ÖBB-Infrastruktur AGWienTED
(ProVia-ID 121610) Kirchstetten und Böheimkirchen; Bahnhofsumbau (Phase 2) inkl. ESTW,Generalplanung für das Einreichprojekt – OPTIONAL Generalplanung für das Detailprojekt
Für die Umsetzung des Projekts Kirchstetten und Böheimkirchen, Bahnhofsumbau (Phase 2) inkl. ESTW und die Auflassung von 4 Eisenbahnkreuzungen im Projektgebiet inkl. Ersatzmaßnahmen sind Leistungen der Streckenplanung inkl. wasserbauliche Planung, des konstruktiven Ingenieurbaus, des Hochbaus sowie aus dem Bereich Raum/Umwelt erforderlich...
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- ÖBB-Infrastruktur AG
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- August 23, 2026
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Für die Umsetzung des Projekts Kirchstetten und Böheimkirchen, Bahnhofsumbau (Phase 2) inkl. ESTW und die Auflassung von 4 Eisenbahnkreuzungen im Projektgebiet inkl. Ersatzmaßnahmen sind Leistungen der Streckenplanung inkl. wasserbauliche Planung, des konstruktiven Ingenieurbaus, des Hochbaus sowie aus dem Bereich Raum/Umwelt erforderlich.
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9Kirchstetten und Böheimkirchen; Bahnhofsumbau (Phase 2) inkl. ESTW - Generalplanung für das Einreichprojekt – OPTIONAL Generalplanung für das Detailprojekt
ÖBB-Infrastruktur AGWienKurze Beschreibung des Auftrages: Generalplanung für das Einreichprojekt – OPTIONAL Generalplanung für das Detailprojekt Kurze Beschreibung der zusätzlichen oder geänderten Leistungen: Schalltechnische Untersuchung und 2 dB-Nachweis Für das gegenständliche Projekt sind gem. dem Verbesserungsauftrag des BMIMI vom 17.03.2026 von Ollersbach, über Kirchstetten bis Böheimkirchen schalltechnische Untersuchungen zur Überprüfung des "2dB-Kriteriums" gemäß SchIV bzw. Durchführungsbestimmungen zur Schienenverkehrslärm-Immissions-Schutzverordnung (DB-SchIV) durchzuführen. Darüber hinaus sind ergänzende schalltechnische Untersuchungen zu den Themengebieten: 1. Emissionen bzw. Immissionen von haus-, lüftungs- und elektrotechnischen Anlagen (Trafos, Lüftungen/Klimagerate) der Technikstationen 2. Schalltechnische Untersuchungen zur adaptierten P & R-Anlage am Bahnhof Kirchstetten und Ollersbach. Die Nutzung insbesondere Zufahrtsstraße bzw. Einbindung wird durch das Vorhaben verändert. 3. Untersuchungen zur Veränderung der straßenverkehrsbedingten Immissionen zur Umlegung der L 2018 in Ollersbach und der L 5093 in Böheimkirchen durchzuführen. Ein Wechsel des Auftragnehmers ist aus technischen und wirtschaftlichen Gründen nicht möglich, da die gegenständliche Vertragsänderung in einem engen wirtschaftlichen bzw. technischen Zusammenhang mit dem ursprünglichen Auftrag steht (erforderliche Leistung für Leistungsziel). Dieser würde für den Auftraggeber zudem zu erheblichen Schwierigkeiten in der Auftragsabwicklung, wie z.B. zusätzliche Schnittstellen, Projektverzögerungen, aber auch zu beachtlichen Mehrkosten aufgrund von Doppelbearbeitungen, Einarbeitungen, etwaigen zeitlichen Verzögerungen usw. führen.(ProVia-ID 116062) Wagna - Staatsgrenze n. Spielfeld-Straß; zweigleisiger Ausbau; Planung (Phase 2); WS-S: Konstruktiver Ingenieurbau; UVP, EP inkl. OPTION DP, Planungsabschnitt Süd 1
ÖBB-Infrastruktur AGWienPlanung des Konstruktiven-Ingenieurbaus für folgende Leistungen: - Bestandsverbreiterungen von Eisenbahnbrücken - Tragwerkserneuerungen - Personenunterführungen - Eisenbahnbrücken - Straßenbrücken - Wannenbauwerke - Kleinbauwerke etc. Einreichplanung mit Option zur Detailplanung für das gegenständliche UVP-Projekt inkl. BIM.(ProVia-ID 142469) Golling-Abtenau - Sulzau; Linienverbesserung Bereich Pass Lueg (Phase 2), Planung; Streckenplanung, konstr. Ingenieurbau & BIM-Gesamtkoordination; Einreichplanung & opt. Detailplanung
ÖBB-Infrastruktur AGWienDeadline: Jul 23Die ÖBB-Infrastruktur AG beabsichtigt auf der Strecke Salzburg-Wörgl im Abschnitt Bestands-km 31,0 bis Bestands-km 37,0 die Errichtung einer Linienverbesserung mit zwei eingleisigen Fahrröhren in zwei Tunnelabschnitten (Ofenauer und Hiefler Tunnel) im Bereich Pass Lueg zwischen der Gemeinde Golling an der Salzach und Stegenwald in der Gemeinde Werfen. Das gegenständliche Vergabeverfahren umfasst insbesondere folgende Leistungen: - Gesamtkoordination des Planungsprozesses - Streckenplanung inkl. Straßen-, Entwässerungs- und Wasserbauplanung - Konstruktiver Ingenieurbau inkl. aller Brückenobjekte und Hochbauten der Strecke - BIM - Planung und Gesamtkoordination - Planungskoordination gem. BauKG.Generalplanung Neubau einer Kindertagesstätte, TEK Probstheidastraße 2 in Dortmund
