Amt Döbern-Land
Schadensanierung Kita Regenbogen Holzbalken-Dachdecke
Die geplante Baumaßnahme umfasst eine Schadensanierung an der HolzbalkenDachdecke über Erdgeschoss in der Kindertagesstätte Regenbogen in 03159 Döbern, aufgrund von vorhandenen Baumängeln am Bestandsgebäude. Das Bauvorhaben wird bei laufender Nutzung durchgeführt. Es ist geplant, die Baumaßnahme bei "laufendem" Kitabetrieb duchzuführen, w...
Holzbau, Trockenbau, Abbruch, Schadstoffsanierung
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Inhalt auf einen Blick
Die geplante Baumaßnahme umfasst eine Schadensanierung an der HolzbalkenDachdecke über Erdgeschoss in der Kindertagesstätte Regenbogen in 03159 Döbern, aufgrund von vorhandenen Baumängeln am Bestandsgebäude. Das Bauvorhaben wird bei laufender Nutzung durchgeführt. Es ist geplant, die Baumaßnahme bei "laufendem" Kitabetrieb duchzuführen...
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Amt Döbern-Land
- Veröffentlicht:
- 21. Juli 2026
- Frist:
- Nicht angegeben
- Thema:
- Holzbau
- Bauobjekt:
- Kindergarten / Kita
Bauobjekt-Klassifikation
- Kindergarten / KitaHauptobjekt
Ausschreibungsbeschreibung
Die geplante Baumaßnahme umfasst eine Schadensanierung an der HolzbalkenDachdecke über Erdgeschoss in der Kindertagesstätte Regenbogen in 03159 Döbern, aufgrund von vorhandenen Baumängeln am Bestandsgebäude. Das Bauvorhaben wird bei laufender Nutzung durchgeführt. Es ist geplant, die Baumaßnahme bei "laufendem" Kitabetrieb duchzuführen, wobei die jeweils betreffenden Gebäudeteile während der Bautätigkeiten für die Nutzung gesperrt werden. Die Gesamtmaßnahme ist in folgende Teilabschnitte unterteilt: 1. Bauabschnitt: 1.1 Bauzeit: August bis September 2026 2. Bauabschnitt: 1.2 Bauzeit: August bis September 2026 3. Bauabschnitt: 2, und 3 Bauzeit: Oktober 2026 4. Bauabschnitt: 4 Bauzeit: Oktober 2026
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
- Passende Folgeausschreibungen automatisch entdecken
Dokumente und Anhänge
1 Datei erfasst- CSX 24 - Bekanntmachung vergebene Auftraege.pdf
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10- Amt Döbern-Land
Schadensanierung Kita Regenbogen Trockenbauarbeiten
Die geplante Baumaßnahme umfasst eine Schadensanierung an der HolzbalkenDachdecke über Erdgeschoss in der Kindertagesstätte Regenbogen in 03159 Döbern, aufgrund von vorhandenen Baumängeln am Bestandsgebäude. Das Bauvorhaben wird bei laufender Nutzung durchgeführt. Es ist geplant, die Baumaßnahme bei "laufendem" Kitabetrieb duchzuführen, wobei die jeweils betreffenden Gebäudeteile während der Bautätigkeiten für die Nutzung gesperrt werden. Die Gesamtmaßnahme ist in folgende Teilabschnitte unterteilt: 1. Bauabschnitt: 1.1 Bauzeit: August bis September 2026 2. Bauabschnitt: 1.2 Bauzeit: August bis September 2026 3. Bauabschnitt: 2, und 3 Bauzeit: Oktober 2026 4. Bauabschnitt: 4 Bauzeit: Oktober 2026 - Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, NL Dresden 1Dresden
Sanierung, Umbau und Neubau bzw. Erweiterung der Hamburger Straße 19 zur Unterbringung einer Erstaufnahme- Einrichtung für Asylbewerber, TM 2
Die Aufnahmeeinrichtung (AE) für Asylbewerber und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) befinden sich in der Hamburger Straße 19 in Dresden-Friedrichstadt. Geplant werden soll eine dauerhafte Erstaufnahmeeinrichtung für bis 1000 Asylbewerber. Für die Gesamtmaßnahme sind insgesamt 5 Teilmaßnahmen (TM) vorgesehen. Gegenstand dieser Ausschreibung sind Leistungen der Technischen Gebäudeausrüstung (AG 4,5,6) für die TM2: TBM 2 - Sanierung und Neubau bzw. Erweiterung des Gebäudeensembles Hamburger Straße 19: Innerhalb der 2. TBM sind je nach Planung 3-5 Bauabschnitte vorgesehen. Die Planung bis zur Leistungsphase 4 soll für alle Bauabschnitte gemeinsam erfolgen. Anschließend erfolgt die Umsetzung in Bauabschnitten mit jeweils 1- 1,5 Jahren Bauzeit. Das Gebäudeensemble in der Hamburger Straße 19 besteht aus 9 Gebäudeteilen und soll unter laufendem Betrieb saniert werden. Dabei sind neben der Vermeidung von Lärm und Staub auch die Sicherheitsbelange und die besondere städtische Verkehrssituation zu berücksichtigen. Für die vorhandenen technischen Anlagen im Gebäudebestand ist eine (Teil-) Sanierung voraussichtlich nicht wirtschaftlich ist daher davon auszugehen, dass vorhandene technische Anlagen komplett zu demontieren und neu zu errichten sind Der Projektstart ist für Oktober 2020 und die Gesamtfertigstellung ist für Dezember 2029 geplant. Die in Vorbereitung dieses Verfahrens ermittelte Kostenschätzung (ungeprüft) beträgt derzeit ca. 41,203 Mio .EUR brutto Baukosten KG 200-600. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der beiliegenden Projektbeschreibung. HINWEIS zu den Anlagen der Projektbeschreibung: Mit den Ausschreibungsunterlagen wird Ihnen das Inhaltsverzeichnis zur Anlage "Projektunterlage vom 08.01.2020" zur Verfügung gestellt. Die vollständige Anlage "Projektunterlage vom 08.01.2020" wird aufgrund ihrer Dateigröße nicht elektronisch über die Vergabeplattform bereitgestellt. Jeder Bieter hat die Anlage "Projektunterlage vom 08.01.2020" gesondert über die E-Mailadresse [email protected] abzufordern. Die Bereitstellung des vollständigen Dokuments erfolgt über die Datenaustauschplattform SiDaS. - Kita Zweckverband VG KirchbergKirchbergFrist: 10. Juli
