Stadt Falkensee
WC-Anlagen am Bahnhof Falkensee - Los 1 Kauf, Lieferung und Montage
Kauf, Lieferung und Montage von zwei selbstreinigenden Unisex-Toilettenanlagen (ca. 10 m² pro Einheit) am Bahnhof Falkensee. Die Anlagen werden jeweils auf der Nord- und Südseite errichtet und verfügen über ein kostenpflichtiges Zugangssystem für die öffentliche Nutzung.
Modulbau
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Inhalt auf einen Blick
Kauf, Lieferung und Montage von zwei selbstreinigenden Unisex-Toilettenanlagen (ca. 10 m² pro Einheit) am Bahnhof Falkensee. Die Anlagen werden jeweils auf der Nord- und Südseite errichtet und verfügen über ein kostenpflichtiges Zugangssystem für die öffentliche Nutzung.
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Stadt Falkensee
- Veröffentlicht:
- 20. April 2026
- Frist:
- 20. Mai 2026
- Thema:
- Modulbau
Ausschreibungsbeschreibung
Kauf, Lieferung und Montage von zwei selbstreinigenden Unisex-Toilettenanlagen (ca. 10 m² pro Einheit) am Bahnhof Falkensee. Die Anlagen werden jeweils auf der Nord- und Südseite errichtet und verfügen über ein kostenpflichtiges Zugangssystem für die öffentliche Nutzung.
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
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Dokumente und Anhänge
1 Datei erfasst- VVB 121 - Bekanntmachung Oeffentliche Ausschreibung.pdf
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Kauf und Lieferung von Sportgeräten und sonstiger loser Ausstattung für die Turnhalle der Gesamtschule Peter-Joseph-Lenné (38)
Lieferbestimmungen: Die Turnhalle der Gesamtschule Peter-Joseph-Lenné (38) befindet sich im zweiten Geschoss eines Mehrzweckgebäudes, welches sich derzeit noch im Bau befindet und erhält dieselbe Adresse wie die Gesamtschule: Humboldtring 17, 14473 Potsdam. Die Turnhalle wird ebenso von der Grundschule am Humboldtring (37) genutzt werden. Das Gebäude wird auf einem Baufeld am nördlichen Grundstücksrand des Schulgeländes der Doppelschule 37/38 errichtet. Das Schulgelände befindet sich an der Lotte-Pulewka-Straße und am Humboldtring. Der Hauptzugang auf das Gelände erfolgt an der nord-westlichen Grundstücksecke, Humboldtring. Die Erschließung des Neubaus nach Fertigstellung erfolgt über die Hauptzufahrt zum Schulgelände am Humboldtring über den bestehenden bzw. neu angelegten Schulhof. Für die Baumaßnahme wird eine Zufahrt vom Humboldtring an der Westseite des Baufeldes geschaffen. Die Straße Humboldtring ist in diesem Bereich sehr eng (Wohnstraße) und bildet eine Sackgasse. Während der Bauarbeiten darf der Verkehr auf der öffentlichen Straße nicht eingeschränkt werden. Eine Freihaltung sämtlicher Zufahrten zu den Wohngebäuden, für Einsätze der Feuerwehr sowie zum eigentlichen Baufeld ist stets sicherzustellen. Als Zufahrt dient ausschließlich das Bautor in diesem Bereich (Durchfahrtsbreite max. 6,00 m). Zum Ende der Bauzeit des Mehrzweckgebäudes werden die Freianlagen hergestellt. Dadurch kann es sein, dass die Baustellenzufahrt nicht mehr oder nur eingeschränkt zugänglich ist. In diesem Fall muss die Anlieferung über den Schulhof erfolgen. Die Turnhalle kann über zwei Treppenhäuser und einen Aufzug erreicht werden (Kabinenmaß ca. 1,00 x 2,00 m; Aufzugstüröffnung ca. 0,9 x 2,10 m). Die lichten Türmaße zum Einbringen der Lieferung bis in die Turnhalle bzw. in die Geräteräume betragen: Durchgang bei Eingang durch die 2-flügelige Außentür EG: ca. B 1,50 m x H 2,10 m. (Bei Eingang durch den Windfang gibt es nur eine 1-flügelige Tür mit lichtem Durchgang: ca. B 1,20 m x H 2,10 m). 2-flügelige Treppenhaustür im OG: ca. B 1,55 m x H 2,05 m 2-flügelige Sporthallentüren im OG: ca. B 1,55 m x H 2,25 m Geräteraumtore in der Sporthalle: ca. B 1,80 m x H 2,15 m. Das Gebäude wird voraussichtlich Ende April 2026 fertig gestellt sein. Die Lieferung muss spätestens innerhalb von 14 Wochen nach Zuschlagserteilung erfolgen. Grundsätzlich ist eine Anlieferung montags bis freitags von 8 Uhr bis 15 Uhr möglich. Ausnahmen sind möglich, wenn unter Einverständnis und vorheriger telefonischer Absprache mit dem Schulleiter, eine andere Lieferzeit vereinbart wurde. Vorausgesetzt wird eine Gesamtlieferung. Teillieferungen sind nur zulässig, wenn diese im Vorfeld vereinbart werden. Der Auftragnehmer hat alle notwendigen Maßnahmen zu treffen, dass es zu keinen Beschmutzungen oder Beschädigungen an den Lieferungen sowie angrenzenden Bauteilen kommt. Sollte dies doch der Fall sein, werden diese dem Verursacher angelastet und von der Rechnung in Abzug gebracht. Darüber hinaus sind etwaige Beschmutzungen oder Beschädigungen unverzüglich dem Ansprechpartner in der Einrichtung anzuzeigen. Lieferungen erfolgen stets auf Rechnung und Gefahr des Auftragnehmers. Auch Bruch geht zu dessen Lasten. Sofern Verpackungs- und Abfallmaterialien anfallen, sind diese unverzüglich und für den Auftraggeber kostenfrei zu entfernen sowie ordnungsgemäß zu entsorgen. Alle vor Ort eingesetzten Personen des Auftragnehmers müssen sich in der deutschen Sprache verständigen können, um möglichen Anweisungen vor Ort im Bedarfsfall folgen zu können. - BayernGrund Grundstücksbeschaffungs- und -erschließungs-GmbH
