Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster GmbHNeumünster, HolsteinTED
Urologischer Röntgenarbeitsplatz im OP
Urologischer Röntgenarbeitsplatz im OP Die durchgeführte Markterkundung hat ergeben, dass das System Dornier Nautilus die fachlichen, technischen und wirtschaftlichen Anforderungen der Klinik für Urologie in besonderem Maße erfüllt. Die festgestellten Alleinstellungsmerkmale, insbesondere die unabhängige Nutzung von Behandlungstisch und B...
Bildgebung, Medizinische Spezialtechnik
Ohne Kreditkarte · Sofortiger Zugang
Inhalt auf einen Blick
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster GmbH
- Veröffentlicht:
- 10. August 2026
- Frist:
- Nicht angegeben
- Thema:
- Bildgebung
Ausschreibungsbeschreibung
Urologischer Röntgenarbeitsplatz im OP Die durchgeführte Markterkundung hat ergeben, dass das System Dornier Nautilus die fachlichen, technischen und wirtschaftlichen Anforderungen der Klinik für Urologie in besonderem Maße erfüllt. Die festgestellten Alleinstellungsmerkmale, insbesondere die unabhängige Nutzung von Behandlungstisch und Bildgebungseinheit sowie der daraus resultierende uneingeschränkte Zugang zum Patienten, konnten bei keinem der betrachteten Vergleichssysteme nachgewiesen werden. Darüber hinaus bietet das System Vorteile hinsichtlich Strahlenschutzes, Flexibilität im OP-Betrieb und langfristiger Wirtschaftlichkeit.
Weiterführende Details
Mit dem kostenlosen Zugang stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
- Passende Folgeausschreibungen automatisch entdecken
30 Tage kostenlos · keine Kreditkarte · jederzeit kündbar
Alle Vergabedetails
Auftraggeber, Lose, Beteiligte, Orte, Unterlagen und Verfahrensdaten sind bereits erfasst. Öffnen Sie einen Bereich, um die vollständigen Angaben im Workspace zu sehen.
5 Datenbereiche verfügbar
30 Tage kostenlos · keine Kreditkarte · jederzeit kündbar
Unterlagen
Freischalten50 Angaben erfasstUnterlagen · Dokumentenpaket
Auftraggeber
Freischalten6 Angaben erfasstAuftraggeber · Anschrift · Kontakt
Lose
Freischalten1 Angabe erfasstLose LOT-0000
Verfahrensdaten
Freischalten5 Angaben erfasstBekanntmachungsnummer · Verfahrensreferenz · Verfahrensart · Auftragsart · +1 weitere
Veröffentlichungsstelle
Freischalten3 Angaben erfasstVeröffentlichungsstelle · Anschrift · Kontakt
Ähnliche Bekanntmachungen
5Lieferung eines volldigitalen urologischen Röntgenarbeitsplatzes
Universitätsmedizin RostockRostockFrist: 23. JuliDiese Ausschreibung umfasst die Neubeschaffung eines volldigitalen urologischen Röntgenarbeitsplatzes für die Klinik und Poliklinik für Urologie der Universitätsmedizin Rostock.OP-Tisch-System Ergänzung
Lahn-Dill-Kliniken GmbHWetzlarIn den OP-Abteilungen der Standorte Wetzlar und Dillenburg wird von der Lahn-Dill-Kliniken GmbH ein Wechseltisch-System betrieben, welches die parallele Vorbereitung des nächsten Patienten außerhalb des OP-Saals ermöglicht, während im OP-Saal noch operiert wird. Beschafft werden sollen neue OP-Tische im Austausch gegen bestehende System-Teile. Der vorhandene Bestand umfasst insgesamt 74 Positionen. Im Rahmen der Beschaffung sollen 61 OP-Wechseltische weiterhin genutzt und nur 20 ersetzt bzw. ergänzt werden. Für einen reibungslosen Ablauf ist es zwingend erforderlich, dass sämtliche OP-Tischkomponenten - insbesondere Säulen, Lagerflächen und Transporter - vollständig kompatibel sind, um einen schnellen und sicheren Wechsel der Tische und damit der Patienten zu ermöglichen und die Wechselzeiten zwischen Eingriffen auf ein Minimum zu reduzieren. Inkompatible Wechseltische könnten sonst bei Verwechslung oder kurzfristigen Umdispositionen von OP-Sälen zu Verzögerungen für die Patienten und erforderlichen Umlagerungen mit entsprechender Risikoerhöhung für die Patienten und erhöhtem Bedarf an Wechseltischen verschiedener Systeme mit zusätzlichem Platz- und Wartungsbedarf