Neubau der kath. Kindertagesstätte "Gänsacker" - Verkehrsanlagen LP 5 - 9 gem. HOAI
Beschreibung der Planungsaufgabe und der Baumaßnahme: Der Kita Zweckverband VG Kirchberg, Marktplatz 5, 55481 Kirchberg plant den Neubau einer 4 - gruppigen katholischen Kindertagesstätte, Gänsacker 10 in Kirchberg. Die Planung der LP 1 - 4 ist bereits abgeschlossen. Die Leistungen wurden vom IB Jakoby + Schreiner aus Kirchberg erbracht. Die Baugenehmigung wurde erteilt. Entsprechende Unterlagen werden im Zuge des Verfahrens zur Verfügung gestellt. Die hier zu vergebende Planungsleistung umfasst die Planung der Verkehrsanlagen, LP 5 - 9 sowie die örtliche Bauüberwachung § 45 HOAI 2021. Die aktuelle Planung sieht folgende Maßnahmen vor: 1. 12 PKW - Stellplätze, davon 1 behindertengerecht; 2. Unterbau/Pflasterfläche Müllabstellbereich 3. Stützmauern 4. Zufahrt, Zuwegungen und Rampen 5. Entwässerungsrinnen und -anschlüsse Der betreffende Bereich ist im beiliegenden Freiflächenplan "rot gestrichelt" gekennzeichnet. Kosten: Kosten gem. Grobkostenschätzung: 1. Verkehrsanlagen anteilig KGr. 500, ca. brutto 200.000,00 EUR, ca. netto 168.067,00 EUR Planungs- und Bauzeiten; Grobterminplan: VGV - Verfahren - 4 Monate, anschließend soll mit der Fortführung der Planung ab LP 5 unmittelbar beginnen. (ca. Ende September / Anfang Oktober 2026) Bauausführung: Beginn: ca. Februar 2027 Laufzeit ca: innerhalb 6 Monaten Abschluss der Bauausführung bis: ca. Juli 2027 Allgemeiner Hinweis: Die entsprechende Abfrage der Präsentation sowie der Honorierung erfolgt nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs mit Einladung der geeigneten Bewerber zum Verhandlungsverfahren. (s. Veröffentlichung) Hinweis: der Bauherr behält sich vor, den Zuschlag auf das Erstangebot zu erteilen! - Stadtwerke LandshutLandshutFrist: 06. Aug.
TNW Arch Stadtwerke Landshut Sukzessive Sanierung Hallenbad Landshut
Die Stadtwerke Landshut als kommunaler Eigenbetrieb der Stadt Landshut betreiben das Stadtbad in der Dammstraße 28, 84034 Landshut. Das zugehörige Hallenbad wurde Anfang der 1970er Jahre errichtet und umfasst ein Mehrzweckbecken mit Schwimmbereich, Sprunggrube und Nichtschwimmerbereich sowie ein Lehrschwimmbecken, großzügige Umkleide- und Sanitärbereiche, einen Saunabereich sowie einen Gastronomiebereich. Das Einzugsgebiet erstreckt sich über die Stadt Landshut sowie nahezu den gesamten Landkreis Landshut. Im Jahr 2024 verzeichnete das Hallenbad durchschnittlich rund 340 Besucher täglich. Trotz verschiedener Sanierungsmaßnahmen in der Vergangenheit weist das Hallenbad in nahezu allen baulichen und technischen Bereichen erheblichen Sanierungs- und Instandsetzungsbedarf auf. Insbesondere die Dachkonstruktion, die Gebäudehülle, die Badeplatte, die Sanitär- und Umkleidebereich sowie die gesamte gebäudetechnische Infrastruktur (Lüftung, Heizung, Elektro, Aufbereitungsanlage) erfordern eine grundlegende Erneuerung. Die Beckenanlage hingegen wurde im Jahr 2005 durch eine Edelstahlauskleidung saniert und befindet sich in einem guten Zustand. Sowohl das Mehrzweckbecken als auch das Lehrschwimmbecken weisen keine Korrosionsspuren oder Undichtigkeiten auf, sodass die Edelstahlbecken eine weitere Nutzungsdauer von mehr als 20 Jahren erwarten lassen und keine grundlegende Sanierung der Beckenanlage erforderlich sein sollte. Aufgrund des erheblichen Sanierungsbedarfs planen die Stadtwerke Landshut die Sanierung des Hallenbads als sukzessive Gesamtmaßnahme. Der Fokus der Sanierungsmaßnahme liegt vorrangig auf dem technisch und baulich notwendigen Sanierungsbedarf, der für den langfristigen Erhalt und den weiteren Betrieb des Hallenbades zwingend erforderlich ist. Möglichkeiten zur Attraktivitätssteigerung werden im Zuge der weiteren Planung in Abhängigkeit zu den zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln geprüft und ggf. in das Gesamtkonzept integriert. Im Vorfeld wurde ein Sanierungskonzept erarbeitet, welches den Vergabeunterlagen beigefügt wird. Bauabschnitte: Die Umsetzung der Sanierungsmaßnahme soll in insgesamt sieben Bauabschnitten erfolgen, um die Betriebsunterbrechungen