Palucca Hochschule für Tanz DresdenDresdenTED
Ausschreibung zur Einführung und zum Betrieb eines Enterprise Content Management Systems an den sächsischen Kunst- und Musikhochschulen mit Optionen zur Nachnutzung (Rahmenvereinbarung)
Ausschreibung zur Einführung und zum Betrieb eines Enterprise Content Management Systems an den sächsischen Kunst- und Musikhochschulen mit Optionen zur Nachnutzung (Rahmenvereinbarung)
Software Development, IT Consulting, IT Support, Software Licences, Document Management
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Ausschreibung zur Einführung und zum Betrieb eines Enterprise Content Management Systems an den sächsischen Kunst- und Musikhochschulen mit Optionen zur Nachnutzung (Rahmenvereinbarung)
- Tender type:
- Tender
- Contracting authority:
- Palucca Hochschule für Tanz Dresden
- Published:
- July 07, 2026
- Deadline:
- Not specified
- Topic:
- Software Development
Tender description
Ausschreibung zur Einführung und zum Betrieb eines Enterprise Content Management Systems an den sächsischen Kunst- und Musikhochschulen mit Optionen zur Nachnutzung (Rahmenvereinbarung)
Further details
After registration, documents, deadlines and submission notes are available in a structured format.
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Einführung Enterprise Architecture Management (EAM)
Das Universitätsklinikum Jena (UKJ) steht vor einer der bedeutendsten digitalen Transformationen seiner jüngeren Geschichte: der Migration des klinischen Informationssystems (KIS) weg von den Bestandssystemen SAP IS-H und Oracle Cerner i.s.h.med. Diese Migration erfordert ein vollständiges Bild der aktuellen Prozess-, Daten- und Systemarchitektur als unverzichtbare Entscheidungs- und Steuerungsgrundlage. Ohne eine valide Enterprise Architecture (EA) ist eine strukturierte KIS-Ausschreibung, ein tragfähiger Schnittstellenplan und eine risikoarme Migrationsstrategie nicht möglich. Das UKJ verfügt derzeit über keinen etablierten EAM-Reifegrad (Reifegrad 0). Der Aufbau eines belastbaren EAM ist daher keine Option, sondern eine operative Notwendigkeit. Darüber hinaus erfordern aktuelle regulatorische und technische Anforderungen - insbesondere ISiK-Konformität (Informationstechnische Systeme im Krankenhaus) sowie FHIR-basierte Interoperabilität - eine systematisch dokumentierte IT-Architektur. EAM ist zudem Voraussetzung für den Aufbau einer zukunftsfähigen KI-Dateninfrastruktur am UKJ. Gegenstand der beabsichtigten Beauftragung ist die Einführung eines Enterprise Architecture Managements am UKJ auf Basis des PRODAS-Frameworks (Prozess-, Daten- und Systemarchitektur) und dessen Implementierung in der technischen EAM-Plattform LUY. - Universitätsklinikum JenaJena
Einführung Enterprise Architecture Management (EAM)
Das Universitätsklinikum Jena (UKJ) steht vor einer der bedeutendsten digitalen Transformationen seiner jüngeren Geschichte: der Migration des klinischen Informationssystems (KIS) weg von den Bestandssystemen SAP IS-H und Oracle Cerner i.s.h.med. Diese Migration erfordert ein vollständiges Bild der aktuellen Prozess-, Daten- und Systemarchitektur als unverzichtbare Entscheidungs- und Steuerungsgrundlage. Ohne eine valide Enterprise Architecture (EA) ist eine strukturierte KIS-Ausschreibung, ein tragfähiger Schnittstellenplan und eine risikoarme Migrationsstrategie nicht möglich. Das UKJ verfügt derzeit über keinen etablierten EAM-Reifegrad (Reifegrad 0). Der Aufbau eines belastbaren EAM ist daher keine Option, sondern eine operative Notwendigkeit. Darüber hinaus erfordern aktuelle regulatorische und technische Anforderungen - insbesondere ISiK-Konformität (Informationstechnische Systeme im Krankenhaus) sowie FHIR-basierte Interoperabilität - eine systematisch dokumentierte IT-Architektur. EAM ist zudem Voraussetzung für den Aufbau einer zukunftsfähigen KI-Dateninfrastruktur am UKJ. Gegenstand der beabsichtigten Beauftragung ist die Einführung eines Enterprise Architecture Managements am UKJ auf Basis des PRODAS-Frameworks (Prozess-, Daten- und Systemarchitektur) und dessen Implementierung in der technischen EAM-Plattform LUY. - Mitteldeutscher Rundfunk (MDR) - AdöRLeipzig
Einführung eines ARD Distribution Media Asset Management Systems (D-MAM)
