Stadt Bernau bei BerlinBernau bei Berlin
Schulwegekonzept für die Grundschule Schönow / Kita Schönower Heideknirpse
Aufgabenstellung und Leistungsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1 Ausgangslage und Zielstellung 1.1 Beschreibung der Örtlichkeit 1.2 Bezug zu Beschlüssen und Planungsunterlagen 1.3 Projektziel 2 Beschreibung der zu erbringenden Leistungen mit Kalkulation 3 Angebot 4 Haftung 5 Geheimhaltung 6 Erfüllungsort und Streitigkeiten 1 Ausgangslage un...
Civil Engineering Design, Traffic Planning
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Aufgabenstellung und Leistungsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1 Ausgangslage und Zielstellung 1.1 Beschreibung der Örtlichkeit 1.2 Bezug zu Beschlüssen und Planungsunterlagen 1.3 Projektziel 2 Beschreibung der zu erbringenden Leistungen mit Kalkulation 3 Angebot 4 Haftung 5 Geheimhaltung 6 Erfüllungsort und Streitigkeiten 1 Ausgangslage...
- Tender type:
- Tender
- Contracting authority:
- Stadt Bernau bei Berlin
- Published:
- July 27, 2026
- Deadline:
- August 28, 2026
- Topic:
- Civil Engineering Design
Tender description
Aufgabenstellung und Leistungsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1 Ausgangslage und Zielstellung 1.1 Beschreibung der Örtlichkeit 1.2 Bezug zu Beschlüssen und Planungsunterlagen 1.3 Projektziel 2 Beschreibung der zu erbringenden Leistungen mit Kalkulation 3 Angebot 4 Haftung 5 Geheimhaltung 6 Erfüllungsort und Streitigkeiten 1 Ausgangslage und Zielstellung 1.1 Beschreibung der Örtlichkeit An der Grundschule Schönow (Dorfstraße 37 b; 16321 Bernau bei Berlin) werden derzeit 600 Kinder von 35 Lehrkräften unterrichtet beziehungsweise von 20 Mitarbeitenden im Hort betreut. Das ursprünglich für circa die Hälfte der Kinder ausgelegte Schulgelänge befindet sich in einem gewachsenen Siedlungsbereich. Im direkten Umfeld befindet sich zudem die Kindertagesstätte "Schönower Heideknirpse" mit einer Kapazität von circa 180 Kindern. Entlang der Schulstraße (FR Heidestraße) besteht ein eingeschränktes Haltverbot mit VZ 286, so dass in der Nähe des Haupteingangs große Teile des Bring- und Holverkehrs abgewickelt werden. In der Gegenrichtung erfolgt das Halten zumeist in den Nebenanlagen (vorhandene Regelung mit VZ 283). Die baulich hergestellten Haltestellen werden nicht mehr bedient und teilweise als Fahrradstellplätze genutzt. Der Eingang an der Heidestraße wird als Sammelpunkt für größere Klassen genutzt (teilweise entstehen hier Konflikte mit dem Parksuchverkehr). Die vorhandene "Elternhaltestelle" in der Heidestraße befindet sich innerhalb einer Stellplatzanlage mit ungünstige Fahrbeziehungen notwendig sind (d.h. der erforderliche Aufwand mit Ein-/Ausparken und Wenden ist für den bloßen Ausstieg zu groß). Die zweite Stellplatzanlage besteht entlang der Heidestraße. Der Untersuchungsraum umfasst auch das Sportgelände in Schönow (B-144 | Bebauungsplan "Erweiterung Sportstandort Schönow" an der Schönerlinder Straße, OT Schönow). 1.2 Bezug zu Beschlüssen und Planungsunterlagen Der vorgesehenen Untersuchung liegt unter anderem ein Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 26.10.2023 zu Grunde: Beschlussvorlage Nummer 7-1641/2 "Erhöhung der Verkehrssicherheit im Umfeld der Grundschule Schönow". Beschlusstext: "Die Stadtverwaltung wird beauftragt, ein Verkehrskonzept für den Bereich der Grundschule Schönow zu erarbeiten, das die Verkehrssituation in der Zeit vor dem Schulbeginn entspannt, die Übersichtlichkeit für Schüler und Eltern erhöht und somit deren Sicherheit verbessert. Dabei sollen die Belange der unterschiedlichen lnteressengruppen berücksichtigt werden, um sowohl infrastrukturelle Lösungen zu erarbeiten als auch die Selbstständigkeit die Schüler zu fördern. Dafür sollen auch die Maßnahmenempfehlungs-Felder M5, R39, F42, S51, S52 aus dem "Mobilitätskonzept Bernau bei Berlin 2030+" priorisiert werden. Als konkrete Maßnahme sollen in der Schulstraße