Fachbereich GebäudemanagementHannover
Sporthallenboden inkl. Tragkonstruktion abbrechen und erneuern
In einer großen Sporthalle (≈594 m²) und einer Gerätehalle (≈142 m²) wird in einem Abschnitt der vorhandene Sportboden samt Tragkonstruktion abgebrochen, ein neuer Sportboden mit neuer Tragkonstruktion verlegt und der Prallschutz erneuert. Die kleine Sporthalle (≈218 m²) wird nach Abschluss der ersten Arbeiten ebenfalls komplett abgebroch...
Trockenbau, Bodenbelag, Abbruch
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Inhalt auf einen Blick
In einer großen Sporthalle (≈594 m²) und einer Gerätehalle (≈142 m²) wird in einem Abschnitt der vorhandene Sportboden samt Tragkonstruktion abgebrochen, ein neuer Sportboden mit neuer Tragkonstruktion verlegt und der Prallschutz erneuert. Die kleine Sporthalle (≈218 m²) wird nach Abschluss der ersten Arbeiten ebenfalls komplett abgebr...
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Fachbereich Gebäudemanagement
- Veröffentlicht:
- 06. Juli 2026
- Frist:
- 24. Juli 2026
- Thema:
- Trockenbau
- Bauobjekt:
- Sporthalle / Turnhalle
Bauobjekt-Klassifikation
- Sporthalle / TurnhalleHauptobjekt
Ausschreibungsbeschreibung
In einer großen Sporthalle (≈594 m²) und einer Gerätehalle (≈142 m²) wird in einem Abschnitt der vorhandene Sportboden samt Tragkonstruktion abgebrochen, ein neuer Sportboden mit neuer Tragkonstruktion verlegt und der Prallschutz erneuert. Die kleine Sporthalle (≈218 m²) wird nach Abschluss der ersten Arbeiten ebenfalls komplett abgebrochen, neu aufgebaut und mit neuem Prallschutz ausgestattet.
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Genslerstraße 33 - Starkstrom
SBH | Schulbau Hamburg hat als Landesbetrieb der Freien und Hansestadt Hamburg (nachstehend SBH genannt) die Aufgabe, die Schulimmobilien unter Berücksichtigung der schulischen Belange nach wirtschaftlichen Grundsätzen zu planen, zu bauen, zu unterhalten und zu bewirtschaften und die mehr als 400 Schulen an die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) zu vermieten. --------------- In der Schule Genslerstraße wird das 1911 bis 1913 erbaute Gebäude in einem Bauabschnitt saniert. Es handelt sich um ein Gebäude mit 6 Vollgeschossen (UG bis 4. OG) mit Unterrichtsräumen, Fachklassen, Speiseräumen, einer Sporthalle und zwei Haupt-Treppenhäusern, einem 2. Untergeschoss (Kriechkeller, bis ca. 1,80 m hoch). Insgesamt umfasst das Gebäude knapp 5.000 m² Mietfläche. Die Schule ist während der Arbeiten nicht in Betrieb. --------------- Hier: Starkstrom --------------- Die installierte Niederspannungshauptverteilung in der Schule ist abgängig und wird samt Hausanschluss- und Zähleranlage erneuert. Die Unterverteilungen und deren Zu- und Abgangsleitungen sind nicht ausreichend groß dimensioniert und entsprechen ebenfalls zum Großteil nicht mehr den aktuellen Anforderungen der Elektrotechnik und werden aus diesem Grund neu verlegt. Die Unterverteilungen werden komplett neu errichtet und verdrahtet. Es werden sämtliche Betriebsmittel sowie die Kabel und Leitungen erneuert. Hierzu sind umfangreiche Kabelzugarbeiten notwendig. Punktuell erfolgt, zusammen mit der Fernmeldetechnik, die Leitungsverlegung nach Vorgaben Dataport Aufputz. Alle Kabel, Leitungen, Verlegesysteme und Installationsgeräte werden in halogenfreiem Material verbaut. Es muss nach Vorgaben mit einem weiteren AN die Verlegesysteme für den Schwachstrom montiert werden. Hierzu ist ein ständiger Abstimmungsbedarf notwendig. Der Großteil der Leitungsverlegung Aufputz im Brüstungskanal oder im Bereich der Abhangdecke und im Kriechkeller über Kabeltrassen und Sammelhalter statt. In den Fluren werden die Steckdosen vandalens - SBH | Schulbau HamburgHamburg