Vergabe und Beschaffungszentrum DortmundDortmundAuftragsgegenstand sind die folgenden Leistungen: - Objektplanung Gebäude, inkl. raumbildende Ausbauten/ feste Einbauten/ allgemeine Ausbauten - Objektplanung Freianlagen, inkl. Fassadenbegrünung und extensive Dachbegrünung - Tragwerksplanung - Brandschutzleistungen - Bauphysik (Wärmeschutz + Schallschutz/Bauakustik + Raumakustik) Projektablauf: Die Planung und die Durchführung des Abbruchs des Bestandsgebäudes erfolgt im Vorfeld durch Dritte (nicht Gegenstand dieser Ausschreibung). Das Projekt soll mit einem integralen Planungsteam, bestehend aus mehreren Fachdisziplinen, bis zur Leistungsphase 4 nach HOAI geplant werden (Projektbeteiligte siehe 2.3). Durch den AN ist in der LPH 2 ist der Vorentwurf des Neubaus in Zusammenarbeit mit dem externen Nachhaltigkeits-Koordinator / Auditor sowie dem Klimaanpassungsmanagement / Qualitätsmanagement, dem Energiemanagement und der Projektleitung des AGs energetisch zu optimieren. Der Vergleich der verschiedenen Lebenszykluskostenberechnungen wird durch den AG durchgeführt. Die erforderliche Zuarbeit, Koordination und Umsetzung im Vorentwurf durch den Auftragnehmer gehören zur Leistung des AN. Nach der durch den Auftraggeber freigegebenen Entwurfsplanung wird ein kombinierter Planungs- und Baubeschluss durch den Rat der Stadt Dortmund eingeholt. Zu den Leistungen des Auftragnehmers zählt die Erstellung eines genehmigungsfähigen Barrierefrei-Konzeptes. Nach Abschluss der Leistungsphase 4, mit Erwirkung der Baugenehmigung und Vorlage des positiven Ratsbeschlusses, wird das Projekt mittels eines EU-weites Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb an einen Totalübernehmer vergeben. Grundlage des o.g. Verfahrens ist eine vom Generalplaner unter Zuarbeit des Projektteams zu erstellenden Funktionale Leistungsbeschreibung. Der Totalübernehmer passt die Planung der LPH 3 bei Bedarf an seine Modul-/Systemmaße an und reicht nach Erfordernis eine Tektur zum Bauantrag ein. Zur Auftragsumfang des AN gehört die Planungs- und Bau-Qualitätssicherung der beim Totalübernehmer beauftragten Leistungen, insbesondere der LPH 3-5 und 8.LOS 2 – 2 Gebäude am Standort Campus Ausschläger Weg (3. BA): Planungs- und Bauleistungen als Totalübernehmerleistungen ab LPH 3 HOAI bis schlüsselfertige Übergabe inkl. Außenanlagen
SBH | Schulbau HamburgHamburgDie Freie und Hansestadt Hamburg verfolgt den Ausbau der Kapazitäten für das Azubi-Wohnen. Dabei geht Hamburg bei der Schaffung von günstigem Wohnraum für Auszubildende jetzt neue und innovative Wege. Mit dem „BildungsHaus+“ haben die zur Finanzbehörde gehörenden Bildungsbauunternehmen SBH und GMH dafür verschiedene Gebäudetypen entwickelt. Das „BildungsHaus+“ vereint Wohnen mit Bildungsnutzungen und soll vermehrt auf Schulgrundstücken der Stadt Hamburg realisiert werden. Der Hamburger Senat setzt sich mit zahlreichen Maßnahmen und Projekten dafür ein, mehr Wohnraum für Auszubildende in Hamburg zu schaffen. Die Bildungsbauunternehmen SBH und GMH, werden hierbei einen wesentlichen Anteil mit der Projektierung und Realisierung von Azubiwohnraum auf vorhandenen Hamburger Schulgrundstücken dazu beitragen. Die Bauleistungen müssen für die Gebäude in beiden Losen schlüsselfertig und betriebsbereit bis zum 30.11.2028 abgeschlossen sein und die Abnahmebegehungen mit Pächter, Betreiber und Mieter müssen erfolgt sein. Bis zum 15.12.2028 muss die Abnahme vom TÜ erfolgt sein. Die Ausführungsenden gelten für beide Lose. Betriebsbeginn aller Gebäude ist der 01.01.2029. Eine Photovoltaikanlage auf einem Gründach unterstützen die Energieeffizienz zusätzlich. Die Wärmeversorgung erfolgt voraussichtlich über einen Fernwärmeanschluss. Die zu realisierende Gebäudefläche umfasst ca. 6.451 m² BGF und einer seitens der IfB förderfähigen Fläche von 4.533 m² sowie einer seitens der IfB förderfähigen Vollstein-Fassadenfläche von 2.665 m² mit 194 Wohnungen. Der geschätzte Gesamtauftragswert umfasst auch das Budget aller vorbereitenden Maßnahmen auf den Projekt-Grundstücken inkl. Fällungen, Herrichten und aller Erschließungsmaßnahmen/-leistungen (KG 200), der KG 500 und 550 „Außenanlagen“, der KG 600 „Ausstattungen inkl. Möblierung Gebäude Azubi-Wohnungen“ und der Baunebenkosten (KG 700) – diese sind vollständig Bestandteil der TU-Leistungen. Es sind die Bauleistungen der KG200, KG300, KG400, KG500, KG600 und KG 700 zu erbringen und schlüsselfertig abzuschließen, d.h. komplett, funktionsfähig, ausgestattet, betriebsbereit plus nach den Maßgaben der Funktionalen Leistungsbeschreibung (FLB), der zur Verfügung gestellten Planungen und Fachgutachten/-stellungsnahmen vom AG. Damit ist die Lieferung und Leistung, inklusive aller Vor-, Neben- und Nacharbeiten für die vollständige Erbringung der Planungs- und Bauleistungen gemeint. Dies gilt einschließlich: Baustelleneinrichtung, Bemusterung in Abstimmung mit dem AG, Führen einer Plus-Minus-Liste, SiGeKo, PVO/ Prüfsachverständige, Abstimmungen mit den Behörden, Einholung sämtlicher Genehmigungen inkl. Zustimmungsbescheid (Baugenehmigung). Das für die Leistung erforderliche Projektmanagement, die Projektkommunikation, die vollumfängliche Planungskoordination inkl. Lückenschluss und die verantwortliche Bauleitung nach LBauO sind Teil der Gesamt-TU-Leistung. Dazu gehört ein AN-spezifisches TU-Projektmanagement, sowie eine ordnungsgemäße organisatorische, qualitative und terminliche Steuerung, insb. der eingesetzten Nachunternehmer, Objektplaner, Fachplaner und sämtliche Gutachter Die Berücksichtigung von VOB/B, VOB/C, BGB sowie anerkannte Regeln der Technik (EN und DIN-Normen, VDE-, VDI-, VDS- und TÜV-Vorschriften), Herstellerrichtlinien, Gebäudeenergiegesetzes (GEG) – jeweils zum Zeitpunkt der Abnahme und Berücksichtigung des Hamburgischen Transparenzgesetzes (HmbTG) werden vorausgesetzt. