Leistungsbildes Fachplanung Technische Ausrüstung - Anlagengruppen 1, 2, 3 u. 8 (HLS) gem. § 55 Abs. 1 HOAI i.V.m. Anl. 15 Nr. 15.1 sowie die Besonderen Leistungen OPTIONAL der Erarbeitung von 2 Lösungsvorschlägen (Fernwärme und Alternative hierzu) zur Wärmeerzeugung bzw. -bereitstellung im Objekt mit möglichst nachhaltigen und regenerativen Energieträgen inklusive Vorstellen, Beraten und Empfehlen der Vorschläge den Sachbearbeitern des Stadtbauamtes zur Wärmeerzeugung bzw. -bereitstellung, der Zuarbeit bzw. der Erstellung des Technischen Teils des Raumbuchs, die Berücksichtigung der Kriterien NBBW, die Zuarbeit zum Kostendatenblatt mit Kostenprognose (monatlich zur Kostenkontrolle), Erstellung und Übergabe der gesammelten Wartungs- und Pflegeanweisungen an den Auftraggeber sowie Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Gewährleistungsfrist. Es ist ein sorgsamer und schonender Umgang mit der historischen Bausubstanz bei der Planung und baulichen Umsetzung der Wärme-, Lüftungs- und Sanitärleitungen zu berücksichtigen. Zudem wird eine fachtechnische Kontrolle der Ausführung auf Übereinstimmung mit den erarbeiteten und freigegebenen Unterlagen unter Beachtung der Erhaltung der historischen Bausubstanz im Rahmen der Objektüberwachung erwartet.
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