Landkreis Berchtesgadener LandBad Reichenhall
GU-Vergabe „Neuausrichtung Herrenrodelstart“
Am Standort der Lotto Bayern Eisarena Königssee wird im Rahmen des Wiederaufbaus der Kunsteisbahn Schönau am Königssee nach Abschluss des ersten Bauabschnitts der Herrenrodelstart neu errichtet. Gegenstand des zweiten Bauabschnitts sind die Errichtung des Herrenrodelstartgebäudes einschließlich der Startstrecke sowie die Anbindung an die ...
Concrete Works, Electrical Installation, Foundation Engineering, Non-Residential Building, Steel Construction
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- Tender type:
- Tender
- Contracting authority:
- Landkreis Berchtesgadener Land
- Published:
- August 05, 2026
- Deadline:
- November 27, 2026
- Topic:
- Concrete Works
- Object:
- Kultur- / Veranstaltungsgebäude
Object classification
- Kultur- / VeranstaltungsgebäudePrimary
Tender description
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Am Standort der Lotto Bayern Eisarena Königssee wird im Rahmen des Wiederaufbaus der Kunsteisbahn Schönau am Königssee nach Abschluss des ersten Bauabschnitts der Herrenrodelstart neu errichtet. Gegenstand des zweiten Bauabschnitts sind die Errichtung des Herrenrodelstartgebäudes einschließlich der Startstrecke sowie die Anbindung an die bestehende Bahn bis Segment 11. Die Leistung umfasst insbesondere Erd-, Spezialtiefbau-, Beton-, Stahlbau-, Holzbau-, Dach-, Fassaden-, Ausbau-, TGA-, Elektro-, Aufzugs- und Außenanlagenarbeiten. Gründung im Bereich des Treppenhauses erfolgt als Flachgründung nach vorherigen Bodenaustausch und weitere Maßnahmen wie, Rammpfähle Gusseisen mantelverpresst. Baugrubenerstellung mit Spritzbetonsicherung. Bestandssicherung des anschließenden, höhergelegenen Bestandgebäudes durch Niederdruck-Injektion. Weitere Flachgründungen bei den Stützen der Bahn. Das Startgebäude besteht aus einem Treppenhaus mit der Grundfläche von ca. 6,15 m x 9,20 m und einer Höhe von ca. 19,15 m. Vom Treppenhaus bis zur gegenüberliegenden Wandscheibe 50 cm dick, 9 m lang und ca. 15,60 m hoch, überspannt das eigentliche Startgebäude mit Zwischen- und Rodelstarteben das Bestandsgebäude über eine Länge von ca. 13,50 m. Die Überspannung erfolgt mit Verbundträger, Länge ca. 13,50 m, Höhe ca. 40 cm – je Deckenplatte 4 Träger. Die Deckenplatten werden als Fertigteilplatten mit Ortbetonergänzung ausgeführt. Das Startgebäude besteht aus zwei Ebenen mit jeweils einer Fläche von ca. 123 m2 und einem bekiesten Flachdach. Die gesamte Höhe des 2-geschoßigen Startgebäudes beträgt ca. 7,50 m. Im Treppenhaus integriert ist ein Aufzug ca. 3,10 m x 2,20 m, Hubhöhe ca. 14,30 m. Das Startgebäude ist mit Fensterbändern – ca. 75 m2 und mit einer vorgehängten Fassade – ca. 195 m2 versehen. Das Treppenhaus erhält eine Bekleidung als Wärmedämm-Verbundsystem. Die zwei Ebenen erhalten eine Fußbodenheizung – Fläche ca. 140 m2. Bodenbelag Kautschukbelag – Fläche ca. 285 m2. Von der Startebene s
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Landeshauptstadt Kiel - Der OberbürgermeisterKielDas geplante Bauvorhaben ist der Neubau einer Doppelstock Zweifachsporthalle. BGF 3.950 m² BRI 26.150 m³ 4 Vollgeschosse, davon ein UG in WU-Beton Zu erbringen sind die erweiterten Rohbauarbeiten: Eine übergeordnete Baustelleneinrichtung der Baustelle ist bauseits bereits vorhanden, einschließlich Baubüro, Sanitärcontainer, Baumediencontainer, Bauwasser-, Baustromversorgung, Beleuchtung, Baumschutzmaßnahmen und umlaufenden Bauzaun. Die Baustelleneinrichtung für eigene Leistungen ist zu kalkulieren, u.a. die Aufstellung eines stationären Krans nach Baustelleneinrichtungsplan und Mobilheizung. Gerüstarbeiten (ca. 2800 m² Fassaden- und ca. 2000 m² Innengerüste für St-Beton-Hallenaußenwände) Abwasser- und Wasseranlagen unter der Bodenplatte (ca. 40 m) Auftriebsrückverankerung GEWI-Anker (65 Stück) Beton-, Stahlbeton-, WU-Beton-arbeiten (tlw. mit Frischbetonverbundabdichtung) 3.140 m³ Beton, 500 Tonnen Betonstahl Maurerarbeiten (Innenwände, 350 m², Verblendmauerwerk außen 1.000 m², Vorhangfassade 130 m², Fassadenbegrünungs-system) Stahlbau (Tragwerk untere Sporthalle), 10 Stk Verbund-Einfeldträger aus Schweißprofil S335, feuerverzinkt, Spannweite ca.2300 x 60 x 135 cm, Holzbau (Tragwerk obere Sporthalle), 18 Stk BSH-Binder, 2300 x 160 x 26 cm Abdichtungsarbeiten (Eingangsbereich EG, Sockelbereiche etc.) Das Bauvorhaben setzt sich aus 3 Teilen zusammen. Den ersten Teil bildet die untere ca. 5 m ins Erdreich eingesenkte Zweifachhalle mit einer lichten Höhe von 5,50 m. Diese wird als weiße Wanne aus WU-Beton ausgeführt und durch Stahl-Verbundträger überspannt. Die Decke über den Verbundträgern ist als 25cm dicke Stahlbetondeckenplatte geplant, die mit Hilfe von Filigranelementen ausgeführt werden soll. Auf der unteren Halle befindet sich zentrisch die obere Zweifachhalle