Zweckverband zur Abwasserbeseitigung Ammerthal-IllschwangAmmerthalTED
Zweckverband Ammerthal-Illschwang wg. Ausschreibung Planung Ingenieurbauwerk Abwasserentsorgung
Gegenstand des Vorhabens ist die hydraulische und strukturelle Anpassung der Abwasserentsorgung in den Gemeinden Ammerthal und Illschwang. Geplant ist der teilweise Umschluss bestehender Einzugsgebiete sowie die Anpassung der vorhandenen Entwässerungsinfrastruktur. Hierzu zählt insbesondere die Vergrößerung des bestehenden Hauptsammlers z...
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Inhalt auf einen Blick
Gegenstand des Vorhabens ist die hydraulische und strukturelle Anpassung der Abwasserentsorgung in den Gemeinden Ammerthal und Illschwang. Geplant ist der teilweise Umschluss bestehender Einzugsgebiete sowie die Anpassung der vorhandenen Entwässerungsinfrastruktur. Hierzu zählt insbesondere die Vergrößerung des bestehenden Hauptsammler...
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Zweckverband zur Abwasserbeseitigung Ammerthal-Illschwang
- Veröffentlicht:
- 21. Mai 2026
- Frist:
- 22. Juni 2026
Ausschreibungsbeschreibung
Gegenstand des Vorhabens ist die hydraulische und strukturelle Anpassung der Abwasserentsorgung in den Gemeinden Ammerthal und Illschwang. Geplant ist der teilweise Umschluss bestehender Einzugsgebiete sowie die Anpassung der vorhandenen Entwässerungsinfrastruktur. Hierzu zählt insbesondere die Vergrößerung des bestehenden Hauptsammlers zwischen den Regenüberlaufbecken (RÜB I und RÜB II) zur Sicherstellung einer leistungsfähigen Ableitung der künftig anfallenden Abwassermengen. Weiterhin umfasst die Maßnahme die Sanierung und technische Ertüchtigung bestehender Regenüberlaufbecken einschließlich zugehöriger Bauwerke und Anlagentechnik. Ziel ist die Verbesserung der Entwässerungssicherheit, die Reduzierung von Mischwasserentlastungen sowie die Anpassung der Anlagen an aktuelle wasserwirtschaftliche Anforderungen.
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
- Passende Folgeausschreibungen automatisch entdecken
Dokumente und Anhänge
49 Dateien erfasst- PDF Notice (BUL)
- PDF Notice (SPA)
- PDF Notice (CES)
- PDF Notice (DAN)
- PDF Notice (DEU)
- PDF Notice (EST)
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Zweckverband Ammerthal-Illschwang wg. Ausschreibung Planung Ingenieurbauwerk Abwasserentsorgung
Stufenweise Ausschreibung für die Planung eines Ingenieurbauwerks nach § 43 HOAI für die LPH 4 bis 9. Die einzelnen Stufen ergeben sich aus dem beigelegten Vertragsentwurf. Die Ausschreibung erfolgt aus fördermittelrechtlichen Gründen stufenweise und nicht als Vollauftrag. Durch den zwischenzeitlichen Erwerb eines angrenzenden Grundstückes beim RÜB I, ist vorab, mittels einer Vergleichsrechnung festzustellen, ob die bisher angedachte Vergrößerung des bestehenden Hauptsammlers zwischen dem RÜB I und RÜB II immer noch die kostengünstigste Lösung ist, oder ob eine Vergrößerung des RÜB I wasserrechtlich möglich und ggf. kostengünstiger umzusetzen ist. - Zweckverband zur Abwasserbeseitigung Ammerthal-IllschwangAmmerthal
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Im Rahmen der Generalentwässerungsplanung des Ortsteils Minseln plant die Stadt Rheinfelden (Baden) die Umsetzung der Maßnahme M5 „Neubau RÜB Minseln mit Zu- und Ablaufhaltungen“. Die Maßnahme ist Bestandteil des wasserrechtlich abgestimmten Sanierungskonzeptes für die Mischwasserbehandlung des Ortsteils und dient der Anpassung der bestehenden Entwässerungsinfrastruktur an die aktuellen wasserwirtschaftlichen und hydraulischen Anforderungen. Das bestehende Regenüberlaufbecken befindet sich am südlichen Ortsende des Stadtteils Minseln zwischen der Grünkompostieranlage der Firma Lützelschwab und dem Mühlbach auf Flurstück Nr. 4456. Das Bauwerk wurde ursprünglich in den 1980er Jahren errichtet und im Jahr 2002 um einen Drosselschacht mit mechanischer Drosseleinrichtung erweitert sowie hydraulisch optimiert. Das bestehende Rechteckbecken