Genslerstraße 33 - Starkstrom
SBH | Schulbau Hamburg hat als Landesbetrieb der Freien und Hansestadt Hamburg (nachstehend SBH genannt) die Aufgabe, die Schulimmobilien unter Berücksichtigung der schulischen Belange nach wirtschaftlichen Grundsätzen zu planen, zu bauen, zu unterhalten und zu bewirtschaften und die mehr als 400 Schulen an die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) zu vermieten. --------------- In der Schule Genslerstraße wird das 1911 bis 1913 erbaute Gebäude in einem Bauabschnitt saniert. Es handelt sich um ein Gebäude mit 6 Vollgeschossen (UG bis 4. OG) mit Unterrichtsräumen, Fachklassen, Speiseräumen, einer Sporthalle und zwei Haupt-Treppenhäusern, einem 2. Untergeschoss (Kriechkeller, bis ca. 1,80 m hoch). Insgesamt umfasst das Gebäude knapp 5.000 m² Mietfläche. Die Schule ist während der Arbeiten nicht in Betrieb. --------------- Hier: Starkstrom --------------- Die installierte Niederspannungshauptverteilung in der Schule ist abgängig und wird samt Hausanschluss- und Zähleranlage erneuert. Die Unterverteilungen und deren Zu- und Abgangsleitungen sind nicht ausreichend groß dimensioniert und entsprechen ebenfalls zum Großteil nicht mehr den aktuellen Anforderungen der Elektrotechnik und werden aus diesem Grund neu verlegt. Die Unterverteilungen werden komplett neu errichtet und verdrahtet. Es werden sämtliche Betriebsmittel sowie die Kabel und Leitungen erneuert. Hierzu sind umfangreiche Kabelzugarbeiten notwendig. Punktuell erfolgt, zusammen mit der Fernmeldetechnik, die Leitungsverlegung nach Vorgaben Dataport Aufputz. Alle Kabel, Leitungen, Verlegesysteme und Installationsgeräte werden in halogenfreiem Material verbaut. Es muss nach Vorgaben mit einem weiteren AN die Verlegesysteme für den Schwachstrom montiert werden. Hierzu ist ein ständiger Abstimmungsbedarf notwendig. Der Großteil der Leitungsverlegung Aufputz im Brüstungskanal oder im Bereich der Abhangdecke und im Kriechkeller über Kabeltrassen und Sammelhalter statt. In den Fluren werden die Steckdosen vandalensicher ausgeführt. Die Kennzeichnung der Notausgänge oder Rettungswege ist unzureichend. Es werden für die Klassentrakte eine neue Sicherheitsbeleuchtung mit Einzelbatterie vorgesehen und an die Bestandsanlage aufgeschaltet, dass eine Störungsmeldung beim Hausmeisterbüro aufläuft. Folgende Bereiche erhalten eine Sicherheitsbeleuchtung: Treppenhäuser, Flure, Technikräume, Beh. WC und der zweite Rettungsweg durch die Klassenräume. Im Außenbereich werden ebenfalls Sicherheitsleuchten installiert. Die Außenbeleuchtung bleibt größtenteils im Bestand und wird nur mit neuen Zuleitungen eingespeist - Stadtverwaltung Waibstadt
Modernisierung und Erweiterung - Freizeitheim Alte Sinsheimer Straße, Objektplanung