Hallbergmoos "Neubau Feuerwehr Goldach'' - PV-Anlage
Baumaßnahme: Die Gemeinde Hallbergmoos errichtet im Ortsteil Goldach auf einer bisher unbebauten Ackerfläche von ca. 10.000 qm ein Feuerwehrgerätehaus mit Waschhalle und Übungsturm. Lage: Gemeinde: Hallbergmoos Gemarkung: 85399 Goldach Flurstück Nr. 2024/2 Hauptstraße Baugrundstück: Höhe Erchinger Weg Baustelle: Grundstücksfläche ca. 10.000 m² Grundfläche ca. 6.500 m² Brutto-Rauminhalt: ca. 19.100.00 m³ Der Gebäudekomplex ist in drei Bereiche unterteilt: Die Fahrzeughalle, den Sozialtrakt und den Werkstatt- und Technikbereich. In der Fahrzeughalle sind 7 Stellplätze für Feuerwehrfahrzeuge untergebracht. Die Umkleiden mit den dazugehörigen Sanitärräumen sind zentral angelegt. Im Sozialtrakt sind Aufenthaltsräume, sowie Schulungsraum mit angegliederter Küche, das Stüberl, sowie ein Jugend- und Fitnessraum mit Sanitärräumen untergebracht. Im Obergeschoss befinden sich die Büro- und Bereitschaftsräume. Der dritte Gebäudetrakt, ist der Werkstatt- und Technikbereich, in dem feuerwehrspezifische Räume, wie z.B. der First Responder, Schlauchlager, Atemschutzlager, sowie Werkstätten und Technikräume untergebracht sind. Im Obergeschoss sind weitere Technikräume geplant. In der Planung ist die Möglichkeit einer Erweiterung um zwei Feuerwehr Fahrzeugplätzen berücksichtigt. Angrenzend an den Technik- und Werkstatttrakt wird der Übungsturm (Halbturm) erstellt, mit einem untergeschobenen Kubus für die Unterbringung des Notstromaggregates. Der Übungsturm ist als offener Treppenturm mit einer dreiseitigen Verkleidung geplant. Im Außenanlagenbereich werden die Feuerwehrübungsflächen, Alarmparkplätze, Zu- und Abfahrten, sowie Multifunktionsflächen von dem Außenanlagenplaner geplant. In der nord-westlichen Grundstücksecke wird eine Waschhalle mit Unterstand als Kalthalle errichtet. Höhenlage und Grundwasser: OKFB 462.60 m ü.NN = 0.00 GOK i.M. 461.95 m ü.NN. HHW 461.15 m ü.NN. GW i.M. 460.50 m ü.NN. (19.01.24) MW 459.75 m ü.NN Zufahrt, Verkehrsführung: Die Zufahrt zur Baustelle erfolgt direkt von der Hauptstraße (Kreisstraße FS12) aus. Es werden 2 Baustellenzufahrten errichtet. Die Punkte 500-584 der Baugenehmigung 829-240 vom 19.11.2024 sind zu beachten. Durch den AN verursachte Verschmutzungen der öffentlichen Straßen müssen unverzüglich beseitigt werden. Baukonstruktion: Die Fahrzeughalle wird mit einer Stahlbetonplatte, Frostschürzen und Einzelfundamenten gegründet. Die statische Konstruktion wird eine Kombination aus statisch notwendigen Stahlbetonstützen und Holzstützen. Die Hauptbinder sind als BSH-Binder geplant. Die Halle erhält eine Metall-Kassettenfassade mit einem vorgehängten, hinterlüfteten Trapezprofil. Das Dach bekommt eine tragende Trapezblechschale mit Aufdach-Dämmung und einer extensiven Dachbegrünung. Die drei Gebäudetrakte, Sozialtrakt und Werkstatt und Techniktrakt werden in konventioneller Bauweise mit hochdämmendem, monolithischen Ziegelmauerwerk als verputzte Außenwand und überwiegend gemauerten Innenwänden erstellt. Die Dächer sind bei allen drei Gebäudetrakten als 5 Grad geneigtes, begrüntes Pultdach geplant. Auf diesen Dächern ist eine PV-Anlage geplant. Baustellenflächen, -einrichtung, -Zu.- und Abfahrt: Das Baugelände ist mit einem Bauzaun umschlossen. Auf der Nordseite sind zwei Zufahrtsmöglichkeiten auf das Baugelände. Bei der Ausfahrt auf die Kreisstraße ist erhöhte Vorsicht geboten. Diese Tore sind arbeitstäglich geschlossen zu halten und beim Verlassen der Baustelle zu schließen. Auf einem Teilbereich des Grundstücks steht eine Fläche von etwa 500 m² als Baustelleneinrichtung für die Ausbaugewerke zur Verfügung. Der Auftragnehmer hat seine Baustelleneinrichtung in Abstimmung mit der örtlichen Bauüberwachung und dem SiGe Koordinator auf ausgewiesenen Flächen vorzunehmen. Abstimmungen haben rechtzeitig, min. mit einem Vorlauf von 7 Tagen zu erfolgen. Materialien, Maschinen und Geräte und Entsorgungsmaterialien sind dem