Stiftung Stift NeuzelleNeuzelle
Sanierung Galeriegebäude - Los 02 - Dacharbeiten
Instandsetzung des Galeriegebäudes Neuzelle: Rückbau und Erneuerung von Dachschalung (100 m²) und Abdichtung (100 m²). Herstellung der Dachabdichtung (307 m²) inkl. Dampfsperre und Anschlüssen. Arbeiten an der Regenentwässerung (72 m), Dachklempnerarbeiten, Eindichten von 100 Geländerpfosten, 45 m² Stehfalzdeckung in Kupfer sowie 72 m Vor...
Dacharbeiten, Abbruch
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Inhalt auf einen Blick
Instandsetzung des Galeriegebäudes Neuzelle: Rückbau und Erneuerung von Dachschalung (100 m²) und Abdichtung (100 m²). Herstellung der Dachabdichtung (307 m²) inkl. Dampfsperre und Anschlüssen. Arbeiten an der Regenentwässerung (72 m), Dachklempnerarbeiten, Eindichten von 100 Geländerpfosten, 45 m² Stehfalzdeckung in Kupfer sowie 72 m ...
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Stiftung Stift Neuzelle
- Veröffentlicht:
- 12. April 2026
- Frist:
- 29. April 2026
- Thema:
- Dacharbeiten
Ausschreibungsbeschreibung
Instandsetzung des Galeriegebäudes Neuzelle: Rückbau und Erneuerung von Dachschalung (100 m²) und Abdichtung (100 m²). Herstellung der Dachabdichtung (307 m²) inkl. Dampfsperre und Anschlüssen. Arbeiten an der Regenentwässerung (72 m), Dachklempnerarbeiten, Eindichten von 100 Geländerpfosten, 45 m² Stehfalzdeckung in Kupfer sowie 72 m Vorstoßbleche.
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
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Dokumente und Anhänge
1 Datei erfasst- Bekanntmachung.pdf
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Bei den ausgeschriebenen Leistungen handelt es sich im Wesentlichen um Stahlbauarbeiten für ungedämmte Dächer mit Deckung aus Trapezprofilen, Dachabdichtungs- und Gründacharbeiten, einschl. Dachentwässerung und Absturzsicherungen sowie Alu-Blechbekleidungen für Attiken und Deckenuntersichten und ungedämmte Alu-Glattblech-Fassaden für den Neubau des Klinikums Main- Spessart in 97816 Lohr: 105 t Stahlkonstruktionen herstellen, liefern und einbauen, für 3 Vordächer 105 t Korrosionsschutz durch Feuerverzinkung DIN EN ISO 1461 466 m² Trapezblechdachschale T100.1, t=1,25mm 974 m² Trapezblechdachschale T135.1, t=1,50mm 400 m Attikabrett mit Halterungen, B 10 bis 25 cm, Schleppstreifen 151 m Traufbrett mit Halterungen, B 10 bis 25 cm 1245 m² Dachschalung OSB/3, 1x25 mm 981 m² Dachabdichtung EVA V lose verlegt (Auflast), gefällelos 400 m Attikaabdichtung, Abwicklung ca. 60 bis 90 cm 12 St Dachablauf DN 50 und DN70 , seitlich 6 St Wasserspeier-Notüberlauf DN 50 und DN 70 50 St Stahl-Rohrbogen DN 50, DN 70 und DN 100, verzinkt 104 m Stahl-Fallrohr DN 50, DN 70 und DN 100, verzinkt 171 m Traufstreifen, Hängedachrinne NG 333 vorbewittert 264 m² Stehfalzdeckung Zinkblech, vorbewittert 264 m² Strukturierte Trennlage 38 St Anschlagpunkt als Zwischenhalter/-stütze, überfahrbar 255 m Sicherungsseil als Drahtseil aus rostfreiem Edelstahl, 900 m² extensive Dachbegrünung 419 m Alu-Attika-Blechbekleidung, B 30 cm, H 45 bis 48 cm 419 m Alu-Blechbekleidung, horizontal, B 30 cm 981 m² Alu-Blechbekleidung, Decke horizontal 72 m² Glattblech-Fassade inkl. UK, H 2,00m 163 m² Lackierung Stahlprofile, feuerverzinkt, Abwicklung < 1,5m 410 m Lackierung Stahlprofile, feuerverzinkt, Untersichtsbreite ca. 10 - 30 cm 81 m Lackierung Fallrohr aus Stahl, feuerverzinkt, DN 50, DN 70 und DN 100 - GESOBAU AGBerlinFrist: 22. Juni
