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Vergabe von Planungs- und Bauleistungen für den Neubau des Kreishauses (Bauabschnitt 1) in Künzelsau
Der Hohenlohekreis beabsichtigt den Bau des "Kreishauses" als neuen Sitz der Kreisverwaltung in Künzelsau. Der Hohenlohekreis hat hierzu zunächst einen europaweiten Architektenwettbewerb durchgeführt sowie Fachplanungsleistungen sowohl für Bauabschnitt 1 als auch für Bauabschnitt 2 vergeben. Es war beabsichtigt, den Bau des Kreishauses im...
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Inhalt auf einen Blick
Der Hohenlohekreis beabsichtigt den Bau des "Kreishauses" als neuen Sitz der Kreisverwaltung in Künzelsau. Der Hohenlohekreis hat hierzu zunächst einen europaweiten Architektenwettbewerb durchgeführt sowie Fachplanungsleistungen sowohl für Bauabschnitt 1 als auch für Bauabschnitt 2 vergeben. Es war beabsichtigt, den Bau des Kreishauses...
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Hohenlohekreis
- Veröffentlicht:
- 21. Mai 2026
- Frist:
- Nicht angegeben
- Bauobjekt:
- Verwaltungsgebäude
Bauobjekt-Klassifikation
- VerwaltungsgebäudeHauptobjekt
Ausschreibungsbeschreibung
Der Hohenlohekreis beabsichtigt den Bau des "Kreishauses" als neuen Sitz der Kreisverwaltung in Künzelsau. Der Hohenlohekreis hat hierzu zunächst einen europaweiten Architektenwettbewerb durchgeführt sowie Fachplanungsleistungen sowohl für Bauabschnitt 1 als auch für Bauabschnitt 2 vergeben. Es war beabsichtigt, den Bau des Kreishauses im Wege der Vergabe von Einzelgewerken zu realisieren. Die Kosten für die Realisierung des 1. Bauabschnitts des Kreishauses beliefen sich nach der Kostenschätzung des nach Durchführung des Planungswettbewerbs beauftragten Architekturbüros auf 63,4 Mio. EUR. Nach der mittlerweile vorliegenden Kostenberechnung sind die Kosten auf 71,2 Mio. EUR gestiegen. Der Hohenlohekreis hat vor diesem Hintergrund geprüft, ob die Realisierung des 1. Bauabschnitts des Kreishauses im Rahmen einer kombinierten Vergabe von Planungs- und Bauleistungen zu einer größeren Kostensicherheit bei der Realisierung des Kreishauses führen könnte. Der Hohenlohekreis hat hierzu eine strukturierte Markterkundung durchgeführt und ist zu der Feststellung gelangt, dass eine Realisierung innerhalb des seitens des Hohenlohekreises vorgesehenen Kostenrahmens möglich ist. Der Hohenlohekreis hat sich daher entschlossen, die vorgesehene Realisierung des Kreishauses (Bauabschnitt 1) auf Grundlage der im Planungswettbewerb ausgewählten planerischen Lösung nicht weiter zu verfolgen und anstatt dessen die erforderlichen Planungs- und Bauleistungen im Rahmen einer kombinierten Vergabe von Planungs- und Bauleistungen zu vergeben. Um den Bietern möglichst umfassende Gestaltungs- und Optimierungsmöglichkeiten zu geben, hat die Vergabestelle ferner entschieden, dass die von den bislang beauftragten Planern erarbeiteten Entwurfsplanungen nicht als Orientierungsplanung vorgegeben werden. Die Bieter sind vielmehr frei darin, auch eine grundlegend neue Planung für den verfahrensgegenständlichen 1. Bauabschnitts des Kreishauses auf Grundlage der vorzugebenden Funktionalen Leistungsbeschreibung zu erarbeiten. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens sind somit Planung sowie die anschließende Errichtung des neuen Kreishauses (Bauabschnitt 1). Mit Durchführung der kombinierten Vergabe von Bau- und Planungsleistungen erwartet der Hohenlohekreis ein planerisch, baulich und wirtschaftlich abgestimmtes Angebot, welches bereits zu einem frühen Zeitpunkt Kosten- und Terminsicherheit gewährleistet und insbesondere durch das Know-how der Bieter Einsparpotential generiert. Im Rahmen des Vergabeverfahrens soll unter den gegebenen Voraussetzungen die annehmbarste, d.h. die wirtschaftlich, technisch, funktional und gestalterisch beste Lösung zur schnellstmöglichen Umsetzung der Baumaßnahme bei gleichzeitiger voller Funktionsfähigkeit des Gebäudes in seiner Nutzung gefunden werden. Der Neubau des Kreishauses umfasst insgesamt eine Raumprogrammfläche von ca. 6.500 m² (ohne Verkehrs- und Technikflächen) und somit eine BGF von ca. 10.400 m². Das Raumprogramm umfasst den Bauabschnitt 1 des Kreishauses und enthält neben üblichen Büroflächen im Backoffice-Bereich auch Bürgerserviceflächen in Frontoffice-Bereichen, Besprechungsräume, eine Cafeteria inkl. Küchenbereich sowie die notwendigen Lager- und Nebenräume inkl. einer Registratur mit Rollregalanlage. Die Backoffice-Bereiche sind in großen Teilen als offene Bürowelten zu konzipieren mit einzelnen Einzelbüros für Leitungspersonal. Das Grundstück für den Neubau befindet sich in zentraler Lage der Stadt Künzelsau. Zukünftig soll der Bereich der B19 (Stuttgarter Straße / Konsul-Uebele-Straße) in Verbindung mit dem Rathaus, dem Kreishaus und dem ZOB den zentralen Stadteingang der Stadt Künzelsau bilden. Das Plangebiet umfasst eine Fläche von ca. 2.570 m². Auf dem verfahrensgegenständlichen Grundstück befindet sich momentan die provisorische Zufahrt des Kauflands, die später wieder zurückgebaut wird. Das aktuelle Kreishaus liegt östlich angrenzend, westlich angrenzend liegt das Grundstück der Talstation der Künzelsauer Bergbahn sowie das Grundstück des Kauflands. Nördlich entsteht ein neues städtisches Parkhaus. Eine neue Stadtachse südlich des Plangebiets verbindet alle neuen und bestehenden Stadtbausteine zu einem städtebaulichen Gesamtkomplex. Interessierte Unternehmen können sich vor Ort oder unter https://kuenzelsau.de/stadtportrait/webcam einen Eindruck über den Zustand des Geländes verschaffen.