verfügt über ein Nutzvolumen von rund 130 m³ und einen Drosselabfluss von 40 l/s. Die Anlage besteht im Wesentlichen aus einem Zulaufkanal DN 1500, dem Regenentlastungsbauwerk mit integriertem Beckenüberlauf, dem Regenklärbecken, einem Drosselschacht, der Klärüberlaufleitung, der Entlastungsleitung zum Mühlbach sowie den zugehörigen Mess- und Überwachungseinrichtungen. Im Rahmen der geplanten Maßnahme soll die bestehende Anlage einschließlich Regenklärbecken, Drosselschacht, Entlastungs- und Klärüberlaufleitungen sowie weiterer zugehöriger Anlagenteile zurückgebaut und durch ein neues Regenüberlaufbecken ersetzt werden. Vorgesehen ist der Neubau eines Bauwerks mit einem Speichervolumen von ca. 1.030 bis 1.200 m³ sowie einem Drosselabfluss von 65 l/s. Ergänzend sind die erforderlichen Zu- und Ablaufhaltungen, neue Kanalanschlüsse sowie die vollständige elektro- und maschinentechnische Ausrüstung des Bauwerks herzustellen. Nach der vorliegenden Konzeptplanung umfasst der Neubau unter anderem ein Durchlaufbecken, ein Fangbecken, einen Drosselschacht, Beckenüberlauf- und Klärüberlaufeinrichtungen, Spüleinrichtungen sowie die erforderliche Mess-, Steuer- und Regeltechnik. Die Maßnahme bildet einen zentralen Baustein der im Generalentwässerungsplan vorgesehenen Sanierungsvariante. Durch die deutliche Vergrößerung des Speichervolumens sollen die Anforderungen an die Mischwasserbehandlung erfüllt und die hydraulische Belastung des Mühlbachs bzw. Dürrenbachs reduziert werden. Das dem Bauwerk zugeordnete Einzugsgebiet umfasst rund 24 ha abflusswirksame Mischwasserflächen des Ortsteils Minseln. Die derzeitige Kostenschätzung beläuft sich auf rund 6,0 Mio. € netto. Gemäß der Kostenschätzung zum Generalentwässerungsplan (Stand Juli 2024) entfallen hiervon rund 475.000 € netto auf die Zu- und Ablaufkanäle, 4.520.000 € netto auf das neue Regenüberlaufbecken sowie 980.000 € netto auf die Elektro- und Maschinentechnik. Die Gesamtkosten der Maßnahme werden derzeit mit rund 5,98 Mio. € netto veranschlagt. Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung sind zunächst die Leistungen der Objektplanung Ingenieurbauwerke gemäß § 41 HOAI für den Rückbau der Bestandsanlage sowie die Planung des neuen Regenüberlaufbeckens einschließlich der zugehörigen Zu- und Ablaufbauwerke. Die erforderlichen Fachplanungsleistungen, insbesondere für die technische Ausrüstung, die Tragwerksplanung sowie weitere projektbezogene Fachgutachten und Untersuchungen, werden in gesonderten Vergabeverfahren beauftragt und sind durch den Objektplaner in die Gesamtplanung zu integrieren. Das o.g. Verfahren befindet sich aktuell in der ersten Stufe, dem Teilnahmewettbewerb. Im Zuge des Teilnahmewettbewerbs sollen drei Bieter anhand der in der Bekanntmachung aufgeführten Kriterien ausgewählt werden, welche im Anschluss zur Angebotsabgabe und Präsentation aufgefordert werden.- Stadt Rheinfelden (Baden) - Amt für GebäudemanagementRheinfelden (Baden)
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Bundesstadt Bonn, Architekten- und Ingenieurleitungen als Generalplaner für die Planung und Durchführung der Leistungsphasen 5-9 für den Umbau und die Erweiterung des Alten- und Pflegeheim Wilhelmine-Lübke Haus
Die Seniorenzentren der Bundesstadt Bonn (SZB) modernisieren als letzten Baustein ihrer Gesamtstrategie das Wilhelmine-Lübke-Haus. Nach Fertigstellung der Ersatzneubauten St.-Albertus-Magnus-Haus, Tagespflegehaus und Haus Elisabeth soll nun das 1975 errichtete Bestandsgebäude umfassend saniert und erweitert werden. 1. Ausgangssituation Das Wilhelmine-Lübke-Haus verfügt derzeit über 130 Pflegeplätze (92 Einzel- und 19 Doppelzimmer). Aufgrund des Gebäudealters bestehen erhebliche Defizite hinsichtlich Barrierefreiheit, Sanitärbereichen, Pflegeorganisation und Energieeffizienz. Ziel ist die langfristige Sicherung eines modernen und wirtschaftlichen Pflegebetriebs. 