Energie und Wasser Potsdam GmbHTED
VE 23F Flusswasserwärmepumpe
Errichtung einer Energiezentrale am HKW Süd in Potsdam mit Großwärmepumpen für Fernwärme. Eine Wärmepumpe nutzt Flusswasser der Nuthe, thermische Nutzheizleistung ca. 3 MWth.
Kühltechnik
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Inhalt auf einen Blick
Errichtung einer Energiezentrale am HKW Süd in Potsdam mit Großwärmepumpen für Fernwärme. Eine Wärmepumpe nutzt Flusswasser der Nuthe, thermische Nutzheizleistung ca. 3 MWth.
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Energie und Wasser Potsdam GmbH
- Veröffentlicht:
- 06. Mai 2026
- Frist:
- 05. Juni 2026
- Thema:
- Kühltechnik
Ausschreibungsbeschreibung
Errichtung einer Energiezentrale am HKW Süd in Potsdam mit Großwärmepumpen für Fernwärme. Eine Wärmepumpe nutzt Flusswasser der Nuthe, thermische Nutzheizleistung ca. 3 MWth.
Weiterführende Details
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Die Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) beabsichtigt auf dem Betriebsgelände des Standorts HKW Süd in Potsdam die Errichtung einer Energiezentrale, in welcher mehrere Großwärmepumpen für die Erzeugung von Fernwärme aufgestellt werden sollen. Zwei baugleiche Wärmepumpen mit einer thermischen Nutzheizleistung von je ca. 7,5 MW werden mit Wärme aus Tiefengeothermie betrieben. Eine weitere Wärmepumpe soll mit Wärme aus Flusswasser des an den Standort angrenzenden Flusses "Nuthe" betrieben werden. Die Flusswasserwärmepumpe soll eine thermische Nutzheizleistung von ca. 3 MW aufweisen und einschließlich der erforderlichen Nebenanlagen, Entnahme- und Auslaufbauwerke sowie der zugehörigen Infrastruktur errichtet werden. Jedes Hochtemperatur-Wärmepumpen-System soll unabhängig vom Betrieb der anderen Hochtemperatur-Wärmepumpen-Systeme eigenständig in das Fernwärmenetz einspeisen. Die Aufstellung der Flusswasserwärmepumpe erfolgt in einem räumlich abgetrennten Bereich im Gebäude "Energiezentrale". Das gesamte Vorhaben ist in einzelne Vergabeeinheiten ("VE") unterteilt die sukzessive vergeben werden. (Siehe Anhang 01 Projektterminplan) Um eine technische, terminliche und organisatorische abgestimmte Projektabwicklung sicherzustellen, bietet der Bewerber die genannte Leistung "Begleitung der Bau- und Montagephase einschließlich der fachlichen Betreuung und Koordination der Einzelnen Vergabelose" an. Der Leistungsumfang umfasst hierbei insbesondere die technische Losführung, Schnittstellenkoordination zwischen den Auftragnehmern, Unterstützung des Auftraggebers bei technischen Abstimmungen sowie die Begleitung der Montage- und Inbetriebnahmephase. - Energie und Wasser Potsdam GmbHPotsdamFrist: 20. Juli
Planungsleistungen für Flusswasserwärmepumpe
Planungsleistungen zur Begleitung der Bau- und Montagephase sowie fachlichen Betreuung und Koordination bei der Errichtung einer Flusswasserwärmepumpe (thermische Nutzheizleistung ca. 3 MW) einschließlich Nebenanlagen, Entnahme- und Auslaufbauwerke sowie Infrastruktur auf dem Betriebsgelände HKW Süd in Potsdam. Die Wärmepumpe speist eigenständig in das Fernwärmenetz ein und wird in einem abgetrennten Bereich der Energiezentrale aufgestellt. Leistungen: technische Losführung, Schnittstellenkoordination zwischen Auftragnehmern, Unterstützung des Auftraggebers bei technischen Abstimmungen, Begleitung der Montage- und Inbetriebnahmephase. Das Gesamtvorhaben ist in Vergabeeinheiten unterteilt. - Westholstein Wärme GmbHFrist: 20. Apr.
