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Generalplanungsleistungen für die Erweiterung und Modernisierung des Gemeindesaals in Auersthal
Die Marktgemeinde Auersthal sucht ein Generalplanungsteam für die umfassende Sanierung, Modernisierung und Erweiterung des Gemeindesaals in der Bockfließerstraße 61, 2214 Auersthal. Das Verfahren ist ein wettbewerbsähnliches zweistufiges Verhandlungsverfahren. Der Leistungsumfang umfasst sämtliche Generalplanungsleistungen sowie optional ...
Architecture, Structural Engineering, Electrical Engineering Design, MEP Engineering, Construction Supervision
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- Tender type:
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- Contracting authority:
- Marktgemeinde Auersthal
- Published:
- June 10, 2026
- Deadline:
- July 14, 2026
- Topic:
- Architecture
Tender description
Die Marktgemeinde Auersthal sucht ein Generalplanungsteam für die umfassende Sanierung, Modernisierung und Erweiterung des Gemeindesaals in der Bockfließerstraße 61, 2214 Auersthal. Das Verfahren ist ein wettbewerbsähnliches zweistufiges Verhandlungsverfahren. Der Leistungsumfang umfasst sämtliche Generalplanungsleistungen sowie optional die zugehörigen örtlichen (Fach-)Bauaufsichtsleistungen.
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8Generalplanungsleistungen für die Erweiterung und Modernisierung des Gemeindesaals in Auersthal
Marktgemeinde AuersthalAuersthalDeadline: Jul 14Umfassende Sanierung, Modernisierung und Erweiterung des Gemeindesaals in Auersthal (Bockfließerstraße 61). Gesucht wird ein Generalplanungsteam in einem zweistufigen Verhandlungsverfahren. Leistungsumfang: sämtliche Generalplanungsleistungen sowie optional die örtliche Bauaufsicht.Modernisierung und Erweiterung - Freizeitheim Alte Sinsheimer Straße
Stadt WaibstadtWaibstadtDeadline: Jun 24Die Stadt Waibstadt beabsichtigt die Erweiterung und Sanierung des Freizeitheims in der "Alten Sinsheimer Straße". Das ursprüngliche Gebäude wurde um die Jahrhundertwende als Schulhaus mit vier Klassenräumen errichtet. Später, in den 1950er Jahren, erfolgte die Erweiterung und die Nutzung als Näherei einer Kleiderfabrik. Die jetzige Nutzung als Freizeitheim, Vereinsheim und Bibliothek besteht seit Anfang der 1980er Jahre, hier erfolgte auch die letzte umfangreiche Modernisierung des Gebäudes. Die Beheizung erfolgt über einen Gas-Heizkessel mit 142 kW Nennleistung. Der Wärmeerzeuger sowie die Beleuchtung samt Absicherungen/Verteilungen wurden in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren erneuert. Die Bestandspläne und Lichtbilder zum Bestand sind der Ausschreibung als Anlagen Nr. 12 „Konvolut Bestand“ und Nr. 13 „Bestandspläne Freizeitheim“ beigefügt. Im Rahmen der Bedarfsermittlung hat die Stadt Waibstadt ferner ein erstes Konzept für eine Realisierung eingeholt (s. Anlagen Nr. 15.1 – Nr. 15.6 „Pläne Machbarkeitskonzept“) sowie eine Grobkostenschätzung eingeholt (s. Anlage Nr. 11 „Kostenberechnung nach Gewerken“). Hieraus lässt sich folgendes Projektziel ableiten: Mittelfristig ist es vorgesehen, das Gebäude an das örtliche Nahwärmenetz anzuschließen, welches bereits das Schulzentrum versorgt. Aufgrund der Zeitspanne seit der letzten umfangreichen Sanierung, der akuten Raumnot der örtlichen Vereine und der statischen Probleme sowohl des Sanitärtraktes als auch der Stützwand zum benachbarten Friedhof, soll nun eine Sanierung und Erweiterung des Gebäudes erfolgen. In diesem Zuge soll auch der Innenhof umgestaltet werden, um diesen für die Vereine nutzbar zu machen. Im Rahmen der Baumaßnahme soll der Sanitärtrakt abgebrochen werden, ebenso die Stützwand zum Friedhof. Diese wird durch eine neue, über zwei Ebenen gestaffelte, Wand ersetzt und bildet den nordwestlichen Abschluss des späteren Innenhofes. Anstelle des Sanitärgebäudes wird ein zweigeschossiger Erweiterungsbau errichtet. Hier wird sich später der neue Eingangsbereich befinden, weiter wird hier die Bibliothek im Erdgeschoss untergebracht. Ergänzend dazu befinden sich hier noch neue sanitäre Anlagen, sowie eine Teeküche. Im Altbau wird das Treppenhaus geöffnet, wobei die alte Treppenanlage erhalten bleibt, um die Orientierung in das Obergeschoss zu erleichtern. Durch die Anpassung des Grundrisses entsteht ein kleinerer Vereinsraum, der vorhandene Probenraum bleibt in seiner Größe erhalten. Im Obergeschoss entstehen durch die Verlagerung der Bibliothek in das Erdgeschoss zwei neue Vereinsräume. Ein weiterer entsteht durch die Neuorganisation des Grundrisses im Bereich des Treppenhauses, hier ist auch der Zugang zum Obergeschoss des Erweiterungsbaus. In diesem sind zwei weitere Vereinsräume, samt zugehöriger sanitärer Anlagen untergebracht. Der größere der beiden Räume verfügt über eine Dachterrasse und ist durch eine Rampe von außen zu erreichen. Diese bildet den barrierefreien Zugang zum Obergeschoss. Im Untergeschoss entstehen durch die Verlagerung der