3246-1-2547 Zimmerer-, Dachdeckungs- und Dachverblechungen
3246 Die Wohnhausgruppe 3246 umfasst die Häuser 1, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 11.1 und 12. Das im 19. Jh. als Rieselgut entwickelte Stadtgut Hellersdorf soll zu einem neuen, aktiven und attraktiven Zentrum für die angrenzende Wohnbebauung mit Kultur, Arbeit und Freizeit entwickelt werden. Das bestehende Gebäudeensemble wird saniert und durch öffentliche, multifunktionale Platz und Gartenflächen, ergänzt. Die hier beschriebenen Leistungen betreffen die Häuser 1, 5 und 7. Im Haus 1 erfolgt eine zimmermannsmäßie Instandsetzung und statische Ertüchtigung des Dachstuhls (Satteldach) des denkmalgeschützten Gebäudes, inkl. energetischer Ertüchtigung des Dachstuhls sowie einer Dacheindeckung mittels Schieferplatten sowie der Erneuerung der Regenentwässerung sowie der erforderlichen Dachverblechungsarbeiten. Haus 5 ist ein Neubau mit einem Holzdachtragwerk (Satteldach, Neigung ca. 16°) mit einer bituminösen Dachabdichtung inkl. Wärmedämmung, inkl. Regenentwässerungs sowie der erforderlichen Dachverblechungsarbeiten. Haus 7 ist ein erdgeschossiges denkmalgeschütztes Bestandsgebäude, welches um ein Dachgeschoss erweitert wird. Leistungsbestandteil ist der Einbau eines neuen zimmermannsmäßigen Dachstuhles (Satteldach, Neigung ca. 42), inkl. Wärmedämmung, Biberschwanzdeckung, Regenentwässerungs sowie der erforderlichen Dachverblechungsarbeiten. Leistungen: ca. 330 m² Bestandseindeckung (Biberschwanzziegel) Dachfläche Haus 1 Rückbauen ca. 1 Stück Sparrenverstärkungen Haus 1 liefern und einbauen ca. 21 m² Holzmassivdecke in THKopf (Haus 1), liefern und einbauen ca. 18 Stück Balken und Sparren Dachstuhl Haus 1 erneuern ca. 330 m² Unterdeckplatten Haus 1 liefern und einbauen ca. 330 m² Schiefereindeckung Dachfläche Huas 1 liefern und einbauen ca. 38 m vorgehängte halbrunde Regenrinne Haus 1 aus Titanzinkblech liefern und einbauen ca. 390 m² Warmdachaufbau (Dampfsperrlage, PIRDämmung, bituminöse Dachabdichtung) Haus 5 liefern und einbauen ca. 39 m verdeckt liegende Regenrinne Haus 5 aus Titanzinkblech, Ausbildung als Kastenrinne, liefern und einbauen ca. 1 Stück Seilsicherungssystem Haus 5 liefern und einbauen ca. 51 m³ Bauschnittholz Dachstuhl Haus 7 liefern und einbauen ca. 1.887 m Bauholz Dachstuhl Haus 5 abbinden ca. 4,5 m³ Einblasdämmung Traufbereich Haus 7 liefern und einbauen ca. 630 m² Aufsparrendämmung liefern und einbauen ca. 630 m² Biberschwanzziegeldeckung liefern und einbauen ca. 63 m vorgehängte halbrunde Regenrinne Haus 7 aus Titanzinkblech liefern und einbauen Kennung des Verfahrens: b7109cd70f21439bbdbf1b32617052de Interne Kennung: 324612547 Verfahrensart: Offenes Verfahren Das Verfahren wird beschleunigt: nein - Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Niederlassung Meißen
B 172 Behelfsbauwerk ü. d. DB AG Bad Schandau, Los 2 Behelfsbrücke
Allgemeines, Baustelleneinrichtung etc. Transportable Schutzeinrichtung aufbauen, unterhalten, abbauen 150 m Strauchbestand roden 200 m² Wurzelstock roden, DU über 0,1 bis 0,75 m 38 St Wurzelstock ausfräsen, DU über 0,1 bis 0,75 m 25 St Geotextil als Trennlage verlegen u. aufnehmen 4.400 m² Provisorische Befestigung Bauzufahrten einbauen u. ausbauen 800 m³ Zaun aufnehmen, bis 2 m u. wieder setzen 130 m Sicherung von Leitungen 150 m Leitungsgraben herstellen 60 m³ Kabelschutzrohr DN 100 PE-HD liefern und einbauen 560 m Kabelschacht