Arbeitsfortschritt entsprechend auf die Baustelle zu bringen oder zu entfernen. Die Auftragnehmer sind verpflichtet die sanitären Anlagen sachgerecht zu Nutzen und in Ordnung zu halten. Zuwiderhandlungen führen zum Ausschluss der Nutzung und zur Kostenübernahme der Folgen des Fehlverhaltens. Für die am Bau beteiligten Firmen sind Sanitäreinrichtungen (Toiletten- u. Waschräume), sowie Anschlussmöglichkeiten für Baustrom und Bauwasser auf dem Baugelände durch den AG errichtet. Verbrauchskosten werden vom Auftraggeber (AG) bezahlt. Baubeleuchtung: Die allgemeine Baustellenbeleuchtung umfasst ausschließlich Verkehrs- und Flucht- und Rettungswege. Weitere erforderliche Beleuchtungen wie z.B. Arbeitsplatzbeleuchtung sind durch den Auftragsnehmer im Rahmen seiner Baustelleneinrichtung zu erbringen. Mögliche Arbeitszeiten: Montag bis Samstag: von 07:00 Uhr bis 18:00 Uhr Die Terminvorgaben des Auftraggebers basieren auf einer 6 Tage Woche. Die wesentlichen zu erbringenden Leistungen sind: Errichtung einer PV-Anlage zur Eigennutzung und mit Energiespeicher, geplante Anlagengröße ca. 75kWp. Die Dachflächen werden als 5 Grad geneigtes und extensiv begrüntes Pultdach errichtet. Die Unterkonstruktion wird durch den AN Dachabdichtung ausgeführt und ist bauseits vorhanden. - BEW Berliner Energie und Wärme GmbHBerlinFrist: 06. Juli
REB, Los 4f: Planung, Lieferung, Montage, Prüfung und Anschluss von 110 kV/ 10 kV/ 0,4 kV Kabeln zwischen den Primärkomponenten und Mittelspannungsanlagen, Projekt: Reuter Electrical Backbone (REB)
Im Rahmen des Kohleausstiegs bis 2030 in Berlin wird die Transformation des bestehenden Anlagenparks am Standort Reuter zum zukünftigen Anlagenpark schrittweise in mehreren Teilprojekten realisiert. Das Teilprojekt Reuter Electrical Backbone "REB" umfasst hierbei die Transformation des elektrischen Systems am Standort. Dies beinhaltet unter anderem die Planung eines 380/110/10kV-Umspannwerkes (in zwei Errichtungsphasen) inklusive der elektrischen Anbindung an die Übertragungs-/ Versorgungsnetze sowie die elektrische Anbindung der Teilprojekte und Bestandsanlagen. Die Umsetzung des Projektes REB wird im Rahmen von EU-weiten Ausschreibungen mittels 9 Losen realisiert: - Los 1 Bau (in Ausführung)* - Los 2 Elektrotechnik <= 10kV (in Ausführung)* - Los 3 a: Zwei 110/10,5/10,5kV-Transformatoren (in Ausführung)* - Los 4 a/b: 1x SF6-freie 110kV-GIS-Anlage (12 Felder) und 1x 380kV-GIS (2 Felder) [TED Nr.:471507-2025] - Los 4 c/d: Zwei 400/110kV-Netztransformatoren (300 MVA) und zwei 110/22,5kV- Verteilungstransformatoren (125 MVA) [TED Nr.: 178149-2026] - Los 4 e: Planung, Lieferung und Verkabelung der Sekundärtechnik (u.a. zu Primärtechnik) [TED Nr.: 474497-2025] - Los 4 f: Planung, Lieferung, Montage, Prüfung und Anschluss von 110 kV/ 10 kV/ 0,4 kV Kabeln zwischen den Primärkomponenten und Mittelspannungsanlagen, [diese Bekanntmachung] *Bitte beachten: Los1, Los 2 und Los3a wurden bereits vergeben und sind in der Ausführung. Los 4f beinhaltet wesentlich folgende Lieferungen und Leistungen: a) Planungsdienstleistungen Ausführungsplanung auf Grundlage einer vorliegenden Entwurfsplanung für folgende Gewerke: Kabeltrassen, Erdung, Blitzschutz/Potentialausgleich sowie allgemeine elektrotechnische Installationen, z. B. Beleuchtung, Kraftsteckdosen etc. b) Haupt-Kabeltrassen Errichtung diverser Haupt-Kabeltrassen für 110 kV, 10 kV, Niederspannung sowie Steuerkabel auf oberirdischen Stahlkonstruktionen, z. B. Brücken, sowie in diversen unterirdischen Kanälen und Schachtbauwerken. Gesamtlänge: ca. 4.000 m, ca. 200 Formteile, über 250 Ausleger. c) 110-kV-Kabelsysteme Montageplanung, Lieferung und Montage von vier 110-kV-Kabelsystemen zur Anbindung diverser 110-kV-Anlagen und Betriebsmittel, einschließlich Herstellung von Endverschlüssen und Muffen, Dichtungen, Stützkonstruktionen, Kabelschellen sowie zugehörigen Dichtungen und Durchführungen bzw. Sekundärstahlbau: 2 x Anbindung REB-GIS 110/10,5/10,5-kV EB-Transformatoren, 80 MVA 2 x Anbindung REB-GIS 110/22-kV E-HWE-Transformatoren, 125 MVA 1 x Anbindepunkt B: REB-GIS Schaltfeld 26, SF26 – Stromnetz Berlin, 63 MVA 1 x Anbindepunkt B: REB-GIS Anfahrtransformatoren Reuter West, 63 MVA d) 10-kV- und Niederspannungskabelanbindungen Montageplanung, Lieferung und Montage diverser 10-kV- sowie weiterer Niederspannungs-Starkstromkabelanbindungen zwischen den Schaltanlagen im REB-Gebäude, z. B. MSSA, NSHV, EB-Transformatoren, und den Verbraucherschaltanlagen in den angrenzenden Bauwerken, z. B. RSHP, HZ1, HZ2 etc. e) Kabeltrassen und Kabelwege