Gemeinde Kressbronn a. B.Kressbronn a. B.TED
Vergabe einer Wärmekonzession über Planung, Errichtung und Betrieb eines Wärmenetzes inkl. Wärmelieferung für das "Wärmenetz Ried" in Kressbronn a. B.
Vergabe einer Wärmekonzession für das "Wärmenetz Ried" in Kressbronn am Bodensee. Der Auftrag umfasst die Planung, Errichtung, den Betrieb sowie die Wartung und Instandhaltung eines Wärmenetzsystems in zwei Ausbauschritten. Gegenstand ist der Abschluss eines Konzessions- und Wärmeliefervertrags für die Versorgung kommunaler Gebäude im 1. ...
Fernwärme
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Inhalt auf einen Blick
Vergabe einer Wärmekonzession für das "Wärmenetz Ried" in Kressbronn am Bodensee. Der Auftrag umfasst die Planung, Errichtung, den Betrieb sowie die Wartung und Instandhaltung eines Wärmenetzsystems in zwei Ausbauschritten. Gegenstand ist der Abschluss eines Konzessions- und Wärmeliefervertrags für die Versorgung kommunaler Gebäude im ...
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Gemeinde Kressbronn a. B.
- Veröffentlicht:
- 28. April 2026
- Frist:
- 29. Mai 2026
- Thema:
- Fernwärme
Ausschreibungsbeschreibung
Vergabe einer Wärmekonzession für das "Wärmenetz Ried" in Kressbronn am Bodensee. Der Auftrag umfasst die Planung, Errichtung, den Betrieb sowie die Wartung und Instandhaltung eines Wärmenetzsystems in zwei Ausbauschritten. Gegenstand ist der Abschluss eines Konzessions- und Wärmeliefervertrags für die Versorgung kommunaler Gebäude im 1. Ausbauschritt über die gesamte Vertragslaufzeit.
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
- Passende Folgeausschreibungen automatisch entdecken
Dokumente und Anhänge
49 Dateien erfasst- PDF Notice (BUL)
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- PDF Notice (CES)
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- PDF Notice (DEU)
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Ähnliche Bekanntmachungen
8- Gemeinde Kressbronn a. B.
Vergabe einer Wärmekonzession über Planung, Errichtung und Betrieb eines Wärmenetzes inkl. Wärmelieferung für das "Wärmenetz Ried" in Kressbronn a. B.
In der Gemeinde Kressbronn am Bodensee ist die Umsetzung eines Wärmenetzsystems in zwei Ausbauschritten (AS) geplant. Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung ist der Abschluss eines Wärmekonzessionsvertrags einschließlich eines Wärmeliefervertrags für die Versorgung kommunaler Gebäude für Objekte des 1. AS, gemäß Leistungsbeschreibung. Die Verträge umfassen die Planung, den Bau, den Betrieb und die Wartung und Instandhaltung des Wärmenetzsystems sowie die Versorgung der angeschlossenen Gebäude mit Wärme über die gesamte Vertragslaufzeit. Im Weiteren wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen. - Gemeinde Kressbronn a. B.Frist: 29. Mai
Vergabe einer Wärmekonzession "Wärmenetz Ried"
In der Gemeinde Kressbronn am Bodensee ist die Umsetzung eines Wärmenetzsystems in zwei Ausbauschritten (AS) geplant. Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung ist der Abschluss eines Wärmekonzessionsvertrags einschließlich eines Wärmeliefervertrags für die Versorgung kommunaler Gebäude für Objekte des 1. AS, gemäß Leistungsbeschreibung. Die Verträge umfassen die Planung, den Bau, den Betrieb und die Wartung und Instandhaltung des Wärmenetzsystems sowie die Versorgung der angeschlossenen Gebäude mit Wärme über die gesamte Vertragslaufzeit. Im Weiteren wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen. - Die Autobahn GmbH des Bundes - NL NordostHohen Neuendorf OT Stolpe
Planung, Installation und Betrieb eines Monitoringsystems sowie begleitender Bauwerksuntersuchungen und tragwerksplanerischer Analysen für die Elbtunnelröhren 1-3
Planung, Installation und Betrieb eines Monitoringsystems sowie begleitender Bauwerksuntersuchungen und tragwerksplanerischer Analysen für die Elbtunnelröhren 1-3 in Hamburg Die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch die Autobahn GmbH des Bundes - Niederlassung Nord, Tunnelbetrieb-Kompetenzzentrum, beabsichtigt, einen Vertrag für die Planung, Installation und Betrieb eines Monitoringsystems sowie begleitender Bauwerksuntersuchungen und tragwerks-planerischer Analysen für die Elbtunnelröhren 1-3 in Hamburg zu schließen. Ziel ist es, geeignete Anbieter und deren technische Lösungen sowie Kostenstrukturen zu identifizieren. Ausgangssituation Der im Jahr 1975 fertiggestellte Elbtunnel Hamburg (ETR 1-3) besteht im Bereich der Absenkstrecke zwischen den Lüfterbauwerken Süd und Mitte aus 8 Einschwimmelementen (I - VIII), welche eine Länge von jeweils 132 m aufweisen und an den Enden gelenkig