Theater Kiel AöRNeuensteinTED
Stadt Fellbach. Eigenbetrieb Stadtentwässerung Fellbach - Konzeption, Planung, Umsetzung und Betrieb in Form eines Energie- und Wärmecontracting-Modells im Rahmen eines energetischen Gesamtkonzepts
Das Konzept soll unter Berücksichtigung der EU-Kommunalabwasser-Richtlinie (RL 2024/3019) erarbeitet werden und insbesondere folgende Elemente umfassen: - Verstromung des anfallenden Klärgases (z. B. durch Installation eines oder mehrerer Blockheizkraftwerke, einschließlich der Prüfung einer möglichen netzautarken Betriebsweise). - Instal...
Bioenergie
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- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Theater Kiel AöR
- Veröffentlicht:
- 05. August 2026
- Frist:
- 03. September 2026
- Thema:
- Bioenergie
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Das Konzept soll unter Berücksichtigung der EU-Kommunalabwasser-Richtlinie (RL 2024/3019) erarbeitet werden und insbesondere folgende Elemente umfassen: - Verstromung des anfallenden Klärgases (z. B. durch Installation eines oder mehrerer Blockheizkraftwerke, einschließlich der Prüfung einer möglichen netzautarken Betriebsweise). - Installation eines Erdgaskessels zur Abdeckung von Spitzenlasten im Wärmebedarf bzw. als Redundanzsystem bei einem Ausfall der Hauptwärmeerzeugung. - Direkte Nutzung des erzeugten Stroms innerhalb der technischen Anlagen der Kläranlage. - Prüfung und gegebenenfalls Umsetzung einer weiteren Photovoltaikanlage. - Evaluierung und mögliche Integration eines Batteriespeichers zur Erhöhung des Autarkiegrads. Die SEF verfolgt das Ziel eines technisch und wirtschaftlich optimierten Versorgungskonzepts, das insbesondere der Reduktion von Emissionen dient und die Versorgungssicherheit erhöht. Die SEF legt großen Wert auf ein hohes Maß an Autarkie sowie eine stabile Versorgung. Im Rahmen des Betriebskonzepts sind daher insbesondere auch Maßnahmen zur Ausfallsicherheit sowie die Vor-Ort-Verfügbarkeit des Personals für den Anlagenbetrieb darzustellen. Es ist eine Betriebszeit von 15 Jahren, ggf. mit Verlängerungsoption, vorgesehen. Die Bieter haben im Vergabeverfahren ein umfassendes technischen und wirtschaftliches Konzept zu erarbeiten, das die vorstehenden Rahmenbedingungen berücksichtigt. Für das Projekt ist folgender Zeitplan vorgesehen: - ab Dezember 2026: Vertiefung des Konzepts, Planung und Ausführungsbeginn (mind. Bestellung Komponenten); eine Herstellung der Voraussetzungen nach § 6 I Nr. 1 Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz ist möglich - ab Januar 2027: bauliche Umsetzung - spätestens zum Juli 2027: Inbetriebnahme. Status quo: Die Kläranlage Erbach hat in der Vergangenheit zwei Klärgas-BHKW betrieben, die seit November 2024 außer Betrieb sind. Übergangsweise wird derzeit ein gemietetes Klärgas-BHKW mit einer elektrischen Leistung von 100 kW eingesetzt. Die Abdeckung der thermischen Spitzenlast erfolgt aktuell über einen Gaskessel mit einer Leistung von 350 kW, der jedoch erneuerungsbedürftig ist. Vor diesem Hintergrund besteht seitens der SEF ein erhebliches Interesse an einer sehr raschen Projektumsetzung. Auf dem Dach der Kläranlage ist bereits eine Photovoltaikanlage mit einer installierten Leistung von 61 kWp vorhanden. Darüber hinaus ist seitens der Stadtentwässerung Fellbach vorgesehen, die bestehenden Klärgasspeicher zu sanieren. Nähere Informationen zum Leistungsgegenstand erhalten die im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Bewerber mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe.