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerb wird ein Vertragsmuster bzw. Eckpunktepapier des TU-Vertrags sowie eine Kurzfassung der FLB (Auszüge der Planung) bereitgestellt. In der Angebotsphase wird der zu verhandelnde Vertragsentwurf bereitgestellt sowie die vollständige FLB mit den zugehörigen Anlagen. Die Teilnahme des AN an mindestens einer Informationsveranstaltung der Handwerkskammer Hamburg zur Unterrichtung interessierter Unternehmen zum Stand der vergebenen sowie noch zu vergebenden Bauleistungen ist erforderlich. Im Rahmen der Angebotsphase wird von den Bietern die Erstellung einer Planungskonzeption erwartet (Entgeltung siehe Verfahrenshinweise). Die Phase der Angebotserstellung wird mind. 45 Kalendertage betragen. Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VgV-Verfahrens durch das Büro Luchterhandt & Partner unterstützen und beratend begleiten.Institut für Hygiene und Umwelt (HU) der FHH - Leistungen nach der Baustellenverordnung Sicherheits- und Gesundheitskoordinator (SiGeKo)
Sprinkenhof GmbHHamburgDeadline: Aug 28Für das Institut für Hygiene und Umwelt (HU) und Hamburg Wasser soll ein neues Labor- und Institutsgebäude errichtet werden. Ziel ist ein Büro- und Verwaltungsneubau, der den aktuellen Anforderungen moderner Laborgebäude entspricht und einen möglichst reibungs-losen sowie effizienten Betriebsablauf gewährleistet. Das Vorhaben umfasst die Nutzung als Labor- und Bürogebäude mit einer Gesamtnutzungsfläche von ca. 24.500 m2 (NUF) bzw. ca. 49.585 m2 Bruttogrundfläche (BGF) oberirdisch. Errichtet werden soll es in Ham-burg-Mitte auf dem Grundstück Bullenhuser Damm/ Großmannstraße, auf ca. 12.000 m2 Fläche. Die Arbeitsschwerpunkte des Instituts für Hygiene und Umwelt (ca. 300 Mitarbeitende) liegen in Lebensmittelsicherheit und Zoonosen, Hygiene und Infektionsmedizin so-wie Umweltuntersuchungen, ergänzt durch die Abteilung Service und Steuerung. Die vor-gesehene Nutzung macht eine räumliche Gliederung der einzelnen Funktionsbereiche in öffentliche und nichtöffentlich zugängliche Bereiche erforderlich, die sich wie folgt unterteilen: Der öffentliche Bereich des Gebäudes umfasst u.a. eine Impfstelle, einen Hörsaal, ein Kurslabor, das HU-Museum, eine Kantine, eine Poststelle, Bereiche für Konferenzen sowie einen Empfangs- und Foyerbereich. Den Kern des nicht öffentlichen Bereichs des Gebäu-des bilden 4 Laborbereiche für Hamburg Wasser und 25 Laborräume der Fachbereiche HU mit u.a. einer zentralen Probenannahme, zentrale Chemikalien- und Verbrauchsmittellager, S2-/S3-Labore, Sektionsbereiche, Sensorikbereiche, einer Kastenförderanlage, Autoklavenräume sowie der Verwaltungstrakt. Die Außenflächen sind ebenfalls in öffentliche Bereiche (Besucher, Patienten, Anlieferung und ggf. Mitarbeiterparkplätze etc.) und nicht öffentliche Bereiche (Wirtschaftshof, Sektionsbereich, Parkplatz für Dienstfahrzeuge, etc.) getrennt. Für den Stadtraum Billebecken – zwischen Bille, Billekanal und Ausschläger Bill-deich – wird derzeit ein städtebaulicher Funktionsplan abgestimmt und erstellt. Das Bau-vorhaben soll sich planerisch möglichst gut in dieses Funktionsplankonzept einordnen. Die Gestaltung der Freiflächen, öffentlich einsehbarer und halböffentlich nutzbarer Flächen sowie die Anliefersituation sind während des Planungsprozesses mit der Angeberin BEBEG (Billebogen Entwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG) und den genehmigenden Behörden abzustimmen. Aufgrund der unterschiedlichen Nutzungsbausteine und komplexen Funktionsanforderungen wird der Planungs- und Entwurfsprozess sowie die Umsetzung und der Betrieb der Gebäude durch Building Information Modeling (BIM) 3D-basierte Modellierungsmethoden unterstützt. Zur Steuerung der Gesamtprozesse im Projekt kommen kooperative Arbeitsmethoden/Lean Management zum Einsatz. Die Leistungen werden stufenweise beauftragt. Die Beauftragung erfolgt dabei in 2 Stufen, wobei sich die einzelnen Leistungen wie folgt auf die Stufen aufteilen: Stufe 1 beinhaltet die Leistungen nach § 3 Abs. 2 BaustellV LP 3- LP 7 Stufe 2 beinhaltet die Leistungen nach § 3 Abs. 3 BaustellV LP 8 Besondere Leistungen aus der Erläuterung des Leistungsbilds gem. AHO-Heft Nr. 15 Siehe Anlage 7 Leistungsverzeichnis Angebot Mit dem Zuschlag wird die Stufe 1 beauftragt. Die Beauftragung der weiteren Leistungsphasen erfolgt stufenweise und optional. Ein Anspruch auf die Beauftragung weiterer Stufen besteht nicht.Weihnachtspyramide Storkow (Mark)