Lieferung und Montage von Kabeltrassen und Kabelwegen einschließlich Halterungen und Befestigungen in den definierten Kabelschächten sowie auf der RHS-Brücke. f) Außenbeleuchtung und Kraftsteckdosen g) Blitzschutz, Überspannungsschutz und Potentialausgleich h) Provisorischer Brandschutz i) Brandschottungen und Wandabschlüsse j) Kabeldichtungen und Durchführungen Alle Kabellieferumfänge verstehen sich einschließlich der Herstellung beidseitiger Kabelendverschlüsse sowie der Durchführung von Montageendkontrollen, einschließlich Spannungsprüfungen nach DIN EN. Die o.g. Lieferungen und Leistungen sind für die Phase 2 des Projektes REB vorgesehen. Die Realisierung der Phase 2 ist im Jahr 2028 – 2030 festgelegt. - Landratsamt Karlsruhe, Amt für Gebäudemanagement, BauverwaltungKarlsruheFrist: 16. Juli
Ladeinfrastruktur für Elektrobusse in Ubstadt-Weiher - Planungsleistungen für Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 4+5)
Der Landkreis Karlsruhe ist Aufgabenträger für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Kreisgebiet. Zur Erreichung der Klimaschutzziele ist eine schrittweise Umstellung auf Elektroantrieb im Bereich der für den ÖPNV eingesetzten Linienbusse geplant. Die zur Ladung der Elektrobusse benötigte Ladeinfrastruktur soll dabei durch den Landkreis errichtet und anschließend den Verkehrsunternehmen zur Nutzung zur Verfügung gestellt werden. Für die beiden Buslinienbündel Bruchsal Nord und Kraichtal, deren Buslinien hauptsächlich in den Kommunen Bruchsal, Bad Schönborn, Forst, Kraichtal, Kronau, Östringen und Ubstadt-Weiher verkehren, soll bis zum 30.09.2027 ein weiterer Ladeinfrastrukturstandort errichtet werden, der den beiden Konzessionären (Verkehrsunternehmen) der Linienbündel und ggf. ihren Subunternehmen gemeinsam zur Verfügung gestellt werden wird. Das Linienbündel Bruchsal Nord wurde bereits vergeben, die Vergabe der Linienbündels Kraichtal erfolgt im ersten Halbjahr 2027. Der Landkreis wird hierfür ein Grundstück von der Gemeinde Ubstadt-Weiher kaufen. Dieses befindet sich im Gewerbegebiet „Sand“, Großer Sand 33 in 76698 Ubstadt Weiher (Flst. Nr. 7442). Das Eckgrundstück hat sich aufgrund Größe (ca. 3.726 qm) und Lage für die Pläne als geeignet erwiesen. Die notwendigen Vorabsprachen zum Kauf des Grundstückes wurden mit der Gemeinde Ubstadt-Weiher als Grundstückseigentümerin bereits getroffen. Das Grundstück ist aktuell noch unbebaut. Die Fläche soll für den vorgesehenen Zweck befestigt (bspw. Asphalt oder Pflaster) und mit der Ladeinfrastruktur inkl. einer dafür notwendigen Umspannstation bebaut werden. Das Grundstück liegt aktuell etwa 2 m unterhalb der Straßenkante, weshalb zur Ermöglichung der Zufahrt mit ca. 12 m langen Bussen eine entsprechende Auffüllung bzw. Angleichung an die Höhenlage der bestehenden Straßenfläche erforderlich ist. Die Errichtung einer adäquaten Beleuchtung der Fläche ist ebenfalls Bestandteil der Maßnahme. Auch die Einfriedung der Fläche, sodass der Zugang nur berechtigten Personen möglich ist, gehört zum Vorhaben. Den beiden Verkehrsunternehmen, die die Ladeinfrastruktur nutzen werden, wurde bzw. wird im Rahmen der Vergabe die Möglichkeit eingeräumt, jeweils eine kleine (ca. 20 qm), temporäre Pausenraummöglichkeit inkl. Sanitäreinrichtung (bspw. in Form eines Containers) für das Fahrpersonal auf der Fläche zu errichten. Falls die Unternehmen diese Möglichkeit nutzen möchte, ist die Platzierung der Pausenraummöglichkeit auf der Fläche sowie dessen Anschluss an Strom- sowie Frisch- und Abwasserleitungen im Rahmen der Planung zu berücksichtigen. Das Linienbündel Bruchsal Nord wurde bereits vergeben, dort kommen 12 Elektrobusse und zwei elektrische PKWs im On Demand-Verkehr (Van-Größe, max. 9 Sitzplätze) zum Einsatz. Das Linienbündel Kraichtal wird im ersten Halbjahr 2027 vergeben, weshalb die genaue Elektrobusanzahl noch nicht feststeht. Es wird von 10 – 12 Elektrobussen ausgegangen. Um im Rahmen der Vergabe der Busverkehrsleistungen Vorgaben zur maximalen Anzahl der Elektrobusse machen zu können, muss im Zuge der Planungen der Verkehrsanlagen zunächst geprüft werden, wie viele Bus- und PKW-Stellplätze auf der Fläche maximal zur Verfügung gestellt werden können. Das Vorhandensein eines Mittelspannungsanschlusses in der Nähe des Grundstücks wurde bereits geprüft. Aufgabe des Planungsbüros ist es zu eruieren, ob die vorgegebene Anzahl von 22 - 24 Elektrobussen plus zwei elektrische PKWs mit der maximal zur Verfügung stehenden Leistung ausreichend versorgt werden können. Hierbei ist die Umlaufplanung zu berücksichtigen, eine