ausgeführt sind (Elementfugen). Die einzelnen Einschwimmelemente sind von jeweils 4 Gelenkfugen unterteilt, welche eine weitere Verdrehung innerhalb der Elemente ermöglichen sollen (u.a. aufgrund von ungleichmäßigen Hebungen und Setzungen sowie aufgrund von Torsionsbeanspruchung des Tunnels). Zwischen den Gelenkfugen befinden sich umlaufende Arbeitsfugen. Der Tunnelquerschnitt weist äußere Abmessungen von rd. 42 m (Breite) und 8,4 m (Höhe) auf und ist in 5 Teile untergliedert: die Fahrröhren 1 - 3 und zwei dazwischenliegende Lüftungskanäle. In den letzten beiden Jahrzehnten wurden häufig Wasserdurchtritte an den Gelenkfugen beobachtet. Ziel ist es, diese Undichtigkeiten durch eine Sanierung der Gelenkfugen zu beheben, um die Funktion und die Betriebssicherheit des Ingenieurbauwerks dauerhaft sicherzustellen. Leistungsumfang Der Leistungsumfang umfasst sowohl die Informationsbeschaffung, Kommunikation und Gesamtkoordination des Vorhabens als auch die erforderlichen Planungs- und Ausführungsleistungen für das Monitoring, die Bauwerksuntersuchungen und die tragwerksplanerische Analyse. Planung, Installation und Betrieb des Monitoringsystems Begleitende Bauwerksuntersuchungen Vorschlag eines Instandsetzungskonzepts Diese Leistungen sind für den Gesamtverbund der kritischen Infrastruktur Elbtunnel von entscheidender Bedeutung und tragen maßgeblich zur Gewährleistung der Standsicherheit, der Verkehrs-sicherheit und der Dauerhaftigkeit bei. Erwartungen an potenzielle Anbieter Angesichts der Bedeutung des Elbtunnels als kritischer Infrastruktur wird von jedem interessierten Marktteilnehmer oder potenziellen Auftragnehmer erwartet, dass dieser:sich innerhalb von 30 Werktagen umfassend in die o.a. Problematik des Elbtunnels einarbeiten kann und anschließend handlungsfähig ist. Wir erwarten eine garantierte und einwandfreie Leistung über die gesamte Vertragslaufzeit. Zusammenfassende Begründung der Verfahrenswahl und Vergabeentscheidung Die Vergabe der Ingenieurleistungen der Stufe 2 an die Ingenieurgemeinschaft Lowke-Schiessl ING im Wege eines Verhandlungsverfahrens ohne Teilnahmewettbewerb gemäß § 14 Abs. 4 Nr. 2 Buchst. b) VgV ist aus folgenden Gründen zwingend geboten: 1. Fehlen von Wettbewerb aus technischen Gründen: Die durchgeführte EU-weite Markterkundung (§ 28 VgV) hat zweifelsfrei ergeben, dass am Markt kein anderes Unternehmen existiert, welches die hochspezifischen Anforderungen an die Überwachung der Gelenkfugen (6 mm Schlaufenblech-Konstruktion) unter Berücksichtigung der chemischen Degradationsprozesse erfüllen kann. Die im Rahmen der Markterkundung betrachteten Mitbewerber konnten weder die notwendigen Referenzen im Bereich der zerstörungsfreien Prüfung (ZFP) an vergleichbaren Bauwerken noch die personelle Expertise für die geforderte Einarbeitungszeit von 30 Tagen nachweisen. 2. Schutz exklusiver Rechte und Datenkontinuität: Die für den Betrieb des Monitoringsystems essenziellen Kalibrierungsdaten und Signalmuster aus der Voruntersuchung (Stufe 1) befinden sich im exklusiven Erfahrungsschatz von Lowke-Schiessl ING. Eine Übertragung dieses "impliziten Wissens" auf einen Dritten ist innerhalb der sicherheitskritischen Zeitvorgaben physisch nicht möglich. Ein Anbieterwechsel würde die Integrität der Datenkette unterbrechen und die Echtzeit-Warnfähigkeit des Systems gefährden. 3. Vermeidung unvertretbarer Risiken für KRITIS: Der Elbtunnel ist als Kritische Infrastruktur (KRITIS) von überragender Bedeutung für die Verkehrssicherheit und Logistik. Angesichts der aktuellen Leckageraten von 47 l/h stellt jede Verzögerung durch eine Neuvorbefassung eines Drittbüros oder ein fehlerhaft kalibriertes Monitoringsystem (aufgrund mangelnder Vorkenntnisse) ein unkalkulierbares Risiko für Leib, Leben und Sachwerte dar. Die Inanspruchnahme der vorbefassten Ingenieure ist daher zur Gefahrenabwehr alternativlos. 4. Wirtschaftlichkeit und Verhältnismäßigkeit: Die Beauftragung vermeidet massive Doppelzahlungen für die Neuerhebung bereits vorliegender Basisdaten und minimiert das Haftungsrisiko an der Schnittstelle zwischen Analyse und Planung. Der Verzicht auf einen erneuten Teilnahmewettbewerb ist verhältnismäßig, da die Markterkundung die Ergebnislosigkeit eines offenen Wettbewerbs bereits vorab objektiv belegt hat. Ergebnis: Aufgrund der technischen Alleinstellung, der Unaufschiebbarkeit der Maßnahme zur Sicherung der Tunnelstabilität und der nachgewiesenen Marktkonzentration auf den vorbefassten Dienstleister wird die direkte Vergabe an die Ingenieurgemeinschaft Lowke-Schiessl ING hiermit abschließend begründet. - Rhein-Kreis Neuss - Der Landrat - Zentrales VergabemanagementGrevenbroich