Stadt Storkow (Mark)Storkow (Mark)Deadline: Sep 241. Gegenstand der Leistung Gegenstand der Ausschreibung ist die Planung bzw. konstruktive Ausarbeitung, Herstellung, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme einer individuell gestalteten, mehrstöckigen Weihnachtspyramide für die Stadt Storkow (Mark). Die Weihnachtspyramide soll als dauerhaft nutzbares, hochwertig gestaltetes weihnachtliches Gestaltungselement im öffentlichen Raum eingesetzt werden. Sie ist für die Aufstellung im Außenbereich und für den Betrieb während der Weihnachtszeit vorzusehen. Die Leistung umfasst sämtliche für eine funktionsfähige und sichere Weihnachtspyramide erforderlichen Leistungen, soweit diese in dieser Leistungsbeschreibung nicht ausdrücklich als bauseitige Leistungen bezeichnet werden. Die Ausführung hat vollständig, funktionsfähig und betriebsbereit zu erfolgen. Die vollständige Leistung ist spätestens zum 16.11.2026 vollständig abzuschließen. Die Einhaltung des Fertigstellungstermins ist Bestandteil der ausgeschriebenen Leistung. 2. Abmessung und grundsätzliche Leistung Die Weihnachtspyramide ist als freistehende, mehrstöckige und sich nach oben verjüngende Konstruktion mit zentralem Dreh-/Antriebselement und umlaufenden Flügeln auszuführen. Die grundsätzlichen Abmessungen sind wie folgt einzuhalten: - Gesamthöhe: mindestens 3,80 m, maximal 4,20 m - Außendurchmesser: mindestens 1,80 m, maximal 2,10 m - Anzahl der Gestaltungsebenen: 3 Ebenen - Ausführung: für die dauerhafte Aufstellung im Außenbereich geeignet - Antrieb: elektrisch - Drehrichtung variabel (linksdrehend oder rechtsdrehend): gleichmäßige Rotation des gesamten vorgesehenen Drehwerks Die genannten Abmessungen beziehen sich auf die fertig montierte Weihnachtspyramide einschließ-lich der konstruktiven und gestalterischen Bauteile. Die Konstruktion ist so auszuführen, dass die drei Gestaltungsebenen gut wahrnehmbar sind und die Weihnachtspyramide insgesamt ein ausgewogenes und harmonisches Erscheinungsbild erhält. Die Konstruktion, einschließlich Drehwerk, Flügel, Gestaltungselemente, Beleuchtung und Befestigung, ist entsprechend der tatsächlichen Ausführung statisch und technisch ausreichend zu dimensionieren. Abweichungen von den genannten Abmessungen sind nur zulässig, wenn sie aus konstruktiven oder technischen Gründen erforderlich sind und die gestalterische Zielsetzung sowie die vorgegebenen maximalen Abmessungen nicht beeinträchtigen. Abweichungen sind vor Fertigungsbeginn mit dem Auftraggeber abzustimmen und bedürfen dessen Zustimmung. Die endgültige konstruktive Ausführung ist dem Auftraggeber vor Beginn der Fertigung anhand geeigneter Planungs- bzw. Gestaltungsunterlagen zur Freigabe vorzulegen. 3. Gestaltung und Aufbau Die Weihnachtspyramide ist als hochwertiges, traditionell wirkendes und zugleich individuelles weihnachtliches Gestaltungselement auszuführen. Die Gestaltung soll einen deutlichen Bezug zur Stadt Storkow (Mark) und ihrem Umfeld aufweisen. Vorgesehen ist eine Gestaltung mit drei Ebenen bzw. Gestaltungsebenen: Untere Ebene Die untere Ebene soll Motive bzw. Figuren aus der Weihnachtsgeschichte darstellen. Die Darstellung ist so auszuführen, dass sie aus dem öffentlichen Raum gut wahrnehmbar und als weihnachtliche Szene erkennbar ist. Mittlere Ebene Die mittlere Ebene soll einen Bezug zur Stadt Storkow (Mark) herstellen. Hierzu sind ortstypische bzw. für Storkow charakteristische Motive und Darstellungen vorzusehen. Die konkrete Motivgestaltung ist vor Fertigungsbeginn mit dem Auftraggeber abzustimmen. Obere Ebene Die obere Ebene soll Motive aus dem Bereich Wald, Natur und Landschaft darstellen. Die Gestaltung ist weihnachtlich und harmonisch auf die übrigen Ebenen abzustimmen. Figuren und Gestaltungselemente Die Figuren und sonstigen Gestaltungselemente sind handwerklich hochwertig auszuführen. Die Bemalung bzw. farbliche Gestaltung soll dauerhaft und für die vorgesehene Nutzung im Außenbereich geeignet sein. Die einzelnen Gestaltungselemente sind so zu befestigen, dass sie auch bei bestimmungsgemäßem Betrieb und den für den Aufstellort zu berücksichtigenden Witterungseinflüssen sicher an der Konstruktion verbleiben. Die konkrete Ausgestaltung der Figuren, Farben und Motive ist anhand eines Gestaltungsvorschlags bzw. einer Abstimmung mit dem Auftraggeber vor Fertigungsbeginn festzulegen. 4. Materialien und handwerkliche Ausführung Die Konstruktion ist aus für den vorgesehenen Einsatzzweck geeigneten und dauerhaft belastbaren Materialien herzustellen. Bei der Auswahl und Verarbeitung der Holzmaterialien sind insbesondere folgende Anforderungen zu berücksichtigen: Eignung für den Einsatz im Außenbereich, - ausreichende mechanische Belastbarkeit, - Witterungsbeständigkeit, - dauerhafte und hochwertige Oberflächenbehandlung, - sichere Verbindung und Befestigung aller Bauteile, - fachgerechte Verarbeitung sämtlicher sichtbarer und nicht sichtbarer Konstruktionsteile. Holzbauteile sind fachgerecht zu bearbeiten und für den vorgesehenen Außenbetrieb geeignet zu behandeln. Metallische Bauteile sind gegen Korrosion ausreichend zu schützen. Sämtliche sichtbaren Oberflächen müssen einen hochwertigen und für ein repräsentatives Gestaltungselement im öffentlichen Raum geeigneten Eindruck vermitteln. 