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ATERA-System
Der Auftraggeber beabsichtigt, den Auftrag im Wege eines Verhandlungsverfahrens ohne Teilnahmewettbewerb gemäß § 14 Abs. 4 Nr. 2 Buchst. b VgV zu vergeben. Die vorgesehene Leistung kann ausschließlich von 10x Genomics erbracht werden, da nach durchgeführter Markterkundung für den konkreten Beschaffungszweck kein technisch gleichwertiges a...
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- Tender type:
- Tender
- Contracting authority:
- Einkauf
- Published:
- August 12, 2026
- Deadline:
- Not specified
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Der Auftraggeber beabsichtigt, den Auftrag im Wege eines Verhandlungsverfahrens ohne Teilnahmewettbewerb gemäß § 14 Abs. 4 Nr. 2 Buchst. b VgV zu vergeben. Die vorgesehene Leistung kann ausschließlich von 10x Genomics erbracht werden, da nach durchgeführter Markterkundung für den konkreten Beschaffungszweck kein technisch gleichwertiges alternatives System identifiziert werden konnte. Die Genomics Technology Platform des MDC betreibt bereits zwei Systeme zur hochmultiplexen räumlichen Transkriptomanalyse. In den vergangenen drei Jahren wurden mehrere tausend Proben aus über 80 Forschungsprojekten bearbeitet. Projekte wurden für mehr als 34 Arbeitsgruppen abgerechnet; der tatsächliche Nutzerkreis ist größer. Aufgrund der hohen Auslastung bestehen bereits mehrmonatige Wartezeiten. Das zu beschaffende System muss daher den wissenschaftlichen Anforderungen des bestehenden und absehbaren Projektportfolios sowie den betrieblichen Anforderungen einer zentralen Core Facility mit hohem Probendurchsatz entsprechen. Erforderlich ist insbesondere eine räumliche Whole-Transcriptome-Analyse mit subzellulärer Auflösung und mehr als 18.000 Targets. Etwa ein Drittel der derzeit bearbeiteten Forschungsprojekte benötigt bereits Whole-Transcriptome-Analysen bzw. kann mit begrenzten Genpanels nicht adäquat bearbeitet werden. Ergänzende Einzelzellsequenzierungen oder separate Zusatzpanels sind nicht gleichwertig, da sie zusätzliche experimentelle Schritte, Probenmaterial, Kosten und Bearbeitungszeiten sowie die Zusammenführung unterschiedlicher Datensätze erfordern. Für den Betrieb der Core Facility ist ferner ein hoher Proben- und Flächendurchsatz erforderlich. Benötigt wird eine adressierbare Gewebefläche von bis zu 4 × 5 cm² pro Messlauf. Ein wesentlich geringerer Durchsatz würde angesichts des bestehenden Probenaufkommens die Bearbeitungskapazität reduzieren und die bestehenden Wartezeiten weiter verlängern. Der Whole-Transcriptome-Assay muss zudem in erheblichem Umfang um projektspezifische Zieltranskripte erweitert werden können. Bereits für ein konkret geplantes Forschungsprojekt besteht ein Bedarf von mehr als 200 zusätzlichen Zieltranskripten. Für den langfristigen Plattformbetrieb wird eine Erweiterbarkeit um bis zu 1.000 zusätzliche Zieltranskripte benötigt. Ein im Rahmen der Markterkundung betrachtetes alternatives System ist derzeit auf etwa 200 Add-on-Targets begrenzt und kann diesen Bedarf nicht gleichwertig abbilden. Weiterhin ist eine Einzelsonden-Detektion erforderlich, mit der einzelne Exons und definierte Spleißstellen gezielt untersucht werden können. Diese Funktionalität wird für mindestens fünf konkret absehbare Forschungsprojekte benötigt und steht bei einem alternativen kommerziell verfügbaren System nicht technisch gleichwertig zur Verfügung. Das System muss außerdem einen standardisierten Workflow für unterschiedliche FFPE-Gewebe ermöglichen. Etwa zwei Drittel der