ST 26017 Wettbewerblicher Dialog Planung, Bau und Betrieb der Medical Science City im Rhein-Kreis Neuss
Der Rhein-Kreis Neuss (Auftraggeber) beabsichtigt, auf Basis dieser Ausschreibung die für die Bundesrepublik Deutschland vorbildhafte Medical Science City (MSC) im Rhein-Kreis Neuss errichten und betreiben zu lassen, um den Transfer von Forschungsergebnissen in marktfähige Produkte zu beschleunigen. Ziel der MSC ist, insbesondere innovative Start-ups aus dem akademischen Umfeld (u.a. der umliegenden Universitäten und Universitätsklinika) sowie technologieorientierte kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu fördern und den gesamten Entwicklungsprozess von gen- und zellbasierten Therapiestrategien (Gene and Cell-based Therapies, GCT) zu begleiten. Die MSC soll den Zugang zu modernsten Produktionsanlagen und spezialisierter Ausrüstung ermöglichen, die für die Entwicklung und Produktion von GCT unerlässlich sind. Zusätzlich bietet sie umfassende Dienstleistungen für Start-ups und KMU an, um sie in allen Phasen der Produktentwicklung zu stärken. Als integratives Zentrum für biomedizinische Forschung, Entwicklung und Produktion bringt die MSC alle relevanten Akteure in der Wertschöpfungskette – Universitäten/Hochschulen und ihre Kliniken, Start-Ups mit innovativen Ansätzen und die biomedizinische Wirtschaft – an einem Ort zusammen. Der hiesige Beschaffungsgegenstand umfasst die Planung, den Bau und den Betrieb der MSC auf einem Grundstück im Rhein-Kreis Neuss, wobei der Auftragnehmer – ungeachtet seiner betriebsbezogenen Aufgaben – verpflichtet ist, die Nutzung der MSC während der Vertragslaufzeit auf den Rhein-Kreis-Neuss zu übertragen. Zu dem vom Auftragnehmer zu erbringenden Betrieb gehören die Auswahl und Vermittlung geeigneter Nutzer an den Rhein- Kreis Neuss sowie alle gebäudebetriebsrelevanten Dienstleistungen und Arbeiten (u.a. Wartung, Instandhaltung, Lagerlogistik, Energieversorgung, IT-Infrastruktur, Validierung, Haustechnik, GMP-Zertifizierung, Sicherstellung der Laborinfrastruktur auf dem Stand der Technik). Der Auftragnehmer übernimmt zudem Dienstleistungen, wie Personaldienstleistungen und Materialversorgung, um die Start-ups und KMU in allen Phasen der Produktentwicklung zu stärken. Diese Dienstleistungen kaufen die Start-ups und KMU im Nutzungspaket mit ein. Darüber hinaus kann der Auftragnehmer, neben den Dienstleistungen, die in den geförderten Nutzungspaketen enthalten sind, einen eigenen abtrennbaren wirtschaftlichen Geschäftsbereich zur nachhaltigen Nutzung der MSC aufbauen, indem er weitergehende, nicht geförderte Dienstleistungen gegen ein marktübliches Entgelt an Start-ups und KMU anbietet. Die Vertragslaufzeit beträgt 15 Jahre. Die MSC muss bis September 2029 betriebsbereit sein. Für sämtliche vertraglichen Leistungen einschließlich der Einräumung des Nutzungsrechts an den Rhein-Kreis-Neuss erhält der Auftragnehmer eine Einmalzahlung von maximal EUR 155 Mio. (netto). Der genaue Festkostenpreis wird in der Dialogphase festgelegt und bekanntgegeben werden. Im Vertrag wird geregelt werden, dass der Festkostenpreis herabgesetzt werden kann, sofern sich im Laufe der Errichtungs- und Betriebsphase aufgrund der tatsächlich anfallenden Kosten ein geringerer benötigter Finanzbedarf herausstellen wird. Ist die MSC nicht bis September 2029 betriebsbereit, können keine Fördermittel abgerufen und damit kein Entgelt an den Betreiber gezahlt werden. Die Bieter sind daher gehalten, diesen Zeitrahmen von vornherein in ihrer Planung zu berücksichtigen. Ziel des Projekts ist die Errichtung einer Medical Science City, um den Transfer von Forschungsergebnissen in marktfähige Produkte zu ermöglichen und zu beschleunigen. Der Betreiber ist für die Auslastung des MSC, vorrangig durch nicht börsennotierte kleine Unternehmen, deren Eintragung ins Handelsregister höchstens fünf Jahre zurückliegt und die die Voraussetzungen von Artikel 22 Abs. 2 der allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO) erfüllen (Start-ups), sowie KMU, die die Voraussetzungen des Anhangs I der AGVO erfüllen, verantwortlich. Er garantiert, dass durch diese Unternehmen Nutzungsentgelte in Höhe von mindestens EUR 1 Mio. pro Jahr vereinnahmt werden. Liegt der vereinnahmte Betrag in einem oder mehreren Jahren unterhalb dieser Grenze, schuldet er dem Rhein-Kreis- Neuss jeweils den Differenzbetrag. Der Differenzbetrag wird drei Monate nach Ablauf des jeweiligen Kalenderjahrs fällig. Sollten die Nutzungsentgelte den Eigenanteil des Rhein-Kreis-Neuss übersteigen, beabsichtigt