5. Ausstattungen Drehmechanismus und Antrieb Die Weihnachtspyramide ist mit einem elektrischen Antrieb auszustatten. Der Antrieb muss für die vollständige Konstruktion einschließlich der Flügel, Figuren und sonstigen beweglichen bzw. mitgeführten Gestaltungselemente ausreichend dimensioniert sein. Die Pyramide muss im bestimmungs-gemäßen Betrieb gleichmäßig und sicher drehen. Der Antrieb ist einschließlich der erforderlichen Kraftübertragung, Lagerung und sonstigen für den sicheren Betrieb erforderlichen Komponenten voll-ständig zu liefern und zu montieren. Die Auslegung des Antriebs ist durch den Auftragnehmer entsprechend der tatsächlich ausgeführten Konstruktion vorzunehmen. Flügel Die Weihnachtspyramide ist mit einem für die vorgesehene Konstruktion geeigneten Flügelsystem auszustatten. Die Flügel sind so zu dimensionieren und zu befestigen, dass ein zuverlässiger und gleichmäßiger Betrieb des Drehmechanismus gewährleistet ist. Die Flügel müssen für die vorgesehenen Witterungsbedingungen und den vorgesehenen Außenbetrieb geeignet sein. Die Befestigung und Auswuchtung sind so auszuführen, dass während des bestimmungsgemäßen Betriebs keine unzulässigen Schwingungen oder sonstigen Gefährdungen entstehen. Beleuchtung Die Weihnachtspyramide ist mit einer dekorativen elektrischen Beleuchtung auszustatten. Die Beleuchtung soll insbesondere die weihnachtliche Gestaltung und die dargestellten Figuren wirkungsvoll hervorheben. Die Beleuchtung ist vollständig zu liefern, zu montieren und betriebsfertig anzuschlie-ßen. Die verwendeten Leuchtmittel und elektrischen Komponenten müssen für den vorgesehenen Einsatzbereich geeignet sein. Die elektrische Installation ist fachgerecht und entsprechend den einschlägigen Anforderungen für den vorgesehenen Einsatz auszuführen. Die erforderlichen Leitungen sind so zu verlegen und zu befestigen, dass keine Gefährdung für Personen oder Beschädigungsgefahr für die Anlage entsteht. 6. Elektrische Anlage und Sicherheitseinrichtungen Die elektrische Anlage ist vollständig funktionsfähig und betriebsbereit zu liefern. Zum Leistungsumfang gehört insbesondere: - elektrische Ansteuerung des Antriebs, - elektrische Versorgung der Beleuchtung, - erforderliche Schalt- und Schutzkomponenten, - Not-Aus-Einrichtung, - erforderliche Leitungen und Anschlüsse innerhalb der gelieferten Anlage, - Prüfung der elektrischen Funktionen vor Übergabe. Die Anlage ist mit einer gut erreichbaren Notausschaltung auszustatten. Durch Betätigung der Notausschaltung müssen die gefährlichen Bewegungen der Anlage unverzüglich beendet werden. Zum Schutz der Weihnachtspyramide ist durch den Auftragnehmer ein umlaufender, ca. 0,50 m hoher Schutzzaun aus Holzplatten herzustellen, zu liefern und im Zuge der Aufstellung der Weihnachtspyramide zu montieren. Der Schutzzaun ist in seiner Form, Gestaltung, Materialwahl und Farbgebung dem Erscheinungsbild der Weihnachtspyramide anzupassen und als Bestandteil des gestalterischen Gesamtkonzeptes auszuführen. Der Schutzzaun ist so anzuordnen und auszuführen, dass ein ausreichender Abstand zwischen Besuchern bzw. Passanten und der Weihnachtspyramide sowie deren beweglichen Teilen gewährleistet wird. Die Konstruktion muss standsicher und für die Aufstellung und Nutzung im Außenbereich geeignet sein. Die verwendeten Holzplatten und sämtliche weiteren Bau-teile des Schutzzaunes müssen witterungsbeständig bzw. entsprechend für den Einsatz im Außenbereich behandelt sein. Kanten, Ecken, Verbindungen und Oberflächen sind so auszuführen, dass bei bestimmungsgemäßer Nutzung keine Verletzungsgefahr besteht. Die Konstruktion ist so auszuführen, dass der Schutzzaun für den Auf- und Abbau der Weihnachtspyramide demontiert und wiederverwendet werden kann. Die konkrete Gestaltung und Ausführung des Schutzzaunes ist vor Fertigungsbeginn mit dem Auftraggeber abzustimmen. 7. Konstruktion und Befestigung Die Weihnachtspyramide ist standsicher und für die vorgesehenen Einsatzbedingungen zu konstruieren. Der Auftragnehmer hat die Konstruktion entsprechend den für den Aufstellort und die konkrete Ausführung relevanten Anforderungen auszulegen. Insbesondere sind die auftretenden Eigen-, Be-triebs- und Witterungslasten bei der Konstruktion zu berücksichtigen. Soweit für die konkrete Ausführung Nachweise zur Standsicherheit, Statik, Befestigung oder sonstige technische Nachweise erforder-ich sind, sind diese durch den Auftragnehmer zu erstellen bzw. vorzulegen. Die Anlage darf erst nach fachgerechter Montage und Prüfung in Betrieb genommen werden. Die Befestigung der Weihnachtspyramide hat entsprechend der konstruktiven Erfordernisse sicher und dauerhaft zu erfolgen. Für die Aufstellung sind nach derzeitiger Planung Hülsenfundamente vor-gesehen. Die Herstellung der erforderlichen Hülsenfundamente erfolgt bauseits durch den Auftraggeber. Der Auftragnehmer hat dem Auftraggeber rechtzeitig vor Herstellung der Fundamente sämtliche hier-für erforderlichen Angaben zur Verfügung zu stellen, insbesondere: - Anzahl und Lage der erforderlichen Fundamente bzw. Hülsen, - Abmessungen, - Einbindetiefen, - erforderliche Befestigungspunkte, - Anschluss- und Befestigungsdetails, - sonstige für die fachgerechte Herstellung erforderliche technische Angaben. Die endgültigen Anforderungen an die Fundamente sind zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber vor Beginn der bauseitigen Fundamentarbeiten abzustimmen. Die vom Auftragnehmer gelieferten Angaben müssen zur tatsächlich ausgeführten Konstruktion passen. 