Die Stadt Waibstadt beabsichtigt die Erweiterung und Sanierung des Freizeitheims in der "Alten Sinsheimer Straße". Das ursprüngliche Gebäude wurde um die Jahrhundertwende als Schulhaus mit vier Klassenräumen errichtet. Später, in den 1950er Jahren, erfolgte die Erweiterung und die Nutzung als Näherei einer Kleiderfabrik. Die jetzige Nutzung als Freizeitheim, Vereinsheim und Bibliothek besteht seit Anfang der 1980er Jahre, hier erfolgte auch die letzte umfangreiche Modernisierung des Gebäudes. Die Beheizung erfolgt über einen Gas-Heizkessel mit 142 kW Nennleistung. Der Wärmeerzeuger sowie die Beleuchtung samt Absicherungen/Verteilungen wurden in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren erneuert. Mittelfristig ist es vorgesehen das Gebäude an das örtliche Nahwärmenetz anzuschließen, welches bereits das Schulzentrum versorgt. Aufgrund der Zeitspanne seit der letzten umfangreichen Sanierung, der akuten Raumnot der örtlichen Vereine und der statischen Probleme sowohl des Sanitärtraktes als auch der Stützwand zum benachbarten Friedhof, soll nun eine Sanierung und Erweiterung des Gebäudes erfolgen. In diesem Zuge soll auch der Innenhof umgestaltet werden, um diesen für die Vereine nutzbar zu machen. Im Rahmen der Baumaßnahme soll der Sanitärtrakt abgebrochen werden, ebenso die Stützwand zum Friedhof. Diese wird durch eine neue, über zwei Ebenen gestaffelte, Wand ersetzt und bildet den nordwestlichen Abschluss des späteren Innenhofes. Anstelle des Sanitärgebäudes wird ein zweigeschossiger Erweiterungsbau errichtet. Hier wird sich später der neue Eingangsbereich befinden, weiter wird hier die Bibliothek im Erdgeschoss untergebracht. Ergänzend dazu befinden sich hier noch neue sanitäre Anlagen, sowie eine Teeküche. Im Altbau wird das Treppenhaus geöffnet, wobei die alte Treppenanlage erhalten bleibt, um die Orientierung in das Obergeschoss zu erleichtern. Durch die Anpassung des Grundrisses entsteht ein kleinerer Vereinsraums, der vorhandene Probenraum bleibt in seiner Größe erhalten. Im Obergeschoss entstehen durch die Verlagerung der Bibliothek in das Erdgeschoss zwei neue Vereinsräume. Ein weiterer entsteht durch die Neuorganisation des Grundrisses im Bereich des Treppenhauses, hier ist auch der Zugang zum Obergeschoss des Erweiterungsbaus. In diesem sind zwei weitere Vereinsräume, samt zugehöriger sanitärer Anlagen untergebracht. Der größere der beiden Räume verfügt über eine Dachterrasse und ist durch eine Rampe von außen zu erreichen, Diese bildet den barrierefreien Zugang zum Obergeschoss. Im Untergeschoss entstehen durch die Verlagerung der Vereinsräume in die oberen Geschosse neue Lagerräume. Hierfür sind nur kosmetische Maßnahmen notwendig. Weitere vorgesehene Maßnahmen sind: • Fassadendämmung im Bereich der Erweiterung aus den 1950er Jahren • Neue Holzfenster mit Dreifachverglasung im Altbau • Vorbereitung der Wärmeversorgung über Fernwärme • Installation einer PV-Anlage auf dem Erweiterungsbau Die bauliche Umsetzung soll voraussichtlich in den Jahren 2026/2027 erfolgen. - Stadt WaibstadtWaibstadtFrist: 24. Juni
Modernisierung und Erweiterung - Freizeitheim Alte Sinsheimer Straße