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Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-GemeinschaftBerlinSanierung Max-Delbrück-Haus (MDH bzw. Haus 31.1) - Vergabe der Fachplanungsleistungen Technische Ausrüstung gemäß HOAI §55, Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8 gemäß HOAI §53 LP5-LP9. Die Leistungen umfassen Planungsleistungen für die Abbrucharbeiten der v.g. Anlagengruppen, die dazugehörigen Interimsmaßnahmen sowie für die Erneuerung der v.g. Anlagengruppen im Gebäude als auch die Sanierung von Grundleitungen unterhalb der Bodenplatte und im Bereich der Außenanlagen. Grundlage der geplanten Maßnahmen bilden insbesondere eine Machbarkeitsstudie, ein Konzept zur "Grund- und Energetischen Sanierung Max-Delbrück" aus dem Jahr 2022 sowie die derzeit noch in Erstellung befindliche Entwurfs- und Genehmigungsplanung. Das Vorhaben wird zu wesentlichen Teilen aus Zuwendungsmitteln des Bundes (90%) und des Landes (10%) sowie aus Drittmitteln finanziert. Es handelt sich um eine Zuwendungsmaßnahme i.S. §44 BHO nach RZBau; das BBR ist mit Prüf- bzw. Kontrolltätigkeiten betraut. Das MDH ist das größte Forschungsgebäude auf dem Campus Berlin-Buch des Max-Delbrück-Center (NUF 10.700 qm), "Herzstück" der wissenschaftlichen Forschung am MDC mit rd. 50% der wissenschaftlichen Arbeitsgruppen. Das Haus ist Teil des Gebäudekomplexes 31 (31.1, 31.2 und externe Technikzentrale 31.3). Es wurde 1980 in Betrieb genommen, in den 90er Jahren ein erstes Mal saniert. Das Gebäude wurde als Stahlbetonfertigteilbau im 7,20 m-Raster nach dem System "SK Berlin" errichtet. Die Investitionsgüter (Laborausstattung, Ausbau) haben ihre Lebensdauer überschritten. Mit dem Hauptanteil an Laborfläche ist das Gebäude zudem der größte Energieverbraucher des MDC. Vor dem Hintergrund der Energiewende und künftigen Änderung der Gesetzeslage ist eine signifikante Senkung des Energieverbrauchs unabdingbar. Daher soll das Haus 2024-2031 schrittweise (in 2 Teilbaumaßnahmen) saniert und dabei eine Reduktion des Energieverbrauchs um bis zu 65% erreicht werden. Da die größte Herausforderung bei der Sanierung von Forschungsgebäuden der hohe Energiebedarf ist, insb. der raumlufttechnischen Anlagen (80% des Verbrauchs), wurde eine Machbarkeitsstudie beauftragt, um ein innovatives Konzept für einen neuen Laborstandard zu entwickeln und eine Senkung der CO2-Emissionen und Energiekosten zu erreichen. Ziel ist, durch Anpassung der raumstrukturellen Organisation und der Workflows in Partizipation mit den Arbeitsgruppen sowie Optimierung der Strömungstechnik im Labor den Luftwechsel so weit zu senken, dass das Gebäude langfristig mit erneuerbaren Energien versorgt werden kann. 2025-2029 ist die Umsetzung der 1. Teilbaumaßnahme mit den Bauabschnitten vorgesehen. Im 1. BA wurde bereits auf einer Teilfläche A1.1 ein Demonstrator-Labor vorzeitig errichtet werden, um das effektive Zusammenspiel neuer Technologien zu prüfen, prognostizierte Einsparpotentiale zu verifizieren und die Nutzerzufriedenheit zu hinterfragen. Die Erkenntnisse sollen für die weiteren Bauabschnitte genutzt werden. Die zu vergebenden Planungsleistungen betreffen die Teilbaumaßnahme A1 (entspricht der Hälfte des Gebäudes, die andere Hälfte des Gebäudes bleibt in Betrieb): - Entkernung (Rückbau bis auf die tragenden Bauteile) - Grundsanierung (Erneuerung Dachabdichtung/extensive Begrünung, Oberflächen [Wände, Böden, Decken], Labormöbel); - Energetische Sanierung (u.a. Erneuerung RLT-Anlagen, Ausbau Warmwassernetz, Optimierung Beleuchtung, Installation Photovoltaik); - Erneuerung IT-Infrastruktur und Elektronetz; - Raumstrukturelle Optimierungen (ohne Nutzungsänderungen). Im Ergebnis sollen funktional und technisch sowie energetisch optimierte Gebäudeteile zur Verfügung stehen, welche über lange Jahre einen wirtschaftlichen und ressourcenschonenden Betrieb ermöglichen. Die geplanten Maßnahmen zeichnen sich zusammenfassend wie folgt aus: 1. Art der Baumaßnahme: Bauen im Bestand (Sanierung / partieller Umbau); 2. BGF A1 ca. 11.250 qm; NUF A1 ca. 5.510qm, 3. Geschätzte Kosten für Teilmaßnahme A1 KGr 400 nach DIN 276 gesamt: rd. 17,8 Mio. EUR netto (inkl. Labortechnik); geschätzte Kosten für die ausgeschriebenen Maßnahmen in den KGr 410-430, 470-480 (incl. Abbruch und Grundleitungen), nach DIN 276: rd. 9,1 Mio. EUR netto (Basis vorläufige KoBe Stand 02/2026, derzeit in finaler Aufstellung) Die beabsichtigte Vergabe umfasst die Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. HOAI §55 für die Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8 gem. HOAI §53/Anlage 15.2 ab LP5-LP9. Aufgabe ist der Austausch veralteter Technik und die Anpassung der Verteilungsstruktur auf die neue Grundrissorganisation. Speziell betroffen sind u.a. folgende Anlagen/Anlagenteile (incl. erforderlicher Rückbauarbeiten und Interimsmaßnahmen): Anlagengruppe 1: Ausbau Warmwassererzeugungs- und Verteilanlage, Umstellung auf dezentrale Warmwasserversorgung, Sanierung von Grundleitungen Anlagengruppe 2: Anpassung Raumtemperaturregelung; Anlagengruppe 3: Erneuerung der raumlufttechnischen Anlagen, innovative Raumluftführung; Anlagengruppe 7: Anpassungen im Bereich Technische Gase und Feuerlöschanlage Anlagengruppe 8: Anpassungen im Bereich Gebäudeautomation. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Vergabe der Technischen Ausrüstung gem. HOAI §55 für die 1. Teilmaßnahme (A1): Grundleistungen LP5-LP9 (soweit erforderlich) sowie ausgewählte besondere Leistungen. Die Planung der LP1-LP4 soll zum Zeitpunkt der Beauftragung abgeschlossen sein und als Grundlage für die weiterführende Planung dienen. Die Vergabe erfolgt stufenweise (s.a. II.2.11). Optionale Leistungen: s. Ziffer II.2.11. Voraussichtlicher Zeitrahmen: 1. Beauftragung: 07/2026 2. bauliche Realisierung 1. Teilmaßnahme A1: 01/2027 bis 03/2030 (incl. Inbetriebnahmen und Abnahmen) 3. Projektabschluss: im Nachgang
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- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.