Vereinsräume in die oberen Geschosse neue Lagerräume. Hierfür sind nur kosmetische Maßnahmen notwendig. Weitere vorgesehene Maßnahmen sind: • Fassadendämmung im Bereich der Erweiterung aus den 1950er Jahren • Neue Holzfenster mit Dreifachverglasung im Altbau • Vorbereitung der Wärmeversorgung über Fernwärme • Installation einer PV-Anlage auf dem Erweiterungsbau Die bauliche Umsetzung soll voraussichtlich in den Jahren 2026/2027 erfolgen d.h. im Jahr 2027 abgeschlossen werden. Nach vollständiger Beauftragung und Benennung sämtlicher an der Planung Beteiligten wird ein Abstimmungsgespräch durchgeführt, in dem die Rahmenterminplanung unter Mitwirkung aller Planungsbeteiligten geprüft und verbindlich festgelegt wird mit dem Ziel der baulichen Fertigstellung im Jahr 2027. Der dann abgestimmte und freigegebene Rahmenterminplan bildet die verbindliche Grundlage für die weitere Planung und Ausführung. Die Projektleitung wird durch die bauherrenseitige Vertretung der Stadt Waibstadt wahrgenommen. Der Objektplaner übernimmt die Koordination aller für die Realisierung des Projekts erforderlichen Fachplaner (falls erforderlich). Schnittstellen könnten ggf. bestehen insbesondere zu: - Tragwerksplanung - Bauphysik - Restauratorischer Fachplanung - Fachgutachten (Holzschutz, Schadstoffe, Natursteinbehandlung etc.)ProWST - Europaweite Vergabe von Leistungen der Projektsteuerung für die Sanierung, Modernisierung u. bauliche Erweiterung d. Württembergischen Staatstheater Stuttgart am Standort Oberer Schlossgarten
ProWST Projektgesellschaft Württembergische Staatstheater Stuttgart GmbHStuttgartDeadline: Aug 17Das Land Baden-Württemberg und die Landeshauptstadt Stuttgart (LHS) betreiben und finanzieren die Württembergischen Staatstheater Stuttgart (WST), das größte Dreispartenhaus der Welt und die größte Kultureinrichtung von Stadt und Land. Die Staatsoper Stuttgart zählt zu den bedeutendsten europäischen Opernhäusern, das Stuttgarter Ballett gehört zu den international renommiertesten Ballettensembles. Mit jährlich rund 900 Vorstellungen und Veranstaltungen erreichen die Württembergischen Staatstheater Stuttgart im Durchschnitt über mehrere Spielzeiten hinweg ein Publikum von rund 450.000 Besucherinnen und Besuchern. Die Staatstheater melden derzeit über alle Sparten hinweg eine Rekordnachfrage, die deutlich über die Zahlen der Zeit vor Corona hinausgeht. Diese Nachfrage hat sich über mehrere Spielzeiten hinweg aufgebaut; es ist also davon auszugehen, dass es sich um ein mittelfristig stabiles Phänomen handelt. Der Gebäudekomplex der Württembergischen Staatstheater Stuttgart (WST) am Standort Oberer Schlossgarten, bestehend aus dem denkmalgeschützten Opernhaus, dem denkmalgeschützten Verwaltungs- und dem Kulissengebäude, muss dringend saniert, modernisiert und erweitert werden. Die Arbeitsbedingungen der ca. 1.450 Mitarbeitenden entsprechen nicht mehr heutigen Standards und Vorschriften. Darüber hinaus führen die Einschränkungen durch veraltete Technik und aufgrund von fehlenden Flächen und Funktionen zu erheblichen Einschränkungen im Proben- und Spielbetrieb. Lediglich das bereits in Teilen modernisierte Schauspielhaus, welches ebenfalls Teil des Gebäudeensembles ist, ist von der anstehenden Maßnahme nicht betroffen. Geplant ist ein zukunftsweisendes städtebauliches und architektonisches Konzept für die Erweiterung der Württembergischen Staatstheater (WST) in Stuttgart zu umzusetzen. Das Gebäudeensemble der Staatstheater soll ein offener, identitätsstiftender Ort sein, ohne die Funktionalitäten des Theaterbetriebes einzuschränken - ein "Haus ohne Rückseiten", das sich durch Adressbildung und Offenheit zu allen Seiten auszeichnet. Das Konzept soll positiv sowohl zur "Stuttgarter Kulturmeile" beitragen als auch zur Aufenthaltsqualität in der Stadt. Die Integration ins Umfeld - insbesondere im Kontext der Bundesstraße B14 - soll durch die Neuordnung und die gestalterische Aufwertung des öffentlichen Raums erfolgen. Das Projekt soll ein neues Kulturensemble im Herzen der Stadt schaffen, das Denkmalschutz, Stadtentwicklung und öffentliche Raumgestaltung in einem nachhaltigen Gesamtkonzept integriert. Ein stadtplanerisches Ziel soll die Öffnung und Durchlässigkeit des Opernhauses im übertragenen Sinn sein, um das Gebäudeensemble als offenen Ort für die gesamte Stadtgesellschaft erlebbar zu machen. Der Schwerpunkt der Sanierungsmaßnahme sind die Verbesserung der künstlerischen und betrieblichen Arbeitsbedingungen für die ca. 1.450 Mitarbeitenden, der Funktionalität der Bühne im Opernhaus und sämtlicher umgebender Funktionsräume im Kontext, sowie der Besucherbereiche des Opernhauses und der Gastronomie. Wichtigste Maßnahmenpakete der Baudurchführung sind die Sanierung des denkmalgeschützten Opernhauses und Verwaltungstrakts inkl. Versetzen des Seitenportals des Opernhauses (Erweiterung Kreuzbühne) sowie der Erweiterungsbau an Stelle des bestehenden rückzubauenden Kulissengebäudes. Die