mit einer lichten Höhe von 7,00 m. Das Dachtragwerk der oberen Halle besteht aus Brettschichtholzbindern, die in gleicher Grundrisslage wie bei der unteren Halle angeordnet sind. Daraus ergibt sich, dass die Stützenstränge in den Gebäudeaußenseiten durchlaufen. Zwischen den Sparren spannt als Dachdecke ein Trapezblech. Erschlossen werden die beiden Hallen über einen auf der langen Gebäudeseite angeordneten 4-geschossigen Erschließungsbau. Der Erschließungsbau verfügt über 2 durchgehende Treppenhäuser und einen Aufzugskern. Die Stahlbetondecken werden auf Wänden, Stützen und Betonbalken aufgelagert. Gegründet ist das gesamte Gebäude auf tragendem Baugrund als Flachgründung. Da der Bemessungswasserstand ab OK Gelände ansteht, werden zur Auftriebssicherung des Bauvorhabens GEWIs angeordnet.Neubau Doppelstock-Zweifachsporthalle RBZ Wirtschaft; Erweiterte Rohbauarbeiten inkl. Zimmermann und Gerüstarbeiten
Landeshauptstadt Kiel - Der OberbürgermeisterKielDas geplante Bauvorhaben ist der Neubau einer Doppelstock Zweifachsporthalle. BGF 3.950 m² BRI 26.150 m³ 4 Vollgeschosse, davon ein UG in WU-Beton Zu erbringen sind die erweiterten Rohbauarbeiten: Eine übergeordnete Baustelleneinrichtung der Baustelle ist bauseits bereits vorhanden, einschließlich Baubüro, Sanitärcontainer, Baumediencontainer, Bauwasser-, Baustromversorgung, Beleuchtung, Baumschutzmaßnahmen und umlaufenden Bauzaun. Die Baustelleneinrichtung für eigene Leistungen ist zu kalkulieren, u.a. die Aufstellung eines stationären Krans nach Baustelleneinrichtungsplan und Mobilheizung. Gerüstarbeiten (ca. 2800 m² Fassaden- und ca. 2000 m² Innengerüste für St-Beton-Hallenaußenwände) Abwasser- und Wasseranlagen unter der Bodenplatte (ca. 40 m) Auftriebsrückverankerung GEWI-Anker (65 Stück) Beton-, Stahlbeton-, WU-Beton-arbeiten (tlw. mit Frischbetonverbundabdichtung) 3.140 m³ Beton, 500 Tonnen Betonstahl Maurerarbeiten (Innenwände, 350 m², Verblendmauerwerk außen 1.000 m², Vorhangfassade 130 m², Fassadenbegrünungs-system) Stahlbau (Tragwerk untere Sporthalle), 10 Stk Verbund-Einfeldträger aus Schweißprofil S335, feuerverzinkt, Spannweite ca.2300 x 60 x 135 cm, Holzbau (Tragwerk obere Sporthalle), 18 Stk BSH-Binder, 2300 x 160 x 26 cm Abdichtungsarbeiten (Eingangsbereich EG, Sockelbereiche etc.) Das Bauvorhaben setzt sich aus 3 Teilen zusammen. Den ersten Teil bildet die untere ca. 5 m ins Erdreich eingesenkte Zweifachhalle mit einer lichten Höhe von 5,50 m. Diese wird als weiße Wanne aus WU-Beton ausgeführt und durch Stahl-Verbundträger überspannt. Die Decke über den Verbundträgern ist als 25cm dicke Stahlbetondeckenplatte geplant, die mit Hilfe von Filigranelementen ausgeführt werden soll. Auf der unteren Halle befindet sich zentrisch die obere Zweifachhalle mit einer lichten Höhe von 7,00 m. Das Dachtragwerk der oberen Halle besteht aus Brettschichtholzbindern, die in gleicher Grundrisslage wie bei der unteren Halle angeordnet sind. Daraus ergibt sich, dass die Stützenstränge in den Gebäudeaußenseiten durchlaufen. Zwischen den Sparren spannt als Dachdecke ein Trapezblech. Erschlossen werden die beiden Hallen über einen auf der langen Gebäudeseite angeordneten 4-geschossigen Erschließungsbau. Der Erschließungsbau verfügt über 2 durchgehende Treppenhäuser und einen Aufzugskern. Die Stahlbetondecken werden auf Wänden, Stützen und Betonbalken aufgelagert. Gegründet ist das gesamte Gebäude auf tragendem Baugrund als Flachgründung. Da der Bemessungswasserstand ab OK Gelände ansteht, werden zur Auftriebssicherung des Bauvorhabens GEWIs angeordnet.Neubau Doppelstock-Zweifachsporthalle RBZ Wirtschaft; Erweiterte Rohbauarbeiten inkl. Zimmermann und Gerüstarbeiten
Landeshauptstadt Kiel - Der OberbürgermeisterKielDas geplante Bauvorhaben ist der Neubau einer Doppelstock Zweifachsporthalle. BGF 3.950 m² BRI 26.150 m³ 4 Vollgeschosse, davon ein UG in WU-Beton Zu erbringen sind die erweiterten Rohbauarbeiten: Eine übergeordnete Baustelleneinrichtung der Baustelle ist bauseits bereits vorhanden, einschließlich Baubüro, Sanitärcontainer, Baumediencontainer, Bauwasser-, Baustromversorgung, Beleuchtung, Baumschutzmaßnahmen und umlaufenden Bauzaun. Die Baustelleneinrichtung für eigene Leistungen ist zu kalkulieren, u.a. die Aufstellung eines stationären Krans nach Baustelleneinrichtungsplan und Mobilheizung. Gerüstarbeiten (ca. 2800 m² Fassaden- und ca. 2000 m² Innengerüste für St-Beton-Hallenaußenwände) Abwasser- und Wasseranlagen unter der Bodenplatte (ca. 40 m) Auftriebsrückverankerung GEWI-Anker (65 Stück) Beton-, Stahlbeton-, WU-Beton-arbeiten (tlw. mit Frischbetonverbundabdichtung) 3.140 m³ Beton, 500 Tonnen Betonstahl Maurerarbeiten (Innenwände, 350 m², Verblendmauerwerk außen 1.000 m², Vorhangfassade 130 m², Fassadenbegrünungs-system) Stahlbau (Tragwerk untere Sporthalle), 10 Stk Verbund-Einfeldträger aus Schweißprofil