auf ein Minimum zu reduzieren. Die einzelnen Baumaßnahmen sind dabei so zu planen, dass sie jeweils während der Sommersaison in der Schließzeit des Hallenbades durchgeführt werden können, sodass ein vollständiger Ausfall einer kompletten Betriebssaison vermieden wird. Derzeit wird von einer Aufteilung in sieben Bauabschnitten ausgegangen, wobei sich eine Anpassung der Bauabschnitte im Zuge der weiteren Planung vorbehalten wird: - BA 1 - Sanierung Dach, Decke und Fassade - BA 2 - Sanierung Badeplatte - BA 3 - Betoninstandsetzung - BA 4 - Sanierung Duschen und Umkleiden - BA 5 - Sanierung Eingangsbereich und Gastronomie - BA 6 - Sanierung Technik - BA 7 - Sanierung Sauna Termine: Der Planungsbeginn für die Gesamtmaßnahme ist für 2026/2027 vorgesehen. Die Planungsleistungen der Leistungsphasen 1-5 sind dabei als zusammenhängende Gesamtmaßnahme über alle Bauabschnitte zu erbringen, um die erforderlichen Schnittstellen und Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Bauabschnitten von Beginn an koordiniert zu berücksichtigen. Ab Leistungsphase 6 erfolgt die Ausführungsvorbereitung und Ausführung abschnittsweise gemäß der vorgesehenen Bauabschnittseinteilung, wobei die einzelnen Bauabschnitte jeweils während der Sommersaison in den Schließzeiten des Hallenbades umgesetzt werden sollen, um den laufenden Badebetrieb so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Der geplante Umsetzungszeitraum für die Baumaßnahmen erstreckt sich von 2028 bis 2033. Kosten: Die vorläufig geschätzten Gesamtkosten der Sanierungsmaßnahme belaufen sich auf rund 12,55 Mio. EUR netto, wovon sich ca. 5,5 Mio. EUR netto auf KG 300 und ca. 5,2 Mio. EUR netto auf die KG 400 erstrecken. Leitungsumfang Es werden folgende Leistungen stufenweise vergeben: - Grundleistungen der Leistungsphasen 1-9 für die Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 34 Abs. 3 HOAI 2021, Teil 3, Abschnitt 1 i. V. m. Anlage 10 HOAI 2021 - Besondere Leistungen - Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg Dienststätte CottbusCottbus
L386 Netzergänzung, 2. und 3. BA - BOL (Strecke und BW), örtl. BÜ (Strecke und Sickerbecken), SiGeKo und sachliche Prüfung der Nachträge
1.1. Allgemeine Beschreibung Die Maßnahme befindet sich im Land Brandenburg, im Landkreis Oder-Spree, in der Gemeinde Grünheide (Mark). Der ansässige Automobilhersteller hat für die geplante Service- & Logistikerweiterung eine geänderte Straßenplanung in Auftrag gegeben. Diese nördliche Anbindung des Automobilherstellers soll über die geplante L 386 zwischen der Anschlussstelle Freienbrink Nord der Bundesautobahn A10 im Westen und der L23 im Osten als Netzergänzung erfolgen. Des Weiteren soll die heutige L23 höhenfrei über die Bahntrasse Berlin - Frankfurt (Oder) geführt werden. Auf Grund der prognostizierten Steigerung des Straßenverkehrs bei gleichzeitiger Erhöhung des Verkehrs auf der Schiene und der damit verbundenen Erhöhung der Schrankenschließzeiten ist eine Beseitigung des Bahnübergangs (BÜ) der L23 mit der Strecke Berlin -Frankfurt (Oder) am Haltepunkt Fangschleuse und einen Ersatz durch eine niveaufreie Querung erforderlich. Die vorliegende Unterlage umfasst den Neubau der L386 in drei Bauabschnitten. Die Baumaßnahme verläuft ab der A10 (ca. L386 Bau-km 0+000) in östlicher Richtung zum Anschluss der neu gebauten L386 Der 1.BA. (Bau-km 2+450 bis 2+850 ist nicht Bestandteil dieses Vertrages. Zur Vertragsleistung gehören der 2. BA von 2+450km bis 1+650km; Länge 800m und 3. BA von 1+650km bis 0km; Länge 1.650m. Im Zuge der Straßenbaumaßnahme ist die Errichtung der Brückenbauwerke BW 5 und BW 7 einschließlich der Stützwände für die Rampen. Das BW 8 "Bahnhofszugang Unterführung" bei km 0+494 wird im Vorfeld fertiggestellt und wird mit der neuen L386 überbaut. Das Bauwerk 3, neue Bahnquerung TESLA, wird durch dritte zeitgleich errichtet und kann ab 2027 überbaut werden. Die bestehende Baustraße stellt die Erreichbarkeit der parallellaufenden Projekte L386 sicher, bis das Vorhaben L386 Netzergänzung vollständig errichtet ist. Nach Fertigstellung der L386 verliert die Baustraße ihre Funktion bzw. übergibt die Erschließungsfunktion an die L386. Weiter wird die Phase 4 inklusive einer Mittelstreifenüberfahrt die Hauptfahrbahn L 386 mit einer temporären Verbindung die vorhandene Anschlussstelle A10 Freienbrink Nord verbinden. Die ausgeschriebene Bauleistung umfasst ebenfalls den Restrückbau der gemeinsam genutzten Baustraße von km 0+000 bis km 2+200 einschließlich Kanalbau, Wendestelle, Dammbau der Behelfsbrücke sowie den Rückbau des Stiches A der Baustraße. Der Grundwasserflurabstand befindet sich zwischen 5 und 7,5 m. Schutzgebiete wie FFH, NSG und §30-Biotope BNatSchG sind nicht