liefern und einbauen 8 St Herstellung Behelfsbrücke DB AG Beton abbrechen 40 m³ Bordstein aufnehmen 28 m Abdichtung aufnehmen 30 m² Mikropfahl mit Verpresskörper im Bestand kürzen 19 St Baugrube herstellen 840 m³ Trägerbohlwand herstellen 120 m² Austauschbohrung Trägerbohlwand herstellen, d=0,60m 13 m Gebohrten Mikropfahl herstellen 250 m Ortbetonbohrpfahl herstellen, d=120cm 65 m Stahlspundwand herstellen 420 m² Gurtung/ Aussteifung für Stahlspundwand herstellen 7 t Rundstahlanker einbauen 175 m Stahlbeton einbauen 400 m³ Betonstahl einbauen 56 t Material Behelfsbrücke transportieren 650 km Behelfsbrücke montieren 630 t Lager einbauen 8 St Schutzeinrichtung herstellen 300 m Stahlgeländer herstellen und einbauen 40 m Berührungsschutz herstellen 150 m Abdichtung Fahrbahn/ Gehweg Behelfsbrücke herstellen 760 m² Bordstein setzen 120 m Ablaufrinne als geschweißte Sonderkonstruktion herstellen 3 St Gusseiserne Rohrleitung für Brückenentwässerung herstellen 75 m Spiralseilnetz einbauen 100 m² Baustoff als Bauwerkshinterfüllung liefern und einbauen 2.750 m³ Straßenbauarbeiten Asphaltbefestigung trennen 200 m Asphaltbefestigung aufnehmen 1.575 m² Straßenablauf/ Schacht ausbauen 6 St Entwässerungsrohrleitung abbrechen 60 m Schicht ohne Bindemittel aufnehmen 780 m³ Oberboden abtragen u. lagern 530 m³ Oberboden andecken, Rasenansaat herstellen 650 m² Planum herstellen 2.550 m² Leitungsgraben herstellen 86 m³ Sickerrohrleitung verlegen 25 m Anschlussleitung und Kameradurchfahrt herstellen 60 m Straßenablauf/ Schacht herstellen 7 St Frostschutzschicht herstellen 1.400 m³ Bankett herstellen 275 m³ Asphalttragschicht herstellen 1.835 m² Asphaltdeckschicht herstellen 1.965 m² Mastfundament herstellen 2 St Fahrbahnmarkierung herstellen 800 m Baumschutz herstellen, DU über 0,1 bis 2,0 m 20 St Öffentliche Beleuchtung NYY-J 5x10 verlegen 370 m Kabel verklemmen 30 St Mast liefern und einbauen 10 St Mastleuchte liefern und einbauen 10 St Mastsicherungskasten liefern und einbauen 10 St Mast inkl. Leuchte demontieren 1 St Leitungsgraben herstellen 45 m³ PVC-Rohr 90/4,3 liefern und einbauen 220 m Betonfundamente für Leuchtmast 5 St Bahnspezifische Anpassungen/ Bahnsicherung Bautechnik / Kabeltiefbau 200 m Arbeiten an / in Kabelkanälen 150 m Randweg herstellen 230 m Gleisgassenbeleuchtung 5 St Erdkabelverlegung 100 m Kettenwerksabsenkung regulieren 340 m Re100 regulieren mit Hängerwechsel 200 m Re 200 regulieren mit Hängerwechsel 700 m Längskettenwerk umbauen 900 m MS-Kabel verlegen 200 m Steuerkabel verlegen 120 m Rückbau Rohrschwenkausleger 12 St Rückbau Speiseleitung 160 m Rückbau Steuerkabel 120 m Einholung Schachtscheine Bestandaufnahme Montage- und Werkstattplanungen Stellung SiGeKoordinator siehe Vergabeunterlagen - Gräfenhainicher Wohnungsgesellschaft mbHFrist: 04. Juni
Totalunternehmerleistungen Energetische Sanierung eines Wohngebäudes - Gartenstr. 14-19, 06773 Gräfenhainichen