der Rhein-Kreis- Neuss, die Überschüsse zumindest teilweise in Absprache mit dem Betreiber in den nicht wirtschaftlichen Teil des MSC zur Steigerung der Nachhaltigkeit des MSC zu investieren. Ferner erhält der Betreiber in diesen Fällen eine angemessene Provision. Nach Ablauf der 15 Jahre fällt das Nutzungsrecht an den Auftragnehmer zurück. Somit stehen dem Auftragnehmer nach dem Ablauf der 15 Jahre sämtliche Nutzungsentgelte, die er ab dann erzielt, zu. Das Projekt wird durch Zuwendungen des Landes Nordrhein-Westfalen unter Einsatz von Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung EFRE/JTF-Programm NRW 2021.2027 gefördert. Nähere Einzelheiten können den leistungsbezogenen Vergabeunterlagen (insbesondere Leistungsbeschreibung (Anlage B.1)) entnommen werden. - BEW Berliner Energie und Wärme GmbHBerlin
Projekt Klingenberg Hydraulik & Elektrik [KLBB] – Neubau der Pumpstation (inkl. Anbindung an die Erzeugungsanlagen) am Standort HKW Klingenberg
Die BEW Berliner Energie und Wärme GmbH will bis zum Jahr 2035 vollständig klimaneutrale Stadtwärme anbieten. Dazu ist eine umfassende Transformation aller großen Berliner Standorte nötig. Im Osten der Stadt versorgt das Heizkraftwerk (HKW) Klingenberg in Berlin-Rummelsburg über 300.000 Haushalte mit Strom und Wärme. Das Projekt Klingenberg Hydraulik & Elektrik [KLBB] (ehemals Backbone) ist Teil des Programms am Standort Klingenberg und leistet hierzu einen wichtigen Beitrag, indem es die rechtzeitige Bereitstellung der neuen elektrischen und hydraulischen Infrastruktur für die Inbetriebnahme der künftigen Erzeugeranlagen sicherstellt. Im hydraulischen Bereich verantwortet das Projekt den Aufbau einer neuen zukunftssicheren Fernwärmepumpstation. Das Beschaffungsvorhaben umfasst die Planung, Errichtung und Inbetriebsetzung der Fernwärmepumpstation sowie der Medienanbindung an die Erzeugungsanlagen. Die Fernwärmepumpstation hat die Funktion, Wärme in die zwei Fernwärmenetze einzuspeisen: In das Fernwärmeverbundnetz Klingenberg/Lichtenberg (FV Kl/Ln) und in das Heiznetz Friedrichsfelde (HN Ffde). Die Fernwärmepumpstation dient ebenso als Kopplung des HN Ffde mit dem FV Kl/Ln. Die Wärme für das HN Ffde kann somit aus dem HKW Klingenberg und/oder vom Standort Marzahn zur Verfügung gestellt werden. Dabei gilt, dass sicherheitsrelevante Einrichtungen ohne Einschränkungen unterbrechungsfrei versorgt werden müssen. Der Leistungsumfang für die schlüsselfertige Errichtung und Inbetriebsetzung der Pumpstation beinhaltet u. a. Planungsleistungen, Fernheizwasserpumpen, Tief- und Hochbauleistungen (inkl. technische Gebäudeausrüstung, Fundamente, Stahlbau), Druckhalteanlagen, Wärmetauscher, Verteileranlage für Netzanschlüsse und zum Anschluss der Erzeuger, Rohrleitungen und Armaturen, Lüftungsanlage zur Abführung von Verlustwärme, örtliche Leittechnik zur Anbindung an zentrale Leittechnik, Elektro-Versorgung und -Verteilung sowie die Verteilung im Werkheiznetz inkl. Hausanschlussstationen. Der Leistungsumfang für die schlüsselfertige Errichtung und Inbetriebsetzung der Medienanbindung beinhaltet u. a. Planungsleistung, Tief- und Hochbauleistungen (Fundamente, Stahlbau), Rohrleitungsbauarbeiten sowie E- und leittechnische Anbindung. Projektabwicklungsmodell: Gegenstand des Auftrags ist ein einheitlicher Bauauftrag in Form eines schlüsselfertigen EPC-/Turnkey-Vertrages einschließlich einer vorgeschalteten kooperativen Planungsphase (ECI) und – bei Erreichen der vertraglich definierten Meilensteine – der anschließenden Ausführungs- und Inbetriebnahmephase. Die kooperative Planungsphase dient nicht der Neuermittlung des Beschaffungsbedarfs, sondern der Konkretisierung eines in den Vergabeunterlagen beschriebenen Mindest-Leistungsumfangs sowie der Optimierung von Ausführungsdetails, Terminen und Kosten innerhalb der vergaberechtlich vorgegebenen Leistungsgrenzen. Die in der Planungsphase erarbeiteten Ergebnisse (insbesondere Kosten, Termine und technische Lösungen) konkretisieren die bereits im Vergabeverfahren vorgegebenen Zuschlags- und Vertragsparameter und erfolgen auf Grundlage der in den Vergabeunterlagen festgelegten Preis- und Vergütungsmechanismen. Der Zuschlag umfasst den gesamten EPC-/Turnkey-Vertrag einschließlich Planungs-, Ausführungs- und Inbetriebnahmephase. Der Übergang in die Ausführungsphase erfolgt nach Abschluss der Planungsphase durch Ausübung eines vertraglich vorgesehenen Leistungsabrufs (Go/No-Go-Mechanismus) auf Grundlage der in der Planungsphase erzielten Ergebnisse. - Rhein-Kreis Neuss - Der Landrat - Zentrales VergabemanagementGrevenbroichFrist: 10. Aug.