Anlagen- und Rohrleitungsbau Energiezentrale
Die Westholstein Wärme GmbH erschließt Brunsbüttel mit Fernwärme und integriert vier bestehende Nahwärmenetze. Ziel ist die Zentralisierung der Wärmeerzeugung und CO2-Reduzierung durch Prozessabwärme (1,6 MWth), Wärmepumpen (6 MWth) und Biomasse-Wärme (3 MWth). In der ersten Ausbaustufe werden 10 MWth installiert. Die Anlagentechnik wird in einer Energiezentrale in der Ostermoorer Straße errichtet, mit separater Prozessabwärme-Auskopplung in der Justus-Liebig-Straße. - Westholstein Wärme GmbHBrunsbüttelFrist: 04. Mai
Anlagen- und Rohrleitungsbau Energiezentrale
Errichtung der Anlagentechnik für eine Energiezentrale in Brunsbüttel (Ostermoorer Straße) zur Erschließung von Großteilen der Stadt und Integration bestehender Nahwärmenetze. Ziel: Zentralisierung der Wärmeerzeugung und CO2-Reduktion. In Ausbaustufe 1 werden 10 MWth installiert: 1,6 MWth Prozessabwärme (Raffinerie Sasol), 6 MWth Wärmepumpen (Strom/Industrieabwasser) und 3 MWth Auskopplung aus Biomassekraftwerk. Anbindung zentral über die Energiezentrale; Prozessabwärme-Auskopplung erfolgt ausgelagert in der Justus-Liebig-Straße. - SachsenEnergie AGDresdenFrist: 07. Juli
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Generalunternehmerleistungen für die Errichtung eines hocheffizienten Ersatzbrennstoff-Heizkraftwerks (EBS-HKW) am Standort Hammerweg 23 in Dresden. Die Anlage verwertet jährlich rund 145.000 t Siedlungsabfälle und Sperrmüll (KRITIS-Anlage), hat eine Feuerungsleistung von ca. 54 MWth und koppelt ca. 50 MWth Fernwärme aus. Inbetriebnahme spätestens 2030. Leistungsumfang: Planung (ab Leistungsphase 4 für 2. Teilgenehmigung, LPh 5–9) und Bau. Integration in bestehende technische und IT-Infrastruktur des Kraftwerksparks erforderlich. - Westholstein Wärme GmbHBrunsbüttel
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Die Westholstein Wärme GmbH betreibt aktuell folgend aufgeführte vier dezentrale Nahwärmenetze in Brunsbüttel: CityNetz, Freizeitbad und Hotel „RiverLoft, Nahwärmenetz „Schleswag-Gebiet“, Nahwärmenetz Freibad / Boy-Lornsen-Schule. In der vorliegenden Maßnahme sollen Großteile von Brunsbüttel mit Fernwärme erschlossen und die benannten Inselnetze integriert werden. Ziel der Maßnahme ist neben dem großflächigen Ausbau des Wärmenetzes auch die Zentralisierung der Wärmeerzeugung und eine größtmögliche Minimierung des CO2-Anteils. Neben der Optimierung und Einbindung der Prozessabwärme aus der Raffinerie Sasol mit 1,6 MWth, wird die Reduzierung des CO2-Anteils durch den Einsatz von Wärmepumpen mit Strom und Industrieabwasser als Primärenergieträger mit 6 MWth und der Auskopplung von Wärme aus Dampf von einem Biomassekraftwerk mit 3 MWth gewährleistet. In der ersten Ausbaustufe werden 10 MWth Erzeugerleistung installiert. Bis auf die Prozessabwärme der Raffinerie sowie die Entnahme aus dem Kühlwasserablauf, werden alle neu zu errichtenden Anlagen zur Wärmeproduktion und Verteilung in einer gemeinsamen Energiezentrale in der Ostermoorer Straße, südlich des Tanklagers der Raffinerie errichtet. Die Auskopplung der Prozessabwärme erfolgt in der Justus-Liebig-Straße westlich des Tanklagers der Raffinerie in einem ausgelagerten Gebäude. Die Anbindung an das Fernwärmenetz erfolgt jedoch zentral über die Energiezentrale und den dort befindlichen Netzpumpen. Die vorliegende Ausschreibung bezieht sich auf die Errichtung der Anlagentechnik in der Energiezentrale. - SachsenEnergie AGDresden