Weiterführende Details
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Vergabe von Planungs- und Bauleistungen für den Neubau des Kreishauses (Bauabschnitt 1) in Künzelsau
Der Hohenlohekreis beabsichtigt den Bau des "Kreishauses" als neuen Sitz der Kreisverwaltung in Künzelsau. Der Hohenlohekreis hat hierzu zunächst einen europaweiten Architektenwettbewerb durchgeführt sowie Fachplanungsleistungen sowohl für Bauabschnitt 1 als auch für Bauabschnitt 2 vergeben. Es war beabsichtigt, den Bau des Kreishauses im Wege der Vergabe von Einzelgewerken zu realisieren. Die Kosten für die Realisierung des 1. Bauabschnitts des Kreishauses beliefen sich nach der Kostenschätzung des nach Durchführung des Planungswettbewerbs beauftragten Architekturbüros auf 63,4 Mio. EUR. Nach der mittlerweile vorliegenden Kostenberechnung sind die Kosten auf 71,2 Mio. EUR gestiegen. Der Hohenlohekreis hat vor diesem Hintergrund geprüft, ob die Realisierung des 1. Bauabschnitts des Kreishauses im Rahmen einer kombinierten Vergabe von Planungs- und Bauleistungen zu einer größeren Kostensicherheit bei der Realisierung des Kreishauses führen könnte. Der Hohenlohekreis hat hierzu eine strukturierte Markterkundung durchgeführt und ist zu der Feststellung gelangt, dass eine Realisierung innerhalb des seitens des Hohenlohekreises vorgesehenen Kostenrahmens möglich ist. Der Hohenlohekreis hat sich daher entschlossen, die vorgesehene Realisierung des Kreishauses (Bauabschnitt 1) auf Grundlage der im Planungswettbewerb ausgewählten planerischen Lösung nicht weiter zu verfolgen und anstatt dessen die erforderlichen Planungs- und Bauleistungen im Rahmen einer kombinierten Vergabe von Planungs- und Bauleistungen zu vergeben. Um den Bietern möglichst umfassende Gestaltungs- und Optimierungsmöglichkeiten zu geben, hat die Vergabestelle ferner entschieden, dass die von den bislang beauftragten Planern erarbeiteten Entwurfsplanungen nicht als Orientierungsplanung vorgegeben werden. Die Bieter sind vielmehr frei darin, auch eine grundlegend neue Planung für den verfahrensgegenständlichen 1. Bauabschnitts des Kreishauses auf Grundlage der vorzugebenden Funktionalen Leistungsbeschreibung zu erarbeiten. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens sind somit Planung sowie die anschließende Errichtung des neuen Kreishauses (Bauabschnitt 1). Mit Durchführung der kombinierten Vergabe von Bau- und Planungsleistungen erwartet der Hohenlohekreis ein planerisch, baulich und wirtschaftlich abgestimmtes Angebot, welches bereits zu einem frühen Zeitpunkt Kosten- und Terminsicherheit gewährleistet und insbesondere durch das Know-how der Bieter Einsparpotential generiert. Im Rahmen des Vergabeverfahrens soll unter den gegebenen Voraussetzungen die annehmbarste, d.h. die wirtschaftlich, technisch, funktional und gestalterisch beste Lösung zur schnellstmöglichen Umsetzung der Baumaßnahme bei gleichzeitiger voller Funktionsfähigkeit des Gebäudes in seiner Nutzung gefunden werden. Der Neubau des Kreishauses umfasst insgesamt eine Raumprogrammfläche von ca. 6.500 m² (ohne Verkehrs- und Technikflächen) und somit eine BGF von ca. 10.400 m². Das Raumprogramm umfasst den Bauabschnitt 1 des Kreishauses und enthält neben üblichen Büroflächen im Backoffice-Bereich auch Bürgerserviceflächen in Frontoffice-Bereichen, Besprechungsräume, eine Cafeteria inkl. Küchenbereich sowie die notwendigen Lager- und Nebenräume inkl. einer Registratur mit Rollregalanlage. Die Backoffice-Bereiche sind in großen Teilen als offene Bürowelten zu konzipieren mit einzelnen Einzelbüros für Leitungspersonal. Das Grundstück für den Neubau befindet sich in zentraler Lage der Stadt Künzelsau. Zukünftig soll der Bereich der B19 (Stuttgarter Straße / Konsul-Uebele-Straße) in Verbindung mit dem Rathaus, dem Kreishaus und dem ZOB den zentralen Stadteingang der Stadt Künzelsau bilden. Das Plangebiet umfasst