8. Lieferung, Montage und Inbetriebnahme Zum Leistungsumfang gehört die vollständige Lieferung der Weihnachtspyramide einschließlich sämtlicher für die Montage und Inbetriebnahme erforderlicher Komponenten. Die Lieferung hat bis zum vom Auftraggeber benannten Aufstellort zu erfolgen. Der Auftragnehmer trägt die Verantwortung für eine fachgerechte Verpackung, Verladung, Sicherung und Anlieferung der Bauteile. Transportschäden sind zu vermeiden bzw. vom Auftragnehmer auf eigene Kosten zu beseitigen. Die Weihnachtspyramide ist durch den Auftragnehmer am vorgesehenen Standort vollständig zu montieren. Die Montage umfasst insbesondere: - Aufstellen und Ausrichten der Konstruktion, - Montage der einzelnen Ebenen, - Montage der Flügel, - Montage und Anschluss des Antriebs, - Montage der Beleuchtung, - Montage und Anschluss der erforderlichen elektrischen Komponenten, - Montage der Schutzvorrichtungen, - Verbindung mit den vorgesehenen Fundamenten bzw. Befestigungseinrichtungen, - Durchführung sämtlicher erforderlicher Funktionsprüfungen, - Inbetriebnahme der Gesamtanlage. Nach Abschluss der Montage ist ein vollständiger Probelauf durchzuführen. Die Anlage ist dem Auftraggeber betriebsbereit zu übergeben. 9. Abstimmung mit dem Auftraggeber Vor Beginn der Fertigung sind die wesentlichen gestalterischen und technischen Einzelheiten mit dem Auftraggeber abzustimmen. Hierzu sind dem Auftraggeber insbesondere geeignete Unterlagen zur Darstellung der vorgesehenen Ausführung vorzulegen. Die Abstimmung soll mindestens umfassen: - Gesamtgestaltung, - Gestaltung der drei Ebenen, - Figuren und Motive, - Farbgestaltung, - Beleuchtung, - Schutzvorrichtung, - konstruktive Ausführung, - Befestigung und Fundamentanschlüsse. Mit der Herstellung der endgültigen Gestaltungselemente ist erst nach entsprechender Freigabe durch den Auftraggeber zu beginnen. 10. Dokumentation und Übergabeunterlage Bei Übergabe der Weihnachtspyramide sind dem Auftraggeber die für einen sicheren und ordnungs-gemäßen Betrieb erforderlichen Unterlagen zur Verfügung zu stellen. Hierzu gehören insbesondere, soweit für die konkrete Ausführung zutreffend: - Bedienungsanleitung, technische Beschreibung, - Angaben zum Antrieb, - Angaben zur elektrischen Anlage, - Pflege- und Wartungshinweise, - Hinweise zur Lagerung bzw. zum Auf- und Abbau, - erforderliche Prüf- und Nachweisdokumente, - gegebenenfalls Standsicherheits- bzw. statische Nachweise, - Angaben zu verwendeten Leuchtmitteln und elektrischen Komponenten. Die Unterlagen sind in deutscher Sprache zu übergeben. 11. Technische und rechtliche Anforderung Die gesamte Leistung ist nach den zum Zeitpunkt der Ausführung geltenden einschlägigen gesetzli-chen, technischen und sicherheitsrelevanten Anforderungen auszuführen. Insbesondere sind die für Konstruktion, elektrische Anlage, Arbeitssicherheit, Brandschutz, Standsicherheit und Betrieb im öf-fentlichen Raum relevanten Anforderungen zu berücksichtigen. Der Auftragnehmer hat die Verant-wortung dafür, dass die von ihm gelieferte und montierte Anlage bestimmungsgemäß und sicher be-trieben werden kann. Die Leistung ist als vollständige und funktionsfähige Gesamtleistung anzubieten. 12. Gestalterische Zielsetzung Die Weihnachtspyramide soll als hochwertiges und dauerhaft nutzbares Gestaltungselement einen besonderen weihnachtlichen Akzent im öffentlichen Raum der Stadt Storkow (Mark) setzen. Neben der traditionellen Funktion einer Weihnachtspyramide soll insbesondere der örtliche Bezug zur Stadt Storkow (Mark) durch geeignete Motive und Gestaltungselemente deutlich werden. Die Gesamtge-staltung soll ein harmonisches, hochwertiges und handwerklich anspruchsvolles Erscheinungsbild auf-weisen. Die Gestaltung der einzelnen Ebenen ist aufeinander abzustimmen. Die Weihnachtspyramide soll sowohl bei Tageslicht als auch bei eingeschalteter Beleuchtung eine ansprechende Wirkung erzielen. 13. Rahmenbedingungen Einzureichende Unterlagen - Unternehmensdarstellung (max. 2 Seiten A4) inkl. Angabe der Anzahl der Beschäftigten der letzten drei Jahre - Referenzliste (mit 1 vergleichbaren Projekt), aus der die wirtschaftliche und fachliche Eignung sowie die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit des Bewerbers hervorgeht - Bestätigung, dass sich der Bewerber nicht in Liquidation befindet. Fristen - Ablauf der Angebotsfrist: 16.09.2026 12:00 Uhr - Bindefrist: 30.09.2026 In den Angebotspreis sind sämtliche Leistungen einzukalkulieren, die für die vertragsgemäße Herstellung, Lieferung, Montage, Prüfung und Inbetriebnahme erforderlich sind, soweit diese nicht ausdrücklich als bauseitige Leistung bezeichnet werden. Interessierte werden gebeten, ein entsprechendes Kostenangebot abzugeben. Die schriftlichen Be-werbungen sind abzugeben mit Ablauf der Angebotsfrist vom 07.09.2026 12:00 Uhr an die Stadt Stor-kow (Mark), Wirtschaftsförderung und Fördermittelmanagement, R.-Breitscheid-Str. 74, 15859 Storkow (Mark), Betreff: Weihnachtspyramide Die Teilnahme ist unverbindlich, Kosten werden nicht erstattet. Auskünfte erteilt Frau Dietrich unter der Telefonnummer: 033678 - 68 465 oder per Mail unter [email protected]SmartLogisticNetwork VE21 Vollautomatisches Fahrerloses Transportsystem