betroffen. Gegenstand der Bauverträge sind folgende Leistungsteile: - Los 12 BW 5 einschließlich Stützwände für die Bauwerksrampen - Los 13.1 BW 7.1 Spundwand - Los 13.2 BW 7 einschließlich Stützwände für die Bauwerksrampen - Los 20 Strecke und Teilrückbau Baustraße.2.BA - Los 21 Fahrzeug-Rückhaltesystem (FRS) 2.BA - Los 22 Markierung und Beschilderung 2.BA - Los 23 Wegweisende Beschilderung 2.BA - Los 25 Verkehrssicherung Inbetriebnahme 2.BA - Los 30 Strecke und Teilrückbau Baustraße.3.BA - Los 31 Fahrzeug-Rückhaltesystem (FRS) 3.BA - Los 32 Markierung und Beschilderung 3.BA - Los 33 Wegweisende Beschilderung 3.BA Gegenstand des Vertrages der OBL, der öBÜ und dem SiGeKo sind die oben angegeben Lose und sachliche Prüfung von Nachträgen. 1.2. Aussagen zur überwachenden Baumaßnahme Die Baumaßnahmen umfassen den Bau des zweiten und dritten Bauabschnittes der L386 bis über das Bauwerk 3. Die Errichtung eines offenes Sicker-, Regenrückhaltebecken (Bauwerk 06), sowie der provisorischen Straßenanbindung AS Freienbrink Nord. 2. Bearbeitungsgrundlagen/ Planungsstand Art und Umfang der Baumaßnahme ist der beiliegenden Baubeschreibung zu entnehmen. Die Bauleistungen beginnen nach derzeitigem Planungsstand im Juni 2026 und sollen im November 2027 fertiggestellt sein. Bei der Erstellung Ihres Angebotes ist der vorgenannte Zeitraum zuzüglich der Zeit für die vorbehaltslose Annahme der Schlussrechnungen vom Auftragnehmer Bau zu berücksichtigen. Die Leistung ist bis zu 3 Monaten nach dem Bauende anzubieten. Weitergehende Angaben finden Sie aufgrund der Zeichenbegrenzung in der Leistungsbeschreibung. - Markt Eschlkam
Ersatzneubau und Sanierung Kindergarten Eschlkam - Technische Ausrüstung, Anlagegruppen 4, 5 und 6, Leistungsphasen 1-3 und 5-9 gemäß §§ 53 ff. HOAI
Der bestehende Kindergarten in Eschlkam befindet sich in einem insgesamt sanierungsbedürftigen Zustand. Das sogenannte Marienheim, ursprünglich ein ehemaliges Wirtshaus aus den 1930er Jahren, wurde über die Jahrzehnte mehrfach umgebaut, ist jedoch aufgrund seiner kleinteiligen Raumstruktur für eine weitere Nutzung als Kindergarten ungeeignet. Auch das Hauptgebäude des Kindergartens, das 1968 errichtet wurde, weist deutliche Renovierungsbedarfe auf. Der Eingangsbereich ist nur über eine Freitreppe zugänglich, wodurch ein barrierefreier Zugang derzeit nicht gegeben ist. Eine Erweiterung aus dem Jahr 1988, die ursprünglich als Gymnastik- und Schlafraum sowie für Lagerräume gedacht war, wird aktuell provisorisch als Gruppenraum genutzt, befindet sich jedoch ebenfalls in einem renovierungsbedürftigen Zustand. Das Nebengebäude ist baulich stark überaltert, weshalb ein Abbruch zur Bereinigung des Grundstücks angedacht ist. Das Grundstück selbst bietet nur sehr begrenzte Stellplatzmöglichkeiten (2–3 Parkplätze) und weist ein leicht erhöhtes Geländeniveau auf. Drei große, erhaltenswerte Bäume prägen den Gartenbereich. Das bestehende Raumangebot umfasst derzeit rund 690 m². Das angestrebte Raumprogramm sieht eine Fläche von 735 m² für vier Gruppen mit insgesamt 100 Betreuungsplätzen vor. Zur Vorbereitung des Projekts hat die Gemeinde Eschlkam eine Machbarkeitsstudie erstellen lassen, die als Grundlage für die weitere Planung dient. Geplant ist eine Umsetzung in drei Schritten: Zunächst wird der Altbau abgebrochen, um Platz für die neuen Bauflächen zu schaffen. Danach entsteht ein Neubau, der den aktuellen Anforderungen gerecht werden soll. Abschließend soll ein Teil des bestehenden Gebäudes saniert und in das Gesamtkonzept eingebunden werden. Wie genau die einzelnen Bauabschnitte gestaltet werden, soll im weiteren Planungsprozess entschieden werden. Dabei sollen sowohl funktionale und wirtschaftliche Aspekte als auch die Möglichkeit einer späteren Aufstockung berücksichtigt werden. Die Gesamtkosten für diese Variante belaufen sich laut Kostenprognose (Stand März 2023) auf rund 4,59 Mio. € brutto (KG 200-700). Die Meilensteine zur Umsetzung des Projekts sehen vor: - Leistungsbeginn: Juni 2026 - Baubeginn und Bauende: - 1. BA - Abriss Altbau (= Marienheim), unterkellert: Juni 2027 - September 2027 - 2. BA - Neubau: Oktober 2027 - März 2029 - 3. BA - Sanierung Bestand: April 2029 - April 2030 Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen (stufenweise) zu beauftragen: Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung, Anlagegruppen 4, 5 und 6, Leistungsphasen 1-3 und 5-9 gemäß §§ 53 ff. HOAI. Zunächst werden in der 1. Beauftragungsstufe die Leistungsphasen 1+2 gemäß §§ 55 HOAI beauftragt. Die Leistungsphasen 3 und 5-9 werden stufenweise abgerufen. Ein Rechtsspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht. - Stadtverwaltung Kirchheim unter TeckKirchheim unter TeckFrist: 21. Aug.