2. Ziele der Maßnahme - Verbesserung von Wohnqualität, Privatsphäre und Pflegebedingungen - Umsetzung moderner Pflege- und Betreuungskonzepte - Vollständige Barrierefreiheit nach DIN 18040-2 - Erfüllung der Anforderungen des Wohn- und Teilhabegesetzes (WTG) - Deutliche Reduzierung des Energieverbrauchs gemäß Bonner Klimaplan 2035 3. Wohnqualität und Barrierefreiheit Die bestehenden Bewohnerbäder entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Vorgesehen sind: - Vergrößerung aller Bewohnerbäder - Barrierefreie Ausführung nach DIN 18040-2 - Ausstattung mit bodengleichen Duschen Zur Kompensation der Flächenverluste werden die vorhandenen Balkone mittels Vorhangfassade in die Zimmer integriert. Bodentiefe Fenster gewährleisten weiterhin den Bezug zum Außenraum und verbessern Orientierung sowie Wohlbefinden der Bewohner. 4. Wohngruppenkonzept Analog zu den bereits realisierten Neubauten wird ein modernes Wohngruppenkonzept umgesetzt mit: - klar gegliederten Wohngruppen - Wohnbereichsküchen - wohnungsnahen Aufenthaltsbereichen - kurzen Wegen für Bewohner und Personal Dies unterstützt insbesondere Bewohner mit kognitiven Einschränkungen und entspricht den Zielen des WTG NRW. 5. Einzelzimmerquote Künftig sollen ausschließlich Einzelzimmer angeboten werden. Gründe sind: - fehlende Nachfrage nach Doppelzimmern - höhere Privatsphäre und Würde - bessere pflegefachliche Betreuung, insbesondere bei Pflegegrad 4 und Demenz Zur Kompensation des Platzverlustes wird das Gebäude aufgestockt. Nach Abschluss der Maßnahme entstehen 121 Einzelzimmer. 6. Brandschutz und Baurecht Die Planung berücksichtigt sämtliche Anforderungen der Bauordnung NRW für Sonderbauten sowie die einschlägigen Richtlinien für Pflegeeinrichtungen. Vorgesehen ist insbesondere eine flächendeckende Brandmeldeanlage mit Aufschaltung zur Feuerwehr. 7. Energetische Modernisierung Die Sanierung ist Bestandteil der Klimaschutzstrategie der Bundesstadt Bonn und soll den Standard eines KfW-Effizienzhauses 55 EE erreichen. Wesentliche Maßnahmen: - Fassadendämmung - Photovoltaikanlage - Wärmepumpentechnik - Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung - Erneuerung der technischen Gebäudeausrüstung Durch die Bestandssanierung werden zusätzlich erhebliche graue Emissionen gegenüber einem Neubau vermieden. 8. Ergebnis der Modernisierung Nach Fertigstellung verfügt das Haus über: - 121 Pflegeplätze in Einzelzimmern - barrierefreie Individualbäder - Wohngruppen mit Wohnküchen und Aufenthaltsbereichen - Vollversorgerküche - moderne Büro- und Verwaltungsflächen Grundlage der weiteren Planung sind der Bauantrag (AZ 10850/2025) sowie die vorliegenden Fachplanungen. 9. Umfang der Generalplanung Ausgeschrieben werden die Grundleistungen der HOAI-Leistungsphasen 5-9 für: 1. Objektplanung Gebäude 2. Objektplanung Innenräume 3. Freianlagen 4. Tragwerksplanung 5. Technische Ausrüstung (HLSE) 6. Bauphysik 7. Brandschutz 8. SiGeKo 9. Großküchenplanung 10. Energie-Effizienz-Experte (KfW) Zusätzlich sind besondere Leistungen zu berücksichtigen, u. a. Baubeschreibung, Kostenberechnung, Nachbearbeitung behördlicher Auflagen, Terminplanung, Fördermittelzuordnung, Kostenverfolgung sowie Mitwirkung bei Betriebserlaubnis und Abnahmen. 10. Budget Die Finanzierung erfolgt über Fördermittel nach APG NRW/APG DVO NRW. Für das Vorhaben steht ein Gesamtbudget von **22,2 Mio. EUR brutto** einschließlich Ausstattung, Planung und sämtlicher Baunebenkosten zur Verfügung. Die Einhaltung dieses Budgets ist eine wesentliche Vertragsanforderung. - Bundesstadt Bonn - Referat VergabediensteBonn
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Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
- Erstellen Sie ein kostenloses Konto auf Auftrag One. Danach sehen Sie alle Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung in einem strukturierten Ablauf.
- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 22. Juni 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Zweckverband zur Abwasserbeseitigung Ammerthal-Illschwang.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.