S335, feuerverzinkt, Spannweite ca.2300 x 60 x 135 cm, Holzbau (Tragwerk obere Sporthalle), 18 Stk BSH-Binder, 2300 x 160 x 26 cm Abdichtungsarbeiten (Eingangsbereich EG, Sockelbereiche etc.) Das Bauvorhaben setzt sich aus 3 Teilen zusammen. Den ersten Teil bildet die untere ca. 5 m ins Erdreich eingesenkte Zweifachhalle mit einer lichten Höhe von 5,50 m. Diese wird als weiße Wanne aus WU-Beton ausgeführt und durch Stahl-Verbundträger überspannt. Die Decke über den Verbundträgern ist als 25cm dicke Stahlbetondeckenplatte geplant, die mit Hilfe von Filigranelementen ausgeführt werden soll. Auf der unteren Halle befindet sich zentrisch die obere Zweifachhalle mit einer lichten Höhe von 7,00 m. Das Dachtragwerk der oberen Halle besteht aus Brettschichtholzbindern, die in gleicher Grundrisslage wie bei der unteren Halle angeordnet sind. Daraus ergibt sich, dass die Stützenstränge in den Gebäudeaußenseiten durchlaufen. Zwischen den Sparren spannt als Dachdecke ein Trapezblech. Erschlossen werden die beiden Hallen über einen auf der langen Gebäudeseite angeordneten 4-geschossigen Erschließungsbau. Der Erschließungsbau verfügt über 2 durchgehende Treppenhäuser und einen Aufzugskern. Die Stahlbetondecken werden auf Wänden, Stützen und Betonbalken aufgelagert. Gegründet ist das gesamte Gebäude auf tragendem Baugrund als Flachgründung. Da der Bemessungswasserstand ab OK Gelände ansteht, werden zur Auftriebssicherung des Bauvorhabens GEWIs angeordnet.Informationszentrum Mathildenhöhe Darmstadt - Rohbau
Wissenschaftsstadt Darmstadt vertr. durch Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co.KG (DSE)DarmstadtDeadline: Aug 25Das Bauwerk wird als Stahlbetonkonstruktion mit einer Ortbeton-Sichtbetonfassade erstellt. Um eine größtmögliche freie Fläche in den einzelnen Geschossen zu erhalten, beschränken sich die vertikalen Bauteile auf die beiden diagonal gegenüberliegend angeordneten Treppenhäuser und zwei jeweils über Eck in der anderen diagonalen angeordnete Stützenpaare. Die Obergeschosse „wachsen“ jeweils um 20 cm je Richtung, sind also jeweils größer als das drunter liegende Geschoss. Resultierend aus den nach oben hin größer werdenden Grundrissen, weisen die Stützenstränge ein entsprechender geschossweiser Versatz auf, da der Abstand der Stützen zur Gebäudeecke in den Geschossen immer der gleichen bleibt. Das Untergeschoss hat auf der westlichen und nördlichen Seite jeweils eine unterirdische Ausdehnung gegenüber dem Erdgeschoss. Hier sind im Westen die Sanitärbereiche und im Norden Abstellräume und TGA untergebracht. Im mittleren Teil des Untergeschosses befindet sich in einem, um ca. 1,20 m abgesenkten Bereich für die Haustechnikzentrale. Der mehrgeschossige Bau wird als in sich fugenlose Stahlbetonkonstruktion ausgebildet und bestehen im Wesentlichen aus den folgenden Konstruktionselementen: - Flachdecken aus Stahlbeton - Erschließungskernen aus Stahlbeton - Grundfeste Stahlbeton Stützen Der Lastabtrag erfolgt horizontal über die Stahlbetondecken und vertikal über die grundfesten Stützen und Wände. Die Erschließungskerne mit Aufzug und Treppenhäusern gewährleisten den direkten Abtrag der Horizontallasten aus Wind, Erdbeben und Exzentrizität und somit die Aussteifung des Gebäudes. Aufgrund der großen Spannweiten der oberen Geschossdecken werden, in den Bereichen, wo es die Statik zulässt, Hohlkörper (Cobiax) in die bis zu 50 cm dicken Geschossdecken integriert, um auf der einen Seite das Eigengewicht zu reduzieren und auf der anderen Seite die Deckendurchbiegung zu minimieren. Die Ausbildung der Gründung erfolgt als Plattengründung. Auf Grund der Lastkonzentration im Bereich der Stützen, erfolgt die Gründung hier auf Einzelfundamenten, welche in die Bodenplatte integriert sind. Im Bereich der Treppenhäuser wird die Bodenplatte entsprechend den statischen Erfordernissen stärker ausgebildet. Kurzzusammenfassung mit den Hauptpositionen: - Alle zur Rohbauerstellung benötigten Baustelleneinrichtungen sind teil des Leistungsumfangs (Sanitäranlagen und Sicherungsmaßnahmen erfolgen bauseits). - Erdarbeiten in geringem Umfang: Herstellen Mediengräben und Schachtgruben: ca. 85,5 m3 Mediengräben verfüllen: ca. 115,02 m3 Rückbau Böschungssicherung Spritzbeton, bis ca. 1m u. GEL: 39 m2 Arbeitsraumverfüllung Dränbeton: 59 m3 Arbeitsraumverfüllung Kiessand: 360 m3 - Außenwände/Fassade: Die tragenden Struktur des Besucherzentrums wird von einer, vorgehängten eingefärbten Ortbeton Sichtbetonfassade verkleidet, welche anschließend scharriert wird. WU-Betonaußenwände teilw. eingefärbter Beton UG: ca. 330 m2 Innere Tragschale Außenwände Sichtbeton SB 4: ca. 73 m2 Innere Tragschale Stützen Sichtbeton SB 4: ca. 70 m3 Kerndämmung aus Schaumglas: ca. 360 m2 Äußere Sichtschale Außenwände Sichtbeton SB 4: ca. 85 m2 Äußere Sichtschale Stützen und umlaufende Randbalken Sichtbeton SB 