besonderen Rahmenbedingungen liegen in den Denkmalschutzvorgaben für Opern-haus, Verwaltungsgebäude und Schnittstelle zum Schauspielhaus, in den notwendigen strukturellen Eingriffen im denkmalgeschützten Opernhaus, in Abbruch und Baudurchführung im laufenden Betrieb des Schauspielhauses und Verwaltungsbaus, sowie in der beengten hocherschlossenen Innenstadtlage und erschwerten Gründung (B14, Stadtbahntunnel, Fernwärmeleitung, Heilwasserschutzgebiet). Der wirtschaftlichen und nachhaltigen Umsetzung des Projekts kommt eine sehr hohe Bedeutung zu. Dabei ist dem verantwortungsbewussten Einsatz finanzieller, materieller und energetischer Mittel Rechnung zu tragen und von besonderer Relevanz. Zudem sind die notwendige Sanierung und Erweiterung des Opernhauses von großer kulturpolitischer, gesellschaftspolitischer und städtebaulicher Bedeutung und stehen im Fokus von Öffentlichkeit, Presse und Politik. Das Gesamtvorhaben der Sanierung der WST umfasst auch die Errichtung eines Interimsstandorts in Stuttgart-Nord sowie den Neubau eines Werkstattgebäudes in Stuttgart-Bad Cannstatt, die jedoch beide nicht Teil dieser Ausschreibung sind. Zur Planung und Durchführung dieser Baumaßnahmen haben das Land Baden-Württemberg und die Landeshauptstadt Stuttgart die ProWST Projektgesellschaft Württembergische Staatstheater Stuttgart GmbH gegründet, an der sie zu je 50 Prozent beteiligt sind. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens sind Leistungen der Projektsteuerung für die Sanierung, Modernisierung und bauliche Erweiterung der Württembergischen Staatstheater am Standort Oberer Schlossgarten, Stuttgart. Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung. Die Planungen erfolgen unter Einsatz von BIM, sodass auch seitens der Projektsteuerung entsprechende Kompetenzen erwartet werden. Nähere Informationen zum Auftragsgegenstand und zum Terminplan erhalten die im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Bewerber mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe.ProWST - Europaweite Vergabe von Leistungen der Projektsteuerung für die Sanierung, Modernisierung u. bauliche Erweiterung d. Württembergischen Staatstheater Stuttgart am Standort Oberer Schlossgarten
ProWST Projektgesellschaft Württembergische Staatstheater Stuttgart GmbHStuttgartDas Land Baden-Württemberg und die Landeshauptstadt Stuttgart (LHS) betreiben und finanzieren die Württembergischen Staatstheater Stuttgart (WST), das größte Dreispartenhaus der Welt und die größte Kultureinrichtung von Stadt und Land. Die Staatsoper Stuttgart zählt zu den bedeutendsten europäischen Opernhäusern, das Stuttgarter Ballett gehört zu den international renommiertesten Ballettensembles. Mit jährlich rund 900 Vorstellungen und Veranstaltungen erreichen die Württembergischen Staatstheater Stuttgart im Durchschnitt über mehrere Spielzeiten hinweg ein Publikum von rund 450.000 Besucherinnen und Besuchern. Die Staatstheater melden derzeit über alle Sparten hinweg eine Rekordnachfrage, die deutlich über die Zahlen der Zeit vor Corona hinausgeht. Diese Nachfrage hat sich über mehrere Spielzeiten hinweg aufgebaut; es ist also davon auszugehen, dass es sich um ein mittelfristig stabiles Phänomen handelt. Der Gebäudekomplex der Württembergischen Staatstheater Stuttgart (WST) am Standort Oberer Schlossgarten, bestehend aus dem denkmalgeschützten Opernhaus, dem denkmalgeschützten Verwaltungs- und dem Kulissengebäude, muss dringend saniert, modernisiert und erweitert werden. Die Arbeitsbedingungen der ca. 1.450 Mitarbeitenden entsprechen nicht mehr heutigen Standards und Vorschriften. Darüber hinaus führen die Einschränkungen durch veraltete Technik und aufgrund von fehlenden Flächen und Funktionen zu erheblichen Einschränkungen im Proben- und Spielbetrieb. Lediglich das bereits in Teilen modernisierte Schauspielhaus, welches ebenfalls Teil des Gebäudeensembles ist, ist von der anstehenden Maßnahme nicht betroffen. Geplant ist ein zukunftsweisendes städtebauliches und architektonisches Konzept für die Erweiterung der Württembergischen Staatstheater (WST) in Stuttgart zu umzusetzen. Das Gebäudeensemble der Staatstheater soll ein offener, identitätsstiftender Ort sein, ohne die Funktionalitäten des Theaterbetriebes einzuschränken - ein "Haus ohne Rückseiten", das sich durch Adressbildung und Offenheit zu allen Seiten auszeichnet. Das Konzept soll positiv sowohl zur "Stuttgarter Kulturmeile" beitragen als auch zur Aufenthaltsqualität in der Stadt. Die Integration ins Umfeld - insbesondere im Kontext der Bundesstraße B14 - soll durch die Neuordnung und die gestalterische Aufwertung des öffentlichen Raums erfolgen. Das Projekt soll ein neues Kulturensemble im Herzen der Stadt schaffen, das Denkmalschutz, Stadtentwicklung und öffentliche Raumgestaltung in einem nachhaltigen Gesamtkonzept integriert. Ein stadtplanerisches Ziel soll die Öffnung und Durchlässigkeit des Opernhauses im übertragenen Sinn sein, um das