RING30 - Errichtung eines Ersatzbrennstoff-Heizkraftwerkes (EBS-HKW)
Der Auftraggeber ist die SachsenEnergie AG, der größte kommunale Energieversorger Ostsachsens. Die SachsenEnergie AG beliefert über ihr 600 km langes Fernwärmenetz über 7.500 Objekte im Stadtgebiet Dresdens mit über 130.000 Wärmekunden. Im Rahmen des Gesamtprojekts “RING30” soll am Standort Hammerweg 23 in Dresden ein hocheffizientes und hochverfügbares Ersatzbrennstoff-Heizkraftwerk („EBS-HKW“) mit einer Gesamtkapazität von rund 145.000 Jahrestonnen zur thermischen Verwertung von unbehandelten Siedlungsabfällen, Sperrmüll und Ersatzbrennstoff errichtet werden und spätestens 2030 in den Regelbetrieb gehen. Es handelt sich dabei um eine KRITIS-Anlage, in der ausschließlich nicht gefährliche Abfälle thermisch verwertet werden. Die Anlage ist auf eine Feuerungsleistung von etwa 54 MWth FWL auszulegen. Die Fernwärmeauskopplung soll die am Standort ganzjährig verfügbare Aufnahmekapazität des zentralen Fernheiznetzes der Stadt Dresden von ca. 50 MWth möglichst vollständig nutzen. Es ist ein KWK-Prozess mit Entnahme-Gegendruckturbine geplant. Die Anlage wird integraler Bestandteil des am zentralen Fernheiznetz angeschlossenen Anlagenparks aus Erzeugungs- und Wärmespeicheranlagen der SachsenEnergie AG und mit diesen gemeinsam im Verbund betrieben. Vor diesem Hintergrund ist eine Integration in die technische, überwachungstechnische und IT-Infrastruktur des Kraftwerksparks zwingend umzusetzen. Die sich in unmittelbarer Nachbarschaft befindliche Umschlaghalle am Standort Hammerweg 23 in Dresden wird weiter betrieben und ist eine wesentliche Schnittstelle zum Projekt “RING30”. Für die Entsorgungssicherheit der Landeshauptstadt Dresden ist jederzeit die uneingeschränkte Erreichbarkeit, während der Errichtungsphase und darüber hinaus, zu gewährleisten. Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Generalunternehmerleistungen, welche alle notwendigen Leistungen zur Errichtung des EBS-HKW insbesondere die Planung (von Leistungsphase 4 für 2. Teilgenehmigung, Leistungsphasen 5 bis 6 einschl. aller erforderlichen Besonderen Leistungen), die Zuarbeiten zu allen erforderlichen Genehmigungen, die Beschaffung, die Errichtung und Inbetriebsetzung inkl. Probebetrieb und Abnahme sowie die Qualitätskontrolle aller baulichen Errichtungen und der anlagentechnischen Ausrüstung. Der Genehmigungsantrag für die erste Teilgenehmigung wurde im Juli 2025 durch die SachsenEnergie AG eingereicht. - SWM Services GmbH
SV-CMÜ-260507-002 - TW - Virginia Dept (VD) - Energiezentrale (EZ), Objektplanung Gebäude