ST 26017 Wettbewerblicher Dialog Planung, Bau und Betrieb der Medical Science City im Rhein-Kreis Neuss
Der Rhein-Kreis Neuss (Auftraggeber) beabsichtigt, auf Basis dieser Ausschreibung die für die Bundesrepublik Deutschland vorbildhafte Medical Science City (MSC) im Rhein-Kreis Neuss errichten und betreiben zu lassen, um den Transfer von Forschungsergebnissen in marktfähige Produkte zu beschleunigen. Ziel der MSC ist, insbesondere innovative Start-ups aus dem akademischen Umfeld (u.a. der umliegenden Universitäten und Universitätsklinika) sowie technologieorientierte kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu fördern und den gesamten Entwicklungsprozess von gen- und zellbasierten Therapiestrategien (Gene and Cell-based Therapies, GCT) zu begleiten. Die MSC soll den Zugang zu modernsten Produktionsanlagen und spezialisierter Ausrüstung ermöglichen, die für die Entwicklung und Produktion von GCT unerlässlich sind. Zusätzlich bietet sie umfassende Dienstleistungen für Start-ups und KMU an, um sie in allen Phasen der Produktentwicklung zu stärken. Als integratives Zentrum für biomedizinische Forschung, Entwicklung und Produktion bringt die MSC alle relevanten Akteure in der Wertschöpfungskette – Universitäten/Hochschulen und ihre Kliniken, Start-Ups mit innovativen Ansätzen und die biomedizinische Wirtschaft – an einem Ort zusammen. Der hiesige Beschaffungsgegenstand umfasst die Planung, den Bau und den Betrieb der MSC auf einem Grundstück im Rhein-Kreis Neuss, wobei der Auftragnehmer – ungeachtet seiner betriebsbezogenen Aufgaben – verpflichtet ist, die Nutzung der MSC während der Vertragslaufzeit auf den Rhein-Kreis-Neuss zu übertragen. Zu dem vom Auftragnehmer zu erbringenden Betrieb gehören die Auswahl und Vermittlung geeigneter Nutzer an den Rhein- Kreis Neuss sowie alle gebäudebetriebsrelevanten Dienstleistungen und Arbeiten (u.a. Wartung, Instandhaltung, Lagerlogistik, Energieversorgung, IT-Infrastruktur, Validierung, Haustechnik, GMP-Zertifizierung, Sicherstellung der Laborinfrastruktur auf dem Stand der Technik). Der Auftragnehmer übernimmt zudem Dienstleistungen, wie Personaldienstleistungen und Materialversorgung, um die Start-ups und KMU in allen Phasen der Produktentwicklung zu stärken. Diese Dienstleistungen kaufen die Start-ups und KMU im Nutzungspaket mit ein. Darüber hinaus kann der Auftragnehmer, neben den Dienstleistungen, die in den geförderten Nutzungspaketen enthalten sind, einen eigenen abtrennbaren wirtschaftlichen Geschäftsbereich zur nachhaltigen Nutzung der MSC aufbauen, indem er weitergehende, nicht geförderte Dienstleistungen gegen ein marktübliches Entgelt an Start-ups und KMU anbietet. Die Vertragslaufzeit beträgt 15 Jahre. Die MSC muss bis September 2029 betriebsbereit sein. Für sämtliche vertraglichen Leistungen einschließlich der Einräumung des Nutzungsrechts an den Rhein-Kreis-Neuss erhält der Auftragnehmer eine Einmalzahlung von maximal EUR 155 Mio. (netto). Der genaue Festkostenpreis wird in der Dialogphase festgelegt und bekanntgegeben werden. Im Vertrag wird geregelt werden, dass der Festkostenpreis herabgesetzt werden kann, sofern sich im Laufe der Errichtungs- und Betriebsphase aufgrund der tatsächlich anfallenden Kosten ein geringerer benötigter Finanzbedarf herausstellen wird. Ist die MSC nicht bis September 2029 betriebsbereit, können keine Fördermittel abgerufen und damit kein Entgelt an den Betreiber gezahlt werden. Die Bieter sind daher gehalten, diesen Zeitrahmen von vornherein in ihrer Planung zu berücksichtigen. Ziel des Projekts ist die Errichtung einer Medical Science City, um den Transfer von Forschungsergebnissen in marktfähige Produkte zu ermöglichen und zu beschleunigen. Der Betreiber ist für die Auslastung des MSC, vorrangig durch nicht börsennotierte kleine Unternehmen, deren Eintragung ins Handelsregister höchstens fünf Jahre zurückliegt und die die Voraussetzungen von Artikel 22 Abs. 2 der allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO) erfüllen (Start-ups), sowie KMU, die die Voraussetzungen des Anhangs I der AGVO erfüllen, verantwortlich. Er garantiert, dass durch diese Unternehmen Nutzungsentgelte in Höhe von mindestens EUR 1 Mio. pro Jahr vereinnahmt werden. Liegt der vereinnahmte Betrag in einem oder mehreren Jahren unterhalb dieser Grenze, schuldet er dem Rhein-Kreis- Neuss jeweils den Differenzbetrag. Der Differenzbetrag wird drei Monate nach Ablauf des jeweiligen Kalenderjahrs fällig. Sollten die Nutzungsentgelte den Eigenanteil des Rhein-Kreis-Neuss übersteigen, beabsichtigt der Rhein-Kreis- Neuss, die Überschüsse zumindest teilweise in Absprache mit dem Betreiber in den nicht wirtschaftlichen Teil des MSC zur Steigerung der Nachhaltigkeit des MSC zu investieren. Ferner erhält der Betreiber in diesen Fällen eine angemessene Provision. Nach Ablauf der 15 Jahre fällt das Nutzungsrecht an den Auftragnehmer zurück. Somit stehen dem Auftragnehmer nach dem Ablauf der 15 Jahre sämtliche Nutzungsentgelte, die er ab dann erzielt, zu. Das Projekt wird durch Zuwendungen des Landes Nordrhein-Westfalen unter Einsatz von Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung EFRE/JTF-Programm NRW 2021.2027 gefördert. Nähere Einzelheiten können den leistungsbezogenen Vergabeunterlagen (insbesondere Leistungsbeschreibung (Anlage B.1)) entnommen werden. - Klinikverbund Allgäu gGmbHMindelheim
Kbau, Gebäudeteil F_VgV_Klinikum Kempten, BA 8, Errichtung Ersatzneubau, Gebäudeteil F - Technische Ausrüstung ALG 7 (küchentechnische Anlagen) gem. §§ 53 ff HOAI 2021, LPH 2-9, bei stufenweiser Beauftragung.