Gebäudeensemble als offenen Ort für die gesamte Stadtgesellschaft erlebbar zu machen. Der Schwerpunkt der Sanierungsmaßnahme sind die Verbesserung der künstlerischen und betrieblichen Arbeitsbedingungen für die ca. 1.450 Mitarbeitenden, der Funktionalität der Bühne im Opernhaus und sämtlicher umgebender Funktionsräume im Kontext, sowie der Besucherbereiche des Opernhauses und der Gastronomie. Wichtigste Maßnahmenpakete der Baudurchführung sind die Sanierung des denkmalgeschützten Opernhauses und Verwaltungstrakts inkl. Versetzen des Seitenportals des Opernhauses (Erweiterung Kreuzbühne) sowie der Erweiterungsbau an Stelle des bestehenden rückzubauenden Kulissengebäudes. Die besonderen Rahmenbedingungen liegen in den Denkmalschutzvorgaben für Opern-haus, Verwaltungsgebäude und Schnittstelle zum Schauspielhaus, in den notwendigen strukturellen Eingriffen im denkmalgeschützten Opernhaus, in Abbruch und Baudurchführung im laufenden Betrieb des Schauspielhauses und Verwaltungsbaus, sowie in der beengten hocherschlossenen Innenstadtlage und erschwerten Gründung (B14, Stadtbahntunnel, Fernwärmeleitung, Heilwasserschutzgebiet). Der wirtschaftlichen und nachhaltigen Umsetzung des Projekts kommt eine sehr hohe Bedeutung zu. Dabei ist dem verantwortungsbewussten Einsatz finanzieller, materieller und energetischer Mittel Rechnung zu tragen und von besonderer Relevanz. Zudem sind die notwendige Sanierung und Erweiterung des Opernhauses von großer kulturpolitischer, gesellschaftspolitischer und städtebaulicher Bedeutung und stehen im Fokus von Öffentlichkeit, Presse und Politik. Das Gesamtvorhaben der Sanierung der WST umfasst auch die Errichtung eines Interimsstandorts in Stuttgart-Nord sowie den Neubau eines Werkstattgebäudes in Stuttgart-Bad Cannstatt, die jedoch beide nicht Teil dieser Ausschreibung sind. Zur Planung und Durchführung dieser Baumaßnahmen haben das Land Baden-Württemberg und die Landeshauptstadt Stuttgart die ProWST Projektgesellschaft Württembergische Staatstheater Stuttgart GmbH gegründet, an der sie zu je 50 Prozent beteiligt sind. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens sind Leistungen der Projektsteuerung für die Sanierung, Modernisierung und bauliche Erweiterung der Württembergischen Staatstheater am Standort Oberer Schlossgarten, Stuttgart. Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung. Die Planungen erfolgen unter Einsatz von BIM, sodass auch seitens der Projektsteuerung entsprechende Kompetenzen erwartet werden. Nähere Informationen zum Auftragsgegenstand und zum Terminplan erhalten die im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Bewerber mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe.TNW_HLS_KJF der Diözese Regensburg e.V._Schulbaumaßnahme Umbau, Neubau und Erweiterung, Sanierung, Modernisierung und Umstrukturierung des PRMZ in Regensburg
Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e. V.RegensburgDeadline: Jul 21Es wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben mit dem Ziel zu untersuchen, inwieweit ein Ausbau und eine Neukonzeption des Pater-Rupert-Mayer-Zentrums zielgerichtet und ressourcenschonend auf dem bestehenden Gelände umsetzbar ist, bzw. welche zusätzlichen Grundstücksflächen hierfür benötigt werden. Neben der Untersuchung einer funktionalen Anordnung von Nutzungseinheiten den baurechtlichen Belangen war es Aufgabe, eine Umsetzbarkeit in Bauabschnitten im Hinblick auf die Aufrechterhaltung eines störungsfreien Schulbetriebs zu untersuchen. Das Ergebnis der Machbarkeitsstudie liegt mit Bericht vom 12.03.2025 vor. Grundlage der Studie war ein zur Verfügung gestelltes Raumprogramm für die Schule und die Heilpädagogische Tagesstätte (HPT). Nach dem Ergebnis der Machbarkeitsstudie sind 4960 m² Bestandsgebäude abzubrechen, 14.320 m² neu zu errichten und 5980 m² zu sanieren. Die voraussichtlichen Kosten der Kostengruppe 200 wurden mit 1,7 Millionen EUR, der Kostengruppe 300 + 400 mit 62,2 Millionen EUR (davon Kostengruppe 400 ca. 35 %, mithin ca. 22 Millionen EUR er, der Kostengruppe 500 mit 6,8 Millionen EUR und der Kostengruppe 700 mit 14,4 Millionen EUR eingeschätzt (Kostengruppen 200, 300, 400, 500 und 700 insgesamt 85,1 Millionen EUR brutto). Die Kosten der Kostengruppe 600 werden auftraggeberseits mit 1,3 Millionen EUR brutto eingeschätzt. Nach der Machbarkeitsstudie sind 4 Bauabschnitte angedacht und 7 Bauteile (A - G) betroffen. Die anrechenbaren Kosten der einzelnen Anlagengruppen wurden auf Basis der Machbarkeitsstudie (nur) für die Abfrage der Honorarangebote für die Anlagengruppen 1 und 2 mit je 4,5 Millionen EUR, für die Anlagengruppen 3 mit 2,9 Millionen EUR und für die Anlagengruppe 8 mit 550.000 EUR veranschlagt. 