eine Fläche von ca. 2.570 m². Auf dem verfahrensgegenständlichen Grundstück befindet sich momentan die provisorische Zufahrt des Kauflands, die später wieder zurückgebaut wird. Das aktuelle Kreishaus liegt östlich angrenzend, westlich angrenzend liegt das Grundstück der Talstation der Künzelsauer Bergbahn sowie das Grundstück des Kauflands. Nördlich entsteht ein neues städtisches Parkhaus. Eine neue Stadtachse südlich des Plangebiets verbindet alle neuen und bestehenden Stadtbausteine zu einem städtebaulichen Gesamtkomplex. Interessierte Unternehmen können sich vor Ort oder unter https://kuenzelsau.de/stadtportrait/webcam einen Eindruck über den Zustand des Geländes verschaffen. - Landkreis Neumarkt i.d.OPf.Neumarkt i.d.OPf.Frist: 15. Juli
Landkreis Neumarkt i.d.OPf. - Vergabe von Planungs- und Bauleistungen für den Erweiterungsbau des Berufsschulzentrums in Neumarkt i.d.OPf. - Teilnahmewettbewerb
Der Landkreis Neumarkt i.d.OPf. plant den Erweiterungsbau des Berufsschulzentrums in Neumarkt. Der ca. 40 Jahre alte Bau entspricht nicht mehr den Anforderungen. Eine Machbarkeitsstudie empfiehlt die Generalsanierung des Bestands und den Neubau eines Erweiterungsbaus. Der Erweiterungsbau kostet ca. 48 Mio. EUR brutto (Gesamtkosten ca. 115 Mio. EUR). In einem ersten Bauabschnitt wird der Erweiterungsbau durch eine kombinierte Vergabe von Planungs- und Bauleistungen realisiert. Gegenstand sind Planung und schlüsselfertige Errichtung des Erweiterungsbaus. - Stadt Ravensburg
Stadt Ravensburg Europaweite Vergabe von Planungs- und Bauleistungen für den Neubau des Betriebshof
Die Stadt Ravensburg hat einen zentralen Betriebshof. Das Betriebsgelände befindet sich in der Goethestraße 28. Die bestehenden Gebäude auf dem Gelände sind teilweise noch aus der Nachkriegszeit und weitgehend abgängig. Die bestehenden Gebäude auf dem Grundstück werden abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt. Für die Bauzeit wird der Betriebshof auf einen anderen Standort verlegt. Der Neubau wird eine Nutzfläche von ca. 7.000 m² haben und ist für bis zu 124 Mitarbeiter konzipiert. Der Neubau gliedert sich in verschiedene Funktionsbereiche. Dazu gehören: - Büros und Besprechungsräume für die Verwaltung - Kantine und Aufenthaltsräume - Sozialräumen und Umkleideräumen für das gewerbliche Personal. Dabei sind höhere Hygieneanforderungen (Schwarz-/Weißbereiche) für den Kanalunterhalt und die Stadtreinigung zu berücksichtigen. - Werkstätten für Schreiner, Schlosser, Maler und die Verkehrsregelung - Zentrales Lager - Fuhrpark-Werkstatt mit angrenzender Waschhalle. Dieser Bereich ist auf den künftigen Mobilitätswandel bei der Antriebstechnik auszurichten Aufgrund der beengten Innenstadtlage muss das Gebäude sehr kompakt gehalten werden, was im Gebäude unmittelbar Auswirkungen auf die Funktionsaufläufe zwischen den Bereichen hat. Bei der Planung und Realisierung stehen daher die funktionalen Zusammenhänge, Produktionsabläufe und Verkehrswege im Vordergrund. Die Stadt Ravensburg als öffentlicher Bauherr sieht sich hinsichtlich Umweltschutz und Nachhaltigkeit in einer Vorbildfunktion. Das Gebäude soll daher - sofern es mit vertretbarem Aufwand möglich ist - QNG zertifiziert werden. Dies Umsetzung im QNG-Standard ist angestrebt. Um die baurechtlichen Anforderungen erfüllen zu können muss ein Teilbereich des Daches mit einem biodiversen Dach ausgestattet werden. Auf der restlichen Dachfläche wird eine PV-Anlage installiert. Um eine integrative Planung unter Einbindung von baulicher Industriekompetenz mit dem Ziel der frühzeitigen Kosten- und Terminsicherheit und einer sehr zügigen baulichen Realisierung zu erlangen, beabsichtigt die Stadt Ravensburg ihren Betriebshofneubau als kombinierte Planungs- und Bauausschreibung gesamthaft an ein Team aus Objekt- und Fachplanern sowie einen Bauunternehmer zu vergeben. - Landkreis Neumarkt i.d.OPf.Neumarkt i.d.OPf.
