Stadt Biel / Direktion Bau, Energie und UmweltBiel
Neugestaltung Madretschstrasse West – verkehrlich flankierende Massnahmen (vfM)
Projektbeschrieb1) AusgangslageMit der Inbetriebnahme der A5-Ostumfahrung konnte ein Teil des motorisierten Individualverkehrs auf die Autobahn verlagert und damit das Stadtnetz entlastet werden. Diese Entlastung soll bei den verkehrlich flankierenden Massnahmen (vfM) gezielt genutzt werden, um den städtischen Raum ...
Urban Planning, Landscape Architecture, Traffic Planning
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- Tender
- Contracting authority:
- Stadt Biel / Direktion Bau, Energie und Umwelt
- Published:
- July 15, 2026
- Deadline:
- September 03, 2026
- Topic:
- Urban Planning
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Projektbeschrieb1) AusgangslageMit der Inbetriebnahme der A5-Ostumfahrung konnte ein Teil des motorisierten Individualverkehrs auf die Autobahn verlagert und damit das Stadtnetz entlastet werden. Diese Entlastung soll bei den verkehrlich flankierenden Massnahmen (vfM) gezielt genutzt werden, um den städtischen Raum attraktiver zu gestalten und gleichzeitig den ÖV, Fuss- und Veloverkehr zu fördern.Auf Basis des Richtplans vfM hat die Stadt Biel eine Vorstudie in Auftrag gegeben, um die konkreten Umsetzungsschritte dieser Massnahmen zu definieren.Dabei werden zwei sich ergänzende Ziele verfolgt: Einerseits soll die Entlastungswirkung der A5 gefestigt werden, andererseits gilt es, die so gewonnenen Spielräume zu nutzen, um sowohl das Verkehrsmanagement als auch die Gestaltung des öffentlichen Raums zu optimieren.Die Ziele stützen sich auf folgende Planungsgrundsätze:· Verlagerung des Durchgangsverkehrs auf das Hochleistungsstrassennetz· Konzentration des verbleibenden motorisierten Verkehrs auf wenige Hauptachsen, die übrigen Strassen dienen der Quartiererschliessung· Nutzen der frei gewordenen Kapazitäten, um die Verkehrsbedingungen unter Berücksichtigung des städtischen Lebensraums zu verbessern. 2) ProjektzieleDie Wohnhäuser entlang der Madretschstrasse litten lange Zeit unter den Belastungen durch das hohe motorisierte Verkehrsaufkommen. Dank der Eröffnung des Ostasts konnte die Belastung reduziert werden. Allerdings ist der westliche Abschnitt der Madretschstrasse heute noch primär auf den motorisierten Individualverkehr ausgerichtet.Ziel des Projekts ist es, diesem Trend durch verschiedene Massnahmen entgegenzuwirken. Auf dem gesamten Abschnitt soll das Tempo reduziert und die Fahrbahn verengt werden, damit die Strasse weniger wie eine Verkehrsachse wirkt. Erreicht wird dies unter anderem durch das Anbringen eines Mehrzweckstreifens.Die Umgestaltung ermöglicht es:· die Geschwindigkeit des motorisierten Verkehrs an die Velos anzupassen,· die Fussgängerquerungen zu erleichtern (u.a. durch flächiges Queren),· die Trennwirkung der Strasse zu verringern.Darüber hinaus soll mit dem Projekt der urbane Charakter des Bereichs gestärkt werden durch:· eine hochwertige städtebauliche und landschaftliche Aufwertung· die Modernisierung der Bushaltestellen· die Umwandlung einzelner Parkplätze in Begegnungsräume Das Projekt erfolgt in Zusammenarbeit mit dem ESB. Dieser plant den Aufbau eines Fernwärmenetzes sowie die Sanierung der Strom-, Gas- und Wasserleitungen. Diese Arbeiten sind nachstehend beschrieben und für 2027 vorgesehen.
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Nach Beauftragung des Generalunternehmers soll der Generalplaner insbesondere Prüf-, Koordinations- und Qualitätssicherungsaufgaben übernehmen. Der Auftraggeber beabsichtigt, mit Vertragsschluss zunächst die LPH 1 und 2 abzurufen. Die LPH 3 - 9 werden zunächst nur optional und ggf. getrennt nach Planungsbereichen in noch näher auszugestaltenden Stufen, abgerufen. Ein Anspruch auf Weiterbeauftragung besteht nicht. Der Auftraggeber vergibt die Leistungen zu einem Pauschalfestpreis. Zu den Leistungen des Generalplaners zählen voraussichtlich die folgenden Leistungen bzw. Leistungsbilder: - Objektplanung Ingenieurbauwerke (§§ 41 ff. HOAI); - Tragwerksplanung (§§ 49 ff. HOAI); - Verkehrsanlagen Straße (§§ 45 ff. HOAI); - Verkehrsanlagen Schiene (§§ 45 ff. HOAI); - Technische Ausrüstung Bahnanlagen (§§ 53 ff. 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