1. Bauabschnitt: Neubau Bauteil A und Turnhalle, Umzug SVE (Bestandsbauteil B) in Bauteil A mit einer Bauzeit von 26 Monaten; 2. Bauabschnitt: Abbruch bestehende SVE (Bestand Bauteil B) und Neubau Bauteil B, Umzug aus Bauteil C in Bauteil A mit Umzug aus Bauteil D in Bauteil B und Umzug aus Bauteil E in Bauteil B mit einer Bauzeit von 30 Monaten; 3. Bauabschnitt: Abbruch Bauteil E, Sanierung und Aufstockung Bauteil C mit Sanierung Bauteil D mit einer Bauzeit von 28 Monaten; 4. Bauabschnitt: Umzug Bauteil F in Neubauten C und D, Abbruch und Neubau Bauteil F mit Erweiterung Speisesaal (Bauteil G) mit einer Bauzeit von 28 Monaten. Nach Fertigstellung des 4. Bauabschnitts ist der Einzug der 16 Klassen der Grundschule Weinweg geplant. Die Gesamtbauzeit wird mit knapp 10 Jahren veranschlagt. Nach den derzeitigen Überlegungen des Auftraggebers besteht mit der Machbarkeitsstudie Einverständnis, die Maßnahme soll gemäß dem Ergebnis der Machbarkeitsstudie umgesetzt werden. Es ist damit angedacht, das Bestandsgebäude in Teilen abzubrechen, zu modernisieren, zu sanieren und durch Aufstockung sowie mit Neu- und Anbauten zu erweitern, einschließlich eines Neubaus SVE mit schulischer Nutzung der oberen Etagen zzgl. der Neugestaltung der Außen- sowie Sportanlagen. Sollte sich herausstellen, dass eines oder mehrere für die Sanierung vorgesehene Bestandsgebäude aus technischen oder wirtschaftlichen Gründen nicht erhalten werden können, ist an deren Stelle ein Neubau zu planen. Nach dem Ergebnis der Machbarkeitsstudie ist die derzeit beabsichtigte Maßnahme wirtschaftlicher als ein Abbruch sämtlicher Gebäude und die Errichtung eines kompletten Neubaus an anderer Stelle. Für die Schulbaumaßnahme Umbau, Neubau und Erweiterung, Sanierung, Modernisierung und Umstrukturierung des PR MZ werden mit vorliegender Ausschreibung die Planungsleistungen gemäß Leistungsbild Technische Ausrüstung, § 55 Abs. 1 HOAI i.V.m. Anlage 15 für die Anlagengruppen 1, 2, 3 und 8 beauftragt. Die Auftragserteilung erfolgt stufen- und abschnittsweise und beinhaltet die Leistungsphasen 1-9 sowie die Besonderen Leistungen der Bestandsaufnahme, der Erarbeitung eines Klimakonzeptes im Sinne eines eigenständigen, über die übliche Anlagenplanung hinausgehenden Klima-, Nachhaltigkeits- und Energiekonzepts sowie Leistungen gemäß Anlage 2 - "Ergänzende Vereinbarungen zum Fachplanervertrag". Auftragsgegenstand bei Anlagengruppe 3 ist auch die Planung der technischen Ausrüstungen Freianlagen (KG 540). Beauftragt wird also die vollständige Entwässerungsplanung, auch über die Gebäudegrenze hinaus. Der Leistungsumfang umfasst die Bestandsaufnahme, Bewertung und planerische Einbindung der vorhandenen Entwässerungsanlagen der zu erhaltenden Gebäude einschließlich vorhandener Grundleitungen, Anschlussleitungen und sonstiger relevanter Bestandsleitungen auf dem Grundstück. Die Planung hat die innere und äußere Grundstücksentwässerung als durchgängiges Gesamtsystem zu berücksichtigen und die funktionale, hydraulische sowie bauliche Anbindung an den vorhandenen Bestand sicherzustellen. Erforderliche Anpassungen, Umverlegungen, Sanierungen oder Neuordnungen der Bestandsleitungen sind planerisch zu erfassen und in die Gesamtlösung zu integrieren. Die Entwässerungsplanung umfasst also den Planungsbereich vom Gebäude über die Grundstücksentwässerung bis einschließlich zum Anschluss an den öffentlichen Kanal. Beauftragt wird ein Ingenieurbüro, das über für die Maßnahme relevante einschlägige Erfahrungen verfügt und auch die personellen Kapazitäten hat, das Projekt im Hinblick auf die lange Zeitdauer umzusetzen. Einschlägige Erfahrungen sollten vorliegen im Hinblick auf die Erstellung eigenständiger Klimakonzepte im Rahmen einer haustechnischen Gesamtkonzeption und bei der GNichtoffener, einphasiger, interdisziplinärer Realisierungswettbewerb gem. RPW "Generalsanierung Deutsches Nationaltheater Weimar - Haupthaus"
Stadtverwaltung Weimar, Dezernat für Bauen und Verkehr, Stabsstelle Generalsanierung DNT WeimarWeimarDie Stadt Weimar beabsichtigt, das Deutsche Nationaltheater Weimar (DNT) als den bedeutendsten Bühnenbetrieb Weimars von herausragender kommunaler, regionaler und nationaler Bedeutung als Einzeldenkmal im Kontext seiner prägnanten Umgebung instandzusetzen, zu modernisieren und im Sinne eines lebendigen kulturellen Zentrums zukunftsorientiert und in einer hohen Qualität umzubauen. Die Institution vereint das Musiktheater und die Sprechbühne sowie das A-Orchester Staatskapelle Weimar. Anlass und Ziel der Generalsanierung sind zum einen die Instandsetzung und Modernisierung altersbedingter Mängel und Defizite der Bausubstanz wie der technischen Gebäudeausrüstung, insbesondere Defizite bei der Saal- und Orchesterakustik, der Sichtlinien, der barrierefreien Erschließung, bei der Sicherheit und beim Komfort der Zuschauer, bei der IT-Unterstützung/Digitalisierung („Smart“- Theater) und bei der Energieeffizienz (Klimaneutralität). Zum anderen sind durch funktionale und gesetzliche Anforderungen sowie räumliche Mehrbedarfe erhebliche Flächenerweiterungen absehbar. Im Mittelpunkt der Aufgabe stehen die Konzentration und Bündelung bestehender Ressourcen und die Einordnung