Die Stadt Gräfenhainichen (Landkreis Wittenberg in Sachsen-Anhalt) liegt 20 km südwestlich von Wittenberg und südöstlich von Dessau sowie nordöstlich von Bitterfeld. Die Lage am Rand der Dübener Heide ermöglicht den Bewohnern einen schnellen Zugang zu landschaftlich reizvollen Naherholungsgebieten und Freizeitmöglichkeiten, weshalb die Stadt einige Wohnattraktivität besitzt. Die Auftraggeberin ist ein wohnungswirtschaftliches Dienstleistungsunternehmen der Stadt Gräfenhainichen. Insofern werden eigene Wohnungen, Gewerbeeinheiten und Garagen in der Stadt Gräfenhainichen selbst und in den Ortsteilen bewirtschaftet. Darüber hinaus verwaltet die Auftraggeberin Wohnungen und Gewerbeeinheiten Dritter in der Stadt Gräfenhainichen und den Ortsteilen. Bereits in den vergangenen Jahren wurden erhebliche Mittel in die Modernisierung und die Instandsetzung des im Eigentum befindlichen Wohnungsbestandes investiert. Der Schwerpunkt der Investitionen lag bei der Sanierung und Modernisierung auf der Senkung der Wärme- und übrigen Verbrauchskosten. Diesem Ziel folgt auch die hier gegenständliche Ausschreibung. Die Leistung umfasst die komplette Planung ab der LPH 3 gemäß §§ 34 ff. HOAI für alle Fachbereiche und für die anschließende Ausführung in serieller Bauweise. Insofern soll das Gebäude zum Objekt Gartenstraße 14-19 in Gräfenhainichen einer umfassenden energetischen Sanierung unterzogen werden. Dabei soll es zum einen zu einer deutlichen Verbesserung der Wohnqualität und zum anderen aber auch zu einem CO2 neutralen Betrieb kommen. Im Ergebnis soll ein Gebäude mit dem Standard EH 70 EE entstehen. Ziel der Maßnahme ist also die Entstehung eines modernisierten Wohngebäudes mit einem ansprechenden Erscheinungsbild, einem deutlich reduzierten Energiebedarf und in dessen Folge auch deutlich reduzierten Betriebskosten für die Bewohner. Die Gesamtmaßnahme soll dabei den Rückbau von derzeitig 5 auf 3 Geschosse und den anschließend neuen Dachaufbau umfassen. Das heißt, die Abbrucharbeiten der oberen 2 Etagen und der vorhandenen Balkonanlagen sowie die insofern erforderlichen Planungsleistungen sind ebenfalls Gegenstand des Auftrages. Im Anschluss an den Dachaufbau soll es zur Herstellung einer wärmeübertragenden Gebäudehülle kommen, wobei die vorhandene Gebäudetechnik weitgehend unberührt bleibt. Das heißt die Anlagen für die Trinkwasser- und Warmwasserversorgung sowie die Heizkörper sollen möglichst erhalten bleiben. Die Wärmeversorgung erfolgt derzeitig über Fernwärme. Es soll ein neues Lüftungssystem entstehen. Für die Durchführung dieser Arbeiten bedarf es einer gesonderten Baugenehmigung, die ebenfalls Gegenstand der hier ausgeschriebenen Planungsleistungen ist. Der Auftraggeberin ist es wichtig zu betonen, dass es sich um eine konventionelle Sanierung mit Mineralwolldämmung handeln soll. Dabei sollen besonders nachhaltige Konstruktions- und Dämmmaterialien zum Einsatz kommen. Neue nachhaltige Fensterkonstruktionen sowie eine integrierte Gebäudetechnik runden die energetische Sanierung ab und tragen so zur Zielstellung Energieeffizienzhaus 70 EE bei. Die gewünschte konventionelle Bauweise mit einem WDVS aus Mineralwolle erfordert überwiegend handwerkliche Ausführung direkt auf der Baustelle. Vor diesem Hintergrund sind organisatorische und bauliche Maßnahmen erforderlich, um die Baustellenabläufe effizient zu gestalten. Dies ist insbesondere erforderlich, da die unteren 3 Etagen in den Wohngebäuden, die erhalten werden, wenigstens teilbewohnt bleiben und daher besondere Rücksichtnahme und eine möglichst geringe Beeinträchtigung der Bewohner geboten ist. Die Auftraggeberin nimmt Fördermittel in Anspruch. Dabei ist die Inanspruchnahme unterschiedlicher Förderungen zu beachten und es sind die jeweiligen Anforderungen unbedingt zu beachten und einzuhalten. Anpassungen der bisher vorliegenden Planungen können vorgeschlagen werden, sofern die angestrebten Ziele der energetischen Sanierung mit