führen. Eine vollständige Kompatibilität mit dem vorhandenen und zur Weiternutzung bestimmten Zubehörbestand ist zwingend erforderlich, um: - die Funktionsfähigkeit des Wechseltisch-Systems insgesamt sicherzustellen - bestehende Arbeits- und Hygieneprozesse unverändert fortführen zu können - zusätzliche Investitionen in kompatibles Zubehör zu vermeiden - Schulungsaufwand und Umstellungsrisiken zu minimieren Aufgrund des vorhandenen OP-Tisch-Systems und der damit verbundenen zwingenden technischen und funktionalen Anforderungen besteht eine faktische Systembindung an das bestehende System des Herstellers Getinge/Maquet. Es handelt sich damit um die Beschaffung zusätzlicher Lieferleistungen des ursprünglichen Auftragnehmers, die zur teilweisen Erneuerung bereits erbrachter Leistungen bestimmt sind und ein WOP-Roboter - Klinikum Gütersloh
Klinikum GüterslohGüterslohMit dem Beschaffungsprojekt werden insbesondere folgende Ziele verfolgt: 1. Ausbau der bestehenden robotischen Operationsplattform zur Erhöhung der Kapazitäten und Sicherstellung einer wirtschaftlichen Auslastung. 2. Optimierung der OP-Prozesse durch eine verbesserte Verfügbarkeit robotischer Operationskapazitäten sowie eine höhere Flexibilität bei der OP-Planung. 3. Sicherung einer einheitlichen Systemlandschaft durch die Erweiterung der bereits etablierten da Vinci-Plattform unter Nutzung bestehender klinischer Erfahrungen, standardisierter Arbeitsabläufe sowie vorhandener Schulungs- und Servicekonzepte. 4. Verbesserung der Patientenversorgung durch den weiteren Ausbau minimalinvasiver robotisch assistierter Operationsverfahren in den beteiligten Fachkliniken. 5. Entlastung des medizinischen Personals durch standardisierte Abläufe, Nutzung vorhandener Anwenderkompetenzen sowie den Verzicht auf die Einführung einer zusätzlichen Robotikplattform mit entsprechendem Schulungs- und Organisationsaufwand. 6. Wirtschaftlicher Betrieb der Robotikplattform durch Nutzung gemeinsamer Infrastruktur, bestehender Prozesse sowie der vorhandenen organisatorischen und technischen Einbindung des da Vinci-Systems. Erweiterung der bestehenden Robotikplattform: Im Klinikum Gütersloh ist bereits ein da Vinci Xi-Operationssystem im klinischen Routinebetrieb etabliert. Ziel der Beschaffung ist die Erweiterung dieser bestehenden Robotikplattform. Die Erweiterung einer bereits eingeführten Plattform ermöglicht die Nutzung vorhandener Prozesse, Organisationsstrukturen und technischer Infrastruktur. Gleichzeitig werden Parallelstrukturen vermieden und die Wirtschaftlichkeit des Gesamtsystems verbessert. Die Erweiterung der bestehenden Robotikplattform wird ausschließlich durch das da Vinci Xi-System der Firma Intuitive Surgical gewährleistet. Nutzung vorhandener Anwenderkompetenzen: Die Operateurinnen und Operateure sowie das OP-Personal verfügen bereits über umfangreiche Erfahrungen und QualBeschaffung eines OP - Robotersystems daVinci 5
UNIVERSITÄTSMEDIZIN der Johannes Gutenberg-Universität MainzMainzAn der Universitätsmedizin Mainz befinden sich bereits drei robotische Chirurgiesysteme des Herstellers Intuitive Surgical im klinischen Einsatz, darunter die Multiport-Systeme Da Vinci X und Da Vinci Xi. Diese Systeme werden fachübergreifend in der Urologie, der Gynäkologie, der Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie der Thoraxchirurgie eingesetzt. Das zu beschaffende Da Vinci 5-System stellt eine unmittelbare Weiterentwicklung der bereits etablierten Systemplattform dar und dient der Erweiterung eines bestehenden, klinisch etablierten robotischen Operationsprogramms, auch für die Herzchirurgie. Für die Universitätsmedizin Mainz war insbesondere die vollständige technische und funktionale Kompatibilität mit den bereits vorhandenen Da-Vinci-Systemen von wesentlicher Bedeutung. Ein erheblicher Teil des vorhandenen Instrumentariums sowie des Zubehörs