Landkreis Neumarkt i.d.OPf. - Vergabe von Planungs- und Bauleistungen für den Erweiterungsbau des Berufsschulzentrums in Neumarkt i.d.OPf. - Teilnahmewettbewerb
Der Landkreis Neumarkt i.d.OPf. beabsichtigt die Errichtung eines Erweiterungsbaus für das Berufsschulzentrum in Neumarkt. Das ca. 40 Jahre alte Berufsschulzentrum des Landkreises Neumarkt i.d.OPf. in Neumarkt entspricht nicht mehr den heutigen baulichen, energetischen und auch pädagogischen Anforderungen. Vor diesem Hintergrund hat der Landkreis Neumarkt i.d.OPf. eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, um verschiedene Varianten zur Sanierung bzw. Neubau der Berufsschule zu untersuchen. Die Machbarkeitsstudie des beauftragten Büros Krug Grossmann Architekten Gesellschaft von Architekten und Ingenieuren mbH (Krug Grossmann) kommt in der im Mai 2025 vorgestellten Machbarkeitsstudie zu dem Ergebnis, dass die untersuchte Variante 1.2 die nach den zugrunde gelegten Untersuchungskriterien wirtschaftlich, organisatorisch und ökologisch vorzugswürdige Lösung darstellt. Diese Variante sieht die Generalsanierung des Bestandsgebäudes Deininger Weg und zugleich die Neuerrichtung eines Erweiterungsbaus vor. Der Kreistag des Landkreises Neumarkt i.d.OPf. hat beschlossen, diese Variante für die Sanierung bzw. den Neubau des Berufsschulzentrums Neumarkt zu realisieren. Krug Grossmann geht in der Machbarkeitsstudie von Gesamtbaukosten (KG 200 - 700) in Höhe von ca. 115 Mio. EUR brutto aus. Hiervon entfallen ca. 48 Mio. EUR auf den Erweiterungsbau. Der Landkreis Neumarkt i.d.OPf. beabsichtigt, in einem ersten Bauabschnitt den Neubau des Erweiterungsbaus im Rahmen einer kombinierten Vergabe von Planungs- und Bauleistungen umzusetzen. Diese ist Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens. Der zweite Bauabschnitt mit der Sanierung des Bestandsgebäudes Deininger Weg erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt in einem gesonderten Verfahren. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens sind somit Planung sowie die anschließende schlüsselfertige Errichtung des Erweiterungsbaus des Berufsschulzentrums Neumarkt. Der Erweiterungsbau des Berufsschulzentrums umfasst insgesamt eine Raumprogrammfläche von ca. 5.750 m² (ohne Verkehrs- und Technikflächen). Das Raumprogramm umfasst den Bauabschnitt 1 der Berufsschule und sieht folgende Nutzungen im Erweiterungsbau vor: - Unterrichtsbereich Agrarwirtschaft - Unterrichtsbereich Elektrotechnik - Unterrichtsbereich Metalltechnik - Werkstatt- und Praxisräume Kfz - Werkstatt- und Praxisräume Metalltechnik - Fachschule für Bautechnik: Unterrichtsräume, Fachräume, Werkstatt- und Praxis-räume für den Fachbereich Bautechnik/Energiesparendes Bauen - Fachschule für Bautechnik: Unterrichtsräume, Fachräume, Werkstatt- und Praxisräume für den Fachbereich Elektrotechnik/Informationstechnik-Smart-Energie - Fachschule für Maschinenbautechnik: Unterrichtsräume, Fachräume, Werkstatt- und Praxisräume für den Fachbereich Maschinenbautechnik-Smart Factory - Fachschule für KI: Unterrichtsräume und Fachräume - Fachschule allgemein: Unterrichtsräume und Fachräume - Verwaltungs- und Lehrerbereiche Das Grundstück für den Neubau befindet sich am Deininger Weg in Neumarkt. Das Bestandsgebäude der Berufsschule liegt südlich angrenzend. Die neu zu planende Schule ist so zu errichten, dass sie den Anforderungen an einen zeitgemäßen Unterricht gerecht wird und zugleich flexible, zukunftsoffener Raumgestaltungen ermöglicht. Im Rahmen des Vergabeverfahrens soll unter den gegebenen Voraussetzungen die annehmbarste, d.h. die wirtschaftlich, technisch, funktional und gestalterisch beste Lösung zur schnellstmöglichen Umsetzung der Baumaßnahme bei gleichzeitiger voller Funktionsfähigkeit des Gebäudes in seiner Nutzung gefunden werden. Neben den funktionalen Anforderungen