Die Stadt Waibstadt beabsichtigt die Erweiterung und Sanierung des Freizeitheims in der "Alten Sinsheimer Straße". Das ursprüngliche Gebäude wurde um die Jahrhundertwende als Schulhaus mit vier Klassenräumen errichtet. Später, in den 1950er Jahren, erfolgte die Erweiterung und die Nutzung als Näherei einer Kleiderfabrik. Die jetzige Nutzung als Freizeitheim, Vereinsheim und Bibliothek besteht seit Anfang der 1980er Jahre, hier erfolgte auch die letzte umfangreiche Modernisierung des Gebäudes. Die Beheizung erfolgt über einen Gas-Heizkessel mit 142 kW Nennleistung. Der Wärmeerzeuger sowie die Beleuchtung samt Absicherungen/Verteilungen wurden in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren erneuert. Die Bestandspläne und Lichtbilder zum Bestand sind der Ausschreibung als Anlagen Nr. 12 „Konvolut Bestand“ und Nr. 13 „Bestandspläne Freizeitheim“ beigefügt. Im Rahmen der Bedarfsermittlung hat die Stadt Waibstadt ferner ein erstes Konzept für eine Realisierung eingeholt (s. Anlagen Nr. 15.1 – Nr. 15.6 „Pläne Machbarkeitskonzept“) sowie eine Grobkostenschätzung eingeholt (s. Anlage Nr. 11 „Kostenberechnung nach Gewerken“). Hieraus lässt sich folgendes Projektziel ableiten: Mittelfristig ist es vorgesehen, das Gebäude an das örtliche Nahwärmenetz anzuschließen, welches bereits das Schulzentrum versorgt. Aufgrund der Zeitspanne seit der letzten umfangreichen Sanierung, der akuten Raumnot der örtlichen Vereine und der statischen Probleme sowohl des Sanitärtraktes als auch der Stützwand zum benachbarten Friedhof, soll nun eine Sanierung und Erweiterung des Gebäudes erfolgen. In diesem Zuge soll auch der Innenhof umgestaltet werden, um diesen für die Vereine nutzbar zu machen. Im Rahmen der Baumaßnahme soll der Sanitärtrakt abgebrochen werden, ebenso die Stützwand zum Friedhof. Diese wird durch eine neue, über zwei Ebenen gestaffelte, Wand ersetzt und bildet den nordwestlichen Abschluss des späteren Innenhofes. Anstelle des Sanitärgebäudes wird ein zweigeschossiger Erweiterungsbau errichtet. Hier wird sich später der neue Eingangsbereich befinden, weiter wird hier die Bibliothek im Erdgeschoss untergebracht. Ergänzend dazu befinden sich hier noch neue sanitäre Anlagen, sowie eine Teeküche. Im Altbau wird das Treppenhaus geöffnet, wobei die alte Treppenanlage erhalten bleibt, um die Orientierung in das Obergeschoss zu erleichtern. Durch die Anpassung des Grundrisses entsteht ein kleinerer Vereinsraum, der vorhandene Probenraum bleibt in seiner Größe erhalten. Im Obergeschoss entstehen durch die Verlagerung der Bibliothek in das Erdgeschoss zwei neue Vereinsräume. Ein weiterer entsteht durch die Neuorganisation des Grundrisses im Bereich des Treppenhauses, hier ist auch der Zugang zum Obergeschoss des Erweiterungsbaus. In diesem sind zwei weitere Vereinsräume, samt zugehöriger sanitärer Anlagen untergebracht. Der größere der beiden Räume verfügt über eine Dachterrasse und ist durch eine Rampe von außen zu erreichen. Diese bildet den barrierefreien Zugang zum Obergeschoss. Im Untergeschoss entstehen durch die Verlagerung der Vereinsräume in die oberen Geschosse neue Lagerräume. Hierfür sind nur kosmetische Maßnahmen notwendig. Weitere vorgesehene Maßnahmen sind: • Fassadendämmung im Bereich der Erweiterung aus den 1950er Jahren • Neue Holzfenster mit Dreifachverglasung im Altbau • Vorbereitung der Wärmeversorgung über Fernwärme • Installation einer PV-Anlage auf dem Erweiterungsbau Die bauliche Umsetzung soll voraussichtlich in den Jahren 2026/2027 erfolgen d.h. im Jahr 2027 abgeschlossen werden. Nach vollständiger Beauftragung und Benennung sämtlicher an der Planung Beteiligten wird