4: ca. 75 m3 Scharrierte Sichtbetonfassadenflächen: ca. 460 m2 - Gründung: Bodenplatte mit Bodenplattenverstärkungen WU-Beton: ca. 200 m3 - Dach: Ortbeton Hohlkörper-Dach-Deckenplatte: ca. 418 m2 - Geschossdecken: Ortbeton Hohlkörper-Deckenplatten: 697 m2 Ortbetondeckenplatte d 20-25cm: 341 m2 - Innenwände: Stahlbetoninnenwände teilw. eingefärbt und SB 4: ca.387 m2 Stahlbetoninnenwände als Schachtwände eingefärbt und SB 4: ca.536 m2 - Betoneinlegearbeiten sowie Grundleitungsarbeiten unterhalb der Bodenplatte, Leitungsarbeiten innerhalb der Geschossdecke, Grundleitungsarbeiten im Außenbereich, Herstellen Retentionszisterne, Herstellen Versickerungsanlage und Herstellen einer Drainage Ausführungsfrist: Beginn: 12 WT nach Aufforderung. Fertigstellung: innerhalb von 14 MonatenNeubau Sporthalle Zur Ahrensdorfer Heide in Ludwigsfelde - Los 10 - Estricharbeiten
Stadt LudwigsfeldeLudwigsfeldeDeadline: Aug 11Neubau Sporthalle Zur Ahrensdorfer Heide Hinweis: Die Ausschreibung erfolgt im Namen der Stadt Ludwigsfelde, Rathausstraße 3, 14974 Ludwigsfelde. Die MH Projektentwicklungsgesellschaft mbH fungiert als Vergabestelle. Die Stadt Ludwigsfelde, vertreten durch der MH Projektentwicklungsgesellschaft mbH, plant den Neubau einer Sporthalle mit Freianlagenflächen an Standort zur Ahrensdorfer Heide 11 in 14974 Ludwigsfelde. Das Grundstück wird im Norden und Nordwesten von der Straße Zur Ahrensdorfer Heide begrenzt. Das gegenüberliegende Grundstück ist noch unbebaut. Es handelt sich um eine Wohnbaufläche gem. B-Plan. Im Osten schließen ein Grünstreifen und ein kleinteiliges Einfamilienhauswohngebiet um den Notteweg und die Weserstraße an. Die südlichste Ecke des Grundstücks ist durch Wald geprägt, der in sich in dieser Richtung auch weiterführend anschließt. Südwestlich des Grundstücks schließen mit der Augustastraße Doppelhaushälften und Reihenhäuser an. Das Grundstück selbst ist unbebaut und überwiegend von Wiese bewachsen. Die geplante Grundstückszufahrt erfolgt von der Straße Zur Ahrensdorfer Heide. Die neue Sporthalle wird straßenbegleitend neben der neuen Schule an der Straße Zur Ahrensdorfer Heide platziert. Dem zentralen Eingangsbereich wird ein Vorplatz vorgelagert. Die zweigeschossige Sporthalle besteht aus einer Drei-Feld-Sporthalle, Nebenfunktionsflächen und einer Zuschauertribüne mit 114 Zuschauerplätze davon sind 2 Barrierefrei.Sportler und Besucher gelangen über einen gemeinsamen Haupteingang in das Foyer. Sie werden über das Treppenhaus 1 in das Obergeschoss geleitet. Dort befinden sich die Umkleide- und Waschräume. Die barrierefreie Erschließung erfolgt über den Aufzug. Im Brandfall können weitere Ausgänge sowie das Treppenhaus 2 genutzt werden. Das Gebäude ist nicht unterkellert. Die tragenden Bauteile werden als Stahlbetonkonstruktion erstellt. Das Sporthallendach besteht aus Holzbindern mit einer wärmegedämmten Stahltrapezblech Dachhaut. Die Gründung ist eine Stahlbetonbodenplatte mit Frostschürzen aus Betonstreifenfundamenten. Die Fassadenbekleidung besteht aus einem WDVS mit keramischem Fliesenbelag im Erdgeschoss und Putz im Obergeschoss. Die Fenster bestehen aus Kunststofffenster mit Aluabdeckung außen, Alu-Pfosten-Riegel-Fassaden und Bauprofilglasflächen. Die Dachabdichtung wird bituminös hergestellt und das Dach erhält ein Mindestgefälle von 2%. Gebäudekenndaten Anzahl der Vollgeschosse 2 Bruttorauminhalt 18.279,20 m³ Bruttogrundfläche 2054,80 m² Dachform Flachdach Höhe Attika über Gelände: 10 m Maximale Gebäudeabmessung: 50,40 m x 40,77 m Los 10 - Estricharbeiten - ca. 200m² Untergrund reinigen - ca. 1.000m Rand- und Trennstreifen 8 mm - ca. 850m² Trittschalldämmplatte verlegen - ca. 850m² FB-Dämmplatte EPS DEO - ca. 350m² Gebundene Schüttung - ca. 220m² Zementestrich - ca. 630m² Zementestrich als Heizestrich - ca. 225m Bewegungs-FugenCOME Haardtring hda, Gerüstarbeiten
Land Hessen, vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Zentrale VergabeBad NauheimGerüstarbeiten Trägerrost aus Profilstahlträgern Bereich Nordseite Terrasse EG für Aufstellung Gerüst - ca. 16 Profilstahlträger HEB 160, L = ca.5.400 mm liefern und montieren - ca. 6 Profilstahlträger HEB 220, L = ca.5.000 mm liefern und montieren - ca. 4 Profilstahlträger HEB 180, L = ca.5.000 mm liefern und montieren - ca. 36 Lasteinleitungsbleche b/l/t =80/350/50mm liefern und montieren - Kran als Hilfsmittel zur Verlegung - Abfangträger zur Überbrückung Außentreppe und Lichtschächte - ca. 1 Träger HEB 180 zwei Teile mit Kopfplatten verbunden, L gesamt = ca.9.500 mm liefern und montieren - ca. 4 Träger HEB 160 L = ca.2.900 mm liefern und montieren - ca. 4 Träger HEB 160 L = ca.5.600 mm liefern und montieren - Abfangung Gitterträger über Fluchtweg/Rampe - ca. 2 Stützscheiben aus System-Stielen, gekoppelt mit Riegeln, Höhe ca. 6.000 mm, Auskreuzung mit Systemdiagonalen für