dem Charakter Effizienzhaus 70 EE voll erfüllt werden. Bei dem zu sanierenden Objekt handelt es sich um einen Wohnblock mit mehreren Eingängen. Die Gartenstraße 14-19 wurde 1973 im damals typischen Wohnbaustil gebaut. Insofern handelt es sich um die Typenserie IW 64/0,8 Mp Brandenburg. Das Gebäude soll nach der Sanierung mit Rückbau der oberen beiden Etagen eine vermietbare Fläche von 2150 m² mit 36 Wohneinheiten umfassen. Es sind und bleiben 6 Hauseingänge. Die vorhandenen Balkonanlagen sind zurückzubauen und neu zu errichten. Die Gebäudehülle soll in konventioneller Bauweise saniert werden. Dabei sind sowohl das Dach, die Fassade und der Keller zu sanieren. Nach dem Rückbau der beiden oberen Geschosse und der vorrübergehenden Abdeckung, muss es zur Neueindeckung des Daches und zur Dämmung der obersten Geschossdecke durch geeignete energieeffiziente und nachhaltige Baustoffe kommen. Es ist keine erneute Aufstockung der zurückgebauten Geschossbereiche vorzusehen. Die Fassadensanierung ist durch Neuaufbau von Balkonen zu ergänzen. Es sind insgesamt 210 Fenster ohne Kellerfenster jedoch inklusive der Außen- und Innenfensterbänke, Rollläden und Fensteranschläge zu demontieren und anschließend zu entsorgen. Neben dem anschließend erforderlichem Trockenbau ist auch der Staubschutz für den dahinterliegenden Innenbereich zu berücksichtigen. Es wird nochmals betont, dass der Rückbau der beiden oberen Geschosse, die Herstellung eines geeigneten Unterbaus für die neue Dachabdeckung und die anschließende Installation einer Notabdichtung Gegenstand dieses Auftrages sind. Auch die Demontage der installierten Notabdichtung ist vom Auftragsumfang erfasst. Anschließend ist ein Flachdach auf der vorhandenen Betondecke zu errichten und entsprechend der Zielerreichung Energieeffizienzhaus 70 EE zu dämmen. Dabei ist die Entwässerung neu herzustellen und eine Attika zu errichten. Eine Bodenluke im Treppenhaus in wärmegedämmter, luftdichter und brandschutztechnisch geeigneter Form ist einzubauen. Der Zugang ist in geeigneter Form vorzusehen. Die Treppenhausöffnungen nach oben sind im Übrigen so zu verschließen, dass dies ebenfalls den energetischen und brandschutztechnischen Anforderungen entspricht. Es ist eine Verlängerung der bestehenden Brandschutzwand zwischen den Gebäuden im Bereich des neuen Daches vorzusehen. Die Schmutzwasserlüftungsleitungen sind über das Dach abzuführen. Die vorhandenen Kellertreppen sind einschließlich der Hauptkellertüren zurückzubauen und die Kellerbereiche sind anschließend zu verfüllen. Die Öffnungen sind mit Sichtmauerwerk zu verschließen. Entsprechend des Energiekonzeptes und der dortigen Zielstellung ist eine Kellerdeckendämmung zu liefern und zu montieren. Die 6 vorhandenen Hauseingangstüren sind einschließlich der Vordächer zu demontieren und zu entsorgen. Anschließend soll die Neumontage von Türelementen mit Glas erfolgen, die ebenfalls für die Zielerreichung Energieeffizienzhaus70 EE geeignet sind. Die Vordächer sind ebenfalls neu zu installieren. Die Hauseingangsbereiche sind mit Einlassvorrichtungen (Klingelanlagen) und beleuchteten Hauseingangsnummern zu versehen. Die Eingangsbereiche und Treppenhäuser sind mit trittfesten Dämmungen und Bodenbelägen zu versehen. Im Anschluss an die Fassadensanierung im Außenbereich sind die Bestandsgehweg-platten einschließlich Unterbau neu zu verlegen. Die vorhandenen Hausanschlüsse bleiben im Bestand, die