Gegenstand des Leistungsumfangs ist die Objektplanung gem. § 34 HOAI (2021) für den Neubau der Energiezentrale (EZ) im Geothermie-Projekt Virginia Depot. Die EZ stellt als Wärmestation zur Produktion von Fernwärme aus erneuerbaren Energien einen wesentlichen Meilenstein für die Wärmewende der LHM im Münchner Norden dar. Die Anlage soll bis zu 110 MW/th erzeugen. Die EZ wird über eine Thermalwassertrasse (TWT) von ca. 350 m Länge vom südlich gelegenen Bohrplatz der Untertageanlage (UTA) mit 4 Dubletten (Vor- und Rücklauf DN 350) mit geothermaler Wärme versorgt. Die erforderliche Vorlauftemperatur der Fernwärme wird durch den Einsatz von 4 Großwärmepumpen erreicht. Die Grundfläche der EZ beträgt im Konzept des AG ca. +3.300 m². Die BGF beträgt ca. +15.000 m² und der BRI ca. +77.000 m³, bei einer Wandhöhe von ca. 24 m und einer Geschossigkeit von E+4 (inkl. 2 Zwischengeschossen). Die EZ wird von Osten (Schleißheimer Str.) mit öffentlicher Erschließung (FW, Strom, Wasser, TK, Abwasser) versorgt (inkl. dem Anschluss der 110 kV Kundenanlage in der EZ). Im Westen schließt die TWT an, über die die 4 Dubletten der UTA und anderer Medien angebunden werden. Die EZ muss den Anforderungen an ein Bauwerk der kritischen Infrastruktur genügen. Die Anlagentechnik muss in Summe den Anforderungen des ProdSG entsprechen. Die wesentlichen Funktionsbereiche sind die 110 kV-Kundenanlage mit der MS-Anlage und den Frequenzumformern sowie den NSHV mit Trafos / FU's, etc., die Wärmetauscher und Groß-Wärmepumpen mit der entsprechenden Thermalwasser- und Fernwärmeverteilung und dem Rohrleitungsbau allg., sowie die Kältemaschinen mit den Rückkühlern und den allg. Sozialräumen. Gem. B-Plan ist eine Fassadenbegrünung vorzusehen. Das Projekt wird nach den Regularien des BEW gefördert. - Gothaer Stadtwerke ENERGIE GmbH
HKW Nord 1 - Abwasserwärmepumpe Klärwerk - Generalplanungsleistungen
Im Rahmen des Transformationsplans Modul 1 wurde herausgearbeitet, dass das Klärwerk Gotha sich für die Erzeugung regenerativer Fernwärme bestens eignet. Durch einen kontinuierlichen Massenstrom gereinigten Abwassers von ca. 200 l/s und einer durchschnittlichen Temperatur von ca. 15°C bestehen ideale Bedingungen für den Einsatz einer Wasserwärmepumpe. Das gereinigte Abwasser soll um bis zu 6°C abgekühlt werden. Die Temperaturentnahme ist technisch wegen möglicher Eisbildung auf eine Einleittemperatur von 3°C beschränkt. Mit Entkopplungswärmeübertragung würde sich die Temperatur auf 7°C erhöhen. Das genaue Anlagenkonzept ist im Rahmen der Leistungsphasen 2-4 zu bestimmen bzw. zu validieren. Nördlich des bestehenden Klärwerks steht eine unbebaute Fläche (ca. 13.500m²) für die Abwasser-Wärmepumpe mit Wärmetauscher, Betriebsgebäude und Netzanschluss an Medien zur Verfügung. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass das Grundstück gemeinsam mit dem Betreiber der Kläranlage genutzt werden muss, da die Kläranlage Gotha ggf. eine 4. Reinigungsstufe bauen wird. Zunächst soll die 1. Ausbaustufe des Erzeugungsstandortes an der Kläranlage Gotha realisiert werden. Ziel ist, die ersten 6 MW thermische Leistung über eine oder mehrere Abwasserwärmepumpen bis 2028 in Betrieb zu nehmen. Weitere Informationen zum Planungsstand und den Projektzielen können der Leistungsbeschreibung entnommen werden.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
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- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 05. Juni 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Energie und Wasser Potsdam GmbH.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.