Gegenstand des Auftrags sind Leistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung ALG 7 (küchentechnische Anlagen) gem. §§ 53 ff HOAI 2021, LPH 2-9, bei stufenweiser Beauftragung.Die Klinikverbund Allgäu GmbH plant die Errichtung des Ersatzneubaus, Gebäudeteil F am Klinikum Kempten.------Das Klinikum Kempten ist ein Schwerpunktkrankenhaus mit 11 Haupt-abteilungen, 5 Belegabt.n und mehreren zertifizierten, interdisziplinären Zentren. Es werden jährl. ca. 30.000 stationäre Patienten behandelt.Das Klinikum Kempten sichert die wohnortnahe, med. Versorgung der Bevölkerung, von der Grund- und Regelversorgung bis hin zur Hochleistungsmedizin mit Alleinstellungsmerkmalen wie:-Überregionale Stroke Unit-Schwerverletztenartenversorgung der BG-9 zertifizierte Organkrebszentren-ThrombektomieDer Klinik Campus liegt zentrumnah auf einer Anhöhe und grenzt an das Rottach-Tal an. Die Geografie des Standorts schafft freie Blickbezüge ins Umland, stellt jedoch zugleich erhöhte Anforderungen an die Gründung. Der bestehende F-Bau im Norden des Medizincampus weist die Bausubstanz der Baujahre 1960 – 1965 mit verschiedenen jüngeren Umbauten, Einbauten und Erweiterungen auf. Eine durchgängige Sanierung wurde nicht durchgeführt.Der Flachdachbau hat eine kammartige Struktur mit drei Innenhöfen und Außenabmessungen von ca. 84 x 40 m. Es bestehen bis zu drei Untergeschosse verschiedener Ausdehnung sowie ein Obergeschoss über dem 2. Zinken. Das Gebäude ist an die Eingangshalle angebunden und weist neben der Ost-West-Magistrale zwei Verbindungsbrücken zum B- und C-Bau auf.Der Baukörper entspricht in seiner Substanz und Nutzung den heutigen Anforderungen sowie dem benötigten Platzbedarf nicht. Darüber hinaus geben bauliche, funktionale und hygienische Mängel Anlass zur Planung eines Neubaukörpers.------Die Bauteile im Bestand:Der F-Bau wurde in mehreren aufeinanderfolgenden Bauabschnitten realisiert. In den Bestandsunterlagen werden die Bauteile von West nach Ost folgendermaßen bezeichnet:- 1. und 2. Zinken, Baujahr ca. 1960- 3. Zinken, Baujahr ca. 1962- 4. Zinken und gesamte Nordspange, Baujahr ca. 1964------Bauprogramm / Funktionsstellen: Das Bauprogramm wurde mit Beschluss vom 15.05.2024 durch das Ministerium für Gesundheit und Pflege bewilligt. Die Bettenmehrung von 510 auf 538 Planbetten berücksichtigt dabei den Wegfall der bisherigen 3-Bett-Zimmer-Struktur hin zu einer 2-Bett- bzw. 1-Bett-Zimmer-Struktur.Folgende Funktionsstellen befinden sich im bestehenden F-Bau und sind im Ersatzneubau unterzubringen: Zentrale Patientenaufnahme (ZPA), Untersuchung, Behandlung (U+B), Arztdienst, Zentrale Arztdiensträume / Telemedizin, Computertomographie (PET-CT), Physiotherapie / Ergotherapie, Prosektur, Allg. Station / Stroke Unit (Neurologie u. Stroke Unit), Allgemein Station, Allgemein Station (Chirurgie), Infektionskrankenpflege (Onkologie, Iso-Station), Palliativmedizin, Übergeordnete Räume, Eingangshalle / Information, Sanitäre Anlagen, Kommunikation & Interaktion, Seelsorge und Sozialdienst, Personalspeisenversorgung, Personalumkleiden, Bereitschaftsdienst, Leitung und Administration, Dienste und Technik, Archiv, Bibliothek, Allgemeine Lager, Apothekengüterübergabe, Speisenversorgungsübergabe, Wäschelogistik, Med. Servicezentrum, Dezentrale Bettenaufbereitung, Wartung und Reparatur, Wertstofftrennung und Abfallentsorgung, Reinigungsdienst, Material- und Patiententransport.------Bauweise: Eine Gründung auf dem Gelände ist nur mit erh. Aufwand umsetzbar. Der vorh. Felsrücken sowie das abfallende Gelände machen eine Bohrpfahlgründung und Hangsicherungsmaßn. unumgänglich. Der Neubau könnte als Stb-Skelettbau errichtet werden. Somit ist das Gebäude auch zukünftigen Nutzungsänderungen gegenüber flexibel gestaltbar.Der Ausbau erfolgt überw. in konv. Trockenbauw. Wo erforderlich, wird mit Mauerwerk ergänzt. Aufgr. der geringen einleitbaren Regenwassermenge in die Kanalisation wird das Dach als Retentionsdach vorgesehen. Zudem ist eine Regenrückh.vorgesehen.