Universitätsklinikum Bonn AöRBonnDeadline: Sep 151.Gesamtmaßnahme Das Universitätsklinikum Bonn (UKB) plant die Einführung eines zukunftsweisenden Logistik-konzepts mit dem Titel "SmartLogisticNetwork". Dieses Vorhaben ist ein zentraler Bestandteil der strategischen Neuausrichtung der innerbetrieblichen Versorgung und Entsorgung auf dem Campus Venusberg. Ziel ist der Aufbau eines effizienten, automatisierten und nachhaltigen Logistiksystems zur langfristigen Versorgung bestehender und neuer Klinikgebäude, insbesondere des derzeit im Bau befindlichen Herzzentrums sowie weiterer Einrichtungen im Nord- und Südteil des Campus. Das SmartLogisticNetwork setzt sich ausfolgenden Teilprojekten zusammen: einem unterirdischen Logistiktunnel zur automatisierten Verbindung zentraler Versorgungspunkte, mehreren Anbindebauwerken zur vertikalen und horizontalen Erschließung der Gebäude, einem fahrerlosen Transportsystem (FTS) zur automatisierten Güterverteilung, einem neuen Logistikzentrum sowie einem modernen Abfallwirtschaftszentrum. 2.Projektstruktur und Planungsstand. Die Versorgung des Herzzentrums ist aktuell in der Leistungsphase 4-7 der HOAI. Die Südanbindung befindet sich in der Entwurfsplanung (LPH 1-3 inkl. HU-Bau). Die Maßnahme wird in zwei Bauabschnitten realisiert, um eine schnelle Inbetriebnahme des FTS-Systems zur Versorgung des Herzzentrums und der nördlichen Klinikbereiche sicherzustellen. Im Fokus der Planung stehen die gebäudetechnische Ausstattung des Logistikzentrums und des Abfallwirtschaftszentrums sowie deren bauliche Anbindung an das Tunnelsystem und die angrenzenden Bestandsbauten. Es gelten dabei die hausinternen technischen Standards des UKB, insbesondere im Hinblick auf Automatisierung, Hygiene, Arbeitsschutz und Energieeffizienz. 3.Logistiktunnel und Verbindungsbauwerke Der unterirdische Logistiktunnel wird im offenen Bauverfahren errichtet. Zur Umsetzung ist eine umfassende Baufeldfreimachung erforderlich, insbesondere im Bereich des Tunnels, der Eck- und Verbindungsbauwerke sowie des Logistik- und Abfallzentrums. Bestehende unterirdische Versorgungstrassen wurden in der Planung erfasst und sind zu verlegen. Bestehende Verkehrswege müssen umgeleitet werden. Ein zentraler Bestandteil ist das Anbindungsbauwerk Versorgungszentrum / Apotel, das sowohl unterirdisch als auch oberirdisch ausgeführt wird. Hierzu gehören die Anbindungen an den Tunnel auf der Ebene 2. UG, die Anbindungen an die beiden Bestandsgebäude im Erdgeschoss sowie bauliche Anpassungen innerhalb der Bestandsgebäude zur Übergabe und Weiterleitung der Transportgüter. 4.Fahrerloses Transportsystem (FTS) Das FTS bildet das Rückgrat des SmartLogisticNetwork. Es wird flächendeckend im Tunnel eingesetzt und ist über automatisierte Übergabestellen mit den angebundenen Gebäuden vernetzt. Die konzeptionelle Planung und Abstimmung erfolgte durch die FC-Gruppe. Die Fahrerlosen Transportfahrzeuge werden als Unterfahrer ausgeführt, welche die herkömmlichen Transportwagen anheben und über das Gelände zu Ihrem Zielort transportieren. Die Leitstelle des Systems befindet sich im geplanten Logistikzentrum. Die Fahrzeuge bewegen sich auf vordefinierten, programmierten Fahrwegen und kommunizieren dabei autonom mit Türsteuerungen und Aufzügen. Ausgehend vom Logistikzentrum erschließt das System die Zentralsterilisation (Geb.45), das Versorgungszentrum (Geb. 50), die Apotheke (Geb. 53), den Neubau des Herzzentrums (Geb. 25), das Bettenhaus 1 (Geb. 24), die Chirurgie (Geb. 23), das Operative Zentrum (Geb. 22) sowie die Gebäude 20, 3 und 4. So werden Apothekenprodukte, Medizinprodukte, Wäsche, Speisen, Sterilgut und Abfall über das FTS transportiert. Über das Tunnelsystem hinaus bewegen sich die fahrerlosen Transportfahrzeuge bis auf die Stationen der Gebäude, horizontal über die Gebäudeflure und vertikal über die bestehenden Aufzugsanlagen. Die Anbindung weiterer Klinikgebäude - insbesondere im Südteil des Campus - ist bereits in der Planungsphase berücksichtigt. 5.Technische Infrastruktur Zur Gewährleistung eines sicheren und effizienten Betriebs werden die Automationsstationen gemäß AMEV-Empfehlung mit BACnet-Schnittstellen ausgestattet. Eine flächendeckende WLAN-Versorgung innerhalb des Tunnels ist vorgesehen, um den reibungslosen Betrieb des FTS-Systems sicherzustellen. 6.Teilprojekte Das Gesamtprojekt gliedert sich wie folgt: - Teilprojekt 1: Logistiktunnel mit Anbindebauwerken und AWT-Anlage - Teilprojekt 2: Logistikzentrum mit Abfallwirtschaftszentrum - Sondertatbestände (u. a. Leitungsverlegungen) Jedes Teilprojekt ist in mehrere Unterbereiche unterteilt. Die Realisierung erfolgt in mehreren Phasen. Im Rahmen eines Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach §§ 3 EU Nr. 3 VOB/A, 3a EU Abs. 2 VOB/A sollen Leistungen für die vollautomatischen fahrerlosen Transportsysteme beauftragt werden.Wiener Hof TGA