Optimierung mittels Lastmanagement vorzunehmen und ein realistischer Gleichzeitigkeitsfaktor zu ermitteln. Ein Angebot für den Netzanschluss wird zu gegebener Zeit seitens des Landkreises von den Netzen BW eingeholt. Die Vorbereitung der Ausschreibung der notwendigen Umspannstation soll durch das Planungsbüro erfolgen (vertragsgegenständlich) Nachdem hierfür erfahrungsgemäß aktuell Lieferzeiten von mehr als einem Jahr bestehen, muss die Ausschreibung voraussichtlich vorgezogen werden und getrennt von der Ausschreibung der restlichen Bauleistungen erfolgen. In der Umspannstation müssen mindestens drei getrennte Zählungen vorgesehen werden (für jedes Verkehrsunternehmen eine und eine dritte für den Landkreis (für den Beleuchtungsstrom). Aufgrund des Zeitplans zum Einsatz der Elektrobusse muss die gesamte Maßnahme bis spätestens zum 30.09.2027 abgeschlossen sein. Geplanter zeitlicher Ablauf: - Fertigstellung Entwurfsplanung: November 2026, für Umspannstation September 2026 - Fertigstellung Ausführungsplanung: Januar 2027, für Umspannstation Oktober 2026 - Baufertigstellung / Inbetriebnahme: 30.09.2027 Die Kostenschätzung (Stand Juni 2026) beläuft sich auf: KG 300 1.115.455,23 € netto KG 440 1.248.001,98 € netto KG 450 16.490,03 € netto Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Planungsleistungen für Technische Ausrüstung (An- lagengruppen 4+5) nach §§ 53 ff. HOAI mit den Leistungsphasen 1-3 und 5-9, sowie im Be- darfsfall die Leistungsphase 4. Die Leistungsphase 6 „Vorbereitung der Vergabe“ ist auf 6,8 % und die Leistungsphase 7 „Mitwirken bei der Vergabe“ auf 4,8 % gekürzt. Die Besonderen Leis- tungen sind dem Honorarformblatt zu entnehmen und auszupreisen. - Landkreis KarlsruheKarlsruheFrist: 16. Juli
Ladeinfrastruktur für Elektrobusse in Ubstadt-Weiher - Planungsleistungen für Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 4+5)
Der Landkreis Karlsruhe ist Aufgabenträger für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Kreisgebiet. Zur Erreichung der Klimaschutzziele ist eine schrittweise Umstellung auf Elektroantrieb im Bereich der für den ÖPNV eingesetzten Linienbusse geplant. Die zur Ladung der Elektrobusse benötigte Ladeinfrastruktur soll dabei durch den Landkreis errichtet und anschließend den Verkehrsunternehmen zur Nutzung zur Verfügung gestellt werden. Für die beiden Buslinienbündel Bruchsal Nord und Kraichtal, deren Buslinien hauptsächlich in den Kommunen Bruchsal, Bad Schönborn, Forst, Kraichtal, Kronau, Östringen und Ubstadt-Weiher verkehren, soll bis zum 30.09.2027 ein weiterer Ladeinfrastrukturstandort errichtet werden, der den beiden Konzessionären (Verkehrsunternehmen) der Linienbündel und ggf. ihren Subunternehmen gemeinsam zur Verfügung gestellt werden wird. Das Linienbündel Bruchsal Nord wurde bereits vergeben, die Vergabe der Linienbündels Kraichtal erfolgt im ersten Halbjahr 2027. Der Landkreis wird hierfür ein Grundstück von der Gemeinde Ubstadt-Weiher kaufen. Dieses befindet sich im Gewerbegebiet „Sand“, Großer Sand 33 in 76698 Ubstadt Weiher (Flst. Nr. 7442). Das Eckgrundstück hat sich aufgrund Größe (ca. 3.726 qm) und Lage für die Pläne als geeignet erwiesen. Die notwendigen Vorabsprachen zum Kauf des Grundstückes wurden mit der Gemeinde Ubstadt-Weiher als Grundstückseigentümerin bereits getroffen. Das Grundstück ist aktuell noch unbebaut. Die Fläche soll für den vorgesehenen Zweck befestigt (bspw. Asphalt oder Pflaster) und mit der Ladeinfrastruktur inkl. einer dafür notwendigen Umspannstation bebaut werden. Das Grundstück liegt aktuell etwa 2 m unterhalb der Straßenkante, weshalb zur Ermöglichung der Zufahrt mit ca. 12 m langen Bussen eine entsprechende Auffüllung bzw. Angleichung an die Höhenlage der bestehenden Straßenfläche erforderlich ist. Die Errichtung einer adäquaten Beleuchtung der Fläche ist ebenfalls Bestandteil der Maßnahme. Auch die Einfriedung der Fläche, sodass der Zugang nur berechtigten Personen möglich ist, gehört zum Vorhaben. Den beiden Verkehrsunternehmen, die die Ladeinfrastruktur nutzen werden, wurde bzw. wird im Rahmen der Vergabe die Möglichkeit eingeräumt, jeweils eine kleine (ca. 20 qm), temporäre Pausenraummöglichkeit inkl. Sanitäreinrichtung (bspw. in Form eines Containers) für das Fahrpersonal auf der Fläche zu errichten. Falls die Unternehmen diese Möglichkeit nutzen möchte, ist die Platzierung der Pausenraummöglichkeit auf der Fläche sowie dessen Anschluss an Strom- sowie Frisch- und Abwasserleitungen im Rahmen der Planung zu berücksichtigen. Das Linienbündel Bruchsal Nord wurde bereits