des Neubaus steht die Wirtschaftlichkeit des Projekts im Vordergrund. Der Auftragnehmer ist dazu aufgefordert, seine Planungen unter Lebenszyklusgesichtspunkten zu optimieren. Über das Vergabeverfahren soll unter den gegebenen Voraussetzungen die wirtschaftlichste, d.h. die im Hinblick auf die Zuschlagskriterien beste Angebot für die Planung und Errichtung des Erweiterungsbaus des Berufsschulzentrums gefunden werden. Mit Durchführung der gesamthaften Vergabe von Bau- und Planungsleistungen erwartet der Landkreis Neumarkt i.d.OPf. ein planerisch, baulich und wirtschaftlich abgestimmtes Angebot, welches bereits zu einem frühen Zeitpunkt Kosten- und Terminsicherheit gewährleistet und insbesondere durch das Know-how der Bieter Einsparpotential generiert. Der im Rahmen des Vergabeverfahrens auszuwählende Auftragnehmer ist verpflichtet, Planung und Errichtung des Erweiterungsbaus nach den Vorgaben der Vergabeunterlagen zu planen und schlüsselfertig zu errichten. Gegenstand der ausgeschriebenen Leistung ist auch die fest mit dem Gebäude verbundene Ausstattung (Lieferung, Montage und Aufstellung) für den Erweiterungsbau sowie das Umzugsmanagement. - Ortenau Klinikum gKAöR
Ortenau Klinikum gKAöR - Europaweite Vergabe von Planungs- und Bauleistungen für die Realisierung eines Rechenzentrums
Im Rahmen der Agenda "Ortenau 2030 - Zukunft Gesundheit" werden die medizinischen und infrastrukturellen Strukturen der Ortenau Kliniken umfassend neu geordnet. Ein zentraler Bestandteil dieser Transformation ist der Aufbau einer leistungsfähigen, hochverfügbaren und sicheren IT-Infrastruktur. Hierzu zählt insbesondere die Errichtung von im Endausbau zwei deckungsgleichen Rechenzentren an getrennten Standorten. Ziel ist es im ersten Schritt, die schlüsselfertige Errichtung eines physisch und logisch ab-gesicherten Rechenzentrums mit modernster Infrastruktur, das höchsten Anforderungen an Verfügbarkeit, Sicherheit und Energieeffizienz entspricht. Gegenstand der Ausschreibung ist die weitere Planung, Ausführung und schlüsselfertige Realisierung des Rechenzentrums auf Basis einer bereits vorliegenden Genehmigungsplanung. Optional ist die Realisierung eines weiteren Rechenzentraums in identischer Planungs- und Bauweise für eine mögliche Realisierung im Jahr 2028/29 anzubieten. Die Leistungen umfassen insbesondere: - Ausführungsplanung auf Grundlage bestehender Entwurfsunterlagen - Brandfrüherkennung, Gaslöschtechnik, Einbruchschutz - Zutrittskontrolle und Videoüberwachung Die Realisierung erfolgt mit dem Ziel einer maximalen Vorfertigung. Die Vorfertigung sollte in Deutschland erfolgen, da sicherheitsrelevante Komponenten (z.b. EMA, BMA) nur von deutschen VdS-zertifizierten Unternehmen errichtet werden dürfen. Eine modulare Skalierbarkeit ist nicht vorgesehen. Die Vergabe erfolgt auf Pauschalpreisbasis. Das Ortenau Klinikum plant die Errichtung des Rechenzentrums am Standort Offenburg. Das zu bebauende Grundstück in 77652 Offenburg, Lise-Meitner-Strasse (Flurstück 629, 1878 und 5542/8) befindet sich im Eigentum des Ortenau Klinikum gKAöR. Das Grundstück gem. dem Campus-Plan (siehe Anlage 2 zum Bewerbermemorandum) mit einer Größe von ca. 200.000 m² ist sofort bebaubar. Abbruchmaßnahmen oder Altlastenbeseitigung fallen nicht an. Für den Neubau des Rechenzentrums sind insbesondere folgende Bauleistungen vorgese-hen: - Verfügbarkeitsklasse: mind. VK 3 gemäß EN 50600 - Energieeffizienzkennwert (PUE): Zielwert ? 