kann systemübergreifend zwischen dem Da Vinci 5 sowie den bestehenden Da Vinci X- und Da Vinci Xi-Systemen eingesetzt werden. Dadurch werden eine wirtschaftliche Lagerhaltung, die gemeinsame Nutzung von Instrumenten und Verbrauchsmaterialien sowie eine effiziente Ressourcen- und OP-Planung ermöglicht. Die Einführung eines robotischen Chirurgiesystems eines anderen Herstellers würde hingegen den Aufbau einer vollständig separaten technischen Infrastruktur erfordern. Hierzu zählen insbesondere zusätzliche Instrumentensätze, Ersatzteile, Verbrauchsmaterialien sowie eigenständige Wartungs- und Servicekonzepte. Dies würde einen erheblichen Mehraufwand bei Beschaffung, Lagerhaltung, Logistik und Betrieb verursachen und die bislang standardisierten klinischen Abläufe nachhaltig beeinträchtigen. Darüber hinaus gewährleisten die bereits vorhandenen Da-Vinci-Systeme und das Da Vinci 5 eine einheitliche Bedienlogik, weitgehend identische Benutzeroberflächen, abgestimmte Service- und Wartungskonzepte sowie ein gemeinsames Schulungs- und Zertifizierungssystem für ärztliches und pflegerisches Personal. Die Integration eines Systems eines anderen Herstellers würde umfangreiche zusätzliche Schulungsmaßnahmen, parallele Qualifizierungsprogramme sowie die Vorhaltung unterschiedlicher Betriebs- und Wartungsstrukturen erforderlich machen. Dies würde zu organisatorischen und technischen Mehraufwendungen führen und die Prozesssicherheit sowie die Standardisierung der klinischen Versorgung beeinträchtigen. Darüber hinaus ist das Da Vinci 5-System vollständig in die bestehende Ausbildungs-, Forschungs- und Proktorierungsstruktur der Universitätsmedizin Mainz integrierbar. Die vorhandenen standardisierten Operationsabläufe, Trainingsprogramme, Simulationskonzepte sowie nationale und internationale Hospitations- und Ausbildungsprogramme basieren bereits auf der Da-Vinci-Plattform. Die Einführung eines Systems eines anderen Herstellers würde parallele Ausbildungs- und Qualifizierungsstrukturen erforderlich machen und die einheitliche Durchführung von Forschung, Lehre und klinischer Versorgung erheblich erschweren. Die durchgeführte Markterkundung hat ergeben, dass ausschließlich das Da Vinci 5-System die Gesamtheit der für die Universitätsmedizin Mainz erforderlichen technischen Funktionen in einer integrierten Plattform bereitstellt. Hierzu zählen insbesondere die Möglichkeit der Nutzung robotischer Klammernahtsysteme, die Integration elektrischer Versiegelungsinstrumente für die Gewebe- und Gefäßversiegelung, die Anbindung einer Dualkonsole für Ausbildung, Supervision und komplexe operative Eingriffe, ein vollständig integriertes Insufflationssystem sowie die integrierte Fluoreszenzbildgebung mittels Indocyaningrün (ICG) zur intraoperativen Perfusionsbeurteilung und Gewebedarstellung. Diese Funktionen sind für die an der Universitätsmedizin Mainz durchgeführten Eingriffe in der Urologie, der Gynäkologie, der Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie der Thoraxchirurgie von wesentlicher Bedeutung. Insbesondere unterstützt die ICG-gestützte Fluoreszenzbildgebung die sichere Beurteilung der Gewebeperfusion, die Identifikation anatomischer Strukturen sowie die Durchführung komplexer onkologischer und rekonstruktiver Eingriffe. Die Kombination der genannten Technologien innerhalb einer einheitlichen Plattform gewährleistet standardisierte Operationsabläufe, eine hohe Prozesssicherheit sowie ein durchgängiges Bedien-, Visualisierungs- und Sicherheitskonzept. Die im Rahmen der Markterkundung betrachteten alternativen robotischen Chirurgiesysteme verfügen zwar teilweise über einzelne der genannten Funktionalitäten. Kein am Markt verfügbares System vereint jedoch sämtliche für die Universitätsmedizin Mainz erforderlichen technischen Eigenschaften in einer integrierten Plattform und ermöglicht gleichzeitig die