Forschungsprojekte arbeiten mit Patientenproben, darunter klinisches FFPE-Archivmaterial und anderes begrenzt verfügbares bzw. nicht ersetzbares Untersuchungsmaterial. Die Analyse muss daher zerstörungsfrei erfolgen, sodass derselbe Gewebeschnitt anschließend für H&E-, Immunfluoreszenz- oder sonstige histopathologische Untersuchungen zur Verfügung steht. Bei der Gleichwertigkeitsprüfung ist zudem die bestehende Labor- und Dateninfrastruktur zu berücksichtigen. Für den Routinebetrieb bestehen validierte Labor-, Qualitätskontroll- und Analyseprozesse sowie bioinformatische Pipelines. Die Vergleichbarkeit mit vorhandenen Datensätzen ist insbesondere für laufende und longitudinale Studien relevant. Eine technisch grundlegend abweichende Plattform würde Revalidierungen, Anpassungen der Datenanalyse, Vergleichsmessungen und zusätzliche Qualifizierungsmaßnahmen erfordern. Dieser Gesichtspunkt wird nicht isoliert als Alleinstellungsmerkmal herangezogen. Die Markterkundung hat ergeben, dass ein alternatives System mehrere der aus dem konkreten Bedarf abgeleiteten Anforderungen nicht technisch gleichwertig erfüllt. Dies betrifft insbesondere Add-on-Kapazität, Einzelsonden-Detektion, Flächendurchsatz und die zerstörungsfreie Weiterverwendung des Gewebeschnitts. Die Anforderungen wurden aus dem bestehenden und absehbaren wissenschaftlichen Projektportfolio sowie den betrieblichen Erfordernissen der Genomics Technology Platform abgeleitet und nicht zur Bevorzugung eines bestimmten Produkts oder Unternehmens festgelegt. Sie stellen keine bloßen Leistungs- oder Komfortvorteile dar, sondern sind für die vorgesehenen Forschungsprojekte und den Plattformbetrieb erforderlich. Nach der Markterkundung erfüllt derzeit ausschließlich das Atera-System von 10x Genomics die erforderliche Kombination dieser Anforderungen. Eine technisch gleichwertige Alternative wurde nicht identifiziert. Die Voraussetzungen des § 14 Abs. 4 Nr. 2 Buchst. b VgV liegen daher vor.
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Universitätsklinikum MünsterMünsterDeadline: Aug 21Im Rahmen dieser Markterkundung soll ein Überblick über am Markt verfügbare Lösungen für Patientenentertainment eingeholt werden. Betroffen sind das UKM mit ca. 1.400 Patientenbetten sowie die MHS mit ca. 250 Betten. Erwarteter Funktionsumfang: TV, Radio, Telefonie, Spiele, digitale Zeitschriften/Magazine, Umfragen, Lehrvideos, Streamingdienste, Video-on-Demand, Speisenerfassung, Mehrsprachigkeit, Barrierefreiheit Mögliche Endgeräte: Bettseitige Touch-Terminals, Krankenhaus-TV mit Smart-Funktionen, Tablets, Bring-Your-Own-Device, Smartphone-App, Kombination mehrerer Endgeräte Mögliche Architektur-Lösungen: Cloud, On-Premises, Hybridbetrieb Mögliche Schnittstellen: HL7, KIS, VPM, REST-API, Telefonanlage, IPTV, WLAN Anforderungen Administration: Rollen- und Berechtigungskonzept, zentrales Management, Softwareverteilung, Remote-Administration, Monitoring Modellarten: Lizenzmodell, Kaufmodell, Mietmodell, Managed Service, Kosten pro Bett, laufende Betriebskosten, Hardwarekosten, Implementierungskosten Ziel der Markterkundung ist es, einen Marktüberblick über Anbieter, Funktionsumfang, technische Umsetzungsmöglichkeiten sowie mögliche Kostenmodelle zu gewinnen, um darauf aufbauend die weitere Beschaffung vorzubereiten. Bitte senden Sie Ihre Interessenbekundung an folgende Adresse: [email protected]System zum Gewebeaufschluss mittels Perfusion + Zubehör
Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-RehbrückeNuthetalDeadline: Aug 05Art der Leistung Das DIfE beabsichtigt die Anschaffung eines System zum Gewebeaufschluss mittels Perfu-sion + Zubehör. Umfang der Leistung Gefordert ist ein System zur automatisierten Gewebeperfusion von Organproben, insbe-sondere kardialem Gewebe, unter definierten und reproduzierbaren Bedingungen. Die Per-fusion muss eine effiziente Entfernung von Blutbestandteilen und löslichen Faktoren ge-währleisten und gleichzeitig die Zellstrukturen schonend erhalten. Das System muss so ausgelegt sein, dass die perfundierten Proben ohne zeitkritische Un-terbrechung in einen standardisierten und automatisierten Dissoziationsprozess überführt werden können, um Zellstress und Variabilität zu minimieren. Ziel ist die reproduzierbare Generierung von Einzelzell-Suspensionen mit hoher Zellviabilität. Weiterhin sollte das Sys-tem die parallele Verarbeitung mehrerer Proben unter identischen Bedingungen ermögli-chen, um eine hohe Vergleichbarkeit zwischen experimentellen Ansätzen sicherzustellen. Zubehör: Für die nachgelagerte Aufarbeitung von Einzelzell-Suspensionen ist ein Mehrpositions-Magnetseparationssystem erforderlich, das die parallele Verarbeitung mehrerer Proben unter identischen Bedingungen ermöglicht. Insbesondere nach der Gewinnung empfindli-cher Primärzellen aus Gewebeproben ist eine zeitnahe und synchronisierte Zellseparation notwendig, um Zellstress sowie Veränderungen in der Markerexpression zu vermeiden. Das System muss daher die gleichzeitige Durchführung mehrerer Separationsprozesse (mindestens 4 Positionen) ermöglichen und einen standardisierten Ablauf von Auftrag, Waschschritten und Elution gewährleisten. Das System muss für die Verarbeitung unterschiedlicher Zellzahlen ausgelegt sein und hierbei die Verwendung verschiedener Säulentypen für niedrige bis hohe Zellmengen un-terstützen. Dies erfordert eine angepasste Magnetkonfiguration, die sowohl für Säulen mithöherem Probenvolumen als auch für Säulen mit geringeren Volumina optimiert ist. Zur Sicherstellung eines effizienten und skalierbaren Workflows muss das System daher mehrere Magnetpositionen in unterschiedlichen Konfigurationen (z.?B. 4?fach bzw. 8?fach) bereitstellen, um sowohl Proben mit hohen Zellzahlen als auch Proben mit niedrigen Zell-zahlen parallel und unter optimalen Bedingungen verarbeiten zu können. Die eingesetzten magnetischen Reagenzien müssen auf kolloidalen Partikeln im Nanome-terbereich basieren, um eine Beeinträchtigung der Zellfunktion zu vermeiden und eine un-veränderte Weiterverarbeitung der isolierten Zellen zu ermöglichen.System zur Angriffserkennung
Flughafen Stuttgart GmbHStuttgartIm Zuge der Erfüllung von Anforderungen unter anderem durch das Energiewirtschafts-, das Luftsicherheitsgesetz, EASA-Part-IS, der NIS2 sowie IEC62443 wurde bei der FSG, ein System zur Angriffserkennung eingeführt. Dieses System nutzt Informationen aus verschiedensten Quellsystemen der FSG und ihrer Töchter, um mögliche Angriffe erkennen, sowie Schwachstellen erkennen, bewerten und klassifizieren zu können. Das System zur Angriffserkennung ist innerhalb der FSG ganzheitlich angelegt und verarbeitet sowohl die Daten der IT und OT sowie Netzwerkdaten. Für den Betrieb dieses Systems sucht die FSG nach einem Partner um die SzA in den kommenden Jahren als Managed Service betreiben zu lassen. Ebenfalls sind die Dienstleistungen der Forensik und proaktiven Schulung Bestandteil dieser Ausschreibung. Beim Managed Service bleibt die Datenhoheit und das Zugriffsrecht jederzeit für ausgewählte Mitarbeiter der FSG erhalten.
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