der seitens der DNT GmbH Weimar angezeigten Mehrbedarfe mit optimalen Funktionalitäten und räumlichen Zuschnitten der verschiedenen Nutzungsbereiche, die Erhöhung des Erlebnisgehaltes und des Besucherkomforts sowie positive städtebauliche Effekte unter besonderer Beachtung der denkmalpflegerischen Zielstellung. Das Gesamtprojekt besteht aus 3 Teilprojekten (TP). TP 1: Die Generalsanierung, Umstrukturierung und moderate Erweiterung am Haupthaus, unter Berücksichtigung denkmalrechtlicher und städtebauliche Randbedingungen TP 2: Der Neubau für die Unterbringung der Theaterwerkstätten TP 3: Die geringfügige Erweiterung der bereits bestehenden Redoute Gegenstand des hier bekanntgemachten Wettbewerbs ist ausschließlich die Generalsanierung, Umstrukturierung und moderate Erweiterung am Haupthaus (TP 1), unter Berücksichtigung denkmalrechtlicher und städtebaulicher Randbedingungen. Kosten und Fördermittel Die Generalsanierung DNT ist ein Förderprojekt, welches mit insgesamt 167 Mio. zu jeweils 50 % durch Bundesmittel und Landesmittel des Freistaates Thüringen, finanziert werden soll. Für den Kostenrahmen am Haupthaus (Stand 2022) sind folgende Größen vorgesehen: TP 1 Gesamt: 110.951.313 EUR Brutto KG 300 48.398.816 EUR inkl. 19% MwSt. KG 400 32.265.877 EUR inkl. 19% MwSt. KG 500 595.000 EUR inkl. 19% MwSt Das Raumprogramm umfasst ca. 12.400 m² Nutzfläche. Die Fertigstellung der Sanierung ist für Mitte 2031 vorgesehen. Der Wettbewerb richtet sich an Architekt:innen als Generalplaner in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit den Fachbereichen Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 1 - 8), Wärmeschutz- und Energiebilanzierung sowie Brandschutzplanung. Die Ausloberin beabsichtigt die Vergabe von Generalplanungsleistungen. Gegenstand der geplanten Beauftragung: Gegenstand der Vergabe im Verhandlungsverfahren sind Generalplanungsleistungen mit BIM-Implementierung: - Leistungen gemäß Teil 3 Objektplanung, Abschnitt 1 Gebäude und Innenräume, § 34 HOAI 2021 in Verbindung mit Anlage 10 - Leistungen gemäß Teil 4 Fachplanung, Abschnitt 1 Tragwerksplanung, § 51 HOAI 2021 in Verbindung mit Anlage 14 - Leistungen gemäß Teil 4 Fachplanung, Abschnitt 2 Technische Ausrüstung, § 55 HOAI 2021 in Verbindung mit Anlage 15 - Leistungen Wärmeschutz- und Energiebilanzierung - Brandschutzplanung Es werden Wettbewerbsbeiträge erwartet, die eine Realisierbarkeit hinsichtlich der Anforderungen an Akustik und Bühnentechnik gewährleisten. Den teilnehmenden Generalplanungsteams wird daher empfohlen, Fachplaner:innen für den Bereich Planung Bühnentechnik sowie Bau- und Raumakustik beratend hinzuzuziehen, sofern diese Kompetenzen nicht selbst im bekanntgemachten Team vorhanden sind. Es ist zulässig, dass fachplanerische Beratung bei mehreren Wettbewerbsteams erfolgt, es ist jedoch Personengleichheit und Wissensübermittlung eigenverantwortlich auszuschließen. Die an der Beratung Beteiligten dürfen benannt werden; es besteht für die Hinzuziehung von dieser externen Kompetenz jedoch generell kein Auftragsversprechen; diese Planungsleistungen (Bühnentechnik, Bau- und Raumakustik und weitere) werden separat in VgV- Verfahren ausgeschrieben und vergeben! Fachplaner:innen, welche an diesen Verfahren teilnehmen möchten, können vorher beratend an der Erarbeitung von Wettbewerbsbeiträgen einzelner Wettbewerbsteilnehmer:innen mitgewirkt haben. Für die Planung ab der Weiterbearbeitung nach Abschluss des VgV-Verfahrens wird die Zuhilfenahme einer Gebäudedatenmodellierung BIM für alle beteiligten Planer:innen als Mindeststandard verbindlich vorgeschrieben und Vertragsbestandteil. Nähere Informationen finden sich in den Entwürfen der AIA und der Modellierungsrichtlinie (Anlage D.19). Die Planungsbüros gewährleisten die Übernahme folgender BIM-Rollen: BIM-Gesamtkoordination, jeweilige BIM-Koordination und BIM-Autorenschaft. Für die bauherrenseitige Koordinierung wird von der Auftraggeberin ein Projektsteuerer als BIM-Manager beauftragt.Nichtoffener, einphasiger, interdisziplinärer Realisierungswettbewerb gem. RPW "Generalsanierung Deutsches Nationaltheater Weimar - Haupthaus"
Stadtverwaltung Weimar, Dezernat für Bauen und Verkehr, Stabsstelle Generalsanierung DNT WeimarWeimarDie Stadt Weimar beabsichtigt, das Deutsche Nationaltheater Weimar (DNT) als den bedeutendsten Bühnenbetrieb Weimars von herausragender kommunaler, regionaler und nationaler Bedeutung als Einzeldenkmal im Kontext seiner prägnanten Umgebung instandzusetzen, zu modernisieren und im Sinne eines lebendigen kulturellen Zentrums zukunftsorientiert und in einer hohen Qualität umzubauen. Die Institution vereint das Musiktheater und die Sprechbühne sowie das A-Orchester Staatskapelle Weimar. Anlass und Ziel der Generalsanierung sind zum einen die Instandsetzung und Modernisierung altersbedingter Mängel und Defizite der Bausubstanz wie der technischen Gebäudeausrüstung, insbesondere Defizite bei der Saal- und Orchesterakustik, der