1,2 - Hochverfügbarkeit im 24/7-Betrieb - RZ IT-Leistung ca. 75 kW Erstausbau / Erweiterung um 25 kW für Endausbau MW (ca. 10 Racks Erstausbau mit Option zur Erweiterung um 2 weitere Stellplätze Racks), 1 IT-Raum - Bedienerloses Rechenzentrum inkl. Technischen Nebenräumen und kleinem Lager - Errichtung der Gebäude und Außenanlagen inkl. Herrichten und Erschließung Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist die Realisierung eines Rechenzent-rums im Rahmen eines kombinierten Ausschreibungswettbewerbs der Planungs- und Bauleistungen im Verhandlungsverfahren nach VOB/A, 2. Abschnitt mit vorgeschaltetem europaweitem Teilnahmewettbewerb. Über das Ausschreibungsverfahren soll unter den gegebenen Voraussetzungen die annehmbarste, d.h. die wirtschaftlich, technisch, funktional und gestalterisch beste Lösung zur Umsetzung der Planungs- und Baumaßnahmen gefunden werden, welches bereits zu einem frühen Zeitpunkt Kosten- und Terminsicherheit für die Realisierung des Neubaus gewährleistet. Der Planungsbeginn ist frühestmöglich, voraussichtlich für das 1. Quartal 2026 vorgesehen. Der Beginn der baulichen Maßnahmen ist für das 2. Quartal 2026 angestrebt. Der Neubau soll bis Ende November 2026 fertiggestellt und schlüsselfertig übergeben werden. Das Ortenau Klinikum geht nach derzeitiger Planung von einem Bauvolumen in der Endausbaustufe des Rechenzentrums von insgesamt rund EUR 1 bis 1,4 Mio. netto (KG 200-700 nach DIN 276-1:2018-12) aus. Davon entfallen rund EUR 0,75 Mio. netto auf die Kostengruppe 400. Das Kostenziel darf nicht überschritten werden. Weitere Einzelheiten zum Leistungsumfang der zu erbringenden Leistungen erhalten die im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Bewerber mit Aufforderung zur Angebotsabgabe. - Entwicklungsträger Potsdam GmbH Treuhänder der Landeshauptstadt vertreten durch ProPotsdam Wohnen GmbHPotsdamFrist: 16. Juli
Kombinierte Bauleistungs- und Haftpflicht-Versicherung (Los 1) und eine Exzedenten-Haftpflicht-Versicherung (Los 2)
Gegenstand ist eine kombinierte Bauleistungs- und Haftpflicht-Versicherung (BauRisk-Versicherung) mit den Vertragsteilen Bauleistungs-, Betriebshaftpflicht- (einschließlich Bauherren-, Umwelthaftpflicht- und Umweltschaden-) und Berufshaftpflicht-Versicherung sowie eine Exzedenten-Haftpflicht-Versicherung für alle - Neubauvorhaben, - Umbaumaßnahmen und - Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen einschließlich der dazugehörigen Tiefbaumaßnahmen mit einer Gesamtbausumme ab 2.500.000 EUR innerhalb der Bundesrepublik Deutschland, die von der Versicherungsnehmerin oder den versicherten Unternehmen (gem. Ziffer 2a) beauftragt und während der Vertragslaufzeit begonnen werden. Sämtliche am Bau beteiligten Firmen der Bereiche Ausführung und Planung sollen im Rahmen dieser kombinierten Bauleistungs- und Haftpflicht-Versicherung (Los 1) sowie der separaten Exzedenten-Haftpflicht-Versicherung (Los 2) abgesichert werden und müssen insofern keine eigene Versicherung mehr vorhalten. - ProPotsdam GmbHPotsdamFrist: 09. Juli
Kombinierte Bauleistungs- und Haftpflicht-Versicherung (Los 1) und eine Exzedenten-Haftpflicht-Versicherung (Los 2)
Gegenstand ist eine kombinierte Bauleistungs- und Haftpflicht-Versicherung (BauRisk-Versicherung) mit den Vertragsteilen Bauleistungs-, Betriebshaftpflicht- (einschließlich Bauherren-, Umwelthaftpflicht- und Umweltschaden-) und Berufshaftpflicht-Versicherung sowie eine Exzedenten-Haftpflicht-Versicherung für alle - Neubauvorhaben, - Umbaumaßnahmen und - Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen einschließlich der dazugehörigen Tiefbaumaßnahmen mit einer Gesamtbausumme ab 2.500.000 EUR innerhalb der Bundesrepublik Deutschland, die von der Versicherungsnehmerin oder den versicherten Unternehmen (gem. Ziffer 2a) beauftragt und während der Vertragslaufzeit begonnen werden. Sämtliche am Bau beteiligten Firmen der Bereiche Ausführung und Planung sollen im Rahmen dieser kombinierten Bauleistungs- und Haftpflicht-Versicherung (Los 1) sowie der separaten Exzedenten-Haftpflicht-Versicherung (Los 2) abgesichert werden und müssen insofern keine eigene Versicherung mehr vorhalten. - Landkreis Neumarkt i.d.OPf.Neumarkt i.d.OPf.