Gitterträger-Abfangung über Fluchtwegrampe, Ablastung auf Stahlbetonwände und Bohlen - 1 Abfangträger GT 450 St L = ca. 3.500 mm - 3 Abfangträger GT 450 St L = ca. 6.200 mm - 4 Abfangträger GT 450 St L = ca. 3.200 mm - 1 Abfangträger GT 450 St L = ca. 4.200 mm Fassadengerüst Bauzustand 1 für Kernbohrungen - ca. 6.450 m2 Arbeits- und Schutzgerüst längenorientiert LK 4, W09, mit ca. 30cm Abstand freigestellt, ohne Verankerung am Baukörper, insgesamt drei Rahmen W09 breit, hintereinander tief, aufzubauen. Über gesamte Fläche in den einzelnen Ebenen ausgedeckt. Standsicherheit durch Stütztürme (siehe gesonderte Beschreibung) und Ballastierung, ohne innere Leitergänge (Gerüsttreppen, siehe gesonderte Beschreibung. - ca.16 Stütztürme gem. St. Berechnung mit Stielen und Rohren des Modulsystems, kraftschlüssig am freistehenden Gerüst befestigt. Abmessungen horizontal L x B = ca. 2,50 m x 1,50 m, Abmessungen vertikal h = ca. 2,0m / pro Ebene, Gerüstebene ca. 0 - 10, umlaufende Diagonalverstrebungen - ca.16 Stück Ballastierung Stütztürme, je Stützturm ca. 1.500 kg nach statischen Erfordernissen mit festem Material z.B. Beton oder Stahlgewichten - Aussteifung 1.Außenreihe umlaufend mit systemfreien V-Diagonalen, Anschluss an Stiele mit DK turmartig über die gesamte Höhe in mind. drei von vier Feldern. - 2. Aussteifungsreihe umlaufend mit systemfreien V-Diagonalen, Anschluss an Stiele mit zwei DK turmartig über die gesamte Höhe in mind. vier von sechs Feldern. - ca. 3 St. Gerüsttreppen, Aufbauhöhe bis ca. 20m - Aufbau + späterer Abbau Fußgängertunnel Südseite Fassadengerüst Bauzustand 2 für Montage Pfosten-Riegel Konstruktion der neuen Fassade - ca. 245,00 m2 Arbeits- und Schutzgerüst längenorientiert LK 4, W09, mit ca. 30cm Abstand freigestellt, ohne Verankerung am Baukörper, auf Dachterrasse über 3.OG, mit insgesamt drei inneren Leitergängen, mit Gitterträgern am vorbeschriebenen Hauptgerüst kraftschlüssig verankert. - Montage Laufschiene an vorbeschriebenen Gitterträgern für Montagekran zur Montage der Pfostenriegelkonstruktion. - Nach Ausführung Kernbohrungen und Montage Doppel - T - Konsolen für Pfosten-Riegel - Konstruktion Demontage Gerüstscheibe G1 bis G2 (ca. 2.120,00 m2) - ca. 834 m Belagverbreiterung ca.75cm wandseitig mit Innengeländern montieren. Fassadengerüst Bauzustand 3, Montage Glaselemente - ca. 834 m Belagverbreiterung ca.75 cm wandseitig demontieren und Belagverbreiterung ca. 40cm montieren für die Montage der Glaselemente Fassadengerüst Bauzustand 4, Montage horizontale Verschattungselemente - ca. 834 m Belagverbreiterung ca.40 cm wandseitig demontieren und ca. 241 m Belagverbreiterung ca. 75 cm ohne Rohrverbinder wandseitig montieren für die Montage der horizontalen Verschattungselemente. -ca. 445 m sukzessive Demontage Geländer, Gerüstverbreiterung, Stiele und Belag Ebene 8 -0 fortlaufend für die Montage der horizontalen Verschattungselemente Fassadengerüst Bauzustand 5, Montage vertikale Verschattungselemente - ca. 510 m Belagverbreiterung ca. 75 cm ohne Rohrverbinder montieren für die Montage der vertikalen Verschattungselemente. Umbauarbeiten - ca. 16 St Umbauarbeiten mit 2 Mann, 3 Mann, und 4 Mann Kolonne.Baustelleneinrichtung und Rohbauarbeiten
Berliner WasserbetriebeBerlinDeadline: Aug 06Die Berliner Wasserbetriebe (BWB) planen an ihrem Standort Jungfernheide an der Motardstraße im Bezirk Spandau / Ortsteil Siemensstadt den Neubau eines zweigeschossigen, nicht-unterkellerten Werkstatt- und Lagergebäudes. Der Neubau, eine Mischkonstruktion aus massiver Bauweise und Stahlbauweise, wird auf einer WU-Stahlbetonbodenplatte (Ortbeton) als Plattengründung errichtet und lässt sich konstruktiv sowie ther-misch in zwei Teile unterteilen. Der Neubau ist als Stahlbetonbau mit rechteckigem Grundriss konzipiert. Das Erdgeschoss ist in einen Servicebereich mit Büros und Ausgabebereich sowie eine Werkstatt und einen Lager-bereich unterteilt. Das Obergeschoss wird vollständig als Lagerraum genutzt. Während der Servicebereich beheizt ist, ist das Lager im Erdgeschoss unbeheizt und das Lager im Obergeschoss minimal beheizt. Die tragenden Wände werden als Vollfertigteile ausgeführt. Das Obergeschoss besteht aus einer sichtbaren Stahltragkonstruktion und ist mit einer transparenten Glasfassade umschlossen. Die Decken werden in Filig-ranbauweise hergestellt, im Lagerbereich im Verbund mit einem Stahlrahmen. Zwischen den Achsen A und D besteht die Dachdecke aus einer zweiachsig gespannten Stahlbetonfiligrandecke, zwischen den Achsen D und I aus einem einachsig gespannten Trapezblech. Die vorliegende Ausschreibung beinhaltet die Baustelleneinrichtung und vorbereitende Arbeiten, Erdarbei-ten, Betonarbeiten, Stahlbauarbeiten, Dämm- und Abdichtungsarbeiten, die technische Gebäudeausrüs-tung sowie Gerüste / Schutzmaßnahmen. Die vorbereitenden Arbeiten umfassen den Schutz von