Sichtlinien, der barrierefreien Erschließung, bei der Sicherheit und beim Komfort der Zuschauer, bei der IT-Unterstützung/Digitalisierung („Smart“- Theater) und bei der Energieeffizienz (Klimaneutralität). Zum anderen sind durch funktionale und gesetzliche Anforderungen sowie räumliche Mehrbedarfe erhebliche Flächenerweiterungen absehbar. Im Mittelpunkt der Aufgabe stehen die Konzentration und Bündelung bestehender Ressourcen und die Einordnung der seitens der DNT GmbH Weimar angezeigten Mehrbedarfe mit optimalen Funktionalitäten und räumlichen Zuschnitten der verschiedenen Nutzungsbereiche, die Erhöhung des Erlebnisgehaltes und des Besucherkomforts sowie positive städtebauliche Effekte unter besonderer Beachtung der denkmalpflegerischen Zielstellung. Das Gesamtprojekt besteht aus 3 Teilprojekten (TP). TP 1: Die Generalsanierung, Umstrukturierung und moderate Erweiterung am Haupthaus, unter Berücksichtigung denkmalrechtlicher und städtebauliche Randbedingungen TP 2: Der Neubau für die Unterbringung der Theaterwerkstätten TP 3: Die geringfügige Erweiterung der bereits bestehenden Redoute Gegenstand des hier bekanntgemachten Wettbewerbs ist ausschließlich die Generalsanierung, Umstrukturierung und moderate Erweiterung am Haupthaus (TP 1), unter Berücksichtigung denkmalrechtlicher und städtebaulicher Randbedingungen. Kosten und Fördermittel Die Generalsanierung DNT ist ein Förderprojekt, welches mit insgesamt 167 Mio. zu jeweils 50 % durch Bundesmittel und Landesmittel des Freistaates Thüringen, finanziert werden soll. Für den Kostenrahmen am Haupthaus (Stand 2022) sind folgende Größen vorgesehen: TP 1 Gesamt: 110.951.313 EUR Brutto KG 300 48.398.816 EUR inkl. 19% MwSt. KG 400 32.265.877 EUR inkl. 19% MwSt. KG 500 595.000 EUR inkl. 19% MwSt Das Raumprogramm umfasst ca. 12.400 m² Nutzfläche. Die Fertigstellung der Sanierung ist für Mitte 2031 vorgesehen. Der Wettbewerb richtet sich an Architekt:innen als Generalplaner in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit den Fachbereichen Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 1 - 8), Wärmeschutz- und Energiebilanzierung sowie Brandschutzplanung. Die Ausloberin beabsichtigt die Vergabe von Generalplanungsleistungen. Gegenstand der geplanten Beauftragung: Gegenstand der Vergabe im Verhandlungsverfahren sind Generalplanungsleistungen mit BIM-Implementierung: - Leistungen gemäß Teil 3 Objektplanung, Abschnitt 1 Gebäude und Innenräume, § 34 HOAI 2021 in Verbindung mit Anlage 10 - Leistungen gemäß Teil 4 Fachplanung, Abschnitt 1 Tragwerksplanung, § 51 HOAI 2021 in Verbindung mit Anlage 14 - Leistungen gemäß Teil 4 Fachplanung, Abschnitt 2 Technische Ausrüstung, § 55 HOAI 2021 in Verbindung mit Anlage 15 - Leistungen Wärmeschutz- und Energiebilanzierung - Brandschutzplanung Es werden Wettbewerbsbeiträge erwartet, die eine Realisierbarkeit hinsichtlich der Anforderungen an Akustik und Bühnentechnik gewährleisten. Den teilnehmenden Generalplanungsteams wird daher empfohlen, Fachplaner:innen für den Bereich Planung Bühnentechnik sowie Bau- und Raumakustik beratend hinzuzuziehen, sofern diese Kompetenzen nicht selbst im bekanntgemachten Team vorhanden sind. Es ist zulässig, dass fachplanerische Beratung bei mehreren Wettbewerbsteams erfolgt, es ist jedoch Personengleichheit und Wissensübermittlung eigenverantwortlich auszuschließen. Die an der Beratung Beteiligten dürfen benannt werden; es besteht für die Hinzuziehung von dieser externen Kompetenz jedoch generell kein Auftragsversprechen; diese Planungsleistungen (Bühnentechnik, Bau- und Raumakustik und weitere) werden separat in VgV- Verfahren ausgeschrieben und vergeben! Fachplaner:innen, welche an diesen Verfahren teilnehmen möchten, können vorher beratend an der Erarbeitung von Wettbewerbsbeiträgen einzelner Wettbewerbsteilnehmer:innen mitgewirkt haben. Für die Planung ab der Weiterbearbeitung nach Abschluss des VgV-Verfahrens wird die Zuhilfenahme einer Gebäudedatenmodellierung BIM für alle beteiligten Planer:innen als Mindeststandard verbindlich vorgeschrieben und Vertragsbestandteil. Nähere Informationen finden sich in den Entwürfen der AIA und der Modellierungsrichtlinie (Anlage D.19). Die Planungsbüros gewährleisten die Übernahme folgender BIM-Rollen: BIM-Gesamtkoordination, jeweilige BIM-Koordination und BIM-Autorenschaft. Für die bauherrenseitige Koordinierung wird von der Auftraggeberin ein Projektsteuerer als BIM-Manager beauftragt.Generalplanerleistungen – Neubau des Förderschulcampus Paderborn