Landkreis Neumarkt i.d.OPf. - Vergabe von Planungs- und Bauleistungen für den Erweiterungsbau des Berufsschulzentrums in Neumarkt i.d.OPf. - Teilnahmewettbewerb
Der Landkreis Neumarkt i.d.OPf. beabsichtigt die Errichtung eines Erweiterungsbaus für das Berufsschulzentrum in Neumarkt. Das ca. 40 Jahre alte Berufsschulzentrum des Landkreises Neumarkt i.d.OPf. in Neumarkt entspricht nicht mehr den heutigen baulichen, energetischen und auch pädagogischen Anforderungen. Vor diesem Hintergrund hat der Landkreis Neumarkt i.d.OPf. eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, um verschiedene Varianten zur Sanierung bzw. Neubau der Berufsschule zu untersuchen. Die Machbarkeitsstudie des beauftragten Büros Krug Grossmann Architekten Gesellschaft von Architekten und Ingenieuren mbH (Krug Grossmann) kommt in der im Mai 2025 vorgestellten Machbarkeitsstudie zu dem Ergebnis, dass die untersuchte Variante 1.2 die nach den zugrunde gelegten Untersuchungskriterien wirtschaftlich, organisatorisch und ökologisch vorzugswürdige Lösung darstellt. Diese Variante sieht die Generalsanierung des Bestandsgebäudes Deininger Weg und zugleich die Neuerrichtung eines Erweiterungsbaus vor. Der Kreistag des Landkreises Neumarkt i.d.OPf. hat beschlossen, diese Variante für die Sanierung bzw. den Neubau des Berufsschulzentrums Neumarkt zu realisieren. Krug Grossmann geht in der Machbarkeitsstudie von Gesamtbaukosten (KG 200 - 700) in Höhe von ca. 115 Mio. EUR brutto aus. Hiervon entfallen ca. 48 Mio. EUR auf den Erweiterungsbau. Der Landkreis Neumarkt i.d.OPf. beabsichtigt, in einem ersten Bauabschnitt den Neubau des Erweiterungsbaus im Rahmen einer kombinierten Vergabe von Planungs- und Bauleistungen umzusetzen. Diese ist Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens. Der zweite Bauabschnitt mit der Sanierung des Bestandsgebäudes Deininger Weg erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt in einem gesonderten Verfahren. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens sind somit Planung sowie die anschließende schlüsselfertige Errichtung des Erweiterungsbaus des Berufsschulzentrums Neumarkt. Der Erweiterungsbau des Berufsschulzentrums umfasst insgesamt eine Raumprogrammfläche von ca. 5.750 m² (ohne Verkehrs- und Technikflächen). Das Raumprogramm umfasst den Bauabschnitt 1 der Berufsschule und sieht folgende Nutzungen im Erweiterungsbau vor: - Unterrichtsbereich Agrarwirtschaft - Unterrichtsbereich Elektrotechnik - Unterrichtsbereich Metalltechnik - Werkstatt- und Praxisräume Kfz - Werkstatt- und Praxisräume Metalltechnik - Fachschule für Bautechnik: Unterrichtsräume, Fachräume, Werkstatt- und Praxis-räume für den Fachbereich Bautechnik/Energiesparendes Bauen - Fachschule für Bautechnik: Unterrichtsräume, Fachräume, Werkstatt- und Praxisräume für den Fachbereich Elektrotechnik/Informationstechnik-Smart-Energie - Fachschule für Maschinenbautechnik: Unterrichtsräume, Fachräume, Werkstatt- und Praxisräume für den Fachbereich Maschinenbautechnik-Smart Factory - Fachschule für KI: Unterrichtsräume und Fachräume - Fachschule allgemein: Unterrichtsräume und Fachräume - Verwaltungs- und Lehrerbereiche Das Grundstück für den Neubau befindet sich am Deininger Weg in Neumarkt. Das Bestandsgebäude der Berufsschule liegt südlich angrenzend. Die neu zu planende Schule ist so zu errichten, dass sie den Anforderungen an einen zeitgemäßen Unterricht gerecht wird und zugleich flexible, zukunftsoffener Raumgestaltungen ermöglicht. Im Rahmen des Vergabeverfahrens soll unter den gegebenen Voraussetzungen die annehmbarste, d.h. die wirtschaftlich, technisch, funktional und gestalterisch beste Lösung zur schnellstmöglichen Umsetzung der Baumaßnahme bei gleichzeitiger voller Funktionsfähigkeit des Gebäudes in seiner Nutzung gefunden werden. Neben den funktionalen Anforderungen des Neubaus steht die Wirtschaftlichkeit des Projekts im Vordergrund. Der Auftragnehmer ist dazu aufgefordert, seine Planungen unter Lebenszyklusgesichtspunkten zu optimieren. Über das Vergabeverfahren soll unter den gegebenen Voraussetzungen die wirtschaftlichste, d.h. die im Hinblick auf die Zuschlagskriterien beste Angebot für die Planung und Errichtung des Erweiterungsbaus des Berufsschulzentrums gefunden werden. Mit Durchführung der gesamthaften Vergabe von Bau- und Planungsleistungen erwartet der Landkreis Neumarkt i.d.OPf. ein planerisch, baulich und wirtschaftlich abgestimmtes Angebot, welches bereits zu einem frühen Zeitpunkt Kosten- und Terminsicherheit gewährleistet und insbesondere durch das Know-how der Bieter Einsparpotential generiert. Der im Rahmen des Vergabeverfahrens auszuwählende Auftragnehmer ist verpflichtet, Planung und Errichtung des Erweiterungsbaus nach den Vorgaben der Vergabeunterlagen zu planen und schlüsselfertig zu errichten. Gegenstand der ausgeschriebenen Leistung ist auch die fest mit dem Gebäude verbundene Ausstattung (Lieferung, Montage und Aufstellung) für den Erweiterungsbau sowie das Umzugsmanagement. - VBS Verkehrsbetriebe Schussental GmbH & Co. KG Vergabe von Planungs- und Bauleistungen für den Neubau eines Ladeparks auf dem BusbetriebshofRavensburg