vollständige Kompatibilität mit der bereits vorhandenen Da-Vinci-Systemlandschaft. Insbesondere konnte kein anderer Hersteller eine Lösung anbieten, die die bestehende Infrastruktur einschließlich Instrumentarium, Verbrauchsmaterialien, Bedienkonzepten, Schulungsstrukturen, Wartungsprozessen und klinischen Arbeitsabläufen ohne erhebliche technische und organisatorische Umstellungen fortführt. Ein Anbieterwechsel würde daher aktuell zu unverhältnismäßigen technischen Schwierigkeiten sowie zu erheblichen zusätzlichen Investitionen in Instrumentarium, Verbrauchsmaterialien, Ersatzteile, Schulung, Logistik und Service führen und die etablierten klinischen Prozesse nachhaltig beeinträchtigen. Die Entscheidung für das Da Vinci 5-System beruht daher nicht auf einzelnen technischen Merkmalen, sondern auf der Gesamtheit der funktionalen, technischen und organisatorischen Anforderungen. Nach den Ergebnissen der Markterkundung konnte ausschließlich das Da Vinci 5-System diese Anforderungen vollständig erfüllen und gleichzeitig eine nahtlose Integration in die bestehende technische, organisatorische und klinische Infrastruktur der Universitätsmedizin Mainz gewährleisten.OP-Mikroskop mit Fluoreszenzbildgebung Zeiss Kinevo 900S
LMU Klinikum (Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München)MünchenI. Ausgangssituation und Beschaffungsbedarf Für die Neurochirurgische Klinik und Poliklinik soll das Operationsmikroskop ZEISS KINEVO 900 S beschafft werden. Benötigt wird nicht lediglich ein hochauflösendes Operationsmikroskop, sondern eine integrierte Visualisierungsplattform für komplexe Eingriffe der neurovaskulären, neuroonkologischen, Schädelbasis- und Ventrikelchirurgie. Die Beschaffung ist erforderlich, um die kontinuierliche Versorgung auf dem Niveau einer universitären neurochirurgischen Einrichtung der Maximalversorgung sicherzustellen und um komplexe neurovaskuläre, neuroonkologische, Schädelbasis- und Ventrikeleingriffe weiterhin sicher und ohne vermeidbare Systemwechsel durchführen zu können. Die Anschaffung wurde noch nicht getätigt und wird erst bei beschwerdefreiem Verlauf dieser Ex-Ante-Transparenzbekanntmachung erfolgen. II. Funktionale und technische Anforderungen An dieses Mikroskop werden folgende unverzichtbare Anforderungen gestellt. Die Anforderungen ergeben sich aus den klinischen Arbeitsabläufen. Jede einzelne Funktion ist erforderlich; entscheidend ist ihr gemeinsames Vorliegen in einem System. 1. Optisch-digitale Hybridvisualisierung Das System muss eine direkte optische Sicht über Okulare und eine digitale 4K-3D-Darstellung ohne Umbau ermöglichen. Die Okularsicht dient bei feinsten Präparationsschritten als unmittelbare Rückfallebene; die digitale Darstellung verbessert Ergonomie und Mitbeobachtung. Fehlt eine der beiden Sichtarten, besteht bei Störung oder ungeeignetem Blickwinkel keine gleichwertige Fortsetzungsmöglichkeit im selben System. 2. Motorisierte Positionierung aus dem sterilen Bereich Der Operateur muss den Visualisierungskopf, insbesondere über ein Fußschaltpult, motorisiert bewegen können. Ein festgelegter Zielpunkt soll beim Schwenken zentriert bleiben; zusätzlich werden eine Bewegung entlang der optischen Achse sowie speicherbare Positionen benötigt. Dadurch kann bei tiefen Zugängen der Blickwinkel geändert werden, ohne den Operationskorridor zu verlieren oder die Hände aus dem sterilen Feld zu nehmen. 3. Integrierte intrakavitäre Mikroinspektion Ein steriles, abgewinkeltes Mikroinspektionsinstrument muss verdeckte Bereiche hinter Gefäßen, Hirnnerven, Tumoranteilen oder Clips sichtbar machen und in die Bild- und Dokumentationskette eingebunden sein. Ein separater Endoskopieturm würde zusätzliche Geräte, Kabel, Bedienoberflächen und Systemwechsel erfordern. 