vergeben, dort kommen 12 Elektrobusse und zwei elektrische PKWs im On Demand-Verkehr (Van-Größe, max. 9 Sitzplätze) zum Einsatz. Das Linienbündel Kraichtal wird im ersten Halbjahr 2027 vergeben, weshalb die genaue Elektrobusanzahl noch nicht feststeht. Es wird von 10 – 12 Elektrobussen ausgegangen. Um im Rahmen der Vergabe der Busverkehrsleistungen Vorgaben zur maximalen Anzahl der Elektrobusse machen zu können, muss im Zuge der Planungen der Verkehrsanlagen zunächst geprüft werden, wie viele Bus- und PKW-Stellplätze auf der Fläche maximal zur Verfügung gestellt werden können. Das Vorhandensein eines Mittelspannungsanschlusses in der Nähe des Grundstücks wurde bereits geprüft. Aufgabe des Planungsbüros ist es zu eruieren, ob die vorgegebene Anzahl von 22 - 24 Elektrobussen plus zwei elektrische PKWs mit der maximal zur Verfügung stehenden Leistung ausreichend versorgt werden können. Hierbei ist die Umlaufplanung zu berücksichtigen, eine Optimierung mittels Lastmanagement vorzunehmen und ein realistischer Gleichzeitigkeitsfaktor zu ermitteln. Ein Angebot für den Netzanschluss wird zu gegebener Zeit seitens des Landkreises von den Netzen BW eingeholt. Die Vorbereitung der Ausschreibung der notwendigen Umspannstation soll durch das Planungsbüro erfolgen (vertragsgegenständlich) Nachdem hierfür erfahrungsgemäß aktuell Lieferzeiten von mehr als einem Jahr bestehen, muss die Ausschreibung voraussichtlich vorgezogen werden und getrennt von der Ausschreibung der restlichen Bauleistungen erfolgen. In der Umspannstation müssen mindestens drei getrennte Zählungen vorgesehen werden (für jedes Verkehrsunternehmen eine und eine dritte für den Landkreis (für den Beleuchtungsstrom). Aufgrund des Zeitplans zum Einsatz der Elektrobusse muss die gesamte Maßnahme bis spätestens zum 30.09.2027 abgeschlossen sein. Geplanter zeitlicher Ablauf: - Fertigstellung Entwurfsplanung: November 2026, für Umspannstation September 2026 - Fertigstellung Ausführungsplanung: Januar 2027, für Umspannstation Oktober 2026 - Baufertigstellung / Inbetriebnahme: 30.09.2027 Die Kostenschätzung (Stand Juni 2026) beläuft sich auf: KG 300 1.115.455,23 € netto KG 440 1.248.001,98 € netto KG 450 16.490,03 € netto Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Planungsleistungen für Technische Ausrüstung (An- lagengruppen 4+5) nach §§ 53 ff. HOAI mit den Leistungsphasen 1-3 und 5-9, sowie im Be- darfsfall die Leistungsphase 4. Die Leistungsphase 6 „Vorbereitung der Vergabe“ ist auf 6,8 % und die Leistungsphase 7 „Mitwirken bei der Vergabe“ auf 4,8 % gekürzt. Die Besonderen Leis- tungen sind dem Honorarformblatt zu entnehmen und auszupreisen. - Landkreis KarlsruheKarlsruheFrist: 16. Juli
Ladeinfrastruktur für Elektrobusse in Ubstadt-Weiher - Verkehrsanlagenplanung
Der Landkreis Karlsruhe ist Aufgabenträger für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Kreisgebiet. Zur Erreichung der Klimaschutzziele ist eine schrittweise Umstellung auf Elektroantrieb im Bereich der für den ÖPNV eingesetzten Linienbusse geplant. Die zur Ladung der Elektrobusse benötigte Ladeinfrastruktur soll dabei durch den Landkreis errichtet und anschließend den Verkehrsunternehmen zur Nutzung zur Verfügung gestellt werden. Für die beiden Buslinienbündel Bruchsal Nord und Kraichtal, deren Buslinien hauptsächlich in den Kommunen Bruchsal, Bad Schönborn, Forst, Kraichtal, Kronau, Östringen und Ubstadt-Weiher verkehren, soll bis zum 30.09.2027 ein weiterer Ladeinfrastrukturstandort errichtet werden, der den beiden Konzessionären (Verkehrsunternehmen) der Linienbündel und ggf. ihren Subunternehmen gemeinsam zur Verfügung gestellt werden wird. Das Linienbündel Bruchsal Nord wurde bereits vergeben, die Vergabe der Linienbündels Kraichtal erfolgt im ersten Halbjahr 2027. Der Landkreis wird hierfür ein Grundstück von der Gemeinde Ubstadt-Weiher kaufen. Dieses befindet sich im Gewerbegebiet „Sand“, Großer Sand 33 in 76698 Ubstadt Weiher (Flst. Nr. 7442). Das Eckgrundstück hat sich aufgrund Größe (ca. 3.726 qm) und Lage für die Pläne als geeignet erwiesen. Die notwendigen Vorabsprachen zum Kauf des Grundstückes wurden mit der Gemeinde Ubstadt-Weiher als Grundstückseigentümerin bereits getroffen. Das Grundstück ist aktuell noch unbebaut. Die Fläche soll für den vorgesehenen Zweck befestigt (bspw. Asphalt oder Pflaster) und mit der Ladeinfrastruktur inkl. einer dafür notwendigen Umspannstation bebaut werden. Das Grundstück liegt aktuell etwa 2 m unterhalb der Straßenkante, weshalb zur Ermöglichung der Zufahrt mit ca. 12 m langen Bussen eine entsprechende