Elternparkplätze ,,Kiss and Fly" eingerichtet werden. Hier können die Kinder sicher abgesetzt werden." Ergänzung im 40. Protokoll des Ortsbeirates Schönow vom 07.11.2023: "Das von der SVV beschlossenes Verkehrskonzept für die Grundschule Schönow (siehe Punkt 5.2.): Die Grundschule muss unbedingt involviert werden. Bitte bereits bei der Erstellung des Leistungsverzeichnisses für die Ausschreibung die Schulleitung kontaktieren, damit ein wertvolles Ergebnis erzielt werden kann." Das zu erstellende Konzept steht eng mit den Vorgaben und Zielen des Mobilitätskonzepts 2030+ der Stadt Bernau bei Berlin im Zusammenhang. Die benannten Felder M5 (kleinteilige quartiers- bzw.- stadtteilbezogene Mobilitätskonzepte), R39 (Schaffung zusätzlicher Radabstellmöglichkeiten), F42 (Quartiersbezogene kleinteilige Fußverkehrskonzepte), S51 (Individualisiertes Marketing / Öffentlichkeitsarbeit zur Förderung des Umweltverbundes) und S52 (Unterstützung von Kampagnen für nachhaltige und gesunde Mobilität) sind mindestens im Rahmen der Untersuchung aufzugreifen. Zudem sind die Maßnahmenvorschläge M9 (Anpassung der Straßenraumgestaltung), M10 (Verkehrsberuhigende Gestaltung im Nebennetz) und M11 (Anpassung der Knotenpunktgestaltung) zu berücksichtigen. 1.3 Projektziele 1.3.1 Zielstellung für die Untersuchung ist ein, sich an den Anforderungen der Hauptnutzergruppe (Grundschülerinnen und Grundschüler) ausgerichteter Verkehrsraum für den Fußverkehr im Umfeld der Schule von und zu den Verknüpfungspunkten des ÖPNV und den Standorten der Stellplatzanlagen für den Bring-/Holverkehr sowie sicheren Radverkehrsanlagen. 1.3.2 Die Förderung des Fuß-/Radverkehrs (insbesondere für Schülerinnen und Schüler) darf sich nicht nur auf die wärmeren / helleren Monate beschränken. Ziel muss ein dauerhaft sicheres und einfach zu nutzendes Angebot für den Fuß-/Radverkehr im Umfeld der Schule sein. Entsprechend erstreckt sich die Projektdauer über einen längeren Zeitraum zur Erfassung der Witterungsbedingungen in den jeweiligen Jahreszeiten. 2 Beschreibung der zu erbringenden Leistungen Arbeitspaket 1: Bestandsaufnahme - Einsichtnahme der vorliegenden Materialen (Mobilitätskonzepts 2030+; Schulwegeplan; Beschlüsse). - Grundlagenerfassung durch Gespräche mit der Schul- und KITA-Leitung sowie den betreffenden Ämtern der Stadtverwaltung. Präsenz inklusive Protokollierung. - Gesprächsrunden mit Schülerinnen und Schülern (zum Beispiel als "Walk Around" -> mit Aufklebern werden gute und schlechte Stellen / Orte gekennzeichnet oder als Austausch eigener und anderer Erlebnisse im Straßenverkehr). Präsenz inklusive Protokollierung. - Weiterführender Schulwegecheck zu einer hellen und dunkeln Tageszeit durch das Planungsbüro (gegebenenfalls gemeinsam mit betreffenden Behörden oder Vereinen [Polizei, ADFC etc.]). Präsenz inklusive Protokollierung. - Auswertung der Ergebnisse und Vorstellung im Rahmen einer Präsentation. Abstimmung des Rahmens vorzusehender Änderungen und Klärung weiterer notwendiger Beteiligungen (zum Beispiel Landesbetrieb Straßenwesen). In Präsenz oder Online inklusive Protokollierung. Arbeitspaket 2: Erarbeitung eines Verkehrskonzeptes für die Schule - Wegeuntersuchung zu verschiedenen Jahreszeiten (insbesondere zum Schulbeginn) und Lösungsvorschläge zu den örtlichen und baulichen Gegebenheiten. - Klärung von Schwerpunkten im nMIV (zum Beispiel bei Radverkehr bis auf den Schulhof durch die Eltern und allgemeiner Rücksichtnahme bei der Nutzung der Gehwege). - Für den Bring- und Holverkehrs sind Angebote für Möglichkeiten für alle Verkehrsmittel vorzuhalten oder zu schaffen (somit auch in entsprechenden Umfang für den MIV). - Kleinere begleitende Maßnahmen können vorab beziehungsweise parallel zur konzeptionellen Bearbeitung (zum Beispiel mit straßenbegleitenden Transparenten) erfolgen und getestet werden. - Erstellung eines Lageplans (Überarbeitung des Schulwegeplans) für die Schule und deren Umgebung inklusive Erläuterungen zu den