4. Drei Fluoreszenzmodalitäten Erforderlich sind 5-ALA-, Fluorescein- und ICG-gestützte Bildgebung in derselben Konfiguration. Die Verfahren werden für unterschiedliche Tumor-, Gefäß- und Perfusionsfragestellungen benötigt. Ein Wechsel auf ein anderes Mikroskop oder eine zusätzliche Bildkette wäre im laufenden Eingriff nicht gleichwertig. 5. Direkte Anbindung an die vorhandene Brainlab-Neuronavigation Das System muss mit der vorhandenen Navigation verbunden werden und eine navigationsgestützte motorisierte Ausrichtung auf Ziele oder Trajektorien ermöglichen. Dies ist besonders bei tiefen oder anatomisch schwer zugänglichen Läsionen für eine reproduzierbare Orientierung erforderlich. 6. Einheitliche Bild-, Daten- und Dokumentationskette Benötigt werden DICOM/PACS-Anbindung, integrierte Videoaufzeichnung und eine 3D-Darstellung für das OP-Team. Patientenzuordnung, Mitbeobachtung und Dokumentation sollen in derselben Systemumgebung erfolgen, um Medienbrüche und Zuordnungsfehler zu vermeiden. III. Ergebnis der Marktanalyse: eine Alleinstellung liegt vor Nur das angebotene ZEISS KINEVO 900 S bildet in der angebotenen Konfiguration den benötigten Gesamtworkflow ab. Damit stehen alle sechs klinisch erforderlichen Funktionen innerhalb eines Systems zur Verfügung. Es ist kein Wechsel auf ein separates Visualisierungs-, Endoskopie-, Fluoreszenz- oder Dokumentationssystem erforderlich. Die Marktanalyse des Fachbereichs hat gezeigt, dass Wettbewerber allenfalls einzelne benötigte Funktionen anbieten. Entscheidend ist jedoch nicht ein einzelnes Merkmal, sondern die vollständige Kombination. Bei keinem Alternativsystem wurde die gleichzeitige Erfüllung aller sechs Anforderungen nachgewiesen. Eine Kombination aus einem anderen Mikroskop, einem separaten Endoskopieturm und zusätzlichen Fluoreszenz-, Navigations- oder Dokumentationssystemen wäre funktional nicht gleichwertig. Sie würde zusätzliche Geräte, sterile Komponenten, Kabel und Bedienoberflächen erfordern. Im laufenden Eingriff entstünden fachlich nicht akzeptable Systemwechsel, getrennte Bild- und Dokumentationswege sowie zusätzlicher Platz- und Personalbedarf. Das ZEISS KINEVO 900 S erfüllt die kumulative Funktionskombination in der angebotenen Ausstattung. Es ist damit das einzige im Rahmen der Markterkundung identifizierte System, das den benötigten klinischen Gesamtworkflow ohne zusätzliche Einzelgeräte oder Systemwechsel abbildet. Aus fachlicher Sicht besteht keine vernünftige gleichwertige Alternative. IV. Vergaberechtliche Würdigung Die fachliche Stellungnahme bildet die fachlich-technische Grundlage für die vergaberechtliche Prüfung. 1. Nach den Ausführungen des Bedarfsträgers sind die Voraussetzungen für ein Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb nach § 14 Abs. 4 Nr. 2 b) VgV (kein Wettbewerb wegen technischer Alleinstellung) gegeben. Der Auftrag kann nur von der Carl Zeiss Meditec Vertriebsgesellschaft mbH durchgeführt werden, weil nur das System KINEVO 900S die zwingend erforderlichen Kriterien erfüllt. 2. Die Erbringung der Leistung durch Carl Zeiss Meditec Vertriebsgesellschaft mbH ist alternativlos, weil nur der genannte Anbieter mit der genannten Leistung die zwingend erforderlichen technischen Merkmale gewährleistet. Es gibt auch keine vernünftige Alternative oder Ersatzlösung, mit der sich das Beschaffungsziel erreichen lässt, so dass der mangelnde Wettbewerb nicht das Ergebnis einer künstlichen Einschränkung der Auftragsvergabeparameter ist (§ 14 Abs. 6 VgV).
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
- Erstellen Sie ein kostenloses Konto auf Auftrag One. Danach sehen Sie alle Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung in einem strukturierten Ablauf.
- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Für diese Bekanntmachung ist aktuell keine konkrete Angebotsfrist angegeben.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster GmbH.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.