ein Abstimmungsgespräch durchgeführt, in dem die Rahmenterminplanung unter Mitwirkung aller Planungsbeteiligten geprüft und verbindlich festgelegt wird mit dem Ziel der baulichen Fertigstellung im Jahr 2027. Der dann abgestimmte und freigegebene Rahmenterminplan bildet die verbindliche Grundlage für die weitere Planung und Ausführung. Die Projektleitung wird durch die bauherrenseitige Vertretung der Stadt Waibstadt wahrgenommen. Der Objektplaner übernimmt die Koordination aller für die Realisierung des Projekts erforderlichen Fachplaner (falls erforderlich). Schnittstellen könnten ggf. bestehen insbesondere zu: - Tragwerksplanung - Bauphysik - Restauratorischer Fachplanung - Fachgutachten (Holzschutz, Schadstoffe, Natursteinbehandlung etc.) - Land Hessen, vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Zentrale VergabeBad Nauheim
Vorabmaßnahmen in den Außenanlagen, Verkehrsanlagen, Ingenieurbauwerken, Tiefbauarbeiten
Im Rahmen des Neubaus der Landesfeuerwehrschule Kassel plant LBIH Kassel zur Schaffung zusätzlicher Kapazitäten für die Ausbildung von Feuerwehrleuten den Bau von zwei neuen Unterkunftsgebäuden mit Tiefgarage sowie eines Lehrsaalgebäudes. Das Baufeld war Teil des Truppenübungsplatzes "Dönche", mit einer militärischen Nutzung von 1937 bis in die 1970er Jahre. Im Baufeld befanden sich weiterhin eine Schießanlage und eine Munitionsniederlage. Weiterhin befindet sich das Baufeld gem. einer Stellungnahme des KMRD Hessen in einem Bombenabwurfgebiet. Dies bedingt einen Kampfmittelverdacht auf der gesamten Fläche. Der Kampfmittelverdächtige Tiefenbereich wurde aufgrund der langjährigen Nutzung und der teilweisen Nachkriegszeitlichen Auffüllung bis maximal 9,0 m u. GOK definiert. Kleinere Kampfmittel können im Bereich der Auffüllung aufgrund sekundärer Kampfmittelbelastung auftreten. Für die Vorabmaßnahmen wurde als Ergänzung zum Räumkonzept der Hauptmaßnahme eine Ausführungsplanung aufgesetzt, die zu beachten ist. Bei der Ausführung sind die Vorgaben der BFR KMR sowie der DGUV-I 201-027 zu beachten. Nach der Baufeldfreimachung erfolgt zunächst eine Flächensondierung mit TDEM und Georadar. Teilabschnitte der geplanten Leitungs- und Kanallegung sowie die geplante Bohrpfahlwand und Verbau werden als vertikale Tiefensondierung kampfmitteltechnisch erkundet. Für das Stollbauwerk werden horizontale kampfmitteltechnische Bohrungen zwischen Start und Zielgruben ausgeführt. Der Auffüllungsbereich ist aufgrund des Kampfmittelverdachts auf Kleinkampfmittel wie Infanteriepatronen, durch Volumenräumung zu räumen. Aufgetretene Verdachtspunkte aus der Flächen- und Tiefensondierung sind punktuell bodeneingreifend zu räumen. Untergrundeingriffe in weiterhin kampfmittelverdächtigen Untergrund im Rahmen von Rückbau, Wurzelstockrodung oder anderem Aushub sind unter baubegleitender Kampfmittelräumung auszuführen. Für die Versorgung der Neubauten auf dem Gelände der Hessischen Landesfeuerwehrschule ist die Verlegung von rund 120m Wasserleitung in den Materialien Guss und PE vorgesehen. Darüber hinaus wird ein Leerrohrsystem und eine Soleleitung auf dem Gelände verlegt. Zur Gewährleistung einer reibungslosen Schmutz- und Regenwasserentsorgung sind größere Aufwendungen auf dem Gelände der Landesfeuerwehrschule erforderlich. Neben der Verlegung von rund 600m Kanalrohren