VBS Verkehrsbetriebe Schussental GmbH & Co. KG Vergabe von Planungs- und Bauleistungen für den Neubau eines Ladeparks auf dem Busbetriebshof
Die VBS Verkehrsbetriebe Schussental GmbH & Co. KG (nachfolgend VBS) beabsichti-gen die Erweiterung der Ladeinfrastruktur durch den Neubau eines Ladeparks auf dem Busbetriebshof als Erweiterung des bestehenden Busbetriebshofs in Ravensburg. Ziel ist der Aufbau eines zentralen, elektrifizierten Busbetriebs, der eine zukunftsfähige und nachhaltige Grundlage für den öffentlichen Nahverkehr schafft. Im Mittelpunkt steht dabei die zuverlässige Versorgung einer wachsenden Anzahl an Elektrobussen mit der er-forderlichen Ladeinfrastruktur, energetischer Kreislauf, Speicher, Photovoltaikanlage so-wie Betriebstechnik. Neben dem eigenen Fahrzeugbestand soll die Anlage perspektivisch auch die Möglichkeit bieten, Elektrobusse anderer Verkehrsunternehmen mitzuversorgen. Um den angestrebten Zielzustand eines zentralen, elektrifizierten Busbetriebs zu realisieren, sind mehrere strategische und infrastrukturelle Anforderungen zu erfüllen. Eine zentrale Voraussetzung ist die Gewährleistung der betrieblichen Abfertigung des zukünftigen Stadtverkehrs sowohl hinsichtlich der Fahrzeuglogistik als auch der Ladeinfrastruktur. Mit dem erwarteten Zuwachs der Busflotte im Zuge der Elektrifizierung steigt auch der Bedarf an zusätzlichem Betriebspersonal sowie an erweiterten Stell- und Ladekapazitäten. Zur Sicherstellung des erforderlichen Flächenbedarfs ist das Anpachten des benachbarten Grundstücks beschlossen. Diese Erweiterung bildet die Grundlage für die räumliche Integration zusätzlicher Ladepunkte, Abstellflächen sowie weiterer betriebsnotwendiger Einrichtungen. Gleichzeitig müssen die Anforderungen der EU-weiten Clean Vehicle Directive berücksichtigt und konsequent umgesetzt werden. Diese schreibt verbindliche Quoten für den Einsatz emissionsarmer und emissionsfreier Fahrzeuge im öffentlichen Personenverkehr vor und macht somit eine umfassende Elektrifizierung der Busflotte unumgänglich. Auf dieser angepachteten Fläche soll der Busbetriebshof als Erweiterung des bestehen-den Betriebshofs entsprechen. Die VBS geht nach derzeitiger Planung von vorläufigen anrechenbaren Herstellkosten von insgesamt rund EUR 17 Mio. netto aus. Für die Maßnahme stehen der voraussichtlich Fördergelder des Förderprogramms ÖPNV nach § 5 Landesgemeindefinanzierungsgesetz (LGVFG) zur Verfügung. Der Betriebshof wird eine Nutzfläche von ca. 10.825 m² haben. Der Betriebshof gliedert sich in verschiedene Funktionsbereiche. Dazu gehören: - Verkehrsanlagen (Zufahrtsbereiche, Stellplätze für Busse, Stellplätze für PKWs) - Überdachte Abstellanlagen für einen Großteil der Fahrzeuge (max. Anzahl an Fahr-zeugen auf den verfügbaren Flächen unter Einhaltung der nötigen Rangierbereiche und sonstigen Verkehrsflächen) Aus Brandschutzgründen wird eine bauliche Trennung zwischen den Abstellanlagen und den Überdachungen als sinnvoll erachtet. - Weitere Stellplätze für Busse, welche nicht überdacht werden sollen. - Ein Teil der Stellplätze soll mit Ladeinfrastruktur (DC-Laden) versehen werden. Das Projekt soll bis zum 31. Dezember 2027 fertiggestellt werden. Das erweiterte Baufeld steht bis 31. Dezember 2027 zur Verfügung. Weitere Informationen erhalten Bieter mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe. Um eine integrative Planung unter Einbindung von baulicher Industriekompetenz mit dem Ziel der frühzeitigen Kosten- und Terminsicherheit und einer sehr zügigen baulichen Reali-ierung zu erlangen, beabsichtigt die VBS ihren Neubau des Ladeparks auf dem Busbetriebshofs als kombinierte Planungs- und Bauausschreibung gesamthaft an ein Team aus Objekt- und Fachplanern sowie einen Bauunternehmer zu vergeben. Die Vergabe dieser Leistung wird im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens nach SektVO mit vorgeschaltetem europaweitem Teilnahmewettbewerb erfolgen. Für die zu erbringenden planerischen und baulichen Leistungen sollen durch den Auftraggeber Haushaltsmittel von höchstens EUR 17,00 Mio. (netto) bereitgestellt werden. Der Betrag sollte unterschritten werden und beinhaltet sämtliche Nebenkosten. Der Auftraggeber behält sich vor, das Vergabeverfahren aufzuheben, sollte das Ausschreibungsergebnis dazu führen, dass die zur Bereitstellung beabsichtigten Haushaltsmittel überschritten werden. Die Leistungen sollen in Stufen beauftragt werden. Stufe 1: Planung bis zur Einreichung Baugenehmigung. 2. Stufe Realisierung. Die Beauftragung der Stufe 2 steht unter dem Vorbehalt der Gewährung der Fördermittel.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
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- Der Auftraggeber ist Hohenlohekreis.
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