Pflaster- und Asphaltoberflächen, die Errichtung einer Baustraße und von Bauzäunen, den Baumschutz, die Unterbringung von Büro- und Sanitärcontainern, die Errichtung von Bauwasser-, Bauheizungs- und Baustromanschlüssen sowie die Anbringung eines Baustellenschildes. Die Erdarbeiten umfassen den Aushub, die Beprobung und die Entsorgung des lösbaren Bodens, die Nach-verdichtung des Sohlbereichs und die Hinterfüllung mit Liefermaterial. Die Betonarbeiten umfassen die Schalung und Betonierung der Streifenfundamente, der Bodenplatte, der Decken und des Aufzugsschachts sowie die Lieferung und Montage der im Werk hergestellten Fertigteile für die Außen- und Innenwände. Die Stahlbauarbeiten umfassen eine Stahlkonstruktion aus HEB-Profilen sowie einen Teil des Daches aus Trapezblech. Die Bodenplatte wird unten und seitlich gedämmt. Der Sockel wird im Übergangsbereich Fassadenelement-Bodenplatte mittels einer EPDM-Bahn abgedichtet. Zur technischen Gebäudeausrüstung zählen die Abwasser- und Trinkwasseranlagen, das Gebäudeeinfüh-rungssystem und die Erdungsanlagen. Zum Fassadengerüst gehören Treppentürme und Gerüstüberbrückungen. Mengenansätze, alle Werte sind ca.-Werte: Baustelleneinrichtung / vorbereitende Arbeiten - Baustraße, Lagerflächen, RC-Material, d=30 cm: 60 m³ - Schutzabdeckung mit Stahlplatten: 300 m² - Bauzaun, Stahlrahmen mobil, Höhe 2,00 m:195 m - Bürocontainer, 15 m²: 2 St. - Tagesunterkunftcontainer, 8 Personen, 15 m²: 2 St. - Sanitärcontainer 1 St. - Herrichtung Bauwasseranschluss: 1 St. - Herrichtung Heizöl-Lufterwärmer für Winterbaubeheizung: 1 St. - Herrichtung Baustrom/Baubeleuchtung: 1 St. - Baustellenschild, BxH= ca. 1500 mm x 3250: 1 St. Erdarbeiten - Aushub, Auffüllung, leicht lösbarer Boden, entsorgen: 351 m³ - Aushub, Sande, leicht lösbarer Boden, entsorgen: 64 m³ - Fundamentaushub, Auffüllung und Sande, leicht lösb. Boden, entsorgen: 235 m³ - Auffüllung, Liefermaterial, BM-0: 475 m³ Betonarbeiten - Schalung, Streifenfundament, h= bis 0,80 m::87 m² - Randschalung, Bodenplatte, 40 cm:: 119 m - Schalung, Deckenplatte, glatt, SB2: 742 m² - Sauberkeitsschicht, Magerbeton, C12/15, X0:: 266 m² - Fundamentplatte, C35/45, Stahlbeton, WU-Beton, BK2, 40 cm: 541 m² - Streifenfundament, C20/25, X0, WF:: 27 m³ - Deckenplatte, C25/30, Stahlbeton, Sichtbeton, RC, XC1, 25 cm: 508 m² - Deckenplatte, C25/30, Stahlbeton, Sichtbeton, RC, XC3, 25 cm: 234 m² - Treppenlauf, Fertigteil, gerade, C30/37, Stb, 17 STG, b=1,00 m: 1 St. - Treppenlauf, Fertigteil, gerade, C30/37, Stb, 10 STG, b=1,25 m: 2 St. - Fertigteil-Innenwandelement, C25/30, XC1, WO, 22 cm: 290 m² - Fertigteil-Innenwandelement, C25/30, XC1, WO, 24 cm: 88 m² - Fertigteil-Innenwandelement, C25/30, XC1, WO, 25 cm: 37 m² - Fertigteil-Fassaden-Element, 3-schichtig, Dicke 44 cm: 133 m² - Fertigteil-Fassaden-Element, 1-schichtig, Dicke 22 cm: 131 m² - Betonstabstahl, B500B:: 98 t Stahlbauarbeiten - Stahlstütze, Stahlkonstruktion, grundiert, HEB260:: 4,6 t - Stahlstütze, Stahlkonstruktion, grundiert, HEB360: 5,1 t - Stahlträger, Stahlkonstruktion, grundiert, HEB260: 9,2 t - Stahlträger, Stahlkonstruktion, grundiert, HEB360: 8,3 t - Dachdeckung, Trapezprofil, 135/310 mm/1,5 mm: 296 m² - Einbauteile oder Hilfskonstruktionen, grundiert: 1,3 t Dämm- und Abdichtungsarbeiten - Perimeterdämmung, PB, XPS-ds, 035, 100 mm, unter Bodenplatte: 265 m² - Perimeterdämmung, PW, XPS-dh, 035, 100 mm, seitlich der Bodenplatte: 97 m² - Abdichtung, EPDM-Bahn, b=400 mm:: 64 m TGA-Arbeiten - Abwasseranlagen, Vollwand-Kanalrohr DN110: 8 m - Spiralschlauch für DN150-Gebäudeeinführungssystem, 15 m: 2 St. - Ringerder Edelstahl V4A rund: 250 m - Funktionspotentialausgleichserder Fl30-St feuerverzinkt: 170 m Gerüst / Schutzmaßnahmen - Fensteröffnung provisorisch schließen, Holzunterkonstruktion mit OSB: 50 m² - Fassadengerüst, Lastklasse 3, W09: 884 m² - Gerüstüberbrückung, Lastklasse 4, W09: 18 m - Treppenturm, vorgebaut, Lastklasse 4, 0,75-1,00 m: 16 m - Arbeitsbühne, fahrbar, LK 3, bis 3,60 m, Gebrauchsüberlassung: 3 St.Heizungsarbeiten
Stadtverwaltung Kirchheim unter TeckKirchheim unter TeckDeadline: Aug 20ALLGEMEINE BAUBESCHREIBUNG 1.0 Allgemein Gegenstand der Planung ist die denkmalgerechte Sanierung und Modernisierung, sowie der Umbau des Kornhauses in Kirchheim unter Teck. Bei dem Gebäude handelt es sich um einen großen, langgestreckten, viergeschossigen Massivbau aus dem Jahre 1540- 53. Beim großen Stadtbrand 1690 ist das Kornhaus im Innern vollständig ausgebrannt. Es wurde 1696 wieder instandgesetzt. In die stehen gebliebene massive Gebäudehülle wurde eine mehrgeschossige selbstragende Holzkonstruktion implantiert. Das Kornhaus ist vollständig unterkellert. Bei dem Untergeschoss handelt es sich um einen in seiner Dimension und Proportion beeindruckenden Gewölbekeller. Im Laufe seiner langen Geschichte diente das Gebäude dem Hause