------Die Umsetzung zur Sicherung der Energieversorgung, Teilabbruch Bestandsgebäude „F-Bau“, Errichtung des Ersatzneubaus und Herstellung der Anschlüsse an den Gebäudekomplex erfolgt in mehreren Bauphasen. ------Die Gesamtkosten (KG 200-700) werden derzeit auf ca. 140 Mio. Euro brutto (inkl. Abbruch) geschätzt.------Zur näheren Beschreibung des Leistungsumfanges sehen Sie bitte auch die Leistungsbeschreibung in der Anlage "Erläuterungsbericht_Hochbau und Küche". Evtl. werden auch besondere Leistungen abgefragt - siehe Anlage "Vertragsentwurf". ------ Für die Leistungsphase 2 wurde seitens des Auftraggebers derzeit trotz bereits erbrachter Leistungen keine festgelegte Reduzierung des angesetzten Leistungsumfangs vorgenommen. Eine mögliche Optimierung der Leistungsphase 2 ist vorgesehen------Bei dem Projekt werden Fördermittel i. S. einer Einzelförderung gemäß Art. 11 des Bay. Krankenhausgesetzes beantragt. Bei der Fördermittelbeschaffung soll mitgewirkt werden.------Zeitschiene: Die Vergabeverhandlung findet voraussichtlich im Juli/August 2026 statt. Die Auftragsvergabe und der unmittelbar darauffolgende Projektstart ist für August/September 2026 vorgesehen. Der Förderantrag soll im April 2027 eingereicht werden. Die Vorabmaßnahmen sind für 2028 geplant. Daran anschließend soll der Abbruch des Bestandes und dann der Neubau erfolgen. Die Fertigstellung und anschließende Inbetriebnahme (inkl. abgeschlossener Mängelbeseitigung) soll bis Q1 2034 erfolgen.------Hinweis: Die Projektbesprechungen finden in deutscher Sprache statt. Klinikverbund Allgäu GmbH - Klinikum Kempten, BA 8,Errichtung Ersatzneubau, Gebäudeteil F; Tragwerksplanung gem. §§ 49 ff HOAI 2021, LPH 2-6 bei stufenweiser und bauabschnittsweiser Beauftragung
Gegenstand des Auftrags sind Leistungen der Fachpl.Tragwerksplanung gem. §§ 49 ff HOAI 2021, LPH 2-6 bei stufenweiser und bauabschnittsweiser Beauftragung. Die Klinikverbund Allgäu GmbH plant die Errichtung des Ersatzneubaus, Gebäudeteil F am Klinikum Kempten.------Das Klinikum Kempten ist ein Schwerpunktkrankenhaus mit 11 Hauptabteilungen, 5 Belegabt. und mehreren zertifizierten, interdisziplinären Zentren. Es werden jährl. ca. 30.000 stationäre Patienten behandelt. Das Klinikum Kempten sichert die wohnortnahe, med. Versorgung der Bevölkerung, von der Grund- und Regelversorgung bis hin zur Hochleistungsmedizin mit Alleinstellungsmerkmalen wie:-Überregionale Stroke Unit-Schwerverletztenartenversorgung der BG-9 zertifizierte Organkrebszentren-Thrombektomie. Der Klinik Campus liegt zentrumnah auf einer Anhöhe und grenzt an das Rottach-Tal an. Die Geografie des Standorts schafft freie Blickbezüge ins Umland, stellt jedoch zugleich erhöhte Anf. an die Gründung. Der bestehende F-Bau im Norden des Medizincampus weist die Bausubstanz der Baujahre 1960 – 1965 mit versch. jüngeren Umbauten, Einbauten und Erw. auf. Eine durchgängige Sanierung wurde nicht durchgeführt. Der Flachdachbau hat eine kammartige Struktur mit 3 Innenhöfen und Außenabm. von ca. 84 x 40 m. Es bestehen bis zu 3 UGs versch. Ausdehnung sowie ein OG über dem 2. Zinken. Das Gebäude ist an die Eingangshalle angebunden und weist neben der Ost-West-Magistrale zwei Verbindungsbrücken zum B- und C-Bau auf. Der Baukörper entspricht in seiner Substanz und Nutzung den heutigen Anf. sowie dem benötigten Platzbedarf nicht. Darüber hinaus geben bauliche, funktionale und hygienische Mängel Anlass zur Planung eines Neubaukörpers.------Die Bauteile im Bestand: Der F-Bau wurde in mehreren aufeinanderfolgenden Bauabsch. realisiert. In den Bestandsunterl. werden die Bauteile von West nach Ost folgenderm. bezeichnet: - 1. und 2. Zinken, Baujahr ca. 1960- 3. Zinken, Baujahr ca. 1962- 4. Zinken und gesamte Nordspange, Baujahr ca. 1964-----Bauprogramm / Funktionsstellen: Das Bauprogr. wurde mit Beschluss vom 15.05.2024 durch das Ministerium für Gesundh. und Pfl. bewilligt. Die Bettenmehrung von 510 auf 538 Planbetten berücksichtigt dabei den Wegfall der bish. 3-Bett-Z.