aus PVC-U in den Dimensionen DN/OD 200 bis DN/OD 710 im Freispiegelgefälle ist eine ca. 70m lange Abwasserdruckleitung nebst zugehörigem Schmutzwasserpumpschacht vorgesehen. Die Oberflächenwasserbewirtschaftung wird neben der zu verlegenden Rohrleitungen über ein neuen Regenrückhaltebecken geregelt. Hierzu wird das vorhandenene, offene Betonbecken teilrückgebaut und einneues abgedecktes Rückhaltebecken errichtet. Dieses ist mit entsprechender Pumpen- und Steuerungstechnik ausgestattet und gewährleistet einen gedrosselten Abfluss des anfallenden Regenwassers über ein neu zuerrichtendes Verteilerbauwerk, bestehend aus perforierten Beton-U-Profilen, in die benachbarte Dönche. Das Grundstück ist durch starke Höhenunterschiede geprägt und fällt insbesondere im südlichen Bereich deutlich zum Landschaftsraum der Dönche hin ab. Um die geplanten Gebäude - allen voran das Lehrsaalgebäude - sicher und funktional in diese Geländestruktur einzubinden, ist eine präzise Geländemodellierung notwendig. Diese erfordert die Errichtung mehrerer Stützwände. Konstruktiv werden die Wände als Winkelstützwände aus Ortbeton mit rückwärtigem Fundamentfuß ausgeführt. Diese Bauweise bietet eine hohe Tragfähigkeit, große Verformungsstabilität und ermöglicht zugleich eine flexible Anpassung an die unterschiedlichen lokalen Geländehöhen. Die Gründung der Stützwände erfolgt über eine Beton-Sauberkeitsschicht eine Schottertragschicht aufgesetzt wird. Diese Schicht dient der gleichmäßigen Lastverteilung und verhindert Schäden durch Frost. Vor den Stützwänden befindet sich zudem eine wichtige ingenieurtechnische Anlage: das Verteilerbauwerk für das anfallende Oberflächenwasser. Dieses Bauwerk sammelt Regen- und Oberflächenwasser aus den höher gelegenen Bereichen der Feuerwehrschule und führt es kontrolliert der Dönche zu. Dadurch wird nicht nur die Entwässerung der befestigten und unbefestigten Flächen gewährleistet, sondern auch ein möglicher Erosionsprozess am Hang verhindert. Für die Errichtung der Stützwände wird ein Arbeits- und Schutzgerüst eingesetzt, welches den Anforderungen der DIN EN 12811 1 entspricht. Im Rahmen der verkehrstechnischen Erschließung zwischen den neu entstehenden Gebäuden sind folgende Zufahrten geplant: I. Zufahrt zwischen Unterkunftsgebäude und Lehrsaalgebäude Anbindung von Westen in südlicher Richtung mit einem Abzweig zum Eingang des Unterkunftsgebäudes. Hauptroute: Achse 421 mit einer Länge von 131,75 m. Abzweig: Achse 520 in Richtung Eingang Unterkunftsgebäude. Entlang der Achse 421 ist zur Sicherung der Geländesprünge eine Winkelstützwand mit einer Länge von 88,70 m erforderlich. Als Hilfsachse für die Winkelstützwand dient die Achse 426. II.Zufahrt von der Heinrich-Schütz-Allee zur Tiefgarage Achse 301 mit einer Länge von 39,76 m. Die geplante Straße dient während der Bauzeit als Betriebsweg für die Errichtung der Unterkunftsgebäude und des Lehrsaalgebäudes. Nach Abschluss der Hochbauarbeiten wird der Straßenaufbau vollständig erneuert. Der Bodenaushub und die Errichtung der Winkelstützwand erfolgen gemäß dem festgelegten Bauablaufplan. Der Einbau der FSS-, Trag und Deckschicht erfolgen in voller Breite ohne Herstellung einer Mittelnaht. Tagesnähte sind gemäß ZTV-Asphalt herzustellen. Der Einsatz einer entsprechenden Anzahl von Asphaltfertigern im Bereich der Aufweitung ist daher einzukalkulieren um fugenlos zu bauen. Bei tagesnähten und bei Anschlüssen an den Bestand, sowie vor Einbauteilen aus Beton (z.B. Entwässerungsrinnen) sind die Fugen der Deckschicht nachträglich herzustellen und zu vergießen. Bankette sind vollständig neu herzustel - LMU Klinikum (Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München)München