Auffüllung bzw. Angleichung an die Höhenlage der bestehenden Straßenfläche erforderlich ist. Die Errichtung einer adäquaten Beleuchtung der Fläche ist ebenfalls Bestandteil der Maßnahme. Auch die Einfriedung der Fläche, sodass der Zugang nur berechtigten Personen möglich ist, gehört zum Vorhaben. Den beiden Verkehrsunternehmen, die die Ladeinfrastruktur nutzen werden, wurde bzw. wird im Rahmen der Vergabe die Möglichkeit eingeräumt, jeweils eine kleine (ca. 20 qm), temporäre Pausenraummöglichkeit inkl. Sanitäreinrichtung (bspw. in Form eines Containers) für das Fahrpersonal auf der Fläche zu errichten. Falls die Unternehmen diese Möglichkeit nutzen möchte, ist die Platzierung der Pausenraummöglichkeit auf der Fläche sowie dessen Anschluss an Strom- sowie Frisch- und Abwasserleitungen im Rahmen der Planung zu berücksichtigen. Das Linienbündel Bruchsal Nord wurde bereits vergeben, dort kommen 12 Elektrobusse und zwei elektrische PKWs im On Demand-Verkehr (Van-Größe, max. 9 Sitzplätze) zum Einsatz. Das Linienbündel Kraichtal wird im ersten Halbjahr 2027 vergeben, weshalb die genaue Elektrobusanzahl noch nicht feststeht. Es wird von 10 – 12 Elektrobussen ausgegangen. Um im Rahmen der Vergabe der Busverkehrsleistungen Vorgaben zur maximalen Anzahl der Elektrobusse machen zu können, muss im Zuge der Planungen der Verkehrsanlagen zunächst geprüft werden, wie viele Bus- und PKW-Stellplätze auf der Fläche maximal zur Verfügung gestellt werden können. Das Vorhandensein eines Mittelspannungsanschlusses in der Nähe des Grundstücks wurde bereits geprüft. Aufgabe des Planungsbüros ist es zu eruieren, ob die vorgegebene Anzahl von 22 - 24 Elektrobussen plus zwei elektrische PKWs mit der maximal zur Verfügung stehenden Leistung ausreichend versorgt werden können. Hierbei ist die Umlaufplanung zu berücksichtigen, eine Optimierung mittels Lastmanagement vorzunehmen und ein realistischer Gleichzeitigkeitsfaktor zu ermitteln. Ein Angebot für den Netzanschluss wird zu gegebener Zeit seitens des Landkreises von den Netzen BW eingeholt. Die Vorbereitung der Ausschreibung der notwendigen Umspannstation soll durch das Planungsbüro für die Technische Ausrüstung erfolgen (nicht vertragsgegenständlich). Nachdem hierfür erfahrungsgemäß aktuell Lieferzeiten von mehr als einem Jahr bestehen, muss die Ausschreibung voraussichtlich vorgezogen werden und getrennt von der Ausschreibung der restlichen Bauleistungen erfolgen. In der Umspannstation müssen mindestens drei getrennte Zählungen vorgesehen werden (für jedes Verkehrsunternehmen eine und eine dritte für den Landkreis (für den Beleuchtungsstrom). Aufgrund des Zeitplans zum Einsatz der Elektrobusse muss die gesamte Maßnahme bis spätestens zum 30.09.2027 abgeschlossen sein. Geplanter zeitlicher Ablauf: - Fertigstellung Entwurfsplanung: November 2026 - Fertigstellung Ausführungsplanung: Januar 2027 - Baufertigstellung / Inbetriebnahme: 30.09.2027 Die Kostenschätzung (Juni 2026) beläuft sich auf: KG 300 1.115.455,23 € netto KG 400 1.264.492,01 € netto Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Verkehrsanlagenplanungsleistungen gem. §§ 45 ff. HOAI mit den Leistungsphasen 1-3 und 5-9, sowie im Bedarfsfall die Leistungsphase 4. Die Leistungsphase 6 „Vorbereitung der Vergabe“ ist auf 9,9 % und die Leistungsphase 7 „Mitwir- ken bei der Vergabe“ auf 3,9 % gekürzt. Die Besonderen Leistungen sind dem Honorarformblatt zu entnehmen und auszupreisen. - Landratsamt Karlsruhe, Amt für Gebäudemanagement, BauverwaltungKarlsruheFrist: 16. Juli
Ladeinfrastruktur für Elektrobusse in Ubstadt-Weiher - Verkehrsanlagenplanung
Der Landkreis Karlsruhe ist Aufgabenträger für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Kreisgebiet. Zur Erreichung der Klimaschutzziele ist eine schrittweise Umstellung auf Elektroantrieb im Bereich der für den ÖPNV eingesetzten Linienbusse geplant. Die zur Ladung der Elektrobusse benötigte Ladeinfrastruktur soll dabei durch den Landkreis errichtet und anschließend den Verkehrsunternehmen zur Nutzung zur Verfügung gestellt werden. Für die beiden Buslinienbündel Bruchsal Nord und Kraichtal, deren Buslinien hauptsächlich in den Kommunen Bruchsal, Bad Schönborn, Forst, Kraichtal, Kronau, Östringen und Ubstadt-Weiher verkehren, soll bis zum 30.09.2027 ein weiterer Ladeinfrastrukturstandort errichtet werden, der den beiden Konzessionären (Verkehrsunternehmen) der Linienbündel und ggf. ihren Subunternehmen gemeinsam zur Verfügung gestellt werden wird. Das Linienbündel Bruchsal Nord wurde bereits vergeben, die Vergabe der Linienbündels