Kreis PaderbornPaderbornHintergrund und Anlass der Maßnahme Ab August 2026 haben alle Kinder der ersten Grundschulklassen Anspruch auf ganztägige Förderung. Dieser Anspruch wird schrittweise bis 2029 auf alle Jahrgangsstufen bis zur vierten Klasse ausgeweitet. Vor diesem Hintergrund ist es eine zentrale Aufgabe, die räumlichen und pädagogischen Rahmenbedingungen an den kreiseigenen Förderschulen zukunftsfähig zu gestalten. Im Rahmen einer umfassenden Schulentwicklungsplanung wurden die Gebäude der bestehenden Förderschulen – der Astrid-Lindgren-Schule und der Erich-Kästner-Schule – eingehend geprüft. Dabei zeigte sich, dass die baulichen Strukturen beider Schulen den zukünftigen Anforderungen moderner pädagogischer Konzepte und einer ganztägigen Betreuung nicht gerecht werden. Es bestehen erhebliche Defizite hinsichtlich des Flächenangebots, der Barrierefreiheit sowie der funktionalen Raumaufteilung. Eine Sanierung und Erweiterung der bestehenden Gebäude wäre mit unverhältnismäßig hohen Investitionen verbunden und würde die pädagogischen Zielsetzungen nur unzureichend erfüllen. Auf Basis einer Machbarkeitsstudie wurde entschieden, die Astrid-Lindgren-Schule und die Erich-Kästner-Schule auf einem gemeinsamen Förderschul-Campus neu zu errichten. Dabei sollen mögliche Synergien durch die gemeinsame Nutzung bestimmter Flächen und Dienstleistungen genutzt werden, während die Eigenständigkeit der einzelnen Schulen gewahrt bleibt. Ziel dieser Ausschreibung ist es, einen Generalplaner mit der Planung und der Bauabwicklung des Schulcampus zu beauftragen, der die festgestellten Flächenbedarfe, pädagogischen Anforderungen sowie potenzielle Synergieeffekte berücksichtigt. Bei der Planung sollen zudem die Integration des Neubaus in das bestehende Quartier sowie nachhaltige und zukunftsorientierte Bau- und Betriebskonzepte Berücksichtigung finden. Ein geeignetes Grundstück für den Neubau steht bereits zur Verfügung. Für die Umsetzung wird ein Generalplaner beauftragt, der die erforderlichen Planungs- und Beratungsleistungen aus einer Hand erbringt. Damit sollen Schnittstellen reduziert, Verantwortlichkeiten gebündelt sowie Termin- und Kostensicherheit gewährleistet werden. Die Beauftragung umfasst neben den Grundleistungen der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) auch zusätzliche Leistungen, die für die vollständige Realisierung des Bauvorhabens notwendig sind. Der Generalplaner übernimmt die Gesamtkoordination aller Fachdisziplinen sowie die integrale Steuerung der Planung unter Berücksichtigung der vom Auftraggeber vorgegebenen Projektziele. Der zu beauftragende Generalplaner übernimmt sämtliche für die Umsetzung des Projekts erforderlichen Planungs- und Beratungsleistungen gemäß der HOAI sowie ausgewählte zusätzliche Leistungen. Dies umfasst die integrale Planung, Koordination und Steuerung aller relevanten Fachdisziplinen von der Grundlagenermittlung bis zur Objektüberwachung. Zum Leistungsumfang zählen: Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. §§ 33 ff. HOAI, Freianlagenplanung gem. §§ 38 ff. HOAI, Fachplanung Tragwerksplanung gem. §§ 49 ff. HOAI, Fachplanung Technische Ausrüstung gem. §§ 53 ff. HOAI,Fachplanung Bauphysik gem. HOAI-Anlage 1, Nr. 1.2, Fachplanung Brandschutz (konzeptionell und genehmigungsfähig). Beauftragt werden die Leistungsphasen 1 bis 8 nach HOAI: Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung. Die Leistungsphase 9 (Objektbetreuung) ist nicht Bestandteil der Beauftragung, kann jedoch optional zu einem späteren Zeitpunkt abgerufen werden. Bestimmte Leistungen, die gemäß HOAI den Leistungsphasen 6 und 7 zugeordnet sind, werden durch den Auftraggeber selbst erbracht. Vom Auftraggeber übernommene Teilleistungen: In Leistungsphase 6: Zusammenstellen der Vergabeunterlagen, Erstellung der allgemeinen Vorbemerkungen. In Leistungsphase 7: Einholen von Angeboten über die E-Vergabe, Weiterleitung und Beantwortung von Bieterfragen über die E-Vergabe, Durchführung der Submission, Dokumentation des Vergabeverfahrens, Zusammenstellung der Vertragsunterlagen bei Auftragserteilung. Hinweise zur Leistungserbringung: Die Ausschreibungsunterlagen sind zur Prüfung in PDF und GAEB-Format bereitzustellen. Die freigegebenen Vergabeunterlagen sind in PDF und GAEB-Format zu liefern. Submittierte Ausschreibungsunterlagen werden dem Auftragnehmer digital zur Verfügung gestellt. Diese Teilleistungen sind bei der Angebotserstellung zu berücksichtigen und nicht Teil der zu honorierenden Leistungen. Zusätzliche Leistungen Protokollführung und organisatorische Unterstützung, Erstellung von Entscheidungsvorlagen, Moderner digitaler Projektraum, Unterstützung bei Beschlussvorlagen, Kostenverfolgung und Abrechnungsmanagement Vertraulichkeit Mit der Teilnahme verpflichten sich Bewerber, alle im Verfahren erhaltenen Informationen vertraulich zu behandeln und ausschließlich für das Vergabeverfahren und gegebenenfalls die Auftragsdurchführung zu nutzen. Eine Weitergabe an Dritte ist nur mit ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung erlaubt, außer wenn gesetzlich oder behördlich vorgeschrieben oder bei der Weitergabe an professionelle Berater. Bewerber haften für Schäden, die durch unbefugte Weitergabe entstehen, und stellen den Auftraggeber von entsprechenden Ansprüchen frei. Näheres sh. Vergabeunterlagen.
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