Stadt Offenbach am MainOffenbach am MainBeschreibung: Nach Willen der Stadt Offenbach am Main soll der Wiener Hof als eine der ältesten Gastronomiebetriebe der Stadt und beliebtem Veranstaltungsort erhalten bleiben. Das Gebäude ist statisch konstruktiv und auch energetisch zu ertüchtigen. Ebenso sind die weitestgehend verschlissenen Boden- Wand und zum Teil Deckenbeläge zu erneuern. Des Weiteren sind auch die Brandschutzvorgaben wie der 2. Rettungsweg und Brandschutztüren (siehe beigefügte Baugenehmigung) umzusetzen. Die technischen Anlagen sind komplett zu erneuern. Bei der Umsetzung der Sanierungsmaßnahme ist nach Möglichkeit der Erhalt des Flairs dieses Gastronomie- und Kulturstandortes zu berücksichtigen. 1.4.1 Anlagengruppe 1: Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen Die Trinkwasseranlage ist auf ihre technische und hygienische Gebrauchs-tauglichkeit zu untersuchen und gegebenenfalls zu erneuern. Die sanitären Einrichtungen im Hauptgebäude sind zu erneuern 1.4.2 Anlagengruppe 2: Wärmeversorgungsanlage Die Wärmeversorgung erfolgt über eine Ölkesselanlage mit einem 10.000 l Erdtank und soll durch eine moderne Heiztechnik ersetzt werden. Die Wärmeverteilung ist zu überprüfen und im Bedarfsfall zu erneuern. Im 1. OG wurden im Jahr 2024 einige Heizkörper erneuert. 1.4.3 Anlagengruppe 3: Lufttechnische Anlage Im Dachraum befindet sich eine Lüftungsanlage für den Veranstaltungssaal im OG. Die Anlage ist nach ersten Untersuchungen nicht mehr funktionsfähig und daher zu ersetzen. Für den Gastraum existierte eine mechanische Entlüftung, welche stillgelegt wurde. Die Notwendigkeit einer mechanischen Lüftung des Gastraums ist zu prüfen. 1.4.4 Anlagengruppe 4: Starkstromanlage Die Stromversorgungsanlage im Gebäude ist augenscheinlich unterdimensioniert und veraltet. Die Hauptunterverteilung und die sonstigen Unterverteilungen müssen angepasst werden, die Installation im UG, EG, OG, DG ist zu prüfen und zu ertüchtigen, Die Möglichkeit zur Installation einer Photovoltaikanlage ist zu untersuchen. 1.4.5 Anlagengruppe 5: Informationstechnische Anlagen. Die Anlage ist zu überprüfen und gegebenenfalls zu erneuern. Hier insbesondere die Sicherheitsbeleuchtung. 1.4.6 Anlagengruppe 8: Gebäudeautomation Die MSR für die haustechnischen Anlagen, welche ausgetauscht werden, muss erneuert werden. Als besondere Leistung ist durch den Fachplaner eine Bestandsaufnahme der technischen Anlagen, zur Ermittlung der Kosten und Erstellung des Leistungsverzeichnisses für die Rückbaumaßnahmen, durchzuführen. Auch wenn die Küchentechnik nicht zum Planungsumfang gehört ist ein Konzept für die Zu- und Abluftführung zu erstellen welche im baulichen Teil zu berücksichtigen ist. Aktuell befindet sich die Zuluft in einer Außenwand im Bereich eines Fluchtweges. Die vorhandene Abluft über Dach scheint unterdimensioniert. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Es werden zunächst nur die folgenden Leistungen beauftragt: Stufe I: LP 1 (100 %) bis LP 3 (100 %), LP 5 anteilig (50 %), LP 6 anteilig (50 %) Die den Phasen zugehörigen Leistungsbilder werden in der Anlage "14.1 Leistungsbild Fachplanung TGA WH" beschrieben. Leistungsstufen sind: Auftragsstufe I: Entwurf Leistungsphase 1: Grundlagenermittlung Leistungsphase 2: Vorentwurfsplanung Leistungsphase 3: Entwurfsplanung Leistungsphase 5: Ausführungsplanung, anteilig zu 50 % Leistungsphase 6: Vorbereitung der Vergabe, anteilig zu 50% Auftragsstufe II: Ausführung: Leistungsphase 4: Genehmigungsplanung/Erstellen Bauantrag Leistungsphase 5: Ausführungsplanung, anteilig zu 50 % Leistungsphase 6: Vorbereitung der Vergabe, anteilig zu 50% Leistungsphase 7: Mitwirkung bei der Vergabe Leistungsphase 8: Objektüberwachung Leistungsphase 9: Objektbetreuung Die Leistungen werden durch die mittelbar im städtischen Eigentum stehende Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft mbH (nachfolgend "OPG" genannt) im Namen und im Auftrag der Stadt Offenbach beauftragt (u.a. zur Durchführung von Vergabeverfahren und Beauftragung sämtlicher nach Projektbeschluss noch erforderlicher Planungs-, und Beratungsleistungen sowie aller der Bauausführung zuzurechnenden Leistungen). Die OPG ist eine 100%ige Unternehmenstochter der SOH GmbH, die direkt selbst zu 100 % im Eigentum der Stadt Offenbach am Main ist. Die Stadt Offenbach am Main hat mit der OPG einen Rahmenvertrag über die Betreuung von Baumaßnahmen in und an öffentlich genutzten Gebäuden der Stadt abgeschlossen. Da abweichend vom der üblichen kommunalem Beschlusslauf hier bereits ein sogenannter Übertragungsbeschluss als Grundsatzbeschluss für die Gesamtmaßnahme erfolgte ist ein weiterer Beschlusslauf (Projektbeschluss) durch die städtischen Gremien nicht mehr erforderlich. Bedingung ist natürlich die Einhaltung des Bruttogesamtbudgets des Grundsatzbeschlusses. Laut Beschluss behält sich das Rechnungsprüfungsamt der Stadt Offenbach am Main eine Prüfung der Kostenberechnung vor. Es wird daher eine detaillierte Kostenberechnung , mit Kurz-Leistungsverzeichnis, im Rahmen der Entwurfsplanung (Leistungsphase 3) erwartet. Der Auftragnehmer ist auf Dauer von 3 Jahren zur Annahme der Beauftragung mit weiteren Auftragsstufen auf der Grundlage dieses Vertrages verpflichtet, sobald der Auftraggeber dies schriftlich verlangt. Die Frist beginnt mit der Abnahme der jeweils letzten Auftragsstufe. Einen Rechtsanspruch auf Beauftragung weiterer Auftragsstufen hat der Auftragnehmer nur, wenn dies gesondert vereinbart ist.
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