Kellerbeleuchtung ist zu demontieren. Es sind elektrisch steuerbarer Wärmeschutz (Jalousien) sowie die Einzelraumlüfter zu installieren. Dies soll mit einem neu installierten Allgemein-Stromverteiler sowie Untermessungen in den einzelnen Wohnungen erfolgen. Es sind Beleuchtungen für die Vordächer der Eingangsbereiche vorzusehen und mit Bewegungsmeldern auszustatten. Lüftungsgeräte müssen eine hygienisch erforderliche Grundlüftung garantieren, womit auch die Durchfeuchtung der Wohnungen vermieden wird. Es sind Wohnraumlüftungskonzepte und Kellerlüftungskonzepte zu erarbeiten und umzusetzen. Die Auftraggeberin will die vorhandenen Heizkörper in den Wohnungen weiterverwenden. Allerdings sind Rücklaufverschraubungen, Heizkörperventile und Thermostatköpfe zur Realisierung des hydraulischen Abgleiches vorzusehen. Die Heizungsleitungen zwischen Fernwärmeanschluss in der Zentrale bis zu den Frischwasserstationen sind zu erneuern und zu dämmen. Trinkwasserkaltleitungen vom Hausanschluss bis zum Wasserzähler in den einzelnen Wohnungen sind zum Teil ebenfalls zu erneuern. Die Zugänge zu den Balkonen sind neu herzustellen und in diesem Zuge zu vergrößern. Darüber hinaus sind 5 neue Balkonanlagen mit jeweils 6 Balkonen in Form von Doppeltürmen sowie 2 neue Balkonanlagen mit 3 Einzelbalkonen hofseitig zu errichten. Die Entwässerung der Balkone soll oberirdisch auf dem Grundstück erfolgen. Die Bemaßung der Balkone ist mit der Auftraggeberin im Vorfeld abzustimmen. Zu planen sind die Grundleistungen der LPH 3-8 gemäß §§ 34 ff. HOAI sowie etwa erforderliche zusätzliche Leistungen. Die Planungsleistungen müssen den Anforderungen des Fördermittelgebers entsprechen und die Auftraggeberin ist bei der Kommunikation mit dem Fördermittelgeber maximal zu unterstützen. Bei den zusätzlichen Leistungen ist zur Erfüllung des EH 70 EE- Standard zu erbringen: - Prüfung und Digitalisierung der 2D Bestandspläne (Gebäude und technische Ausrüstung) - Voranalyse der Liegenschaft (Gebäude und technische Ausrüstung) - 3D Bestandsmodell - Brandschutzplanung - Statik Fassade - Statik Dach - Bauphysikalische Berechnung - Koordination externer Planer - SiGEKO - Nachweis KfW-Standard EH 70 EE (Übergabe an Auftraggeberin) Die verbliebenen Bewohner sind während der Bauphase maximal zu informieren. Bei erforderlichen vorübergehenden Räumungen oder Abwesenheiten ist frühzeitig und umfassend zu informieren. Beschwerden sind innerhalb von 24 Stunden zu beantworten bzw., sofern möglich, vollständig zu beseitigen. Die durchaus komplexe Aufgabenstellung wird eine erhöhte Vor-Ort-Präsenz der Bauleitung während der Umsetzung nach sich ziehen. Dies ist ebenfalls zu berücksichtigen. Als Kostenrahmen für die Maßnahme der Modernisierung sind insgesamt (KG 100 - 700) ca. 3.650.000,00 EUR brutto/3.067.226,89 EUR netto (Baukosten dabei: ca. 3.000.000,00 EUR brutto/2.521.008,40 EUR netto) vorgesehen. Als Kostenrahmen für den Rückbau und die vorübergehende Dacheindeckung sind 584.96,00 EUR brutto/ 491.517,64 EUR netto vorgesehen. Das Vorhaben soll sehr zügig realisiert werden. Die Ausführung ist für den Zeitraum bis 30.04.2027 vorgesehen.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
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- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 29. April 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Stiftung Stift Neuzelle.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.