Metallbau- und Schlosserarbeiten
ALLGEMEINE BAUBESCHREIBUNG 1.0 Allgemein Gegenstand der Planung ist die denkmalgerechte Sanierung und Modernisierung, sowie der Umbau des Kornhauses in Kirchheim unter Teck. Bei dem Gebäude handelt es sich um einen großen, langgestreckten, viergeschossigen Massivbau aus dem Jahre 1540- 53. Beim großen Stadtbrand 1690 ist das Kornhaus im Innern vollständig ausgebrannt. Es wurde 1696 wieder instandgesetzt. In die stehen gebliebene massive Gebäudehülle wurde eine mehrgeschossige selbstragende Holzkonstruktion implantiert. Das Kornhaus ist vollständig unterkellert. Bei dem Untergeschoss handelt es sich um einen in seiner Dimension und Proportion beeindruckenden Gewölbekeller. Im Laufe seiner langen Geschichte diente das Gebäude dem Hause Württemberg als Kornhaus und ab 1851 der Stadt Kirchheim unter Teck als Kornmarkt, Turnhalle, Lager, Feuerwehrmagzin und zuletzt ausschließlich kulturellen Zwecken. Das Erdgeschoss wurde als Wechselausstellungsraum für Gegenwartskunst genutzt. Die oberen Geschosse beherbergten das Stadtmuseum. Neben der Martinskirche und dem Schloss ist es das größte und mithin signifikanteste Bauvolumen im Zentrum der Stadt. Die Gesamtbaumaßnahme wird in 2 Bauabschnitten ausgeführt. Im 1.Bauabschnitt wird das Kornhaus vom EG bis DG saniert, instandgesetzt und modernisiert. Der erste Rettungsweg, Treppenhaus Ost, sowie ein Aufzug werden bis in das UG geführt. Dadurch wird die vollständige Funktionsfähigkeit des Gebäudes von EG bis DG bis zum Abschluss der Gesamtmaßnahme gewährleistet. Im 2.Bauabschnitt wird nach dem Ausbau des Blockheizkraftwerks der Gewölbekeller von allen restlichen nachträglichen Einbauten befreit und das Natursteingewölbe saniert Alle geplanten Maßnahme werden dem Denkmalschutz des historischen Gebäudes angemessen gerecht saniert. Des Weiteren wird das Gebäude bauphysikalisch und brandschutztechnisch ertüchtigt. Das Baugrundstück befindet sich im Zentrum von Kirchheim, zwischen der Fußgängerzone Max-Eyth-Straße und dem Martinskirchplatz gelegen. Das Gelände weist geringfügiges Gefälle in Ost/ West- und Nord/ Süd- Richtung aus. Die Baustellenzufahrt wird über den Martinskirchplatz erfolgen. Die Lagerflächen sind, der innerstädtischen Situation und den Eigentumverhältnissen geschuldet, beengt. Die im Besitz der Stadt Krichheim betreffenden Flächen, vor allem im Norden des Kornhauses sind begrenzt. Das Grundstück des Martinskirchplatzes ist im Bestiz der evangelischen Kirche. Es werden BE- Flächen von der evangelischen Kirche angemietet. Die geplante Baustellenzufahrt und die Lagerflächen sind der beigefügten Skizze zu entnehmen. Die neue Außentreppe, von UG bis EG, Ausführung im 1.BA, ist zwischen Max-Eyth-Haus und Kornhaus positioniert. Sie befindet sich auf dem Gebiet eines aufgegeben, historischen Friedhofs. Archäologische Grabungen bzw. Untersuchungen werden erforderlich. Sie sind so geplant, dass sie sich ohne terminliche Störungen in den Bauablauf einfügen. 1.1 Baurecht, Denkmalschutz -Bauliche Anlagen und Räume besonderer Art der Nutzung § 38 LBO -Eingetragenes Kulturdenkmal mit besonderen Bedeutung gemäß § 2 (i.V.m. § 28 DSchG) -Gebäude mit einer Höhe bis 13,00 m und Nutzungseinheiten mit jeweils nicht mehr als 400 qm Gebäudeklasse 4, gemäß §2 LBO BW 1.3 Denkmalschutz / denkmalpflegerische Maßnahmen Das Kornhaus steht unter Denkmalschutz und unterliegt damit dem besonderen Schutz des Denkmalschutzgesetzes. Ein äußerst sensibler Umgang mit der originalen Bausubstanz, mit Reparatur- und Restaurierungsmaßnahmen, sowie Veränderungen und Nutzungsspuren ist erforderlich. Oberste Priorität haben in Sinne des Geschichtsdokumentes originale Materialien und Konstruktionen. Sie sind zu schützen und zu erhalten. Unabhängig von im LV beschriebenen, bzw. ausgeschriebenen Schutz- und Sicherungsmaßnahmen, ist mit allen Teilen, Bauteilen und Materialien des Kornhauses sorgsam umzugehen. Sie sind entsprechend zu schützen. Ebenfalls unabhängig von dem LV sind Originalbefunde, z.B. Fassungsreste, usw., insbesondere, wenn sie im Prozeß der Baumaßnahme auftauchen, unverzüglich zu sichern und der Bauleitung zu melden, diese werden baubegleitend dokumentiert und bewertet. 1.4 Lage, Flächen und Volumen Gebäudegrundfläche: ca. 40,80 x 14,70 m Traufhöhe: ca. 11,30 m bzw. 11,700 m (bezogen auf OK Fußboden EG) Firsthöhe: ca. 20,300 m bzw. 20,50 m (bezogen auf OK Fußboden EG) First in Ost-/ West- Richtung Erdbebenzone 0, DIN 4149: 2005-04 DIN 4149: 1981-04 Erdbebenzone EFH 312,34 m ü.NN. 3 Vollgeschossen ein Dachgeschoss mit zwei Ebenen Vollunterkellerung mit Gewölbe im Bestand und ein Untergeschoss-Neubau mit Technikräume, außerhalb des Gebäudes, zwischen Kornhaus und Max-Eyth-Haus. Nutzfläche, gesamt ca. 1.800 qm BGF, gesamt ca . 3.430 qm BRI, Gesamt cs. 14.580 cbm 2 Innentreppen, 3-geschossig Stahlkonstruktion ca. 13.500 kg Verlegen von bauseitig gelieferten Treppen- und Podestbelägen, Betonfertigteile ca. 230 Stück Treppengeländer ca. 62 m Innentüren 2 Stück - Stadtverwaltung Kirchheim unter TeckKirchheim unter TeckFrist: 20. Aug.