Kraichtal erfolgt im ersten Halbjahr 2027. Der Landkreis wird hierfür ein Grundstück von der Gemeinde Ubstadt-Weiher kaufen. Dieses befindet sich im Gewerbegebiet „Sand“, Großer Sand 33 in 76698 Ubstadt Weiher (Flst. Nr. 7442). Das Eckgrundstück hat sich aufgrund Größe (ca. 3.726 qm) und Lage für die Pläne als geeignet erwiesen. Die notwendigen Vorabsprachen zum Kauf des Grundstückes wurden mit der Gemeinde Ubstadt-Weiher als Grundstückseigentümerin bereits getroffen. Das Grundstück ist aktuell noch unbebaut. Die Fläche soll für den vorgesehenen Zweck befestigt (bspw. Asphalt oder Pflaster) und mit der Ladeinfrastruktur inkl. einer dafür notwendigen Umspannstation bebaut werden. Das Grundstück liegt aktuell etwa 2 m unterhalb der Straßenkante, weshalb zur Ermöglichung der Zufahrt mit ca. 12 m langen Bussen eine entsprechende Auffüllung bzw. Angleichung an die Höhenlage der bestehenden Straßenfläche erforderlich ist. Die Errichtung einer adäquaten Beleuchtung der Fläche ist ebenfalls Bestandteil der Maßnahme. Auch die Einfriedung der Fläche, sodass der Zugang nur berechtigten Personen möglich ist, gehört zum Vorhaben. Den beiden Verkehrsunternehmen, die die Ladeinfrastruktur nutzen werden, wurde bzw. wird im Rahmen der Vergabe die Möglichkeit eingeräumt, jeweils eine kleine (ca. 20 qm), temporäre Pausenraummöglichkeit inkl. Sanitäreinrichtung (bspw. in Form eines Containers) für das Fahrpersonal auf der Fläche zu errichten. Falls die Unternehmen diese Möglichkeit nutzen möchte, ist die Platzierung der Pausenraummöglichkeit auf der Fläche sowie dessen Anschluss an Strom- sowie Frisch- und Abwasserleitungen im Rahmen der Planung zu berücksichtigen. Das Linienbündel Bruchsal Nord wurde bereits vergeben, dort kommen 12 Elektrobusse und zwei elektrische PKWs im On Demand-Verkehr (Van-Größe, max. 9 Sitzplätze) zum Einsatz. Das Linienbündel Kraichtal wird im ersten Halbjahr 2027 vergeben, weshalb die genaue Elektrobusanzahl noch nicht feststeht. Es wird von 10 – 12 Elektrobussen ausgegangen. Um im Rahmen der Vergabe der Busverkehrsleistungen Vorgaben zur maximalen Anzahl der Elektrobusse machen zu können, muss im Zuge der Planungen der Verkehrsanlagen zunächst geprüft werden, wie viele Bus- und PKW-Stellplätze auf der Fläche maximal zur Verfügung gestellt werden können. Das Vorhandensein eines Mittelspannungsanschlusses in der Nähe des Grundstücks wurde bereits geprüft. Aufgabe des Planungsbüros ist es zu eruieren, ob die vorgegebene Anzahl von 22 - 24 Elektrobussen plus zwei elektrische PKWs mit der maximal zur Verfügung stehenden Leistung ausreichend versorgt werden können. Hierbei ist die Umlaufplanung zu berücksichtigen, eine Optimierung mittels Lastmanagement vorzunehmen und ein realistischer Gleichzeitigkeitsfaktor zu ermitteln. Ein Angebot für den Netzanschluss wird zu gegebener Zeit seitens des Landkreises von den Netzen BW eingeholt. Die Vorbereitung der Ausschreibung der notwendigen Umspannstation soll durch das Planungsbüro für die Technische Ausrüstung erfolgen (nicht vertragsgegenständlich). Nachdem hierfür erfahrungsgemäß aktuell Lieferzeiten von mehr als einem Jahr bestehen, muss die Ausschreibung voraussichtlich vorgezogen werden und getrennt von der Ausschreibung der restlichen Bauleistungen erfolgen. In der Umspannstation müssen mindestens drei getrennte Zählungen vorgesehen werden (für jedes Verkehrsunternehmen eine und eine dritte für den Landkreis (für den Beleuchtungsstrom). Aufgrund des Zeitplans zum Einsatz der Elektrobusse muss die gesamte Maßnahme bis spätestens zum 30.09.2027 abgeschlossen sein. Geplanter zeitlicher Ablauf: - Fertigstellung Entwurfsplanung: November 2026 - Fertigstellung Ausführungsplanung: Januar 2027 - Baufertigstellung / Inbetriebnahme: 30.09.2027 Die Kostenschätzung (Juni 2026) beläuft sich auf: KG 300 1.115.455,23 € netto KG 400 1.264.492,01 € netto Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Verkehrsanlagenplanungsleistungen gem. §§ 45 ff. HOAI mit den Leistungsphasen 1-3 und 5-9, sowie im Bedarfsfall die Leistungsphase 4. Die Leistungsphase 6 „Vorbereitung der Vergabe“ ist auf 9,9 % und die Leistungsphase 7 „Mitwir- ken bei der Vergabe“ auf 3,9 % gekürzt. Die Besonderen Leistungen sind dem Honorarformblatt zu entnehmen und auszupreisen.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
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- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 20. Mai 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Stadt Falkensee.
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