Württemberg als Kornhaus und ab 1851 der Stadt Kirchheim unter Teck als Kornmarkt, Turnhalle, Lager, Feuerwehrmagzin und zuletzt ausschließlich kulturellen Zwecken. Das Erdgeschoss wurde als Wechselausstellungsraum für Gegenwartskunst genutzt. Die oberen Geschosse beherbergten das Stadtmuseum. Neben der Martinskirche und dem Schloss ist es das größte und mithin signifikanteste Bauvolumen im Zentrum der Stadt. Die Gesamtbaumaßnahme wird in 2 Bauabschnitten ausgeführt. Im 1.Bauabschnitt wird das Kornhaus vom EG bis DG saniert, instandgesetzt und modernisiert. Der erste Rettungsweg, Treppenhaus Ost, sowie ein Aufzug werden bis in das UG geführt. Dadurch wird die vollständige Funktionsfähigkeit des Gebäudes von EG bis DG bis zum Abschluss der Gesamtmaßnahme gewährleistet. Im 2.Bauabschnitt wird nach dem Ausbau des Blockheizkraftwerks der Gewölbekeller von allen restlichen nachträglichen Einbauten befreit und das Natursteingewölbe saniert Alle geplanten Maßnahme werden dem Denkmalschutz des historischen Gebäudes angemessen gerecht saniert. Des Weiteren wird das Gebäude bauphysikalisch und brandschutztechnisch ertüchtigt. Das Baugrundstück befindet sich im Zentrum von Kirchheim, zwischen der Fußgängerzone Max-Eyth-Straße und dem Martinskirchplatz gelegen. Das Gelände weist geringfügiges Gefälle in Ost/ West- und Nord/ Süd- Richtung aus. Die Baustellenzufahrt wird über den Martinskirchplatz erfolgen. Die Lagerflächen sind, der innerstädtischen Situation und den Eigentumverhältnissen geschuldet, beengt. Die im Besitz der Stadt Krichheim betreffenden Flächen, vor allem im Norden des Kornhauses sind begrenzt. Das Grundstück des Martinskirchplatzes ist im Bestiz der evangelischen Kirche. Es werden BE- Flächen von der evangelischen Kirche angemietet. Die geplante Baustellenzufahrt und die Lagerflächen sind der beigefügten Skizze zu entnehmen. Die neue Außentreppe, von UG bis EG, Ausführung im 1.BA, ist zwischen Max-Eyth-Haus und Kornhaus positioniert. Sie befindet sich auf dem Gebiet eines aufgegeben, historischen Friedhofs. Archäologische Grabungen bzw. Untersuchungen werden erforderlich. Sie sind so geplant, dass sie sich ohne terminliche Störungen in den Bauablauf einfügen. 1.1 Baurecht, Denkmalschutz -Bauliche Anlagen und Räume besonderer Art der Nutzung § 38 LBO -Eingetragenes Kulturdenkmal mit besonderen Bedeutung gemäß § 2 (i.V.m. § 28 DSchG) -Gebäude mit einer Höhe bis 13,00 m und Nutzungseinheiten mit jeweils nicht mehr als 400 qm Gebäudeklasse 4, gemäß §2 LBO BW 1.3 Denkmalschutz / denkmalpflegerische Maßnahmen Das Kornhaus steht unter Denkmalschutz und unterliegt damit dem besonderen Schutz des Denkmalschutzgesetzes. Ein äußerst sensibler Umgang mit der originalen Bausubstanz, mit Reparatur- und Restaurierungsmaßnahmen, sowie Veränderungen und Nutzungsspuren ist erforderlich. Oberste Priorität haben in Sinne des Geschichtsdokumentes originale Materialien und Konstruktionen. Sie sind zu schützen und zu erhalten. Unabhängig von im LV beschriebenen, bzw. ausgeschriebenen Schutz- und Sicherungsmaßnahmen, ist mit allen Teilen, Bauteilen und Materialien des Kornhauses sorgsam umzugehen. Sie sind entsprechend zu schützen. Ebenfalls unabhängig von dem LV sind Originalbefunde, z.B. Fassungsreste, usw., insbesondere, wenn sie im Prozeß der Baumaßnahme auftauchen, unverzüglich zu sichern und der Bauleitung zu melden, diese werden baubegleitend dokumentiert und bewertet. 1.4 Lage, Flächen und Volumen Gebäudegrundfläche: ca. 40,80 x 14,70 m Traufhöhe: ca. 11,30 m bzw. 11,700 m (bezogen auf OK Fußboden EG) Firsthöhe: ca. 20,300 m bzw. 20,50 m (bezogen auf OK Fußboden EG) First in Ost-/ West- Richtung Erdbebenzone 0, DIN 4149: 2005-04 DIN 4149: 1981-04 Erdbebenzone EFH 312,34 m ü.NN. 3 Vollgeschossen ein Dachgeschoss mit zwei Ebenen Vollunterkellerung mit Gewölbe im Bestand und ein Untergeschoss-Neubau mit Technikräume, außerhalb des Gebäudes, zwischen Kornhaus und Max-Eyth-Haus. Nutzfläche, gesamt ca. 1.800 qm BGF, gesamt ca . 3.430 qm BRI, Gesamt cs. 14.580 cbm • Anbindung an bestehende Fernwärmezentrale im UG • ca. 1.000 m Rohrleitungen für Heizkreisverteiler, Steigstränge, Heizkörperanschlüsse • Erdgeschoss: ca. 250 m² Fußbodenheizung • 1. + 2. Obergeschoss: ca. 70 Heizkörper gesamt • Dachgeschoss: ca. 20 Konvektoren Brandschutz / Leitungsführung • 2 Hauptschachtanlagen über alle Ebenen • ca. 70 brandabschottungspflichtige DurchführungenKornhaus Neugestaltung Museum