Kornhaus Neugestaltung Museum
ALLGEMEINE BAUBESCHREIBUNG 1.0 Allgemein Gegenstand der Planung ist die denkmalgerechte Sanierung und Modernisierung, sowie der Umbau des Kornhauses in Kirchheim unter Teck. Bei dem Gebäude handelt es sich um einen großen, langgestreckten, viergeschossigen Massivbau aus dem Jahre 1540- 53. Beim großen Stadtbrand 1690 ist das Kornhaus im Innern vollständig ausgebrannt. Es wurde 1696 wieder instandgesetzt. In die stehen gebliebene massive Gebäudehülle wurde eine mehrgeschossige selbstragende Holzkonstruktion implantiert. Das Kornhaus ist vollständig unterkellert. Bei dem Untergeschoss handelt es sich um einen in seiner Dimension und Proportion beeindruckenden Gewölbekeller. Im Laufe seiner langen Geschichte diente das Gebäude dem Hause Württemberg als Kornhaus und ab 1851 der Stadt Kirchheim unter Teck als Kornmarkt, Turnhalle, Lager, Feuerwehrmagzin und zuletzt ausschließlich kulturellen Zwecken. Das Erdgeschoss wurde als Wechselausstellungsraum für Gegenwartskunst genutzt. Die oberen Geschosse beherbergten das Stadtmuseum. Neben der Martinskirche und dem Schloss ist es das größte und mithin signifikanteste Bauvolumen im Zentrum der Stadt. Die Gesamtbaumaßnahme wird in 2 Bauabschnitten ausgeführt. Im 1.Bauabschnitt wird das Kornhaus vom EG bis DG saniert, instandgesetzt und modernisiert. Der erste Rettungsweg, Treppenhaus Ost, sowie ein Aufzug werden bis in das UG geführt. Dadurch wird die vollständige Funktionsfähigkeit des Gebäudes von EG bis DG bis zum Abschluss der Gesamtmaßnahme gewährleistet. Im 2.Bauabschnitt wird nach dem Ausbau des Blockheizkraftwerks der Gewölbekeller von allen restlichen nachträglichen Einbauten befreit und das Natursteingewölbe saniert Alle geplanten Maßnahme werden dem Denkmalschutz des historischen Gebäudes angemessen gerecht saniert. Des Weiteren wird das Gebäude bauphysikalisch und brandschutztechnisch ertüchtigt. Das Baugrundstück befindet sich im Zentrum von Kirchheim, zwischen der Fußgängerzone Max-Eyth-Straße und dem Martinskirchplatz gelegen. Das Gelände weist geringfügiges Gefälle in Ost/ West- und Nord/ Süd- Richtung aus. Die Baustellenzufahrt wird über den Martinskirchplatz erfolgen. Die Lagerflächen sind, der innerstädtischen Situation und den Eigentumverhältnissen geschuldet, beengt. Die im Besitz der Stadt Krichheim betreffenden Flächen, vor allem im Norden des Kornhauses sind begrenzt. Das Grundstück des Martinskirchplatzes ist im Bestiz der evangelischen Kirche. Es werden BE- Flächen von der evangelischen Kirche angemietet. Die geplante Baustellenzufahrt und die Lagerflächen sind der beigefügten Skizze zu entnehmen. Die neue Außentreppe, von UG bis EG, Ausführung im 1.BA, ist zwischen Max-Eyth-Haus und Kornhaus positioniert. Sie befindet sich auf dem Gebiet eines aufgegeben, historischen Friedhofs. Archäologische Grabungen bzw. Untersuchungen werden erforderlich. Sie sind so geplant, dass sie sich ohne terminliche Störungen in den Bauablauf einfügen. 1.1 Baurecht, Denkmalschutz -Bauliche Anlagen und Räume besonderer Art der Nutzung § 38 LBO -Eingetragenes Kulturdenkmal mit besonderen Bedeutung gemäß § 2 (i.V.m. § 28 DSchG) -Gebäude mit einer Höhe bis 13,00 m und Nutzungseinheiten mit jeweils nicht mehr als 400 qm Gebäudeklasse 4, gemäß §2 LBO BW 1.3 Denkmalschutz / denkmalpflegerische Maßnahmen Das Kornhaus steht unter Denkmalschutz und unterliegt damit dem besonderen Schutz des Denkmalschutzgesetzes. Ein äußerst sensibler Umgang mit der originalen Bausubstanz, mit Reparatur- und Restaurierungsmaßnahmen, sowie Veränderungen und Nutzungsspuren ist erforderlich. Oberste Priorität haben in Sinne des Geschichtsdokumentes originale Materialien und Konstruktionen. Sie sind zu schützen und zu erhalten. Unabhängig von im LV beschriebenen, bzw. ausgeschriebenen Schutz- und Sicherungsmaßnahmen, ist mit allen Teilen, Bauteilen und Materialien des Kornhauses sorgsam umzugehen. Sie sind entsprechend zu schützen. Ebenfalls unabhängig von dem LV sind Originalbefunde, z.B. Fassungsreste, usw., insbesondere, wenn sie im Prozeß der Baumaßnahme auftauchen, unverzüglich zu sichern und der Bauleitung zu melden, diese werden baubegleitend dokumentiert und bewertet. 1.4 Lage, Flächen und Volumen Gebäudegrundfläche: ca. 40,80 x 14,70 m Traufhöhe: ca. 11,30 m bzw. 11,700 m (bezogen auf OK Fußboden EG) Firsthöhe: ca. 20,300 m bzw. 20,50 m (bezogen auf OK Fußboden EG) First in Ost-/ West- Richtung Erdbebenzone 0, DIN 4149: 2005-04 DIN 4149: 1981-04 Erdbebenzone EFH 312,34 m ü.NN. 3 Vollgeschossen ein Dachgeschoss mit zwei Ebenen Vollunterkellerung mit Gewölbe im Bestand und ein Untergeschoss-Neubau mit Technikräume, außerhalb des Gebäudes, zwischen Kornhaus und Max-Eyth-Haus. Nutzfläche, gesamt ca. 1.800 qm BGF, gesamt ca . 3.430 qm BRI, Gesamt cs. 14.580 cbm Lüftungstechnik • Zentrale RLT-Anlage im DG, Luftleistung ca. 8.000–10.000 m³/h • 3 Lüftungsschächte über alle Geschosse • ca. 400 m Luftleitungen (Wickelfalz + Rechteckkanäle) • ca. 40 Weitwurfdüsen (EG – 2. OG) • ca. 20 Drallauslässe (DG) Brandschutz / Leitungsführung • 2 Hauptschachtanlagen über alle Ebenen • ca. 30 brandabschottungspflichtige Durchführungen - Stadtverwaltung Kirchheim unter TeckKirchheim unter TeckFrist: 20. Aug.