baulichen und verkehrsrechtlichen Maßnahmen einschließlich deren Wirkung beziehungsweise den Auswirkungen bei Nichtbeachtung -> zum Beispiel verdeckte Sichtachsen, Verkehrsbehinderung (MIV). Die Darstellung und Größe sind so zu wählen, dass dieser auch im Schulgebäude ausgestellt beziehungsweise bei verschiedenen Veranstaltungen genutzt werden. - Vorschläge und Handreichungen für eine fortwährende Begleitung des Themas, zum Beispiel für die Einschulungen oder für eine Projektbegleitung in der Schule (beispielsweise im Rahmen eines ausgewählten Unterrichtsfaches oder bei Aktionstagen). - Aufarbeitung der Inhalte für die Internetseiten der Stadt Bernau bei Berlin sowie der Grundschule Schönow und der KITA Schönower Heideknirpse. - Präsentation der Auswertung und Vorstellung der Lösungsvorschläge im Rahmen eines Termins. In Präsenz oder Online inklusive Protokollierung. Arbeitspaket 3: Leitfaden für Projektablauf - Auswertung der Projektarbeit am Verkehrskonzept für die GS Schönow - Ableitung notwendiger Arbeitsschritte und Zeitschienen für die Projektdauer (Zeitraum für Projektstart, Verteilung der Begehungen, Vorbereitungen zur Einbindung der Schulen etc; gegebenenfalls auch im Ergebnis aufgetretener Schwierigkeiten im laufenden Projekt) - Präsentation der Auswertung und Vorstellung der Lösungsvorschläge im Rahmen eines Termins. In Präsenz oder Online inklusive Protokollierung. Arbeitspaket 4: Arbeitsergebnis und Dokumentation - Das Arbeitsergebnis besteht in einen (1) Abschlussbericht zur Untersuchung des Status Quo der vorhandenen Wegebeziehungen sowie den vorgeschlagenen beziehungsweise abgestimmten Lösungsvorschlägen und (2) dem Leitfaden aus dem AP 3. - Die Lösungsvorschläge sind mittels Steckbriefe in ihrem Umfang zu beschreiben und den umzusetzenden Institutionen zuzuordnen. - Dem Bericht ist ein überarbeiteter Schulwegeplan inklusive Beschreibungen sowie die Materialien für eine weiterführende Begleitung des Themas beizufügen. - Vorabzug und Überarbeitung in Abstimmung mit dem Auftraggeber. Hierzu ist ein kopierfähiges Leseexemplar aller erarbeiteten Unterlagen zu Prüf- und internen Abstimmungszwecken zur Verfügung zu stellen. Für die Prüfung und interne Abstimmung beim Auftraggeber ist ein Zeitaufwand von mindestens zwei Wochen einzuplanen. - Präsentation des Endberichts beim Auftraggeber. In Präsenz oder Online inklusive Protokollierung. - Präsentation des Endberichts im Rahmen eines kommunalen Gremiums. In Präsenz. - Das Arbeitsergebnis soll textlich und graphisch so aufbereitet und in einem Abschlussbericht zusammengefasst werden, dass es ohne Änderungen von der Stadt Bernau bei Berlin verwendet werden kann. Hierbei sind die Vorgaben zum Corporate Design zu beachten. - Der Bericht ist 2-fach als Papierexemplar (ohne Kunststoffbindung) und als digitale pdf-Version an den Auftraggeber zu übergeben. Stundenkalkulation (netto / Stundensatz 100EUR) Arbeitspaket 1 1. Einsichtnahme der vorliegenden Materialen 10h 1.000EUR 2. Termin (Stadtverwaltung) mit Vor und Nachbereitung 20h 2.000EUR 3. Termin (Schule) mit Vor und Nachbereitung 20h 2.000EUR 4. Begehung mit Vor und Nachbereitung 20h (jeweils)* 2.000EUR 5.1 Auswertung Zwischenstand 20h 2.000EUR 5.2 Pauschale für Termin + Protokollierung 2h 1.200EUR Arbeitspaket 2 1. Konzepterstellung (GS Schönow) 70h 7.000EUR 2. Homepage 5h 500EUR 3.1 Pauschale für Präsentation + Protokollierung 1.200EUR 3.2 Korrekturen 5h 500EUR Arbeitspaket 3 1 Erstellung Leitfaden und Zeitschiene 40h 4.000EUR 2 Pauschale für Präsentation + Protokollierung 1.200EUR 3 Korrekturen 5h 500EUR Arbeitspaket 4 1. Entwurf Endbericht 5h 500EUR 2.1 Pauschale für Termin/Präsentation + Protokollierung 2h 1.200EUR 2.2 Korrekturen 5h 500EUR 3 Präsentation Gremium (Vor-/Nachbereitung) 20h 2.000EUR 4 Fertigstellung des Berichtes und des Leitfadens 300EUR Summe 29.400EUR Nebenkosten (5%) 1.470EUR Mehrwertsteuer 5.809,44 EUR
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