Stadtverwaltung Kirchheim unter TeckKirchheim unter TeckDeadline: Aug 20ALLGEMEINE BAUBESCHREIBUNG 1.0 Allgemein Gegenstand der Planung ist die denkmalgerechte Sanierung und Modernisierung, sowie der Umbau des Kornhauses in Kirchheim unter Teck. Bei dem Gebäude handelt es sich um einen großen, langgestreckten, viergeschossigen Massivbau aus dem Jahre 1540- 53. Beim großen Stadtbrand 1690 ist das Kornhaus im Innern vollständig ausgebrannt. Es wurde 1696 wieder instandgesetzt. In die stehen gebliebene massive Gebäudehülle wurde eine mehrgeschossige selbstragende Holzkonstruktion implantiert. Das Kornhaus ist vollständig unterkellert. Bei dem Untergeschoss handelt es sich um einen in seiner Dimension und Proportion beeindruckenden Gewölbekeller. Im Laufe seiner langen Geschichte diente das Gebäude dem Hause Württemberg als Kornhaus und ab 1851 der Stadt Kirchheim unter Teck als Kornmarkt, Turnhalle, Lager, Feuerwehrmagzin und zuletzt ausschließlich kulturellen Zwecken. Das Erdgeschoss wurde als Wechselausstellungsraum für Gegenwartskunst genutzt. Die oberen Geschosse beherbergten das Stadtmuseum. Neben der Martinskirche und dem Schloss ist es das größte und mithin signifikanteste Bauvolumen im Zentrum der Stadt. Die Gesamtbaumaßnahme wird in 2 Bauabschnitten ausgeführt. Im 1.Bauabschnitt wird das Kornhaus vom EG bis DG saniert, instandgesetzt und modernisiert. Der erste Rettungsweg, Treppenhaus Ost, sowie ein Aufzug werden bis in das UG geführt. Dadurch wird die vollständige Funktionsfähigkeit des Gebäudes von EG bis DG bis zum Abschluss der Gesamtmaßnahme gewährleistet. Im 2.Bauabschnitt wird nach dem Ausbau des Blockheizkraftwerks der Gewölbekeller von allen restlichen nachträglichen Einbauten befreit und das Natursteingewölbe saniert Alle geplanten Maßnahme werden dem Denkmalschutz des historischen Gebäudes angemessen gerecht saniert. Des Weiteren wird das Gebäude bauphysikalisch und brandschutztechnisch ertüchtigt. Das Baugrundstück befindet sich im Zentrum von Kirchheim, zwischen der Fußgängerzone Max-Eyth-Straße und dem Martinskirchplatz gelegen. Das Gelände weist geringfügiges Gefälle in Ost/ West- und Nord/ Süd- Richtung aus. Die Baustellenzufahrt wird über den Martinskirchplatz erfolgen. Die Lagerflächen sind, der innerstädtischen Situation und den Eigentumverhältnissen geschuldet, beengt. Die im Besitz der Stadt Krichheim betreffenden Flächen, vor allem im Norden des Kornhauses sind begrenzt. Das Grundstück des Martinskirchplatzes ist im Bestiz der evangelischen Kirche. Es werden BE- Flächen von der evangelischen Kirche angemietet. Die geplante Baustellenzufahrt und die Lagerflächen sind der beigefügten Skizze zu entnehmen. Die neue Außentreppe, von UG bis EG, Ausführung im 1.BA, ist zwischen Max-Eyth-Haus und Kornhaus positioniert. Sie befindet sich auf dem Gebiet eines aufgegeben, historischen Friedhofs. Archäologische Grabungen bzw. Untersuchungen werden erforderlich. Sie sind so geplant, dass sie sich ohne terminliche Störungen in den Bauablauf einfügen. 1.1 Baurecht, Denkmalschutz -Bauliche Anlagen und Räume besonderer Art der Nutzung § 38 LBO -Eingetragenes Kulturdenkmal mit besonderen Bedeutung gemäß § 2 (i.V.m. § 28 DSchG) -Gebäude mit einer Höhe bis 13,00 m und Nutzungseinheiten mit jeweils nicht mehr als 400 qm Gebäudeklasse 4, gemäß §2 LBO BW 1.3 Denkmalschutz / denkmalpflegerische Maßnahmen Das Kornhaus steht unter Denkmalschutz und unterliegt damit dem besonderen Schutz des Denkmalschutzgesetzes. Ein äußerst sensibler Umgang mit der originalen Bausubstanz, mit Reparatur- und Restaurierungsmaßnahmen, sowie Veränderungen und Nutzungsspuren ist erforderlich. Oberste Priorität haben in Sinne des Geschichtsdokumentes originale Materialien und Konstruktionen. Sie sind zu schützen und zu erhalten. Unabhängig von im LV beschriebenen, bzw. ausgeschriebenen Schutz- und Sicherungsmaßnahmen, ist mit allen Teilen, Bauteilen und Materialien des Kornhauses sorgsam umzugehen. Sie sind entsprechend zu schützen. Ebenfalls unabhängig von dem LV sind Originalbefunde, z.B. Fassungsreste, usw., insbesondere, wenn sie im Prozeß der Baumaßnahme auftauchen, unverzüglich zu sichern und der Bauleitung zu melden, diese werden baubegleitend dokumentiert und bewertet. 1.4 Lage, Flächen und Volumen Gebäudegrundfläche: ca. 40,80 x 14,70 m Traufhöhe: ca. 11,30 m bzw. 11,700 m (bezogen auf OK Fußboden EG) Firsthöhe: ca. 20,300 m bzw. 20,50 m (bezogen auf OK Fußboden EG) First in Ost-/ West- Richtung Erdbebenzone 0, DIN 4149: 2005-04 DIN 4149: 1981-04 Erdbebenzone EFH 312,34 m ü.NN. 3 Vollgeschossen ein Dachgeschoss mit zwei Ebenen Vollunterkellerung mit Gewölbe im Bestand und ein Untergeschoss-Neubau mit Technikräume, außerhalb des Gebäudes, zwischen Kornhaus und Max-Eyth-Haus. Nutzfläche, gesamt ca. 1.800 qm BGF, gesamt ca . 3.430 qm BRI, Gesamt cs. 14.580 cbm Lüftungstechnik • Zentrale RLT-Anlage im DG, Luftleistung ca. 8.000–10.000 m³/h • 3 Lüftungsschächte über alle Geschosse • ca. 400 m Luftleitungen (Wickelfalz + Rechteckkanäle) • ca. 40 Weitwurfdüsen (EG – 2. OG) • ca. 20 Drallauslässe (DG) Brandschutz / Leitungsführung • 2 Hauptschachtanlagen über alle Ebenen • ca. 30 brandabschottungspflichtige Durchführungen
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