Kauf und Wartung eines Durchflusszytometers "MACSQuant Analyzer 16"
11. Die von Miltenyi angebotenen MACSQuant-Puffer und -Lösungen wurden zudem auf höchste Leistung und Funktionalität des MACSQuant Analyzer 16 optimiert. Die Flüssigkeitsbehälterhalter des Instruments sind mit farbcodierten LED-Anzeigen ausgestattet, welche den Nutzer bereits von weitem per Lichtsignal informieren, ob z.B. das Geräte einsatzbereit ist oder gerade Proben prozessiert, Puffer ausgetauscht oder Abfälle entfernt werden müssen. Puffer können ohne Versuchsunterbrechung gewechselt werden. Nach unserem Kenntnisstand, wird die Kombination der aufgeführten Funktionen und Nutzen aktuell durch kein anderes alleinstehendes Gerät oder durch einen anderen Anbieter geboten. IV. Alleinstellung: Abgrenzung des Miltenyi MAC SQuant Analyzer 16 zu anderen Anbietern Im Hinblick auf die geplanten Anwendungen grenzt sich der MACSQuant Analyzer 16 von ähnlichen Systemen im Wesentlichen durch folgende wichtige Eigenschaften ab: EV-Anreicherung und Analyse mit speziellen Assays, magnetischen Antikörpern, Kits und Protokollen Das Gerät verfügt nicht nur über einen 405 nm Laser, der den Nachweis besonders kleiner EVs, wie Exosomen, ermöglicht, sondern bietet auch die Möglichkeit zur schonenden Isolierung und detaillierten Analyse aller bekannten EV-Typen unter Verwendung speziell für das Gerät optimierter, Antikörper-basierter Assays und Kits. So verwendet das Miltenyi MACSPlex Exosome Kit besondere Capture Beads, an die 37 verschiedene Antikörper gekoppelt sind, welche sämtliche Unterformen von EVs erkennen. Mit diesem Kit und einem für das Gerät optimierten Protokoll können EVs aus Kulturüberständen angereichert und sofort im Express Mode des MACSQuant 16 durchflusszytometrisch analysiert werden. Für die Isolierung und Reinigung größerer Mengen von EVs bietet Miltenyi ein Verfahren an, das auf der Verwendung von Magnetic MicroBeads beruht (MACS(R)) und eine besonders schonende Anreicherung der empfindlichen EVs ermöglicht. Diese bereits auf das MACSQuant 16 abgestimmten Assays und Kits, insbesondere deren kombinierter Einsatz, stellen für das Projekt eine enorme Einsparung an Zeit und Sachmitteln dar, die andernfalls für die Etablierung dieser Anwendungen an Geräten anderer Hersteller notwendig wären. Anreicherung von Zellen über spezielle Säulen und magnetische Antikörper Das Prinzip der magnetischen Beads MACS(R) von Miltenyi, erlaubt neben EVs auch die selektive Anreicherung von Zellen, etwa Monozyten oder Makrophagen, aus Mischkulturen wie PBMC. Ziel beim Abschluss des Forschungsprojektes sind Untersuchungen zur Übertragbarkeit der an THP-1-Monozyten-Monokulturen gesammelten Ergebnisse auf das Gemisch primären Zellen aus Vollblut (PBMC). Hierfür ist der Einsatz von MACS(R)-Beads im MACSQuant Analyzer 16 vorgesehen. Die auf das Gerät abgestimmten MACS(R) Kits und Protokolle sparen wertvolle Etablierungszeit und Sachmittel. Fazit: Die Kombination der oben aufgeführten, funktionellen Eigenschaften in einem einzelnen Gerät macht den MACSQuant-Analyzer-16 einzigartig auf dem Markt. Das Gerät mit den darauf abgestimmten Anwendungen (Antikörper, Kits etc.) gewährleistet eine bestmögliche Vergleichbarkeit und Reproduzierbarkeit der damit gewonnenen Forschungsergebnisse, auch mit einem anderen, beim Kooperationspartner Bundeswehr vorhandenen MACSQuant-Analyzer-10, als Voraussetzung für die fristgerechte Durchführung des umfangreichen Arbeitsprogrammes im Forschungsvorhaben, wie beim Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr beantragt und gemäß Zuwendungsbescheid vom 30.03.2026 bewilligt. Der Kauf eines oder möglicherweise mehrerer anderer Geräte, die diese Anwendungen abdecken, kommt daher für uns nicht in Frage. V. Rechtliche Würdigung Die dargestellten Alleinstellungsmerkmale spiegeln den in § 14 Absatz 4 Nr. 2 b) VgV aufgeführten Ausnahmetatbestand wider. Kein anderes Produkt am Markt vermag das vom LMU Klinikum zwingend benötigte Anforderungsprofil auch nur im Ansatz erfüllen. Einzig das Durchflusszytometers "MACSQuant Analyzer 16" von der Firma Miltenyi Biotec B.V. & Co. KG bietet die zuverlässigen Erfassung besonders kleiner EVs (z.B. Exosomen), inklusive sämtlicher Unterformen von EVs, sowie die erforderliche schonende Isolierung, Anreicherung und sofortige Analyse von EV´s aus Kulturüberständen, um darin enthaltene microRNAs untersuchen zu können. Damit verbunden ist die zwingend erforderliche Anreicherung von Zellen und ihrer Subpopulationen aus Mischkulturen, um diese einer differentiellen Analyse unterziehen zu können. Es bietet zudem die Möglichkeit, Untersuchungen zur Übertragbarkeit der Resultate aus THP-1-Monozyten-Monokulturen auf primäre, humane Zellen aus Vollblut (PBMC) durchzuführen. Uns ist kein anderes am Markt verfügbare Gerät bekannt, das jede dieser für uns unerlässlichen Anforderungen erfüllen könnte. Ergänzend zu der Ausnahme von der Ausschreibungspflicht aus Gründen der Alleinstellung kommt der Ausschlussgrund der Forschung nach § 116 Absatz 1 Nr. 2 GWB zum Tragen. Im vorliegenden Projekt handelt es sich um Grundlagenforschung: diese umfasst experimentelle oder theoretische Arbeiten, die in erster Linie dem Erwerb neuen Grundlagenwissens dienen und keine direkten kommerziellen Anwendungsmöglichkeiten erkennen lassen. Die Ergebnisse werden publiziert und kommen der Allgemeinheit zugute. Dem Zuwendungsgeber steht somit ein nicht ausschließliches Nutzungsrecht zu, womit die Voraussetzungen des § 116 Absatz 1 Nr. 2 GWB vorliegen. Eine vernünftige Alternative oder Ersatzlösung gibt es nicht. Darüber hinaus ist der mangelnde Wettbewerb nicht das Ergebnis einer künstlichen Einschränkung der Auftragsparameter. Die Anschaffung wurde noch nicht getätigt und wird erst bei beschwerdefreiem Verlauf der Ex-Ante-Transparenzbekanntmachung erfolgen.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
- Erstellen Sie ein kostenloses Konto auf Auftrag One. Danach sehen Sie alle Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung in einem strukturierten Ablauf.
- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 24. Juli 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Fachbereich Gebäudemanagement.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.