Lüftungsarbeiten
ALLGEMEINE BAUBESCHREIBUNG 1.0 Allgemein Gegenstand der Planung ist die denkmalgerechte Sanierung und Modernisierung, sowie der Umbau des Kornhauses in Kirchheim unter Teck. Bei dem Gebäude handelt es sich um einen großen, langgestreckten, viergeschossigen Massivbau aus dem Jahre 1540- 53. Beim großen Stadtbrand 1690 ist das Kornhaus im Innern vollständig ausgebrannt. Es wurde 1696 wieder instandgesetzt. In die stehen gebliebene massive Gebäudehülle wurde eine mehrgeschossige selbstragende Holzkonstruktion implantiert. Das Kornhaus ist vollständig unterkellert. Bei dem Untergeschoss handelt es sich um einen in seiner Dimension und Proportion beeindruckenden Gewölbekeller. Im Laufe seiner langen Geschichte diente das Gebäude dem Hause Württemberg als Kornhaus und ab 1851 der Stadt Kirchheim unter Teck als Kornmarkt, Turnhalle, Lager, Feuerwehrmagzin und zuletzt ausschließlich kulturellen Zwecken. Das Erdgeschoss wurde als Wechselausstellungsraum für Gegenwartskunst genutzt. Die oberen Geschosse beherbergten das Stadtmuseum. Neben der Martinskirche und dem Schloss ist es das größte und mithin signifikanteste Bauvolumen im Zentrum der Stadt. Die Gesamtbaumaßnahme wird in 2 Bauabschnitten ausgeführt. Im 1.Bauabschnitt wird das Kornhaus vom EG bis DG saniert, instandgesetzt und modernisiert. Der erste Rettungsweg, Treppenhaus Ost, sowie ein Aufzug werden bis in das UG geführt. Dadurch wird die vollständige Funktionsfähigkeit des Gebäudes von EG bis DG bis zum Abschluss der Gesamtmaßnahme gewährleistet. Im 2.Bauabschnitt wird nach dem Ausbau des Blockheizkraftwerks der Gewölbekeller von allen restlichen nachträglichen Einbauten befreit und das Natursteingewölbe saniert Alle geplanten Maßnahme werden dem Denkmalschutz des historischen Gebäudes angemessen gerecht saniert. Des Weiteren wird das Gebäude bauphysikalisch und brandschutztechnisch ertüchtigt. Das Baugrundstück befindet sich im Zentrum von Kirchheim, zwischen der Fußgängerzone Max-Eyth-Straße und dem Martinskirchplatz gelegen. Das Gelände weist geringfügiges Gefälle in Ost/ West- und Nord/ Süd- Richtung aus. Die Baustellenzufahrt wird über den Martinskirchplatz erfolgen. Die Lagerflächen sind, der innerstädtischen Situation und den Eigentumverhältnissen geschuldet, beengt. Die im Besitz der Stadt Krichheim betreffenden Flächen, vor allem im Norden des Kornhauses sind begrenzt. Das Grundstück des Martinskirchplatzes ist im Bestiz der evangelischen Kirche. Es werden BE- Flächen von der evangelischen Kirche angemietet. Die geplante Baustellenzufahrt und die Lagerflächen sind der beigefügten Skizze zu entnehmen. Die neue Außentreppe, von UG bis EG, Ausführung im 1.BA, ist zwischen Max-Eyth-Haus und Kornhaus positioniert. Sie befindet sich auf dem Gebiet eines aufgegeben, historischen Friedhofs. Archäologische Grabungen bzw. Untersuchungen werden erforderlich. Sie sind so geplant, dass sie sich ohne terminliche Störungen in den Bauablauf einfügen. 1.1 Baurecht, Denkmalschutz -Bauliche Anlagen und Räume besonderer Art der Nutzung § 38 LBO -Eingetragenes Kulturdenkmal mit besonderen Bedeutung gemäß § 2 (i.V.m. § 28 DSchG) -Gebäude mit einer Höhe bis 13,00 m und Nutzungseinheiten mit jeweils nicht mehr als 400 qm Gebäudeklasse 4, gemäß §2 LBO BW 1.3 Denkmalschutz / denkmalpflegerische Maßnahmen Das Kornhaus steht unter Denkmalschutz und unterliegt damit dem besonderen Schutz des Denkmalschutzgesetzes. Ein äußerst sensibler Umgang mit der originalen Bausubstanz, mit Reparatur- und Restaurierungsmaßnahmen, sowie Veränderungen und Nutzungsspuren ist erforderlich. Oberste Priorität haben in Sinne des Geschichtsdokumentes originale Materialien und Konstruktionen. Sie sind zu schützen und zu erhalten. Unabhängig von im LV beschriebenen, bzw. ausgeschriebenen Schutz- und Sicherungsmaßnahmen, ist mit allen Teilen, Bauteilen und Materialien des Kornhauses sorgsam umzugehen. Sie sind entsprechend zu schützen. Ebenfalls unabhängig von dem LV sind Originalbefunde, z.B. Fassungsreste, usw., insbesondere, wenn sie im Prozeß der Baumaßnahme auftauchen, unverzüglich zu sichern und der Bauleitung zu melden, diese werden baubegleitend dokumentiert und bewertet. 1.4 Lage, Flächen und Volumen Gebäudegrundfläche: ca. 40,80 x 14,70 m Traufhöhe: ca. 11,30 m bzw. 11,700 m (bezogen auf OK Fußboden EG) Firsthöhe: ca. 20,300 m bzw. 20,50 m (bezogen auf OK Fußboden EG) First in Ost-/ West- Richtung Erdbebenzone 0, DIN 4149: 2005-04 DIN 4149: 1981-04 Erdbebenzone EFH 312,34 m ü.NN. 3 Vollgeschossen ein Dachgeschoss mit zwei Ebenen Vollunterkellerung mit Gewölbe im Bestand und ein Untergeschoss-Neubau mit Technikräume, außerhalb des Gebäudes, zwischen Kornhaus und Max-Eyth-Haus. Nutzfläche, gesamt ca. 1.800 qm BGF, gesamt ca . 3.430 qm BRI, Gesamt cs. 14.580 cbm Lüftungstechnik • Zentrale RLT-Anlage im DG, Luftleistung ca. 8.000–10.000 m³/h • 3 Lüftungsschächte über alle Geschosse • ca. 400 m Luftleitungen (Wickelfalz + Rechteckkanäle) • ca. 40 Weitwurfdüsen (EG – 2. OG) • ca. 20 Drallauslässe (DG) Brandschutz / Leitungsführung • 2 Hauptschachtanlagen über alle Ebenen • ca. 30 brandabschottungspflichtige Durchführungen - Stadtverwaltung Kirchheim unter TeckKirchheim unter TeckFrist: 20. Aug.