-Struktur hin zu einer 2-Bett- bzw. 1-Bett-Z.-Struktur.Folgende Funktionsstellen befinden sich im besteh. F-Bau und sind im Ersatzneubau unterzubringen: Zentrale Patientenaufn. (ZPA), Untersuchung, Behandlung (U+B), Arztdienst, Zentrale Arztdiensträume / Telemedizin, Computertomographie (PET-CT), Physiotherapie / Ergotherapie, Prosektur, Allg. Station / Stroke Unit (Neurologie u. Stroke Unit), Allgemein Station, Allgemein Station (Chirurgie), Infektionskrankenpflege (Onkologie, Iso-Station), Palliativmedizin, Übergeordnete Räume, Eingangshalle / Information, Sanitäre Anlagen, Kommunikation & Interaktion, Seelsorge und Sozialdienst, Personalspeisenversorgung, Personalumkleiden, Bereitschaftsdienst, Leitung und Administration, Dienste und Technik, Archiv, Bibliothek, Allg. Lager, Apothekengüterüberg., Speisenversorgungsüberg., Wäschelogistik, Med. Servicezentrum, Dezentr. Bettenaufbereitung, Wartung und Reparatur, Wertstofftrennung und Abfallentsorgung, Reinigungsdienst, Material- und Patiententransport.------Bauweise: Eine Gründung auf dem Gelände ist nur mit erh. Aufwand umsetzbar. Der vorh. Felsrücken sowie das abfallende Gelände machen eine Bohrpfahlgründung und Hangsicherungsmaßn. unumgänglich. Der Neubau könnte als Stb-Skelettbau errichtet werden. Somit ist das Gebäude auch zukünftigen Nutzungsänderungen gegenüber flexibel gestaltbar. Der Ausbau erfolgt überw. in konv. Trockenbauw. Wo erforderlich, wird mit Mauerwerk ergänzt. Aufgr. der geringen einleitbaren Regenwassermenge in die Kanalisation wird das Dach als Retentionsdach vorgesehen. Zudem ist eine Regenrückh.vorgesehen.------Die Umsetzung zur Sicherung der Energieversorgung, Teilabbruch Bestandsgebäude „F-Bau“, Errichtung des Ersatzneubaus und Herstellung der Anschlüsse an den Gebäudekomplex erfolgt in mehreren Bauphasen. ------ Die Gesamtkosten (KG 200-700) werden derzeit auf ca. 140 Mio. brutto (inkl. Abbruch geschätzt) ------ Für die Leistungsphase 2 wurde seitens des Auftraggebers derzeit trotz bereits erbrachter Leistungen keine festgelegte Reduzierung des angesetzten Leistungsumfangs vorgenommen. Eine mögliche Optimierung der Leistungsphase 2 ist vorgesehen.------ Bestandteil der Beauftragung ist neben den Hauptleistungen auch die fachliche Zuarbeit zur Vorbereitung und Ausarbeitung der Abbruchplanung. ------ Ggf. werden auch besondere Leistungen abgefragt - siehe Anlage "Vertragsentwurf". ------ Den Verf.unterl. ist die Anlage „Erläuterungsbericht zum Vorentwurf“ beigefügt. Diese enthält ergänz. Informationen zum Projekt und dient den Bew. zur Information. Die Anlage wird Bestandteil der Vertragsunterlagen. ------ Das Büro, welches bereits Planungsleistungen erbracht hat, gilt als vorbefasster Bew.. Die bereits erstellten Planunterlagen werden allen Teiln. mit den Verf.unterl. (s. 5.1.11) zur Verfügung gestellt, um alle Bieter auf denselben Informationsstand zubringen. ------ Bei dem Projekt werden Fördermittel i. S. einer Einzelförderung gemäß Art. 11 des Bay. Krankenhausgesetzes beantragt. ------ Zeitschiene: Die Vergabeverhandlung findet voraussichtlich im Juni/Juli 2026 statt. Die Auftragsvergabe und der unmittelbar darauffolgende Projektstart ist für August 2026 vorgesehen. Der Förderantrag soll im April 2027 eingereicht werden. Die Vorabmaßnahmen sind für 2028 geplant. Daran anschl. soll der Abbruch des Bestandes und dann der Neubau erfolgen. Die Fertigstellung und anschl. Inbetriebnahme (inkl. Abgeschl. Mängelbeseitigung) soll bis Q1 2034 erfolgen.------Hinweis: Die Projektbesprechungen finden in deutscher Sprache statt.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
- Erstellen Sie ein kostenloses Konto auf Auftrag One. Danach sehen Sie alle Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung in einem strukturierten Ablauf.
- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 29. Mai 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Gemeinde Kressbronn a. B..
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.