Im Rahmen des ARD-Projekts "Digitale Erneuerung" wird ein zukunftsfähiges, leistungsstarkes und integriertes Softwaresystem zur Distribution von Audio- und Videoinhalten ausgeschrieben. Ziel ist die Einführung eines Distribution Media Asset Management Systems (D-MAM), das als zentrale technische Plattform für die plattformgerechte Aufbereitung, Verwaltung und Bereitstellung aller digitalen Medieninhalte der ARD dient. Dies umfasst Inhalte für die eigenen Ausspielkanäle der Landesrundfunkanstalten, die ARD-Mediathek und -Audiothek sowie für externe Plattformen (z. B. YouTube, Spotify). Gegenstand der Ausschreibung ist die Bereitstellung eines am Markt bereits eingeführten und produktiv erprobten Softwaresystems im Rahmen eines Software-Mietvertrags. Dieses bildet den Kern des zukünftigen D-MAM. Darüber hinaus umfasst der Auftragsgegenstand Dienstleistungen zur Integrationsunterstützung in die bestehenden Systemlandschaften sowie die fortlaufende Unterstützung durch einen 3rd-Level-Support. Das System wird vom Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) für alle aktuellen und zukünftigen Landesrundfunkanstalten der ARD (zurzeit Bayerischer Rundfunk, Hessischer Rundfunk, Mitteldeutscher Rundfunk, Norddeutscher Rundfunk, Radio Bremen, Rundfunk Berlin-Brandenburg, Saarländischer Rundfunk, Südwestrundfunk, Westdeutscher Rundfunk) und Deutsche Welle sowie für alle aktuellen und zukünftigen Gemeinschaftseinrichtungen (z.B. ARD-aktuell, Sportschau und Kinderkanal) und Tochterunternehmen betrieben. Das System wird in der (Cloud-) Infrastruktur des Auftraggebers betrieben und durch eigene Entwicklungsteams um weitere Komponenten und Integrationen ergänzt und konfiguriert. Eine offene Schnittstellenarchitektur und hohe Flexibilität sind daher zwingend erforderlich. Die Systemanforderungen wurden im Vorfeld durch den Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) spezifiziert und im Rahmen eines Proof-of-Concepts evaluiert. Der Auftraggeber erwartet, dass vor allem die folgenden Anforderungen im D-MAM System erfüllt werden. Unter Anderem werden diese Anforderungen Bestandteil des Verhandlungsverfahrens sein: - Zero-Downtime Software-Architektur mit Kubernetes - Getrennte Dev-, Stage- und Prod-Umgebungen mit definierten Rollen, Rechten und Prozessen - Cloud-agnostische Architektur mit nachweisbarer GCP-Produktivinstallation - Support im Hosting als Multi-Region-Architektur mit redundanter Datenhaltung und konfigurierbarem automatischem Failover - DSGVO-konforme Cloud-Infrastruktur - API-first-Architektur mit vollumfänglicher Dokumentation zur Entwicklung eigener UI-Module und Integrationen - API-Versionierung oder abwärtskompatible Weiterentwicklung für langfristige Wartbarkeit - Partielle Unterstützung eventbasierter Messaging-Architekturen mit direktem Zugriff auf die Kommunikationsinfrastruktur zur Anbindung dritter Systeme und Komponenten - Flexible IAM-Anbindung über OIDC/SAML mit Option auf Dritt-IAM-Integration - Flexibles, anpassbares und hierarchisch strukturiertes Metadatenschema gemäß internationaler Standards (z.B. EBUCorePlus), welches komplexe verschachtelte Objektstrukturen (auch Objektlisten) abbilden kann. - Uneingeschränkte Endanwender-gesteuerte Anpassung des Metadatenschemas - Integrierte Workflow-Engine zur Abbildung und Automatisierung von Prozessen - Visueller Workflow-Builder mit No-Code/Low-Code-Optionen und programmatischer Erweiterbarkeit - Ereignisgesteuerte Workflow-Automatisierung mit Triggern, Echtzeitüberwachung und Kontrollmechanismen - Automatisierte, plattformübergreifende Medien-Distribution mit zentraler Steuerung und Regelwerken - Plattformgerechte Format- und Metadatenanpassung mit Automatisierung und redaktioneller Steuerung - Zeit- und regelbasierte Veröffentlichungs- und Depublikationssteuerung mit Historie und Fehlernachvollziehbarkeit - Modulares, adaptives User Interface - Mehrsprachige Bedienoberfläche (inkl. Inhalte, Metadaten und Fehlermeldungen) - Feingranulares Rollen- und Rechtemodell mit transparenter Verwaltung und Organisationstrennung - Möglichkeit zur Integration modularer UI-Komponenten in Drittsysteme (z. B. Web CMS) - Regelbasierte Compliance- und Qualitätschecks vor Veröffentlichung Das Vergabeverfahren erfolgt als EU-weites Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Es gliedert sich in die folgenden Phasen Teilnahmewettbewerb, indikative Angebotsphase, Verhandlungsphase, finale Angebotsabgabe und Zuschlagserteilung. Die maximale Laufzeit des Vertrages beträgt insgesamt sechs (6) Jahre. Der Ver-trag wird zunächst für eine Laufzeit von vier (4) Jahren geschlossen. Der Auftraggeber behält sich vor, den Vertrag um einmalig zwei (2) Jahre zu verlängern. - Mitteldeutscher Rundfunk (MDR) - AdöRLeipzig
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