Lüftungsarbeiten
ALLGEMEINE BAUBESCHREIBUNG 1.0 Allgemein Gegenstand der Planung ist die denkmalgerechte Sanierung und Modernisierung, sowie der Umbau des Kornhauses in Kirchheim unter Teck. Bei dem Gebäude handelt es sich um einen großen, langgestreckten, viergeschossigen Massivbau aus dem Jahre 1540- 53. Beim großen Stadtbrand 1690 ist das Kornhaus im Innern vollständig ausgebrannt. Es wurde 1696 wieder instandgesetzt. In die stehen gebliebene massive Gebäudehülle wurde eine mehrgeschossige selbstragende Holzkonstruktion implantiert. Das Kornhaus ist vollständig unterkellert. Bei dem Untergeschoss handelt es sich um einen in seiner Dimension und Proportion beeindruckenden Gewölbekeller. Im Laufe seiner langen Geschichte diente das Gebäude dem Hause Württemberg als Kornhaus und ab 1851 der Stadt Kirchheim unter Teck als Kornmarkt, Turnhalle, Lager, Feuerwehrmagzin und zuletzt ausschließlich kulturellen Zwecken. Das Erdgeschoss wurde als Wechselausstellungsraum für Gegenwartskunst genutzt. Die oberen Geschosse beherbergten das Stadtmuseum. Neben der Martinskirche und dem Schloss ist es das größte und mithin signifikanteste Bauvolumen im Zentrum der Stadt. Die Gesamtbaumaßnahme wird in 2 Bauabschnitten ausgeführt. Im 1.Bauabschnitt wird das Kornhaus vom EG bis DG saniert, instandgesetzt und modernisiert. Der erste Rettungsweg, Treppenhaus Ost, sowie ein Aufzug werden bis in das UG geführt. Dadurch wird die vollständige Funktionsfähigkeit des Gebäudes von EG bis DG bis zum Abschluss der Gesamtmaßnahme gewährleistet. Im 2.Bauabschnitt wird nach dem Ausbau des Blockheizkraftwerks der Gewölbekeller von allen restlichen nachträglichen Einbauten befreit und das Natursteingewölbe saniert Alle geplanten Maßnahme werden dem Denkmalschutz des historischen Gebäudes angemessen gerecht saniert. Des Weiteren wird das Gebäude bauphysikalisch und brandschutztechnisch ertüchtigt. Das Baugrundstück befindet sich im Zentrum von Kirchheim, zwischen der Fußgängerzone Max-Eyth-Straße und dem Martinskirchplatz gelegen. Das Gelände weist geringfügiges Gefälle in Ost/ West- und Nord/ Süd- Richtung aus. Die Baustellenzufahrt wird über den Martinskirchplatz erfolgen. Die Lagerflächen sind, der innerstädtischen Situation und den Eigentumverhältnissen geschuldet, beengt. Die im Besitz der Stadt Krichheim betreffenden Flächen, vor allem im Norden des Kornhauses sind begrenzt. Das Grundstück des Martinskirchplatzes ist im Bestiz der evangelischen Kirche. Es werden BE- Flächen von der evangelischen Kirche angemietet. Die geplante Baustellenzufahrt und die Lagerflächen sind der beigefügten Skizze zu entnehmen. Die neue Außentreppe, von UG bis EG, Ausführung im 1.BA, ist zwischen Max-Eyth-Haus und Kornhaus positioniert. Sie befindet sich auf dem Gebiet eines aufgegeben, historischen Friedhofs. Archäologische Grabungen bzw. Untersuchungen werden erforderlich. Sie sind so geplant, dass sie sich ohne terminliche Störungen in den Bauablauf einfügen. 1.1 Baurecht, Denkmalschutz -Bauliche Anlagen und Räume besonderer Art der Nutzung § 38 LBO -Eingetragenes Kulturdenkmal mit besonderen Bedeutung gemäß § 2 (i.V.m. § 28 DSchG) -Gebäude mit einer Höhe bis 13,00 m und Nutzungseinheiten mit jeweils nicht mehr als 400 qm Gebäudeklasse 4, gemäß §2 LBO BW 1.3 Denkmalschutz / denkmalpflegerische Maßnahmen Das Kornhaus steht unter Denkmalschutz und unterliegt damit dem besonderen Schutz des Denkmalschutzgesetzes. Ein äußerst sensibler Umgang mit der originalen Bausubstanz, mit Reparatur- und Restaurierungsmaßnahmen, sowie Veränderungen und Nutzungsspuren ist erforderlich. Oberste Priorität haben in Sinne des Geschichtsdokumentes originale Materialien und Konstruktionen. Sie sind zu schützen und zu erhalten. Unabhängig von im LV beschriebenen, bzw. ausgeschriebenen Schutz- und Sicherungsmaßnahmen, ist mit allen Teilen, Bauteilen und Materialien des Kornhauses sorgsam umzugehen. Sie sind entsprechend zu schützen. Ebenfalls unabhängig von dem LV sind Originalbefunde, z.B. Fassungsreste, usw., insbesondere, wenn sie im Prozeß der Baumaßnahme auftauchen, unverzüglich zu sichern und der Bauleitung zu melden, diese werden baubegleitend dokumentiert und bewertet. 1.4 Lage, Flächen und Volumen Gebäudegrundfläche: ca. 40,80 x 14,70 m Traufhöhe: ca. 11,30 m bzw. 11,700 m (bezogen auf OK Fußboden EG) Firsthöhe: ca. 20,300 m bzw. 20,50 m (bezogen auf OK Fußboden EG) First in Ost-/ West- Richtung Erdbebenzone 0, DIN 4149: 2005-04 DIN 4149: 1981-04 Erdbebenzone EFH 312,34 m ü.NN. 3 Vollgeschossen ein Dachgeschoss mit zwei Ebenen Vollunterkellerung mit Gewölbe im Bestand und ein Untergeschoss-Neubau mit Technikräume, außerhalb des Gebäudes, zwischen Kornhaus und Max-Eyth-Haus. Nutzfläche, gesamt ca. 1.800 qm BGF, gesamt ca . 3.430 qm BRI, Gesamt cs. 14.580 cbm Lüftungstechnik • Zentrale RLT-Anlage im DG, Luftleistung ca. 8.000–10.000 m³/h • 3 Lüftungsschächte über alle Geschosse • ca. 400 m Luftleitungen (Wickelfalz + Rechteckkanäle) • ca. 40 Weitwurfdüsen (EG – 2. OG) • ca. 20 Drallauslässe (DG) Brandschutz / Leitungsführung • 2 Hauptschachtanlagen über alle Ebenen • ca. 30 brandabschottungspflichtige Durchführungen
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